Klatschblätter

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Dieses Blog feiert heute – 8.2.2021 – seinen fünfzehnten Geburtstag.

Voriges Jahr, am 27.1.2020, wurde der erste Corona-Infizierte in Deutschland identifiziert und verifiziert. Es war ein Mann aus Bayern, der auf einem Seminar mit einer chinesischen Kollegin war und sich bei ihr angesteckt hatte.

Laut der behandelnden Ärztin war diese Krankheit neuartig, da man infiziert und infektiös sein konnte, ohne Symptome zu zeigen.
Der Ärztin wurde leider erst nicht geglaubt.

Seitdem ist ein Jahr ins Land beziehungsweise in die Welt gezogen.

Die traurige Bilanz ist, dass weltweit fast hundertmillionen erkrankt und mehr als zweimillionen Menschen leider an Corona (Covid-19) verstorben sind.
In Deutschland sind es circa 2.1 millionen Infizierte und etwas mehr als 53 000 Tote.

Am 11.3.2020 rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Pandemie aus, was bedeutet, dass die Seuche sich über die ganze Welt unkontrolliert ausbreitetet.
Etwas ein Dreivierteljahr danach sind endlich Impfstoffe verfügbar und viele Menschen sind schon geimpft.
Ein Licht am Ende des Tunnels ist zu sehen.

Was in dieser Zeit alles passiert ist!

Meine Gattin und ich waren im Februar vorigen Jahres auf der Intergastra, der internationalen Gastronomiemesse, in Stuttgart, als noch niemand wirklich die Krankheit ernstnahm. Es hieß, sie sei weit weg, obwohl manche Koch-Teams aus Asien zu Hause blieben, weil es bei ihnen Infizierte gab oder sie noch oder schon wieder in Quarantäne waren.
Am Wochenende wurden dann vorsorglich Automaten mit Desinfektionsmittel aufgestellt, mehr allerdings pro forma.
Bei der Kochmeisterschaft feierten wir mit Niederländern, Thailändern, Schweden und vielen anderen mehr.
Überall war ausgelassene Stimmung.

Dann wurde es ernster.
Die Zahlen in Deutschland stiegen langsam, aber stetig an. Als es knapp 27 000 Infizierte gab, wurde der erste sogenannte „Lockdown“ initiiert.
Kurz vorher dachte noch niemand daran, beim Einkaufen eine Maske zu tragen.
Zu der Zeit gab es „Schlachten“ um Toilettenpapier.
Abstand wurde eingehalten, wenn es ging.

Im Sommer flachten die Zahlen der Neuinfizierten ab beziehungsweise hielten sich auf niedrigem Niveau, was auch durch die Maskenpflicht geschuldet war.
Niemanden überraschte wirklich, dass sie nach dem Sommer wieder stiegen.
Im Herbst und jetzt über den Winter kam es dann zum Fiasko. Es gab Tage, da waren die Neuinfektionen höher als die Insgesamtinfizierten im Frühjahr, als der erste „Lockdown“ kam.

In den Medien wurde die Pandemie Anfang 2020 zwar als schlimm bezeichnet, doch die Politiker spielten sie erstmal herunter.
Ich muss zugeben, dass meine Gattin und ich sie auch erst für harmlos hielten. Irgendwann kam aber das Erwachen. Leider!

Meine Gattin und ich tragen Masken und halten Abstand, vermeiden Treffen und viele Menschenaufläufe.
Wir sind nicht erkrankt.

Vorige Woche bekam ich die Impfung gegen Corona (Covid-19), weil ich an einem Arbeitsplatz tätig bin, der hoch-aerosol‑ und virus-behaftet ist.
Meine Gattin bekommt ihre Impfung Mitte dieser Woche. Die zweite Impfung, also die Folgeimpfung, bekommen wir Anfang und Mitte Februar.

Innerhalb der „Pandemie-Zeit“ häuften sich sogenannte Fake-News, also wissentlich gestreute Falschmeldungen.

