Wissenschaft

Das große Thema Wissenschaft …

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Die Edelleute Sabine und Dietmar von Syntronica erzählen, wie sie auf einer zu ihrer Hündin gekommen sind.


Sehr geehrter Herr Tolzin aus Herrenberg-Kuppingen,
gestern musste ich erstaunt feststellen, dass sich in meinem Briefkasten trotz Aufkleber „Keine Werbung, … , keine sonstigen Blätter“ plötzlich einer Ihrer Flyer befand.

Er trägt die Überschrift „Kreis steht auf.“.

Ich habe mich gefragt, wie es Ihnen als informierter Bürger, Journalist und Bürgerrechtler passieren konnte, dass dort „Kreis“ und nicht „Landkreis“ stand.

Vielleicht läuft man in Kuppingen auf der Widdersteinstraße ja im Kreis, so wie Sie Ihre Argumentation immer wiederholen, als wenn Sie im Kreis laufen oder sich in einer niemals enden wollenden Schleife ohne Wiederkehr befinden. Die Widdersteinstraße hat bekanntermaßen einen Ausleger, der in eine Sackgasse endet und davor ist eben der Kreis, der einen Rundverkehr in rechteckiger Form gleicht.
Wenn man nur immer rechts herumläuft, kommt man nicht heraus.
Vielleicht befindet sich im Schwerpunkt die „Deutsche Mitte“.

Wie dem auch sei!

Verrannt haben Sie sich allemal!

„Kreis steht“ … jedenfalls nicht auf.

Es sind, einige Leute, die wissenschaftliche Erkenntnisse nicht wirklich verstehen oder aus einem Schutzreflex heraus die Wahrheit nicht sehen wollen.
Vielleicht steht ja der „Kreis“ in der Widdersteinstraße auf, also die, die in diesem Rechteck wohnen und wegen eines möglichen Rechtsdralls nicht mehr herauskommen.
Ich muss übrigens sagen, dass ich die Widdersteinstraße erst auf der Landkarte nicht gefunden habe, da ich aufgrund Ihrer Aussagen und Argumentation darauf hereingefallen war, dass es „Widerstandstraße“ geheißen haben könnte.

Auf der Vorderseite des Flyers ist eine ganz tolle Grafik zu sehen, die die Intensivbettenbelegung zeigt.
Dabei ist Ihnen beziehungsweise ihrem Freund Schiffmann aber der Fehler unterlaufen, dass dies zwei Statistiken sind, die andere Anfangsanforderungen und Betrachtungsräume haben.
Man kann nicht die Verteilung und Belegung der Intensivbetten über ganz 2019 mit der Belegung über die Zeit des Anstiegs der Corona-Infizierten im Spätherbst 2020 vergleichen.

Das müssen Sie doch gewusst haben, denn Journalisten müssen ja Statistiken verstehen können, weil es zum Handwerk gehört!

Ganz oben auf der Vorderseite geht es um den PCR-Test.
Der PCR-Test, der auf das Corona-Virus geeicht ist, kann nur anzeigen, ob ein Corona-Test „positiv“ oder „negativ“ ist.

Das wissen Sie als ehemaliger „gesundheitspolitischer Sprecher“.

Dann kommen Sie auf den sogenannten „CT-Wert“ zu sprechen.

Sie vergessen aber dabei, dass ein Vermehrungszyklus von unter 30 – CT-Wert unter 30 – darauf schließen lässt, dass der, von dem die Probe genommen wurde, infektiös ist.
Dann weisen Sie darauf hin, dass der PCR-Test auch Erbmaterial und vieles andere erkennen kann.
Das stimmt, denn der PCR-Test ist nur eine Verfahrensbeschreibung.
Er kann eingesetzt werden, um alle möglichen Gen-Ketten, Viren und vieles mehr wie Erbkrankheiten oder schwere Krankheiten erkennen.

