Inland

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Einkaufen Shoppen Warenhaus discounter

Laut Corona-Verordnung gibt es begrenzte Kundenzahlen in Läden und Geschäften. Offiziell bedeutet dies: ein Kunde auf zehn Quadratmeter Verkaufsfläche. Dies schient aber kaum jemanden zu interessieren.

Große Supermarktketten haben entschieden, dass man nur mit einem Einkaufswagen den Laden betreten darf. Bei einer begrenzten Anzahl von Einkaufswägen sollte dies genügen, doch die Realität sieht anders aus.

Wenn man zum Beispiel die Verkaufsfläche durch zehn Quadratmeter teilt, kommt man so auf die Anzahl der möglichen Kunden.
Dann stellt man entsprechend viele Einkaufswägen zur Verfügung, um dies zu gewährleisten.
Die Security beziehungsweise Einlasskontrolle schaut, dass niemand ohne Einkaufswagen hereingehen kann.

Soweit theoretisch!

Dies funktioniert aber nicht, wie es angedacht ist.
Wenn zwei – „Wir gehören zusammen.“ – hineingehen, drückt die Security ein Auge zu.

Generell!

Wir haben es bei vielen nicht nur Großmarktketten getestet.

Einige Läden deklarieren groß und breit, dass sie die Einlassbeschränkungen kontrollieren.
Ausgehend vom Lockdown im Frühling/Frühsommer zählten wir die Einkaufswägen durch.

Niemand von den Verantwortlichen kontrollierte übrigens, wie viele Einkaufswägen und wie viele Kunden sich gerade dort befanden.

Es ist ja schön und gut, dass die Security draußen steht und Desinfektionsmittel zur Verfügung hat, wenn jemand die Handgriffe der Wägen gereinigt haben möchte, doch diese Praktik, dass die Anzahl nicht kontrolliert oder dass mehrere Personen mit einem Wagen hineingehen können, bringt überhaupt nichts.

Hier herrscht massiver Nachholbedarf.

Sehr geehrter Herr Tolzin aus Herrenberg-Kuppingen,
gestern musste ich erstaunt feststellen, dass sich in meinem Briefkasten trotz Aufkleber „Keine Werbung, … , keine sonstigen Blätter“ plötzlich einer Ihrer Flyer befand.

Er trägt die Überschrift „Kreis steht auf.“.

Ich habe mich gefragt, wie es Ihnen als informierter Bürger, Journalist und Bürgerrechtler passieren konnte, dass dort „Kreis“ und nicht „Landkreis“ stand.

Vielleicht läuft man in Kuppingen auf der Widdersteinstraße ja im Kreis, so wie Sie Ihre Argumentation immer wiederholen, als wenn Sie im Kreis laufen oder sich in einer niemals enden wollenden Schleife ohne Wiederkehr befinden. Die Widdersteinstraße hat bekanntermaßen einen Ausleger, der in eine Sackgasse endet und davor ist eben der Kreis, der einen Rund in rechteckiger Form gleicht.
Wenn man nur immer rechts herumläuft, kommt man nicht heraus.
Vielleicht befindet sich im Schwerpunkt die „Deutsche Mitte“.

Wie dem auch sei!

Verrannt haben Sie sich allemal!

„Kreis steht“ … jedenfalls nicht auf.

Es sind, einige Leute, die wissenschaftliche Erkenntnisse nicht wirklich verstehen oder aus einem Schutzreflex heraus die Wahrheit nicht sehen wollen.
Vielleicht steht ja der „Kreis“ in der Widdersteinstraße auf, also die, die in diesem Rechteck wohnen und wegen eines möglichen Rechtsdralls nicht mehr herauskommen.
Ich muss übrigens sagen, dass ich die Widdersteinstraße erst auf der Landkarte nicht gefunden habe, da ich aufgrund Ihrer Aussagen und Argumentation darauf hereingefallen war, dass es „Widerstandstraße“ geheißen haben könnte.

Auf der Vorderseite des Flyers ist eine ganz tolle Grafik zu sehen, die die Intensivbettenbelegung zeigt.
Dabei ist Ihnen beziehungsweise ihrem Freund Schiffmann aber der Fehler unterlaufen, dass dies zwei Statistiken sind, die andere Anfangsanforderungen und Betrachtungsräume haben.
Man kann nicht die Verteilung und Belegung der Intensivbetten über ganz 2019 mit der Belegung über die Zeit des Anstiegs der Corona-Infizierten im Spätherbst 2020 vergleichen.

Das müssen Sie doch gewusst haben, denn Journalisten müssen ja Statistiken verstehen können, weil es zum Handwerk gehört!

Ganz oben auf der Vorderseite geht es um den PCR-Test.
Der PCR-Test, der auf das Corona-Virus geeicht ist, kann nur anzeigen, ob ein Corona-Test „positiv“ oder „negativ“ ist.

Das wissen Sie als ehemaliger „gesundheitspolitischer Sprecher“.

Dann kommen Sie auf den sogenannten „CT-Wert“ zu sprechen.

