Wetter

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Vor ein paar Tagen war ich in Pullach bei München.

Man fährt von hier auf die Autobahn 81, im er Kreuz auf die A8, in der Nähe von München auf die A96 und ist dann nach knapp zweieinhalb Stunden da.
Da zwischen dem Leonberger Dreieck und dem Abzweig zum Flughafen Stau gemeldet war, fuhr ich über die Dörfer und kam dann hinter dem Flughafen auf de A8.
Mein Navi meinte allerdings, mir eine andere Umfahrung für den Stau zu zeigen. Laut meinem Navi hätte ich durchs er Kreuz auf die A831 fahren sollen, abfahren in Österberg, dann durch den Tunnel bei Österberg. Weiter wäre es dann durch Möhringen, Vaihingen und Degerloch über den Flughafen auf die A8 gegangen.

Da ich ortskundig bin, habe ich den Weg über die Dörfer gewählt.
Auswärtige hätten sich auf die vom Navi vorgeschlagene Umfahrung, die je nach Typ etwas anders gewesen wäre, verlassen müssen.
Die von meinem Navi vorgeschlagene Umfahrung wäre durch die er Ortsteile Österberg, Möhringen, Vaihingen und Degerloch gegangen.
In und den Ortsteilen gilt aber seit Anfang 2019 ein generelles Dieselfahrverbot für Diesel unterhalb der Abgasklasse Euro 5.
Auswärtige hätten, wenn sie dies nicht gewusst hätten oder sich blind aufs Navi verlassen hätten, eine saftige Strafe von 108,50 Euro (80 Euro Strafe plus 28,50 Euro Bearbeitungsgebühr) riskiert.
Laut sministerium des Landes und der Verwaltung der Landeshauptstadt gibt es vom Dieselfahrverbot keine Ausnahme für Privatfahrzeuge.

Diese Borniertheit und Starrköpfigkeit habe ich erleben müssen, als meine Gattin und ich ein Steampunk-Picknick am Schloss Solitude geplant haben.
Mitte November 2018 haben wir die Veranstaltung für den 1.6.2019 von „Schlösser und Gärten “ genehmigen lassen.
Zu der Zeit war noch nicht bekannt, ob das Dieselfahrverbot kommt und wenn, welche Stringenz es haben wird.
Schloss Solitude befindet sich auf der Gemarkung Gerlingen. In Gerlingen gilbt die zone, was bedeutet, dass man zur Einfahrt eine grüne plakette benötigt, welche im Prinzip jedes Auto mit Katalysator bekommt bzw. hat.
Verwaltungstechnisch gehört Schloss Solitude aber zu . Ebenso sind die Straßen, die dorthin führen, auf er Gebiet.
Man darf also mit Dieselautos bis einschließlich Euro 5 nicht zum Schloss fahren, geschweige denn dort parken.
Wir schrieben Behörden an und versuchten für einen Nachmittag eine Ausnahmeregelung – für vielleicht fünf bis sechs Autos – zu bekommen.

Pustekuchen!

Die Behörden teilten uns mit, dass es ein „Dieselfahrverbot für Diesel unterhalb Euro 5“ gäbe. Mehr kam nicht, von keiner Stelle. Die Stadt Gerlingen verwies lediglich darauf, dass die Stadt dafür zuständig sei. Der Bürgebeauftragte von und dem Land übernahm ebenfalls kein bisschen Verantwortung, sondern wies nur auf das Verbot hin.
Wir sagten die Veranstaltung am Schloss Solitude ab bzw. zogen um zur „Villa Rustica“, dem römischen Freilichmuseum nach Hechingen-Stein.
In gibt es viele Veranstaltungen wie das Frühlingsfest, den Herbst-Wasen, das Weinfest, er Sommer, diverse Messen und vieles mehr.
Von Konzertveranstaltern haben wir hören müssen, dass sie schon Konzerte in abgesagt haben, weil es nicht mal diesbezügliche Ausnahmegenehmigungen gibt.

hat sich mit dem Dieselfahrverbot nichts Gutes gegönnt.

