Esoterik

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Wir wünschen

Frohe Weihnachten!

Sehr geehrter Herr Tolzin aus Herrenberg-Kuppingen,
gestern musste ich erstaunt feststellen, dass sich in meinem Briefkasten trotz Aufkleber „Keine Werbung, … , keine sonstigen Blätter“ plötzlich einer Ihrer Flyer befand.

Er trägt die Überschrift „Kreis steht auf.“.

Ich habe mich gefragt, wie es Ihnen als informierter Bürger, Journalist und Bürgerrechtler passieren konnte, dass dort „Kreis“ und nicht „Landkreis“ stand.

Vielleicht läuft man in Kuppingen auf der Widdersteinstraße ja im Kreis, so wie Sie Ihre Argumentation immer wiederholen, als wenn Sie im Kreis laufen oder sich in einer niemals enden wollenden Schleife ohne Wiederkehr befinden. Die Widdersteinstraße hat bekanntermaßen einen Ausleger, der in eine Sackgasse endet und davor ist eben der Kreis, der einen Rundverkehr in rechteckiger Form gleicht.
Wenn man nur immer rechts herumläuft, kommt man nicht heraus.
Vielleicht befindet sich im Schwerpunkt die „Deutsche Mitte“.

Wie dem auch sei!

Verrannt haben Sie sich allemal!

„Kreis steht“ … jedenfalls nicht auf.

Es sind, einige Leute, die wissenschaftliche Erkenntnisse nicht wirklich verstehen oder aus einem Schutzreflex heraus die Wahrheit nicht sehen wollen.
Vielleicht steht ja der „Kreis“ in der Widdersteinstraße auf, also die, die in diesem Rechteck wohnen und wegen eines möglichen Rechtsdralls nicht mehr herauskommen.
Ich muss übrigens sagen, dass ich die Widdersteinstraße erst auf der Landkarte nicht gefunden habe, da ich aufgrund Ihrer Aussagen und Argumentation darauf hereingefallen war, dass es „Widerstandstraße“ geheißen haben könnte.

Auf der Vorderseite des Flyers ist eine ganz tolle Grafik zu sehen, die die Intensivbettenbelegung zeigt.
Dabei ist Ihnen beziehungsweise ihrem Freund Schiffmann aber der Fehler unterlaufen, dass dies zwei Statistiken sind, die andere Anfangsanforderungen und Betrachtungsräume haben.
Man kann nicht die Verteilung und Belegung der Intensivbetten über ganz 2019 mit der Belegung über die Zeit des Anstiegs der Corona-Infizierten im Spätherbst 2020 vergleichen.

Das müssen Sie doch gewusst haben, denn Journalisten müssen ja Statistiken verstehen können, weil es zum Handwerk gehört!

Ganz oben auf der Vorderseite geht es um den PCR-Test.
Der PCR-Test, der auf das Corona-Virus geeicht ist, kann nur anzeigen, ob ein Corona-Test „positiv“ oder „negativ“ ist.

Das wissen Sie als ehemaliger „gesundheitspolitischer Sprecher“.

Dann kommen Sie auf den sogenannten „CT-Wert“ zu sprechen.

Sie vergessen aber dabei, dass ein Vermehrungszyklus von unter 30 – CT-Wert unter 30 – darauf schließen lässt, dass der, von dem die Probe genommen wurde, infektiös ist.
Dann weisen Sie darauf hin, dass der PCR-Test auch Erbmaterial und vieles andere erkennen kann.
Das stimmt, denn der PCR-Test ist nur eine Verfahrensbeschreibung.
Er kann eingesetzt werden, um alle möglichen Gen-Ketten, Viren und vieles mehr wie Erbkrankheiten oder schwere Krankheiten erkennen.

So gibt es zum Beispiel einen PCR-Test, der auf das Corona-Virus geeicht ist.

Zu Beginn war der Test fehleranfälliger, Das geben auch Experten zu. Inzwischen ist er aber sicher, weil Biologen bessere Kriterien entwickelt haben, wie sie das Virus in einer Probe sicher finden können: Eine Genregion – sei sie noch so corona-typisch – reicht nicht aus. Es muss eine zweite positiv anschlagen. Das ist wie bei der Fahndung nach einem Verdächtigen. Er kann nicht nur anhand der Augenfarbe überführt werden, auch seine Fingerabdrücke müssen stimmen.

