Cora

Die Edelleute Sabine und Dietmar von Syntronica erzählen, wie sie auf einer zu ihrer Hündin gekommen sind.


Herzlichen wunsch

zum Geburtstag!



… von Deinem Herzbeben.


Cora, genannt die Kleine Maus

Heute Morgen war ich mit Cora Gassi. Als wir gerade das Haus verlassen, lief ein Paar neben uns. Die Frau fragte, ob sie Cora kraulen dürfe, was ich bejahte. Der Mann ging eher auf Abstand.

Die Frau sagte zu ihrem Mann, dass Cora nichts täte und er sie kraulen könne. Der Mann wollte es allerdings nicht, weil er Angst hatte.
Einige Meter haatte die Frau den Mann überredet und er fragte mich, ob Cora denn beiße .

Ich verneinte und zeigte ihm, wo er kraulen könne.
Er machte es mit ausgestrecktem Arm und sehr behutsam.
Danach bedankte er sich ebenso wie die Frau.

Ich hörte sie sagen: „Siehst Du. Jetzt hast Du das erste Mal in Deinem Leben einen Hund angefasst und es ist nichts passiert. Deine Angst ist also völlig unbegründet.“

Sie bedankte sich bei Cora und mir.

Etwas später hörte ich das Wort „Therapiehund.“.


Herzlichen wunsch
zum sechsten Geburtstag,
kleine Maus!

Cora ist heute fünf Jahre bei uns.


Roll over Beethoven

„Dass mir mein Tier das Liebste ist, sagst Du, oh Mensch, sei Sünde.
Mein Tier ist mir im Sturme treu, ein Mensch nicht mal im Winde.“

„Es ist schön, das ehrliche Bellen des Hundes zu hören, das uns aus tiefer Kehle willkommen heißt, wenn wir nach Hause kommen.“

Meine Gattin kam von der Arbeit nach Hause und schloss die Tür auf. Aufgeregt wurde sie von unserer Hündin Cora begrüßt.
Die Schlafzimmertür stand einen ganz kleinen Spalt offen.
Diese hatte ich, nachdem ich etwas später als meine Gattin zur Arbeit gegangen war, aus Versehen nur angelehnt, als ich mir ein anderes T-Shirt holte.

Die Tür war nur einen ganz schmalen Spalt geöffnet.
Cora war die ganze Zeit nicht hineingegangen, weil der Spalt dann nämlich mindestens genauso breit hätte sein müssen wie Cora. Cora hätte die Tür nicht so anlehnen können. Es gab auch keinen Zugwind in unserer Wohnung, der die Tür hätte wieder zurückbewegen können.

In der Regel ist die Schlafzimmertür geschlossen, wenn wir außer Haus sind und Cora daheim.
Wenn wir zuhause sind, ist diese oft auf und Cora kann auch dort hinein, wenn sie z. B. andere Hunde hört von draußen.

Für Cora – und daran hatten wir nie gedacht – ist es klar, dass die Tür geschlossen ist, wenn wir nicht anwesend sind und sie nicht dort hinein kann.

Obwohl die Tür einen Spalt aufstand und Cora sie hätte ohne Probleme öffnen können, tat sie es nicht.

Soviel Respekt hat Cora uns gegenüber!

Ich möchte betonen, dass wir Cora niemals verboten haben, ins Schlafzimmer zu gehen.

Roll over Beethoven

„Wenn man einen hungrigen Straßenhund aufpäppelt, wird er einen nicht beißen.
Darin liegt der größte Unterschied zwischen Mensch und Hund.“

Mark Twain

Erbrechen schlecht Würgen Kotzen Vomit Vomitieren Gübeln

Vor ein paar Tagen hielten wir uns im Einkaufszentrum Marstall in Ludwigsburg auf.
Nach einiger Zeit entschieden wir uns, einen kleinen Imbiss einzunehmen.
Cora, unsere Hündin, lag brav neben uns und ruhte sich aus. Ab und zu stand sie auf und holte sich ein Hunde-Leckerli. Wir haben diese immer für Cora dabei, weil Hunde nicht unbedingt alles essen dürfen, z.B. Nüsse, bestimmte Gewürze und Getreidearten, Obst etc.

Neben uns saßen an einem Tisch schwarzhaarige Kinder, deren Eltern etwas entfernt davon an einem anderen Tisch saßen. Auf der anderen Seite saß eine türkische .
(Ich verstehe einige Brocken der Sprache.)

Irgendwann, als wir mit dem Essen fertig waren, lief ein anderer Hund neben uns her und kläffte laut.
Cora stand auf, streckte den Kopf und die Schnauze hoch und bellte den Hund an, der sich daraufhin wieder zu seinem Frauchen gesellte. Cora hatte sich hingesetzt und wartete etwas ab. Der andere Hund war weg.
Das Mädchen, das am Kindertisch saß, hatte sich erschrocken und wollte weinen, doch wurde von einem der Jungen getröstet. Es beruhigte sich schnell. Die Eltern fanden alles nicht schlimm und regten sich nicht mal, um zu schauen oder etwas zu unternehmen.

Der Türke auf der anderen Seite meinte sich einmischen zu müssen und sagte: „Nehmen Sie den Hund da weg. Das Kind weint.“
Meine Frau erwiderte freundlich: „Bleiben Sie mal ruhig. Es ist ja nichts passiert.“
„Da Kind hat aber Angst.“
„Die drei Kinder essen ganz genüsslich ihr Essen und alles ist in bester Ordnung“, intervenierte meine Frau, „die bekommen nicht mal mit, dass unsere Hündin hier sitzt.“.
Der Türke wurde ungehalten und drohte meiner Frau, die Polizei zu rufen, weil das Kind geweint hätte. „Nur zu!“ kam die Antwort und er nahm sein Handy, um zu wählen.
Er wiederholte nochmals, dass das Kind geweint hätte und wir unseren Hund wegnehmen sollten. Wir reagierten nicht, denn ich hatte ja Cora an der „kurzen Leine“ gehabt und sie hatte sich vor ein paar Sekunden wieder hingelegt.
Er war verdutzt und wiederholte seine „Bitte“ noch mehrere Male, doch meine Frau sagte gebetsmühlengleich: „Jetzt rufen Sie endlich die Polizei! Das wollten Sie doch sowieso.“

Wir tranken unsere Getränke währenddessen aus und konnten mit anhören, dass unser Gegenüber anscheinend irgend jemanden sagte, er möge kommen, weil hier im Marstall ein Kind geweint habe, weil ein Hund gebellt hätte.
Was weiter am Handy geredet wurde, wissen wir nicht.

Als der Mann aufgelegt hatte, standen wir auf.
„Sie müssen hier bleiben, die Polizei kommt gleich“, verlangte er von uns. Wir gingen langsam um den Tisch. Er wiederholte, wir sollten warten, bis die Polizei komme. Er protestierte eindringlich.
„Wir gehen der Polizei entgegen“, sagte meine Frau.

„Und wir dürfen laut unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung hingehen, wo wir wollen“, fügte ich hinzu, „alles Andere wäre Freiiheitsberaubung.“. 

Der Türke spielte „herunter mit den Mundwinkeln und der Kinnlade“.
Er war sprachlos.
Wir gingen weiter unseres Weges.

Während er mit uns „geredet“ hatte, war ihm entgangen, dass die mit den Kinder auch gegangen war. 

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