So gibt es zum Beispiel einen PCR-Test, der auf das Corona-Virus geeicht ist.

Zu Beginn war der Test fehleranfälliger, Das geben auch Experten zu. Inzwischen ist er aber sicher, weil Biologen bessere Kriterien entwickelt haben, wie sie das Virus in einer Probe sicher finden können: Eine Genregion – sei sie noch so corona-typisch – reicht nicht aus. Es muss eine zweite positiv anschlagen. Das ist wie bei der Fahndung nach einem Verdächtigen. Er kann nicht nur anhand der Augenfarbe überführt werden, auch seine Fingerabdrücke müssen stimmen.

Es ist aber so – das muss ich Ihnen nicht erklären – , dass neuerdings drei Sequenzen gefunden werden müssen. Wenn alle drei „positiv“ ausschlagen, ist der Patient positiv an Corona (Covid) erkrankt.
Wenn nur eine Sequenz „positiv“ detektiert wird, muss man weitersuchen oder es kann nach 50 Vermehrungszyklen abgebrochen werden.

Zwei „Richtige“ bedeutet übrigens „schwach positiv“.

Bei einem „Richtigen“ wird sehr oft angeordnet, den Test wiederholen zu müssen.

Die Teste können übrigens keine „sonstigen Dinge“ erkennen, da sie dafür (nicht) geeicht oder ausgelegt sind, Corona zu erkennen.

Jedem steht laut Artikel 5 des Grundgesetzes zu, sich überall zu informieren, wo man will.

Das machen Sie ja auch, Herr Tolzin.

Sie schauen gerne Servus-TV, wie ich dem Flyer entnehmen kann.
Bei Servus-TV darf Herr Bhakdi behaupten, dass die Pandemie zu Ende sei, auch wenn in momentan von einem Tag auf den nächsten ungefähr 25 000 Menschen neu am Corona-Virus erkranken und grob überschlagen 600 sterben.

Weltweit gehen die Corona-Infizierten in Richtung 80 Millionen, die Todesfälle sind bei mehr als 1,7 Millionen.

Bei momentan 524 065 Neufällen weltweit kann man von einem Ende der Pandemie sprechen.
Das gestattet ja Artikel 5.
Man muss sich dann nur fragen lassen, ob man noch in dieser Realität beheimatet ist.
Über circa 500 000 tägliche neuinfizierte Menschen hinwegzusehen, fällt schon in die Kategorie „Menschenverachtung“.

Diese Aussage darf ich machen, wegen Artikel 5.

Au der aufgeschlagenen Innenseite des Flyers folgen QR-Codes mit Gruppen wie „Eltern stehen auf“ und „Expertengruppen“.
Diese Expertengruppen verweisen auf andere Expertengruppen, die wieder auf die vorigen verweisen.
„Experte A“ hat sein Wissen von „Experte B“, der dies wiederum von der Webseite von „Experte A“ hat.

Das ist so, als wenn der Paketbote in der Widdersteinstraße beim Nachbarn von Ihnen ein Paket abgeben hätte und sich die Nachbarn Meier und Müller immer daraus einen Spaß mit Ihnen machen, Sie immer wieder von Meier nach Müller und zurück zuschicken, weil diese immer wieder sagen: „Der hat das Paket.“.

Irgendwann würden Sie aber merken, dass man Sie hochgenommen hat oder zumindest, dass etwas nicht stimmt.

Nun kommt das schon zigmal widerlegte Wissen, dass Masken schädlich seien.
Es wird in Videos gezeigt, dass sogenannte CO2-Messgeräte Alarm schlagen, wenn man (aus)atmet. Diese Geräte alarmieren, wenn der CO2-Gehalt über 10 000 ppm gemessen wird. In der Luft, die man ausatmet, sind aber schon 40 000 ppm vorhanden.

Messungen von Lungenärzten haben zudem mehrfach ergeben, dass der Sauerstoffgehalt beim Atmen unter der Maske nicht sinkt und der Kohlendioxidgehalt (CO2) nicht steigt.

