T.N.T. for the Brain

Das kurze Gedächtnis der Elterngeneration – oder: Warum Dankbarkeit keine Schwäche ist

Wenn aus fürsorglichen Eltern plötzlich anklagende Kinder werden

Es gibt einen Moment im Leben vieler Menschen, der alles verändert. 

Der Moment, in dem man selbst zum ersten Mal ein Kind in den Armen hält und plötzlich begreift, was Verantwortung wirklich bedeutet. 

Die Welt ordnet sich neu. Prioritäten verschieben sich. Und mit ihnen – leider allzu oft – auch das Bild, das man von der eigenen Kindheit trägt.

Was dann passiert, ist ein Phänomen, das Kinderärzte, Hebammen und Familientherapeuten seit Jahren mit stiller Besorgnis beobachten: Die neu gebackenen Eltern werfen einen prüfenden Blick zurück in ihre eigene Kindheit und beginnen, Bilanz zu ziehen. Nicht selten fällt diese Bilanz zuungunsten der eigenen Eltern aus. Plötzlich erinnert man sich an verpasste Vorsorgeuntersuchungen, an Entwicklungsschritte, die niemand dokumentiert hat, an Impftermine, die möglicherweise zu spät wahrgenommen wurden. Und aus diesen Erinnerungen – oft bruchstückhaft, oft emotional gefärbt, selten objektiv – wird Anklage.

Die eigenen Eltern, die Großmütter und Großväter von heute, sitzen dann am Küchentisch und hören sich vorhalten, was sie damals angeblich versäumt haben. Oft sprachlos. Oft verletzt. Und fast immer zutiefst missverstanden.

Man muss es klar sagen: Die modernen Früherkennungsuntersuchungen für Kinder sind eine der großen Errungenschaften der zeitgenössischen Medizin. Die sogenannten U‑Untersuchungen in Deutschland – von U1 direkt nach der Geburt bis U9 im Vorschulalter, ergänzt durch J1 und J2 im Jugendalter – sind ein gut durchdachtes System, das Entwicklungsstörungen frühzeitig erkennen, Krankheiten vorbeugen und Eltern Orientierung geben soll. Wer ein Kind durch dieses System begleitet, tut etwas Richtiges. Unbestritten.

Doch dieser berechtigte Stolz auf die eigene Fürsorge schlägt manchmal in etwas um, das man nur als retrospektiven Hochmut bezeichnen kann. Die Eltern von heute, ausgestattet mit Smartphones voller Tracking-Apps, mit Vorsorgeheften, die akribisch abgehakt werden, mit Kinderärzten, die per Online-Terminbuchung erreichbar sind, und mit einer Flut an Ratgeberliteratur, die jeden Lebensmonat eines Kindes penibel begleitet – diese Eltern messen die Vergangenheit mit dem Maßstab der Gegenwart. Und das ist, mit Verlaub, intellektuell unredlich.

Denn was sie dabei vergessen, ist so simpel wie fundamental: Ihre eigenen Eltern liebten mit der gleichen Kraft, handelten nach bestem Wissen und Gewissen und gaben alles, was sie hatten. Der Beweis liegt, oft genug, direkt vor ihnen – in Form ihrer eigenen, gesunden und gut entwickelten Person.

Lassen Sie uns eine Familie betrachten, wie sie sich so oder ähnlich in Deutschland tausendfach findet. Nennen wir sie die Familie Brenner.

Melanie und Jonas Brenner, beide Anfang dreißig, sind Eltern eines kleinen Mädchens. Emilia wurde vier Wochen vor dem errechneten Termin geboren – ein sogenanntes spätes Frühchen, medizinisch auch als „Late Preterm” bezeichnet, robust und von Anfang an auf einem guten Weg. Die ersten Tage waren mit der natürlichen Aufregung verbunden, die jede Frühgeburt mit sich bringt, doch Emilia entwickelte sich rasch und prächtig. Heute ist sie ein lebhaftes, neugieriges Kind mit großen Augen und einem Lachen, das den ganzen Raum füllt.

Der Kinderarzt hat es bei jeder Untersuchung bestätigt, zuletzt mit einer Eindeutigkeit, die keinen Zweifel lässt: Emilia ist vollkommen unauffällig. Ihre Entwicklung entspricht in allen relevanten Bereichen dem, was man von einem Kind ihres Alters erwartet. Kein Rückstand, keine Auffälligkeiten, keine Hinweise auf irgendeine Form von Beeinträchtigung. Das Mädchen ist, wie der Arzt es freundlich aber bestimmt formulierte, kerngesund und altersgerecht entwickelt.

Doch Melanie und Jonas scheinen dieses Urteil nicht wirklich annehmen zu können. Oder zu wollen.

Was bei Emilias Geburt begann, war verständlich und menschlich: Eltern, die ihr zu früh geborenes Kind mit besonderer Wachheit beobachteten, die jeden Schritt dokumentierten, jeden Arzttermin wahrnahmen, jede Entwicklung mit dem Lineal der Erwartung maßen. Diese Intensität der Sorge ist in den ersten Wochen nach einer Frühgeburt nicht nur verständlich, sie ist geradezu natürlich. Das Herz eines Elternteils, das sein Kind im Brutkasten sieht, lernt eine Art von Wachheit, die sich nicht einfach wieder abstellen lässt.

Das Problem ist: Sie ließ sich bei den Brenners auch dann nicht abstellen, als längst keine Gefahr mehr bestand.

Die Psychologie hat für dieses Phänomen einen Namen: die sogenannte „vulnerable child syndrome”, das Syndrom des verwundbaren Kindes. Eltern, die ihr Kind in einer frühen Phase als gefährdet oder bedroht erlebt haben, neigen dazu, diese wahrgenommene Verwundbarkeit auf die gesamte weitere Entwicklung zu projizieren – auch dann noch, wenn das Kind längst bewiesen hat, dass es stark und gesund ist. Die frühe Angst legt sich wie eine Folie über den Blick und verfärbt alles, was man sieht.

Bei den Brenners äußert sich das inzwischen auf eine Weise, die ihrem Umfeld zunehmend Sorgen bereitet. Wenn Emilia auf dem Spielplatz keine Sandburgen baut, während andere Kinder es tun, dann ist das für Melanie kein Zufall, kein individueller Spielstil, keine bloße Laune des Augenblicks. Für Melanie ist es ein Zeichen. Ein weiterer Hinweis auf das, was sie insgeheim längst befürchtet. Dabei ist die schlichte Wahrheit: Manche Kinder bauen Sandburgen, manche interessieren sich mehr für Schaukeln, andere laufen lieber durch Pfützen. Das ist keine Diagnostik. Das ist Kindheit.

Der Kinderarzt hat es ruhig und wiederholt erklärt. Die Entwicklungspädiaterin, zu der die Brenners auf eigene Initiative gegangen sind, hat es bestätigt. Emilia ist ein vollkommen normales Kind. Die Sandburg ist kein Symptom. Aber Melanie und Jonas bauen aus lauter Sandkörnern der Sorge eine Burg der Angst, die ihr Kind eines Tages spüren wird – als Last, die es nicht verdient hat.

