Gesellschaft u. Politik
Aktuelles zu und über Gesellschaft und Politik

In der quirligen Welt des Gymnasiums, wo die Jugend von heute die Welt von morgen gestalten sollte, gab es ein kleines, aber bedeutendes Drama, das sich jeden Tag zur großen Pause abspielte.
Es war ein Schauspiel, das die Tragik und Komik der modernen Abhängigkeiten aufzeigte.
An der Selbstbedienungs-Bäckertheke des nahe gelegenen Supermarktes tummelten sich die Schülerinnen und Schüler, um sich mit den köstlichen Brötchen für die Pause einzudecken.
Die meisten von ihnen waren mit dem einfachen Akt des Broterwerbs beschäftigt, doch eine von ihnen, nennen wir sie Lena, stand heraus – allerdings nicht wegen ihrer Fähigkeiten, sondern wegen ihrer Unfähigkeit.
Lena, eine junge Dame der Generation Z, stand mit einem leeren Blick in den Augen und einer leeren Brötchentüte in der Hand da.
Ihr Smartphone, das sie fest umklammert hielt, schien ihr ganzes Bewusstsein in Beschlag zu nehmen.
„Kann mir jemand mit den Brötchen helfen?”, fragte sie mit einer Stimme, die zwischen Verzweiflung und Gleichgültigkeit schwankte.
Die Ironie der Situation war so dicht, dass man sie hätte schneiden können.
Lena hatte zwei funktionierende Hände, von denen eine jedoch durch das Smartphone blockiert war.
Sie hatte Taschen in ihrer Hose und eine Umhängetasche, die groß genug gewesen wäre, um das Smartphone sicher zu verstauen, doch die Vorstellung, ihr Smartphone auch nur für einen kurzen Moment abzulegen, schien für sie unerträglich.
Ihre Mitschülerinnen, die bereits ihre Brötchen in den Händen hielten, schauten sie mit einer Mischung aus Mitleid und Belustigung an.
Eine von ihnen, Klara, seufzte tief und nahm Lena das Smartphone sanft aus der Hand.
„Hier, ich halte das für dich”, sagte Klara und legte das Smartphone in Lenas Umhängetasche, „Jetzt kannst du dir deine Brötchen nehmen.”
Lena schien wie aus einem Traum zu erwachen.
Sie blickte verwirrt umher, als wäre ihr gerade ein großer Dienst erwiesen worden.
„Oh, danke”, murmelte sie und griff nach den Brötchen, als wäre es eine neu entdeckte Fähigkeit.
Die Szene war ein Sinnbild für die moderne Zeit.
Während die Welt um sie herum voller Möglichkeiten und Abenteuer war, schien die größte Herausforderung für Lena darin zu bestehen, ihr Smartphone für ein paar Sekunden loszulassen.
Die Tragik lag nicht in der Unfähigkeit, Brötchen zu greifen, sondern in der Unfähigkeit, die Welt jenseits des Bildschirms wahrzunehmen.
Und so ging die Pause weiter, mit Lena, die schließlich ihr Brötchen aß, während ihr Smartphone sicher wieder in der anderen Hand hielt – zumindest bis zum nächsten digitalen Impuls.

Die Hochzeit des Jeff Bezos: Protz, Heuchelei und Verachtung für Venedig
Die Hochzeit von Amazon-Chef Jeff Bezos und Lauren Sanchez in Venedig ist kein romantisches Märchen, sondern eine dreiste Zurschaustellung von Reichtum, Macht und ökologischer Doppelmoral.
Während sich das Milliardärspaar in einer exklusiven Luxus-Location feiern lässt, wird ein ganzer Bereich der historischen Stadt für die Öffentlichkeit gesperrt – eine Unverschämtheit gegenüber den Venezianern und Touristen, die die Stadt eigentlich erleben wollen.
Doch das ist noch nicht alles: Bezos, der sich gerne als Umwelt-Visionär inszeniert, reist natürlich mit seinem Privatjet an – ebenso wie seine eingeladenen Gäste, die ebenfalls in ihren eigenen Fliegern anreisen.
Eine groteske Klimasünde, die zeigt, wie hohl die angeblichen Nachhaltigkeitsbemühungen von Amazon sind.
Während das Unternehmen mit PR-Kampagnen über „Klimaneutralität” trommelt, pusten Bezos und sein Jetset-Club tonnenweise CO₂ in die Atmosphäre – nur damit die High Society sich auf Kosten einer ohnehin vom Massentourismus geplagten Stadt selbst beweihräuchern kann.
Venedig, eine Stadt, die unter Überflutung, Overtourism und dem Verlust ihrer kulturellen Identität leidet, wird hier einmal mehr zur Kulisse für die Selbstinszenierung der Superreichen degradiert.
Während normale Besucher sich durch überfüllte Gassen quälen, wird für Bezos & Co. einfach mal ein ganzer Bereich freigeräumt – als gehöre die Stadt ihm.
Diese Hochzeit ist kein Fest der Liebe, sondern eine Demonstration von Privilegien und Verantwortungslosigkeit.
Jeff Bezos könnte mit seinem Einfluss und seinem Vermögen tatsächlich etwas für den Planeten tun – stattdessen veranstaltet er eine klimaschädliche Luxus-Party auf Kosten der Allgemeinheit.
Mehr Heuchelei geht kaum.

Weltkongress der Prokrastination verschoben – Neuer Termin: 2030
Zum Bedauern mancher und zum stillen Amüsement vieler ist der mit Spannung erwartete Weltkongress der Prokrastination, ursprünglich für von 27. Juni bis zum 29. Juni 2025 geplant, offiziell auf das Jahr 2030 verschoben worden.
Der Kongress, der in den letzten Jahren eine zunehmende Aufmerksamkeit auf sich zog, hätte erstmals Prokrastinations-Expert:en, Forscher und Praktiker aus aller Welt in einem großen Forum zusammengebracht, um die Bedeutung des Aufschiebens für das menschliche Verhalten, die Kreativität und die Produktivität zu erörtern.
Die Veranstalter versprechen jedoch, dass das Warten sich lohnen wird.
„Der Kongress wird irgendwann stattfinden – versprochen“
Die Ankündigung erfolgte am 9. November 2024 in einem Statement der Organisation „Global Delay Society“, die für die Ausrichtung des Kongresses verantwortlich ist.