Es ist aber so – das muss ich Ihnen nicht erklären – , dass neuerdings drei Sequenzen gefunden werden müssen. Wenn alle drei „positiv“ ausschlagen, ist der Patient positiv an Corona (Covid) erkrankt.
Wenn nur eine Sequenz „positiv“ detektiert wird, muss man weitersuchen oder es kann nach 50 Vermehrungszyklen abgebrochen werden.

Zwei „Richtige“ bedeutet übrigens „schwach positiv“.

Bei einem „Richtigen“ wird sehr oft angeordnet, den Test wiederholen zu müssen.

Die Teste können übrigens keine „sonstigen Dinge“ erkennen, da sie dafür (nicht) geeicht oder ausgelegt sind, Corona zu erkennen.

Jedem steht laut Artikel 5 des Grundgesetzes zu, sich überall zu informieren, wo man will.

Das machen Sie ja auch, Herr Tolzin.

Sie schauen gerne Servus-TV, wie ich dem Flyer entnehmen kann.
Bei Servus-TV darf Herr Bhakdi behaupten, dass die Pandemie zu Ende sei, auch wenn in momentan von einem Tag auf den nächsten ungefähr 25 000 Menschen neu am Corona-Virus erkranken und grob überschlagen 600 sterben.

Weltweit gehen die Corona-Infizierten in Richtung 80 Millionen, die Todesfälle sind bei mehr als 1,7 Millionen.

Bei momentan 524 065 Neufällen weltweit kann man von einem Ende der Pandemie sprechen.
Das gestattet ja Artikel 5.
Man muss sich dann nur fragen lassen, ob man noch in dieser Realität beheimatet ist.
Über circa 500 000 tägliche neuinfizierte Menschen hinwegzusehen, fällt schon in die Kategorie „Menschenverachtung“.

Diese Aussage darf ich machen, wegen Artikel 5.

Au der aufgeschlagenen Innenseite des Flyers folgen QR-Codes mit Gruppen wie „Eltern stehen auf“ und „Expertengruppen“.
Diese Expertengruppen verweisen auf andere Expertengruppen, die wieder auf die vorigen verweisen.
„Experte A“ hat sein Wissen von „Experte B“, der dies wiederum von der Webseite von „Experte A“ hat.

Das ist so, als wenn der Paketbote in der Widdersteinstraße beim Nachbarn von Ihnen ein Paket abgeben hätte und sich die Nachbarn Meier und Müller immer daraus einen Spaß mit Ihnen machen, Sie immer wieder von Meier nach Müller und zurück zuschicken, weil diese immer wieder sagen: „Der hat das Paket.“.

Irgendwann würden Sie aber merken, dass man Sie hochgenommen hat oder zumindest, dass etwas nicht stimmt.

Nun kommt das schon zigmal widerlegte Wissen, dass Masken schädlich seien.
Es wird in Videos gezeigt, dass sogenannte CO2-Messgeräte Alarm schlagen, wenn man (aus)atmet. Diese Geräte alarmieren, wenn der CO2-Gehalt über 10 000 ppm gemessen wird. In der Luft, die man ausatmet, sind aber schon 40 000 ppm vorhanden.

Messungen von Lungenärzten haben zudem mehrfach ergeben, dass der Sauerstoffgehalt beim Atmen unter der Maske nicht sinkt und der Kohlendioxidgehalt (CO2) nicht steigt.

Angeblich halten Masken nichts zurück.

Dann können diese ja auch kein Sauerstoff zurückhalten. Sauerstoff ist wesentlich kleiner als ein Virus.
Ein Kohlendioxid-Moleküle hat nur ein Atom mehr als ein Sauerstoff-Molekül.
Man muss bei der generellen Aussage „Masken halten nichts zurück.“ unterscheiden, ob man ische oder selbst-gehäkelte Masken meint.

Jetzt kommt auf der hintersten Seite das Infektionsschutzgesetz zur Sprache..
Die dritte Variante heißt übrigens „Drittes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ und nicht „Ermächtigungsgesetz.“.
Das Ermächtigungsgesetz gab – salopp gesagt – den Nazis die Möglichkeit, Gesetze ohne Zustimmung des Parlaments abzuschaffen oder neue zu erlassen.

„Das dritte Gesetz …“ legt die Grundlage, dass das Parlament in jede Einscheidung mit eingebunden werden muss, wenn etwas entschieden wird, das zum Beispiel die Corona-Krise betrifft.
Die Ministerpräsidentenkonferenz wie vor dem „zweiten Lockdown“ war so etwas. Jedes Landesparlament musste ratifizieren und zustimmen.
Das nennt man „parlamentarische Kontrolle“.