Während Anfang 2020 noch gesagt wurde, dass die Regierung die Krankheit nicht ernstnähme – Überschrift: „Frau Merkel, diese 1000 Corona-Toten gehen auf Ihr Konto.“ – veränderten sich die Hetzkampagnen in genau das Gegenteil.
Es wurde gegen die Regierung gehetzt, dass sie es übertriebe mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und vieles mehr.
Das war schon seltsam, denn genau die gleichen Medien postulierten genau das Gegenteil als noch vor ein paar Wochen.
Gepaart mit Hetze, Fake-News und angeblich wissenschaftlichen Erkenntnissen, die nicht empirisch verifiziert wurden oder Blablabla und Lügen waren, wurde behauptet, die Pandemie wäre nicht so schlimm.
Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wurden als falsch und überzogen dargestellt. Immer wieder gossen die gleichen Personen die altbekannten und schon falsifizierten Nachrichten von Neuem auf.
Dazu kam die Unzufriedenheit vieler Unternehmer und Privatpersonen, bei denen auch sehr oft nur die eigene Lage im Fokus stand und nicht auf das große Ganze gesehen wurde.

Auch dass Rechtspopulisten „Leugnern“ und Lügnern eine Plattform boten, war schlimm.

Momentan konzentrieren sich die Fake-News auf das Impfen.
Kurios ist übrigens die Berichterstattung eines auch in Deutschland bekannten in Russland beheimateten Fernsehsenders.
Als in Russland der Impfstoff „Sputnik 4“ zugelassen und verimpft wurde, gab es Lobeshymnen auf die Forscher und in deren Berichterstattung gab es keine negativen Stimmen aus der Bevölkerung. In Russland scheint es keine Impfgegner zu geben.
Nach ein paar Wochen schimpft genau die gleiche Mediengesellschaft über das Impfen in Deutschland wie die Kesselflicker. Es werden Horrorszenarien gemalt, die in den Mad-Max-Filmen nicht besser hätten sein können. Impfnebenwirkungen werden hochstilisiert und massiv übertrieben.
Es wird geschwafelt von „Genmanipulation“ und „Genozid“ durchs Impfen und dergleichen mehr. Man verbreitet schon längst bewiesene Falschdarstellungen als „neue Erkenntnisse“ zum Selbstzweck, nur um hetzen zu können, mehr nicht.

Was mich sehr bedrückt hat, ist, dass ich wie viele Andere erkennen musste, in welchem egoistischen und egozentrischen „System“ wird leben.

Jeder meint, die Welt sei seine Bühne.

Anstatt sich an die Maskenpflicht zu halten, um andere zu schützen, kämpft man nur um die Abschaffung, um sich selbst nicht verbiegen zu müssen. Man klammert sich, auch wissentlich, an Halbwahrheiten und Lügen und verbreitet diese, um bloß nicht Einschnitte hinnehmen zu müssen. Man sieht um sich herum nicht die anderen Menschen, die stellenweise schwer leiden.
Alles nur, weil man seine egoistischen „Freiheiten“ nicht für eine kurze Zeit für Andere opfern will. Dazu koaliert man auch mit Rechtspopulisten und Hetzern. Nur das eigene Bedürfnis und das eigene Ziel ist wichtig.

Die Pandemie hat gezeigt, in welcher „Welt“ viele von uns leben.

Dazu kommt noch die selbstverursachte Bildungsmisere.
Lehrer sind kaum bereit, digitalen Unterricht zu machen und kopieren lieber Papierblätter mit Aufgaben und verschicken diese an Schüler und sammeln diese wieder wie normale Hausaufgaben ein.
KITA-Mitarbeiter suhlen sich in Weltuntergangsszenarien, anstatt über ihren eigenen Schatten zu springen.

Über den Winter wird mit den Kindern Schlitten gefahren. Dazu treffen sich viele Familien, als wenn es keine Pandemie gäbe. Der Tenor scheint wohl zu sein, man kenne sich ja und Bekannte steckten sich nicht gegenseitig an.
Dies sind übrigens die Gleichen, die sich dagegen aussprechen, dass Schulen, Kindergärten und ähnliches wieder öffnen dürfen, weil die Infektiosität in den Räumen zu hoch sei.