Nun könnte man meinen, dass Eltern, die so intensiv um ihr Kind besorgt sind, zumindest in der Vergangenheit ähnlich viel Fürsorge erfahren haben und diese daher zu schätzen wissen. Doch es ist bei den Brenners, wie so oft, genau umgekehrt.

Melanie wuchs bei ihrer Mutter Elisabeth auf, einer Frau, die ihre Tochter mit derselben Sorgfalt und Hingabe durch die Kindheit begleitete, die Melanie heute für sich in Anspruch nimmt. Elisabeth brachte Melanie zu allen empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen. Sie war präsent, aufmerksam und liebevoll. Das Ergebnis spricht für sich: Melanie wuchs ohne jede Entwicklungsverzögerung auf, ohne Handicaps, ohne Auffälligkeiten. Sie ist heute eine gesunde, funktionsfähige Erwachsene – der lebendige Beweis für die gute Arbeit ihrer Mutter.

Doch das scheint in Melanies rückwärtsgerichtetem Blick keine Rolle zu spielen. Stattdessen findet Elisabeth sich zunehmend in der Rolle der Angeklagten wieder. Ob die Vorsorgeuntersuchungen damals wirklich alle gemacht wurden? Ob Elisabeth wirklich aufmerksam genug war? Diese Fragen – implizit, manchmal auch explizit – vergiften die Beziehung zwischen Mutter und Tochter auf eine Weise, die schmerzt und die vor allem eines ist: ungerecht.

Denn Elisabeth weiß, was sie getan hat. Sie hat es getan. Die Hefte existieren. Die Erinnerungen existieren. Und vor allem: Melanie existiert, gesund und stark. Welchen weiteren Beweis soll eine Mutter noch erbringen?

Das eigentliche Problem der Familie Brenner ist kein medizinisches. Es ist ein psychologisches – und es trägt einen Namen, der in der modernen Erziehungsforschung zunehmend diskutiert wird: überhöhte elterliche Erwartungen in Kombination mit einer Kultur der Optimierung.

Wir leben in einer Zeit, in der Elternschaft zum Leistungssport geworden ist. Kinder sollen nicht einfach aufwachsen – sie sollen Meilensteine erreichen, Entwicklungsfenster nutzen, Potenziale entfalten. Jede Phase der Kindheit ist durchzogen von Erwartungen, Vergleichen und der stillen, manchmal lauten Frage: Ist mein Kind gut genug? Ist es schnell genug, klug genug, sozial kompetent genug?

Diese Haltung erzeugt eine Wahrnehmungsverzerrung, die Normalität zur Ausnahme und jeden individuellen Entwicklungsweg zur potentiellen Abweichung macht. Wenn Emilia keine Sandburg baut, ist das – in einer entspannten Welt – schlicht unrelevant. Kinder haben individuelle Interessen, Vorlieben und Tempi. Was Melanie und Jonas als besorgniserregend wahrnehmen, ist in Wirklichkeit die bunte, ungeordnete Normalität der Kindheit. Ihr Fehler ist nicht Gleichgültigkeit. Ihr Fehler ist das genaue Gegenteil: eine Aufmerksamkeit, die so hoch gedreht ist, dass sie das Rauschen vom Signal nicht mehr unterscheiden kann.

Und dieses überdrehte Radar richtet sich nach innen – gegen das eigene Kind, das unter dem Gewicht der elterlichen Sorge beinahe zu verschwinden droht – und nach außen, gegen die Großmutter Elisabeth, die als Sündenbock herhalten muss für eine Angst, die in Wirklichkeit nichts mit ihr zu tun hat.

Elisabeth ist nicht allein. Überall in Deutschland sitzen Großeltern am Tisch und hören zu, wie ihre Kinder ihnen erklären, was sie damals hätten besser machen sollen. Wie sie ihren Enkeln gegenüber Erwartungen formulieren, die das Kind erdrücken. Wie aus einem gesunden, fröhlichen Kind ein Projekt wird, das optimiert werden muss.

Viele dieser Großeltern schweigen. Aus Liebe zu ihren Kindern. Aus dem Wunsch heraus, den Frieden zu erhalten. Aus der stillen Hoffnung, dass das alles irgendwann wieder normal wird. Aber ihr Schweigen kostet sie etwas. Es kostet sie Würde, manchmal. Es kostet sie die unbefangene Freude am Enkel, der eigentlich der schönste Teil des Alters sein sollte.

Und es kostet die Kinder etwas, ohne dass sie es merken: den Großeltern gegenüber nämlich jene Dankbarkeit, die nicht nur eine moralische Kategorie ist, sondern auch eine psychologische Ressource. Wer dankbar ist, wer anerkennt, was andere für einen getan haben, der wächst daran. Der entwickelt eine gesunde Demut gegenüber der eigenen Unvollkommenheit. Und diese Demut – das zeigt die psychologische Forschung übereinstimmend – macht auch zu besseren Eltern.

Es ist an der Zeit, ein unbequemes Wort in die Mitte des Raumes zu stellen: Dankbarkeit.

Nicht die weiche, sentimentale Dankbarkeit der Grußkarten. Sondern die ernsthafte, erwachsene Bereitschaft anzuerkennen, dass man das eigene Leben einer Kette von Opfern, Anstrengungen und liebevollen Entscheidungen verdankt, die andere für einen getroffen haben. Dass Melanie heute in der Lage ist, ein Kind großzuziehen, dass sie selbst gesund und kompetent durch die Welt geht – das ist nicht vom Himmel gefallen. Das ist das Ergebnis von Elisabeths jahrzehntelangem Einsatz. Eines Einsatzes, der offenbar so gut war, dass er keine Spuren hinterließ, die man heute beklagen könnte.

Melanie sollte innehalten und sich eine einzige Frage stellen: Wenn Emilia in dreißig Jahren auf meine Mutterschaft zurückblickt – mit welchen Augen soll sie das tun? Mit Augen, die Wärme sehen und Liebe und das Gefühl, bedingungslos angenommen gewesen zu sein? Oder mit Augen, die eine Mutter sehen, die stets besorgt war, stets verglich, stets zweifelte – an ihr, an sich, an allen?

Die Antwort auf diese Frage beginnt heute. Und sie beginnt vielleicht damit, die eigene Mutter anzurufen und einfach zu sagen: Danke. Du hast es gut gemacht. Ich sehe das jetzt.

Emilia Brenner ist ein gesundes Kind. Das ist die gute Nachricht, und sie verdient es, laut gesagt zu werden. Sie braucht keine Therapie, keine Fördermaßnahmen, keine besorgten Blicke, die ihr signalisieren, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Sie braucht das, was alle Kinder brauchen: Eltern, die ihr vertrauen. Die ihr zutrauen, dass sie ihren Weg geht. Die aufhören, in jeder Sandburg, die nicht gebaut wird, ein Symptom zu sehen.

Sie braucht Eltern, die loslassen können. Die begreifen, dass das Beste, was sie für ihr Kind tun können, nicht die perfekte Dokumentation seiner Entwicklung ist, sondern die entspannte Gewissheit: Du bist gut so, wie du bist.

