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Jens Spahn hat sich erfreulich dazu geäußert, dass das Pharmaunternehmen AstraZenenca bei der Europäischen Gesundheitsbehörde beantragt hatte, ihren Impfstoff gegen Corona (Covid-19) zuzulassen.

Anscheinend immer noch angeschlagen von dem Beschaffungsdebakel bezüglich BioNTech/Pfizer äußert er sich im meinungslosen Politiker-Slang darüber, dass AstraZeneca gar nicht soviel liefern könne, wie bestellt wurde. Das ist interessant, denn der Impfstoff ist noch nicht zugelassen, aber die Beschaffung ist in die Knie gegangen.

Hat sich Jens Spahn möglicherweise bei Karl Lauterbach mit dem Schwartmal-Sydrom angesteckt?
Einen seltsamen Lichtblick kommuniziert er allerdings.

Ich erwarte die Zulassung des Impfstoffes von AstraZeneca in einer Woche. Ich hoffe, dass dann auch im Februar Lieferungen geben wird von AstraZeneca und zwar in einer Größenordnung, da bin ich weiterhin zuversichtlich, die schon im Februar einen Unterschied machen wird im Vergleich zu, wenn wir AstraZeneca nicht hätten

Man lasse sich dies auf der Zunge zergehen!

Frei nach dem Statement von Jens Spahn zu Impfstoff von AstraZeneca kann man auch folgendes schlussfolgern:

„Wenn ich Bonbons kaufe, habe ich mehr (in einer Größenordnung), als wenn ich keine hätte.“

Sehr geehrter Herr Tolzin aus Herrenberg-Kuppingen,
gestern musste ich erstaunt feststellen, dass sich in meinem Briefkasten trotz Aufkleber „Keine Werbung, … , keine sonstigen Blätter“ plötzlich einer Ihrer Flyer befand.

Er trägt die Überschrift „Kreis Böblingen steht auf.“.

Ich habe mich gefragt, wie es Ihnen als informierter Bürger, Journalist und Bürgerrechtler passieren konnte, dass dort „Kreis“ und nicht „Landkreis“ stand.

Vielleicht läuft man in Kuppingen auf der Widdersteinstraße ja im Kreis, so wie Sie Ihre Argumentation immer wiederholen, als wenn Sie im Kreis laufen oder sich in einer niemals enden wollenden Schleife ohne Wiederkehr befinden. Die Widdersteinstraße hat bekanntermaßen einen Ausleger, der in eine Sackgasse endet und davor ist eben der Kreis, der einen Rund in rechteckiger Form gleicht.
Wenn man nur immer rechts herumläuft, kommt man nicht heraus.
Vielleicht befindet sich im Schwerpunkt die „e Mitte“.

Wie dem auch sei!

Verrannt haben Sie sich allemal!

„Kreis Böblingen steht“ … jedenfalls nicht auf.

Es sind, einige Leute, die wissenschaftliche Erkenntnisse nicht wirklich verstehen oder aus einem Schutzreflex heraus die Wahrheit nicht sehen wollen.
Vielleicht steht ja der „Kreis“ in der Widdersteinstraße auf, also die, die in diesem Rechteck wohnen und wegen eines möglichen Rechtsdralls nicht mehr herauskommen.
Ich muss übrigens sagen, dass ich die Widdersteinstraße erst auf der Landkarte nicht gefunden habe, da ich aufgrund Ihrer Aussagen und Argumentation darauf hereingefallen war, dass es „Widerstandstraße“ geheißen haben könnte.

Auf der Vorderseite des Flyers ist eine ganz tolle Grafik zu sehen, die die Intensivbettenbelegung zeigt.
Dabei ist Ihnen beziehungsweise ihrem Freund Schiffmann aber der Fehler unterlaufen, dass dies zwei Statistiken sind, die andere Anfangsanforderungen und Betrachtungsräume haben.
Man kann nicht die Verteilung und Belegung der Intensivbetten über ganz 2019 mit der Belegung über die Zeit des Anstiegs der Corona-Infizierten im Spätherbst 2020 vergleichen.

Das müssen Sie doch gewusst haben, denn Journalisten müssen ja Statistiken verstehen können, weil es zum Handwerk gehört!

Ganz oben auf der Vorderseite geht es um den PCR-Test.
Der PCR-Test, der auf das Corona-Virus geeicht ist, kann nur anzeigen, ob ein Corona-Test „positiv“ oder „negativ“ ist.

