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Das Grundrecht, dass alle gleich sind, ist unumstritten.
Momentan wird es aber leider ad absurdum geführt.
Momentan müssen vollständig gegen Corona/Covid-19 Geimpfte nicht mehr in Quarantäne

Darüber regen sich viele auf.

Sie argumentieren, dass viele noch gar kein Impfangebot bekommen hätten.
Andere sagen, dass gar nicht genug Impfstoff vorhanden sei.

Das Robert-Koch-Institut hat Studien ausgewertet und klargestellt, dass von vollständig geimpften Personen keine Gefahr ausgehe. Bei aktuellen Impfstoffen gibt es – außer bei „Johnson and Johnson“ – zwei Impfdosen, die verabreicht werden müssen, um eine vollständige Immunisierung zu erlangen. Die vollständige Immunisierung tritt dann ungefähr nach spätesten zwei Wochen nach der zweiten Dosis ein.

Als noch nicht so viele Daten vorlagen, hat das Robert-Koch-Institut vorsichtig formuliert, dass man noch nicht sagen könne, ob vollständig Immunisierte das Virus nicht an andere weitergeben könnten. Es sagte aber auch, dass Geimpfte keiner Gefahr bei Kontakt ausgesetzt seien.
Wenn jemand eine Krankheit nicht selbst bekommen, diese aber an andere weitergeben kann, nennt man es „klinische Immunität“.
Wenn er diese Krankheit zudem auch nicht weitergeben kann, nennt man es „sterile Immunität“.

Und darum ging es bei der ersten Begutachtung des Robert-Koch-Instituts.
Man wusste nicht, ob die Geimpften „steril immunisiert“ sind und wollte vorsichtig sein.

Bei der Argumentation, dass Geimpfte beziehungsweise vollständig Immunisierte nicht mehr in Quarantäne gehen müssen, wenn sie Kontakt zu Corona-Infizierten hatten, hört man immer wieder, dass man das Virus weitergeben könne. Diese „Argumentation“ nervt immer wieder, da sie zeigt, dass die Personen, die sie benutzen nicht up to date sind.

Nun aber ein anderer Aspekt…

Da von Geimpften keine Ansteckungsgefahr ausgeht, haben nun Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz beschlossen, dass diese Personen zum Beispiel auch in die sogenannte Außen-Gastronomie gehen dürften, ohne vorher einen Schnelltest zu machen. Es reicht, das Impfbuch oder die –bescheinigung zu zeigen.

Das bringt die Neider auf den Plan und sie rufen nach Gerechtigkeit.
Diese beziehen sie auf das Grundgesetz, dass alle gleich sind und gleich behandelt werden müssen.
Es geht aber nicht um die Beschneidung, sondern darum, dass für manche wieder etwas „bequemer“ wird und alles etwas leichter.
Das hat mit der „Gleichheit“ im Grundgesetz nichts zu tun.

Man könnte den anderen Menschen einfach mal etwas gönnen, anstatt neidisch zu sein und alles kaputtzureden!

„Über Laschets Brücke musst Du geh’n, sieben Monate Lockdown übersteh’n …“
So könnte man die neue Idee des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten verstehen.
Wenn es nicht so traurig wäre!

Armin Laschet hat wie üblich wieder Fähnchen im Wind gespielt und präsentiert eine „geniale Idee“, wie man seiner Ansicht nach die Corona-Pandemie endlich besiegen kann.

Der Brücken-Lockdown!

Es hieß schon „harter Lockdown“ oder auch „Notbremse“, aber gemeint ist damit das Gleiche.
Durch Herunterfahren des öffentlichen Lebens soll die erneute Infektionswelle gebrochen werden.

Und nicht nur das!

Armin Laschet meint allen Ernstes, in dieser Zeit könnte man die Leute so schnell impfen, dass das Corona-Virus nach dem „Brücken-Lockdown“ die nicht-vorhandenen Flügel streckt.
Er lobt das Impfen der Bevölkerung und sagt, die Impfquote liege in Deutschland bei zwanzig Prozent und könne sehr schnell 30 oder 40 Prozent erreichen, wenn man den „Brücken-Lockdown“ dafür nutze.

Man nennt Armin Laschet nicht umsonst den „Tünnes aus Aachen“, wobei „Tünnes“ aus dem Rheinländischen kommt und für „einfältiger Mensch“ steht.

Bei der „immensen“ Geschwindigkeit der Impfungen in Deutschland mit dem Rekord von 12,68 Prozent seit Ende Dezember 2020 und immerwährenden Engpässen werden 40 ruckzuck erreicht werden können.

Zumindest in Utopia, aber nicht in Deutschland!

Wenn Deutschland seit knapp drei Monaten nicht mal 15 Prozent Impfquote erreicht hat, wird es erfahrungsgemäß einige Monate dauern, bis diese 20 Prozent erreicht sind.
Die 12,68 Prozent bezieht sich nebenbei bemerkt auf die Erstimpfungen. Bei denjenigen die ihre Zweitimpfung bekommen haben, liegt diese Zahl bei etwa sechs. Das bedeutet, dass gerade mal sechs Prozent vollimmunisiert sind.
Erstmal müssen noch circa sieben millionen Bürger die Zweitimpfung bekommen.

Dies ist dem „Tünnes aus Aachen“ wohl entgangen!

Man rufe sich auch in Erinnerung, dass Laschet immer wieder darauf hinweist, dass vollimmunisierte Menschen die Krankheit weiter verbreiten können.
Was er von sich gibt, ist nur unüberlegtes Gerede um über die Versäumnisse bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie hinwegzutäuschen.