Und sie braucht eine Großmutter Elisabeth, die noch viele Jahre unbeschwert mit ihr spielen kann. Ohne Anklage im Raum. Ohne das Gewicht falscher Vorwürfe. Mit der einfachen, warmen Würde einer Frau, die ihren Job gut gemacht hat – und die das weiß.

Am Ende ist es so schlicht wie unbequem: Die Familie Brenner hat kein krankes Kind. Sie haben eine gesunde Tochter und eine verletzte Großmutter. Und die einzige Diagnose, die hier wirklich zutrifft, ist nicht im Vorsorgeheft zu finden. Sie lautet: zu viel Angst, zu wenig Vertrauen – und viel zu wenig Dankbarkeit.

Freundlichkeit ist kein Bonus. Sie ist kein nettes Extra, das man sich gönnt, wenn alles andere stimmt. Freundlichkeit ist eine Form von Lebensqualität – und man merkt erst, wie sehr sie fehlt, wenn man sie plötzlich erlebt.

In den letzten Wochen ist mir etwas aufgefallen, das sich schwer messen lässt, aber deutlich spürbar ist. 

Seit wir hier in Eppelheim leben, kommen wir häufiger mit Menschen ins Gespräch. 

Einfach so.

Beim Einkaufen, beim Spazierengehen, draußen mit unserer Hündin Hazel. 

Kein besonderes Ereignis, kein Anlass, keine Notwendigkeit. 

Man redet miteinander, weil man sich begegnet.

Das klingt banal. Ist es aber nicht.

Denn es ist ein deutlicher Unterschied, ob Gespräche entstehen dürfen – oder ob man sich erst beweisen muss, um überhaupt wahrgenommen zu werden. 

In manchen Gegenden, besonders in Schwaben, hat man schnell das Gefühl, ein Fremder auf Bewährung zu sein. 

Erst einmal Abstand, erst einmal prüfen, erst einmal schauen. 

Freundlichkeit wird dort nicht verweigert, aber sie ist zurückhaltend, kontrolliert, vorsichtig. 

Man bleibt korrekt, aber reserviert.

Diese Zurückhaltung wirkt. 

Nicht laut, nicht aggressiv – sondern unterschwellig. 

Man wird selbst vorsichtiger, spricht weniger, zieht sich ein Stück zurück. 

Nicht aus Trotz, sondern aus Anpassung. 

Das soziale Klima formt den eigenen Tonfall, oft ohne dass man es merkt.

Hier in Baden erleben wir etwas anderes. 

Menschen sind offen, ohne aufdringlich zu sein.
Freundlich, ohne neugierig zu werden.
Man kommt ins Gespräch, ohne dass es Erwartungen erzeugt. 

Es gibt Nähe, aber auch Respekt. 

Genau diese Mischung macht den Unterschied.

Das wirkt sich auf mehr aus als auf ein paar nette Begegnungen. 

Es verändert den Alltag. 

Man geht entspannter aus dem Haus. 

Man fühlt sich weniger beobachtet, weniger bewertet. 

Auch frühe oder späte Spaziergänge fühlen sich anders an – freier, weiter, sicherer. 

Dieses Gefühl teilen meine Frau und ich gleichermaßen.
Und Hazel spürt es ebenfalls.
Sie ist ruhiger, ausgeglichener, neugieriger, ohne nervös zu sein.
Hunde sind sehr ehrlich, wenn es um Atmosphäre geht.

Freundlichkeit zeigt sich nicht in großen Gesten.
Sie steckt in beiläufigen Worten, im Blickkontakt, im kurzen Austausch.
Sie kostet wenig – und bewirkt viel.
Sie senkt die innere Wachsamkeit, die viele von uns gar nicht mehr als solche wahrnehmen, weil sie so selbstverständlich geworden ist.

Rückblickend wird klar: Es geht nicht darum, dass ein Ort „besser“ ist als ein anderer. 

Es geht darum, wie sehr ein Umfeld erlaubt, einfach da zu sein. 

Ohne Bewährung.

Ohne Vorleistung.

Ohne Maske.

Freundlichkeit ist kein Luxus.

Sie ist ein Teil von Gesundheit.

Und manchmal merkt man erst nach einem Ortswechsel, wie sehr man sie gebraucht hat.

„Dumm gucken, schlau denken“ ist einer dieser Sätze, die auf den ersten Blick wie ein Witz wirken – und auf den zweiten Blick wie eine Lebensstrategie. 

Er beschreibt eine Haltung, die in vielen Situationen erstaunlich wirksam ist: Man gibt sich nach außen harmlos, unspektakulär, vielleicht sogar ein wenig naiv – während man innerlich wach bleibt, klar analysiert und sehr genau plant. 

Es ist die Kunst, nicht mit der Stirn zu kämpfen, sondern mit dem Kopf.

Im Kern meint der Satz: Nicht jeder, der ruhig ist, ist ahnungslos. Nicht jeder, der wenig sagt, hat wenig verstanden. Und nicht jeder, der sich nicht aufplustert, ist schwach. 

Im Gegenteil: Oft ist es gerade die leise Person, die die Lage am besten erfasst. Sie beobachtet, sortiert, erkennt Muster, bewertet Risiken – und handelt dann zur richtigen Zeit. 

Während andere sich mit Lautstärke, Dominanz oder Selbstdarstellung beschäftigen, baut sie innerlich bereits das Schachbrett auf.

Diese Haltung ist besonders in Umgebungen nützlich, in denen viele Menschen ihre Energie darauf verwenden, sich zu positionieren. 

In Hierarchien, in Teams mit Ego-Konflikten, in Betrieben, in denen Verantwortung gerne nach unten weitergereicht wird, oder überall dort, wo man schnell in Machtspiele hineingezogen werden kann. 

Wer dort offen zeigt, wie klar er denkt, macht sich manchmal zur Zielscheibe. 

Denn Klarheit kann bedrohlich wirken. Sie nimmt anderen die Möglichkeit, Nebel zu werfen. 

Sie entlarvt Ausreden. 

Sie stellt Fragen, die nicht bequem sind. Und deshalb reagieren manche Menschen auf Klarheit nicht mit Respekt, sondern mit Angriff, Abwertung oder subtiler Sabotage.

„Dumm gucken, schlau denken“ ist dann eine Form von Selbstschutz. 

Es bedeutet nicht, dass man sich klein macht.
Es bedeutet, dass man seine Stärke nicht ständig auf dem Präsentierteller trägt. 

Man zeigt nicht jedem sofort die Karten. Man lässt andere reden. Man lässt sie sich in ihre Geschichten hineinsteigern. Man lässt sie glauben, sie hätten die Kontrolle. 

Und genau in diesem Moment gewinnt man Informationsvorsprung. Denn wer redet, verrät. Wer prahlt, entblößt. Wer sich aufplustert, zeigt oft mehr Unsicherheit als er selbst merkt.

Das ist der Punkt, an dem der zweite Teil der Übersetzung ins Spiel kommt: „Meister der Tarnung – Genie der Planung.“ 

Tarnung bedeutet nicht Täuschung im moralisch fragwürdigen Sinn. 

Tarnung bedeutet, sich nicht unnötig zu exponieren. 

Es ist das bewusste Weglassen von Signalen, die andere sofort aufschrecken würden. 

