Quiz

Der Unaufmerksamkeitshelm® ist ein innovatives Gerät, das speziell entwickelt wurde, um die Konzentration des Trägers durch verschiedene kleine Störfaktoren zu unterbrechen.

Dieses Gerät kann in verschiedenen Kontexten verwendet werden: als Trainingswerkzeug zur Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit oder für wissenschaftliche Experimente.

Der Helm ist mit kleinen Vibrationsmotoren ausgestattet, die in unregelmäßigen Abständen aktiviert werden.
Diese Vibrationen sind nicht stark genug, um unangenehm zu sein, aber ausreichend, um die Aufmerksamkeit des Trägers zu stören.

Im Inneren des Helms befinden sich kleine Lautsprecher, die leise, aber irritierende Geräusche erzeugen können.
Diese Geräusche könnten ein leichtes Summen, Piepen oder sogar zufällige Töne sein, die in unregelmäßigen Intervallen abgespielt werden.

Der Helm ist mit kleinen LED-Lichtern ausgestattet, die zufällige Lichtblitze erzeugen.
Diese Blitze sind nicht hell genug, um die Augen zu schädigen, aber sie sind sichtbar genug, um die Aufmerksamkeit des Trägers zu erregen.

Der Helm verfügt über kleine Heizelemente und Kühlpads, die die Temperatur im Inneren des Helms leicht verändern können.
Diese Temperaturänderungen sind subtil, aber spürbar und können das Wohlbefinden des Trägers beeinflussen.

Im Inneren des Helms befinden sich kleine Luftkissen, die den Druck auf den Kopf des Trägers leicht verändern können.
Diese Druckveränderungen sind nicht stark genug, um Schmerzen zu verursachen, aber sie sind ausreichend, um die Aufmerksamkeit zu stören.

Der Helm kann als Trainingswerkzeug verwendet werden, um die Konzentrationsfähigkeit zu verbessern.
Indem der Träger lernt, sich trotz der Störfaktoren zu konzentrieren, könnte er seine Fähigkeit zur Fokussierung in realen Situationen verbessern.

Forscher können den Helm verwenden, um die Auswirkungen von Ablenkungen auf die kognitive Leistung zu untersuchen.
Dies könnte zu neuen Erkenntnissen darüber führen, wie Menschen mit Ablenkungen umgehen und wie sie ihre Konzentration verbessern können.

Der Unaufmerksamkeitshelm® ist ein vielseitiges und innovatives Gerät, das in verschiedenen Kontexten eingesetzt werden kann. 

Ob als Trainingswerkzeug oder Forschungsinstrument – dieser Helm bietet eine einzigartige Möglichkeit, die Aufmerksamkeit und Konzentration zu testen und zu verbessern.

Während ich recherchiere, höre ich eigentlich fast immer Musik.
Heute saß ich allerdings mit meinem Chrome-Book am Wohnzimmertisch und ging meiner Arbeit nach.
Ich drückte die Fernbedienung und schaltete den Fernseher an.

Es lief „ZDF-Fernsehgarten“ mit Andrea Kiewel (alias Kiwi).

Was sich mir bot, war mehr eine intellektuelle Entgleisung als Fernsehunterhaltung.

Kiwi moderierte mit dem Entertainer Riccardo Simonetti ein Quiz, bei dem die Zuschauer Pizza gewinnen konnten, wenn sie richtig lagen.
Das Thema des Fernsehgartens war „Italien“, weil ja der „European Song Contest“ (ESC) in Turin stattfand.
Überall hing zudem die italienische Tricolore.

Die Fragen des Quiz waren sehr, sehr einfach gehalten.

Nicht nur Kiwi, sondern auch Simonetti „glänzten“ durch geistige Tiefflüge.
Simonetti, der permanent damit kokettiert, dass er anders und schwul ist, machte es auch dieses Mal, angestachelt von Kiwis Frage, ob er denn geschminkt sei, weil man nichts sähe.
DIe „Quizteilnehmer“ bekamen nach zwei, drei einfachen Fragen und richtigen Antworten Pizza und waren genauso glücklich wie Kiwi und Simonetti.