Dann kam Ende Dezember die Impfung dran.

Während vornehmlich in Altenheimen geimpft wird, läuft parallel auch die Akquirierung der Personengruppen über 80, sowie Krankenhaus‑ und Pflegepersonal, aus der Gruppe, die viel Kontakt mit Infizierten haben.
Leider glänzten auch hier wieder die Egoisten, wie hier schon berichtet wurde. Mitarbeiter aus Krankenhausverwaltungen, die noch kein Anrecht auf eine Impfung haben, haben sich Impfungen erschlichen und feiern sich groß. Durch Aufdeckungen und Kommunikation mit zum Beispiel dem baden-württembergischen Sozialminister, der auch den Gesundheitsbereich abdeckt, kommt dem zumindest ein Riegel, wenn auch noch ein kleiner, vorgeschoben werden.

Unzufriedenheit hat auch die Beschaffungslogistik der Bundesregierung geschürt. Aber auch die EU hat sich nicht gerade, vorsichtig ausgedrückt, hervorgetan, was vernünftige Beschaffung angeht.
BioNTech/Pfizer, Moderna und nun auch AstraZeneca können nicht soviel produzieren, wie sie erst behauptet haben.
BioNTech/Pfizer hatte sich zudem bei der Bundesregierung beschwert, dass aus einer Ampulle statt fünf nun sechs Dosen gezogen wurden. Das Unternehmen fordert nun Nachverhandlungen, da nicht mit ihnen abgesprochen war, dass mehr – in diesem Fall zwanzig Prozent – aus einer Lieferung herausgeholt würde. Dass zu wenig Impfdosen geliefert wurden, interessiert dieses Unternehmen in keinster Weise.
Pures Kapitalinteresse gegen Verantwortung!

Die Pandemie hat uns gezeigt, woran wir gesellschaftlich und psycho-soziologisch wirklich arbeiten müssen.

Der Mann lachte herzlich, als er sagte: „In der Schule habe ich Chemie nicht verstanden und hatte eine Fünf.“ Dabei grinst er noch und findet sein Statement ganz toll.

Es ist ein Phänomen – vor allem bei sogenannten „Promis“ – immer wieder darauf hinzuweisen, dass sie schlechte Schüler waren.
Für sie ist es nicht schlimm, dass sie Mathematik, Chemie, Biologie und Physik nie verstanden haben und möglicherweise auch versetzungsgefährdet waren.

Alles nicht schlimm!

Es scheint ja eine Auszeichnung zu sein, dass man Mathematik und Naturwissenschaften in der Schule – und folglich im späteren Leben – nie verstanden hat.

„Ach, das ist ja interessant, dass Sie Journalismus studiert haben“, hört man lobend. Wenn man jedoch erzählt, dass man auch noch ein Informatik-Studium absolvierte, wird es kurios. Dann ist es gar nicht mehr interessant, was man sagt.
„Hören Sie bloß auf! Am Computer tue ich mich schwer. Da müssen mir meine Kinder helfen.“ Danach kommt wieder ein gestelltes Lachen.
Dann erzählt man, dass man in der Schule …

Dieses Kokettieren mit den schlechten Noten ist bei Frauen und Männern übrigens gleich.

Dies ist kein Einzelfall.

Sowas hört man auch nicht nur im privaten Kreis, auch im Fernsehen, bei Interviews oder Quizzen erzählt jemand sowas, um sich zu rechtfertigen, dass diese Frage nicht zu lösen ist, weil in der Schule …

Im Klartext heißt das : „Ich war ein dummer Schüler.“.

Anscheinend ist das aber nicht schlimm, denn man hat es ja zu etwas gebracht.

Irgendwie!

In Hollywood soll es „Eliten“ geben, die Kinder rauben, diese in schalldichte Keller sperren und sie foltern. Dann gewinnen sie angeblich das Hormon Adrenochrom aus dem Blut der Kinder, spritzen sich dies und verjüngen such damit. Die Kinder würden anschließend an Organbanken oder Kannibalen verkauft.