Angeblich halten Masken nichts zurück.

Dann können diese ja auch kein Sauerstoff zurückhalten. Sauerstoff ist wesentlich kleiner als ein Virus.
Ein Kohlendioxid-Moleküle hat nur ein Atom mehr als ein Sauerstoff-Molekül.
Man muss bei der generellen Aussage „Masken halten nichts zurück.“ unterscheiden, ob man ische oder selbst-gehäkelte Masken meint.

Jetzt kommt auf der hintersten Seite das Infektionsschutzgesetz zur Sprache..
Die dritte Variante heißt übrigens „Drittes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ und nicht „Ermächtigungsgesetz.“.
Das Ermächtigungsgesetz gab – salopp gesagt – den Nazis die Möglichkeit, Gesetze ohne Zustimmung des Parlaments abzuschaffen oder neue zu erlassen.

„Das dritte Gesetz …“ legt die Grundlage, dass das Parlament in jede Einscheidung mit eingebunden werden muss, wenn etwas entschieden wird, das zum Beispiel die Corona-Krise betrifft.
Die Ministerpräsidentenkonferenz wie vor dem „zweiten Lockdown“ war so etwas. Jedes Landesparlament musste ratifizieren und zustimmen.
Das nennt man „parlamentarische Kontrolle“.

Das muss man aber einem Ex-Mitglied der „Deutschen Mitte“, wie Sie es sind, nicht erklären. Zudem waren Sie dort „gesundheitspolitischer Sprecher“, bevor Sie aus der Partei „entfernt“ wurden.
Kann ja mal passieren.
Man muss nicht darauf verweisen, dass diese Partei rechtskonservativ ist, man kann dies aber tun.
Diese Partei unterstützt die „Germanische Neue “, die als Scharlatanerie bekannt ist, aber Schwamm drüber!

Sehr geehrter Herr Tolzin,
nun bin ich gespannt, ob und wenn, wie Sie (gegen)argumenn.

Mit freundlichem Gruß aus

Dietmar Schneidewind

P.S.: Alle Fakten und auch Ihre Adresse habe ich aus dem oben genannten Flyer, der Sie als Verantwortlicher nennt. Dort kann jeder diese Angaben nach.


Angeblich könnte man sich auf PCR-Tests und Schnelltests ja nicht verlassen, behaupten die Corona-Leugner. Sie behaupten, dass ein PCR-Test auch Influenza-Viren erkennen könne.


In dem Beitrag, wie ein PCR-Test funktioniert, wurde bewiesen, warum ein PCR-Test, der Corona-Viren erkennen soll, keine Influenza-Viren erkennen kann.

Nun folgt eine Testreihe, um zu erklären, wie Corona-Leugner auf widersprüchliche Aussagen zu Schnell‑ und PCR-Test kommen.
Die Grenze zwischen Wahrheit und Unwahrheit der Corona-Leugner ist dabei sehr dünn.

Allen PCR-Tests liegen Verfahrensregeln zugrunde, die für jeden PCR-Test gelten.
PCR-Test ist der Oberbegriff. Um etwas Spezielles erkennen zu können, werden PCR-Test extra „abgestimmt“ auf das, was sie erkennen sollen.
Ein spezialisierter PCR-Test kann nur zwei Aussagen treffen, nämlich die, ob etwas gefunden wurde oder nicht.
„Gefunden“ heißt „positiv“, „nicht gefunden“ „negativ“.

Einer Person wird ein Abstrich aus dem Rachen und der Nase genommen.
Dazu wird ein PCR-Test angewandt, der darauf ausgelegt ist, Corona-Viren zu erkennen. Der PCR-Test ist „negativ“, was bedeutet, dass die Person nicht mit Corona-Viren infiziert ist.
Nun wird ein weiterer Abstrich von Rachen und Nase bei der gleichen Person genommen.
Nach der Anwendung eines auf Influenza (Grippe) geeichten PCR-Tests kommt heraus, dass dieser „positiv“ verläuft. Dies bedeutet, dass die Person mit Influenza infiziert ist.