Wer sich klug verhält, muss nicht jedem beweisen, wie klug er ist. Er muss nur erreichen, dass die Situation am Ende so ausgeht, wie sie ausgehen soll.

In der Praxis sieht das so aus: Während andere sich streiten, hört man zu. 

Während andere Schuld verteilen, dokumentiert man Fakten.

Während andere dramatisieren, bleibt man ruhig. 

Während andere sich in Details verlieren, erkennt man die Struktur. Während andere versuchen, mit Autorität zu gewinnen, gewinnt man mit Präzision. 

Man lässt sich nicht auf Nebenschauplätze ziehen.
Man reagiert nicht auf Provokationen.
Man wird nicht laut, nur weil jemand anders laut wird. Man bleibt bei der Sache. 

Und genau dadurch entsteht eine innere Überlegenheit, die man nicht schreien muss.

Diese Haltung hat etwas von strategischer Geduld. 

Sie ist das Gegenteil von Impuls. 

Viele Menschen verwechseln Impulsivität mit Stärke.
Sie glauben, wer schnell reagiert, sei souverän. 

In Wahrheit ist schnelle Reaktion oft nur schnelle Überforderung. „Dumm gucken, schlau denken“ bedeutet: erst denken, dann handeln. 

Und zwar nicht langsam, sondern bewusst. 

Es ist wie ein kurzer Moment innerer Stille, in dem man sich selbst fragt: Was passiert hier wirklich?
Was ist die Absicht des anderen?
Welche Information fehlt?
Welche Konsequenz hat mein nächster Satz?

Ein wichtiger Aspekt ist dabei, dass man nicht in die Rolle rutscht, die andere einem geben wollen.
In toxischen Dynamiken versuchen Menschen oft, anderen Rollen zuzuschreiben: der Unfähige, der Anfänger, der Störer, der Überempfindliche, der Querulant. 

Wenn man sich emotional hineinziehen lässt, erfüllt man diese Rolle. 

Man reagiert, wie es erwartet wird.
Man liefert Angriffsfläche.
Man macht sich berechenbar. 

Wer hingegen „dumm guckt“, also äußerlich neutral bleibt, gibt dieser Rollenzuweisung keinen Halt. 

Er bleibt ungreifbar.
Er bleibt schwer manipulierbar. 

Und das ist in Machtspielen eine enorme Stärke.

Dabei geht es nicht darum, dauerhaft passiv zu sein. 

Das wäre ein Missverständnis. „Dumm gucken, schlau denken“ ist keine Kapitulation, sondern eine Form von Timing. 

Man wählt den Moment, in dem man spricht.
Und wenn man spricht, dann sitzt es. 

Nicht zehn Sätze, nicht Rechtfertigungen, nicht Erklärungen. S
ondern ein Satz, der den Kern trifft.
Ein Satz, der die Nebelwand aufreißt.
Ein Satz, der zeigt: Ich habe verstanden.
Und ich lasse mich nicht abwimmeln.

In einer Arbeitswelt, in der viele Führungskräfte mit Floskeln arbeiten, ist diese Haltung besonders wertvoll. 

Wenn ein Chef versucht, eine berechtigte Frage mit einem lapidaren Satz abzuschneiden, dann ist der Reflex vieler Menschen: Entweder klein beigeben oder in den Konflikt gehen. 

Beides führt oft zu Stress. 

„Dumm gucken, schlau denken“ ist der dritte Weg: ruhig bleiben, aber nicht nachgeben. 

Man nimmt den Satz zur Kenntnis – und stellt die Frage trotzdem noch einmal, sachlich, präzise, ohne Emotion. 

Man zeigt damit: „Ich habe Ihre Abwehr bemerkt. Ich gehe nicht in Ihr Spiel. Aber ich brauche die Information. Und ich bleibe so lange dabei, bis sie da ist.”

Das ist ein stiller Machtgewinn. 

Nicht, weil man jemanden „besiegt“, sondern weil man die Kontrolle über sich selbst behält. 

Wer sich nicht provozieren lässt, bleibt handlungsfähig.
Wer handlungsfähig bleibt, kann gestalten.
Und wer gestalten kann, ist nicht Opfer der Umstände, sondern Akteur.

Psychologisch betrachtet steckt darin auch ein Schutz vor dem sogenannten „Ego-Haken“.

Viele Konflikte eskalieren nicht wegen der Sache, sondern weil das Ego anspringt. 

Jemand fühlt sich angegriffen, nicht respektiert, nicht gesehen.
Und plötzlich geht es nicht mehr um Regeln, sondern um Rang, Status, Kränkung. 

„Dumm gucken, schlau denken“ ist eine Methode, das Ego bewusst klein zu halten. 

Man lässt es nicht ans Steuer.
Man bleibt beim Ziel.
Und das Ziel ist meistens nicht, Recht zu haben, sondern wirksam zu sein.

Natürlich hat diese Haltung auch Grenzen. 

Sie ist kein Freifahrtschein, alles zu schlucken. 

Wer dauerhaft nur tarnen und planen muss, weil ein Umfeld permanent toxisch ist, lebt in ständiger Anspannung. 

Dann wird die Strategie zur Überlebenshaltung, und das kostet Energie. 

In einem gesunden Team braucht man diese Tarnung nicht.
Dort darf man offen sein, klar sein, menschlich sein. 

Aber in Umfeldern, in denen man mit Egos, Unsicherheit und Machtspielchen zu tun hat, ist sie manchmal das klügste Werkzeug, das man hat.

Am Ende bedeutet „Dumm gucken, schlau denken“ vor allem eines: 

Man verwechselt Lautstärke nicht mit Kompetenz.
Man verwechselt Dominanz nicht mit Recht.
Man verwechselt Selbstbewusstsein nicht mit Wahrheit.
Man bleibt ruhig, weil man weiß, dass die wichtigste Kontrolle nicht über andere geht, sondern über sich selbst.

Der „Meister der Tarnung“ ist nicht derjenige, der sich versteckt.

Sondern derjenige, der entscheidet, wann er sichtbar wird.

Und das „Genie der Planung“ ist nicht derjenige, der alles kontrollieren will.

Sondern derjenige, der sich nicht kontrollieren lässt.

Die Leere hinter den Plakaten

Wenn in Baden-Württemberg die Landtagswahl naht, verwandeln sich Laternenmasten in Litfaßsäulen der Beliebigkeit.
Was sagen uns die Versprechen von heute über das Versagen von gestern?

Es ist wieder soweit. Entlang der Bundesstraße 27, die sich von Tübingen nach Stuttgart schlängelt, hängen sie Schulter an Schulter: lächelnde Gesichter auf Hochglanzpappe, umrahmt von Parteifarben. „Für unsere Zukunft!” steht da. „Stark für Baden-Württemberg!” Oder schlicht: Ein Name, ein Foto, ein Logo. Mehr nicht. Als wäre das genug.

Alle paar Meter ein neues Konterfei, ein neuer Slogan, der so viel sagt wie ein Horoskop in der Tageszeitung. 

Die Plakate kleben an Ampeln und Bushaltestellen, sie lehnen an Gartenzäunen und baumeln im Februarwind. Wer morgens zur Arbeit fährt, wird von diesem Meer aus Phrasen begleitet. Und wer abends heimkehrt, wird daran erinnert: Bald ist Wahl. Bald ist wieder alles anders. Versprochen.