Sie vergessen aber dabei, dass ein Vermehrungszyklus von unter 30 – CT-Wert unter 30 – darauf schließen lässt, dass der, von dem die Probe genommen wurde, infektiös ist.
Dann weisen Sie darauf hin, dass der PCR-Test auch Erbmaterial und vieles andere erkennen kann.
Das stimmt, denn der PCR-Test ist nur eine Verfahrensbeschreibung.
Er kann eingesetzt werden, um alle möglichen Gen-Ketten, Viren und vieles mehr wie Erbkrankheiten oder schwere Krankheiten erkennen.

So gibt es zum Beispiel einen PCR-Test, der auf das Corona-Virus geeicht ist.

Zu Beginn war der Test fehleranfälliger, Das geben auch Experten zu. Inzwischen ist er aber sicher, weil Biologen bessere Kriterien entwickelt haben, wie sie das Virus in einer Probe sicher finden können: Eine Genregion – sei sie noch so corona-typisch – reicht nicht aus. Es muss eine zweite positiv anschlagen. Das ist wie bei der Fahndung nach einem Verdächtigen. Er kann nicht nur anhand der Augenfarbe überführt werden, auch seine Fingerabdrücke müssen stimmen.

Es ist aber so – das muss ich Ihnen nicht erklären – , dass neuerdings drei Sequenzen gefunden werden müssen. Wenn alle drei „positiv“ ausschlagen, ist der Patient positiv an Corona (Covid) erkrankt.
Wenn nur eine Sequenz „positiv“ detektiert wird, muss man weitersuchen oder es kann nach 50 Vermehrungszyklen abgebrochen werden.

Zwei „Richtige“ bedeutet übrigens „schwach positiv“.

Bei einem „Richtigen“ wird sehr oft angeordnet, den Test wiederholen zu müssen.

Die Teste können übrigens keine „sonstigen Dinge“ erkennen, da sie dafür (nicht) geeicht oder ausgelegt sind, Corona zu erkennen.

Jedem steht laut Artikel 5 des Grundgesetzes zu, sich überall zu informieren, wo man will.

Das machen Sie ja auch, Herr Tolzin.

Sie schauen gerne Servus-TV, wie ich dem Flyer entnehmen kann.
Bei Servus-TV darf Herr Bhakdi behaupten, dass die Pandemie zu Ende sei, auch wenn in momentan von einem Tag auf den nächsten ungefähr 25 000 Menschen neu am Corona-Virus erkranken und grob überschlagen 600 sterben.

Weltweit gehen die Corona-Infizierten in Richtung 80 Millionen, die Todesfälle sind bei mehr als 1,7 Millionen.

Bei momentan 524 065 Neufällen weltweit kann man von einem Ende der Pandemie sprechen.
Das gestattet ja Artikel 5.
Man muss sich dann nur fragen lassen, ob man noch in dieser Realität beheimatet ist.
Über circa 500 000 tägliche neuinfizierte Menschen hinwegzusehen, fällt schon in die Kategorie „Menschenverachtung“.

Diese Aussage darf ich machen, wegen Artikel 5.

Au der aufgeschlagenen Innenseite des Flyers folgen QR-Codes mit Gruppen wie „Eltern stehen auf“ und „Expertengruppen“.
Diese Expertengruppen verweisen auf andere Expertengruppen, die wieder auf die vorigen verweisen.
„Experte A“ hat sein Wissen von „Experte B“, der dies wiederum von der Webseite von „Experte A“ hat.

Das ist so, als wenn der Paketbote in der Widdersteinstraße beim Nachbarn von Ihnen ein Paket abgeben hätte und sich die Nachbarn Meier und Müller immer daraus einen Spaß mit Ihnen machen, Sie immer wieder von Meier nach Müller und zurück zuschicken, weil diese immer wieder sagen: „Der hat das Paket.“.

Irgendwann würden Sie aber merken, dass man Sie hochgenommen hat oder zumindest, dass etwas nicht stimmt.

Nun kommt das schon zigmal widerlegte Wissen, dass Masken schädlich seien.
Es wird in Videos gezeigt, dass sogenannte CO2-Messgeräte Alarm schlagen, wenn man (aus)atmet. Diese Geräte alarmieren, wenn der CO2-Gehalt über 10 000 ppm gemessen wird. In der Luft, die man ausatmet, sind aber schon 40 000 ppm vorhanden.

Messungen von Lungenärzten haben zudem mehrfach ergeben, dass der Sauerstoffgehalt beim Atmen unter der Maske nicht sinkt und der Kohlendioxidgehalt (CO2) nicht steigt.

Angeblich halten Masken nichts zurück.

Dann können diese ja auch kein Sauerstoff zurückhalten. Sauerstoff ist wesentlich kleiner als ein Virus.
Ein Kohlendioxid-Moleküle hat nur ein Atom mehr als ein Sauerstoff-Molekül.
Man muss bei der generellen Aussage „Masken halten nichts zurück.“ unterscheiden, ob man ische oder selbst-gehäkelte Masken meint.

