Wetter

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Schweißgebadet schreckt Thomas auf und setzt sich aufrecht ins Bett. Da waren die Szenen wieder.
Er befand sich inmitten von Demonstranten, die immer wieder „Wir sind friedlich, was seid Ihr?“ in Richtung der Polizei skandierten. Plötzlich rückte die Polizei ohne ersichtlichen Grund aus, prügelte wie wild auf die Demonstranten ein und verscheuchte sie, obwohl diese nichts getan hatten. Einer von ihnen verlor sogar sein Augenlicht.
Diesen Albtraum macht Thomas immer wieder durch.

Thomas gehörte vor knapp zehn Jahren zur Horde von radikalen und aufgehetzten Demonstranten, die vor der Polizei stand und laut gebetsmühlenartig „Wir sind friedlich, was seid Ihr?“ riefen. Gleichzeitig warfen sie immer wieder mit voller Absicht gezielt kleine Steine gegen die Visiere der Polizisten, die vor ihnen standen. Diese blieben ruhig, obwohl der Steinhagel, der schon über längere Zeit auf sie einprasselte, zu nerven begann. Das schnelle „Tack-Tack-Tack“ der Steine, die auf die Visiere trafen, rieb stetig die Nerven auf, weil es nicht aufhörte.
Die Polizei hatte mehrmals schon die Demonstration für aufgelöst erklärt, doch die Demonstranten hielten sich nicht daran und provozierten die Polizisten weiter, mit nicht-endenwollenden Sprechchören und Steinhagel.

Im Vorfeld der Demonstration hatten sogenannte „Trainings“ stattgefunden, bei denen gezeigt wurde, wie man sich verhält, wenn man sich im „passiven Widerstand befindend“ von der Polizei wegtragen lässt.
Dort wurden auch Windeln als Mittel für das Durchhalten angepriesen nach dem Motto: „Falls es länger dauert und Ihr nicht wegkönnt, wenn es drückt.“.
Auch wurden Zelt‑ und andere Planen verteilt, falls die Polizei Wasserwerfer einsetzen sollte. Man hatte also mit allem gerechnet und nahm es in Kauf.

Da die Organisatoren der Demonstration immer und immer mehr Leute in den Schlossgarten schickten, musste die Polizei irgendwann durchgreifen. Sie ließ mehrmals über Lautsprecher verkünden, dass unter Einsatz von Wasserwerfern die Demonstration auflöst würde, wenn die Demonstranten nicht freiwillig gingen. Diese interessierte es aber nicht. Sie machten einfach weiter.
Dann rieselte es Wasser. Immer wieder warnte die Polizei Demonstranten, sie mögen sich aus der Schusslinie des Wasserwerfers entfernen. Diese hielten ihre Planen fest und blieben (noch) stehen.
Ein besonders penetranter Demonstrant suchte immer wieder den Wasserstrahl und breitete auch die Arme aus.
Er wurde mehrmals aufgefordert, aus dem Bereich des Wasserwerfers zu gehen, kehrte aber immer wieder dorthin zurück. Es passiert ein Unfall, bei dem der Wasserstrahl den Mann ins Gesicht traf. Er erblindete leider fast.

Der Rädelsführer der Demonstration sagte als Erstes lapidar: „Solche Bilder brauchen wir.“

Die selbsternannten Widerständler stilisierten diesen Tag zu ihrem eigenen Gedenktag hoch, zum sogenannten „Schwarzen Donnerstag“, damit sie ihre eigenen Niderlage nicht in Vergessenheit geriet.

Die Rädelsführer besorgten sich einen alten Wasserwerfer und zogen damit bei jeder Montagsdemo oder Spontandemo umher. So provozierten sie ihre Sympathisanten und nutzten deren Emotionen zum Hass gegen die Polizei aus.
Sie hetzten permanent gegen die Polizei als „Prügel-Polizei“, um Stimmung gegen diese zu machen und sich selbst reinzuwaschen.

