NRW

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„Über Laschets Brücke musst Du geh’n, sieben Monate Lockdown übersteh’n …“
So könnte man die neue Idee des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten verstehen.
Wenn es nicht so traurig wäre!

Armin Laschet hat wie üblich wieder Fähnchen im Wind gespielt und präsentiert eine „geniale Idee“, wie man seiner Ansicht nach die Corona-Pandemie endlich besiegen kann.

Der Brücken-Lockdown!

Es hieß schon „harter Lockdown“ oder auch „Notbremse“, aber gemeint ist damit das Gleiche.
Durch Herunterfahren des öffentlichen Lebens soll die erneute Infektionswelle gebrochen werden.

Und nicht nur das!

Armin Laschet meint allen Ernstes, in dieser Zeit könnte man die Leute so schnell impfen, dass das Corona-Virus nach dem „Brücken-Lockdown“ die nicht-vorhandenen Flügel streckt.
Er lobt das Impfen der Bevölkerung und sagt, die Impfquote liege in Deutschland bei zwanzig Prozent und könne sehr schnell 30 oder 40 Prozent erreichen, wenn man den „Brücken-Lockdown“ dafür nutze.

Man nennt Armin Laschet nicht umsonst den „Tünnes aus Aachen“, wobei „Tünnes“ aus dem Rheinländischen kommt und für „einfältiger Mensch“ steht.

Bei der „immensen“ Geschwindigkeit der Impfungen in Deutschland mit dem Rekord von 12,68 Prozent seit Ende Dezember 2020 und immerwährenden Engpässen werden 40 ruckzuck erreicht werden können.

Zumindest in Utopia, aber nicht in Deutschland!

Wenn Deutschland seit knapp drei Monaten nicht mal 15 Prozent Impfquote erreicht hat, wird es erfahrungsgemäß einige Monate dauern, bis diese 20 Prozent erreicht sind.
Die 12,68 Prozent bezieht sich nebenbei bemerkt auf die Erstimpfungen. Bei denjenigen die ihre Zweitimpfung bekommen haben, liegt diese Zahl bei etwa sechs. Das bedeutet, dass gerade mal sechs Prozent vollimmunisiert sind.
Erstmal müssen noch circa sieben millionen Bürger die Zweitimpfung bekommen.

Dies ist dem „Tünnes aus Aachen“ wohl entgangen!

Man rufe sich auch in Erinnerung, dass Laschet immer wieder darauf hinweist, dass vollimmunisierte Menschen die Krankheit weiter verbreiten können.
Was er von sich gibt, ist nur unüberlegtes Gerede um über die Versäumnisse bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie hinwegzutäuschen.

Erst möchte er wieder Öffnungen wie die Aufhebung des Beherbergungsverbot und vieles mehr, jetzt appelliert er ohne Sinn und Verstand für Utopien, von denen er eigentlich wissen sollte, dass sie nicht funktionieren.

Opportunismus pur!


Dieses Blog feiert heute – 8.2.2021 – seinen fünfzehnten Geburtstag.

Herzlichen Glückwunsch

zum Geburtstag!



… von Deinem Herzbeben.

Bei Tönnies-Fleisch in Rheda-Wiedenbrück sind momentan knapp 7000 Mitarbeiter samt ihrer Familien in Quarantäne. Man spricht von 1500 bis 2000 nachweislich infizierten. In den Kreisen Gütersloh und Warendorf wurde der sogenannte „Lockdown“ verhängt.

Nun laufen sich Politiker, Unternehmer und Gewerkschaften einen Wolf, um den entstandenen Schaden abzuwenden und unter Kontrolle zu bekommen.

Gestern sprach ein Gewerkschafter, der für die Betreuung der Fremdarbeiter bei Tönnies zuständig ist, über die schwierigen Arbeitsbedingungen.
Er sprach über die schwere Arbeit im Betrieb, die langen Schichten von stellenweise zwölf Stunden und das Betriebsklima, das dort herrsche.
Auch bemängelte er die Unterbringung der Fremdarbeiter, die sich mit bis zu zehn Personen eine Wohnung teilten. Die Wohnungen seien nur zum Übernachten zwischen den Schichten benutzt worden, doch man könne bei Temperaturen um 25 bis 30 Grad nicht verlangen, dass diese nun dort zusammenhockten wegen der Quarantäne.
Er sprach auch davon, dass die Fremdarbeiter auch nicht immer den Mindestlohn bezahlt bekämen.

Das ist sehr schlimm.