Jetzt kommt auf der hintersten Seite das Infektionsschutzgesetz zur Sprache..
Die dritte Variante heißt übrigens „Drittes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ und nicht „Ermächtigungsgesetz.“.
Das Ermächtigungsgesetz gab – salopp gesagt – den Nazis die Möglichkeit, Gesetze ohne Zustimmung des Parlaments abzuschaffen oder neue zu erlassen.

„Das dritte Gesetz …“ legt die Grundlage, dass das Parlament in jede Einscheidung mit eingebunden werden muss, wenn etwas entschieden wird, das zum Beispiel die Corona-Krise betrifft.
Die Ministerpräsidentenkonferenz wie vor dem „zweiten Lockdown“ war so etwas. Jedes Landesparlament musste ratifizieren und zustimmen.
Das nennt man „parlamentarische Kontrolle“.

Das muss man aber einem Ex-Mitglied der „Deutschen Mitte“, wie Sie es sind, nicht erklären. Zudem waren Sie dort „gesundheitspolitischer Sprecher“, bevor Sie aus der Partei „entfernt“ wurden.
Kann ja mal passieren.
Man muss nicht darauf verweisen, dass diese Partei rechtskonservativ ist, man kann dies aber tun.
Diese Partei unterstützt die „Germanische Neue “, die als Scharlatanerie bekannt ist, aber Schwamm drüber!

Sehr geehrter Herr Tolzin,
nun bin ich gespannt, ob und wenn, wie Sie (gegen)argumentieren.

Mit freundlichem Gruß aus

Dietmar Schneidewind

P.S.: Alle Fakten und auch Ihre Adresse habe ich aus dem oben genannten Flyer, der Sie als Verantwortlicher nennt. Dort kann jeder diese Angaben nach.

Erbrechen schlecht Würgen Kotzen Vomit Vomitieren Gübeln

Grundgesetz für die Bundesrepublik
Art 5

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Liebe Teilnehmer an den Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen!

Am 1.8.2020 habt Ihr auf Eurer Demo in Berlin das „Ende der Pandemie“ deklariert.
Das dürft Ihr deswegen tun, weil es Artikel 5 des Grundgesetzes gibt.

Ihr dürft auch behaupten, dass Corona (Covid-19) nicht schlimmer als eine Erkältung ist.
Ihr dürfte auch behaupten, dass es eine Impfpflicht in gibt.
Ebenso ist es legitim, einfach in den Raum zu stellen, dass Bill Gates der „Neue Weltordnung“ dem Weg bereitet.
Ihr könnt auch behaupten, dass kein einziger an Corona in gestorben ist.
Ihr könnt auch die Corona-Tests in Abrede stellen.

Artikel 5 lässt sowas zu.

Andererseits müsst Ihr aber auch anerkennen, dass andere ebenso eine eigene Meinung haben und diese belegen können. Dabei schaffen es Eure „Gegner“, Argumente zu liefern, die beweisen, dass Ihr falsch liegt.
Diese Argumente sind dann doof und Ihr kommt damit nicht klar.
Dann geht das unterschwellige Beleidigen los, dass sich dann irgendwann aufbauscht.
Das ist Euer Umgang mit ern an Euch.
Die, die Argumente gegen Euch auffahren, sind plötzlich Lemminge, schlafende Schafe, Trottel und dergleichen mehr.
Ihr fahrt dann irgendwelche nichtssagenden Geschütze auf, beweist aber nur, dass Ihr andersherum andere nicht ernst nehmt. Das bedeutet, Artikel 5 gilt nur für Euch.

In Euren Augen sind wir ja „Merkels Zombies“.
Aber auch sowas dürft Ihr behaupten. Persönlich angezogene können Euch deswegen aber auch verklagen. Es ist nämlich legitim, sich mit juristischen Mitteln zu wehren.

Nicht nur die Reform des Bußgeldkatalogs hat er versemmelt, sondern die PKW-Maut auch.
Ebenso hat er zwar einen Doktortitel, den er aber nur in Bayern benutzen darf.

Mir stinkt das Gehabe und Unschuldsgetue dieses Möchtegern-Doktors und Tministers schon lange.
Es gab eine Zeit, inder Verantwortungsträger ihren Hut nahmen, wenn sie Schaden für das Volk angerichtet hatten.

Diese Zeit wird wohl nicht zurückkommen …

Nachdem er sich in Bayern etabliert hatte und dann zum sminister erkoren wurde, wurde klar, dass die Promotion des Andreas Scheuer gar keine richtige war, sondern er sich gar nicht „Doktor“ nennen durfte. Seltsamerweise war aber sein Doktortitel in Bayern anerkannt.

Einer seiner ersten Fauxpas kam mit der PKW-Maut.
Von vornherein war klar, dass die Erhebung der Maut plus gleichzeitiger Reduzierung der Kfz. Steuern für Inländern nicht EU-konform sein konnte.
Diese Wissensdiskrepanz schob er wie ein bockiges Kind beiseite, immer wieder.
Nachdem er seine „PKW-Maut“ zum zigten Mal gelobt hatte, urteilte die EU gegen seine Maut.

Reue? Nein!