Ein PCR-Test kann nur immer nach einer Sache suchen.

Wenn er für Influenza geeicht ist, schaut er nur noch Influenza-Viren. Spürt er sie auf, ist das Ergebnis „positiv“, ansonsten „negativ“.
Ein PCR-Test für Corona-Viren kann nur Corona-Viren aufspüren.
Ein PCR-Test, der auf Masern geeicht ist, nur Masern-Viren.

PCR-Tests, können nicht nur Viren erkennen, sondern auch andere Krankheiten und sogar Erbkrankheiten oder Gendefekte.
Sie benutzen „genetische Fingerabdrücke“ zu Erkennung.

Ein PCR-Test, der zum Beispiel nach dem „genetischen Fingerabdruck“ von Corona-Viren sucht, kann nicht Influenza, Masern et cetera erkennen.

Das Verfahren, wie ein PCR-Test funktioniert, ist hier sehr einfach dargestellt.

Nun ist der Fokus wieder auf der Person weiter oben.

Der „Corona-PCR-Test“ war „negativ“, der „Influenza-PCR-Test“ war „positiv“.

Man musste ja zwei Abstriche machen, weil man zwei PCR-Tests angewandt hat.

Jetzt nimmt man von der Personen einen Schnelltest, der für Corona-Viren geeicht ist.
Nach knapp einer Viertelstunde zeigt dieser Test an, dass man „positiv“ auf Corona getestet wurde.

Ein Widerspruch?

Keinesfalls!

Der Schnelltest basiert auf Antikörper – sogenanntes Immunglobulin G und Immunglobulin Ⅿ – und zeigt eine Konstellation an.
Die Person, die getestet wurde, hat vor einigen Monaten eine Corona-Erkrankung gehabt und ist davon genesen.
Der (Antikörper‑) Schnelltest zeigte an, dass die Person Antikörper zu Corona hat.
Der Schnelltest sagt unter anderem nicht nur aus, ob man gerade infiziert ist, sondern ob man infiziert war (und Antikörper gebildet hat).

Nun wird auch klar, weswegen jemand, der laut Schnelltest „positiv“ ist, danach einen PCR-Test machen sollte.
Der PCR-Test sucht explizit nach dem Corona-Viren.
Er sucht nicht nach Antikörpern.

Zusammen mit dem „positiven“ Schnelltest sagt ein „negativer“ PCR-Test aus, dass die Person an Corona erkrankt gewesen (und genesen) ist.
Sind beide Tests „positiv“, bedeutet dies, dass die Antikörper sich gerade bilden und dass im Körper Corona-Viren gefunden wurden.

Es sollte nach dieser Darstellung klar sein, warum der Schnelltest und der PCR-Test bei der gleichen Indikation verschiedene Ergebnisse liefern können.


Bei einem PCR-Test handelt es sich um eine Möglichkeit, bestimmte Sequenzen auf einer Genprobe zu lokalisieren.

Das hört sich kompliziert an, ist es aber nicht.

Wir stellen uns vor, wir stünden auf einer Eisenbahnbrücke.
Dazu haben wir ein Funkgerät in der Hand.
Im Stellwerk sitzt eine zweite Person, ebenfalls mit einem Funkgerät.

Wir haben folgende Aufgabe:
Wenn ein Zug mit einem roten, einem blauen und einem grünen Waggon an uns vorbeikommt, sagen wir dem Mann im Stellwerk Bescheid.
Wenn wir ihn Bescheid geben, macht er einen Strich in einem Buch.
Ob dieser diese Züge nun umlenkt, spielt keine Rolle.
Es ist nur wichtig, dass wir ihm melden, wenn diese drei Waggons in der Reihenfolge Rot, Blau und Grün bei uns vorbeikommen.