Das muss man aber einem Ex-Mitglied der „Deutschen Mitte“, wie Sie es sind, nicht erklären. Zudem waren Sie dort „gesundheitspolitischer Sprecher“, bevor Sie aus der Partei „entfernt“ wurden.
Kann ja mal passieren.
Man muss nicht darauf verweisen, dass diese Partei rechtskonservativ ist, man kann dies aber tun.
Diese Partei unterstützt die „Germanische Neue “, die als Scharlatanerie bekannt ist, aber Schwamm drüber!

Sehr geehrter Herr Tolzin,
nun bin ich gespannt, ob und wenn, wie Sie (gegen)argumenn.

Mit freundlichem Gruß aus

Dietmar Schneidewind

P.S.: Alle Fakten und auch Ihre Adresse habe ich aus dem oben genannten Flyer, der Sie als Verantwortlicher nennt. Dort kann jeder diese Angaben nach.

Angeblich könnte man sich auf PCR-Tests und Schnelltests ja nicht verlassen, behaupten die Corona-Leugner. Sie behaupten, dass ein PCR-Test auch Influenza-Viren erkennen könne.


In dem Beitrag, wie ein PCR-Test funktioniert, wurde bewiesen, warum ein PCR-Test, der Corona-Viren erkennen soll, keine Influenza-Viren erkennen kann.

Nun folgt eine Testreihe, um zu erklären, wie Corona-Leugner auf widersprüchliche Aussagen zu Schnell‑ und PCR-Test kommen.
Die Grenze zwischen Wahrheit und Unwahrheit der Corona-Leugner ist dabei sehr dünn.

Allen PCR-Tests liegen Verfahrensregeln zugrunde, die für jeden PCR-Test gelten.
PCR-Test ist der Oberbegriff. Um etwas Spezielles erkennen zu können, werden PCR-Test extra „abgestimmt“ auf das, was sie erkennen sollen.
Ein spezialisierter PCR-Test kann nur zwei Aussagen treffen, nämlich die, ob etwas gefunden wurde oder nicht.
„Gefunden“ heißt „positiv“, „nicht gefunden“ „negativ“.

Einer Person wird ein Abstrich aus dem Rachen und der Nase genommen.
Dazu wird ein PCR-Test angewandt, der darauf ausgelegt ist, Corona-Viren zu erkennen. Der PCR-Test ist „negativ“, was bedeutet, dass die Person nicht mit Corona-Viren infiziert ist.
Nun wird ein weiterer Abstrich von Rachen und Nase bei der gleichen Person genommen.
Nach der Anwendung eines auf Influenza (Grippe) geeichten PCR-Tests kommt heraus, dass dieser „positiv“ verläuft. Dies bedeutet, dass die Person mit Influenza infiziert ist.

Ein PCR-Test kann nur immer nach einer Sache suchen.

Wenn er für Influenza geeicht ist, schaut er nur noch Influenza-Viren. Spürt er sie auf, ist das Ergebnis „positiv“, ansonsten „negativ“.
Ein PCR-Test für Corona-Viren kann nur Corona-Viren aufspüren.
Ein PCR-Test, der auf Masern geeicht ist, nur Masern-Viren.

PCR-Tests, können nicht nur Viren erkennen, sondern auch andere Krankheiten und sogar Erbkrankheiten oder Gendefekte.
Sie benutzen „genetische Fingerabdrücke“ zu Erkennung.

Ein PCR-Test, der zum Beispiel nach dem „genetischen Fingerabdruck“ von Corona-Viren sucht, kann nicht Influenza, Masern et cetera erkennen.

Das Verfahren, wie ein PCR-Test funktioniert, ist hier sehr einfach dargestellt.

Nun ist der Fokus wieder auf der Person weiter oben.

Der „Corona-PCR-Test“ war „negativ“, der „Influenza-PCR-Test“ war „positiv“.

Man musste ja zwei Abstriche machen, weil man zwei PCR-Tests angewandt hat.

Jetzt nimmt man von der Personen einen Schnelltest, der für Corona-Viren geeicht ist.
Nach knapp einer Viertelstunde zeigt dieser Test an, dass man „positiv“ auf Corona getestet wurde.

Ein Widerspruch?

Keinesfalls!