Diese Verschwörungstheorie kursiert nicht erst seit kurzem, sondern schon weitaus länger, als man denkt.
Man denke an die Gerüchte aus dem Mittelalter, Juden würden Kinder essen oder deren Blut trinken.

Am 28.10.2017 veröffentlichte jemand im Politikforum der Plattform „4chan“ – Synonym für „Fortune“ (Schicksal)) – einen Beitrag mit der Überschrift „Ruhe vor dem Sturm“.
Darin behauptet der Autor, der sich selbst „Q“ nennt, dass Hollywoodstars und Eliten wie hohe Beamte einen Kinderhändlerring betreiben würden. Er formulierte, dass das Ziel sei, Kinder zu foltern und Adrenochrom zu gewinnen, um sich damit zu verjüngen beziehungsweise „ewige Jugend“ zu erlangen. Der Autor mit dem Namen „Q“ stellte sich selbst ein hoher Mitarbeiter des Militärs vor, der „Q Clearance“ besäße, was bedeutet, dass er Zugang zu streng geheimen Informationen wie Waffensystemen et cetera hat.

Um wen es sich bei „Q“ handelt, ist bis jetzt nicht geklärt.

Er selbst beschrieb vieles so, dass man einen riesigen Interpretationsspielraum hat.
Darauf angesprochen, was er konkret meine oder warum er stellenweise kryptisch oder sehr vage spreche, antwortet er, wenn er deutlicher formuliere, wäre die Wahrscheinlichkeit, dass er identifiziert würde, sehr groß.

Er weist auch darauf hin, dass Präsident Trumpf den Kriminellen in der Regierung Paroli biete und der „Tag der Abrechnung“ nahe sei.
John F. Kennedy habe seinen Tod nur vorgetäuscht, damit er zusammen mit Trump den Kriminellen das Handwerk legen könne.
Dass John F. Kennedy hundert Jahre alt wäre, spielt keine Rolle.

Aus den „Erläuterungen“, die „Q“ veröffentlichte, hat sich eine Verschwörungstheorie namens „QAnon“ entwickelt.
Personen, die die „Berichte“ vn „Q“ weiterverteilten nannten sich „Q Anonym“, abgekürzt „QAnon“.

Das Kuriose ist, dass eine Person, die auch noch größtenteils vage Angaben macht oder auch in Rätsel etwas darstellt, so etwas bewirken kann.
Die Behauptung beweisen konnte dieser „Q“ nicht, denn er sagte immer wieder, wenn er konkreter würde, könnte man darauf kommen, wer er sei.

Alles, was er sagte, kann mit keinem Beweis belegt oder gar falsifiziert werden.

Adrenochrom ist ein Stoffwechselprodukt des Adrenalins und ist an der Bildung des Hautpigments (Melanozyten) beteiligt. Es wurde 1952 im Zuge klinischer Studien zum Verständnis der Schizophrenie und deren Behandlung näher untersucht. 1982 wurde Adrenochrom allerdings als psychisch-aktive Substanz verworfen.

Q ist ein gottähnlicher Charakter bei der Serie „Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert“ („Star Trek – TNG“).

Disco Party ::: (c) www.pixelio.de

Während ich gestern Abend noch am Computer saß, hatte ich nebenbei den Fernseher an. Ich hatte ihn eingeschaltet, weil ich Nachrichten schauen wollte, hatte dies aber verschwitzt.
Irgendwann bekam ich seltsame Wortfetzen mit und schaute …

In einem Gymnastikstudio waren einige Mädchen, die „interressant“ angezogen waren.
Sie trugen leichte helle, größtenteils weiße Kleidung, meistenteils T-Shirts mit Leggings, dazu Lack‑ oder Lederstiefel mit extrem hohen sehr dünnen Absätzen. Diese passten überhaupt nicht zu der anderen größtenteils sportlichen Kleidung.
Die Mädchen versuchten eine Choreografie einzustudieren.