Ein Untersuchungsausschuss und auch Gerichte kamen nach ein paar Jahren zu dem Schluss, dass Teile des Polizeieinsatzes nicht rechtmäßig waren. Das war gefundenes Fressen für die „friedlichen Demonstranten“. Sie stilisierten alles ins unermesslich Schlimme und behaupten, dass sie ja immer gesagt hätten, dass es sich um eine „Prügel-Polizei“ gehandelt habe.
Dass nur Teile des Einsatzes nicht rechtmäßig waren, sagten sie nicht, sie behaupteten es von dem ganzen Einsatz.
Dass welche von den Radikalen, die zu ihnen gehörten, Baumaschinen zerstört oder Material kaputtgemacht hatten, war plötzlich nicht mehr wichtig. Auch hatten sie „vergessen“, dass sie Bauzäune zerstört hatten, um auf die Baustelle zu kommen. Einzig und allein zählte die „hehre gemeinsame Sache“. Sie verbreiteten Lügen – Heute würde man „Fake-News“ sagen. – von der Demonstration. Diese wurden in unregelmäßigen Abständen wiederholt.
Eine Lüge wird allerdings nicht zur Wahrheit, nur weil man sie immer wiederholt.

Sie vergessen nur, dass die Beurteilung des Polizeieinsatzes als stellenweise unrechtmäßig ihnen keinen Ablassbrief ausstellt.
Von den Demonstranten wurden auch viele wegen Sachbeschädigung, Haus‑ und Landesfriedensbruch, und Beamtenbeleidigung oder Widerstand gegen Vollzugsbeamte sowie Körperverletzung verurteilt. Dies verschwiegen sie aber. Sowas passt ja nicht zum „großen Plan“.

Wie es immer bei selbsternannten Revolutionären ist, feiern sie sich selbst und sehen sich als „Friedensengel“ an. Die Eigensicht und die Fremdsicht (anderer auf sie) differiert hier gewaltig.
Zeugen, die die Demonstration und deren Ausgang mit der Niederlage für die „Revoluzzer“ beobachteten, erzählten von der aggressiven Stimmung der Demonstranten gegenüber der Polizei. Sie sagten einhellig, dass diese die Lage selbst herbeigeführt hätten. Manche meinten auch, dass der Fast-Erblindete selbst schuld an seiner Lage sei, da er immer wieder den „Wasserstrahl gesucht“ habe.

So tragisch es für manche sein mag, eine Niederlage ertragen zu müssen, so zweideutig verhielten sich die Rädelsführer, die immer noch nach über zehn Jahren nicht anerkennen wollen, dass ihr Protest nichts gebracht hat.
Sie sonnen sich in ihren angeblichen Erfolg, der einzig und allein darin besteht, dass Teile des Polizeieinsatzes gerügt wurden.

Der Bahnhof – Stuttgart 21 (S21) – wird gebaut.

Sie schmähen den Baufortschritt und verbreiten Falschinformationen, indem sie behaupten, alle träten auf der Stelle und es passiere nichts. Laut ihrer irrigen Darstellung kann man alles noch rückbauen und den so Kopfbahnhof renovieren.
Schade nur, dass sie so von ihrer eigenen Utopie so geblendet sind, dass sie außer Acht lassen, dass es nie eine Kostenerhebung und Kostenrechnung für die Renovierung des Kopfbahnhofes gegeben hat.
Sie gehen lieber jeden Montag auf die Straße und tun so, als könnten sie gegen den weit fortgeschrittenen Bau noch etwas unternehmen. Dass Einzige, was sie tun ist, sich und ihre Bekannte zu blenden.
Sie sind auf dem Stand von vor zehn Jahren stehengeblieben.
Vor zehn Jahren konnten sie erzählen, dass alles noch in der Schwebe sei, doch Anbetracht der heutigen Lage ist dies nur noch lächerlich.
Dies bemerkt man auch, wie sich immer noch ihre Taten zu rechtfertigen versuchen.
Wenn zum Beispiel in Blogs über die reinen Fakten von „Stuttgart 21“ berichtet wird und man dann auf die teilweise radikalen Handlungen bei Demos zu sprechen kommt, springt mindestens einer der „Revoluzzer“ darauf an und versucht eine Diskussion anzuzetteln, dass man nicht vergessen dürfe, dass der (ganze) Polizeieinsatz unrechtmäßig gewesen sei. Dass diese Aussage nur teilweise stimmt, ist ihnen egal, Hauptsache sie können über ihre Taten hinwegsehen und andere darüber täuschen.

Es hört sich nur noch an wie das bockige Gehabe kleiner Kinder, die ihren Willen nicht bekommen haben.

Dieses Blog feiert heute – 8.2.2021 – seinen fünfzehnten Geburtstag.