Der Schnelltest basiert auf Antikörper – sogenanntes Immunglobulin G und Immunglobulin Ⅿ – und zeigt eine Konstellation an.
Die Person, die getestet wurde, hat vor einigen Monaten eine Corona-Erkrankung gehabt und ist davon genesen.
Der (Antikörper‑) Schnelltest zeigte an, dass die Person Antikörper zu Corona hat.
Der Schnelltest sagt unter anderem nicht nur aus, ob man gerade infiziert ist, sondern ob man infiziert war (und Antikörper gebildet hat).

Nun wird auch klar, weswegen jemand, der laut Schnelltest „positiv“ ist, danach einen PCR-Test machen sollte.
Der PCR-Test sucht explizit nach dem Corona-Viren.
Er sucht nicht nach Antikörpern.

Zusammen mit dem „positiven“ Schnelltest sagt ein „negativer“ PCR-Test aus, dass die Person an Corona erkrankt gewesen (und genesen) ist.
Sind beide Tests „positiv“, bedeutet dies, dass die Antikörper sich gerade bilden und dass im Körper Corona-Viren gefunden wurden.

Es sollte nach dieser Darstellung klar sein, warum der Schnelltest und der PCR-Test bei der gleichen Indikation verschiedene Ergebnisse liefern können.

Quanten sind unendlich kleine pakete. Diese nicht teilbar.
Nun haben auch sogenannte „Heiler“ die Quanten für sich entdeckt.
Sie nennen es „Quantenheilung“.


Was steckt genau dahinter?

Das Konzept, das dahinter steckt, ist einfach.
Man stelle sich einen Stoß vor wie beim Billard.
Wenn man die Kugeln anstößt, verteilen sie sich durch den Stoß der ersten Kugel in alle Richtungen und geben ihn weiter. Irgendwann stehen die Kugeln wieder.

Bei der „Quantenheilung“ gibt es auch solche stöße.
Quanten sind ja pakete.
Durch Globuli oder von außen – zum Beispiel durch einleitung durch „Quantenmassage“ oder REIKI-Methoden – werden die n im Körper zu der „Krankheit”“ geleitet.

Eine Krankheit ist ja nur ein falsch geleiteter impuls.
Ein richtig geleiteter stoß kann dies wieder richten.

Vereinfacht kann man es sich anhand einer Muskelverspannung vorstellen.
Um diese zu lindern, legt man ein warmes Kissen auf die Stelle, die wehtut. Durch die Wärme entspannen sich die Muskeln und die Schmerzen verschwinden.
Man hat also Wärme (-) auf die Stelle gegeben.

Dieses System machen sich „Quantenheiler“ zunutze.
Doch die „Theorie“, die bei ihnen dahintersteckt, funktioniert nicht.

Krankheiten, wie zum Beispiel Infektionen, sind keine Verspannungen oder fehlgeleiteten n.
Wenn man Einsteins Theorien zurate zieht, kann man sagen, dass Masse und das Gleiche in verschiedenen Formen sind.
Quantenmechanische Prozesse funktionieren nämlich anders, als „Quantenheiler“ es darstellen.

Zurück zum Billard.
Man stelle sich vor, dass die Kugeln Quanten seien.

Ein Quantum ist eine unteilbare einheit.

Nun kommt der „Quantenheiler“ mit seinem Queue – gesprochen: „Kö“ – und tickt die erste Kugeln an. Das Quantum bekommt eine Richtung „mitgeteilt“ und bewegt sich nun.
Dann trifft es auf eine andere Kugel.
Ein Quantum ist unteilbar. Das heißt, die erste kann die zweite Kugel anstoßen, dass diese sich bewegt, mehr aber nicht. Die anderen Kugeln bleiben also stehen.

In der Welt der Quanten funktioniert dies nämlich anders.

Eine Kugel kann auch keine zwei Kugeln anstoßen, weil das übertragene Quantum nicht teilbar ist.

In der „normalen Welt“ funktioniert das Billardspielen deswegen, weil Millionen und Milliarden Quanten und stöße zusammenwirken und sich viele Stöße und Impuls in einzelne Quanten „herunter“ teilen können.

Im Gegensatz zu einer „Quantum-Kugel“ sind ja Billard-Kugeln um Millionen‑ und Milliardenfaches größer.

Hier kommt es zur Diskrepanz bei den „Quantenheilern“.

Sie behaupten nämlich, dass ein Quantum zig andere anstoßen und so bewegen könnte.
Das stimmt nicht,

Das Wort „Quanten“ in „Quantenphysk“ und „Quantenmechanik“ ist anscheinend modern oder neu, aber die bedient sich alter Methoden.
Es wird wie immer nur die halbe Wahrheit gesagt und diese „Wahrheit“ noch mit sogenannten„Barnum-Aussagen“ untermauert.