In der Erklärung hieß es:
„Die Vorbereitungen haben Fortschritte gemacht, allerdings fühlen wir, dass wir noch einige Jahre zusätzliche Planung und Reflexion benötigen, um der Veranstaltung das Format und die Bedeutung zu verleihen, die sie verdient.“
Der Sprecher der Gesellschaft, Dr. Augustin Tardia, äußerte sich auf Nachfrage in gewohnt gelassener Manier:
„Es wäre viel zu übereilt gewesen, den Kongress bereits 2024 abzuhalten. Schließlich ist die Kunst des Aufschiebens nichts, was man unter Zeitdruck tun sollte.“
Ein Kongress im Geiste des Aufschiebens
Der Weltkongress der Prokrastination sollte ursprünglich ein zweitägiges Programm umfassen, das von Vorträgen und Diskussionsrunden bis hin zu praktischen Workshops reichte.
Geplante Themen waren unter anderem: „Die verborgenen Vorteile des Aufschiebens“, „Das kreative Potenzial der letzten Minute“ und „Die Wissenschaft der Prokrastination: Mythos oder evolutionäre Notwendigkeit?“.
Auch ein Panel zum Thema „Kulturelle Unterschiede im Aufschieben – Weltweit ähnliche Muster?“ war angedacht.
Viele Teilnehmer:innen, darunter renommierte Psychologen, Soziologen und Neurowissenschaftler, hatten bereits zugesagt und ihre Teilnahme bestätigt – allerdings nur unter der Bedingung, dass ihre Vorträge flexibel verschoben werden könnten.
„Ein ehrliches Fest der Aufschieberitis“
Viele der angemeldeten Teilnehmer begrüßen die Verschiebung des Events.
So erklärte etwa die bekannte Verhaltenspsychologin Dr. Elisa Langzeit:
„Ein Kongress über Prokrastination kann nur authentisch sein, wenn er selbst immer wieder verschoben wird. Wir schaffen damit Raum für wahre Reflexion und können den inneren Dialog des Aufschiebens zelebrieren.“
Sie sieht die Verzögerung als wichtigen Bestandteil des Kongress-Erlebnisses, das die Mentalität der Prokrastination auf einer tiefen Ebene verankern soll.
Im Kreise der Prokrastinations-Forscher wächst jedoch eine Sorge, dass die Verschiebung möglicherweise das Interesse am Thema mindern könnte.
Dies weist der Kongress-Vorsitzende Dr. Tardia allerdings zurück:
„Ganz im Gegenteil! Die Leute, die sich wirklich für das Thema begeistern, werden darauf warten, egal wie lange es dauert. Sie sind geübt darin, sich Dinge für später aufzusparen. Es ist das Wesen der Prokrastination, den Moment auszudehnen und die Erwartung aufrechtzuerhalten.“
Ein Ausblick auf das Programm (… vielleicht)
Nach Aussagen der Organisatoren wird das Programm im Jahr 2030 noch umfangreicher ausfallen.
Neben den ursprünglich geplanten Vorträgen und Workshops wird derzeit an neuen Formaten gearbeitet, darunter ein „Aufschiebe-Marathon“, bei dem die Teilnehmer:innen versuchen sollen, eine Aufgabe möglichst lange nicht zu erledigen.
Hierfür könnten Preise wie „Längstes Zögern“ und „Kreativstes Hinauszögern“ vergeben werden.
Für Entspannungspausen, die ausschließlich dafür vorgesehen sind, dass die Teilnehmer sich vor geplanten Aufgaben drücken, ist ebenfalls ausreichend gesorgt.
Ein weiteres Highlight soll der „Prokrastinations-Battle“ werden, bei dem sich Teilnehmer gegenseitig in kreativen Formen des Aufschiebens übertrumpfen können.
Hier sind Reden zu erwarten, die durch unterbrochene Gedankengänge und Abschweifungen bestechen und so das Thema auf charmante Weise repräsentieren.
Abgerundet wird das Ganze durch die „Galerie der Unvollendeten Werke“, eine Ausstellung, die Werke aus aller Welt zeigen wird, die in verschiedenen Stadien der Unvollständigkeit stecken geblieben sind.
Von halbfertigen Gedichten bis zu unfertigen Gemälden und halb programmierten Apps sollen hier die Schönheit und der Charme des Unvollendeten zelebriert werden.
Eine Veranstaltung in der Schwebe
Während die „Global Delay Society“ versichert, dass das Interesse und die Unterstützung der Community für die Verschiebung hoch sind, gibt es Stimmen, die den Beschluss kritisch betrachten.
So äußerte der schweizerische Soziologe Dr. Hans Späterlii seine Bedenken:
„So sehr ich die Idee des Kongresses schätze, so frage ich mich, ob die fortlaufenden Verzögerungen nicht ein strategisches Mittel sind, um das Thema weiter zu mystifizieren und die Aufmerksamkeit in der Schwebe zu halten. Die Prokrastination ist ein Phänomen, das man durchaus ernst nehmen sollte – besonders in einer Welt, die immer schneller wird.“
Doch ungeachtet solcher Einwände verspricht die „Global Delay Society“, dass der Kongress ein Ereignis wird, das die Welt des Aufschiebens für immer prägen wird – wann immer es schließlich stattfinden wird.
Ausblick auf die Zukunft des Prokrastinations-Kongresses
Mit dem neuen Termin im Jahr 2030 hoffen die Organisatoren, genügend Zeit zu haben, um ein bahnbrechendes Event auf die Beine zu stellen.
Für all diejenigen, die sich bereits eingehend mit dem Thema beschäftigt haben und nun enttäuscht sind, bietet die „Global Delay Society“ jedoch eine aufmunternde Botschaft:
„Man kann nie früh genug damit anfangen, sich Zeit zu lassen. Lassen Sie sich nicht entmutigen, sondern genießen Sie den Moment des Wartens – schließlich ist das die wahre Kunst der Prokrastination.“
Ob die Veranstaltung tatsächlich 2030 stattfinden wird oder dann erneut verschoben wird, bleibt offen.
Bis dahin bleibt der Weltkongress der Prokrastination ein amüsantes, doch immer ernstzunehmendes Symbol unserer Beziehung zur Zeit, zu den eigenen Erwartungen – und zum Zauber der unerledigten Dinge.