Die Gewerkschaft hat aber nicht erst bei Bekanntwerden der eklatanten Infektionslage gewusst, welche Bedingungen in den Schlachthöfen vorherrschen. Die Gewerkschaften waren Anfang der 2000-er-Jahren die ersten, die beim Auffliegen des Gammelfleisches über die schlimmen Arbeitsbedingungen schrien.
Schon zu der Zeit wurde nach Abschaffung der sogenannten „Werksverträge“ gerufen und Politiker versprachen Besserung.

Die Gewerkschaften haben stillschweigend hingenommen, dass nur kleine Korrekturen am Rande vorgenommen wurden und hielten den Mund.
Wenn der Gewerkschafter schon lange die Fremdarbeiter betreut hat und jetzt erst Tacheles redet, heuchelt er.

Ebenso kann man dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen nicht mehr glauben, wenn er meint, ein Lockdown sei erst bei der Zahl von 1550 Infizierten notwendig gewesen.

Laut Corona-Verordnung muss in einem Kreis beziehungsweise Landkreis ein „Lockdown kommen“, wenn mehr als 50 Infizierte auf 100 000 Menschen im Mittel über eine Woche aufgetreten sind.

Im Kreis Gütersloh wohnen: 364.938 Menschen, Stand Ende 2019.
Rein rechnerisch – wie in der Corona-Verodnung beschrieben – hätte der „Lockdown“ bei 1277 Infizierten eingeleitet werden müssen und nicht bei 1550, wie Ministerpräsident Laschet es veranlasst hatte.

Ebenso verhält es sich mit dem „Lockdown“ für den Kreis Warendorf, in dem 277 840 Menschen wohnen. Dieser „Lockdown“ hätte bei rein rechnerisch 973 Infizierten eingeleitet werden müssen.

Genauso eine Verschleierung sieht man in der kreisfreien Stadt Hamm.
Es wird von offizieller Stelle behauptet, in Hamm gelte ein Grenzwert von 90 Infizierten pro Tag auf 100 000 Einwohnern über eine Woche im Mittel.
Dies ist schlichtweg eine Falschaussage, denn laut Corona-Verordnung gilt überall der Grenzwert von 50.
Man könnte mit der Einwohnerzahl von ca. 180 000 in der Stadt Hamm argumentieren. Dann würde dieser Grenzwert nur für Hamm selbst gelten, berechnet auf der Basis von 50, denn der Grenzwert von 50 pro 100 000 Einwohner ergibt in der kreisfreien Stadt Hamm bei 180 000 Menschen 90.

Man sieht also – wieder einmal – dass nicht nur von offizieller Seite Fakten verdreht werden, sondern alle Beteiligten nicht so ganz die Wahrheit richtig darstellen.

Etwas sollte man bedenken, auch anhand der Einreiseverbote von Bürgern aus Nordrhein-Westfalen in vier Bundesländer.

Eine Person hat das Corona-Virus von China nach Deutschland eingeschleppt. Insgesamt sind über 190 000 Deutsche an diese Seuche erkrankt. Wenn dem Corona-Ausbruch in den Kreisen Gütersloh, Warendorf und der kreisfreien Stadt Hamm kein Einhalt geboten wird, kann es ganz schnell zu einer zweiten Corona-Welle kommen.

Manchen Politikern sind wohl knapp 9000 Tote nicht genug!

Herzlichen Glückwunsch
zu Deinem Geburtstag,
mein Glühwürmchen!

Am 14. Mai 2017 findet in Nordrhein-Westfalen wieder eine Landtagswahl statt.

Seit knapp zwei Jahren erzählt Michael, dass Parteien wie die SPD, CDU, Grüne, Linke – also die etablierten „Altparteien“ nichts taugten. Sie seien nicht ernst zu nehmen, denn wenn sie etwas versprächen vor der Wahl, hielten sie es nicht ein. Ebenso wollten sich die „Altparteien“ nur gegenseitig die Klinke bzw. Pöstchen und Sitze in die Hand drücken. Da Michael auch nicht die „Flüchtlingswelle“ und die „Plünderung der Sozialsysteme“ gutheißt, tendiert er zur AfD – Alternative für Deutschland.
Er sagt, er fände es sehr gut, dass der ehemalige Sozialdemokrat Guido Reil (aus Essen)  nun bei der AfD sei, denn jetzt mache dieser endlich Realpolitik.