Zwischendurch geben die Mädchen ihre Statements.
Sie redeten darüber, wie schwer doch alles sei und dass die „Moves“ und „Loops“ und Was-auch-immer noch besser sitzen müssten.
Sie freuten sich jedenfalls riesig, dass sie dabei sein durften.

Irgendwann kam überraschend Nicole Scherzinger von den „Pussycat Dolls“ herein. Sie trug schwarze Kleidung und die gleichen Stiefel wie die Mädchen.

Ausnahmezustand bei den Anwesenden!

Nicole Scherzinger stakste durch die Reihen und legte eine Choreografie hin, die alle ganz toll und super fanden, obwohl es eigentlich Bewegungen von ein paar Sekundenbruchteilen waren.

Nicole Scherzinger!

Man holte sich Rat, wie sie bestimmte „Moves“ mache und so weiter und sofort.
Zwischendurch durften welche von den Mädchen ihre Begeisterung vor der Kamera in Worte fassen. Bei vielen blieb es beim Versuch.

Dann verlautbarte Nicole Scherzinger – welch‘ Überraschung! – , dass sie zusammen mit „Heidi“ die „Choreos“ der Mädchen am nächsten Tag begutachten wolle.
Die Mädchen „philosophierten“ weiter: über Nicole, die es geschafft hatte, über ihre Aufregung und darüber, wie die Begutachtung stattfinden werde.

Bei diesen wenigen Minuten, in denen ich neugierig versuchte, einen Einblick in Heidi Klums Welt zu bekommen, versagte mein Verständnis für solch eine Art von „Unterhaltung“ völlig.

Permanente Meldungen über Corona überall, in den Medien, in Diskussionsforen, bis ins Privatleben! Irgendwo spricht immer jemand darüber.

Von und über Corona gibt es (anscheinend) zwei Wahrheiten.

Die eine Seite sagt, der Coronavirus sei harmloser als eine Grippe (Influenza) und es handele sich bei allem nur um eine Panikmache der Medien, worauf die Politik zu reagieren versuche.

Auf der anderen Seite werden Maßnahmen ergriffen, die dazu dienen könnten, eine Apokalypse oder ein Massensterben gerade noch so abzuwenden, als letztes Aufbegehren gegen den bevorstehenden Tod weiter Teile der Menschheit.

Um die Pandemie einzudämmen oder die Verbreitung zu verlangsamen, werden Veranstaltungen abgesagt, Universitäten, Schulen und Kindergärten geschlossen, in Krankenhäusern dürfen Angehörige Patienten, wenn überhaupt, nur ganz kurz besuchen.
So soll es bis Ostern sein.

Wo ist die Wahrheit zu suchen? Ist alles gar nicht schlimm oder ist es schlimmer als man uns Glauben schenken mag?

Menschen mit mehr oder weniger schweren (Vor‑) Erkrankungen sind besonders gefährdet. Aus dieser Personengruppen sind schon viele gestorben.

Man hört, dass die ganzen Maßnahmen deswegen ergriffen werden, um diese Menschen vor einer Infektion zu schützen.

Wenn eine Influenza schlimmer wäre als Corona, bedeutete dies, dass Corona „nur“ eine leichte Influenza wäre. Influenza würde ja laut Meinung vieler Wissenschaftler und Virologen weit mehr Opfer fordern.
Wegen Influenza und weiterer schlimmerer Krankheiten wie Vogel‑, Schweinegrippe und dergleichen mehr wird allerdings nicht so ein „Aufstand „, was Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung angeht, gemacht.
Lassen wir die alten, gebrechlichen und (schwer) erkrankten Menschen außer Acht, sollte dem Durchnittsbürger nichts passieren.

In Krankenhäusern wird das Personal, das mit potentiellen Corona-Infizierten in Kontakt kam, einem Test unterzogen.
Alle dürfen weiterarbeiten, manche müssen aber ein Tagebuch führen, in das sie eintragen, ob sie Fieber haben oder wie sie sich fühlen et cetera.
Verdachtsfälle beim Pflegepersonal mit sogennanten „milden Syptomen“ dürfen weiter arbeiten, auch in Notaufnahmen.