„Kriegs-Beender“ Donald Trump – Der Meister der unerfüllten Versprechen
Oh, welch ein Glück für die Welt!
Donald Trump, der selbsternannte „Krisenlöser“ und „Kriegs-Beender“, hat wieder einmal bewiesen, dass man mit einer großen Klappe, einer großen Prise Realitätsverweigerung und einer Extraportion Selbstbeweihräucherung zwar Wahlen gewinnen, aber keine Kriege beenden kann.
Seine Versprechen sind wie Seifenblasen: bunt, schillernd – und sofort geplatzt, sobald sie auf die harte Oberfläche der Realität treffen.
Trump, der geniale Stratege, versprach nicht nur einmal, nicht zweimal, sondern immer wieder, den Ukraine-Krieg in „24 Stunden“ zu beenden, doch als es dann ernst wurde, stellte sich heraus: „Oh, vielleicht ist das doch etwas komplizierter?”
Nach seinem Amtsantritt passierte – nichts.
Der Krieg tobte weiter, und der große „Deal-Maker” gestand kleinlaut ein, dass die Sache „schwieriger“ sei als gedacht.
Aber hey, wer braucht schon Fakten, wenn man stattdessen dreiste Wahlkampfparolen heraushauen kann?
Immerhin hat er 2024 wieder versprochen, den Krieg noch vor seiner Amtseinführung zu beenden.
Tja, und nach 100 Tagen im Amt?
Nada!
Aber Hauptsache, er hat mal wieder „Übertreibungen“ zugegeben – was für eine charmante Umschreibung für „Ich hab’s einfach nicht drauf“.
Ach ja, der Gazakrieg – ein weiteres Meisterstück Trumpscher Konfliktlösungskunst.
Er behauptete nicht nur, den Konflikt zu beenden, sondern auch, dass dieser unter seiner glorreichen Führung erst gar nicht ausgebrochen wäre.
Die Realität?
Eine kurze Waffenruhe, dann ging’s munter weiter. Eine dauerhafte Lösung?
Fehlanzeige.
Aber wer braucht schon Frieden, wenn man stattdessen behaupten kann, man wäre der einzige, der ihn bringen könnte?
Trump versprach nicht weniger als das Ende aller internationalen Krisen.
Ukraine, Gaza, Afghanistan, Irak – alles kein Problem für den Mann, der glaubt, Diplomatie funktioniere wie eine Immobilienverhandlung.
Doch oh Wunder: Die Krisen dauerten an, einige verschärften sich sogar.
Aber wer zählt schon Fakten, wenn man stattdessen einfach behaupten kann, man hätte alles im Griff?
Schon in seiner ersten Amtszeit posaunte Trump heraus, er werde die „endlosen Kriege“ beenden.
Ergebnis?
Ein halbgares Taliban-Abkommen, ein chaotischer Abzug und – Überraschung – die Gewalt ging munter weiter. Aber Hauptsache, er konnte sagen: !Ich hab’s versucht!” (Auch wenn’s nichts gebracht hat.)
Donald Trump ist wie ein Zauberer, der verspricht, einen Elefanten verschwinden zu lassen – und dann einfach die Augen schließt und behauptet, der Elefant sei weg.
Seine „Lösungen“ bestehen aus dreisten Behauptungen, gefolgt von peinlichen Rückzügen, wenn sich herausstellt, dass die Welt doch etwas komplexer ist als ein Twitter-Feed.
Aber hey, warum sich mit Details aufhalten, wenn man stattdessen einfach weiter behaupten kann, man sei der Größte?
In einer Welt, die echte Diplomatie braucht, ist Trump der Mann, der mit einem Presslufthammer auftaucht und dann feststellt, dass man damit keine Uhr reparieren kann.
Aber wer braucht schon Ergebnisse, wenn man so laut brüllen kann, dass alle kurz vergessen, dass nichts passiert ist?
„Kriegs-Beender“ Trump – ein Titel, so verdient wie ein Pokal für Teilnahme.

Die Morgensonne fiel durch die Küchenfenster und ließ das frisch gedruckte Buch auf dem Eichentisch golden schimmern.
Ralf stellte seine Kaffeetasse vorsichtig daneben und betrachtete noch einmal den Umschlag seines neuesten Romans.
„Schatten der Vergangenheit” stand in eleganten Lettern darauf, darunter sein Name in bescheidener Schrift.
Drei Jahre hatte er an diesem Buch gearbeitet, hatte Nächte durchgeschrieben, Charaktere zum Leben erweckt, eine Welt erschaffen, die ihm selbst manchmal realer erschien als die eigene.
Er positionierte das Buch so, dass Birgit es unmöglich übersehen konnte, wenn sie gleich zum Frühstück herunterkam.
Der Verlag hatte ihm gestern die ersten Exemplare geschickt, und sein Herz hatte vor Aufregung gepocht, als er das Paket geöffnet hatte.
Endlich konnte er seiner Frau zeigen, woran er so lange gearbeitet hatte.
„Morgen, Schatz!”
Birgit wirbelte in die Küche, bereits perfekt geschminkt und angezogen für ihren Termin beim Friseur.
Sie griff sich hastig ein Croissant und einen „Kaffee to go”, einen Thermobecher, den sie mit Kaffee füllte..
„Ich bin spät dran, Lisa wartet schon.”
Ralfs Blick wanderte von seinem Buch zu seiner Frau.
Sie hatte es nicht einmal bemerkt.
Oder doch?
Ihre Augen huschten über den Tisch, verweilten kurz bei dem Buch, glitten dann weiter zur Zeitung, zur Kaffeemaschine, zu allem anderen.
„Birgit”, sagte er vorsichtig, „schau mal hier.”
Sie drehte sich um, das Croissant bereits zwischen den Zähnen. „Mmh?”
„Mein neues Buch ist da.”
Er deutete auf den Tisch, konnte die Aufregung in seiner Stimme nicht ganz verbergen.
„Ach so, ja. Super!”
„Das ist toll, Ralf. Wirklich. Aber ich muss jetzt wirklich los. Erzähl mir heute Abend davon, okay?”
Die Tür fiel ins Schloss.
Ralf blieb allein in der Küche zurück, das Buch vor sich, das plötzlich sehr klein und unbedeutend wirkte.