Das Ritual der Plakate

Die Landtagswahl in Baden-Württemberg – sie vollzieht sich nach einem Drehbuch, das sich seit Jahrzehnten kaum verändert hat. Sechs Wochen vor dem Urnengang beginnt die große Plakatschlacht. Parteien investieren Hunderttausende Euro in bedruckten Karton, der wetterbeständig sein muss und doch nur für einen flüchtigen Blick bestimmt ist. Ein analoges Spektakel in digitalen Zeiten.

„Zusammen. Für ein starkes Morgen.” So steht es auf den grünen Plakaten. Bei der CDU heißt es: „Verlässlich. Bürgernah. Zukunftsorientiert.” Die SPD verspricht: „Gerechtigkeit für alle.” Die FDP will „Freiheit statt Bevormundung”, die AfD „Mut zur Wahrheit”, die Linke „Sozial statt asozial”. Jede Partei hat ihre drei, vier Schlagworte gefunden, die niemandem wehtun und niemandem wirklich etwas bedeuten.

Man könnte die Plakate austauschen, die Farben ändern, die Gesichter ersetzen – die Botschaft bliebe dieselbe: Wählt mich, ich mach’s besser. Details? Später. Erst mal ankommen im Kopf des Wählers, erst mal präsent sein im öffentlichen Raum. Inhalt ist optional.

Die Kunst der Unverbindlichkeit

Dahinter steckt System. Politikberater sprechen von „emotionaler Ansprache” und „Wiedererkennung”. Plakate sollen keine Argumente liefern, sondern Gefühle wecken. Sie sollen nicht informieren, sondern aktivieren. Wer sich für Details interessiert, der möge bitte die Wahlprogramme lesen – 80, 100, manchmal 120 Seiten kleinteiliger Prosa, die kaum jemand zur Hand nimmt.

Also bleibt das Plakat. Und das Plakat bleibt vage. Denn wer konkret wird, macht sich angreifbar. Wer sagt, wie er die marode Schulinfrastruktur sanieren will, welche Steuern er erhöhen muss, welche Interessengruppen er enttäuschen wird – der riskiert Widerspruch. Besser, man bleibt im Ungefähren. „Bildung stärken!” klingt gut. Niemand ist dagegen. Wie genau? Mit welchem Geld? Auf wessen Kosten? Egal. Das Plakat muss ja nur bis zur Wahl halten.

Diese Unverbindlichkeit ist nicht Zufall, sondern Kalkül. Sie erlaubt es den Parteien, maximale Zustimmung bei minimalem Risiko zu ernten. Sie ist die Essenz dessen, was man moderne Wahlkampfführung nennt: Sag nichts Falsches, indem du nichts Konkretes sagst.

Das Vergessen als Voraussetzung

Und dann ist da noch etwas anderes, etwas, das zwischen den Zeilen der Plakate mitschwingt: die Amnesie. Die kollektive Verabredung, dass Wahlkampf ein Neuanfang ist, ein Reset, bei dem die letzten Jahre nicht zählen. Als würde mit dem Aufhängen der Plakate auch die Vergangenheit abgehängt.

Nehmen wir die Grünen, die seit 2011 den Ministerpräsidenten stellen. 14 Jahre Regierungsverantwortung. 14 Jahre, in denen Versäumnisse nicht ausgeblieben sind: Der Bildungssektor ächzt unter Lehrermangel, marode Schulgebäude prägen vielerorts das Bild. Der öffentliche Nahverkehr, einst als Prestigeprojekt angekündigt, kommt nicht in die Gänge – zu wenige Verbindungen, zu hohe Preise, zu langsamer Ausbau. Die Digitalisierung der Verwaltung? In vielen Kommunen noch immer eine Utopie. Und die Klimaziele, die man sich selbst gesteckt hat? Verfehlt.

Jetzt, im Wahlkampf, sprechen dieselben Politiker von der „Verkehrswende”, die sie „endlich anpacken” wollen. Sie versprechen „beste Bildung für alle Kinder” und „eine Verwaltung, die ins 21. Jahrhundert gehört”. Als wären sie nicht seit über einem Jahrzehnt am Ruder. Als hätten sie all die Zeit über nichts zu sagen gehabt.

Die Opposition und ihr Gedächtnis

Aber auch die Opposition spielt dieses Spiel mit. Die CDU, jahrzehntelang die dominierende Kraft im Südwesten, präsentiert sich als frische Alternative. Dabei saß sie bis 2011 selbst in der Regierung – und vieles, was heute beklagt wird, hat dort seinen Ursprung. Der Investitionsstau bei der Infrastruktur? Begonnen in den Nullerjahren. Die Vernachlässigung des ländlichen Raums? Ein Dauerthema, das auch unter Schwarz-Gelb nicht gelöst wurde. Doch davon spricht heute niemand mehr.

Die SPD wiederum war bis 2016 Juniorpartner der Grünen. Auch sie trägt Mitverantwortung für manches, was schiefgelaufen ist. Trotzdem tritt sie auf, als käme sie von außen, als hätte sie die reine Weste des ewigen Oppositionellen.

Und so reiht sich Versprechen an Versprechen, während die Bilanz der Vergangenheit im Nebel der Rhetorik verschwindet. Der Wähler soll nach vorne schauen, nicht zurück. Er soll glauben, nicht nachrechnen. Er soll hoffen, nicht erinnern.

Das Wahlvolk als Staffage

„Das Wahlvolk” – schon dieser Begriff klingt nach Museum, nach einer Zeit, in der Bürger noch Untertanen waren. Doch im Kern beschreibt er präzise, wie viele Politiker ihre Wähler zu sehen scheinen: als Masse, die mobilisiert werden muss, nicht als Individuen, die überzeugt werden wollen. Als Staffage im demokratischen Theater, die alle paar Jahre ihre Rolle spielt, ihre Stimme abgibt und sich dann wieder zurückzieht.

Die Plakate spiegeln diese Haltung wider. Sie reden nicht mit den Menschen, sie reden an ihnen vorbei. Sie informieren nicht, sie dekorieren. Sie sind Durchhalteparolen ohne Durchhaltevermögen, Versprechen ohne Verfallsdatum, weil sie nie eingelöst werden müssen – nur wiederholt, zur nächsten Wahl.

Dabei wäre der Wähler durchaus bereit, sich mit Inhalten auseinanderzusetzen. Umfragen zeigen seit Jahren: Die Menschen wollen wissen, wie Probleme konkret gelöst werden sollen. Sie sind es leid, mit Allgemeinplätzen abgespeist zu werden. Sie wünschen sich Ehrlichkeit – auch über das, was nicht geht, was zu teuer ist, was Zeit braucht.

Doch diese Ehrlichkeit bleibt Mangelware. Stattdessen dominiert die Illusion der einfachen Lösung. Jede Partei hat sie angeblich gefunden, das Allheilmittel gegen die Krisen der Gegenwart. Wohnungsnot? Kein Problem, wir bauen mehr. Klimawandel? Kriegen wir hin, mit Innovation. Pflegenotstand? Lösen wir, mit besserer Bezahlung. Wie genau, mit welchem Geld, zu wessen Lasten – das steht nicht auf den Plakaten.