Dann kam die Reform des Bußgeldkatalogs im Straßen.
Mal davon abgesehen, dass bei Erhöhung von Bußgeldern und Verschärfungen immer gemotzt wird, zog er sein Ding durch.
Für die Durchsetzung ist ihm ein „formeller Fehle“ unterlaufen.
Den benutzte er dafür, zu sagen, dass er mit der Reform sowieso nie konform gegangen sei.

Dummer und dreister kann man sich nicht herauswinden.

Bitte zurücktreten!

Bei Tönnies-Fleisch in Rheda-Wiedenbrück sind momentan knapp 7000 Mitarbeiter samt ihrer n in Quarantäne. Man spricht von 1500 bis 2000 nachweislich infizierten. In den Kreisen Gütersloh und Warendorf wurde der sogenannte „Lockdown“ verhängt.

Nun laufen sich Politiker, Unternehmer und Gewerkschaften einen Wolf, um den entstandenen Schaden abzuwenden und unter Kontrolle zu bekommen.

Gestern sprach ein Gewerkschafter, der für die Betreuung der Fremdarbeiter bei Tönnies zuständig ist, über die schwierigen Arbeitsbedingungen.
Er sprach über die schwere Arbeit im Betrieb, die langen Schichten von stellenweise zwölf Stunden und das Betriebsklima, das dort herrsche.
Auch bemängelte er die Unterbringung der Fremdarbeiter, die sich mit bis zu zehn Personen eine Wohnung teilten. Die Wohnungen seien nur zum Übernachten zwischen den Schichten benutzt worden, doch man könne bei Temperaturen um 25 bis 30 Grad nicht verlangen, dass diese nun dort zusammenhockten wegen der Quarantäne.
Er sprach auch davon, dass die Fremdarbeiter auch nicht immer den Mindestlohn bezahlt bekämen.

Das ist sehr schlimm.

Die Gewerkschaft hat aber nicht erst bei Bekanntwerden der eklatanten Infektionslage gewusst, welche Bedingungen in den Schlachthöfen vorherrschen. Die Gewerkschaften waren Anfang der 2000-er-Jahren die ersten, die beim Auffliegen des Gammelfleisches über die schlimmen Arbeitsbedingungen schrien.
Schon zu der Zeit wurde nach Abschaffung der sogenannten „Werksverträge“ gerufen und Politiker versprachen Besserung.

Die Gewerkschaften haben stillschweigend hingenommen, dass nur kleine Korrekturen am Rande vorgenommen wurden und hielten den Mund.
Wenn der Gewerkschafter schon lange die Fremdarbeiter betreut hat und jetzt erst redet, heuchelt er.

Ebenso kann man dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen nicht mehr glauben, wenn er meint, ein Lockdown sei erst bei der Zahl von 1550 Infizierten notwendig gewesen.

Laut Corona-Verordnung muss in einem Kreis beziehungsweise Landkreis ein „Lockdown kommen“, wenn mehr als 50 Infizierte auf 100 000 Menschen im Mittel über eine Woche aufgetreten sind.

Im Kreis Gütersloh wohnen: 364.938 Menschen, Stand Ende 2019.
Rein rechnerisch – wie in der Corona-Verodnung beschrieben – hätte der „Lockdown“ bei 1277 Infizierten eingeleitet werden müssen und nicht bei 1550, wie Ministerpräsident Laschet es veranlasst hatte.

Ebenso verhält es sich mit dem „Lockdown“ für den Kreis Warendorf, in dem 277 840 Menschen wohnen. Dieser „Lockdown“ hätte bei rein rechnerisch 973 Infizierten eingeleitet werden müssen.

Genauso eine Verschleierung sieht man in der kreisfreien Stadt Hamm.
Es wird von offizieller Stelle behauptet, in Hamm gelte ein Grenzwert von 90 Infizierten pro Tag auf 100 000 Einwohnern über eine Woche im Mittel.
Dies ist schlichtweg eine Falschaussage, denn laut Corona-Verordnung gilt überall der Grenzwert von 50.
Man könnte mit der Einwohnerzahl von ca. 180 000 in der Stadt Hamm argumentieren. Dann würde dieser Grenzwert nur für Hamm selbst gelten, berechnet auf der Basis von 50, denn der Grenzwert von 50 pro 100 000 Einwohner ergibt in der kreisfreien Stadt Hamm bei 180 000 Menschen 90.

Man sieht also – wieder einmal – dass nicht nur von offizieller Seite Fakten verdreht werden, sondern alle Beteiligten nicht so ganz die Wahrheit richtig darstellen.

Etwas sollte man bedenken, auch anhand der Einreiseverbote von Bürgern aus Nordrhein-Westfalen in vier Bundesländer.

Eine Person hat das Corona-Virus von China nach eingeschleppt. Insgesamt sind über 190 000 Deutsche an diese Seuche erkrankt. Wenn dem Corona-Ausbruch in den Kreisen Gütersloh, Warendorf und der kreisfreien Stadt Hamm kein Einhalt geboten wird, kann es ganz schnell zu einer zweiten Corona-Welle kommen.