Am Abend versuchte er es erneut.
Birgit saß auf der Couch, scrollte durch ihr Handy und kommentierte die Instagram-Posts ihrer Freundinnen.
„Weißt du”, begann Ralf, „in dem neuen Buch habe ich eine Szene geschrieben, auf die ich besonders stolz bin. Es geht um einen Mann, der seine Erinnerungen verliert, aber durch die Gegenstände in seinem Haus langsam Bruchstücke seiner Vergangenheit zusammensetzt. Ich habe versucht zu zeigen, wie Objekte Geschichten erzählen können, wie sie…”
„Ja, ja”, unterbrach Birgit, ohne aufzublicken, „Du bist so kreativ, Ralf. Ich bin ja auch kreativ, weißt du. Heute habe ich mir eine völlig neue Frisur machen lassen. Siehst du?”
Sie drehte den Kopf, sodass das Licht ihre frisch gestylten Locken erfasste.
Ralf verstummte.
Kreativ.
Sie nannte das kreativ.
Er dachte an die Monate, in denen er um jeden Satz gerungen hatte, an die Recherche für historische Details, an die schlaflosen Nächte, in denen er Dialoge umgeschrieben hatte, bis sie perfekt klangen.
„Die Frisur steht dir gut”, sagte er schließlich.
„Danke! Oh, übrigens, ich habe Sarah erzählt, dass du ein neues Buch veröffentlicht hast. Sie war total beeindruckt. Ich hab ihr gesagt, dass mein Mann ein großer Autor ist. Sie will unbedingt mal eines deiner Bücher lesen.”
Ein großer Autor.
Die Worte hätten ihn stolz machen sollen, aber sie fühlten sich hohl an, wie eine schöne Verpackung um ein leeres Geschenk.
In den folgenden Wochen entwickelte Ralf eine Gewohnheit, die ihm selbst peinlich war.
Jedes Mal, wenn Birgit das Haus verließ, ging er in die Küche und überprüfte das Buch.
Es lag noch immer dort, wo er es hingelegt hatte, unberührt, als wäre es unsichtbar.
Er drehte es um, legte es an andere Stellen auf dem Tisch, stellte sogar ein Lesezeichen hinein, als hätte jemand angefangen zu lesen.
Aber das Lesezeichen blieb auf Seite eins, benso die klenen Papierschnipsel, die er im Buch verteilt hatte.
Manchmal nahm er das Buch in die Hand und blätterte selbst darin.
Die Worte, auf die er einst so stolz gewesen war, schienen zu verblassen.
Wie konnte etwas wichtig sein, wenn es der wichtigste Mensch in seinem Leben nicht einmal eines Blickes würdigte?
Bei einer Lesung in der örtlichen Buchhandlung sah er sie im Publikum sitzen.
Birgit war gekommen, was ihn zunächst freute, doch während er aus seinem Buch vorlas, eine besonders emotionale Passage über Verlust und Wiederfindung, sah er, wie sie ihr Handy zückte und ein Selfie machte.
Sie postete es sofort mit der Bildunterschrift: „So stolz auf meinen talentierten Ehemann! #AutorLife #ProblemAuthor”
Nach der Lesung kamen Menschen auf ihn zu, sprachen über die Tiefe seiner Charaktere, die Schönheit seiner Sprache. Eine ältere Dame hatte Tränen in den Augen, als sie ihm sagte, wie sehr sie die Geschichte berührt hatte.
Aber Birgit stand am Rand, umgeben von ihren Freundinnen, und erzählte, wie wunderbar es sei, mit einem Autor verheiratet zu sein, der städig Ruhm einheimste.
„Du bist so anders geworden”, sagte Birgit eines Abends, als sie merkwürdig betreten nach Hause kam.
Sie hatte den ganzen Tag bei ihrer Schwester verbracht und wirkte aufgekratzt und gleichzeitig nachdenklich.
Ralf blickte von seinem Laptop auf.
Er arbeitete an einem neuen Projekt, aber die Worte wollten nicht fließen.
„Anders?”
„So… distanziert. Reserviert.”
Sie setzte sich ihm gegenüber an den Küchentisch, genau dort, wo sein Buch noch immer lag.
Ihre Hand berührte es beiläufig, schob es zur Seite, um Platz für ihre Ellbogen zu schaffen.
„Ich bin nicht distanziert”, sagte er, aber selbst in seinen eigenen Ohren klang es nicht überzeugend.
„Doch, bist du. Du redest kaum noch mit mir über deine Arbeit. Früher hast du mir immer alles erzählt.”
Ralf starrte sie an.
Wann hatte er aufgehört?
Wann hatte er begriffen, dass seine Begeisterung auf taube Ohren stieß, dass seine kreativen Durchbrüche mit einem desinteressierten „Super” abgetan wurden?
„Ich rede noch mit dir”, sagte er schwach.
„Nein, das tust du nicht. Und ich verstehe nicht warum. Ich unterstütze dich doch. Ich erzähle allen von deinen Büchern. Ich bin stolz auf dich.”
Stolz.
Das Wort hing zwischen ihnen in der Luft.
Stolz auf etwas zu sein, das man nie gesehen, nie berührt, nie wirklich verstanden hatte – was war das für ein Stolz?
Die Wende kam an einem Sonntagnachmittag.
Birgit hatte Besuch von ihrer Freundin Claudia, einer Literaturprofessorin, die Ralf schon lange bewunderte.
Sie saßen im Wohnzimmer, und Ralf hörte aus der Küche ihr Gespräch.
„Ralfs neues Buch soll sehr gut sein”, sagte Claudia. „Ich habe großartige Kritiken gelesen. Du musst so stolz auf ihn sein.”
„Oh ja, total!”, antwortete Birgit mit übertriebener Begeisterung. „Es ist wirklich… sehr kreativ. Sehr… literarisch.”
„Worum geht es denn?”
Eine Pause.
Ralf hielt den Atem an.
„Na ja, es ist… kompliziert zu erklären. Du weißt ja, wie Ralf ist, immer so tief und… metaphorisch.”
„Aber du hast es doch gelesen?”
Eine längere Pause.