Erst möchte er wieder Öffnungen wie die Aufhebung des Beherbergungsverbot und vieles mehr, jetzt appelliert er ohne Sinn und Verstand für Utopien, von denen er eigentlich wissen sollte, dass sie nicht funktionieren.

Opportunismus pur!


Neuer Audio-Kommentar (Podcast) zur „Demo gegen die Corona-Maßnahmen“ in Stuttgart am 3.4.2021

Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich gestern unzufrieden damit, dass manche Bundesländer sich nicht an die in der Ministerpräsidentenkonferenz besprochenen Maßnahmen wie zum Beispiel die sogenannte „Notbremse“ halten.

Die „Notbremse“ bedeutet, dass ab einer Inzidenz von 100 Maßnahmen zu treffen sind, um die weitere Verbreitung der Corona-Pandemie zu verhindern. Diese geht einher mit massiven Schließungen wie Geschäfte oder auch zum Teil von sogenannten „körpernahen Dienstleistungen“ wie Nagelstudios und Tattoostudios.

Angela Merkel sagte aber auch, dass sie überlege, dass man ins Infektionsschutzgesetz Maßnahmen bei Überschreiten bestimmter Inzidenzen hineinschreiben könnte. Dann wären die Länder daran gebunden, die Maßnahmen durchzusetzen.

Im Prinzip funktioniert dies schon, denn im Grundgesetz wird die „konkurrierende Gesetzgebung“ genannt.
Die „konkurrierende Gesetzgebung“ bedeutet, dass sowohl der Bund als auch die Länder auf dem selben Rechtsgebiet die Kompetenz des Einlassens von Gesetzen haben.
Es ist dann zu klären, wer genau diese wahrnehmen darf.

In Artikel 72 des Grundgesetzes wird dies geregelt.
Wo der Bund von seinem Recht Gebrauch macht, können die Länder grundsätzlich keine Gesetze mehr erlassen. Schon bestehendes Landesrecht tritt außer Kraft.

Nun hat aber der Bund zwar das Infektionsschutzgesetz erlassen, die Ausgestaltung aber den Ländern überlassen.
So entstanden zum Beispiel die Corona-Verordnungen der Länder, auf die man sich über die Länderparlamente – in diesem Kontext die Ministerpräsidentenkonferenz – berät, diese gemeinsam ausgestaltet und diese erlässt. 

Die Bereiche der „konkurrierenden Gesetzgebung“ sind in Artikel 74 Absatz 1  und Artikel 105 Absatz 2 des Grundgesetzes aufgeführt.
In Artikel 74, Absatz 1, Punkt 19 ist zu lesen, dass „Maßnahmen gegen gemeingefährliche oder übertragbare Krankheiten bei Menschen und Tieren, Zulassung zu ärztlichen und anderen Heilberufen und zum Heilgewerbe, sowie das Recht des Apothekenwesens, der Arzneien, der Medizinprodukte, der Heilmittel, der Betäubungsmittel und der Gifte“ dazu gehören.

Das bedeutet, dass die Gesetzgebung für den Infektionsschutz in der Hand des Bundes liegt.
Der Bund hat aber hineingepackt, dass die Länder für die Ausgestaltung zuständig sind. Somit hat der Bund die Kompetenz für die Corona-Verordnungen an die Bundesländer abgegeben.

Der Bund könnte ins Infektionsschutzgesetz explizit hineinschreiben, dass Geschäfte schließen müssen, wenn eine Inzidenz über 100 erreicht ist.
Dies wäre dann für alle Länder zwingend notwendig, auch wenn in manchen Corona-Verordnungen etwas anderes stünde.

Um das Infektionsschutzgesetz zu ändern, wäre aber eine Mehrheit im Bundesrat notwendig, da dies eine Rechtsverordnung ist. Dies regelt Artikel 80 des Grundgesetzes.

Die Frage ist, ob die Länderkammer mitspielen würde!

Realitätsverweigerer – wie Corona-Leugner, sogenannte „Querdenker“, Verschwörungstheoretiker und wie sich alle heißen oder sich nennen mögen – haben interessante Lügengebilde, um sich in Szene zusetzen.
Vor kurzem „lernte“ ich etwas Neues kennen.

Eine Verhältnisrechnung, die nicht konstant war!

Obwohl die These „Je mehr getestet wird, desto mehr sind auch infiziert“ schon zigmal falsifiziert wurde, kursiert diese bei den Realitätsverweigerern als quasi „ehernes Gesetz“ weiter, ungeachtet dessen, dass man anhand von Statistiken sehr schnell erkennen kann, dass diese Behauptung nicht stimmt.

In einer Diskussion hielt ich die Statistiken des Robert-Koch-Instituts gegen diese irrende Behauptung.
Ausnahmsweise kam nicht als Gegenantwort, dass diese gelogen seien oder dass man nur Statistiken glaube, die man selber gefälscht hätte, sondern jemand versuchte es auf einen eher mathematischen Weg.
Er sagte, man dürfe nicht das Verhältnis von Positiv-Getesteten zu der Gesamtzahl der Getesteten nehmen, sondern nur die „Positiven“ in Korrelation zu „Negativen“.

Ich ließ mich anstandshalber darauf ein, obwohl ich schon längst in Hinterstübchen meines Kopfes eine Gegenrechnung angestellt hatte und schon zu Ergebnissen gekommen war.

Wir nehmen folgendes an:
Bei einer million Getesteten sind 10 000 „Positive“.
Das ergibt einen Prozentsatz von einem Prozent.
Wenn der Prozentsatz gleich bliebe, wären es bei zweimillionen 20 000 „Positive“, bei dreimillionen 30 000 „Positive“ und so weiter. Bei 100 000 Getesteten wären es 1000 „Positive“.

