Wechstabenverbuchselung

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Dieses Blog feiert heute – 8.2.2021 – seinen fünfzehnten Geburtstag.

Permanente Meldungen über Corona überall, in den Medien, in Diskussionsforen, bis ins Privatleben! Irgendwo spricht immer jemand darüber.

Von und über Corona gibt es (anscheinend) zwei Wahrheiten.

Die eine Seite sagt, der Coronavirus sei harmloser als eine Grippe (Influenza) und es handele sich bei allem nur um eine Panikmache der Medien, worauf die Politik zu reagieren versuche.

Auf der anderen Seite werden Maßnahmen ergriffen, die dazu dienen könnten, eine Apokalypse oder ein Massensterben gerade noch so abzuwenden, als letztes Aufbegehren gegen den bevorstehenden Tod weiter Teile der Menschheit.

Um die Pandemie einzudämmen oder die Verbreitung zu verlangsamen, werden Veranstaltungen abgesagt, Universitäten, Schulen und Kindergärten geschlossen, in Krankenhäusern dürfen Angehörige Patienten, wenn überhaupt, nur ganz kurz besuchen.
So soll es bis Ostern sein.

Wo ist die Wahrheit zu suchen? Ist alles gar nicht schlimm oder ist es schlimmer als man uns Glauben schenken mag?

Menschen mit mehr oder weniger schweren (Vor‑) Erkrankungen sind besonders gefährdet. Aus dieser Personengruppen sind schon viele gestorben.

Man hört, dass die ganzen Maßnahmen deswegen ergriffen werden, um diese Menschen vor einer Infektion zu schützen.

Wenn eine Influenza schlimmer wäre als Corona, bedeutete dies, dass Corona „nur“ eine leichte Influenza wäre. Influenza würde ja laut Meinung vieler Wissenschaftler und Virologen weit mehr Opfer fordern.
Wegen Influenza und weiterer schlimmerer Krankheiten wie Vogel‑, Schweinegrippe und dergleichen mehr wird allerdings nicht so ein „Aufstand „, was Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung angeht, gemacht.
Lassen wir die alten, gebrechlichen und (schwer) erkrankten Menschen außer Acht, sollte dem Durchnittsbürger nichts passieren.

In Krankenhäusern wird das Personal, das mit potentiellen Corona-Infizierten in Kontakt kam, einem Test unterzogen.
Alle dürfen weiterarbeiten, manche müssen aber ein Tagebuch führen, in das sie eintragen, ob sie Fieber haben oder wie sie sich fühlen et cetera.
Verdachtsfälle beim Pflegepersonal mit sogennanten „milden Syptomen“ dürfen weiter arbeiten, auch in Notaufnahmen.

Dies spräche dafür, dass Corona nicht schlimm wäre.

Nun trat die Bundeskanzlerin an die Öffentlichkeit und forderte, dass alle auf vermeidbare soziale Kontakte verzichten sollen, um zumindest die Infektion zu verlangsamen, das Gesundheitssystem und vor allem die Wirtschaft am Laufen zu halten.
Im gleichen Tenor wird gesagt, dass die Vorsichtsmaßnahmen dazu dienten, die Alten und Gebrechlichen zu schützen.

Weiterhin werden Hamsterkäufe getätigt, zu dem niemand von den Politikern etwas sagt.
Man könnte sich hinstellen und sagen, dass alles nicht so schlimm sei und dass alle einen Gang herunterschalten sollten, weil nichts so heiß gegessen werde, wie gekocht würde. Das passiert aber nicht.

So viele Widersprüche, aber keine Lösung oder Plausibilität.

Wo soll das Volk suchen zwischen den Wahrheiten, wenn es nirgends auch nur einen Minimalkonsens oder Antworten gibt?

Bildquelle: Pixelio/Clarissa Schwarz

Paul Ziemiak machte vor einigen Tagen deutlich, dass es keine Stimmen der CDU für Bodo Ramelow oder der Linken geben werde.
Nun wurde anders entschieden.

 
Die CDU will in einer geheimen Wahl am 4.3.2020 für Bodo Ramelow als Ministerpräsident stimmen. Sie wird somit eine linksorientierte Minderheitsregierung bis zu den Neuwahlen im April 2021 mittragen und auch keine Vorhaben dagegen durchsetzen, obwohl sie es zusammen mit der FDP und er AfD könnte.

Anhand der plötzlich aufgetretenen Cerebralablasie ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Christdemokraten dieses Versprechen auch brechen auf einhundert Prozent gestiegen. Es ist nur eine Frage der (kurzen) Zeit.