Wenn die Waggons in einer anderen Reihenfolge vorbeikommen, sagen wir nichts. Dann macht der im Stellwerk auch keinen Strich.

Eine Kolonne Rot, Blau und Grün fährt durch.
Wir melden dies.
Eine Kolonne Gelb, Schwarz und Weiß fährt vorbei.
Wir melden nichts.
Eine Kolonne Blau, Rot und Grün kommt vorbei.
Wir melden nicht.
Nun kommt ein roter, ein blauer und ein grüner Waggon vorbei.
Wir geben dem Mann im Stellwerk wieder Bescheid.

Im Prinzip arbeitet so ein PCR-Test.
Statt Kolonne heißt es Kette oder Sequenz.
Farbe heißt Polymerase.

„PCR-Test“ steht für „Polymerase-Ketten-Reaktion“ (ins Deutsche übersetzt).

Bei den Waggons sucht man eine bestimmte Kolonne von Farben.
In der Probe sucht man bestimmte Ketten von Polymerasen.

Wenn der „Aufpasser“ – im Prinzip der PCR-Test – eine bestimmte Kette oder Sequenz entdeckt, macht er Meldung.
Wenn er sie nicht entdeckt, macht er nichts.

Sucht der PCR-Test nach einem Corona-Virus, sucht er nach einer bestimmten Kette von aneinanderliegenden Polymerasen.
Diese Aneinanderkettung ist bei jedem Virus anders.
Wenn zum Beispiel wie bei der Abbildung oben nach dem „GCC“ gesucht werden soll, findet er nicht die anderen Sequenzen (Ketten) wie die roten auf der rechten Seite. Die anderen Ketten sind für den PCR-Test nicht relevant.

Wenn der PCR-Test, der den Corona-Virus entdecken soll, auf ein Grippe-Virus trifft, macht er keine Meldung.
Wir denken an die Farben!

So funktioniert – ziemlich simpel beschrieben – ein PCR-Test.

Jetzt ist auch klar, warum er nur ein bestimmtes „Dinge“ erkennen kann und nichts Anderes.


Diese Woche sind die Fallzahlen der an Corona infizierten Menschen in die Höhe geschnellt.
Aktuell sind es in circa 4 500 Neuinfizierte von Freitag auf Samstag. Eine Woche vorher waren es um 2 500. Innerhalb einer Woche sind also knapp 20 000 Personen mit Corona infiziert worden.

Bekanntermaßen wird in auch mehr getestet.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen mehr Tests und mehr Fällen?

Die Korrelation stimmt hierbei nicht.

Obwohl die Anzahl der aktuell entdeckten Corona-Neuinfektionen um etwa das Doppelte gestiegen ist, wurden innerhalb der lenzten sieben Tage „nur“ 25 Prozent mehr Tests durchgeführt.
Wenn es so wäre, dass dies im Verhältnis stiege, wäre die Zahl der nachgewiesenen Neuinfizierten nur um ein Viertel gestiegen.

Aber auch, wenn man die des letzten halben Jahres anschaut, sieht man deutlich, dass es bei mehr durchgeführten Tests nicht zwangsläufig zu mehr Neuinfizierten „führt“.

Dies lässt sich anhand der Statistiken des Robert-Koch-Instituts, der Gesundheitsämter und des Statistischen Bundesamts belegen.

Seit Januar wurden übrigens in 18 Millionen Corona-Test durchgeführt, wobei 315 000 Tests das Ergebnis „Corona positiv“ lieferten.
Die Rate der Neuinfektionen am Anfang des Jahres war bei zehn Prozent, plus-minus zwei.
Diese flachte aber auf etwa eineinhalb bis zwei im Oktober ab.

Die Zahlen der Neuinfektionen konnten wegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf knapp ein Zwanzigstel gedrückt werden.

Darauf kann man stolz sein.