Mein Gegenüber meinte, diese Rechnung sei falsch, weil man die „Positiven“ ins Verhältnis zu den „Negativen“ setzen müsse.

Nehmen wir wieder unsere bekannten Zahlen!
Bei einer million Getesteten sind es 10 000 „Positive“ und 990 000 „Negative“.
Nun rechnen wir wieder über die gleiche Formel.

Nach der „neuen Berechnung”  wären es 1,01010101… Prozent „Positive“.
Nach dieser Rechnung wären auf eine million „Negative“ also 10 101 „Positive“. Insgesamt wäre aber 1 010 101 getestet worden, wenn man es an realen Zahlen festmacht, indem man die vorherige Berechnung anwenden würde. Aber dies nur nebenbei bemerkt.

Dies warf ich ein, stieß aber auf Unverständnis.
Nach der „neuen Berechnung“ sollten eigentlich weniger „Positive“ herausfallen, der Prozentsatz ist seltsamerweise höher.
Also müsse meine Berechnung falsch sein, sagte man mir. 
Ich hakte nach und bekam verwirrende Kommentare zurück. Ich müsse „tagesaktuell“ die Zahlen auswerten, hieß es.
Was habe ich denn wohl gemacht?

Zuallererst habe ich die „Positiven“ durch die insgesamt abgenommenen Tests geteilt.
Das sollte ja falsch sein, weil man die „Positiven“ durch die „Negativen“ teilen müsste.

Dies war ja auch angeblich falsch berechnet, obwohl es mir ein paar Minuten vorher noch als „richtig“ gegolten hatte. Was „tagesaktuell“ nun bedeutet, muss man nicht verstehen.
Wenn man zum Beispiel diese „tagesaktuellen“ Zahlen von 100 000 Getesteten nimmt, wobei 100 „Positive“ herauskommen wären, hat man nun zwei Berechnungen, wie oben gesehen.
Entweder ist der Prozentsatz 1, wenn man die insgesamt-getesteten als Grundlage nimmt, oder er ist 1,010101…, wenn man die „Negativen“ als Grundlage nimmt und damit rechnet.

Es kann nur eine Schlussfolgerung geben.

Die Realitätsverweigerer versuchen mit „toll“ klingenden Phrasen zu tun, was sie eigentlich immer tun, nämlich die Realität nicht anerkennen.

Die Bund-Länder-Kommission will sich schon früher als anberaumt treffen und über einen möglichen erneuten sogenannten „Lockdown“ sprechen. Dieser sei, so hört man ja, notwendig, um die „Dritte Corona-Welle“ zu brechen.
Mich stört dabei…

Wir gehören zu denen, die jede Maßnahme zur Eindämmung der Corona-Pandemie mitgemacht haben.
Obwohl wir auch „patientennah“ arbeiten, wie es so schön heißt, haben wir uns mit der Seuche nicht angesteckt.
Im Februar und März wurden wir mit BioNTechs Impfstoff „Comirnaty“ geimpft und sind vollimmunisiert, auch gegen die britische Variante, die hochinfektiös ist.

Wir fühlen uns nicht wie Privilegierte, weil wir geimpft sind.
Mich nervt – um es harmlos auszudrücken – das Palaver der Politiker, dass nicht auszuschließen sei, dass man trotzdem jemanden anstecken könnte. Dies hatte ja das Gesundheitsministerium in Baden-Württemberg mit Bezug auf das Robert-Koch-Institut so mir gegenüber kommuniziert.

Nun gibt es leider die hochinfektiöse brittische Corna-Virus-Variante „B 1.1.7“.
BioNTech hat gesagt, dass die mit Comirnaty Geimpften auch dagegen gefeit seien.
Das könnte man als Politiker anerkennen, man kann sich aber auch dem Schwarzmaler Karl Lauterbach anschließen und nur Endzeit-Szenarien auf die Leinwand bringen.
Das machen viele, weil es ja so bequem ist.

Ich habe noch nicht gehört, dass vonseiten der „Politik“ Lob in Richtung der Bevölkerung kam, dass man die Masken trägt, Abstand hält und die Hygieneregeln einhält.

Nein, lieber „sonnen“ sie sich in düsteren Bildern, die wieder eine „noch schlimmere“ Welle prognostizieren.

Als einziges Mittel gibt der sogenannte „Lockdown“.

Öffnungsversuche wie das „Böblinger Modell“ haben gezeigt, dass nicht nur viele Corona-Tests eine Lösung versprechen. Auch das sogenannte „erweiterte Click and Meet“ in Geschäften hat gezeigt, dass ad-hoc-Einkäufe ohne große Probleme funktionieren.

Man muss sich natürlich fragen, warum es im Landkreis Greiz (Thüringen) passieren kann, dass eine Inzidenz von über 500 erreicht werden kann; die Antwort kann aber nicht in pawlowscher Manier „Lockdown“ sein.

Es ist bekannt, dass die Bevölkerung lockdown‑ und corona-müde geworden ist.
In Anbetracht dessen muss man sich fragen, ob es immer noch angebracht ist, den „Lockdown“ weiterzuführen.
Das scheint aber keiner von den „Verantwortlichen“ zu tun.
Es ist so schön, sich nicht bewegen zu müssen, denn etwas Neues zu entwickeln und auf der Couch weiter herumzulungern, ist bequemer als aufzustehen und ein Konzept zu erarbeiten.