Was ich mich frage, ist, wie die CDU einen Wahlkampf in Thüringen führen will. Wenn man einen Linken mitträgt, kann man nicht argumentieren, dass man einen anderen haben möchte.

Die Ablehnung, Charlotte Lieberknecht als vorläufige Ministerpräsidentin einzusetzen, um nicht in der Schuld der Linken zu stehen, hat sich ad absurdum geführt, da man Ramelow ohne (angebliche) Zugeständnis wählt.

Die Vabanque-Spielchen gegen Thomas Kemmerich, der überraschend mit den Stimmen der AfD gewählt wurde, haben sich auch in heiße Luft aufgelöst.

Das Gerede, man müsse alles unternehmen, dass die AfD nicht das Zünglein an der Waage werde, auch einen Ministerpräsidenten, der der SED-Nachfolgepartei angehört, zu wählen, wird kaum mehr Zuhörer erreichen.
Aus Angst vor Rechten verhilft man jemanden, der sich vor ein paar Tagen noch bei „Maischberger“ weigerte, die DDR als Unrechtsstaat anzuerkennen, zur Macht.

Stalin statt Hitler!

Das ist jetzt überspitzt, doch solche Endzeitszenarien malen manche Politiker.

Das einzige, was die CDU gezeigt hat, ist, dass sie immer noch eine Blockpartei ist.

Bildquelle: Pixelio – Ger Hardt

In Baden-Württemberg wird seit längerem diskutiert, ob bei Polizeimeldungen die Ethnie oder die Nationalität eines Täters oder Tatverdächtigen genannt werden solle.
Hier scheiden sich die Geister nicht nur konservativer und progressiver Politiker.

Viele Politiker berufen sich auf den „Pressecodex des Deutschen Presserats“.
Unter Ziffer 12. 1 und Ziffer 12.2 werden Richtlinien über Diskriminierung beschrieben.
Einfach gesagt sollte die Ethnie, Nationalität oder Weltanschauung eines Täters oder Verdächtigen nur erwähnt werden, wenn dies für die Berichterstattung relevant ist.
Dies ist ein weitgefasster Begriff. Die Entscheidung der Nennung obliegt den Richtlinien des Mediums oder des Redakteurs.

Das Kuriose ist, dass Politiker bezüglich Pressemitteilungen der Polizei den Pressecodex als Bestätigung ihrer Ansicht heranziehen.
Wenn man gegen die Nennung der Ehtnie ist, kann man sich hinter den Pressecodex verstecken. Ist man anderer Ansicht, kann man argumentieren, dass derjenige, der die Pressemeldung verfasst, selbst entscheiden kann.

Als Journalist lernt man, dass Pressemeldungen oder Pressemitteilungen nur sehr entfernt etwas mit journalistischer Berichterstattung zu tun haben. Diese beschreiben aus dem Blickwinkel des Schreibenden – der Behörde, Organisation, des Unternehmens etc. – die Sicht der Dinge. Hierbei kommt es zu Lobpreisungen und der Benutzung von steigernden Adjektiven bis zum Superlative oder sogar der Erfindung neuer Wörter und Begrifflichkeiten. Es wird nur Positives beschrieben.

In der Diskussion bezog sich Hans-Ulrich Sckerl von den Grünen auf den Pressecodex und sagte sogar, dass eine Ethnie nicht genannt werden dürfe. Dieses angebliche Verbot gibt es nirgends, auch nicht in den Erläuterungen zum Pressecodex.

Innenminister Thomas Strobl sagte, es müsse eine gemeinsame Einigung über die Nennung oder Nicht-Nennung aller Landesinnenminister beziehungsweise der Landespolizeien geben. Diese gemeinsame Entscheidung trüge er mit.

Zwei „Meinungen“, die nichts aussagen und die nebenbei bemerkt nicht fundiert sind!

Bis zu einer Entscheidung, ob die Polizei in Baden-Württemberg Ethnie, Nationalität und mehr nennen darf oder nicht, wird wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

„So ein hundsgemeiner Typ!“, poltert es aus Katharina Berg heraus, „Sowas von verlogen habe ich noch nicht getroffen. Gut, man soll über Tote nichts Schlechtes sagen, aber wer hat sich um mich gekümmert? Ich war lange nicht fähig, eine Liebesbeziehung einzugehen.“

Erstmals spricht Katharina Berg über ihr Trauma, das sie in einem Winterchalet in den Walliser Alpen im Jahre 1983 durchlebt hatte.
Sie war wie alle Mädchen und Frauen in die Jungs des englischen Pop-Duos Wham verliebt.