Die sogenannte „Quantenheilung“ ist also nichts mehr als Quacksalberei.


Erbrechen schlecht Würgen Kotzen Vomit Vomitieren Gübeln

Grundgesetz für die Bundesrepublik
Art 5

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Liebe Teilnehmer an den Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen!

Am 1.8.2020 habt Ihr auf Eurer Demo in Berlin das „Ende der Pandemie“ deklariert.
Das dürft Ihr deswegen tun, weil es Artikel 5 des Grundgesetzes gibt.

Ihr dürft auch behaupten, dass Corona (Covid-19) nicht schlimmer als eine Erkältung ist.
Ihr dürfte auch behaupten, dass es eine Impfpflicht in gibt.
Ebenso ist es legitim, einfach in den Raum zu stellen, dass Bill Gates der „Neue Weltordnung“ dem Weg bereitet.
Ihr könnt auch behaupten, dass kein einziger an Corona in gestorben ist.
Ihr könnt auch die Corona-Tests in Abrede stellen.

Artikel 5 lässt sowas zu.

Andererseits müsst Ihr aber auch anerkennen, dass andere ebenso eine eigene Meinung haben und diese belegen können. Dabei schaffen es Eure „Gegner“, Argumente zu liefern, die beweisen, dass Ihr falsch liegt.
Diese Argumente sind dann doof und Ihr kommt damit nicht klar.
Dann geht das unterschwellige Beleidigen los, dass sich dann irgendwann aufbauscht.
Das ist Euer Umgang mit ern an Euch.
Die, die Argumente gegen Euch auffahren, sind plötzlich Lemminge, schlafende Schafe, Trottel und dergleichen mehr.
Ihr fahrt dann irgendwelche nichtssagenden Geschütze auf, beweist aber nur, dass Ihr andersherum andere nicht ernst nehmt. Das bedeutet, Artikel 5 gilt nur für Euch.

In Euren Augen sind wir ja „Merkels Zombies“.
Aber auch sowas dürft Ihr behaupten. Persönlich angezogene können Euch deswegen aber auch verklagen. Es ist nämlich legitim, sich mit juristischen Mitteln zu wehren.

In Hollywood soll es „Eliten“ geben, die Kinder rauben, diese in schalldichte Keller sperren und sie foltern. Dann gewinnen sie angeblich das Hormon Adrenochrom aus dem Blut der Kinder, spritzen sich dies und verjüngen such damit. Die Kinder würden anschließend an Organbanken oder Kannibalen verkauft.

Diese Verschwörungstheorie kursiert nicht erst seit kurzem, sondern schon weitaus länger, als man denkt.
Man denke an die Gerüchte aus dem Mittelalter, Juden würden Kinder essen oder deren Blut trinken.

Am 28.10.2017 veröffentlichte jemand im Politikforum der Plattform „4chan“ – Synonym für „Fortune“ (Schicksal)) – einen Beitrag mit der Überschrift „Ruhe vor dem Sturm“.
Darin behauptet der Autor, der sich selbst „Q“ nennt, dass Hollywoodstars und Eliten wie hohe Beamte einen Kinderhändlerring betreiben würden. Er formulierte, dass das Ziel sei, Kinder zu foltern und Adrenochrom zu gewinnen, um sich damit zu verjüngen beziehungsweise „ewige Jugend“ zu erlangen. Der Autor mit dem Namen „Q“ stellte sich selbst ein hoher Mitarbeiter des Militärs vor, der „Q Clearance“ besäße, was bedeutet, dass er Zugang zu streng geheimen wie Waffensystemen et cetera hat.

Um wen es sich bei „Q“ handelt, ist bis jetzt nicht geklärt.

Er selbst beschrieb vieles so, dass man einen riesigen Interpretationsspielraum hat.
Darauf angesprochen, was er konkret meine oder warum er stellenweise kryptisch oder sehr vage spreche, antwortet er, wenn er deutlicher formuliere, wäre die Wahrscheinlichkeit, dass er identifiziert würde, sehr groß.

Er weist auch darauf hin, dass Präsident Trumpf den Kriminellen in der Regierung Paroli biete und der „Tag der Abrechnung“ nahe sei.
John F. Kennedy habe seinen Tod nur vorgetäuscht, damit er zusammen mit Trump den Kriminellen das Handwerk legen könne.
Dass John F. Kennedy hundert Jahre alt wäre, spielt keine Rolle.