Jetzt kursiert eine Variante des Coronavirus, die den Namen „B 1.1.7“ alias „Britische Mutation“ trägt und eine um etwa 0,6 höhere Reproduktionsrate (der sogenannte R-Wert) hat als der „altbekannte“ Coronavirus.
Der R-Wert variiert momentan zwischen 0,8 und 1,3.
Ein R-Wert unter 1 bedeutet, dass die Infektionsrate heruntergeht, ein R-Wert über 1, dass sie steigt. Ein R-Wert von 1 bedeutet Stagnation.
Man geht davon aus, dass „B 1.1.7“ ungefähr die Hälfte aller Infizierten befallen hat.
Trotzdem kann man sagen, dass der R-Wert noch relativ gering ist.

Wir leben etwas mehr als ein Jahr mit der Corona-Seuche und immer noch gilt der „Lockdown“ als Allheilmittel dagegen.

So kann es (auf Dauer) nicht weitergehen.

Am 11.3.2020 rief die Weltgesundheitsorganisation die Pandemie aus.
Die Menschheit hat den Krieg gegen das Corona-Virus nach einem Jahr noch nicht gewonnen.

Es kursiert eine Mutation, die sogenannte Britsche Variante, kurz B 1.1.7.
Dies ist der Grund, warum die Zahl der Neuinfizierten wieder ansteigt.
B 1.1.7 ist nämlich wesentlich infektiöser als das „alte“ Corona-Virus.

Die Zahl der Verstorbenen ist glücklicherweise (prozentual) gesunken.

Man befürchtet angesichts der steigenden Zahlen eine Überlastung der Intensivbetten und die Folge könnte sein, dass bei intensivpflichtigen Kranken entschieden werden muss, wer auf die Intensivstation kommen kann und wer nicht.
Das ist die bittere Wahrheit.

Die Ministerpräsidentenkonferenz hat angesichts der „Dritten Corona-Welle“ entschieden, dass über Ostern, einschließlich Gründonnerstag der „harte Lockdown“ gelten soll, um die „Welle zu brechen“, gemeint ist damit die „Infektionswelle“.

Eins der Probleme ist, dass noch ungeklärt ist, wie Gründonnerstag als sogenannter „Ruhetag“ funitionieren soll.
Gilt er als Feiertag oder muss man Urlaub nehmen. Angeblich soll an dem Tag auch nicht gearbeitet werden, außer im medizinischen und pflegerischen Bereich.

Niemand weiß also, wie der „Ruhetag“ gehandhabt werden soll.
Verständlicherweise spricht sich der Arbeitgeberverband dagegen aus, ihn wie ein Feiertag anzusehen oder einen zusätzlichen Urlaubstag geben müssten. Dies hieße nämlich, dass sie Lohnausgleich bezahlen müssten.
Die Arbeitnehmer sind nicht davon erbaut, wenn sie Urlaub nehmen müssten oder den Tag nicht bezahlt bekämen.

Es steht alles in der Schwebe.

Bei mir mangelt es an Verständnis beim „Welle brechen“.
Über OStern, einem der höchsten christlichen Feiertage, herrscht also der „harte Lockdown“. Einzig und allein dürfen am KArsamstag Lebensmittelgeschäfte geöffnet haben. Zwar weiß noch niemand, wielange, aber man will ja irgendwie die „Welle brechen“.

Um es zum wiederholten Male zu betonen: Durch einen „harten Lockdown“ über Ostern wird es nach dem Willen der Minsterpräsidentenkonferenz ein Abflachen der Neuinfektionen geben. Sie gehen davon aus, dass die Menschen sich über Ostern nicht treffen.
Auch sollen die Kirchen keine Goittesdienste abhalten.
Das können sie zwar nicht bestimmen, aber sie palavern es heraus, als wäre es so.

Die „Stategie“ wird nicht aufgehen. Nur weil man theoretisch einen „harten Lockdown“ – mit Ausgangssperren ? – verhängt, wird es keine mindere Infektion geben.
Wir haben dies während des Sommers inklusive der Sommerfeieren gesehen und auch über Weihnachten, dass es nichts gebracht hat.

Ein großes Problem ist momentan die „Pandemie-Müdigkeit“ der Bevölkerung. Seit etwa einem Jahr herrscht Maskenpflicht, Abstände und die Hygieneregeln müssen eingehalten werden, doch die Pandemie ist immer noch nicht gebrochen.
Die zweite und die jetzige dritte Wellen sind die Wirkung davon.
Als die Zahlen der Neuinfizierten nach dem ersten „Lockdown“ in den Keller gingen, hatte jeder gehofft, die Talsohle wäre erreicht, doch leider war dem nicht so. Im Herbst ging wieder alles nach oben. Auswirkungen sind leider immer noch zu spüren.
Nun kursiert die Variante „B 1.1.7“, die hochinfektiös ist.
Laut Robert-Koch‑ und Paul-Ehrlich-Institut kann man davon ausgehen, dass der Reproduktionswert von „B 1.1.7“ um 0,4 bis 0,7 höher ist als bei dem „alten“ Corona-Virus. Bei einem R-Wert von momentan 0,9 wäre „B 1.17“ bei etwa 1,4. Während 0,9 bedeutet, dass die Zahl der Neuinfizierten zurückgeht, wird es beim 1,4 heikel.
Bei 0,9 stecken 100 Infizierte 90 an. Bei 1,4 stecken 100 Infizierte 140 an. Eine Verdoppelung würde nach fast zwei Zyklen geschehen. Die 140 Infizierten könnten demnach 196 Personen anstecken.
Dies ist der viel genannte „exponentiale Anstieg“, der umbedingt zu vermeiden ist.

Nun soll also ein „harter Lockdown“ für Abhilfe schaffen, der zudem nur fünf Tage dauern soll.