Kurz vor Weihnachten 1984 hatte eine bekannte Jugendzeitschrift ein Preisausschreiben ausgelobt, zu dessen Gewinnerin auch Katharina überraschenderweise gehörte.

Frohen Mutes wurden die Mädchen in den schweizerischen Wintersportort Saas-Fee gebracht.
Dort lernte Katarina George Michael erst kennen, dann lieben und schließlich hassen.

Zusammen mit ihm, Andrew Rigeley und den anderen Mädchen fuhren sie mit der Saastal-Seilbahn zum Winterchalet. Zuerst richteten sie sich häuslich ein, schmückten den Weihnachtsbaum und bereiteten das Mahl zu.

„Alles war wunderschön“, erinnert sich Berg, „die Jungs waren supernett, halfen uns, wo es ging. Schon beim Baumschmücken wachten die Schmetterlinge in meinem Bauch auf.“

Etwas später saßen sie dann zusammen gekuschelt und unterhielten sich.
Schon zu der Zeit hätten die Schmettwerlinge mit Hochdruck versucht, ihr zu entfleuchen.
„Irgendwann später am Abend merkte ich dann, dass George irgendwie gehemmt war. Er kam nicht wirklich aus sich heraus. Der Funke wollte einfach nicht überspringen. Erst dachte ich, es läge an mir, doch im Gegensatz zu meinen Hitzewallungen, blieb George kalt und unbeweglich.“
Am nächsten Morgen, nach einer durchweinten Nacht, verweigerte sie ihm ihre Nähe.

„Und dann diese Häme: ‚Du hast Dich in einen Schwulen verliebt!‘. Jedes Mädchen war in George verliebt. Alle Mädchen.“

Katharina Berg verfiel nach dem Kurzurlaub in Allegorie.

„Ich hatte ja uneingeschränkten Zugang zu harten Alkoholika durch einen Werbevetrag. Ein Glück war, dass ich auch noch für Pflegeprodukte vor der Kamera stand, denn so konnte man meinen Verfall kaschieren. Es fiel niemanden auf, dass ich fast nur noch betrunken war“, beschreibt sie ihre harte Zeit.

Um seine Homosexualität nicht an die große Glocke zu hängen, erzählte George Michael, eine erfahrene Frau, die zudem noch älter als er gewesen sei, habe ihn, den unschuldigen, verführt und nach einer „stürmischen Nacht“ fallen lassen. Die ältere Frau habe ihm einfach einen Korb gegeben.

„Die einzige stürmische Nacht, die ich erlebt habe, war der Schneesturm draußen“, wehrt sich Katharina Berg, „zwei andere, die sich auch in dem Chalet aufhielten, weil sie von Wham hörten, heirateten später. Das war natürlich eine riesige Belastung für mich. Dann kamen die Gerüchte auf, ich hätte ihn für Andrew Ridgeley verlassen. Die Leute wollten wohl einfach hören, wir hätten quer durch die Betten Affären gehabt. Andy war zwar super nett, aber … nee … der ist überhaupt nicht mein Typ. Was hätte ich mit einem Kindskopf wie ihn anstellen sollen? Märchen vorlesen?“

Katarina Berg spricht das erste Mal in einem Interview bei „Syntronica.Net“ über ihre schlimmen Jahre nach „Last Christmas“.

Der Refraim sollte umgetextet werden.

Aus „Last Christmas Ⅰ gave you my heart. But the very next day you give it away” sollte werden: “… But the very next day she knew Ⅰ was gay.”.

In einem karg eingerichtetem Büro sitzt der Unternehmer Hajo gefesselt vor dem Schreibtisch, davor steht seine Frau Biggi und hält ihm eine Pistole vor.  Hajo ist genauso nervös und gestresst wie Biggi. Er hat dicke Schweißperlen auf der Stirn und schwitzt gewaltig.