Aus den „Erläuterungen“, die „Q“ veröffentlichte, hat sich eine Verschwörungstheorie namens „QAnon“ entwickelt.
Personen, die die „Berichte“ vn „Q“ weiterverteilten nannten sich „Q Anonym“, abgekürzt „QAnon“.

Das Kuriose ist, dass eine Person, die auch noch größtenteils vage Angaben macht oder auch in etwas darstellt, so etwas bewirken kann.
Die Behauptung beweisen konnte dieser „Q“ nicht, denn er sagte immer wieder, wenn er konkreter würde, könnte man darauf kommen, wer er sei.

Alles, was er sagte, kann mit keinem Beweis belegt oder gar falsifiziert werden.

Adrenochrom ist ein Stoffwechselprodukt des Adrenalins und ist an der Bildung des Hautpigments (Melanozyten) beteiligt. Es wurde 1952 im Zuge klinischer Studien zum Verständnis der Schizophrenie und deren Behandlung näher untersucht. 1982 wurde Adrenochrom allerdings als psychisch-aktive Substanz verworfen.

Q ist ein gottähnlicher Charakter bei der Serie „Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert“ („Star Trek – TNG“).

Den Verschwörungstheoretiker rund um die angebliche „Corona-Lüge“ ist nichts zu schade, um es für eigene Zwecke zu missbrauchen.
Die wirren Aluhut-Träger haben einen Zusammenhang zwischen dem neuen Mobilfunkstandard 5G und Corona (Covid-19) konstruiert.

Angeblich sei Corona zeitgleich mit der Einführung von 5G aufgetreten.

Da nur in einigen wenigen Großstädten 5G-Anlagen zum Testen aufgestellt hat, ist ein Zusammenhang nicht gegeben, wie von den Verschwörungstheoretikern behauptet wird.
Wenn es stimmte, müsste es in Gangelt, Kreis Heinsberg, – dem Corona-Hotspot in  – ein funktionsfähiges 5G-Netz geben.
Dies ist aber nicht der Fall.

Es wird ohne Vergleichsstudien behauptet, dass das 5G-Netz das Immunsystem des Menschen schwäche und dadurch gefördert werde, dass sich Krankheiten schneller ausbreiten könnten.

Bedingt durch die höheren übertragungsraten bei 5G werden höhere Frequenzen benötigt. Diese liegen im Bereich um 38 Gigahertz. Man spricht auch von Millimeterwellen.
Durch neue fokussierbare Antennen und Transmitter reduzieren sich die Übertragungszeiten für pakete auf unter einer Millisekunde.
Da höhere Frequenzen und kleinere Wellenlängen nicht soviel erzeugen, reduziert sich folglich auch die Wärmewirkung.
Experten des Bundesamts für Strahlenschutz haben in Studien bewiesen, dass diese geringe Wärmewirkung nur in den oberen Hautschichten eindringe und keinen Schaden anrichte.

Um das Immunsystem zu schwächen, müsste man Menschen schon sehr hohen Strahlungen aussetzen, die nicht mal in der Anfangszeit des Mobilfunks erreicht wurden.

Noch bevor es die Mobilfunknetze gab, wurden ISDN-Telefone eingeführt, die nicht mehr wie die „alten“ analog, sondern digital funktionierten.
Zu dieser Zeit kamen auch sogenannte Schnurlos-Telefone heraus und es kursierten die ersten Gerüchte, dass diese Telefon durch die „getakteten Verbindungen“ Krebs verursachen würden.

Dies konnte weder bei den Schnurlos-Telefonen noch bei Mobiltelefonen nachgewiesen werden.

Jedes Mal, wenn ein Mobilfunkstandard oder übertragungsstandard bei Mobiltelefonen durch einen neueren abgelöst wurde, flammten diese Gerüchte wieder auf.

Diese Verschwörungstheorie wird auch bei Personen verbreitet, die sich gegen die angeblichen „Freiheitsbeschränkungen durch die Anti-Corona-Maßnahmen“ aufzulehnen meinen.

Da diese Corona-Leugner und –Verharmloser behaupten, dass Corona nicht schlimmer als eine Grippe oder Erkältung sei, kommt es ihnen gerade recht, dass man einen Zusammenhang mit 5G konstruieren kann.

