Verkehr

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Neuer Audio-Kommentar (Podcast) zur „Demo gegen die Corona-Maßnahmen“ in Stuttgart am 3.4.2021

Nicht nur die Reform des Bußgeldkatalogs hat er versemmelt, sondern die PKW-Maut auch.
Ebenso hat er zwar einen Doktortitel, den er aber nur in Bayern benutzen darf.

Mir stinkt das Gehabe und Unschuldsgetue dieses Möchtegern-Doktors und VerkehrTministers schon lange.
Es gab eine Zeit, in der Verantwortungsträger ihren Hut nahmen, wenn sie Schaden für das Volk angerichtet hatten.

Diese Zeit wird wohl nicht zurückkommen …

Nachdem er sich in Bayern etabliert hatte und dann zum Verkehrsminister erkoren wurde, wurde klar, dass die Promotion des Andreas Scheuer gar keine richtige war, sondern er sich gar nicht „Doktor“ nennen durfte. Seltsamerweise war aber sein Doktortitel in Bayern anerkannt.

Einer seiner ersten Fauxpas kam mit der PKW-Maut.
Von vornherein war klar, dass die Erhebung der Maut plus gleichzeitiger Reduzierung der Kfz. Steuern für Inländern nicht EU-konform sein konnte.
Diese Wissensdiskrepanz schob er wie ein bockiges Kind beiseite, immer wieder.
Nachdem er seine „PKW-Maut“ zum zigten Mal gelobt hatte, urteilte die EU gegen seine Maut.

Reue? Nein!

Dann kam die Reform des Bußgeldkatalogs im Straßenverkehr.
Mal davon abgesehen, dass bei Erhöhung von Bußgeldern und Verschärfungen immer gemotzt wird, zog er sein Ding durch.
Für die Durchsetzung ist ihm ein „formeller Fehle“ unterlaufen.
Den benutzte er dafür, zu sagen, dass er mit der Reform sowieso nie konform gegangen sei.

Dummer und dreister kann man sich nicht herauswinden.

Bitte zurücktreten!

Bekanntermaßen gibt es die Personen, die sich gegen die Corona-Beschränkungen wehren.
Sie berufen sich auf das Grundgesetz und verteidigen ihre „persönliche Freiheit“ und verleugnen die Gefahr von Corona (Covid-19).

Die Argumentation der vermeintlichen „Verteidiger der persönlichen Freiheit“ wiederholt sich innerhalb der gleichen Strukturen.

Die Ewig-Verleugner haben ein Bild der Welt, das aussagt, dass jede (staatliche) Maßnahme nur dazu dient, die Bevölkerung zu manipulieren oder in eine bestimmte Bahn zu lenken. Die „Regierung“ will in deren Augen über kurz oder lang eine Diktatur einrichten.

Als Beispiel möchte ich die Corona-Krise heranziehen.

Mitte/Ende März wütete die Welle der Corona-Pandemie in Europa. Zu diesem Zeitpunkt infizierten sich pro Tag in Deutschland etwa 5000 Personen, gegen Ende März waren es circa 6300.
Mitte März wurden die ersten Maßnahmen eingeleitet, die besagten, dass in Restaurants Abstände zu halten sind und dass sich dort nur noch eine bestimmte Anzahl aufhalten durften.
Am 23. März trat dann der sogenannte „Lockdown“ mit Kontaktbeschränkungen und Schließungen von Restaurants, Hotels, Läden et cetera in Kraft.
Ab dem 29. April wurden dann Mundschutze – Alltagsmasken – Pflicht beim Einkaufen, im öffentlichen Personennahverkehr und in einigen anderen Bereichen verpflichtend, um die Verbreitung weiter einzudämmen.

Einige Party-Fanatiker beklagten zwar, dass sie nirgends feiern könnten, doch es blieb ruhig.
Die ersten Stimmen wurden laut, als die Maskenpflicht eingeführt wurde.
Sie klangen wie bei Kindern, die einfach etwas nicht tun wollten.