Wer immer auf die irrsinnige Idee kam, wird sich den Unmut der Bevölkerung an Land ziehen, weil mal wieder keine funktionbierenden Konzepte vorgelegt wurden, kann sich trotz frühlinhafter Tempoeraturen warm anziehen.

Mit solchen „Aktionen“ besiegt man keine Seuche.

Nachtrag 24.3.2021
Gerade wurde bekannt, dass Gründonnerstag doch ein „normaler Arbeitstag“ bleiben soll.

Dietmar Cartoon Comiic Fiver Background Hintergrund weiss weiß Beitragsbild

Am 13.3.2021 sollten bundesweit in den Landeshauptstädten Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen stattfinden. Das sächsische Oberverwaltungsgericht hatte drei Demonstrationen in Dresden verboten, da diese mit mehr als 3000 Teilnehmern stattfinden sollten.

Es verwies auf § 28a Abs. 1 Nr. 10, Abs. 2 Nr. 1 des Infektionsschutzgesetzes, § 15 Abs. 1 des Sächsischen Versammlungsgesetzes sowie die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung, nach der eine Versammlung dieser hohen Anzahl von Teilnehmern nicht zulässig sei. Laut § 9 Abs. 4 des Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung gibt es keine Ausnahme.
Das Oberverwaltungsgericht stellte zudem klar, dass der im Grundgesetz verbrieften Versammlungsfreiheit eine besondere Bedeutung zukäme, dass das Recht auf körperliche Unversehrtheit in diesem Kontext für Vollzugbeamte, Teilnehmer und Passanten aber höher wiege.

Trotz alledem versammelten sich die Personen in Dresden zu einer Kundgebung.
Die Polizei ließ über Lautsprecher verlautbaren, dass die Demonstration nicht genehmigt sei und dass die Teilnehmer gehen möchten, da diese Kundgebung beendet sei.
Die Teilnehmer gingen nach mehrmaliger Aufforderung nicht. Auch weigerten sich die meisten, Mundschutze zu tragen und hielten auch den Abstand nicht ein.
Etwas später wollten sie mit der Demonstration beginnen.
Die Polizei versperrte ihnen den Weg, indem sie die Beamten eine Kette bildeten. Dies hielt aber die Demonstranten nicht ab weiterzumarschieren.
Die Kette wurde kurze Zeit später durchbrochen und Polizisten wurden zu Boden gerissen.
Personen, die von der Polizei gestellt wurden wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung, leisteten massiv Widerstand. Polizisten wurden beleidigt, bespuckt und körperlich malträtiert.
Insgesamt wurden 947 Anzeigen geschrieben.

Nachdem diese Bilder vom Samstag bekannt wurden und für großen Unmut gesorgt hatten, meldete sich in den sozialen Medien eine Frau zu Wort, die von sich behauptete, sie gehöre weder zu den „Querdenkern“ noch zu den „Nazis“, sondern sei lediglich „als Mensch und als Mutter“ in Dresden unterwegs gewesen.

Ich stand so vor eine Reihe Polizisten, die uns einkesselte, sah jeden Polizisten direkt in die Augen. Einige wussten nicht wo sie hinschauen sollten, aber besonders berührt und bestätigt haben mich die, die mein Schild lasen und mir zunickten, danach ihren Kopf sanken.
In Gesprächen wurde klar, dass die Polizisten genauso betroffen sind, ihre persönliche Meinung nicht kundtun dürfen, nur ihrem Job nachgehen. Eines Tages werden auch diese Menschen sich entscheiden müssen. 
Wir wurden stundenlang eingekesselt, ohne die Möglichkeit Abstand zueinander zu halten.
Einzigste Option war, seine Personalien +Foto zu hinterlassen und gehen zu dürfen. Anzeigen werden nun sicher folgen. Dies taten wir nach ca. 5 Stunden. Ich hoffe, mein Bild mit diesem Schild geht nun durch viele Hände. 
Wir ertragen viel, sind erwachsen, aber bei den Kindern ist Schluss, dem sollte sich diese Gesellschaft, ob Mutter, Vater, Opa, Oma, oder Polizist endlich einig sein!

Diese „Mutter“, die mit einem Schild in den Händen, auf dem „Finger weg von unseren Kindern! Eltern stehen auf“ nur mal so durch Dresden spazieren gegangen sein wollte, ist also in einen Polizeikessel geraten.

In Dresden hat es definitiv keinen Polizeikessel gegeben.
Dieser ist auf keinem Video, weder von der Polizei, Medienanstalten noch von Demonstrationsteilnehmern zu sehen.
Das einzige, was zu sehen ist, ist die Polizeikette und kleine Gruppen von Polizisten, die sich besonders hartnäckige, penetrante, uneinsichtige und radikale Personen herauspickten und diese auch festhalten oder einkreisen, da andere diese wohl befreien wollten.

Ebenso ist es völlig aus der Luft gegriffen, dass eine „Mutter“ zufälligerweise in einen nicht dagewesenem Polizeikessel gerät.
Warum soll sie den in den imaginären Kessel geraten sein?
Auf dem Foto, das die „Mutter“ zeigt, trägt sie keine Maske und es ist nicht ersichtlich, wo sie sich überhaupt befindet.

Unter dem Slogan „Finger weg von unseren Kindern“ kann man „Eltern stehen auf“ lesen.
Diese Vereinigung, als eingetragener Verein deklariert, setzt sich für Kinderrechte, freie Entfaltung der Kinder und dergleichen mehr ein.
Auf der Unterseite „Über uns“ der Homepage dieses Vereins sind Hyperlinks – Verweise – zu anderen Webseiten der Partner-Organisationen aufgelistet.

„Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie“ ist laut eigener Darstellung eine Vereinigung von Mitarbeitern in medizinischen Berufen sowie Wissenschaftlern. Diese beschäftigen sich mit den Themen Gesundheit, Freiheit und Demokratie. Mitglieder diese Vereinigung sind unter anderen Prof. Hockerts, Prof. Bhakdi, Dr. Wogard und einige mehr, die besonders dadurch bekannt wurden, dass sie die Statistiken über die Corona-Pandemie falsch interpretierten, und behaupten, die Corona-Krise würde von den Medien nur aufgebauscht.

Die „Mask Force“ ist eine Vereinigung von Rechtsanwälten und Medizinern, die Klagen gegen die Maskenpflicht anstreben. Sie verweisen wiederum auf „Eltern stehen auf“ und „Schulen stehen auf“.

Zudem wird auf die Facebookseite „Ich lasse mich nicht impfen“ verwiesen.

Andere Partner von „Eltern stehen auf“ sind esoterische Vereinigungen, die ein neues Menschenbild deklarieren und ihre eigenen Religionen zusammenphantasieren. 

Die Vereinigungen „Eltern stehen auf“ und „Schulen stehen auf“ sind besonders auf über den Messenger Telegram aktiv. Zu ihren Zielen gehören, dass Schulen die Maskenpflichten für Schüler kippen. Dabei geht besonders „Schulen stehen auf“ sehr penetrant vor und scheut auch nicht davor zurück, Schüler für sich zu instrumentalisieren. Sie ist auch dafür verantwortlich, dass Flugblätter mit Falschaussagen über die Corona-Pandemie oder die Maskenpflicht in die Schulen gelangen.
Zusammen mit dem anderen Verein wird Geld für Flugblätter beschafft und organisiert. Diese mit Lügen gespickten Pamphlete werden dann in Briefkästen gesteckt.  

Die Vereinigung „Es reicht!“, die zu den bundesweiten Kundgebungen aufgerufen hatte, ist bekannt dafür, dass sie viele Lügen, Unwahrheiten und Falschinformationen über die Corona-Pandemie verteilt und veröffentlicht.  Alleine schon die Schlagwörter „autoritäre Corona-Einschränkungen“, „IfSG-Ermächtigungen“ und „Zensur & Unterdrückung des offenen Dialogs“ sprechen Bände, wie deren Weltansicht von der realen Welt abweicht.

Nun kann man auch die Aussage der „Mutter“ richtig einordnen.

Die „Mutter“ soll die Radikalität und das aufgebrachte Verhalten der Demonstranten in Dresden in einen anderen Focus rücken. Sie will durch ihr Tränendrückergehabe die Polizei denunzieren.

Es ist sowieso sehr zweifelhaft, als die „Mutter“ beschreibt, dass sie fünf Stunden im Kessel gewesen sei und nur deswegen herausgekommen sei, weil sie ihre Personalien und ihr Foto hinterlassen habe.
Falls es stimmen würde, warum hat sie sich dann angeblich fünf Stunden geweigert, ihre Personalien anzugeben? Und was für ein Foto will sie hinterlassen haben?
Es ist zweifelhaft, dass sie ein Foto von sich dabei hatte oder dass dies vielleicht theoretisch ein Polizist ein Foto von ihr gemacht haben könnte.

Es gibt, wie oben schon gesehen, kein einziges Video, das einen Polizeikessel zeigt, weder von der einen noch der anderen Seite (Polizei, Medien oder Demonstranten).

Radikale oder Aufgebrachte benutzen immer die gleiche „Agitation“, um von sich abzulenken.
Man erinnere sich an „Stuttgart 21“.
Demonstranten belagern stundenlang das Bahnhofsgelände und bewerfen Polizisten laut eigenen Angaben mit Kastanien. Die Kastanien stellten sich später als Steinchen heraus.
Auch kam heraus, dass die Demonstranten sich vorher abgesprochen hatten, was genau wann zu tun ist. 
Als dann die Polizei massiver gegen sie vorging und welche leider auch verletzt wurden, sagte der Rädelsführer: „Solche Bilder brauchen wir.“.
Die Demonstranten, die die Polizei permanent malträtierte und beleidigten, riefen immer wieder: „Wir sind friedlich, was seid Ihr?“, um sich selbst als unschuldig darzustellen.

In Dresden griffen Demonstranten Polizisten an und redeten dann von „Polizeigewalt“, wenn diese sich zur Wehr setzen. Die Strukturen sind die gleichen wie immer und nicht nur bei „Stuttgart 21“.

Die Sache in Dresden ist es relativ harmlos gewesen. 
Sie wurde nur vonseiten der Demonstranten, deren Veranstaltung nicht genehmigt war, in ein falsches Licht gestellt.

Die „Mutter“, die angeblich in einen nicht-vorhandenen Polizeikessel geraten sein will, kann man als Falschinformation (Fake-News) einordnen.
Leider zeigt sich aber auch, dass viele auf diese Lüge hereingefallen sind und die „Mutter“ in Schutz nehmen.

Sehr geehrter Herr Tolzin aus Herrenberg-Kuppingen,
gestern musste ich erstaunt feststellen, dass sich in meinem Briefkasten trotz Aufkleber „Keine Werbung, … , keine sonstigen Blätter“ plötzlich einer Ihrer Flyer befand.

Er trägt die Überschrift „Kreis Böblingen steht auf.“.

Ich habe mich gefragt, wie es Ihnen als informierter Bürger, Journalist und Bürgerrechtler passieren konnte, dass dort „Kreis“ und nicht „Landkreis“ stand.