Da die Realitätsverweigerer immer etwas suchen, um sich nicht an Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beteiligen zu müssen, haben sie einen Artikel mit einer plakativen Überschrift verbreitet.

Es geht in dem Artikel um folgendes …

An den Mund-Nase-Schutzen sollen viele Keime gefunden worden sein.
Das Fazit der Realitätsverweigerer ist, dass Mund-Nase-Schutze nichts taugten, da sie kontaminiert seien.

Die Faktenlage sieht allerdings anders aus.

Das Magazin „K-Tipp“ hatte spendler um deren Alltagsmasken gebeten, um zu schauen, wie verschmutzt diese sind.

Mehr als die Hälfte der untersuchten Masken waren mit bis 100 000 Bakterienkolonien beschmutzt.
Auf vierzehn wurden auch Staphylokokken gefunden, die Hirnhautentzündungen auslösen können.
Zudem fand man auch bei drei Viertel der Masken Schimmelbefall.

Wie verschmutzt die Masken sind, sagen die Maskengegner auch, doch sie verallgemeinern, dass generell alle Mund-Nase-Schutze gesundheitlich nicht erbaulich seien.
Sie verdrehen also die Tatsachen für ihre Zwecke.

Dies nennt man übrigens „Fake-News“.


Zu den Corona-Tests – den sogenannten PCR-Tests – kursieren Gerüchte und Unterstellungen. Eins der Möchtegern-Argumente ist, dass diese Tests auch Grippe-Viren feststellen können und diese als „Corona Positiv“ bewerten.

Wie immer bei Halbwahrheiten muss man die ganze kennen.

Der PCR-Test ist im Grunde genommen ein allgemeiner Test.
Durch die Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR – english: „polymerase chain reaction”) können viele Bestandteile entdeckt werden. Man kann damit nicht nur Krankheitserreger erkennen, sondern weit viel mehr. Er wird auch benutzt, um zu schauen, ob jemand eine Erbkrankheit hat.
Gelinde gesprochen kann man dem PCR-Test sagen, was er erkennen soll.
Es gibt auch spezifische Tests, die zum Beispiel „nur“ für Corona (Covid-19) entwickelt sind.

Nun sollte es klar sein, wo bei der „Argumentation“ der selbst ernannten Spezialisten der Fehler liegt.

Sie hören das Wort „PCR-Test“, dann schauen sie bei „Doktor Google“ nach, was das ist und , dass dieser Test, Corona, Gruppe, Erkältungsviren und vieles mehr erkennen kann.
Diese „Erkenntnis“ reicht ihnen, um zu „wissen“ das der Test Corona und Grippe erkennen kann. Zusammen gemixt mit der Unkenntnis, dass es spezielle angepasste gibt, behauptet man, der „Corona-Test“ erkenne auch Grippe und würde dies als „Corona“ ausgeben.

Dazu kommen noch Personen, die trotz besseren Wissens lügen und dies ebenso verbreiten.

Somit wird eine Lawine der Unkenntnis und Fake-News losgetreten.


Quanten sind unendlich kleine pakete. Diese nicht teilbar.
Nun haben auch sogenannte „Heiler“ die Quanten für sich entdeckt.
Sie nennen es „Quantenheilung“.


Was steckt genau dahinter?

Das Konzept, das dahinter steckt, ist einfach.
Man stelle sich einen Stoß vor wie beim Billard.
Wenn man die Kugeln anstößt, verteilen sie sich durch den Stoß der ersten Kugel in alle Richtungen und geben ihn weiter. Irgendwann stehen die Kugeln wieder.

Bei der „Quantenheilung“ gibt es auch solche stöße.
Quanten sind ja pakete.
Durch Globuli oder von außen – zum Beispiel durch einleitung durch „Quantenmassage“ oder REIKI-Methoden – werden die n im Körper zu der „Krankheit”“ geleitet.