Gesundheitsbehörden, unter anderem die WHO, hatten zu Anfang der Corona-Pandemie gesagt, dass nur medizinische Mundschutz hülfen, aber keine selbstgemachten.
Zwei Wochen später gab es eine andere Einschätzung, dass die selbstgenähten – nicht medizinischen – gegen Tröpfcheninfektion schützen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Viren durch eine Alltagsmaske ausgeatmet werden und diese durch eine andere Person mit Maske eingeatmet werden, stellte sich als sehr gering heraus.
In der Wissenschaft gibt es eben laufend neue Erkenntnisse.

Für die, die aus einem Reflex heraus keine Maske tragen wollten, war dies ein Widerspruch.
Für ihre Argumentation zogen sie die „alte“ Einschätzung heran. Wenn man sie auf die „neue“ aufmerksam machte, entgegneten sie lapidar, dass die Wissenschaftler nicht wüssten, was sie täten.

Zudem hätte die „Wissenschaft“ nachgegeben – alternativ Falschmeldungen herausgegeben – damit die Regierung das Volk gängeln könnte.

Die Argumentationsschleife zieht sich durch alle Diskussionen.

Man bildet sich ein, dass zum Beispiel die Regierung eine Diktatur errichten will. Dies kann man nicht beweisen. Da der sogenannte „Lockdown“ Einschränkungen bedeutet, münzt man dies um, dass die Regierung mit diesen Maßnahmen schaut, wie schnell man das Volk einpferchen kann.
Der zweite Schritt ist dann das Tragen von Masken, um das Volk langsam daran zu gewöhnen, folgsam zu werden.

Dazu passt herein, dass Behörden erst Alltagsmasken als nicht ausreichend klassifiziert hat, einige Wochen später dies doch tun.
Man verliert einfach aus den Augen, dass die Behörden bei der ersten Einschätzung medizinische Masken mit Alltagsmasken verglichen haben und in der zweiten Einschätzung gesagt wurde, dass Alltagsmasken auch hülfen.

Das Ausgangsproblem ist immer das gleiche.
Die Regierung oder Unternehmen – Der Hass liegt generell bei Bill Gates und Microsoft sowie bei Pharma‑ und IT-Unternehmen. – plant das Volk unter Kontrolle zu bekommen.
Wenn nun die Regierung etwa tut, was einem nicht genehm ist, sieht man nicht das große Ganze – Abwendung einer Pandemie – sondern nur die Einschränkung und agiert dagegen.
Man feiert sich selbst als „Widerständler“.
Man sammelt Halbwahrheiten, um sich gegen jegliche Art von Fakten zu wehren. Dazu gehört auch, jegliche Behörden als „unglaubwürdig“ zu deklarieren.
Dazu gehört vonseiten der Ewig-Verleugner auch die immerwährende Forderung nach Quellen, aus denen man seine Fakten bezieht.
Lässt man sich darauf ein, merkt man schnell, dass die Ewig-Leugner diese aus „unglaubwürdig“ deklassieren, denn nur die eigenen Quellen, die nur Halbwahrheiten liefern, gelten bei ihnen „glaubwürdig“.

Alles für den Kontext, recht zu haben.

Jedes Jahr im Frühling geht das Gezeter wieder los …
Unsere freiheitsliebenden Freunde mit den zwei Rädern rasen wieder durch Städte, Dörfer, die Natur und so weiter.

Sie wollen raus, weil sie den ganzen Winter über eingesperrt waren.

Freitheit!

Noch bevor Euer erstes „Argument“ kommt, wie es immer kommt, möchte ich Euch den Wind aus den Segeln nehmen.

Ich fahre auch Motorrad.

Und mir geht Euer Gezeter mächtig auf den Geist.

Wind um die Nase – geschenkt!