 

Bildquelle: Wikipedia

Roll over Beethoven

„Lass dich immer von Neugier und Abenteuerlust leiten.“

Roll over Beethoven

„Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun,
wozu es im Winter zu kalt war.“

Mark Twain

Am 20. April 2018 waren wir unterwegs auf der Autobahn und hielten bei einem hundefreundlichen Schnellrestaurant.
Wir gingen uns für ein paar Minuten die Hände waschen und ließen unsere Hündin Cora kurz im klimatisierten Auto. Wir wollten sie danach direkt aus dem Auto holen und mit ihr ins Schnellrestaurant gehen.

Ich warte im Foyer auf meine Frau, als ein Mann auf mich zu kam und mir klarmachen wollte, dass unsere Hündin im Auto hechele und leide, weil es dort zu heiß sei.
„Wie Sie beobachtet haben, sind wir kurz hinein und holen unsere Hündin direkt, wenn meine Frau wieder kommt“, sagte ich, „mit einem größeren Hund ist es im Waschraum etwas eng.“
Der Mann erzählte mir nochmal das gleiche und forderte mich nochmals auf, „den Hund zu befreien.“
Ich beschwichtigte, dass wir, wenn meine Frau aus dem Waschraum käme, zum Auto gingen, und dann zusammen mit unserer Hündin ins Schnellrestaurant wollten.
„Ich kann auch das Auto aufbrechen, das darf ich, das darf ich“, schrie er mich an.
„Sind Sie Vollzugbeamter?“ Er schüttelte den Kopf. Ich sagte zu ihm, dass seine Aktion völlig überzogen sei und er den Ball flachhalten solle, da dies, was er vorhabe nämlich Sachbeschädigung sei.
In dem Moment kam meine Frau aus dem Waschraum heraus und schaute uns fragend an.
„Komm, wir holen Cora aus dem Auto, was wir ja vorhatten, damit dieser Mann sich davon überzeugen kann, was wir sowieso tun wollten.“

Auf dem Weg zum Auto beschimpfte uns der Mann, wir seien Tierquäler, obwohl ich ihm sagte, die Athmosphäre im Auto sei mit 20 Grad Celsius durch die Klimaanlage stabil gehalten und er schließlich wisse, dass wir nur einen kleinen Moment Hände-Waschen waren.
Er hörte mit seinen völlig unverständlichen Hasstiraden nicht auf, auch als Cora schon quietschvergnügt draußen stand, was eigentlich als Beweis hätte reichen sollen, das alles in Ordnung war.

Ich machte ein Foto des Kfz-Kennzeichens des Autos des Mannes, da dieser zwischendurch meine Frau immer wieder beleidigte und trotz mehrmaligem Auffordern dies zu unterlassen nicht ruhiger, sondern eher aggressiver wurde.
Wir gingen hinein und setzen uns mit Cora draußen auf die Außenterrasse unter einem Sonnenschirm und speisten.
Der Mann telefonierte und lief zum Nummerrnschild unseres Autos, das er dem Menschen am anderen Ende seines Handys mitteilte. Wir erfuhren später von ihm, dass er uns telefonisch angezeigt haben wollte.

Als wir nach dem Essen ein Selfie machten, fühlte sich der Mann, der schon seit ein paar Minuten das Handy aufgelegt hatte und abwartete, angesprochen, sprang aus seinem Auto und fauchte uns an, wir sollten das Bild von ihm „wegen schutz“  löschen. Wir machten ihm klar, dass wir uns unserer Warte heraus ihn überhaupt nicht konnten.
Ich hob hervor, dass das, was er meinte im urheberrecht §37 als sog. „Recht am eigenen Bild“ stünde, dies aber nur gelte, wenn jemand das Bild eines anderen ohne dessen Erlaubnis veröffentlichte. Ich sagte auch, dass man solche Bilder aber an die Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet werden dürften, weil dies eben keine Veröffentlichung sei.

Von da an begann er uns mit nicht nachvollziehbaren Dingen zu belegen wie: „Ich möchte mir nicht vorstellen, wie es den Hunden ging, die sie schon welche gehabt hätten.“, „Schauen Sie sich doch mal an, wie Sie aussehen“ oder „Sie können mich mit ihren Nägeln nicht beeindrucken.“

Irgendwann wurde es uns zu dumm, weil wir immer wieder den Mann beruhigten oder dies zumindest versuchten wobei dieser sich mehr und mehr aufregte

Er redeten nicht richtig in Rasge und schimpfte – „prügelte verbal auf uns ein“ – als wir schon im Auto saßen und wegfuhren.