Hajo: „Kannst Du noch mal bei Google gucken, ob Du auch richtig triffst?“
Biggi: „Ich weiß, was ich tue.“
Hajo: „Guck besser noch mal bei Google!“
Biggi: „Das geht nicht. Nachher komme ich direkt in den Knast.“
Biggi schwadroniert darüber, dass jemand bei Google geschaut hatte, wie man einen Mord begeht, wegen Google in den Knast kam, weil ja alles überwacht wird.
Hajo heult und ihm ist nicht wohl.
Biggi: „Wenn Du das nicht willst, machen wir das nicht.“
Hajo ist erleichtert, doch lässt weiter den Kopf hängen beim Heulen.
Biggi: „Dann sprichst Du aber mit der Belegschaft.“
Hajo: „Näää, das kann ich nicht.“
Biggi: „Dann müssen wir es SO machen.“
Hajo schüttelt den Kopf und heult wieder.
Biggi stellt sich vor ihm, spannt die Pistole und schießt Hajo ins Bein.
Hajo jault auf: „Mein Gott, das tut soo weh. Mein Gott, aaahhh aua.“
Hajo japst und ist kurz vorm Kollaps,
Plötzlich reist jemand die Tür auf: „Was ist denn hier los?“.
Biggi, die sich um Hajo kümmern wollte, dreht sich erschrocken um.
Ein Schuss löst sich und der Mann hat plötzlich ein Loch mitten in der Stirn und fällt tot um.
Biggi klatscht sich die Hand vor den Mund, schaut erschrocken und schreit: „Schei….!“

Tatort!

Dieser Tatort war das diesjährige Highlight.

Wir haben uns köstlich amüsiert.

Die Geschichte spielt zwar in der Gegenwart, aber alle mitspielenden Charaktere waren in den 1980-er-Jahren stehen geblieben. Ein weiteres Comedy-Element war, dass alle nicht wirklich helle im Oberstübchen waren.
Dialoge wurden ad absurdum geführt.
Bei einem Besuch der Ermittler bei einem Zeugen stand die Frage im Raum, ob er vielleicht bestechlich wäre und Geld bräuchte. Er war spartanisch eingerichtet. Die Antwort: „Nee, ich bin zufrieden. Ich habe den Kühlschrank voll und meinen Flugsimulator auf dem Computer. Mehr brauch ich auch nicht.“
Kurz vorher waren die Ermittler noch bei der Frau des Mordopfers. Bevor sie gingen, schwadronierte die Frau darüber, dass die Ehe mit ihrem Mann nicht mehr die beste sei und man sich bedingt durch die Nachtschicht nur noch, wenn überhaupt, kurz sehe.
Zitat: „Wenn Sie nicht gekommen wären und mir das gesagt hätten, wäre es mir gar nicht aufgefallen. Vielleicht hätte ich in einer Woche erst gemerkt, dass er nicht mehr nach Hause gekommen wäre.“

Solche dümmlich-naiven Dialog gab es Knall auf Fall.

Die Geschichte um einen Versicherungsbetrug und kriminelle Schiebereien verschwand in den Hintergrund.
Aber auch die beiden Ermittler waren mit Gehirn nicht wirklich gesegnet und taumelten von einer Szene durch Fettnäpfchen in die nächste.
So wundert es auch nicht, dass der Fall nur durch Zufall aufgeklärt wurde.

Bitte mehr von solchen Tatorten!

Fragen, die noch zu klären sind:

  • Ist ein Raumschiff, das ausschließlich mit Frauen besetzt ist, eigentlich unbemannt?
  • Sind nymphomane Hündinnen zwangsläufig?
  • Wie lange muss eine Katze trainieren, um einen Muskelkater zu bekommen?
  • Gibt es in einer Teefabrik Kaffeepausen?
  • Wenn Schwimmen schlank macht, was machen Blauwale falsch?
  • Wenn die Stiftung Warentest Vibratoren testet, ist dann ‚befriedigend‘ besser als ‚gut‘?
  • Wenn ein Schäfer seine Schafe verhaut, ist er dann ein Mähdrescher?
  • Warum muss man für den Besuch beim Hellseher einen Termin haben?
  • Welche Farbe bekommen Schlümpfe, wenn man sie würgt?
  • Warum werden Rundschreiben in einem eckigen Umschlag verschickt?
  • Ist eine Gesichtscreme, die 20 Jahre jünger macht, lebensgefährlich, wenn man erst 19 Jahre alt ist?
  • Darf sich jemand, der sich im Ruhestand befindet, nachts hinlegen?
  • Warum ist ein Kreiskrankenhaus nicht rund?
  • Darf man eine Tagesdecke auch nachts benutzen?
  • Geht der Meeresspiegel kaputt, wenn man in See sticht?
  • Wie lange kriegt man für einen Wintereinbruch, oder gibt es darauf Bewährung?
  • Darf man in einem Schaltjahr auch Automatik fahren?
  • Wenn Katholiken auf eine Demonstration gehen, sind sie dann Protestanten?
Roll over Beethoven

„So wie das Eisen außer Gebrauch rostet und das still stehende Wasser verdirbt oder bei Kälte gefriert, so verkommt der Geist ohne Übung..“

Leonardo Da Vinci

Ein Video beschäftigt und bewegt Deutschland.