Eine Krankheit ist ja nur ein falsch geleiteter impuls.
Ein richtig geleiteter stoß kann dies wieder richten.

Vereinfacht kann man es sich anhand einer Muskelverspannung vorstellen.
Um diese zu lindern, legt man ein warmes Kissen auf die Stelle, die wehtut. Durch die Wärme entspannen sich die Muskeln und die Schmerzen verschwinden.
Man hat also Wärme (-) auf die Stelle gegeben.

Dieses System machen sich „Quantenheiler“ zunutze.
Doch die „Theorie“, die bei ihnen dahintersteckt, funktioniert nicht.

Krankheiten, wie zum Beispiel Infektionen, sind keine Verspannungen oder fehlgeleiteten n.
Wenn man Einsteins Theorien zurate zieht, kann man sagen, dass Masse und das Gleiche in verschiedenen Formen sind.
Quantenmechanische Prozesse funktionieren nämlich anders, als „Quantenheiler“ es darstellen.

Zurück zum Billard.
Man stelle sich vor, dass die Kugeln Quanten seien.

Ein Quantum ist eine unteilbare einheit.

Nun kommt der „Quantenheiler“ mit seinem Queue – gesprochen: „Kö“ – und tickt die erste Kugeln an. Das Quantum bekommt eine Richtung „mitgeteilt“ und bewegt sich nun.
Dann trifft es auf eine andere Kugel.
Ein Quantum ist unteilbar. Das heißt, die erste kann die zweite Kugel anstoßen, dass diese sich bewegt, mehr aber nicht. Die anderen Kugeln bleiben also stehen.

In der Welt der Quanten funktioniert dies nämlich anders.

Eine Kugel kann auch keine zwei Kugeln anstoßen, weil das übertragene Quantum nicht teilbar ist.

In der „normalen Welt“ funktioniert das Billardn deswegen, weil Millionen und Milliarden Quanten und stöße zusammenwirken und sich viele Stöße und Impuls in einzelne Quanten „herunter“ teilen können.

Im Gegensatz zu einer „Quantum-Kugel“ sind ja Billard-Kugeln um Millionen‑ und Milliardenfaches größer.

Hier kommt es zur Diskrepanz bei den „Quantenheilern“.

Sie behaupten nämlich, dass ein Quantum zig andere anstoßen und so bewegen könnte.
Das stimmt nicht,

Das Wort „Quanten“ in „Quantenphysk“ und „Quantenmechanik“ ist anscheinend modern oder neu, aber die bedient sich alter Methoden.
Es wird wie immer nur die halbe Wahrheit gesagt und diese „Wahrheit“ noch mit sogenannten„Barnum-Aussagen“ untermauert.

Die sogenannte „Quantenheilung“ ist also nichts mehr als Quacksalberei.



Passend zum Betrag über die Lügen, die sich Mitarbeiter der sogenannten „Einlasskontrollen“ bei Krankenhäusern gefallen lassen müssen, berichteten diese Mitarbeiter über solche Fälle im Detail.
Deren „Erlebnisse“ werden nun wiedergegeben.

Die Namen der Personen sind nicht deren reale Namen.

Weiterlesen

Bei Tönnies-Fleisch in Rheda-Wiedenbrück sind momentan knapp 7000 Mitarbeiter samt ihrer n in Quarantäne. Man spricht von 1500 bis 2000 nachweislich infizierten. In den Kreisen Gütersloh und Warendorf wurde der sogenannte „Lockdown“ verhängt.

Nun laufen sich Politiker, Unternehmer und Gewerkschaften einen Wolf, um den entstandenen Schaden abzuwenden und unter Kontrolle zu bekommen.