Vor ein paar Tagen war ich in Pullach bei München.

Man fährt von hier auf die Autobahn 81, im Stuttgarter Kreuz auf die A8, in der Nähe von München auf die A96 und ist dann nach knapp zweieinhalb Stunden da.
Da zwischen dem Leonberger Dreieck und dem Abzweig zum Flughafen Stuttgart Stau gemeldet war, fuhr ich über die Dörfer und kam dann hinter dem Flughafen auf de A8.
Mein Navi meinte allerdings, mir eine andere Umfahrung für den Stau zu zeigen. Laut meinem Navi hätte ich durchs Stuttgarter Kreuz auf die A831 fahren sollen, abfahren in Österberg, dann durch den Tunnel bei Österberg. Weiter wäre es dann durch Möhringen, Vaihingen und Degerloch über den Flughafen auf die A8 gegangen.

Da ich ortskundig bin, habe ich den Weg über die Dörfer gewählt.
Auswärtige hätten sich auf die vom Navi vorgeschlagene Umfahrung, die je nach Typ etwas anders gewesen wäre, verlassen müssen.
Die von meinem Navi vorgeschlagene Umfahrung wäre durch die stuttgarter Ortsteile Österberg, Möhringen, Vaihingen und Degerloch gegangen.
In Stuttgart und den Ortsteilen gilt aber seit Anfang 2019 ein generelles Dieselfahrverbot für Diesel unterhalb der Abgasklasse Euro 5.
Auswärtige hätten, wenn sie dies nicht gewusst hätten oder sich blind aufs Navi verlassen hätten, eine saftige Strafe von 108,50 Euro (80 Euro Strafe plus 28,50 Euro Bearbeitungsgebühr) riskiert.
Laut Verkehrsministerium des Landes Baden-Württemberg und der Verwaltung der Landeshauptstadt Stuttgart gibt es vom Dieselfahrverbot keine Ausnahme für Privatfahrzeuge.

Diese Borniertheit und Starrköpfigkeit habe ich erleben müssen, als meine Gattin und ich ein Steampunk-Picknick am Schloss Solitude geplant haben.
Mitte November 2018 haben wir die Veranstaltung für den 1.6.2019 von „Schlösser und Gärten Baden-Württemberg“ genehmigen lassen.
Zu der Zeit war noch nicht bekannt, ob das Dieselfahrverbot kommt und wenn, welche Stringenz es haben wird.
Schloss Solitude befindet sich auf der Gemarkung Gerlingen. In Gerlingen gilbt die Umweltzone, was bedeutet, dass man zur Einfahrt eine grüne Umweltplakette benötigt, welche im Prinzip jedes Auto mit Katalysator bekommt bzw. hat.
Verwaltungstechnisch gehört Schloss Solitude aber zu Stuttgart. Ebenso sind die Straßen, die dorthin führen, auf stuttgarter Gebiet.
Man darf also mit Dieselautos bis einschließlich Euro 5 nicht zum Schloss fahren, geschweige denn dort parken.
Wir schrieben Behörden an und versuchten für einen Nachmittag eine Ausnahmeregelung – für vielleicht fünf bis sechs Autos – zu bekommen.

Pustekuchen!

Die Behörden teilten uns mit, dass es ein „Dieselfahrverbot für Diesel unterhalb Euro 5“ gäbe. Mehr kam nicht, von keiner Stelle. Die Stadt Gerlingen verwies lediglich darauf, dass die Stadt Stuttgart dafür zuständig sei. Der Bürgebeauftragte von Stuttgart und dem Land übernahm ebenfalls kein bisschen Verantwortung, sondern wies nur auf das Verbot hin.
Wir sagten die Veranstaltung am Schloss Solitude ab bzw. zogen um zur „Villa Rustica“, dem römischen Freilichmuseum nach Hechingen-Stein.
In Stuttgart gibt es viele Veranstaltungen wie das Frühlingsfest, den Herbst-Wasen, das Weinfest, Stuttgarter Sommer, diverse Messen und vieles mehr.
Von Konzertveranstaltern haben wir hören müssen, dass sie schon Konzerte in Stuttgart abgesagt haben, weil es nicht mal diesbezügliche Ausnahmegenehmigungen gibt.

Stuttgart hat sich mit dem Dieselfahrverbot nichts Gutes gegönnt.