Bis jetzt konnte ich noch nicht herausbekommen, was daran „Freiheit“ ist, wenn wie irre durch die Städte gefahren wird, man den Motor zum lauten Heulen bringt und sich vordrängelt bei roten Ampeln, um ganz vorne zu stehen.

Und dann Eure Hypersensibilität!

Beschwert man sich, dass Ihr rücksichtslos seid, ruft Ihr, dass diese Personen keine Ahnung haben und nur etwas gegen Motorradfahrer haben!

Ja, sie haben etwas gegen Euch rücksichtslose Motorradfahrer.

Zu jeder Kritik habt Ihr ja ein passendes „Gegenargument“ und wenn es noch so weltfremd ist!

Wenn auf der Autobahn Stau ist, muss man notgedrungen warten.

Ihr fahrt – weil Ihr es könnt (!!!) – durch sie oder neben den Autoschlangen her, was laut Straßenverkehrsordnung nicht erlaubt ist.
Ihr sagt, dass es heiß sei unter der „Lederkombi“ und niemand verlangen könnte, dass Ihr so lange mit der Lederkleidung in der prallen Sonne steht.
Ihr malt dann aus, dass Ihr „überhitzt“ und ein Kreislauf‑ oder Was-auch-immer-Kollaps drohe.
Ich trage auch Lederkleidung beim Motorradfahren und ich habe regelkonform im Stau gestanden, ohne zu kollabieren.
Und das nicht nur einmal.

Ihr erzählt dann, dass es ja nicht nur die Sonne ist, die Euch zu schaffen macht.
Von oben brennt die Sonne. Der Motorblock ist auch heiß. Dazu kommt noch, dass die Straßen sehr heiß werden.
Diese drei Hitzequellen würden Euch fast umbringen.

Das hieße, dass ich mir von der sengenden Hitze des Motorblocks die Beine verbrennen müsste, weil dieser immer da ist.
Wenn jemand im Sommer barfuß geht, verbrennt er sich nicht die Fußsohlen. Bei Schuhen schmelzen auch nicht die Sohlen.

In der Sonne zu stehen, ist nicht schön, auch nicht mit dem Fahrrad, aber man hält es aus.

Es gibt übrigens keine Statistiken, die belegen, dass Motorradfahrer einen „Kollaps“ bekommen haben von der Sonne und es deshalb zum Unfall gekommen ist.
Die Unfälle passieren, weil man die Maschine aufdreht und irgendwann nicht mehr reagieren kann.

Wenn Motorradtreffs stattfinden, steht Ihr mit Eurer „Lederkombi“ in der Sonne und palavert.
Es wird dann nicht zu heiß.

Auf der Autobahn „überhitzt“ Ihr ja angeblich und müsst weiterfahren, damit Euch der Wind abkühlt.
So langsam, wie Ihr Euch durch die Autoschlangen drängelt, erzeugt Ihr definitiv keinen Fahrtwind.

Wenn Autofahrer Euch sagen, dass Ihr gar nicht bei Staus weiterfahren dürft, kommt Ihr mit dem Argument, dass Ihr das dürft.

Der Unterschied ist, dass Ihr meint, das zu dürfen.

Das Argument, in den Niederlanden dürften Motorradfahrer mit Warnblinkanlage durch den Stau fahren, habt Ihr Euch ausgedacht, um Euch zu rechtfertigen.

Diese Regelung gibt es nicht laut ansässigem Verkehrsministerium.

Eigentlich liefert Ihr Euch selbst schon das Gegenargument.

Denn wenn es in den Niederlanden erlaubt wäre, heißt es nicht, dass man es in Deutschland auch dürfte.

Wenn Motorradfahrer „überhitzen“ würden, wenn sie warten müssten, würde es so sein, dass Motorradfahren aus gesundheitlichem Gründen verboten würde.