Manchen Politikern sind wohl knapp 9000 Tote nicht genug!

Bekanntermaßen gibt es die Personen, die sich gegen die Corona-Beschränkungen wehren.
Sie en sich auf das Grundgesetz und verteidigen ihre „persönliche Freiheit“ und verleugnen die Gefahr von Corona (Covid-19).

Die Argumentation der vermeintlichen „Verteidiger der persönlichen Freiheit“ wiederholt sich innerhalb der gleichen Strukturen.

Die Ewig-Verleugner haben ein Bild der Welt, das aussagt, dass jede (staatliche) Maßnahme nur dazu dient, die Bevölkerung zu manipulieren oder in eine bestimmte Bahn zu lenken. Die „Regierung“ will in deren Augen über kurz oder lang eine Diktatur einrichten.

Als Beispiel möchte ich die Corona-Krise heranziehen.

Mitte/Ende März wütete die Welle der Corona-Pandemie in . Zu diesem Zeitpunkt infizierten sich pro Tag in etwa 5000 Personen, gegen Ende März waren es circa 6300.
Mitte März wurden die ersten Maßnahmen eingeleitet, die besagten, dass in Restaurants Abstände zu halten sind und dass sich dort nur noch eine bestimmte Anzahl aufhalten durften.
Am 23. März trat dann der sogenannte „Lockdown“ mit Kontaktbeschränkungen und Schließungen von Restaurants, Hotels, Läden et cetera in Kraft.
Ab dem 29. April wurden dann Mundschutze – Alltagsmasken – Pflicht beim Einkaufen, im öffentlichen Personennah und in einigen anderen Bereichen verpflichtend, um die Verbreitung weiter einzudämmen.

Einige Party-Fanatiker beklagten zwar, dass sie nirgends feiern könnten, doch es blieb ruhig.
Die ersten Stimmen wurden laut, als die Maskenpflicht eingeführt wurde.
Sie klangen wie bei Kindern, die einfach etwas nicht tun wollten.

Gesundheitsbehörden, unter anderem die WHO, hatten zu Anfang der Corona-Pandemie gesagt, dass nur ische Mundschutz hülfen, aber keine selbstgemachten.
Zwei Wochen später gab es eine andere Einschätzung, dass die selbstgenähten – nicht ischen – gegen Tröpfcheninfektion schützen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Viren durch eine Alltagsmaske ausgeatmet werden und diese durch eine andere Person mit Maske eingeatmet werden, stellte sich als sehr gering heraus.
In der Wissenschaft gibt es eben laufend neue Erkenntnisse.

Für die, die aus einem Reflex heraus keine Maske tragen wollten, war dies ein Widerspruch.
Für ihre Argumentation zogen sie die „alte“ Einschätzung heran. Wenn man sie auf die „neue“ aufmerksam machte, entgegneten sie lapidar, dass die Wissenschaftler nicht wüssten, was sie täten.

Zudem hätte die „Wissenschaft“ nachgegeben – alternativ Falschmeldungen herausgegeben – damit die Regierung das Volk gängeln könnte.

Die Argumentationsschleife zieht sich durch alle Diskussionen.

Man bildet sich ein, dass zum Beispiel die Regierung eine Diktatur errichten will. Dies kann man nicht beweisen. Da der sogenannte „Lockdown“ Einschränkungen bedeutet, münzt man dies um, dass die Regierung mit diesen Maßnahmen schaut, wie schnell man das Volk einpferchen kann.
Der zweite Schritt ist dann das Tragen von Masken, um das Volk langsam daran zu gewöhnen, folgsam zu werden.

Dazu passt herein, dass Behörden erst Alltagsmasken als nicht ausreichend klassifiziert hat, einige Wochen später dies doch tun.
Man verliert einfach aus den Augen, dass die Behörden bei der ersten Einschätzung ische Masken mit Alltagsmasken verglichen haben und in der zweiten Einschätzung gesagt wurde, dass Alltagsmasken auch hülfen.

Das Ausgangsproblem ist immer das gleiche.
Die Regierung oder Unternehmen – Der Hass liegt generell bei Bill Gates und Microsoft sowie bei Pharma‑ und IT-Unternehmen. – plant das Volk unter Kontrolle zu bekommen.
Wenn nun die Regierung etwa tut, was einem nicht genehm ist, sieht man nicht das große Ganze – Abwendung einer Pandemie – sondern nur die Einschränkung und agiert dagegen.
Man feiert sich selbst als „Widerständler“.
Man sammelt Halbwahrheiten, um sich gegen jegliche Art von Fakten zu wehren. Dazu gehört auch, jegliche Behörden als „unglaubwürdig“ zu deklarieren.
Dazu gehört vonseiten der Ewig-Verleugner auch die immerwährende Forderung nach Quellen, aus denen man seine Fakten bezieht.
Lässt man sich darauf ein, merkt man schnell, dass die Ewig-Leugner diese aus „unglaubwürdig“ deklassieren, denn nur die eigenen Quellen, die nur Halbwahrheiten liefern, gelten bei ihnen „glaubwürdig“.

Alles für den Kontext, recht zu haben.