Die Mechanik der Enttäuschung

Und so wiederholt sich der Zyklus. Vor der Wahl große Worte, nach der Wahl große Ernüchterung. Die Wahlbeteiligung in Baden-Württemberg lag 2021 bei knapp 64 Prozent – ein Wert, der zeigt, dass mehr als ein Drittel der Wahlberechtigten dem Spektakel fernbleibt. Nicht aus Desinteresse, sondern aus Resignation. Weil sie nicht mehr glauben, dass ihre Stimme etwas ändert. Weil sie die Erfahrung gemacht haben, dass nach der Wahl die Ausreden kommen: die Haushaltslage, die Bundespolitik, die Umstände.

Man könnte den Politikern vorwerfen, zynisch zu sein. Aber vielleicht sind sie einfach nur gefangen in einem System, das Langfristigkeit bestraft und Kurzfristigkeit belohnt. Wer echte Reformen anstrebt, braucht Jahre – aber Wahlen kommen alle fünf. Wer unangenehme Wahrheiten ausspricht, verliert Stimmen – aber wer genug verspricht, gewinnt sie. Die Logik der Demokratie und die Logik der Problemlösung passen nicht immer zusammen.

Was bleibt

In ein paar Wochen werden die Plakate wieder abgehängt. Die Gesichter verschwinden von den Laternenmasten, die Slogans verhallen. Eine neue Regierung wird gebildet, eine Koalition geschmiedet, ein Programm vorgestellt. Und in den ersten Monaten wird vielleicht tatsächlich angepackt, was lange liegen geblieben ist.

Aber schon bald wird der Alltag einkehren, werden die Kompromisse beginnen, werden die großen Worte kleiner werden. Und in fünf Jahren hängen sie wieder, die Plakate. Mit neuen Gesichtern vielleicht, mit neuen Farben. Aber mit denselben Floskeln. Denselben Versprechen. Demselben Vergessen.

Bis dahin bleibt dem Wähler nur eins: zu wählen. Nicht blind, nicht voller Hoffnung, sondern nüchtern. In dem Wissen, dass die Plakate lügen – nicht mit böser Absicht, sondern aus Gewohnheit. Und in dem Wissen, dass Demokratie nicht bedeutet, alle fünf Jahre die perfekte Lösung zu finden, sondern das am wenigsten schlechte Angebot anzunehmen.

Die Plakate hängen noch bis kurz nach der Wahl. Dann kommen sie weg. Was bleibt, sind die Probleme. Und die Frage, wer sie tatsächlich anpackt.

Manchmal erkenne ich den Moment nicht an den Worten, sondern an der Lautstärke.

Wie an einem Windstoß, der plötzlich durchs Zimmer fährt und alles aufwirbelt, was eben noch still lag.

Wenn die Stimme laut wird, wird der Geist leise.

Dann ist da dieses Geräusch von Macht, das keine ist.

Ein Dröhnen, das nicht aus Stärke kommt, sondern aus Angst, nicht gehört zu werden.

Als müsste man sich selbst beweisen, dass man noch Gewicht hat.

Früher habe ich geglaubt, ich müsste mich dagegenstellen.

Müsste wachsen, hart werden, kantig.

Müsste die Brust heben, die Stimme heben, den Raum heben.

Doch ich habe gelernt:

Ich muss mich nicht aufplustern.

Ich kann klein bleiben – und trotzdem standhaft.

Ich kann leise sein – und trotzdem unübersehbar.

Ich kann ruhig atmen, während jemand anderes versucht, mich mit Lärm zu erschüttern.

Denn ein Geist, der wirklich wach ist, macht keinen Krach.

Er bleibt klar.

Er bleibt warm.

Und er bleibt bei sich.

Acht Wochen Ankommen – ein Bericht aus dem Alltag

Acht Wochen sind keine lange Zeit. Und doch reichen sie manchmal aus, um zu merken, dass sich etwas Grundlegendes verändert hat. Für meine Frau, unsere Hündin Hazel und mich sind diese acht Wochen in unserer neuen Wohnung in Eppelheim genau das gewesen: ein langsames, stilles Ankommen – körperlich, emotional und im Alltag.

Der Umzug selbst war kein Neuanfang aus Euphorie, sondern eher eine notwendige Bewegung weg von etwas, das sich über längere Zeit als belastend erwiesen hatte. Kurz vor dem Auszug aus der alten Wohnung kam es zu einem Schimmel-Debakel, das rückblickend vieles erklärt. Nicht nur baulich, sondern auch gesundheitlich. Dieses diffuse Gefühl von ständiger Erschöpfung, wiederkehrendem Unwohlsein, kleinen Infekten und einer permanenten Grundspannung hatte offenbar einen sehr konkreten Ursprung. Erst jetzt, mit Abstand, wird spürbar, wie sehr uns das belastet hat.

In der neuen Wohnung ist davon nichts mehr da. Keine feuchten Ecken, kein Misstrauen gegenüber Wänden, keine Sorge, ob „da wieder etwas ist“. Stattdessen Licht, trockene Räume und ein Raumklima, das sich von Anfang an gut anfühlte. Nach einigen Wochen merkten wir beide unabhängig voneinander: Wir sind weniger krank. Wir schlafen tiefer. Die morgendliche Schwere ist verschwunden. Es ist kein plötzlicher Effekt, sondern ein leises, aber konstantes Besserwerden – so, als würde der Körper endlich aufhören, permanent gegen etwas anzukämpfen.

Auch Hazel hat sich schnell eingelebt. Hunde spüren Veränderungen oft früher als Menschen. Sie ist ruhiger, ausgeglichener, neugieriger. Spaziergänge fühlen sich entspannter an, besonders früh morgens oder abends. In der alten Umgebung waren diese Zeiten oft von einem unterschwelligen Gefühl der Enge begleitet – wenig Raum, wenig Licht, gelegentlich ein ungutes Gefühl. Hier ist das anders. Mehr Weite, mehr Ruhe, weniger innere Wachsamkeit. Das tut uns allen gut.

Was uns besonders überrascht hat, ist die soziale Atmosphäre. Die Menschen hier sind offen, freundlich, zugewandt – ohne aufdringlich zu sein. Gespräche entstehen einfach. Man wird angesprochen, grüßt sich, tauscht ein paar Worte aus. Es ist eine Selbstverständlichkeit, die wir so nicht kannten. Diese Mischung aus Offenheit und respektvoller Zurückhaltung schafft ein Gefühl von Zugehörigkeit, ohne dass man sich erklären oder beweisen muss.

Auch unsere Wohnung wächst langsam zu einem Zuhause. Gardinen, die Licht hereinlassen und gleichzeitig schützen. Kleine Entscheidungen, die den Alltag angenehmer machen. Bald kommt die Einbauküche – ein weiterer Schritt weg vom Provisorium hin zu etwas Dauerhaftem. Jeder dieser Schritte fühlt sich nicht wie „Einrichten“ an, sondern wie Verwurzeln.