„Bitte nehmt auf Motorradfahrer Rücksicht!
Sie sind den ganzen Winter nicht gefahren und müssen sich erst wieder ans Fahren gewöhnen.“

Diesen Appell findet man jedes Frühjahr in diversen Foren, Websites et cetera.

Wenn man im Winter nicht fahren konnte, fährt man in der Regel langsam und vorsichtig, um erstmal wieder ein Gefühl dafür zu bekommen. Dann kann man sich langsam steigern.
Zumindest mache ich es so.

Übrigens … Winter …

Wenn jemand im Winter Motorrad fährt, hat er noch nie gesagt, dass er erfriert, wenn er dann schnell fährt oder am Stau „vorbeizieht“.

Wenn es stimmen würde, dass die Sonne so schlimm wäre für einen „Kollaps“, müssten die wenigen, die im Winter fahren, gesittet fahren, und zum Beispiel im Winter im Stau stehen bleiben.
Es könnte ja nichts „überhitzen“.

Wenn Motorräder verunglücken, ist laut Polizeibericht im überwiegend großer Zahl der Motorradfahrer schuld.
Motorräder, die aus Kurven geflogen sind, waren zu schnell.

Das „wilde“ Gebühren der rücksichtslosen Motorradfahrer wird dadurch impliziert, dass bei Radar‑ und Geschwindigkeitskontrollen von vorne gemessen wird.
Motorräder haben die Nummernschilder hinten.

Warum sprechen sich denn so viele von Euch dagegen aus, dass vorne in irgendeiner Form ein Nummernschild sein soll?

Platz könnte man schaffen für ein kleines Schild.
Zudem sind die Kameras für die Verkehrsüberwachung schon sehr gut, dass man auch kleine Nummernschilder erfassen und auswerten könnte.

Mir als rücksichtsloser und regelkonformer Motorradfahrer fällt es nicht schwer, sich an die Straßenverkehrsordnung zu halten.
Dann sollte es anderen auch nicht schwerfallen.

Durch die Beschränkungen hat es Deutschland geschafft, die Neuinfektionen mit dem Corona-Virus tief herunterzudrücken, von über 6000 Neuinfektionen pro Tag vor dem sogenannten „Lockdown“ bis aktuell unter eintausend.

Manche Stimmen, wie zum Beispiel auch die Teilnehmer der gestrigen Anti-Corona-Maßnahmen-Kundgebung schließen daraus, dass alles gar nicht so schlimm gewesen sei.
Sie verkennen dabei, dass erst durch die Maßnahmen die zahlen gedrückt werden konnten.

Vor dem „Lockdown“ gab es in Deutschland knapp 30 000 Infizierte und pro Tag steckten sich etwa 4 000 an. Dies erreichte am Anfang des „Lockdowns“ 6 200. Dann fiel es langsam aber stetig.
Die Maßnahmen wie Kontakt‑ und Ausgangsbeschränkungen waren erfolgreich.

Was die Verharmlosen verkennen, ist das sogenannte „Ausbreitungsparadoxon“.

Wissenschaftler und Mediziner analysieren (Neu‑)Infektionszahlen.
Daraus erstellen sie eine Prognose.
Sie entwickeln Thesen, wie man die Infektionszahlen drücken kann.
Die Maßnahmen werden durchgesetzt.

Das sind die ersten Stufen.

Durch die eingeleiteten Maßnahmen (Ausgangsbeschränkungen, Hygieneregeln et cetera) verringert sich die Zahl der Neuinfektionen.
Die Maßnahmen sind beziehungsweise waren erfolgreich.

Wären die Maßnahmen nicht unternommen worden, hätte sich die Infektion noch mehr ausgebreitet.
Durch das Handeln im Vorhinein oder zu einem frühen Zeitpunkt konnte der schlimmere Fall, den man befürchtet hatte, gemildert werden.

Bei dieser Handlungsweise kommt es zu einem Paradoxon, oder zumindest kann man es so bezeichnen.