Michael hat übrigens eine sehr konservative Sicht der Familie. „Drei K’s“, sagt er immer, „Kirche, Kinder, Küche“, wenn er davon spricht, wie er sich seine Ehefrau und die Familie in spe vorstellt.
Er lobt seit knapp zwei Jahren die AfD, geht mit ihr konform, hackt auf die „dumme Politik“ der „Altparteien“ ein und spricht sich gegen Angela Merkel aus, weil sie sich so viele Verfehlungen geleistet habe.
Er schlägt auch verbal auf die Politiker in Nordrhein-Westfalen ein, was das Zeug hält, denn in seinen Augen aus ausnahmslos niemand von den „Altparteien“ wählbar.
Auf die (rhetorische) Frage: „Am 14. Mai wählst Du dann AfD?“ konterte er überraschend: „Nein, Hannelore Kraft“.
„Aber dann wählst Du doch die SPD“, kam die erschrockene Gegenfrage.
„Aber die SPD schafft das. Den Laschet kann man ja nicht wählen, weil er mal Pfusch an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen gemacht hat.“
„Was ist mit der AfD. Es ging doch auch darum, ein Zeichen zu setzen. Und die SPD ist doch für die ganze Misere in NRW verantwortlich.“
„Man weiß nicht, was die AfD wirklich macht. Alle Parteien sind gleich. Versprechen und nix halten. Dann wähle ich lieber die SPD, die sind schon lange dran und schaffen das.“
Versuche, nachzuhaken, was der Auslöser für die Wende waren, verliefen im Sande. Argumente für seine neue Lieblingspartei gab es genug, aber er artikulierte sie nicht. Seltsamerweise fielen ihn keine Argumente gegen die AfD ein, die erklären konnten, weswegen er plötzlich SPD wählen wollte.
„Die SPD ist an der Regierung“, sagte er mehrmals, wusste aber nur selber, was er damit sagen wollte. Argumente, die SPD habe Schulden gemacht, argumentierte er nicht gegen. Auch Argumente gegen die „Altparteien“, die er seit zwei Jahren geliefert hatte, wurden nicht angezweifelt. Er hielt allerdings die AfD heraus, ging auch nicht auf Argumente pro AfD ein.

So wie Michael sind viele Leute.
Sie tönen laut herum, dass sich etwas ändern muss, doch wenn es darum geht, Flagge zu zeigen, kommen sie hinter den Ofen nicht hervor.

Dietmar Cartoon Comiic Fiver Background Hintergrund weiss weiß Beitragsbild

Martin Schulz ist in die Bundespolitik zurückgekehrt.
Dabei muss man bedenken, dass seine Zeit als Präsident des Europäischen Parlaments abgelaufen war und die Konservativen eindeutig sagten, sie würden Schulz nicht mehr unterstützen und wiederwählen.
Nach Kungeleien und Vetternwirtschaft wurde er nach dem wohl nicht so ganz freiwilligen Abtreten Sigmar Gabriels nun „Hoffnungsträger“ der SPD, also Kanzlerkandidat für die Bundestagswahl am 24.9.2017 und Parteivorsitzender.

Man kann geteiter Meinung über die sozialdemokratische Politik sein, und ich bin auch kein Freund davon, mich ärgert aber etwas.

Martin Schulz war bis 1980 Alkoholiker und hat den Absprung in die Abstinenz geschafft.

Nachdem Schulz nun – auch durch viele Vertreter der Mainstreammedien – gepusht wurde, flammt das „alte Problem“ wieder auf. 

„Martin Schulz ist Alkoholiker.“

War ! Martin Schulz WAR Alkoholiker.

Man kann sich um die Definition „Alkoholiker“ streiten. – Einmal Alki – immer Alki.
Wichtig ist doch, dass er Abstinenzler oder „trockener Alkoholiker“ ist. und das seit 1980.

Wer ihn nach 37 (!) Jahren immer noch als „Säufer“ bezeichnet, wäscht schmutzige Wäsche und spinnt Intrigen.

Martin Schulz ist der Inbegriff der gescheiterten EU-Politik, was niemand abstreiten kann, ihn jedoch permanent seine ehemalige Alkoholsucht nahezulegen, ist mies.

Roll over Beethoven

„Das kann ich jetzt nicht sagen. Ich muss das betrunken entscheiden.“

Politik a la Martin Schulz

Roll over Beethoven

„Wer sich mit Platz 13 in der Bildung zufrieden gibt, darf sich auch nicht über hintere Ränge bei Wohlstand und Wachstum wundern,“

Christian Lindner, zur Misere in Nordrhein-Westfalen

starwarsmuseum-blog

An Samstag, den 16. Januar 2016, waren wir im „Star Wars Museum“ Mönchengladbach bei der „Filmfigurenausstellung“.

Es wird seit 2006 betrieben und erfreut sich sehr vieler Besucher.

Ein Besuch ist sehr empfehlenswert und für Star-Wars-Fans ein Muss.

Wir haben ein kleines Foto-Album von unserem Besuch online gestellt.

 

 

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Syntronica: Soultime

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