Rückblickend lässt sich sagen: Wir haben uns nicht nur räumlich verändert, sondern auch innerlich. Die Zufriedenheit ist zurückgekehrt. Nicht als lauter Zustand, sondern als ruhige Gewissheit. Wir sind entspannter, gelassener, mehr bei uns. Die Dinge des Alltags haben wieder ihr richtiges Gewicht, berufliche Querelen verlieren an Bedeutung, weil das Private wieder trägt.

Acht Wochen sind vergangen. Und wir merken: Das hier ist kein Übergang.

Das hier ist Ankommen.

Dieses Blog wird – vorerst – nicht weitergeführt.

Ich habe viel erzählt, geschrieben, dokumentiert. Ich habe geteilt, was mich bewegt, erschüttert, empört oder erfüllt hat. 

Dieses Blog war mein Ort der Worte, mein Resonanzraum in einer Welt, die oft zu laut war für das Leise und zu schnell für das Tiefe.

Doch nun braucht es eine Pause. Keine Flucht. Kein Verstummen. Sondern eine bewusste Entscheidung:

Ich hole mir mein Morgen zurück.

Ich werde es mir nicht nehmen lassen – nicht von Erwartungen, nicht von Meinungen, nicht von Systemen oder vertrauten Mustern.
Ich werde es nicht zerreden, nicht zerdenken, nicht zerargumentieren lassen.
Ich werde es leben. Schritt für Schritt. Mit allem, was dazugehört: Klarheit. Mut. Und Stille.

Dieses Blog wird weitergehen – aber nicht heute.
Nicht, solange meine Geschichte von außen geschrieben wird.
Sondern erst dann, wenn ich sie wieder selbst schreibe. Mit ruhiger Hand, mit gefestigtem Blick, mit innerem Feuer.
Wenn ich mein Morgen zurückgeholt habe – nicht als Idee, sondern als Wirklichkeit.

Wer weiß – vielleicht sind meine nächsten Worte dann keine Fortsetzung,
sondern ein neuer Anfang.

Bis dahin:
Bleib wach.
Bleib wahr.
Und vor allem: bleib bei dir.

– Dietmar Schneidewind

Ich trage meine Ideen – über dem Grau

Unten ist alles grau.
Schwarz. Weiß. Dazwischen verwaschene Zwischenräume.
Es ist das Fundament, auf dem ich stehe:
Erfahrungen, die ich nicht gewählt habe.
Strukturen, die mich formen wollten.
Alltag, der nach Funktion fragt, nicht nach Fantasie.

Das Grau da unten ist nicht böse.
Es ist nur… ermüdend.
Erwartbar. Festgelegt.
Es ist das „So ist das eben“ der Welt.
Das Raster, in das man mich zu pressen versuchte.

Aber ich habe mich entschieden,
darüber etwas anderes zu tragen.

Ich trage Farbe.
Ich trage Explosionen aus Licht und Idee.
Ich trage das, was aus meinem Kopf kommt –
nicht, weil ich provozieren will.
Sondern weil ich zeigen muss, dass ich da bin.

„Hier endet das Grau.
Ab hier beginnt der Teil von mir,
der leuchtet, spinnt, denkt, träumt.“

Mein T‑Shirt ist keine Kleidung.
Es ist eine Skizze meines Innenlebens.
Es zeigt, was möglich ist, wenn man den Kopf nicht senkt,
sondern hebt.

Ich trage Farbe, weil ich zu lange farblos war.
Ich trage Chaos, weil ich zu lange geordnet wurde.
Ich trage Ideen, weil man mir zu lange sagte, dass sie nicht zählen.

Aber sie zählen.

Sie werden gehört.
Gelesen.
Gesehen.

Und wer wissen will, wer ich bin,
der muss nicht fragen.
Der muss nur hinschauen:

Unten ist das Grau.
Oben ist das Ich.

Warum es für Hunde nicht gut ist, im Sommer tagsüber Gassi zu gehen – auch nicht im Wald

Der Sommer ist für viele Menschen eine schöne Jahreszeit, doch für Hunde kann die Hitze schnell zur Gefahr werden. 

Viele Hundebesitzer glauben, dass ein Spaziergang im Wald eine gute Alternative zu heißen Stadtstraßen ist, weil es dort schattiger und kühler sein soll, doch auch im Wald lauern Risiken, die die Gesundheit des Hundes gefährden können. 

Deshalb sollte man im Sommer besser auf Spaziergänge während der Mittagshitze verzichten – selbst im vermeintlich kühlen Wald.

Die Gefahr der Überhitzung und eines Hitzschlags

Hunde regulieren ihre Körpertemperatur anders als Menschen. 

Während wir über die Haut schwitzen können, kühlen sich Hunde vor allem durch Hecheln ab. 

Bei hohen Temperaturen reicht das oft nicht aus, um den Körper ausreichend zu kühlen. 

Ein Hitzschlag kann schneller eintreten, als viele denken. 

Die Symptome reichen von starkem Hecheln und Unruhe über Erbrechen und Taumeln bis hin zur Bewusstlosigkeit. 

Im schlimmsten Fall kann es zu lebensbedrohlichem Organversagen kommen. 

Selbst im Wald, wo es vermeintlich kühler ist, kann die körperliche Anstrengung des Laufens die Überhitzung beschleunigen.

Der Wald ist nicht so kühl, wie viele denken

Zwar spenden Bäume Schatten, doch auch im Wald kann die Hitze für Hunde belastend sein. 

Die Luftfeuchtigkeit ist oft höher als auf offenen Flächen, was die gefühlte Temperatur zusätzlich steigert. 

Außerdem speichert der Waldboden Wärme, besonders an trockenen und sandigen Stellen. 

Selbst wenn die Luft unter den Bäumen angenehm erscheint, kann der Boden so heiß sein, dass er die Pfoten des Hundes verbrennt.

Ein weiteres Problem ist, dass im Wald oft wenig Wind weht. 

Während auf freien Feldern eine leichte Brise für Abkühlung sorgen kann, staut sich unter den Bäumen die Hitze. 

Das macht den Aufenthalt für Hunde an heißen Tagen ungemütlich und gefährlich.

Heiße Böden – eine unterschätzte Gefahr

Viele Hundebesitzer achten auf heißen Asphalt, vergessen aber, dass auch Waldwege extrem heiß werden können. 

Besonders trockene, sandige Pfade oder sonnenbeschienene Stellen können sich stark aufheizen. 

Die Pfoten eines Hundes sind empfindlich und können bei Kontakt mit zu heißem Boden schmerzhafte Verbrennungen erleiden.

Ein einfacher Test hilft: Lege deinen Handrücken für fünf Sekunden auf den Boden. 

Wenn es dir zu heiß ist, ist es auch für deinen Hund unangenehm oder sogar schädlich. 

Im Zweifelsfall sollte der Spaziergang auf kühlere Tageszeiten verschoben werden.

Parasiten und Zecken sind im Sommer besonders aktiv

Der Wald ist ein Paradies für Zecken, Flöhe und andere Parasiten. Im Sommer sind diese Schädlinge besonders aktiv und können gefährliche Krankheiten übertragen. 

Zecken zum Beispiel können Borreliose oder FSME verbreiten, während Grasmilben und Flöhe zu starkem Juckreiz und Hautreizungen führen können.