Vielleicht läuft man in Kuppingen auf der Widdersteinstraße ja im Kreis, so wie Sie Ihre Argumentation immer wiederholen, als wenn Sie im Kreis laufen oder sich in einer niemals enden wollenden Schleife ohne Wiederkehr befinden. Die Widdersteinstraße hat bekanntermaßen einen Ausleger, der in eine Sackgasse endet und davor ist eben der Kreis, der einen Rundverkehr in rechteckiger Form gleicht.
Wenn man nur immer rechts herumläuft, kommt man nicht heraus.
Vielleicht befindet sich im Schwerpunkt die „Deutsche Mitte“.

Wie dem auch sei!

Verrannt haben Sie sich allemal!

„Kreis Böblingen steht“ … jedenfalls nicht auf.

Es sind, einige Leute, die wissenschaftliche Erkenntnisse nicht wirklich verstehen oder aus einem Schutzreflex heraus die Wahrheit nicht sehen wollen.
Vielleicht steht ja der „Kreis“ in der Widdersteinstraße auf, also die, die in diesem Rechteck wohnen und wegen eines möglichen Rechtsdralls nicht mehr herauskommen.
Ich muss übrigens sagen, dass ich die Widdersteinstraße erst auf der Landkarte nicht gefunden habe, da ich aufgrund Ihrer Aussagen und Argumentation darauf hereingefallen war, dass es „Widerstandstraße“ geheißen haben könnte.

Auf der Vorderseite des Flyers ist eine ganz tolle Grafik zu sehen, die die Intensivbettenbelegung zeigt.
Dabei ist Ihnen beziehungsweise ihrem Freund Schiffmann aber der Fehler unterlaufen, dass dies zwei Statistiken sind, die andere Anfangsanforderungen und Betrachtungsräume haben.
Man kann nicht die Verteilung und Belegung der Intensivbetten über ganz 2019 mit der Belegung über die Zeit des Anstiegs der Corona-Infizierten im Spätherbst 2020 vergleichen.

Das müssen Sie doch gewusst haben, denn Journalisten müssen ja Statistiken verstehen können, weil es zum Handwerk gehört!

Ganz oben auf der Vorderseite geht es um den PCR-Test.
Der PCR-Test, der auf das Corona-Virus geeicht ist, kann nur anzeigen, ob ein Corona-Test „positiv“ oder „negativ“ ist.

Das wissen Sie als ehemaliger „gesundheitspolitischer Sprecher“.

Dann kommen Sie auf den sogenannten „CT-Wert“ zu sprechen.

Sie vergessen aber dabei, dass ein Vermehrungszyklus von unter 30 – CT-Wert unter 30 – darauf schließen lässt, dass der, von dem die Probe genommen wurde, infektiös ist.
Dann weisen Sie darauf hin, dass der PCR-Test auch Erbmaterial und vieles andere erkennen kann.
Das stimmt, denn der PCR-Test ist nur eine Verfahrensbeschreibung.
Er kann eingesetzt werden, um alle möglichen Gen-Ketten, Viren und vieles mehr wie Erbkrankheiten oder schwere Krankheiten erkennen.

So gibt es zum Beispiel einen PCR-Test, der auf das Corona-Virus geeicht ist.

Zu Beginn war der Test fehleranfälliger, Das geben auch Experten zu. Inzwischen ist er aber sicher, weil Biologen bessere Kriterien entwickelt haben, wie sie das Virus in einer Probe sicher finden können: Eine Genregion – sei sie noch so corona-typisch – reicht nicht aus. Es muss eine zweite positiv anschlagen. Das ist wie bei der Fahndung nach einem Verdächtigen. Er kann nicht nur anhand der Augenfarbe überführt werden, auch seine Fingerabdrücke müssen stimmen.

Es ist aber so – das muss ich Ihnen nicht erklären – , dass neuerdings drei Sequenzen gefunden werden müssen. Wenn alle drei „positiv“ ausschlagen, ist der Patient positiv an Corona (Covid) erkrankt.
Wenn nur eine Sequenz „positiv“ detektiert wird, muss man weitersuchen oder es kann nach 50 Vermehrungszyklen abgebrochen werden.

Zwei „Richtige“ bedeutet übrigens „schwach positiv“.

Bei einem „Richtigen“ wird sehr oft angeordnet, den Test wiederholen zu müssen.

Die Teste können übrigens keine „sonstigen Dinge“ erkennen, da sie dafür (nicht) geeicht oder ausgelegt sind, Corona zu erkennen.

Jedem steht laut Artikel 5 des Grundgesetzes zu, sich überall zu informieren, wo man will.

Das machen Sie ja auch, Herr Tolzin.

Sie schauen gerne Servus-TV, wie ich dem Flyer entnehmen kann.
Bei Servus-TV darf Herr Bhakdi behaupten, dass die Pandemie zu Ende sei, auch wenn in Deutschland momentan von einem Tag auf den nächsten ungefähr 25 000 Menschen neu am Corona-Virus erkranken und grob überschlagen 600 sterben.

Weltweit gehen die Corona-Infizierten in Richtung 80 Millionen, die Todesfälle sind bei mehr als 1,7 Millionen.

Bei momentan 524 065 Neufällen weltweit kann man von einem Ende der Pandemie sprechen.
Das gestattet ja Artikel 5.
Man muss sich dann nur fragen lassen, ob man noch in dieser Realität beheimatet ist.
Über circa 500 000 tägliche neuinfizierte Menschen hinwegzusehen, fällt schon in die Kategorie „Menschenverachtung“.

Diese Aussage darf ich machen, wegen Artikel 5.