Gestern hatte ich über die Harmlosigkeit oder Gefährlichkeit von Corona sinniert. Daraufhin bekam ein ich per Mail ein Statement von einer Medizinerin.

 

Was das Gefährliche an Corona ist:
Wenn man es hat, ist es nicht schlimm.
Wenn es aber zu einer Lungenentzündung kommt, dann wird es gefährlich.
Dann ist man sehr schnell intensivpflichtig und muss beatmet werden.
Das kann man auch nur symptomatisch machen, weil es keine Medikamente gibt und hoffen, dass diese Patienten es überleben.
Der Grund, warum man jetzt alles schließt, ist, dass man gar nicht so viele Beatmungsplätze hat, um die Erkrankten, die davon eine Lungenentzündung bekommen haben, beatmen kann.
Man rechnet aber damit, dass, wenn es wärmer wird, die Viren schneller abgetötet sind.

Corona kann also eine lebensbedrohliche Lungenentzündung verursachen. Mit anderen Worten: Corona ist ein potenziell todbringender Virus.

Die Bewertung der „Corona-Krise“ durch die Bundesregierung ist seit heute Mittag plötzlich auch eine andere.

Seltsam!

Noch gestern schwafelte die Bundeskanzlerin beschwichtigend herum und machte wie immer einen auf „Ist ja gar nicht schlimm und wir schaffen das“, doch heute ist es urplötzlich anders.

Mediziner und Virologen gehen davon aus, dass die durch Corona verursachte Lungenentzündung – einfach ausgedrückt – die Lunge verklebt und die daran erkrankten beatmet werden müssen. Vorher legt man sie ins künstliche Koma.

Diese jetzt schon kritische Variante kann für alte, gebrechliche und kranke Menschen tödlich verlaufen. Einfach gesagt, wachen sie aus dem künstlichen Koma nicht mehr auf, indem sie sterben.

Der Großteil, so schätzen involvierte Forscher, wird „nur“ an einer grippeähnlichen Erkrankung leiden, möglicherweise mit Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Magen-und-Darm-Infekt ähnlichen Symptomen und/oder Unwohlsein.
Die moderate, deren Infizierte doppelt so hoch sein werde, wie die der (sehr) kritischen, ist schlimmer als die „milde“.

Weswegen ich persönlich sehr verärgert bin, ist die Öffentlichkeitsarbeit der Bundesregierung, was Corona betrifft.

Es war von vornherein bekannt, wie schlimm Corona ist und welche Auswirkungen es haben wird.

Ich hätte mir gewünscht, dass man anstatt zu beschwichtigen, direkt Tacheles geredet und die Bürger vernünftig aufgeklärt hätte.

Bildquelle: Pixelio/Clarissa Schwarz

Der Verband der Automobilindustrie e. Ⅴ. (VDA) mit Sitz in Berlin hat beschlossen, dass die Internationale Automobil-Ausstellung im Jahr 2021 nicht mehr in Frankfurt stattfinden solle.
 
Unter den sechs Bewerbern gehörte auch die Messegesellschaft Stuttgart.
Diese ist allerdings nicht in die engere Auswahl einbezogen worden.
In Stuttgart wird nun Maulaffen feilgehalten.

Wenn wundert es, dass Stuttgart abgelehnt wurde?

In Stuttgart werden Autofahrer – insbesondere Dieselfahrer – ohne Ende drangsaliert.
2019 wurde ein Dieselfahrverbot für Autos unterhalb der EU-Norm 5 erlassen, bei dem es angeblich keine Kontrollen gebe. Wenn jemand allerdings ein „Knöllchen“ wegen geringer Delikte wie zum Beispiel Falschparken bekommt, wird kontrolliert, welche Abgasnorm das Auto hat und gegebenenfalls eine Strafe von 108,50 Euro zusätzlich zum anderen Vergehen verhängt. Ab 2020 gilt für Dieselautos, die der EU-Norm 5 entsprechen, stellenweise Fahrverbote auf bestimmten strecken ebenso ein Fahrverbot. Es werden Überlegungen angestellt, Dieselautos mit EU-Norm 6 bis 6-C auch zu verbieten.