Es ist ein Video, das in Chemnitz mit einem Smartphone aufgenommen wurde und zeigt, wie zwei Personen sich rangeln. Einer tritt den anderen in den Allerwertesten und verjagt ihn oder dieser zieht sich zurück.

In Chemnitz wurde ein Deutsch-Kubaner von einem Syrer und einem Iraker mit 35 Messerstichen getötet. Daraufhin organisierten Hooligans und andere einen spontanen Protestmarsch. An Rande dessen entstand wohl das obengenannte Video.

Die Quelle dieses Videos ist eine Internetseite der sog. „Antifa“. Ansonsten gibt es kein anderes Dokument, das – wie die Kanzlerin es deklarierte – „Hetzjagden auf Flüchtlinge“ zeigt.

Nach tagelangen Empörungen über rechtsradkale Gewalt von allen möglichen Seiten kamen langsam Zweifel auf, ob es wirklich diese „Hetzjagden“ gegeben haben mag, da es nach knapp einer Woche nur dieses eine mit einem Smartphone aufgenommene (Hochkant‑)Video gab.

Bundeskanzlerin Angela Merkel, die gar nicht in Chemnitz gewesen war, sprach von „Hetzjagden“, die sie gesehen haben will. Auch ihr treuergebener Regierungssprecher Steffen Rüdiger Seibert plapperte davon.

Viele, besonders linke, grüne und rote, Politiker kritisierten die Zustände in Chemnitz.
Es wurde ein „Spontankonzert“ gegen rechts organisiert und durchgeführt, bei dem es wichtiger war, dass die Protestler als „Nazis“deklassiert wurden als der Tod des Deutsch-Kubaners.

Nun meldete sich Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, zu Wort und sagte, seiner Behörde lägen keine Informationen vor, dass dieses Video authentisch sei. Er äußerte sich dahingehend, dass es sich bei dem Video um ein „Fake“ handele, um den Tod des Deutsch-Kubaners zu relativieren bzw. davon abzulenken.

Als erstes regten sich (wieder) „linke Kräfte“ über Herrn Maaßen auf, allen voran wichtige Führungskräfte der Grünen, der SPD und der „Linken“. Sie forderten seinen Rücktritt und rückten ihn stellenweise sogar in eine rechtsradikale Ecke.
Diese Personen forderten Beweise von ihm, warum das Video nicht authentisch sei.

Zeitgleich tauchte ein Beitrag auf, der beweisen sollte, dass das Video doch authentisch wäre.
Es wurde behauptet, man könne anhand der Ortungsdaten (GPS) klar nachweisen, dass dieses in Chemnitz aufgenommen worden wäre. Einige Aufnahmen zeigten Lokationen in Chemnitz. Über die einfallende Sonne und den damit verbundenen Sonnenstand wurde philosophiert, ebenso wurden Wolkenbilder analysiert und diese mit meteorologischen Daten der Wetterdienste vergichen.
So wurde die Darstellung von Herrn Maaßen torpediert.

Die erste These, man könne Ortungsdaten nicht fälschen, stimmt nicht.
Es gibt die App „Fake GPS Location Spoof“, die jeder amderen App einen falschen Standort vortäuschen kann.
Ebenso ist es suspekt, dass die sog. „Antifa“ einem Journalisten das Smartphone vorgelegt haben soll, auf dem das Video aufgenommen worden war. Auch andere Bilder, z.B. vom Himmel bzw. Wolkenbilder wurde ihm gezeigt. Dass jemand Wolkenbilder aufnimmt, die zufälligerweise die Echtheit eines Videos belegen können, ist nicht glaubhaft.
In dem Beitrag, der bei RTL, dem ZDF und anderen Medienseiten auftauchte, war das Manko, dass man keine anderen Bilder oder Videos von dem Protestmarsch finden konnte.
Ferner ist es zweifelhaft, dass das „Beweisvideo“ keine Datumangaben enthält. Es enthält Ortungsdaten, aber kein Datum, wann es aufgenommen wurde.