„Natürlich! Ich meine… teilweise. Ich komme nur nie dazu, es ganz zu Ende zu lesen. Du kennst das ja, das Leben, der Alltag…”
Ralf lehnte sich gegen die Küchenwand und schloss die Augen.
In diesem Moment verstand er, dass seine Ehe wie sein Buch auf dem Küchentisch lag – sichtbar, aber ungelesen, da, aber unbeachtet.
Am nächsten Morgen fand Ralf Birgit in der Küche vor.
Sie hielt sein Buch in den Händen, blätterte hastig darin.
„Was machst du da?”, fragte er.
Sie erschrak, als hätte er sie bei etwas Verbotenem erwischt.
„Ich… ich wollte nur mal reinschauen. Claudia hat gestern so interessiert nachgefragt.”
Ralf setzte sich ihr gegenüber. „Birgit, kannst du mir ehrlich eine Frage beantworten?”
Sie nickte, aber ihre Augen wichen seinem Blick aus.
„Hast du jemals eines meiner Bücher gelesen? Wirklich gelesen?”
Die Stille, die folgte, war ohrenbetäubend. Birgit öffnete den Mund, schloss ihn wieder, suchte nach Worten, die nicht kamen.
„Das erste”, sagte sie schließlich. „Teilweise.”
„Das erste Buch habe ich vor acht Jahren veröffentlicht.”
„Ich wollte immer… ich hatte vor… aber sie sind so…”
Sie verstummte.
„So was?”
„So schwer zu verstehen. So ernst. Ich bin nicht so intellektuell wie du, Ralf. Ich lese lieber… andere Sachen.”
Ralf nickte langsam.
Endlich Ehrlichkeit.
Es tat weh, aber es war besser als die Lügen.
„Warum erzählst du dann allen, dass du stolz auf mich bist? Warum nennst du mich einen großen Autor?”
Birgit sah ihn an, und zum ersten Mal seit Monaten sah er echte Verwirrung in ihren Augen, echte Hilflosigkeit.
„Weil… weil du mein Mann bist. Weil andere Leute sagen, dass du gut bist. Weil ich denke, dass ich stolz sein sollte.”
In den Wochen, die folgten, sprachen sie wenig miteinander.
Ralf schrieb, aber seine Worte fühlten sich leer an, als würde er in ein Vakuum hinein schreiben.
Birgit versuchte gelegentlich, Interesse zu heucheln, aber ihre Versuche wirkten noch falscher als ihr Desinteresse.
Eines Abends, als der Herbstregen gegen die Fenster prasselte, fand Ralf sie am Küchentisch sitzend.
Vor ihr lag sein Buch, aufgeschlagen bei Seite dreißig.
„Ich verstehe das nicht”, sagte sie, ohne aufzublicken.
„Was verstehst du nicht?”
„Diese Szene hier. Der Mann findet einen alten Brief, und plötzlich erinnert er sich an seine tote Frau. Aber warum ist das so wichtig? Es ist doch nur ein Brief.”
Ralf setzte sich neben sie.
„Es ist nicht der Brief an sich. Es ist das, was der Brief repräsentiert. Die Liebe, die er hatte. Die Erinnerungen, die er verloren glaubte. Es geht um die Kraft der kleinen Dinge, uns mit unserer Vergangenheit zu verbinden.”
Birgit runzelte die Stirn. „Aber warum schreibst du das nicht einfach so hin? Warum muss es so… versteckt sein?”
„Weil das Leben so ist”, sagte Ralf leise. „Die wichtigsten Dinge sind oft versteckt. Sie liegen zwischen den Zeilen.”
Sie blickten sich an, und in diesem Moment verstanden beide, dass sie über mehr als nur das Buch sprachen.
Monate vergingen.
Ralfs neues Buch wurde von der Kritik gelobt, gewann sogar einen kleinen Literaturpreis.
Birgit begleitete ihn zur Preisverleihung, strahlte in die Kameras, gab Interviews über den „Alltag mit einem preisgekrönten Autor”.
Aber zwischen ihnen war etwas zerbrochen, das sich nicht mehr reparieren ließ.
An einem kalten Dezemberabend saß Ralf in seinem Arbeitszimmer und schrieb an einer neuen Geschichte.
Es war eine Geschichte über einen Mann, der entdeckt, dass seine Frau ihn liebt, aber nicht versteht, und über eine Frau, die stolz auf ihren Mann ist, aber nicht weiß, warum.
Es war eine Geschichte über Liebe und Entfremdung, über das, was passiert, wenn zwei Menschen nebeneinander her leben, ohne sich wirklich zu berühren.
Birgit kam herein, setzte sich auf die Couch hinter seinem Schreibtisch.
„Schreibst du über uns?”, fragte sie.
Ralf hörte auf zu tippen. „Vielleicht.”
„Wie geht die Geschichte aus?”
Er drehte sich zu ihr um. Ihre Augen waren rot, als hätte sie geweint.
„Ich weiß es noch nicht.”
„Können sie glücklich werden? Obwohl sie so unterschiedlich sind?”
Ralf dachte lange nach.
„Ich denke, Glück ist möglich. Aber nur, wenn beide ehrlich zueinander sind. Wenn sie aufhören, so zu tun, als wären sie jemand anders.”
Birgit nickte langsam.
„Ich bin nicht kreativ, nicht wahr? Nicht so wie du.”
„Nein”, sagte er sanft. „Aber das ist in Ordnung. Du musst nicht so sein wie ich.”
„Aber du brauchst jemanden, der versteht, was du schreibst.”
Ralf schwieg. Die Wahrheit hing zwischen ihnen, unausgesprochen aber verstanden.
Ein Jahr später lebten sie getrennt.
Es war keine böse Trennung gewesen, eher ein sanftes Auseinanderdriften, wie zwei Schiffe, die verschiedene Häfen ansteuern.
Birgit hatte einen neuen Partner gefunden, einen Geschäftsmann, der ihre Liebe für schöne Dinge teilte.
Sie wbildete sich ein, glücklich zu sein, aber sie war nach der Zeit der Rosa Brille einsam.
Ralf schrieb weiter.
Seine Geschichten wurden persönlicher, ehrlicher, schmerzhafter.
Er lernte eine Buchhändlerin kennen, die seine Bücher nicht nur las, sondern liebte, die mit ihm über Charaktermotivationen diskutieren konnte und seine Metaphern verstand.