Dann trat eine Akrobatin auf, die ihren Körper verbiegen konnte, als wäre sie aus Gummi.
Die Frau beherrschte die Kontorsion, also die „Verbiegekunst“.
Kiwi schaffte es auch hier wieder einen Fauxpas.
Nach ziemlich flache Fragen, kam sie darauf, dass die Artistin sehr gut aussähe, aber vergeben sei, damit sich Männer eben keine Hoffnung machen musstn.
Kiwi fragte: „Hast Du auch schon an Knder gedacht?“
Die Artistin konterte, dass dies jawohl keine Frage im Jahr 2022 sei könne.
Kiwi antwortete ziemlich barsch: „Doch, ist sie.“
Nach geheucheltem „Viel Erfolg weiterhin“, war das Gespräch auch irgendwie zu Ende.

Nach weiterem Dummschwafeln schaltete ich ziemlich verwirrt über die „Deutsche Unterhaltungskultur“ den Fernseher aus.

Dieses Blog feiert heute – 8.2.2021 – seinen fünfzehnten Geburtstag.

Der Mann lachte herzlich, als er sagte: „In der Schule habe ich Chemie nicht verstanden und hatte eine Fünf.“ Dabei grinst er noch und findet sein Statement ganz toll.

Es ist ein Phänomen – vor allem bei sogenannten „Promis“ – immer wieder darauf hinzuweisen, dass sie schlechte Schüler waren.
Für sie ist es nicht schlimm, dass sie Mathematik, Chemie, Biologie und Physik nie verstanden haben und möglicherweise auch versetzungsgefährdet waren.

Alles nicht schlimm!

Es scheint ja eine Auszeichnung zu sein, dass man Mathematik und Naturwissenschaften in der Schule – und folglich im späteren Leben – nie verstanden hat.

„Ach, das ist ja interessant, dass Sie Journalismus studiert haben“, hört man lobend. Wenn man jedoch erzählt, dass man auch noch ein Informatik-Studium absolvierte, wird es kurios. Dann ist es gar nicht mehr interessant, was man sagt.
„Hören Sie bloß auf! Am Computer tue ich mich schwer. Da müssen mir meine Kinder helfen.“ Danach kommt wieder ein gestelltes Lachen.
Dann erzählt man, dass man in der Schule …

Dieses Kokettieren mit den schlechten Noten ist bei Frauen und Männern übrigens gleich.

Dies ist kein Einzelfall. 

Sowas hört man auch nicht nur im privaten Kreis, auch im Fernsehen, bei Interviews oder Quizzen erzählt jemand sowas, um sich zu rechtfertigen, dass diese Frage nicht zu lösen ist, weil in der Schule …

Im Klartext heißt das : „Ich war ein dummer Schüler.“.

Anscheinend ist das aber nicht schlimm, denn man hat es ja zu etwas gebracht.

Irgendwie!

Beim Stuttgarter Hofbräu Design Contest ging es darum, einen Push-up-Kapselheber zu designen. 

Ein Push-up-Kapselheber ist ein Flaschenöffner, der etwa aussieht wie ein kleines umgedrehtes Wasserglas und der mit der offenen Fläche auf die Flasche aufgesetzt wird, um den Kronkorken zu entfernen.

Ich setze mich also dran. Vorher lud ich mir von der betreffenden Webseite die Design-Vorlagen und ‑Elemente herunter. Zu finden waren das Logo der Brauerei, die stilisierte Skyline von Stuttgart, das Wappen „Furchtlos und treu“ und natürlich eine leere Grafik, die die Ausmaße der Abwicklung hatte, wie das Design salopp gesagt nachher um den Kapselheber „gewickelt“ wird.

Da die Brauerei gleichsam auf Tradition und das Heute setzt, nahm ich eine Szene basierend auf dem späten 19. Jahrhundert, da die Brauerei im Jahre 1872 gegründet wurde: 
Ein Zeppelin vor einem Hintergrund, der eine Welt zeigte, die auf Dampf und Mechanik basierte; neben dem Zeppelin das Wappen „Furchtlos und treu“ . 

Der Fokus lag auf etwas Neuem und Bewährtem.

Ich schickte mein Design ein und hoffte.

Gestern wurden die drei Gewinner bekannt gegeben.