Weil dieser „Beweis“ nicht wie eine Bombe einschlug, zeigte der Focus ein Video-Interview mit zwei Syrern, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen waren.
Diese palaverten über „Nazis“ und davon, wie schlimm alles gewesen sein sollte in Chemnitz.
Ein Journalist und ein Künstler konnte allerdings zeigen, dass die beiden Ⅰnterviewten Schauspieler waren, die schon öfters zusammen aufgetreten waren, z.B. in Georg Büchners Dramenfragment „Woyzeck“.

Nichtsdestotrotz stänkerten die Mainstreammedien weiter gegen Herrn Maaßen.
Jetzt wird es kurios. Man setzt sich über alle Zweifel hinweg und behauptet schlicht und einfach, das Video sei echt. Alles andere gilt nicht, weil es nicht in die (anti-deutsche) Weltanschauung passt.

Als Gegenbeweis gibt es auch ein interessantes YouTube-Video von Anabel Schunke,, in dem sie u.a. erklört, was „In Dubio pro reo“ –  „Im –Zweifel für den Angeklagten“ – bedeutet. Sie zeigt auch auf, was in der „Kölner Sylvesternacht“ – Massennötigung und –Vergewaltigungen – passiert ist und wie die Mainstreammedien reagiert haben.

Von denen die fordern, man solle Beweise vorlegen, fordere ich Selbstkritik.

Bei dem Protestmarsch nahmen ca. 600 Personen teil. Fünfzig von ihnen waren gewaltbereit und –tätig, indem sie auch Flaschen auf Polizisten warfen.
Es gab Attacken gegen Ausländer, allerdings gingen nur drei diesbezügliche Anzeigen ein.

Anstatt – wie es sein sollte – kritisch und selbstkritisch zu sein, prügeln die selbsernannten Wahrheitshüter genau wie die Links-Grünen auf Kritiker ein.

Momentasn geht es anscheinend nur darum, dass dehenigen, die von „hetzhagden“ sprachen und sprechen, Recht behalten wollen (und vielleicht sollen).
Es ist ferner sehr auffällig, dass niemand als „Gegenzeuge“ auftritt und sagt, es habe nichts stattgefunden.
Bei „Befragungen“ von Passanten auf der Straße scheint es keinen zu geben, der etwas anderes sagt.

Ein verbaler und geistiger Absturz war das Statement einer jungen Frau:
„Ich bin Ausländerin. Wer behauptet, das Video lügt, beleidigt uns Ausländer.“

Schade, wenn man nicht fähig ist, sich Fehler einzugestehen!

Übrigens :

Eine Hetzjagd ist ein koordiniertes Vorgehen gegen jemanden, bis dieser erlegt oder erschöpft ist.

Torte Deutschland Wahl Diagramm Tortendiagramm

  • „Man kann ja keine Partei mehr wählen.“
  • „Politiker sind alle korrupt.“
  • „Sie reagieren nicht fürs Volk, sondern gegen uns.“
  • „Egal, was man wählt, es kommt aufs Gleiche heraus.“
  • „Ich gehe nicht wählen.“

Wer kennt diese „Argumentation“ nicht?

Zu den Wahlen häufen sich solche Kommentare, besonders in den sozialen Onlinenetzwerken wie Facebook, Twitter, Google Plus, Tumblr.
Und es sind immer und immer die gleichen Leute, die es von sich geben!

Sog. „Wahlverweigerer“, auch „Nicht-Wähler“ genannt, meinen sich damit profilieren zu können, dass sie ihren Unmut über Politiker herausposaunen. Wenn man fragt, warum sie denn nicht wählen gingen, kommt ob der „ewige“ Sermon, wie oben dargestellt. Diesen gibt es in mehreren Varianten, aber immer mit der gleichen „Schlussfolgerung“, nichts bzw. niemanden zu wählen.

Wenn man mit ihnen diskutiert, warum sie denn keine Partei wählten, die ihren Ideen und Forderungen am nächsten käme, kommt der „ewige“ Sermon ebenso zu Tage, als wenn in China ein Sack Reis umkippte.

„Nicht-Wähler“ sind faule Querulanten (Trolls), die zwar labern und labern, aber ihren Hintern nicht hochbekommen.
Sie haben keine Ahnung von Politik und Demokratie, denn was sie von sich geben hat kein bisschen politischen Gehalt, sondern es sind nur „Rechtfertigungen“ für ihr Desinterese an allem und jedem sowie ihrer eigenen Faulheit..
Gegen Argumentre sind sie resistent.

Diese Leute kann man nicht überzeugen, sondern nur ignorieren!

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Syntronica: Soultime

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