Au der aufgeschlagenen Innenseite des Flyers folgen QR-Codes mit Gruppen wie „Eltern stehen auf“ und „Expertengruppen“.
Diese Expertengruppen verweisen auf andere Expertengruppen, die wieder auf die vorigen verweisen.
„Experte A“ hat sein Wissen von „Experte B“, der dies wiederum von der Webseite von „Experte A“ hat.

Das ist so, als wenn der Paketbote in der Widdersteinstraße beim Nachbarn von Ihnen ein Paket abgeben hätte und sich die Nachbarn Meier und Müller immer daraus einen Spaß mit Ihnen machen, Sie immer wieder von Meier nach Müller und zurück zuschicken, weil diese immer wieder sagen: „Der hat das Paket.“.

Irgendwann würden Sie aber merken, dass man Sie hochgenommen hat oder zumindest, dass etwas nicht stimmt.

Nun kommt das schon zigmal widerlegte Wissen, dass Masken schädlich seien.
Es wird in Videos gezeigt, dass sogenannte CO2-Messgeräte Alarm schlagen, wenn man (aus)atmet. Diese Geräte alarmieren, wenn der CO2-Gehalt über 10 000 ppm gemessen wird. In der Luft, die man ausatmet, sind aber schon 40 000 ppm vorhanden.

Messungen von Lungenärzten haben zudem mehrfach ergeben, dass der Sauerstoffgehalt beim Atmen unter der Maske nicht sinkt und der Kohlendioxidgehalt (CO2) nicht steigt.

Angeblich halten Masken nichts zurück.

Dann können diese ja auch kein Sauerstoff zurückhalten. Sauerstoff ist wesentlich kleiner als ein Virus.
Ein Kohlendioxid-Moleküle hat nur ein Atom mehr als ein Sauerstoff-Molekül.
Man muss bei der generellen Aussage „Masken halten nichts zurück.“ unterscheiden, ob man medizinische oder selbst-gehäkelte Masken meint.

Jetzt kommt auf der hintersten Seite das Infektionsschutzgesetz zur Sprache..
Die dritte Variante heißt übrigens „Drittes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ und nicht „Ermächtigungsgesetz.“.
Das Ermächtigungsgesetz gab – salopp gesagt – den Nazis die Möglichkeit, Gesetze ohne Zustimmung des Parlaments abzuschaffen oder neue zu erlassen.

„Das dritte Gesetz …“ legt die Grundlage, dass das Parlament in jede Einscheidung mit eingebunden werden muss, wenn etwas entschieden wird, das zum Beispiel die Corona-Krise betrifft.
Die Ministerpräsidentenkonferenz wie vor dem „zweiten Lockdown“ war so etwas. Jedes Landesparlament musste ratifizieren und zustimmen.
Das nennt man „parlamentarische Kontrolle“.

Das muss man aber einem Ex-Mitglied der „Deutschen Mitte“, wie Sie es sind, nicht erklären. Zudem waren Sie dort „gesundheitspolitischer Sprecher“, bevor Sie aus der Partei „entfernt“ wurden.
Kann ja mal passieren.
Man muss nicht darauf verweisen, dass diese Partei rechtskonservativ ist, man kann dies aber tun.
Diese Partei unterstützt die „Germanische Neue Medizin“, die als Scharlatanerie bekannt ist, aber Schwamm drüber!

Sehr geehrter Herr Tolzin,
nun bin ich gespannt, ob und wenn, wie Sie (gegen)argumentieren.

Mit freundlichem Gruß aus Böblingen

Dietmar Schneidewind

P.S.: Alle Fakten und auch Ihre Adresse habe ich aus dem oben genannten Flyer, der Sie als Verantwortlicher nennt. Dort kann jeder diese Angaben nachlesen.

Nicht nur die Reform des Bußgeldkatalogs hat er versemmelt, sondern die PKW-Maut auch.
Ebenso hat er zwar einen Doktortitel, den er aber nur in Bayern benutzen darf.

Mir stinkt das Gehabe und Unschuldsgetue dieses Möchtegern-Doktors und VerkehrTministers schon lange.
Es gab eine Zeit, in der Verantwortungsträger ihren Hut nahmen, wenn sie Schaden für das Volk angerichtet hatten.

Diese Zeit wird wohl nicht zurückkommen …

Nachdem er sich in Bayern etabliert hatte und dann zum Verkehrsminister erkoren wurde, wurde klar, dass die Promotion des Andreas Scheuer gar keine richtige war, sondern er sich gar nicht „Doktor“ nennen durfte. Seltsamerweise war aber sein Doktortitel in Bayern anerkannt.

Einer seiner ersten Fauxpas kam mit der PKW-Maut.
Von vornherein war klar, dass die Erhebung der Maut plus gleichzeitiger Reduzierung der Kfz. Steuern für Inländern nicht EU-konform sein konnte.
Diese Wissensdiskrepanz schob er wie ein bockiges Kind beiseite, immer wieder.
Nachdem er seine „PKW-Maut“ zum zigten Mal gelobt hatte, urteilte die EU gegen seine Maut.

Reue? Nein!

Dann kam die Reform des Bußgeldkatalogs im Straßenverkehr.
Mal davon abgesehen, dass bei Erhöhung von Bußgeldern und Verschärfungen immer gemotzt wird, zog er sein Ding durch.
Für die Durchsetzung ist ihm ein „formeller Fehle“ unterlaufen.
Den benutzte er dafür, zu sagen, dass er mit der Reform sowieso nie konform gegangen sei.

Dummer und dreister kann man sich nicht herauswinden.

Bitte zurücktreten!

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