Das wissen Sie als ehemaliger „gesundheitspolitischer Sprecher“.

Dann kommen Sie auf den sogenannten „CT-Wert“ zu sprechen.

Sie vergessen aber dabei, dass ein Vermehrungszyklus von unter 30 – CT-Wert unter 30 – darauf schließen lässt, dass der, von dem die Probe genommen wurde, infektiös ist.
Dann weisen Sie darauf hin, dass der PCR-Test auch Erbmaterial und vieles andere erkennen kann.
Das stimmt, denn der PCR-Test ist nur eine Verfahrensbeschreibung.
Er kann eingesetzt werden, um alle möglichen Gen-Ketten, Viren und vieles mehr wie Erbkrankheiten oder schwere Krankheiten erkennen.

So gibt es zum Beispiel einen PCR-Test, der auf das Corona-Virus geeicht ist.

Zu Beginn war der Test fehleranfälliger, Das geben auch Experten zu. Inzwischen ist er aber sicher, weil Biologen bessere Kriterien entwickelt haben, wie sie das Virus in einer Probe sicher finden können: Eine Genregion – sei sie noch so corona-typisch – reicht nicht aus. Es muss eine zweite positiv anschlagen. Das ist wie bei der Fahndung nach einem Verdächtigen. Er kann nicht nur anhand der Augenfarbe überführt werden, auch seine Fingerabdrücke müssen stimmen.

Es ist aber so – das muss ich Ihnen nicht erklären – , dass neuerdings drei Sequenzen gefunden werden müssen. Wenn alle drei „positiv“ ausschlagen, ist der Patient positiv an Corona (Covid) erkrankt.
Wenn nur eine Sequenz „positiv“ detektiert wird, muss man weitersuchen oder es kann nach 50 Vermehrungszyklen abgebrochen werden.

Zwei „Richtige“ bedeutet übrigens „schwach positiv“.

Bei einem „Richtigen“ wird sehr oft angeordnet, den Test wiederholen zu müssen.

Die Teste können übrigens keine „sonstigen Dinge“ erkennen, da sie dafür (nicht) geeicht oder ausgelegt sind, Corona zu erkennen.

Jedem steht laut Artikel 5 des Grundgesetzes zu, sich überall zu informieren, wo man will.

Das machen Sie ja auch, Herr Tolzin.

Sie schauen gerne Servus-TV, wie ich dem Flyer entnehmen kann.
Bei Servus-TV darf Herr Bhakdi behaupten, dass die Pandemie zu Ende sei, auch wenn in land momentan von einem Tag auf den nächsten ungefähr 25 000 Menschen neu am Corona-Virus erkranken und grob überschlagen 600 sterben.

Weltweit gehen die Corona-Infizierten in Richtung 80 Millionen, die Todesfälle sind bei mehr als 1,7 Millionen.

Bei momentan 524 065 Neufällen weltweit kann man von einem Ende der Pandemie sprechen.
Das gestattet ja Artikel 5.
Man muss sich dann nur fragen lassen, ob man noch in dieser Realität beheimatet ist.
Über circa 500 000 tägliche neuinfizierte Menschen hinwegzusehen, fällt schon in die Kategorie „Menschenverachtung“.

Diese Aussage darf ich machen, wegen Artikel 5.

Au der aufgeschlagenen Innenseite des Flyers folgen QR-Codes mit Gruppen wie „Eltern stehen auf“ und „Expertengruppen“.
Diese Expertengruppen verweisen auf andere Expertengruppen, die wieder auf die vorigen verweisen.
„Experte A“ hat sein Wissen von „Experte B“, der dies wiederum von der Webseite von „Experte A“ hat.

Das ist so, als wenn der Paketbote in der Widdersteinstraße beim Nachbarn von Ihnen ein Paket abgeben hätte und sich die Nachbarn Meier und Müller immer daraus einen Spaß mit Ihnen machen, Sie immer wieder von Meier nach Müller und zurück zuschicken, weil diese immer wieder sagen: „Der hat das Paket.“.

Irgendwann würden Sie aber merken, dass man Sie hochgenommen hat oder zumindest, dass etwas nicht stimmt.

Nun kommt das schon zigmal widerlegte Wissen, dass Masken schädlich seien.
Es wird in Videos gezeigt, dass sogenannte CO2-Messgeräte Alarm schlagen, wenn man (aus)atmet. Diese Geräte alarmieren, wenn der CO2-Gehalt über 10 000 ppm gemessen wird. In der Luft, die man ausatmet, sind aber schon 40 000 ppm vorhanden.