Autofahrer werden als Umweltsünder gebrandmarkt und generell für die Umweltverschmutzung verantwortlich gemacht.

Nun hat sich die Messe Stuttgart um die Ausrichtung der IAA 2021 beworben und man ist traurig, dass man es nicht mal in die engere Auswahl geschafft hat.

Warum sollte der Verband der Automobilindustrie die IAA in einer Stadt und in einem Bundesland abhalten, in dem Autofahrer drangsaliert werden und als Prügelknabe Nummer Eins gelten?

Heute, Mittwoch, 20.11.2019, ist eine neue Online-Zeitung erschienen.

„Der Sekundenzeiger der Geschichte“

Darin befinden sich Nachrichten, Berichte, Ankündigungen und vieles mehr im, um und aus dem Steampunk-Genre.

„Der Sekundenzeiger der Geschichte“ ist im Format PDF gehalten und kann in der Regel mit jedem Browser gelesen werden.

Die erste Ausgabe kommt zum Stuttgarter Messe-Herbst heraus, denn dort ist in Halle 10, Stand D62 ein „Steampunk Village“ zu sehen.

Unter www.sekundenzeiger.com kann er sich angeschaut werden.

Dort, wo wir wohnen, ist zwischen den Häusern Radfahren verboten. 
Um das nahe gelegene Gymnasium darf man dies allerdings.
An den Wegen zu den Häusern stehen blaue Schilder, die eindeutige anzeigen, wo genau die Fußgängerwege – Amtssprache: „Gehwege“ – beginnen.

Beim Schild 239 handelt es sich um ein reines Fußgänger-Schild. Der Weg darf nur als Gehweg von Fußgängern genutzt werden. Es handelt sich hier um einen Sonderweg für Fußgänger.
Kinder bis zehn Jahren dürfen in diesem Bereich mit dem Rad fahren.

Uns nervt es ungemein, wenn man dort zu Fuß geht und von Fahrradfahrern belästigt wird, weil sie eine vermeintliche Abkürzung nehmen wollen.

Einige Jugendliche, die weit über zehn Jahre waren, fuhren wieder in den Weg ein. Zudem hatte ich noch Cora an der Leine.

„Hier ist kein Fahrradweg“, sagte ich zu einem Mädchen, das vor Cora gebremst hatte. Cora stand dort, hatte aber weder gebellt, noch irgendwas anderes gemacht. Sie schaute es nur abwartend an.

Ich wiederholte, dass hier kein Fahrrad gefahren werden dürfe. Das Mädchen sagte: „Ich weiß.“, blieb aber auf dem Rad sitzen, abwartend, dass ich Cora wohl zu mir näher hole.
„Wenn Du es weißt, dann stiege ab!“, sagte ich, „Du kannst Dein Fahrrad hier durchschieben.“
Ein paar andere hatten auch angehalten und warteten vor der gespannten Leine von Cora, die sich hingesetzt hatte, mit ihrer Rute wedelte und auf etwas Spannendes hoffte.
„Hier ist kein Fahrradweg, denn das blaue Schild mit der Mutter und dem kleinen Kind bedeutet, dass hier ein reiner Gehweg ist. Ihr könnt hier alle gerne schieben.“
„Das weiß ich“, meinte wieder das eine Mädchen.
„Leute, Ihr könnt es Euch aussuchen. Entweder steigt Ihr ab und schiebt oder Ihr fahrt an der Bäckerei her.“
Cora hatte währenddessen den Weg freigemacht und war ein kleines Stückchen den Weg zu unserem Haus hereingegangen.
Die fünf Kinder schauten mich völlig ratlos und verwirrt an. Sie waren wohl überfordert.