Manchmal, wenn er an seinem neuen Roman arbeitete – einer Geschichte über Neuanfänge und die Courage zur Ehrlichkeit –, dachte er an das Buch, das einst auf dem Küchentisch gelegen hatte.
Ungelesen, aber nicht unsichtbar.
Es hatte ihnen beiden gezeigt, wer sie wirklich waren.
Und das, dachte Ralf, während er schrieb, war vielleicht die wichtigste Geschichte von allen.

Greta Thunbergs empörende Doppelmoral
Schweigen zum Hamas-Terror, Hetze gegen Israel
Nach ihrer Festnahme bei einer umstrittenen Gaza-„Hilfsaktion” hat Greta Thunberg einmal mehr bewiesen, wie tief sie in antiisraelischer Propaganda verhaftet ist und wie gleichgültig ihr das Blut unschuldiger Opfer des Hamas-Terrors ist.
Während sie sich in ihren Statements theatralisch über angebliche israelische „Kriegsverbrechen” ausließ, sucht man vergeblich auch nur ein einziges Wort des Mitgefühls für die Hunderte von Zivilisten, die am 7. Oktober von Hamas-Schergen abgeschlachtet, vergewaltigt und als Geiseln verschleppt wurden.
Stattdessen jammerte die selbsternannte Moralikone über die „chaotischen” Umstände ihrer Festnahme – als ob ein paar Stunden Polizeigewahrsam auch nur im Entferntesten mit dem Schicksal israelischer Familien vergleichbar wäre, die in ihren eigenen Häusern von Hamas-Mördern niedergemetzelt wurden.
Ihre dreiste Gleichsetzung von israelischer Selbstverteidigung mit „Völkermord” ist nicht nur geschichtsfälschend, sondern eine unverschämte Verhöhnung aller Terror-Opfer.
Doch Thunbergs zynische Agenda geht noch weiter.
In ihrem Instagram-Statement hetzte sie unverhohlen für den sogenannten „palästinensischen Widerstand” – ein beschönigender Code für eine Terrororganisation, die in ihrer Charta die Vernichtung Israels fordert.
Dass sie ausgerechnet am Tag ihrer Festnahme mit „From the river to the sea”-Aktivisten posierte (ein bekannter Schlachtruf für Israels Auslöschung), entlarvt ihre scheinheilige Friedensrhetorik.
Besonders widerlich: Während sie deutsche Behörden hysterisch als „Unterdrücker” beschimpft, weil diese Antisemiten und Hamas-Sympathisanten nicht ungestört hetzen lassen, zeigt sie keinerlei Skrupel, die realen Unterdrücker in Gaza zu unterstützen – jene Hamas-Terroristen, die ihre eigene Bevölkerung als menschliche Schutzschilde missbrauchen.
Dass eine schwedische Millionärstochter, die niemals unter Terror leben musste, sich zum Sprachrohr von Massenmördern macht, ist an Perversion kaum zu überbieten.
Thunbergs selektive Empörung ist kein „Aktivismus”, sondern blanker Judenhass im grünen Mäntelchen.
Wer beim größten Judenmord seit dem Holocaust schweigt, dann aber Israel zum „Täter” erklärt, hat jede moralische Glaubwürdigkeit verspielt.
Ihr Gaza-„Einsatz” ist nichts weiter als eine PR-Kampagne für Terror-Apologeten – und eine Schande für jede echte Friedensbewegung.

In einer Zeit, in der die geopolitischen Spannungen immer wieder aufkeimen, stellt sich mir eine brisante Frage.
Wie sollte Deutschland reagieren, wenn ein europäischer Nachbarstaat – nehmen wir als Beispiel Italien – über Jahre hinweg mit Vernichtung drohen und gleichzeitig heimlich atomare Pläne verfolgen würde?
Diese hypothetische, aber nicht weniger beunruhigende Situation wirft grundlegende Fragen über die Effektivität und Angemessenheit des Völkerrechts sowie über die Strategien nationaler Sicherheit auf.
Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat sich Deutschland als eine Nation positioniert, die sich strikt an völkerrechtliche Normen hält.
Die Prinzipien des Friedens, der Zusammenarbeit und der Konfliktlösung durch Dialog sind tief in der deutschen Außenpolitik verankert, doch was passiert, wenn ein anderer Staat diese Prinzipien missachtet und eine direkte Bedrohung darstellt?
Stellen wir uns vor, Italien würde über einen längeren Zeitraum hinweg mit der Vernichtung Deutschlands drohen.
Gleichzeitig würden geheime Aktivitäten zur Entwicklung von Atomwaffen aufgedeckt.
Die internationale Gemeinschaft würde zweifellos alarmiert sein, und die Vereinten Nationen würden wahrscheinlich zu einer diplomatischen Lösung aufrufen, doch während die Welt zuschaut und diskutiert, würde Deutschland weiterhin an den Prinzipien des Völkerrechts festhalten – artig und brav, wie es die internationale Gemeinschaft erwartet.
Aber was wäre die Konsequenz einer solchen Haltung?
Würde Deutschland einfach tatenlos zusehen, während eine reale Bedrohung immer größer wird?
Die Vorstellung, dass eine deutsche Großstadt wie München plötzlich unter einem Atompilz verschwindet, ist erschreckend.
Sie wirft die Frage auf, ob eine rein defensive und völkerrechtskonforme Haltung ausreicht, um die nationale Sicherheit zu gewährleisten.
Kritiker könnten argumentieren, dass Deutschland in einem solchen Szenario proaktiv handeln müsste, um seine Bürger zu schützen.
Dies könnte die Entwicklung eigener Abschreckungsmittel oder die Suche nach starken internationalen Allianzen umfassen, die über die bestehenden Strukturen der NATO hinausgehen, doch jede Abweichung von der völkerrechtlichen Norm birgt das Risiko einer Eskalation und könnte die Stabilität in Europa weiter gefährden.
Auf der anderen Seite steht die Frage, ob das Völkerrecht in seiner aktuellen Form ausreichend ist, um mit solchen Bedrohungen umzugehen.
Die Mechanismen der Vereinten Nationen sind oft langsam und von den Interessen der Mitgliedstaaten abhängig.
In einer Situation, in der schnelles Handeln erforderlich ist, könnten diese Mechanismen unzureichend sein.