Messungen von Lungenärzten haben zudem mehrfach ergeben, dass der Sauerstoffgehalt beim Atmen unter der Maske nicht sinkt und der Kohlendioxidgehalt (CO2) nicht steigt.

Angeblich halten Masken nichts zurück.

Dann können diese ja auch kein Sauerstoff zurückhalten. Sauerstoff ist wesentlich kleiner als ein Virus.
Ein Kohlendioxid-Moleküle hat nur ein Atom mehr als ein Sauerstoff-Molekül.
Man muss bei der generellen Aussage „Masken halten nichts zurück.“ unterscheiden, ob man ische oder selbst-gehäkelte Masken meint.

Jetzt kommt auf der hintersten Seite das Infektionsschutzgesetz zur Sprache..
Die dritte Variante heißt übrigens „Drittes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ und nicht „Ermächtigungsgesetz.“.
Das Ermächtigungsgesetz gab – salopp gesagt – den Nazis die Möglichkeit, Gesetze ohne Zustimmung des Parlaments abzuschaffen oder neue zu erlassen.

„Das dritte Gesetz …“ legt die Grundlage, dass das Parlament in jede Einscheidung mit eingebunden werden muss, wenn etwas entschieden wird, das zum Beispiel die Corona-Krise betrifft.
Die Ministerpräsidentenkonferenz wie vor dem „zweiten Lockdown“ war so etwas. Jedes Landesparlament musste ratifizieren und zustimmen.
Das nennt man „parlamentarische Kontrolle“.

Das muss man aber einem Ex-Mitglied der „en Mitte“, wie Sie es sind, nicht erklären. Zudem waren Sie dort „gesundheitspolitischer Sprecher“, bevor Sie aus der Partei „entfernt“ wurden.
Kann ja mal passieren.
Man muss nicht darauf verweisen, dass diese Partei rechtskonservativ ist, man kann dies aber tun.
Diese Partei unterstützt die „Germanische Neue “, die als Scharlatanerie bekannt ist, aber Schwamm drüber!

Sehr geehrter Herr Tolzin,
nun bin ich gespannt, ob und wenn, wie Sie (gegen)argumentieren.

Mit freundlichem Gruß aus Böblingen

Dietmar Schneidewind

P.S.: Alle Fakten und auch Ihre Adresse habe ich aus dem oben genannten Flyer, der Sie als Verantwortlicher nennt. Dort kann jeder diese Angaben nach.

Nicht nur die Reform des Bußgeldkatalogs hat er versemmelt, sondern die PKW-Maut auch.
Ebenso hat er zwar einen Doktortitel, den er aber nur in Bayern benutzen darf.

Mir stinkt das Gehabe und Unschuldsgetue dieses Möchtegern-Doktors und Tministers schon lange.
Es gab eine Zeit, in der Verantwortungsträger ihren Hut nahmen, wenn sie Schaden für das Volk angerichtet hatten.

Diese Zeit wird wohl nicht zurückkommen …

Nachdem er sich in Bayern etabliert hatte und dann zum sminister erkoren wurde, wurde klar, dass die Promotion des Andreas Scheuer gar keine richtige war, sondern er sich gar nicht „Doktor“ nennen durfte. Seltsamerweise war aber sein Doktortitel in Bayern anerkannt.

Einer seiner ersten Fauxpas kam mit der PKW-Maut.
Von vornherein war klar, dass die Erhebung der Maut plus gleichzeitiger Reduzierung der Kfz. Steuern für Inländern nicht EU-konform sein konnte.
Diese Wissensdiskrepanz schob er wie ein bockiges Kind beiseite, immer wieder.
Nachdem er seine „PKW-Maut“ zum zigten Mal gelobt hatte, urteilte die EU gegen seine Maut.

Reue? Nein!

Dann kam die Reform des Bußgeldkatalogs im Straßen.
Mal davon abgesehen, dass bei Erhöhung von Bußgeldern und Verschärfungen immer gemotzt wird, zog er sein Ding durch.
Für die Durchsetzung ist ihm ein „formeller Fehle“ unterlaufen.
Den benutzte er dafür, zu sagen, dass er mit der Reform sowieso nie konform gegangen sei.

Dummer und dreister kann man sich nicht herauswinden.

Bitte zurücktreten!