Dann kam ein Erwachsener von der anderen Seite und fuhr langsam an mich heran.
„Sie wissen aber schon, dass hier nur ein Gehweg ist und dass hier Radfahren verboten ist“, stellte ich eine Frage.
„Das weiß ich“, antwortet er mit hämischem Blick.
„Sie sind ein schlechtes Beispiel für die Kinder hier“, intervenierte ich, doch er fuhr neben mir her, auf zwei Kinder zu und quetschte sich durch diese respektlos durch. Die meisten Kinder blieben stehen, während einige einfach neben mir her fuhren.

Soviel also zu Verkehrsregeln!

Die Situation ist, im Nachhinein betrachtet, eher irreal gewesen.
Als ich den Kindern erzählt hatte, dass hier Radfahrverbot gelte, schauten diese mich an, als wäre ihnen ein Außerirdischer erschienen.
Sie kamen nicht damit klar, dass ein Fremder ihnen klarmachte, was „Gesetz“ ist.
Das Mädchen zu Anfang hat in keinster Weise begriffen, um was es ging. Es sagte zwar, dass es wisse, dass man nicht mit dem Rad fahren dürfe, hat aber nicht verstanden, dass sie im Mittelpunkt stand und gemeint war.

Liebe Gretaistinnen und Gretaisten,

als ich Schüler war, bin ich jeden Morgen an Hecken und Sträuchern vorbeigegangen, die mit grauem schweren Staub bedeckt waren. Ich wuchs in einer Stadt auf, in der es viele Zementwerke gab.

Wir haben dies in den Griff bekommen, weil auf den Schornsteinen Filter installiert wurden, und plötzlich waren die Blätter nicht mehr grau, sondern grün.
Wir hielten die Dünnsäureverklappung von Chemiekonzernen in der Nordsee und den Weltmeeren auf. Wir schafften es, dass das Baumsterben durch „Sauren Regen“ aufhörte und den Borkenkäfer verwiesen wir in seine Schranken.

Wir waren unterwegs in Sachen „Doppelter Nulllösung“, „SALT I“, „SALT II“, „START“ und nahmen an Ostermärschen teil. Wir richteten Friedensfeste aus, alles für eine bessere Zukunft!
In unserer Freizeit!
Durch unsere Beharrlichkeit wurde in Autos erst der Katalysator und dann der Rußpartikelfilter eingeführt. Motoren verbrauchen weniger Rohstoffe und leisten mehr.
Damit nicht soviel Energie verblasen wird, benutzen wir Wärmedämmungen an unseren Häusern.
Innen brennen Energiesparlampen. Immer energieeffizientere Heizungen versorgen uns mit Wärme.
Es ging weiter mit Reduzierung von CO2 und NO, Eindämmung der Produktion von Umweltgiften und so weiter. So wurden auch der Rhein und die Ruhr sowie viele andere Flüsse wieder kuriert.
Wir fahren mit verbrauchsniedrigen Autos und beherrschen die ökologische Fahrweise.
Photovoltaik‑ und Windkraftanlagen produzieren Strom. Atomkraft und Kohlekraftwerke werden reduziert, auch in der Produktion. Der verringerte CO2-Ausstoß und das Abschwören von Treibgasen (FCKW), zum Beispiel in Deos und Parfüms, Spraysdosen etc., sorgen dafür, dass das Ozonloch langsam, aber stetig kleiner wird.

Wir tragen volle Getränkeflaschen in unseren Rucksäcken oder Taschen mit auf unseren Spaziergänge und die leeren wieder zurück mit nach Hause. Wir trennen unseren Müll, damit er recycelt werden kann, benutzen weniger Plastiktaschen sowie Einwegbehälter und schreiben auf Recycling-Papier. Getränke kaufen wir in Pfandflaschen. Wir sammeln Batterien und bringen sie mit anderen Dingen zur Sondermüllannahme.

