Atheismus

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Dieses Blog feiert heute – 8.2.2021 – seinen fünfzehnten Geburtstag.

Wir wünschen

Frohe Weihnachten!

Ein reicher Kaufmann in Bagdad schickte eines Tages seinen Diener mit einem Auftrag zum Basar.
Als dieser zurückkam, zitterte er vor Angst am ganzen Leibe.
„Herr“, rief er, „auf dem Markt sah ich einen Fremden. Ich blickte ihm ins Gesicht und erkannte, dass es der Tod war! Er hob die Hand drohend gegen mich und ging davon. Nun habe ich große Angst. Bitte, Herr, gebt mir ein Pferd, damit ich sofort nach Samarra reiten kann, um möglichst weit fort vor dem Tod zu fliehen. „
Der Kaufmann war sehr besorgt um seinen treuen Diener und gab ihm sein schnellstes Pferd.
Der Diener schwang sich auf den Rücken des Tieres und raste im wilden Galopp davon.
Später am Tag ging der Kaufmann selbst zum Basar, um noch etwas zu erledigen.
Dort sah er den Tod in der Menge der Menschen.
Er ging auf ihn zu und fragte: „Du hast heute morgen meinem Diener gedroht. Was hatte das zu bedeuten?“
„Ich habe dem Mann keineswegs gedroht. Meine Geste drückte viel mehr mein Erstaunen aus, ihn hier anzutreffen. Mir hatte man nämlich gesagt, dass ich ihn heute Abend im Samarra treffen würde.“

 

 

Bild-Quelle: Pixelio/Berggeist : https://www.pixelio.de/media/545827

Roll over Beethoven

„Kritik ist kein Hass, Diskussionen kein Spalten, und unangenehme Tatsachen sind keine Fehlinformationen.
Demokratie ist nicht, wenn alle klatschen müssen.“

Frohe Ostern!

Im Internet scheint es ja wirklich alles zu geben …

Momentan scheint ein sog. „Horror-Account“ sein Unwesen auf WhatsApp zu treiben.
Dieser Account schleicht sich einfach so in die Kontakte des Smartphones und schreibt einem dann wirre Beiträge.

Leute berichten, dass „Momo“ – wohl eher die Realperson dahinter – von sich selbst gesagt habe, sie sei gestorben. Dann wird von unheimlichen Kratzgeräuschen berichtet, komischem Krächzen.
Das „Highlight“ ist, dass „Momo“ angeblich dem Gegenüber ein Selfie von sich selbst geschickt hätte, dass diese Person zwar kenne, aber nie jemandem geschickt habe.

„Momo“ hatte zuerst eine Handynummer, die in Spanien registriert ist. Es gibt aber auch welche aus Afrika, Asien und einige mehr.
Das Gesicht ist verzerrt mit riesigen Glupschaugen und sehr hohen Mundwinkeln.

Dieses „Foto“ hat die japanische Entertainment-Firma „Link Factory“ im Jahr 2016 designt.
Es soll einen Ubu-Me-Ton darstellen. Ein Ubu-Me-Ton ist eine Sagengestalt, die angeblich nachts weiße Wäsche mit Blut bespritzt, nachdem sie Kinder geraubt hätte.
Auf Deutsch könnte man „Geistervogel“ oder „Krähenfrau“ sagen.

Diese Geschichte ist im Internet nur durch ein paar Berichte genannt.
„Momo“ würde schreiben, sie wolle ein Spiel spielen.
Das sind alle mageren Informationen, die es gibt.

Diese Geschichte ist ein klassischer Sommerloch-Füller.

Über WhatsApp kann sich kein Kontakt ohne Dazutun in die Kontakte schleichen.
Man muss als erstes bestätigen, ob man jemanden, der nicht eingetragen ist, akzeptieren will.

Seltsam ist auch, dass „Momo“ jede Sprache beherrscht.

Die Kratz‑, Rassel‑ und Krächzgeräusche gehören ins Geister-Geschichten-Milieu.
Umherirrende Geister tragen ja sehr oft Ketten oder Knarzen an Türen und Gebälken der Häuser.
Im IT-Zeitalter wurde dies nicht vergessen. Dazu kommen kryptische Texte oder Texte, die keiner bekannten Sprache entsprechen.
Hinzu feuert man noch Gerüchte, man könne dieses Konto (Account) nicht blocken bzw. blockieren oder ablehnen.
Das hört sich kurios an.

Jemand hat einfach nur nicht aufgepasst.

Die Gerüchteküche wird dann noch mit dem wichtigem Faktum „Die Polizei ist ratlos“ oder „IT-Experten können nicht ausmachen, wo die Nachrichten herkommen.“ gewürzt.

Diese Geschichte ist erstunken und erlogen.
Im Internet und besonders in den Generationen Z und Y verbreitet sich so was besonders schnell.

Nebenbeibemerkt gibt es in Schwaben den „Nachtkrabb“, der angeblich viel Unsinn mit Kindern und deren Bettwäsche nachts anstellt. Da keiner weiß, wie er aussieht, bleiben manche Kinder abends und nachts zu Hause.

In knapp fünf Monaten ist Weihnachten. Diese Nachricht hat gerade der Osterhase verbreitet.

 

 

Bildquelle: Pixelio.de/Jürgen Jotzo

Roll over Beethoven

„Man kann nicht beweisen, ob Gott existiert, doch die Wissenschaft macht Gott überflüssig.“

Stephen Hawking

Roll over Beethoven

„Wende dein Gesicht der Sonne zu und deinen Rücken dem Sturm.“

Roll over Beethoven

„Beeil dich, bevor es zu spät ist, um zu bereuen!“

Fridtjof Nansen

Roll over Beethoven

„Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.“

Molière

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Syntronica: Soultime

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