Da angeblich die elektromagnetische Strahlung von 5G das Immunsystem schwäche, kann man bei der Behauptung bleiben, dass Corona harmlos sei, denn wenn Menschen erkrankten und im schlimmsten Fall stürben, liege dies nicht am Corona-Virus, sondern daran, dass das Immunsystem durch die „5G-Strahlung“ zerstört worden sei.

So kann man auch behaupten, dass diese Personen durch eine völlig harmlose Erkältung gestorben seien, weil der Körper keinerlei Abwehrkräfte mehr gehabt habe.

Man kann sich den Job nicht immer aussuchen …
Heute zog es mich sbedingt zur Kundgebung gegen die Anti-Corona-Maßnahmen der Regierung auf das Cannstatter Wasen-Gelände nach .

Heute, Samstag, den 9. Mai 2020, fand ab 15 Uhr die Kundgebung gegen die von der Regierung beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie statt.

Es wird niemanden wundern, dass sich dort Impfgegner, Pandemie-Verharmlosen und –Leugner, Verschwörungstheoretiker und sonstige Aluhut-Träger trafen.

Der Konsens aller Teilnehmer war und ist, dass die Corona-Pandemie gar nicht so schlimm sei und dass eine Grippe oder eine starke Erkältung weit schlimmer sei.

Blöder als durch einen Mundschutz zu atmen, ist beatmet zu werden, doch das interessierte keinen von den Teilnehmern.
So gut wie niemand trug einen Mundschutz.
Nicht mal die Ordner!
Abstandsregeln wurden generell nicht eingehalten, sehr oft wurde sich zur Begrüßung umarmt.

Wir haben uns immer wieder gefragt, warum die Polizei nicht einschritt, da eklatant die Hygieneregeln gebrochen wurden.

Hätten wir es mit eigenen Augen nicht gesehen und hätten wir keine Fotobeweise gemacht, wie Demonstranten – weil es keine Miet‑ oder sonstigen Toiletten gab – in die Hecken u. ä. ihre kleinen und großen Notdurften verrichtet haben.

Aus Gründen der Diskretion werde ich diese Fotos nicht veröffentlichen.
Ich behalte mir aber vor, die Gesichter unkenntlich zu machen.

Bei den Redebeiträgen wie von Ken Jebsen, Winfried Geissler, Stefan Homburg kam nichts Neues heraus.
Rhetorisch gut verpackter Unfug und Unsinn gepaart mit den wildesten Verschwörungstheorien, dass „wir“ alle nur manipuliert werden. und so weiter und sofort.
Uns war langweilig, da wir die ganzen „Thesen“ kannten, nur eben nicht in der Reihenfolge, wie sie gestern vorgetragen wurden.

Ein kleines „Highlight“
Als wir Richtung der Kundgebung gingen, trafen wir am Mineralbad Leuze einen Mann, der uns ansprach: „Gehen Sie auch zur Demo?“
„Nein! Wir gehen nicht zu den Deppen.“
Der Mann: „Ich gehöre zu den Deppen. In zwei Jahren werden Sie es sehen.“
Meine Gattin: „Ich arbeite auf der Corona-Ambulanz.“
Der Mann rückte einige Meter von uns.


Heute findet auf dem Cannstatter Wasen wieder eine Demonstration beziehungsweise Kundgebung gegen die von der Regierung beschlossenen Corona-Eindämmungsmaßnahmen.

Die Bewegung, die sich in „Querdenken 711“ – Die Telefonvorwahl von ist 0711 – nennt und hinter der auch die „Partei“ namens „Widerstand 2020“ steht, t sich auf die Versammlungsfreiheit des Grundgesetzes.

Wenn ein Journalist bei der „Partei“ akkredin möchte, muss er eine Erklärung ausfüllen und diese bestätigen.
Er verpflichtet sich darin, ordnungsgemäß, objektiv und wahrheitsgemäß und im Sinne von Artikel 5 des Grundgesetzes zu handeln und zu berichten.

Jeder Journalist ist laut Deutschem Pressecodex gehalten, so zu handeln.

Die „Querdenker“ meinen, wenn man deren Erklärung unterschreibt, könnten sie Druck gegen einen ausüben, bis hin vors Gericht.

Der sogenannte „Widerstand 2020“ t sich auf Artikel 5 des Grundgesetzes, selektiert aber vor, was eine Zensur bedeutet.

Nachtrag:
Eine Person vom „Widerstand 2020“ wurde mit diesem Artikel konfrontiert, um sich dazu zu äußern.
Die einzige Reaktion war eine Kurzmitteilung:

Ganz schön engstirnig und einseitig informiert… aber egal…ihr werdet schon sehen! Schönes Leben!