Ihr, liebe Gretaistinnen und Gretaisten, geht für den Klimaschutz freitags auf die Straße. Freitags, wenn Ihr in der Schule sein solltet, also nicht in Eurer Freizeit!

Weil ja niemand von Euch verlangen kann, dass Ihr laufen müsst, bringen Euch Mami und Papi mit Ihren hubraumgewaltigen und kraftstrotzenden Autos zu Euren „Friday-For-Future-Events“.
Ihr habt vorher Transparente und Schilder mit tollen Parolen gebastelt, damit Eure „Message“ herüberkommt.
Vor den Events holt Ihr Euch bei Euren Lieblings-Fast Food-Filialen noch „Coffee“ oder sonstiges „To-Go“ in Plastik‑ oder Pappbehältern. Während der Events werft Ihr die Becher weg, weil sie Euch beim Demonstrieren stören.
Nach Euren „Klimaschutz-Events“ geht Ihr hungrig zum „Fast-Food-Restaurant“ und esst Euch satt, weil so ein Event natürlich schlaucht. Die Verpackungen sind, auch wenn Ihr die Sachen dort und nicht draußen esst, in Umverpackungen eingepackt und diese werden dann entsorgt, nicht recycelt.
Weil Eure Transparente und Schilder dort unbequem sind, müsst Ihr sie loswerden und legt sie davor oder steckt sie in die städtischen Mülleimer, nicht sortiert wie bei der Mülltrennung, die Ihr propagiert.
Vor, während und nach den Events macht Ihr Fotos und Selfies, die in sozialen Onlnenetzwerken hochgeladen werden, weil es der Sebstdarstellungswahn so will.
Wenn die Handys, Smartphones und Tablets schwächeln, stöpselt Ihr Powerbanks an sie, damit es weiter gehen kann. Die Powerbanks werden mit Strom aufgeladen, meistens zu Hause.
Wieder zu Hause zurück macht Ihr erst mal Eure Laptops, PC oder Game-Stations an, wenn Ihr sie sowieso nicht angelassen habt, damit diese zeitnah Aktualisierungen in Eurer Abwesenheit installieren können.
Dann wird stundenlang gespielt. Nebenher kommuniziert man in den sozialen Onlinenetzen und hat das Licht an. Das vergisst man auszumachen nach dem Toilettengang. Vorm Ins-Bett-Gehen kurz noch die aktuellen und angesagten Fernsehserien etc anschauen und sich darüber über Messenger austauschen, während das Licht brennt.
Während Ihr schlaft, laden Eure Handys auf, damit ihr den nächsten Tag gut starten könnt.
Samstags geht es dann auf Partys oder in die Diskotheken, bei denen viel und helles Licht benutzt wird. Die Musik ist laut. Stromverbrauch pur.
Am Sonntag muss man sich auf die nächsten Schultage vorbereiten, die wirklich schwer werden. Eure Mami oder Euer Papi fährt Euch zur Schule und holt Euch wieder ab. In der Schulkantine holt Ihr Euch etwas zu essen und werft die Umverpackungen in den Restmüll. Alternativ geht Ihr zur Imbissbude oder holt Euch etwas beim nahen Diskounter.

Freitags könnt Ihr es etwas langsamer angehen lassen, weil ja wieder turnusmäßig „Friday for Furture“ angesagt ist. Man muss ja nicht pünktlich kommen.

Ihr wollt uns mit Euren „Friday-for-Future-Events“ wachrütteln, damit wir etwas für die Umwelt tun und vor allem für Eure Zukunft.

Was macht Ihr?

Schaltet Ihr Eure Handys aus, verzichtet Ihr auf Fast-Food, geht nicht mehr in  Diskotheken, schränkt Ihr Eure Gaming-Aktivitäten ein, geht Ihr zu Fuß zur Schule?

Mitnichten!

Wer tut etwas für die Zukunft?

 

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Syntronica: Soultime

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