Man sollte es nicht glauben, die drei Gewinner hatten nur die Design-Elemente verschieden angeordnet, der Hintergrund mal „bier-golden” (korn-farben bzw. hellgelb), weiß und grau. 
Andere Vorschläge, die auch sehr gelungen waren, hatten vielen auch gefallen, doch die sind unter ferner Liefen geblieben.

Schade, dass man dies nicht berücksichtigt hatte … oder wollte?

Uns kam es so vor, als hätte man einen „Contest“ gestartet, bei dem vorgegebene Design-Elemente frei angeordnet werden sollten, ohne etwas Neues zu machen. Alles, von den Gewinnern, war alt und bekannt. Es entstand nichts Neues. Die Skyline von Stuttgart, „Fürs Leben gern ein Stuttgarter” und das Logo der Brauerei!

Das hätte man vom Anfang an so kommunizieren können. Dann hätten sich einige Leute die Arbeit sparen können.

Eine ähnliche Geschichte ist uns schon mal passiert, allerdings auf einem völlig anderem Gebiet.

Voriges Jahr ging es bei der Veranstaltung „Stürmt Eure Schlösser“ darum, originelle Selfies vor oder in Schlössern zu machen. Das jeweilige Schloss oder das Inventar sollten zu sehen sein.
Wir machten ein Bild vor Schloss Monrepos, auf dem wir in Steampunk-Gewandung mit Cora zu sehen waren. Ein wunderschöner dunkler Schlagschatten mit Schattenspiel machte das Bild nach einigen Hin und Her sehr schön. Wir hatten einige Zeit gebraucht, bis dieses Foto zustande kam.

Das Gewinnerbild war ein verwackeltes, unklares Foto, das eine Familie zeigte, bei dem nicht mal alle in die Kamera schauten und bei dem sonst nichts zu sehen war, nicht mal wie vorgeschrieben das Bauwerk oder Teile davon.

Einige Wochen später bekamen wir Post, ob man unser Foto für Präsentation- und Werbezwecke nehmen dürfe.

 

Auf urheberrechtlichen Gründen wird auf eine Veröffentlichung verzichtet.

Fragen, die noch zu klären sind:

  • Ist ein Raumschiff, das ausschließlich mit Frauen besetzt ist, eigentlich unbemannt?
  • Sind nymphomane Hündinnen zwangsläufig?
  • Wie lange muss eine Katze trainieren, um einen Muskelkater zu bekommen?
  • Gibt es in einer Teefabrik Kaffeepausen?
  • Wenn Schwimmen schlank macht, was machen Blauwale falsch?
  • Wenn die Stiftung Warentest Vibratoren testet, ist dann ‚befriedigend’ besser als ‚gut’?
  • Wenn ein Schäfer seine Schafe verhaut, ist er dann ein Mähdrescher?
  • Warum muss man für den Besuch beim Hellseher einen Termin haben?
  • Welche Farbe bekommen Schlümpfe, wenn man sie würgt?
  • Warum werden Rundschreiben in einem eckigen Umschlag verschickt?
  • Ist eine Gesichtscreme, die 20 Jahre jünger macht, lebensgefährlich, wenn man erst 19 Jahre alt ist?
  • Darf sich jemand, der sich im Ruhestand befindet, nachts hinlegen?
  • Warum ist ein Kreiskrankenhaus nicht rund?
  • Darf man eine Tagesdecke auch nachts benutzen?
  • Geht der Meeresspiegel kaputt, wenn man in See sticht?
  • Wie lange kriegt man für einen Wintereinbruch, oder gibt es darauf Bewährung?
  • Darf man in einem Schaltjahr auch Automatik fahren?
  • Wenn Katholiken auf eine Demonstration gehen, sind sie dann Protestanten?

Gerade lief im Hintergrund „Galileo” bei „Pro7”, während ich ein neues Zeitabenteuer entwickelte.

Es ging um das Thema „konventionelles Kochen” gegen „Kochen nach wissenschaftlichen bzw. technischen Gesichtspunkten”.
Teil nahmen ein „Sternekoch”, ein „Koch-Techniker” und eine dreiköpfige Jury, die aus „professionellen Köchen” bestand.
Es mussten verschiedene Gerichte auf den Teller gebracht werden, z.B Melonen-Eis und „Spaghetti Bolognese”.