Letztlich zeigt dieses hypothetische Szenario die komplexen Herausforderungen auf, denen sich moderne Staaten gegenübersehen.
Es ist ein Balanceakt zwischen der Einhaltung internationaler Normen und dem Schutz der eigenen Bevölkerung. Deutschland, mit seiner Geschichte und seiner Verpflichtung zum Frieden, steht dabei vor besonders schwierigen Entscheidungen.
Es bleibt zu hoffen, dass solche Szenarien niemals Realität werden.
Die Diskussion darüber ist notwendig, um die Grundlagen der nationalen und internationalen Sicherheit kontinuierlich zu hinterfragen und zu stärken.
Nur so kann gewährleistet werden, dass Frieden und Stabilität in Europa auch in Zukunft bestehen bleiben.
Das Szenario zeigt aber: Eine Sicherheitsstrategie, die ausschließlich auf Wohlwollen und Verträge setzt, ist eine Einladung zur Erpressung – oder schlimmer.
Wer ernsthaft verhindern will, dass eines Tages deutsche Städte bedroht oder zerstört werden, muss bereit sein, klare rote Linien zu ziehen – und notfalls auch die Macht haben, sie zu verteidigen.
Denn in der realen Welt respektieren Staaten vor allem eines: Stärke. Alles andere ist Selbsttäuschung.
Natürlich ist Italien kein Feind Deutschlands – das Beispiel diente lediglich dazu, die Absurdität einer Sicherheitspolitik aufzuzeigen, die auf reine Appeasement-Strategien setzt, während andere Staaten offen mit Vernichtung drohen oder heimlich aufrüsten.
Denn die eigentliche Frage lautet:
Was ist mit den Staaten jenseits der Türkei, in denen Hass und Gewalt zwischen Völkern eskalieren?
In Regionen wie dem Nahen Osten, dem Kaukasus oder Teilen Zentralasiens gibt es Regime und militante Gruppen, die nicht nur ihre Nachbarn bedrohen, sondern auch Europa als Feindbild betrachten.
Was tun, wenn solche Akteure eines Tages über Atomwaffen verfügen – oder sie an Terrororganisationen weitergeben?
Was, wenn ein Krieg zwischen verfeindeten Mächten wie Iran und Israel plötzlich auf europäischen Boden überschwappt?
Deutschlands derzeitige Haltung scheint zu sein: „Hoffen, dass es nicht so schlimm kommt.”
Doch Hoffen ist keine Strategie.
Wenn selbst innerhalb Europas – siehe Russlands Angriffskrieg – das Völkerrecht mit Füßen getreten wird, wie lange kann man dann noch darauf vertrauen, dass andere Mächte sich an moralische Regeln halten?
Die Lehre aus dem Gedankenexperiment ist klar:
Frieden entsteht nicht durch Naivität, sondern durch klare Abschreckung und Handlungsfähigkeit.
Die Frage ist nicht, ob Deutschland sich mit existenziellen Bedrohungen auseinandersetzen muss – sondern wann – und ob es dann zu spät sein wird.

Linksextreme zeigen skrupellose Menschenverachtung
Die barbarischen Brandanschläge auf Fahrzeuge von Amazon und Telekom in Berlin, zu denen sich linksextreme Terroristen auf der Plattform „Indymedia“ bekannt haben, offenbaren eine erschreckende Gleichgültigkeit gegenüber menschlichem Leben.
In der Nacht auf Dienstag, den 17. Juni 2025, steckten diese fanatischen Gewalttäter in Lichtenberg (Telekom) und Neukölln/Britz (Amazon) insgesamt 36 Transporter in Brand – eine gezielte, koordinierte Aktion, die leicht Menschen hätte töten können.
Doch das ist diesen Extremisten vollkommen egal.
In ihrem Bekennerschreiben rechtfertigen sie ihre kriminellen Akte mit hanebüchenen Vorwürfen gegen Amazon und Telekom, die angeblich „von Kriegen profitieren“ und „Militärkollaborateure“ seien.
Diese ideologische Hetze ist nicht nur realitätsfremd, sondern beweist einmal mehr, dass es diesen gewaltbereiten Extremisten nicht um Kritik, sondern um blinde Zerstörung geht.
Ihr vermeintlicher „antimilitaristischer Kampf“ ist nichts weiter als ein Vorwand für ihren Hass auf unsere Gesellschaft und ihre Verachtung für das Leben Unbeteiligter.
Die Polizei und der Staatsschutz ermitteln mit Hochdruck, doch eines steht bereits jetzt fest:
Diese feigen Terroristen haben bewusst eine Situation geschaffen, in der Menschen hätten sterben können.
Ob durch die Flammen, giftigen Rauch oder mögliche Explosionen – ihr Handeln zeigt eine eiskalte Bereitschaft, unschuldige Opfer in Kauf zu nehmen.
Solche linksextremen Gewalttäter sind keine Aktivisten, sondern Kriminelle, die unsere freiheitliche Ordnung zerstören wollen.
Während sie sich in ihrer pseudointellektuellen Scheinwelt als „Widerstandskämpfer“ inszenieren, gefährden sie gezielt Infrastruktur, Arbeitsplätze und – am schlimmsten – Menschenleben.
Es ist an der Zeit, diese gefährlichen Ideologen mit aller Härte des Rechtsstaats zu verfolgen und ihnen klarzumachen:
Wer Brandstiftung als „Politik“ verklärt, ist kein Revolutionär, sondern ein Terrorist – und gehört hinter Gitter.

Die Esoterik ist ein vielschichtiges und umstrittenes Phänomen, das sich in den letzten Jahrzehnten zunehmend in der modernen Gesellschaft verbreitet hat.
Obwohl sie oft religiöse Elemente wie Engel, Jesus oder Gott einbezieht, ist sie kein Glaube im Sinne einer etablierten Religion.
Stattdessen handelt es sich um ein Sammelsurium verschiedener Glaubensformen und Praktiken, die sich durch eine hohe Anpassungsfähigkeit und Individualität auszeichnen.
Diese Flexibilität mag auf den ersten Blick attraktiv erscheinen, doch bei näherer Betrachtung offenbart sich eine problematische Dimension.
Ein zentrales Merkmal der Esoterik ist ihre Bequemlichkeit.