Jedenfalls „freuen“ wir uns über die Anzeige gegen uns, von der er sagte, sie sei raus.

Nachtrag 22.7.2018

Bis jetzt haben wir noch nichts „Schriftliches“ bekommen,

 

Roll over Beethoven

„Jeder Irrtum ist ein Schritt zur Wahrheit.“

Jules Verne

Roll over Beethoven

„Das ist das Angenehme auf Reisen, dass auch das Gewöhnliche durch Neuheit und Überraschung das Ansehen eines Abenteuers gewinnt.“

Johann Wolfgang von Goethe

Gesichter wurden absichtlich unkenntklich gemacht.
Als in der 35. Evangelische ntag stattfand, meinte die Greenpeace-Jugend, sie müsse gegen Kohlekraftwerke und Kohleabbau demonstrieren.

Wir waren durch Zufall in der Nähe und unterhielten uns mit einige der knapp dreißig Kinder bzw. Jugendlichen der sog. „Demonstration“.

Wir Wo wird denn Kohle abgebaut?
Teilnehmer  Ähm … ähm … Im Rhe
Wir Was ist denn sooo schlimm daran, dass die Kohle abgwbaut wird?
Teilnehmer   Es gibt nur Kahlschlag und es bleiben die Halden zurück.
Wir Es dürfte Euch aber klar sein, dass auch wieder reiert wird …
Teilnehmer

 

Nein, das bleibt alles so.

 

Wir Wo wird denn Kohle abgebaut?
Teilnehmer Im rheinischen Kohlerevier und in der Lausitz
Wir Ist Euch denn bekannt, dass Arbeitsplätze vernichtet werden?
Teilnehmer Es werden auch neue geschasffen.
Wir Ja, auch, aber nicht alle, weil auch Zulieferer betroffen sind.
Teilnehmer

 

Das sind genau so viel.

 

Wir Warum seid Ihr denn gegen Kohle?
Teilnehmer Weil das die verschmutzt.
Wir Aber gegen 2020 werden die Aromkraftwerke abgeschaltet sein und ab 2050 sollen die Kohlekraftwerke auch weg. 
Teilnehmer Man kann auch beides direkt abschalten.
Wir Das Problem ist aber, dass es dann nichts gäbe, was den Ausgleich bezüglich der versorgung bereitstellen würde.
Was sollte man denn machen?
Teilnehmer Man kann alles direkt abschalten, das wäre kein Problem, weil wir ja genug Strom haben.
Wir Aber es käme doch zum Engpass und wir bräuchten – zur Not – die Kohle.
Teilnehmer

 

Nein, das geht sofort, nur das wollen die Politiker nicht.

 

Man sieht (leider), dass die Kinder und Jugendlichen, die die „Anti-Kohle-Demonstration“ veranstaltet haben, nicht wirklich wissen, wofür sie auf die Straße gehen bzw. gingen.
Sie skandieren Parolen, können aber keine Details darstellen von dem, wofür oder wogegen sie eintreten.
Der Jugendliche in der Mitte, der das Megaphon trug und laut die anderen mit Parolen motivieren wollte, die die anderen mehr oder weniger wiederholten, hatte ein Klemmbrett mit einem Block dabei, von dem er die Parolen ablas. Dieser Jugendliche konnte ohne den Block nichts selbsständig tun.
Als ein paar andere die Zettel lasen und „Boah!“ riefen, machte er nichts mehr.

Schade, dass Greenpeace ihre Jugend so wenig informiert, anstatt ihnen zu sagen warum es geht!

Aber was will man auch von Greenpeace verlangen? 
Greenpeace will ja nicht wirklich Umweltschutz, sondern hat andere „große Ziele“ !

Wir haben einige unserer Impressionen vom 35. Evangelischen ntag online gestellt. 

Dies als ein Video als Foto-Show (oben) und also eine Foto-Webseite (unten).

kirchentag-dias

 

Weiterführendes

muttertag-2015
Heute ist Muttertag.

Roll over Beethoven

„Sommersprossen sind auch Gesichtspunkte.“

 

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