Dann wurde bei Facebook geblockt, was bedeutet, dass man jegliche Diskussion unterbindet.

Q.E.D.

In verfahrenen Diskussionen fällt immer wieder der Satz: „Lass mir meine Meinung!“.
In dem Moment hat sich für mich die Diskussion erledigt.


„Lass mir meine Meinung!“ ist eine Floskel, die einzig und allein aussagt, dass man keine Diskussion will. Man tarnt dadurch seine eigene Unfähigkeit, Fakten anzuerkennen.
Anstatt zuzugeben, dass man Unrecht hat oder dass man nicht alles durchdacht hat, bringt man die „eigene Meinung“ ins Spiel.
Dies ist das letzte Aufgebot, doch noch irgendwie die Kurve zu kriegen, um nicht zugeben zu müssen, dass man falsch liegt. Mit diesem sogenannten Totschlagargument glaubt man, doch gewinnen zu können.

Das ist aber ein Trugschluss!

In einer Gesellschaft ist die Meinungsfreiheit das höchste Gut.
Jeder darf zu allem seine eigene Meinung haben.
Eine Meinung ist weder richtig noch falsch.
In einem Redebeitrag oder einem Text können aber Fakten falsch sein oder nicht richtig wiedergegeben sein.
Dies kann man anprangern und richtig stellen.
Das hat nichts mit der freien Meinung zu tun.

Ein Beispiel :

Zwei Personen stehen vor einem Auto.
Einer sagt: „Ich mag besonders Benzinautos. Deswegen würde ich mir dieses Auto kaufen.“
Die andere Person entgegnet: „Dann kannst Du dieses Auto nicht kaufen, denn es ist ein Diesel.“
Der erste bestreitet dies und argumentiert, dass dies kein Diesel sein könnte, weil es zu leise sei.
Der zweite sagt, dass Dieselmotoren leiser geworden seien.
Irgendwann öffnet er die Motorhaube und auf dem Motor steht: „Diesel“.
Nach kurzer Überraschung fordert der Benziner-Fan: „Lass mir meine Meinung, dass dies ein Benziner ist!“.

Dieses Beharren auf die „eigene Meinung“ zeigt, wie töricht es ist, dies zu fordern. Die Fakten sind klar. Daran ändert nicht, dass man der Meinung ist, sie seien anders oder könnten es sein.

Solche und ähnliche Diskussionen wie oben mit dem Auto kenne ich zur Genüge zum Beispiel im Bereich „Homöopathie“.
Genauso wie in Diskussionen um oder „Verschwörungstheorien“ geht es hier immer heiß her.
Die Seite „Homöopathie“ steht unversöhnlich der Seite gegenüber und es wird hitzig argumentiert.
Spätestens, wenn wissenschaftliche Betrachtungen wie die Avogadro-Konstante oder die Brownsche Bewegung ins Spiel kommen und „Homöopathie”-Anhängern klar werden sollte, dass ihr Konstrukt nicht funktionieren kann, schreit irgendjemand, dass man ihnen die „eigenen Meinung“ lassen solle.

Sie argumenn, argumenn und plötzlich erschüttert etwas ihr gesamtes „Weltbild“. Die einzige Antwort, die ihnen einfällt, ist: „Lass mir meine eigene Meinung“.
„Was möchtest Du mir denn mitteilen?“, frage ich dann höflich; „Möchtest Du mir sagen, dass wissenschaftliche Fakten und Erkenntnisse nichts taugen, weil Du anderer Meinung bist?“.

Dann wird es kurios. Sie beziehen sich auf das Grundgesetz wie oben erwähnt, in der Hoffnung, dass ich einknicke und ihnen recht gebe.

Doch das tue ich nicht.

Ich kann jemandem recht geben, weil er der Meinung ist, dass es eben etwas anderes noch zwischen Himmel und Erde exis, was unsere Schulweisheit nicht kenne.
Klar, gibt es wissenschaftliche Gesetze, die wir noch nicht kennen, doch damit ist es nicht getan. Falls diese irgendwann anerkannt würden, hätten diese aber nichts mit der persönlichen Meinung zu tun, sondern mit Allgemeinwissen oder wissenschaftlicher Erkenntnis.

Fakten und Wissen haben nichts mit der „eigenen Meinung“ zu tun.

Wer meint, wider besseres Wissen und oder Beweise fordert, seine „eigene Meinung“ zu akzepn, handelt antikommunikativ und egoistisch.

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