Bei Tönnies-Fleisch in Rheda-Wiedenbrück sind momentan knapp 7000 Mitarbeiter samt ihrer n in Quarantäne. Man spricht von 1500 bis 2000 nachweislich infizierten. In den Kreisen Gütersloh und Warendorf wurde der sogenannte „Lockdown“ verhängt.

Nun laufen sich Politiker, Unternehmer und Gewerkschaften einen Wolf, um den entstandenen Schaden abzuwenden und unter Kontrolle zu bekommen.

Gestern sprach ein Gewerkschafter, der für die Betreuung der Fremdarbeiter bei Tönnies zuständig ist, über die schwierigen Arbeitsbedingungen.
Er sprach über die schwere Arbeit im Betrieb, die langen Schichten von stellenweise zwölf Stunden und das Betriebsklima, das dort herrsche.
Auch bemängelte er die Unterbringung der Fremdarbeiter, die sich mit bis zu zehn Personen eine Wohnung teilten. Die Wohnungen seien nur zum Übernachten zwischen den Schichten benutzt worden, doch man könne bei Temperaturen um 25 bis 30 Grad nicht verlangen, dass diese nun dort zusammenhockten wegen der Quarantäne.
Er sprach auch davon, dass die Fremdarbeiter auch nicht immer den Mindestlohn bezahlt bekämen.

Das ist sehr schlimm.

Die Gewerkschaft hat aber nicht erst bei Bekanntwerden der eklatanten Infektionslage gewusst, welche Bedingungen in den Schlachthöfen vorherrschen. Die Gewerkschaften waren Anfang der 2000-er-Jahren die ersten, die beim Auffliegen des Gammelfleisches über die schlimmen Arbeitsbedingungen schrien.
Schon zu der Zeit wurde nach Abschaffung der sogenannten „Werksverträge“ gerufen und Politiker versprachen Besserung.

Die Gewerkschaften haben stillschweigend hingenommen, dass nur kleine Korrekturen am Rande vorgenommen wurden und hielten den Mund.
Wenn der Gewerkschafter schon lange die Fremdarbeiter betreut hat und jetzt erst redet, heuchelt er.

Ebenso kann man dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen nicht mehr glauben, wenn er meint, ein Lockdown sei erst bei der Zahl von 1550 Infizierten notwendig gewesen.

Laut Corona-Verordnung muss in einem Kreis beziehungsweise Landkreis ein „Lockdown kommen“, wenn mehr als 50 Infizierte auf 100 000 Menschen im Mittel über eine Woche aufgetreten sind.

Im Kreis Gütersloh wohnen: 364.938 Menschen, Stand Ende 2019.
Rein rechnerisch – wie in der Corona-Verodnung beschrieben – hätte der „Lockdown“ bei 1277 Infizierten eingeleitet werden müssen und nicht bei 1550, wie Ministerpräsident Laschet es veranlasst hatte.

Ebenso verhält es sich mit dem „Lockdown“ für den Kreis Warendorf, in dem 277 840 Menschen wohnen. Dieser „Lockdown“ hätte bei rein rechnerisch 973 Infizierten eingeleitet werden müssen.

Genauso eine Verschleierung sieht man in der kreisfreien Stadt Hamm.
Es wird von offizieller Stelle behauptet, in Hamm gelte ein Grenzwert von 90 Infizierten pro Tag auf 100 000 Einwohnern über eine Woche im Mittel.
Dies ist schlichtweg eine Falschaussage, denn laut Corona-Verordnung gilt überall der Grenzwert von 50.
Man könnte mit der Einwohnerzahl von ca. 180 000 in der Stadt Hamm argumentieren. Dann würde dieser Grenzwert nur für Hamm selbst gelten, berechnet auf der Basis von 50, denn der Grenzwert von 50 pro 100 000 Einwohner ergibt in der kreisfreien Stadt Hamm bei 180 000 Menschen 90.

Man sieht also – wieder einmal – dass nicht nur von offizieller Seite Fakten verdreht werden, sondern alle Beteiligten nicht so ganz die Wahrheit richtig darstellen.

Etwas sollte man bedenken, auch anhand der Einreiseverbote von Bürgern aus Nordrhein-Westfalen in vier Bundesländer.

Eine Person hat das Corona-Virus von China nach eingeschleppt. Insgesamt sind über 190 000 e an diese Seuche erkrankt. Wenn dem Corona-Ausbruch in den Kreisen Gütersloh, Warendorf und der kreisfreien Stadt Hamm kein Einhalt geboten wird, kann es ganz schnell zu einer zweiten Corona-Welle kommen.