Schon vorige Woche hatten wir ein Paar gesehen, das beim Einkaufen keinen Mundschutz getragen hatte.
Laut der Information des Geschäfts hätten beide ein Attest.
Heute haben wir den Mann angesprochen.

Der Mann hielt sich ohne Mundschutz (Alltagsmaske) im Geschäft auf.
Er sprach mit einer Bekannten.
Wir warteten kurz und sprachen ihn freundlich an: „Entschuldigen Sie, anscheinend haben Sie vergessen, Ihre Maske aufzusetzen. Bitte holen Sie dies jetzt nach zum Schutz aller!“.
Er war sehr überrascht und meinte, er bräuchte keine zu tragen, weil er dahinter nicht atmen könne …

In der vorigen Woche war er mit seiner Ehefrau unterwegs und beide trugen keine Maske.
Als ich die Person an der Information darauf ansprach, dass sich Personen ohne Masken im Geschäft aufhielten, sagte mir diese, das Ehepaar hätte ein Attest.
Ich fragte, ob sie es gesehen hätte, doch sie antwortete, eine Kollegin hätte es ihr mitgeteilt. Sie hatte die beiden einfach hineingelassen, ohne zu hinterfragen.

Wir merkten an, dass dies laut „Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg“ nicht sein könnte, worauf er sagte, er habe ein Attest.

Wir machten dem Mann ohne Maske klar, dass wir daran zweifelten, dass er ein Attest habe, da man es bei sich führen müsste.
Er sagte: „Ja, das habe ich dabei.“ und zeigte es uns.

Wir erkannten direkt, dass es ein gefälschtes war, da wir in diese Thematik involviert sind.

Dies sagten wir ihm und fragten, woher er es habe.
Er gestand, es sich aus dem heruntergeladen und einfach seinen Namen eingetragen zu haben.
Wir hakten nach und er erzählte uns das Gleiche nochmal.
Auf unsere explizite Frage, ob er diesbezüglich mit dem ausstellenden Arzt oder seinen Arzt gesprochen habe, verneinte er dies.

Wir wollten wissen, ob er sich nie gefragt habe, ob es ginge, dass ein Arzt aus Hessen, der in Baden-Württemberg approbiert habe, Blanko-Atteste für ganz anbiete, in der jeder seinen Namen eintragen könne.
Er meinte nur, dass das ja wohl nicht illegal sein könnte, weil es sowas ja sonst nicht gebe.

Ein Arzt stellt nur in Ausnahmesituationen ein Attest aus.
Er stellt ebenso keine Atteste aus, ohne den Patienten zu kennen.
Man kann sich denken, dass das Ausfüllen eines „Attests“ nicht vom Patienten, sondern vom Arzt vorgenommen werden muss.
Bei einem Attest muss man keine Kopie der Approbationsurkunde des ausstellenden Arztes vorlegen. Zudem ist auf den Attesten die Unterschrift und der Stempel des Arztes (mit Adresse et cetera) vorhanden.
Ein Arzt darf ärztliche Zeugnisse und Atteste nur nach gewissenhafter ärztlicher Untersuchung und nach genauer Erhebung ausstellen
.

Wir sagten ihm, dass er theoretisch unwissend Erreger wie das Corona-Virus verteilen könnte oder sich gefährden würde.
Wir machten ihm klar, dass wir ihn anzeigen würden, da wir ja nun seinen Namen und seine Adresse hätten.
Er sagte nichts dazu und nahm es mit enttäuschtem Gesicht schulterzuckend hin.

Dann gingen wir zur Information und erläuterten den Fall.
Die Angestellte ging sofort in Opposition und meinte, dass der Mann ohne Maske dort einkaufen dürfe. Er habe angeblich das „“ hoch gezeigt beim Betreten. Er und seine Ehefrau seien schließlich bekannt.
Auf unser Verlangen erschien nach kurzer Zeit der Geschäftsleiter.

Wir stellten uns bei ihm vor und berichteten ihm die Sachlage.
Er wollte sofort losgehen, den Mann zur Rede stellen und ihn des Hauses verweisen.
Wir hatten ihm auf dem Handy gezeigt, wie mehrere gefälschte Atteste aussehen.

Die Polizei leitete nun ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung und Betrug, wenn nicht auch ein Verfahren wegen Erschleichung einer Leistung, gegen den Mann ein.

Im Nachhinein tut uns der „Mann ohne Maske“ leid.

Ob er einen Tipp von einem Bekannten bekam oder selbst nach dem „Attest“ gesucht hatte, wissen wir nicht.

Die Leichtgläubigkeit und Naivität des Mannes zeigte uns, dass er sich nichts dabei gedacht hatte. Er hatte gehört, dass man ein „Attest“ bekommen kann und besorgte es sich ungeachtet der gesetzlichen Lage.
Zu glauben, dass etwas nicht illegal sein könnte, weil es angeboten werde, zeigte uns, dass er nicht darüber nachgedacht hatte, was er tat.

Auch wenn er sich keiner Schuld bewusst ist, bekommt er nun seine Strafe.