Je länger der Hund im Unterholz herumstreift, desto höher ist das Risiko, von Parasiten befallen zu werden. 

Selbst wenn der Spaziergang nur kurz ist, können Zecken innerhalb weniger Minuten zubeißen. 

Regelmäßige Kontrollen und vorbeugende Maßnahmen wie Zeckenhalsbänder sind daher im Sommer besonders wichtig.

Wassermangel und verunreinigte Gewässer

Im Sommer trocknen viele Bäche und Pfützen im Wald aus. Für Hunde, die unterwegs Durst bekommen, kann das zum Problem werden. 

Manche Hunde trinken dann aus stehenden Gewässern, die mit Algen, Bakterien oder sogar Chemikalien belastet sein können. 

Besonders Blaualgen sind gefährlich, da sie giftige Substanzen produzieren, die zu schweren Vergiftungen führen können.

Es ist daher ratsam, immer ausreichend frisches Wasser für den Hund mitzunehmen und ihm regelmäßig anzubieten. So vermeidet man, dass der Hund aus unsicheren Quellen trinkt.

Wildtiere sind im Sommer aggressiver

Im Sommer haben viele Wildtiere Junge und sind besonders schutzbedürftig. Rehe, Wildschweine oder Füchse können aggressiv reagieren, wenn sie sich bedroht fühlen. 

Ein neugieriger Hund, der im Unterholz schnüffelt, kann ungewollt eine Mutter mit ihren Jungen aufschrecken – im schlimmsten Fall wird er angegriffen. 

Wildschweine zum Beispiel verteidigen ihren Nachwuchs energisch und können für Hunde eine echte Gefahr darstellen.

Hunde überspielen oft ihre Erschöpfung

Ein weiteres Problem ist, dass viele Hunde ihre Erschöpfung nicht zeigen, solange sie noch bei ihrem Menschen sind. 

Sie laufen weiter, obwohl sie bereits überhitzt sind, weil sie ihrem Besitzer gefallen wollen. 

Erst wenn es zu spät ist, brechen sie zusammen. 

Deshalb ist es wichtig, auf erste Anzeichen von Überlastung zu achten und den Spaziergang rechtzeitig zu beenden.

Bessere Alternativen für den Sommer

Um den Hund sicher durch die heißen Tage zu bringen, sollten Spaziergänge in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegt werden. 

Vor 8 Uhr morgens oder nach 20 Uhr abends sind die Temperaturen meist erträglicher. 

Auch kürzere Runden mit ausreichend Pausen im Schatten sind eine gute Option.

Alternativ kann man den Hund im Wasser abkühlen lassen – etwa an einem sauberen See oder in einem speziellen Hundepool. 

Auch geistige Beschäftigung zu Hause, wie Suchspiele oder Trainingseinheiten, kann den Hund auslasten, ohne ihn der Hitze auszusetzen.

Fazit: Vorsicht ist besser als Nachsicht

Auch wenn der Wald auf den ersten Blick wie eine kühle Alternative erscheint, birgt er im Sommer viele Risiken für Hunde. 

Die Gefahr eines Hitzschlags, heißer Böden, Parasiten und aggressiver Wildtiere macht ihn während der Mittagshitze zu einem gefährlichen Ort.

Besser ist es, die Gassi-Runden in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden zu verlegen und immer auf ausreichend Wasser und Schatten zu achten.

Dein Hund wird es dir danken, wenn du ihn vor der Sommerhitze schützt – und ihr könnt die schöne Jahreszeit unbeschwert genießen.

Eines Tages traf ich meinen alten Kollegen Robert wieder.
Wir hatten schon einige Jahre nicht mehr miteinander gesprochen, aber ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als wir zusammen gearbeitet hatten. 

Robert war immer für seine beeindruckende Karriere und seine vielfältigen Erfahrungen bekannt. 

Es war schön, ihn nach all der Zeit wiederzusehen, und wir beschlossen, uns bei einer Tasse Kaffee zu unterhalten.

Während wir im Café saßen und uns über die vergangenen Jahre austauschten, erzählte Robert mir von einer kürzlichen Erfahrung, die ihn sehr beschäftigt hatte.
Er hatte sich auf eine neue Stelle beworben, diesmal bei einem renommierten Hotel. 

Nennen wir es einfach halber „Bajuwarisches Haus“ und verlegen wir es nahe des Bodensees. 

Das „Bajuwarische Haus“ war bekannt für seinen exzellenten Service und seine hochkarätige Kundschaft, und Robert war zuversichtlich, dass seine Fähigkeiten und Erfahrungen ihn zu einem idealen Kandidaten für die Stelle machen würden.

Tatsächlich schien der Chef des Hotels, eine stolze Person, zunächst sehr angetan von Roberts Bewerbung zu sein.
Roberts Lebenslauf und seine Referenzen sprachen für sich, und der Chef, der sehr stolz auf das “Bajuwarisches Haus” war, war beeindruckt von den vielen Stationen, die Robert in seiner Karriere durchlaufen hatte.
Um den Bewerbungsprozess abzuschließen, bat er, ein Bewerbungsfoto zu schicken.

Robert schickte das Foto und wartete gespannt auf eine positive Rückmeldung. 

Doch was dann geschah, damit hatte er nicht gerechnet. 

Der Hotelier rief ihn zurück, doch statt einer Zusage zu machen, teilte er Robert mit, dass er ihn leider nicht einstellen könne. 

Der Grund?

Robert trug seine schulterlangen Haare zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden.

Ich konnte sehen, wie sehr Robert diese Erfahrung mitgenommen hatte. 

Er fühlte sich diskriminiert und ungerecht behandelt. 

Immerhin ging es um seine Qualifikationen und Erfahrungen, nicht um sein Aussehen, doch der Hotelier war unnachgiebig und erklärte, dass das Erscheinungsbild der Mitarbeiter des „Bayerischen Hofs“ bestimmten Standards entsprechen müsse.

Robert erzählte mir, dass er sich entschieden hatte, juristischen Rat einzuholen. 

Sein Anwalt bestätigte ihm, dass seine Ablehnung aufgrund der Frisur tatsächlich unter das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) falle. 

Robert beschloss, eine Anzeige wegen Verstoßes dagegen einzureichen, nicht aus beleidigten Ego heraus, sondern weil er ein Zeichen setzen wollte.

Ich war beeindruckt von Roberts Entschlossenheit, für seine Rechte einzustehen. 

Es war klar, dass diese Erfahrung ihn tief geprägt hatte, aber er war bereit, für Gerechtigkeit zu kämpfen. 

Wir sprachen noch lange über seine Pläne und wie er mit der Situation umgehen wollte.

Am Ende unseres Treffens war ich froh, Robert wiedergetroffen zu haben. 

Seine Geschichte erinnerte mich daran, wie wichtig es ist, sich für Gleichbehandlung und gegen Diskriminierung einzusetzen. 

Es zeigte auch, dass Qualifikationen und Erfahrungen das sein sollten, was zählt – nicht das Aussehen. 

Ich versprach Robert, ihn in seinem Kampf zu unterstützen, und wir verabschiedeten uns mit dem Versprechen, bald wieder voneinander zu hören.

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