 

Bildquelle: Wikipedia

Roll over Beethoven

„Lass dich immer von Neugier und Abenteuerlust leiten.“

Roll over Beethoven

„Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun,
wozu es im Winter zu kalt war.“

Mark Twain

Am 20. April 2018 waren wir unterwegs auf der Autobahn und hielten bei einem hundefreundlichen Schnellrestaurant.
Wir gingen uns für ein paar Minuten die Hände waschen und ließen unsere Hündin Cora kurz im klimatisierten Auto. Wir wollten sie danach direkt aus dem Auto holen und mit ihr ins Schnellrestaurant gehen.

Ich warte im Foyer auf meine Frau, als ein Mann auf mich zu kam und mir klarmachen wollte, dass unsere Hündin im Auto hechele und leide, weil es dort zu heiß sei.
„Wie Sie beobachtet haben, sind wir kurz hinein und holen unsere Hündin direkt, wenn meine Frau wieder kommt“, sagte ich, „mit einem größeren Hund ist es im Waschraum etwas eng.“
Der Mann erzählte mir nochmal das gleiche und forderte mich nochmals auf, „den Hund zu befreien.“
Ich beschwichtigte, dass wir, wenn meine Frau aus dem Waschraum käme, zum Auto gingen, und dann zusammen mit unserer Hündin ins Schnellrestaurant wollten.
„Ich kann auch das Auto aufbrechen, das darf ich, das darf ich“, schrie er mich an.
„Sind Sie Vollzugbeamter?“ Er schüttelte den Kopf. Ich sagte zu ihm, dass seine Aktion völlig überzogen sei und er den Ball flachhalten solle, da dies, was er vorhabe nämlich Sachbeschädigung sei.
In dem Moment kam meine Frau aus dem Waschraum heraus und schaute uns fragend an.
„Komm, wir holen Cora aus dem Auto, was wir ja vorhatten, damit dieser Mann sich davon überzeugen kann, was wir sowieso tun wollten.“

Auf dem Weg zum Auto beschimpfte uns der Mann, wir seien Tierquäler, obwohl ich ihm sagte, die Athmosphäre im Auto sei mit 20 Grad Celsius durch die Klimaanlage stabil gehalten und er schließlich wisse, dass wir nur einen kleinen Moment Hände-Waschen waren.
Er hörte mit seinen völlig unverständlichen Hasstiraden nicht auf, auch als Cora schon quietschvergnügt draußen stand, was eigentlich als Beweis hätte reichen sollen, das alles in Ordnung war.

Ich machte ein Foto des Kfz-Kennzeichens des Autos des Mannes, da dieser zwischendurch meine Frau immer wieder beleidigte und trotz mehrmaligem Auffordern dies zu unterlassen nicht ruhiger, sondern eher aggressiver wurde.
Wir gingen hinein und setzen uns mit Cora draußen auf die Außenterrasse unter einem Sonnenschirm und speisten.
Der Mann telefonierte und lief zum Nummerrnschild unseres Autos, das er dem Menschen am anderen Ende seines Handys mitteilte. Wir erfuhren später von ihm, dass er uns telefonisch angezeigt haben wollte.

Als wir nach dem Essen ein Selfie machten, fühlte sich der Mann, der schon seit ein paar Minuten das Handy aufgelegt hatte und abwartete, angesprochen, sprang aus seinem Auto und fauchte uns an, wir sollten das Bild von ihm „wegen Datenschutz“  löschen. Wir machten ihm klar, dass wir uns unserer Warte heraus ihn überhaupt nicht fotografieren konnten.
Ich hob hervor, dass das, was er meinte im Kunsturheberrecht §37 als sog. „Recht am eigenen Bild“ stünde, dies aber nur gelte, wenn jemand das Bild eines anderen ohne dessen Erlaubnis veröffentlichte. Ich sagte auch, dass man solche Bilder aber an die Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet werden dürften, weil dies eben keine Veröffentlichung sei.

Von da an begann er uns mit nicht nachvollziehbaren Dingen zu belegen wie: „Ich möchte mir nicht vorstellen, wie es den Hunden ging, die sie schon welche gehabt hätten.“, „Schauen Sie sich doch mal an, wie Sie aussehen“ oder „Sie können mich mit ihren Nägeln nicht beeindrucken.“

Irgendwann wurde es uns zu dumm, weil wir immer wieder den Mann beruhigten oder dies zumindest versuchten wobei dieser sich mehr und mehr aufregte

Er redeten nicht richtig in Rasge und schimpfte – „prügelte verbal auf uns ein“ – als wir schon im Auto saßen und wegfuhren.