Bezogen auf die Corona-Pandemie kursiert ein Begriff, der insbesondere bei der Infektion und Infektiösität genannt wird.
Was ist genau mit „Super-Spreading“ oder „Super-Spreader“ gemeint?

„Super-Spreading“ bedeutet auf Deutsch „Massiv-Verteilung“.

Damit sind Szenarien gemeint, bei denen eine mit Corona (Covid-19) infizierte Person übermäßig viele andere anstecken kann.
Der sogenannte „Reproduktionsfaktor“ kann bei solchen Szenarien außer Acht gelassen werden, denn er hat keine diesbezügliche Bedeutung. Er würde um das Vielfasche ansteigen.

Der Reproduktionsfaktor beschreibt, wie viele andere Personen ein Infizierter statistisch gesehen ansteckt.

Der Fokus liegt auf Ansammlungen, Treffen und Veranstaltungen.

In der Discothek wird bedingt durch die Musik lauter gesprochen.
Wenn sich Personen unterhalten, müssen diese lauter sprechen.
Lauter Sprechen impliziert, dass mehr Druck entsteht. Die Luft, die dadurch ausgestoßen wird, hat mehr Volumen, also können auch mehr Viren verteilt werden, als beim leisen Sprechen. Die Reichweite der ausgestoßenen Luft ist auch weiter. Dazu kommt noch, dass beim Lautsprechen mehr Tröpfen entstehen.

Wenn jemand tanzt, atmet er schneller und tiefer ein und aus.
Dann passiert das gleiche, wie beim Lautsprechen.

Bei Discos sind die Personen dichtgedrängt, was auch noch mit hineinspielt.

Der Reproduktionsfaktor kann dadurch auf das Zehn‑ bis Zwanzigfache ansteigen.

Um Gegensatz zu Personen, die nebeneinander herlaufen, ist das Infektionsrisiko bei Ansammlungen von Menschen, zum Beispiel in Discotheken, massiv höher.

Jedes Jahr im Frühling geht das Gezeter wieder los …
Unsere freiheitsliebenden mit den zwei Rädern rasen wieder durch Städte, Dörfer, die und so weiter.


Sie wollen raus, weil sie den ganzen Winter über eingesperrt waren.

Freitheit!

Noch bevor Euer erstes „Argument“ kommt, wie es immer kommt, möchte ich Euch den Wind aus den Segeln nehmen.

Ich fahre auch Motorrad.

Und mir geht Euer Gezeter mächtig auf den Geist.

Wind um die Nase – geschenkt!

Bis jetzt konnte ich noch nicht herausbekommen, was daran „Freiheit“ ist, wenn wie irre durch die Städte gefahren wird, man den Motor zum lauten Heulen bringt und sich vordrängelt bei roten Ampeln, um ganz vorne zu stehen.

Und dann Eure Hypersensibilität!

Beschwert man sich, dass Ihr rücksichtslos seid, ruft Ihr, dass diese Personen keine Ahnung haben und nur etwas gegen Motorradfahrer haben!

Ja, sie haben etwas gegen Euch rücksichtslose Motorradfahrer.

Zu jeder habt Ihr ja ein passendes „Gegenargument“ und wenn es noch so weltfremd ist!

Wenn auf der Autobahn Stau ist, muss man notgedrungen warten.

Ihr fahrt – weil Ihr es könnt (!!!) – durch sie oder neben den Autoschlangen her, was laut Straßensordnung nicht erlaubt ist.
Ihr sagt, dass es heiß sei unter der „Lederkombi“ und niemand verlangen könnte, dass Ihr so lange mit der Lederkleidung in der prallen Sonne steht.
Ihr malt dann aus, dass Ihr „überhitzt“ und ein Kreislauf‑ oder Was-auch-immer-Kollaps drohe.
Ich trage auch Lederkleidung beim Motorradfahren und ich habe regelkonform im Stau gestanden, ohne zu kollabieren.
Und das nicht nur einmal.

Ihr erzählt dann, dass es ja nicht nur die Sonne ist, die Euch zu schaffen macht.
Von oben brennt die Sonne. Der Motorblock ist auch heiß. Dazu kommt noch, dass die Straßen sehr heiß werden.
Diese drei Hitzequellen würden Euch fast umbringen.

Das hieße, dass ich mir von der sengenden Hitze des Motorblocks die Beine verbrennen müsste, weil dieser immer da ist.
Wenn jemand im Sommer barfuß geht, verbrennt er sich nicht die Fußsohlen. Bei Schuhen schmelzen auch nicht die Sohlen.

In der Sonne zu stehen, ist nicht schön, auch nicht mit dem Fahrrad, aber man hält es aus.

Es gibt übrigens keine Statistiken, die belegen, dass Motorradfahrer einen „Kollaps“ bekommen haben von der Sonne und es deshalb zum Unfall gekommen ist.
Die Unfälle passieren, weil man die Maschine aufdreht und irgendwann nicht mehr reagieren kann.

Wenn Motorradtreffs stattfinden, steht Ihr mit Eurer „Lederkombi“ in der Sonne und palavert.
Es wird dann nicht zu heiß.