Manchen Politikern sind wohl knapp 9000 Tote nicht genug!

Die Gesundheitsminister der Europäischen Union haben entschieden, dass die Produktion von Arzneimittel verstärkt in stattfinden soll.

Im Zuge der Corona-Pandemie und der dadurch bedingten stockenden bis stillstehenden Produktion in Fernost fehlten viele Arzneimittel.

In den vergangenen Jahren sind die Kosten für Arzneimittel sehr gestiegen.
Bedingt dadurch wurde auf Alternativen von Markenarzneien gesetzt, den sogenannten Generika.

Dies sind Mittel, die den gleichen Inhaltsstoff enthalten wie zum Beispiel ein Markenprodukt, in der Regel aber wesentlich billiger sind.

Da es über Jahre nicht gelang, Preise zu drücken, wurde die „Aut-Idem-Regelung“ eingeführt.

Apotheker sind verpflichtet ein vom Arzt verschriebenes Medikament gegen ein Generikum oder ein anderes wirkstoff‑ und mengengleiches Arzneimittel auszutauschen, wenn dieses preisgünstiger ist.
Der Arzt kann diese Regelung in Ausnahmefällen auf dem Rezept revidieren.

Bedingt durch diesen Preiskampf mussten Pharmaunternehmen billiger produzieren und verlagerten ihre Produktionsstandorte erst nach Ost, später nach Fernost.

Nun wurde der Markt durch die Corona-Krise so gut wie leergefegt, da der Nachschub für wichtige Arzneimittel fehlte.

Die EU-Gesundheitsminister haben eine richtige Entscheidung gefällt, Anreize zu schaffen, dass Arzneimittel wieder in hergestellt werden, um so aus der Abhängigkeitsschlinge Fernosts zu kommen.

Zumindest hat die Corona-Krise einige Personen zum Nachdenken und Handeln bewegt.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat heute drei Punkte kommuniziert, die sehr wichtig seien und nun in Angriff genommen würden.
Es ist auch ein Appell.

Jens Spahn hat nun drei Punkte wie folgt genannt:

  1. Fünfundzwanzig Prozent der Intensivbetten in den Krankenhäusern seien für Corona-Infizierte gedacht.
    Da langsam die Krankenhäuser wieder mit „Routine-Operationen“ beginnen, muss ein Viertel der Intensivbetten freigehalten werden.
    Der Anzahl der (Neu‑) Infizierten und Kranken geht zwar zurück, doch hat man Angst, dass durch die Lockerungen wieder mehr Menschen erkranken könnten.
  2. Es seien größere Mengen an „hochwertigen“ Schutzmarken der Klasse FFP-2 in land in Auftrag gegeben worden. 50 Millionen sollten ab August pro Woche produziert werden.
    FFP-2-Masken haben nur einen mittelhohen Schutz vor Viren und anderen Keimen. Für den Einsatz für Krankenhauspersonal sind diese ungeeignet, da diese zudem nicht mal über Filter und Ventile verfügen. Wenn man diese Masken trägt, wird einem auf Dauer schwindelig und schlecht, da man seine eigene Atemluft wieder einatmet.
    Diese Masken werden ab August geliefert.
    Soll das Corona-Virus bis dahin Urlaub machen?
  3. Durch die „entspannte Lage“ dürften Patienten wieder in die Notfallambulanzen gehen.
    Jens Spahn hat überhaupt nichts gelernt.
    Eins der Hauptprobleme von Notfallambulanzen ist, dass Personen mit angeblichen „schlimmen Wehwehchen“ kommen, die eigentlich von Hausärzten behandelt werden sollten. Immer wieder müssen Patienten, die zum Beispiel mit Blähungen oder einer Erkältung kommen, zu niedergelassenen Ärzten geschickt werden.
    Wichtige und richtige Notfälle kommen stellenweise zu kurz.

Bei dem nicht ausgereiften Drei-Punkte-Programm denkt man eher an drei Punkte auf einer gelben Armbinde.

Corona-Neuerkrankungen zum Vortag – Quelle: Robert-Koch-Institut, 2.4.2020

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte gestern, dass man über Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen reden könne, wenn die Verdoppelung der Infizierten mindestens zehn Tage betrage.

Das hört sich vordergründig erstmal gut an.