Dies spräche dafür, dass Corona nicht schlimm wäre.

Nun trat die Bundeskanzlerin an die Öffentlichkeit und forderte, dass alle auf vermeidbare soziale Kontakte verzichten sollen, um zumindest die Infektion zu verlangsamen, das Gesundheitssystem und vor allem die Wirtschaft am Laufen zu halten.
Im gleichen Tenor wird gesagt, dass die Vorsichtsmaßnahmen dazu dienten, die Alten und Gebrechlichen zu schützen.

Weiterhin werden Hamsterkäufe getätigt, zu dem niemand von den Politikern etwas sagt.
Man könnte sich hinstellen und sagen, dass alles nicht so schlimm sei und dass alle einen Gang herunterschalten sollten, weil nichts so heiß gegessen werde, wie gekocht würde. Das passiert aber nicht.

So viele Widersprüche, aber keine Lösung oder Plausibilität.

Wo soll das Volk suchen zwischen den Wahrheiten, wenn es nirgends auch nur einen Minimalkonsens oder Antworten gibt?

Bildquelle: Pixelio/Clarissa Schwarz

Roll over Beethoven

„Kritik ist kein Hass, Diskussionen kein Spalten, und unangenehme Tatsachen sind keine Fehlinformationen.
Demokratie ist nicht, wenn alle klatschen müssen.“

Gestern haben wir den Modedesigner Harald Glööckler am Drachenfels nahe Königswinter getroffen.
Wir haben ihn – offen und direkt, wie wir sind – gefragt, ob wir ein Foto mit ihm machen dürften.
Hier ist es!

Gestern, Samstag, den 23.3.2019, waren wir auf Christoph Sonntags Dernière seines Programms „#Bloß kein Trend verpennt!“.

Das Programm war lustig und stellenweise tiefgründig.

Beim Besuch im Backstagebereich (genau genommen neben der Bühne vor der Tür dorthin) , bei dem auch dieses Foto entstand, übergaben wir ihm eine Einladung zum „Steampunk-Picknick“ im Römischen Freilichtmuseum Villa Rustica am 1.6.2019.

Wermutstropfen

Wir hatten die zwei Karten bei einem Gewinnspiel gewonnen. Als wir in Rudersberg ankamen, lagen diese schon bereit für uns.
Nachdem wir uns einige Minuten durchgefragt hatten, wie wir nun zu Christoph Sonntag in den Backstagebereich kämen, kam dieser heraus und begrüßte uns vor der Tür zum Backstagebereich. Obwohl es bei dem Gewinnspiel genannt wurde, sahen wir rein gar nichts davon.
Christoph Sonntag war überrascht, nicht nur von unserer Gewandung, sondern, dass wir da waren.
„Ich habe leider keinen Sekt da“, stammelte er. Ein Selfie mit ihm machten wir, dann sagte er, wir sollten nach seiner Show zum Büchertisch kommen, da er uns ein handsigniertes Buch schenken wolle.

Nach der Show warteten wir, bis er den Fans die gerade erworbenen Bücher signiert hatte.
Er schaute uns an, erinnerte sich nicht mehr an sein Versprechen und überlegte einige Sekunden, während derer wir ihn erwartungsvoll anschauten und unsere Blicke sehr auffällig auf seine Bücher richteten.
Als er vorschlug, wir sollten in den VIP-Bereich „hinter der Bar“ gehen, erkannten wir anhand seiner Mimik und Gestik, dass er uns nur loswerden wollte.
Das Versprechen mit dem Buch löste er nicht ein, obwohl wir mehrmals sehr mit einem riesigen Zaunpfahl winkten.
Wir verließen daraufhin die Gemeindehalle Rudersberg.

Wir werden garantiert keine Veranstaltung mehr von ihm besuchen.

Schade, dass ein „Star“ so mit Fans umgeht.

Roll over Beethoven

„So wie das Eisen außer Gebrauch rostet und das still stehende Wasser verdirbt oder bei Kälte gefriert, so verkommt der Geist ohne Übung..“

Leonardo Da Vinci

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Syntronica: Soultime

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