Beim Melonen-Eis wurde der Sternekoch gezeigt, wie er eine Melone zerteilte, diese kleinrieb, mit vielen fruchtigen Zutaten und Wasser das Eis machte, das erstmal einige Zeit in den Kühlschrank musste.
Der Koch-Techniker hantierte auch mit einer Melone herum, rieb sie aber nicht klein, sondern ließ sie mittels einer Küchenmaschine zerkleinern, benutzte eine Zentrifuge, um mehr Fruchtgehalt zu bekommen, zentrifugierte auch den Zucker aus dem Gemisch, mixte alles durch und stellte das Melonen-Eis in den Kühlschrank.

Das Gleiche passierte beim Spaghetti-Bolognese-Machen.

Der Koch-Techniker nahm kuriose Zentrifugenzyklen am Fleisch und am Gemüse vor, um den Geschmack zu intensivieren. Er fabrizierte zwar auch aus Hartweizengries, Eier und Wasser die Spaghetti, aber füllte die znetrifugierten Essenzen in Reagenzgläser. Zwischendurch hantierte er auch schon mal mit einem riesigen Bunsenbrenner herum.

Der Sternekoch briet das Hackfleisch an, würzte es, machte selbst Spaghetti et cetera.

Die Jury bewertete das Essen und befand das „konventionell produziertre” besser.

Die Juryentscheidung war im Vorfeld abzusehen, denn wenn man ihnen etwas zum Probieren hinstellte, sagte man auch, ob es aus der „konventionellen” Küche käme oder vom Koch-Techniker.
So gewann – klarer Fall – der Sternkoch.

Fazit des Berichts: „Wenn etwas konventionell gekocht wird, schmeckt es besser.”

Ich finde die Bewertung unfair. Die Jury spricht sich immer wieder gegen die „industrielle Fertigung” aus und lobt die „konventionelle Küche”.
Sie weiß im Vorfeld, vom wem das Essen zubereitet wurde, was impliziert, dass man keine neutrale Sicht der Dinge hat. Gepaart mit deren Einstellen ist klar, dass die „konventionelle Küche” gewinnt.

Ein Armutszeugnis neutraler Berichterstattung!

Roll over Beethoven

„Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es.”

Bertrand Russell

Film und Fernsehen

Heute habe ich den Fernseher eingeschaltet, und dort lief „Immer wieder sonntags”.
Ich hielt knapp fünfzehn Minuten aus, bis ich umschaltete.

Was dort im elektronischen Programmführer als „ohne Altersbeschränkung” deklariert war, ist eher das Gegenteil.
Dort wurden Leute mit „Schlager” und realitätsfernen Dingen malträtiert.

Stefan Mross sieht zwar jung aus, in seinem Oberstübchen scheint aber Karl Moik zu wohnen.
Was dort dargeboten wird, ist seit entfernt von der Realität.

Mross agiert – aus Überzeugung ??? – wie ein Über-Achtziger, erzählt irgend etwas, was nicht in diese Zeit passt und fühlt sich anscheinend gut dabei. Die Zuschauer, die mindestens so alt sind wie der Geisteszustand von Mross, jubeln, schunkeln und gehen voll mit.
Es singen Milchbubis Schmusesongs, die gar nicht zu ihnen passen, Mädchen trällern Möchtegern-Schlager und hoffen wohl auf den großen Erfolg.
Ein Mädchen singt das Kufstein-Lied.
Bei „Immer wieder sonntags” wird die Darbietung gefeiert ohne Ende, obwohl das Mädchen dafür in der Schule ein Mangelhaft oder Ungenügend bekommen hätte und die Versetzung gefährdet wäre.

Kurz bevor ich umschaltete, gab es ein sog. „Generationen-Quiz”, bei dem eine Familie gegen sich selbst in zwei Gruppen spielte. Mross beschloss, dass alle gewonnen hätten, weil sie ja sowieso alle eine Familie seien und lobte das „Quiz” als „lustig”.

Das Statement, das sich in mir während der fünfzehn Minuten immer und immer manifestierte, ist:

„Der Mross will nicht ernst genommen werden!”

Roll over Beethoven

 

„Habe nie Angst, etwas Neues zu versuchen!
Amateure haben die Arche gebaut und Profis die Titanic.”

 

 

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