Auf der Autobahn „überhitzt“ Ihr ja angeblich und müsst weiterfahren, damit Euch der Wind abkühlt.
So langsam, wie Ihr Euch durch die Autoschlangen drängelt, erzeugt Ihr definitiv keinen Fahrtwind.

Wenn Autofahrer Euch sagen, dass Ihr gar nicht bei Staus weiterfahren dürft, kommt Ihr mit dem Argument, dass Ihr das dürft.

Der Unterschied ist, dass Ihr meint, das zu dürfen.

Das Argument, in den Niederlanden dürften Motorradfahrer mit Warnblinkanlage durch den Stau fahren, habt Ihr Euch ausgedacht, um Euch zu rechtfertigen.

Diese Regelung gibt es nicht laut ansässigem sministerium.

Eigentlich liefert Ihr Euch selbst schon das Gegenargument.

Denn wenn es in den Niederlanden erlaubt wäre, heißt es nicht, dass man es in auch dürfte.

Wenn Motorradfahrer „überhitzen“ würden, wenn sie warten müssten, würde es so sein, dass Motorradfahren aus gesundheitlichem Gründen verboten würde.

„Bitte nehmt auf Motorradfahrer Rücksicht!
Sie sind den ganzen Winter nicht gefahren und müssen sich erst wieder ans Fahren gewöhnen.“

Diesen Appell findet man jedes Frühjahr in diversen Foren, Websites et cetera.

Wenn man im Winter nicht fahren konnte, fährt man in der Regel langsam und vorsichtig, um erstmal wieder ein Gefühl dafür zu bekommen. Dann kann man sich langsam steigern.
Zumindest mache ich es so.

Übrigens … Winter …

Wenn jemand im Winter Motorrad fährt, hat er noch nie gesagt, dass er erfriert, wenn er dann schnell fährt oder am Stau „vorbeizieht“.

Wenn es stimmen würde, dass die Sonne so schlimm wäre für einen „Kollaps“, müssten die wenigen, die im Winter fahren, gesittet fahren, und zum Beispiel im Winter im Stau stehen bleiben.
Es könnte ja nichts „überhitzen“.

Wenn Motorräder verunglücken, ist laut Polizeibericht im überwiegend großer Zahl der Motorradfahrer schuld.
Motorräder, die aus Kurven geflogen sind, waren zu schnell.

Das „wilde“ Gebühren der rücksichtslosen Motorradfahrer wird dadurch impliziert, dass bei Radar‑ und Geschwindigkeitskontrollen von vorne gemessen wird.
Motorräder haben die Nummernschilder hinten.

Warum sprechen sich denn so viele von Euch dagegen aus, dass vorne in irgendeiner Form ein Nummernschild sein soll?

Platz könnte man schaffen für ein kleines Schild.
Zudem sind die Kameras für die süberwachung schon sehr gut, dass man auch kleine Nummernschilder erfassen und auswerten könnte.

Mir als rücksichtsloser und regelkonformer Motorradfahrer fällt es nicht schwer, sich an die Straßensordnung zu halten.
Dann sollte es anderen auch nicht schwerfallen.

Am 23.März diesen Jahres traten Beschränkungen ein, um das Corona-Virus einzudämmen. Diese wurde unter dem Namen „Lockdown“, mancherorts auch „Shutdown“, bekannt.
Was hat sich eigentlich im Denken geändert?

Nun werden die Beschränkungen langsam wieder aufgehoben.
Von den knapp 175 000 Infizierten in sind über 130 000 wieder genesen. Die Neuinfiziertenzahl von anfangs fast 7 000 Mitte März ist gesunken auf weniger als 800 pro Tag.

Seit einigen Wochen schreit die , dass sie Mindereinnahmen oder gar keine mehr habe. Dazu, hört man, kämen die Personalkosten, Miete und so weiter.

Jeder schreit nach Staatshilfen.

Das kann man in gewisser Hinsicht verstehen, der der „Staat“, gemeint ist die Regierung – hat den sogenannten „Lockdown“ per Gesetz beziehungsweise Verordnung (gemäß Infektionsschutzgesetz) beschlossen

Große Unternehmen sagen nun , dass sie aufgrund des „Lockdown“ und den damit schwindenden Einnahmen (Gewinne) Mitarbeiter entlassen müssen.

Mir kommt es so vor, als ob die Chefs dieser mehr oder weniger großen Unternehmen einfach so weiter machen wie vor der Corona-Krise.

Wenn ich höre, wenn im gleichem Atemzug einbrechen Gewinne und der Abbau von Arbeitsplätze genannt wird, fühle ich mich wie in einer Zeit versetzt, in der nichts von einem sogenannten „Lockdown“ bekannt war.

Was machen die von den Kündigungen (potenziell) Betroffenen?

Nichts!

Sie hoffen darauf, dass sie persönlich nicht betroffen sind.

Sie hoffen, dass ihre Loyalität belohnt wird.

Wie verhält es sich mit der Loyalität der Unternehmen ihren Mitarbeitern gegenüber?

Vielleicht bin ich ein Utopist.

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