Jedenfalls „freuen“ wir uns über die Anzeige gegen uns, von der er sagte, sie sei raus.

Nachtrag 22.7.2018

Bis jetzt haben wir noch nichts „Schriftliches“ bekommen,

 

Roll over Beethoven

„Jeder Irrtum ist ein Schritt zur Wahrheit.“

Jules Verne

Roll over Beethoven

„Das ist das Angenehme auf Reisen, dass auch das Gewöhnliche durch Neuheit und Überraschung das Ansehen eines Abenteuers gewinnt.“

Johann Wolfgang von Goethe

Gesichter wurden absichtlich unkenntklich gemacht.
Als in Stuttgart der 35. Evangelische Kirchentag stattfand, meinte die Greenpeace-Jugend, sie müsse gegen Kohlekraftwerke und Kohleabbau demonstrieren.

Wir waren durch Zufall in der Nähe und unterhielten uns mit einige der knapp dreißig Kinder bzw. Jugendlichen der sog. „Demonstration“.

Wir Wo wird denn Kohle abgebaut?
Teilnehmer  Ähm … ähm … Im Rheinland
Wir Was ist denn sooo schlimm daran, dass die Kohle abgwbaut wird?
Teilnehmer   Es gibt nur Kahlschlag und es bleiben die Halden zurück.
Wir Es dürfte Euch aber klar sein, dass auch wieder renaturiert wird …
Teilnehmer

 

Nein, das bleibt alles so.

 

Wir Wo wird denn Kohle abgebaut?
Teilnehmer Im rheinischen Kohlerevier und in der Lausitz
Wir Ist Euch denn bekannt, dass Arbeitsplätze vernichtet werden?
Teilnehmer Es werden auch neue geschasffen.
Wir Ja, auch, aber nicht alle, weil auch Zulieferer betroffen sind.
Teilnehmer

 

Das sind genau so viel.

 

Wir Warum seid Ihr denn gegen Kohle?
Teilnehmer Weil das die Umwelt verschmutzt.
Wir Aber gegen 2020 werden die Aromkraftwerke abgeschaltet sein und ab 2050 sollen die Kohlekraftwerke auch weg. 
Teilnehmer Man kann auch beides direkt abschalten.
Wir Das Problem ist aber, dass es dann nichts gäbe, was den Ausgleich bezüglich der Energieversorgung bereitstellen würde.
Was sollte man denn machen?
Teilnehmer Man kann alles direkt abschalten, das wäre kein Problem, weil wir ja genug Strom haben.
Wir Aber es käme doch zum Engpass und wir bräuchten – zur Not – die Kohle.
Teilnehmer

 

Nein, das geht sofort, nur das wollen die Politiker nicht.

 

Man sieht (leider), dass die Kinder und Jugendlichen, die die „Anti-Kohle-Demonstration“ veranstaltet haben, nicht wirklich wissen, wofür sie auf die Straße gehen bzw. gingen.
Sie skandieren Parolen, können aber keine Details darstellen von dem, wofür oder wogegen sie eintreten.
Der Jugendliche in der Mitte, der das Megaphon trug und laut die anderen mit Parolen motivieren wollte, die die anderen mehr oder weniger wiederholten, hatte ein Klemmbrett mit einem Block dabei, von dem er die Parolen ablas. Dieser Jugendliche konnte ohne den Block nichts selbsständig tun.
Als ein paar andere die Zettel lasen und „Boah!“ riefen, machte er nichts mehr.

Schade, dass Greenpeace ihre Jugend so wenig informiert, anstatt ihnen zu sagen warum es geht!

Aber was will man auch von Greenpeace verlangen? 
Greenpeace will ja nicht wirklich Umweltschutz, sondern hat andere „große Ziele“ !

Wir haben einige unserer Impressionen vom 35. Evangelischen Kirchentag online gestellt. 

Dies als ein Video als Foto-Show (oben) und also eine Foto-Webseite (unten).

kirchentag-dias

 

Weiterführendes

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Syntronica: Soultime

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