Wenn man sich die Statistiken des Robert-Koch-Instituts anschaut, erkennt man das innerhalb der letzten Wochen mehrmals eine Verdoppelung der Neu-Infizierten.
Von knapp 7 000 auf 15 000 in zwei Tagen, von ungefähr 15 000 auf 30 000 in vier Tagen scheint eine gute Ausgangslage zu sein.

Anders sieht es aus, wenn man die Anzahl der Neu-Unfizierten betrachtet.
Diese steigen von einem Tag auf den anderen um etwa fünf bis sechstausend.

Von 7 000 auf 15 000 in zwei Tagen ist rein rechnerisch gesehen nachvollziehbar. In diesem Zeitraum war die Anzahl der Neu-Infizierten etwas niedriger. Dann ging es rapide auf 30 000 hoch. Auch diese Rechnung kann man nachvollziehen, wenn man die Zahlen von Vortag zum aktuellen hinzuaddiert.
Von 30 000 auf 60 000 ist eine Differenz von 30 000. Korreliert man nun die Neu-Infizierten täglich, scheint es langsamer zu gehen.
Eine größere Differenz (30 000 auf 60 000) wird langsamer eingeholt, als eine kleinere (15 000 auf 30 000).

Hier ist der Fehler in der Betrachtung.

Eine Eindämmung oder Verlangsamung kann erst dann eintreten, wenn die Zahl der täglichen Neu-Infizierten rückläufig ist.

Im Zuge der Corona-Krise hat man sich daran erinnert, dass im Tarifvertrag ausgehandelt wurde, dass Pflegepersonal Gefahrenzulagen bekommen. So ist es zum Beispiel beim Pflegepersonal, die in Psychiatrien arbeiten.

Nun soll auch eine Prämie an das Pflegepersonal wegen der Gefährdung durch Corona gezahlt werden, denn warme Worte sind irgendwann ausgelutscht.

An das Pflegepersonal soll pro Monat sage und schreibe 48 Euro gezahlt werden.

Des wären, wenn man eine durchschnittliche Monatsarbeitszeit vom 160 Stunden zugrunde legt, dreißig Cent pro Stunde.

Bei diesem klitzekleinen Obolus kommt noch hinzu, dass sich eine hier nicht näher genannte Klinikleitung außerstande sieht, sich darum zu kümmern, dass das Pflegepersonal, das an der „Corona-Front“ arbeitet, dieses zugesprochen bekommt.

In einer E-Mail des Betriebsrates zu diesem Thema steht wörtlich:

Ein geplanter Verhandlungstermin wurde in Frage gestellt, man habe wichtigeres zu tun.

Undankbarkeit hat viele Namen und viele Gesichter.

Das ssystem, das permanent als unverwundbar gelobt wurde, hat nach ein paar Tagen des Herumkränkelns schon die Flügel gestreckt. Anhand von Meldungen aus allen Bereichen der kann man sehen, wie anfällig das hochgelobte System in Wirklichkeit ist.

Man kann nicht darüber hinwegsehen, dass viele Unternehmen momentan die Produktion schließen und ihre Kapazitäten herunterfahren.
Es kommt kaum Geld herein.
Großunternehmen haben sich in ihren als n zelebrierten Jahresabschlüssen Lobeshymnen gesungen, wie toll sie Gewinne eingefahren haben und dass sie für die gerüstet seien.

Und jetzt kommt ein Virus daher und die , die „bestens“ für die gerüstet ist und Krisen – Digitalisierung, E-Autos et cetera – übersteht, liegt am Boden.

Einfach so, wo gerade mal erst alles gedrosselt wurde!

Die Corona-Krise zeigt, wie angreifbar doch alles ist.

Sie offenbart aber auch den puren Egoismus.

Das System „Investmentbanking“ zeigte sein menschenverachtendes Gesicht, als Profitsüchtige Geld auf den Niedergang des Systems setzten, um dadurch gewaltig hohe Profite einzustreichen.

Der Coronavirus verschont niemanden, nur weil er ein Geldpolster hat.

Der Glaube, Geld und Gold machten unverwundbar, ist am Boden zerstört.

Ab Montag, den 23.3.2020, gelten bezüglich der Corona-Krise folgende einschneidende Maßnahmen für land.

Ⅰ. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

Ⅱ. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter Ⅰ. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 ⅿ einzuhalten.

Ⅲ. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

Ⅳ. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.

Ⅴ. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.

Ⅵ. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

Ⅶ. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. isch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

Ⅷ. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikums ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.

Ⅸ. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.

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