Sie bietet den Menschen die Möglichkeit, sich aus einem breiten Spektrum an Überzeugungen und Praktiken genau das herauszusuchen, was am besten zu ihren persönlichen Bedürfnissen und Vorlieben passt.
Diese Art des „Rosinenpickens“ ermöglicht es, sich eine individuelle Spiritualität zusammenzustellen, ohne sich den oft strengen und fordernden Regeln traditioneller Religionen unterwerfen zu müssen, doch genau diese Bequemlichkeit birgt die Gefahr der Selbsttäuschung.
Indem man sich nur das aussucht, was einem gefällt und bequem erscheint, vermeidet man die Auseinandersetzung mit unangenehmen oder herausfordernden Aspekten des Glaubens.
Ein weiteres Problem der Esoterik ist ihr pseudowissenschaftlicher Anspruch.
Viele esoterische Lehren und Praktiken geben vor, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen zu beruhen, doch bei genauerer Prüfung entpuppt sich dies als bewusste Täuschung.
Begriffe und Konzepte aus der Wissenschaft werden oberflächlich und gewollt falsch verwendet, um den Anschein von Seriosität zu erwecken.
Dies führt zu einer Verwässerung und Verzerrung wissenschaftlicher Erkenntnisse und trägt zur Verbreitung von Halbwissen und falschen Vorstellungen bei.
Darüber hinaus fördert die Esoterik eine egozentrische Haltung.
Im Mittelpunkt steht nicht das Wohl der Gemeinschaft oder die Einhaltung ethischer Prinzipien, sondern das individuelle Streben nach Glück, Erfolg und Selbstverwirklichung.
Diese Haltung des „Spirituellen Egoismus“ steht im Widerspruch zu den Grundwerten vieler traditioneller Religionen, die Gemeinschaft, Nächstenliebe und Selbstlosigkeit betonen.
Ein weiteres gravierendes Problem der Esoterik ist ihre Tendenz zur Selbsttäuschung.
Indem sie den Menschen die Möglichkeit bietet, sich ihre eigene Realität zu schaffen, fördert sie eine Flucht aus der realen Welt in eine Scheinwelt.
Diese Flucht kann dazu führen, dass Menschen die Fähigkeit verlieren, sich mit den realen Herausforderungen des Lebens auseinanderzusetzen und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Esoterik trotz ihrer Popularität und Attraktivität eine Reihe von gravierenden Problemen aufweist.
Ihre Bequemlichkeit, ihr pseudowissenschaftlicher Anspruch, ihre egozentrische Haltung und ihre Tendenz zur Selbsttäuschung machen sie zu einem fragwürdigen Phänomen.
Es ist wichtig, sich dieser Probleme bewusst zu sein und eine kritische Haltung gegenüber esoterischen Lehren und Praktiken einzunehmen.
Nur so kann man sich vor den Gefahren der Selbsttäuschung und der Flucht aus der Realität schützen.

Lann Hornscheidt, eine ehemalige Professorin für „Gender-Studien” und Skandinavistik, ist eine der bekanntesten Figuren in der Debatte um geschlechtsneutrale Sprache.
Biologisch als Frau geboren (Antje), entschied Hornscheidt, sich weder einem biologischen noch einem sozialen Geschlecht (Sex oder Gender) zuzuordnen.
Für Hornscheidt sind Geschlechterkategorien reine Konstrukte, die durch Sprache und gesellschaftliche Normen aufrechterhalten werden.
Diese Überzeugung führt dazu, dass traditionelle Anreden wie „Herr“ oder „Frau“ abgelehnt werden – stattdessen schlägt Hornscheidt geschlechtsneutrale Alternativen vor.
Ein zentraler Vorschlag Hornscheidts ist die Verwendung des Suffixes „-ex“ anstelle von geschlechtsspezifischen Endungen.
Wörter wie „Professex“ (statt Professor:in) oder „Lehrex“ (statt Lehrer:in) sollen nicht nur eine neutrale Alternative darstellen, sondern auch ein bewusstes „Exit“ aus dem Gender-System symbolisieren.
Das „-ex“ steht dabei für den Ausstieg aus der Geschlechterzuordnung („exit gender”) – eine bewusste Abkehr von der Vorstellung, dass Menschen überhaupt ein Geschlecht „haben“ müssen.
Interessanterweise betont Hornscheidt, dass diese Sprachform kein politisches Statement sein soll, sondern einfach eine natürliche, inklusive Ausdrucksweise, doch allein die Wahl des „-ex“ als postgenderistisches Symbol widerspricht dieser Aussage:.
Wenn das Suffix für den „Exit“ aus dem Gender-System steht, ist es per definitionem eine politische Geste.
Hornscheidt argumentiert jedoch, dass diese Veränderung so subtil sei, dass die meisten Menschen die „Manipulation“ nicht bemerken würden – was darauf hindeutet, dass geschlechtsneutrale Sprache nach und nach zur Normalität werden soll, ohne als ideologischer Akt wahrgenommen zu werden, obwohl es eine ist.
Hornscheidts Ansichten und Sprachvorschläge stoßen auf geteilte Reaktionen.
Befürworter:innen sehen darin einen wichtigen Schritt zur Überwindung von Diskriminierung und binären Geschlechternormen.
Kritiker:innen argumentieren, dass die radikale Ablehnung von Geschlecht real existierende Unterschiede und Identitäten ignoriere. Zudem wird die Logik hinter dem „-ex“ hinterfragt:
Wenn es kein politisches Statement sein soll, warum dann ein Suffix, das explizit für den „Ausstieg“ aus Gender steht?
Lann Hornscheidts Position offenbart einen eklatanten Widerspruch:
Während sie Sprache als politisches Mittel ablehnt, nutzt sie sie genau auf diese Weise, um ihre eigenen Ziele durchzusetzen.
Die Forderung nach geschlechtsneutralen Begriffen ist weniger eine wissenschaftlich fundierte linguistische Notwendigkeit als vielmehr eine ideologische Agenda.
Es gibt keine Gender-Studien, die eine Evidenz für solche sprachlichen Veränderungen liefern.
Letztlich zeigt sich hier, dass Sprache für Hornscheidt nicht neutral ist – sondern ein Werkzeug, um Macht auszuüben und gesellschaftliche Normen durchzusetzen, was sie auch selber tut.