Gestern sprach ein Gewerkschafter, der für die Betreuung der Fremdarbeiter bei Tönnies zuständig ist, über die schwierigen Arbeitsbedingungen.
Er sprach über die schwere Arbeit im Betrieb, die langen Schichten von stellenweise zwölf Stunden und das Betriebsklima, das dort herrsche.
Auch bemängelte er die Unterbringung der Fremdarbeiter, die sich mit bis zu zehn Personen eine Wohnung teilten. Die Wohnungen seien nur zum Übernachten zwischen den Schichten benutzt worden, doch man könne bei Temperaturen um 25 bis 30 Grad nicht verlangen, dass diese nun dort zusammenhockten wegen der Quarantäne.
Er sprach auch davon, dass die Fremdarbeiter auch nicht immer den Mindestlohn bezahlt bekämen.

Das ist sehr schlimm.

Die Gewerkschaft hat aber nicht erst bei Bekanntwerden der eklatanten Infektionslage gewusst, welche Bedingungen in den Schlachthöfen vorherrschen. Die Gewerkschaften waren Anfang der 2000-er-Jahren die ersten, die beim Auffliegen des Gammelfleisches über die schlimmen Arbeitsbedingungen schrien.
Schon zu der Zeit wurde nach Abschaffung der sogenannten „Werksverträge“ gerufen und Politiker versprachen Besserung.

Die Gewerkschaften haben stillschweigend hingenommen, dass nur kleine Korrekturen am Rande vorgenommen wurden und hielten den Mund.
Wenn der Gewerkschafter schon lange die Fremdarbeiter betreut hat und jetzt erst redet, heuchelt er.

Ebenso kann man dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen nicht mehr glauben, wenn er meint, ein Lockdown sei erst bei der Zahl von 1550 Infizierten notwendig gewesen.

Laut Corona-Verordnung muss in einem Kreis beziehungsweise Landkreis ein „Lockdown kommen“, wenn mehr als 50 Infizierte auf 100 000 Menschen im Mittel über eine Woche aufgetreten sind.

Im Kreis Gütersloh wohnen: 364.938 Menschen, Stand Ende 2019.
Rein rechnerisch – wie in der Corona-Verodnung beschrieben – hätte der „Lockdown“ bei 1277 Infizierten eingeleitet werden müssen und nicht bei 1550, wie Ministerpräsident Laschet es veranlasst hatte.

Ebenso verhält es sich mit dem „Lockdown“ für den Kreis Warendorf, in dem 277 840 Menschen wohnen. Dieser „Lockdown“ hätte bei rein rechnerisch 973 Infizierten eingeleitet werden müssen.

Genauso eine Verschleierung sieht man in der kreisfreien Stadt Hamm.
Es wird von offizieller Stelle behauptet, in Hamm gelte ein Grenzwert von 90 Infizierten pro Tag auf 100 000 Einwohnern über eine Woche im Mittel.
Dies ist schlichtweg eine Falschaussage, denn laut Corona-Verordnung gilt überall der Grenzwert von 50.
Man könnte mit der Einwohnerzahl von ca. 180 000 in der Stadt Hamm argumenn. Dann würde dieser Grenzwert nur für Hamm selbst gelten, berechnet auf der Basis von 50, denn der Grenzwert von 50 pro 100 000 Einwohner ergibt in der kreisfreien Stadt Hamm bei 180 000 Menschen 90.

Man sieht also – wieder einmal – dass nicht nur von offizieller Seite Fakten verdreht werden, sondern alle Beteiligten nicht so ganz die Wahrheit richtig darstellen.

Etwas sollte man bedenken, auch anhand der Einreiseverbote von Bürgern aus Nordrhein-Westfalen in vier Bundesländer.

Eine Person hat das Corona-Virus von China nach eingeschleppt. Insgesamt sind über 190 000 Deutsche an diese Seuche erkrankt. Wenn dem Corona-Ausbruch in den Kreisen Gütersloh, Warendorf und der kreisfreien Stadt Hamm kein Einhalt geboten wird, kann es ganz schnell zu einer zweiten Corona-Welle kommen.

Manchen Politikern sind wohl knapp 9000 Tote nicht genug!


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