Beruf

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Mein Kollege Konstantin glänzte ja dadurch, dass er behauptet hatte, er hätte Corona (Covid-19) schon vor einem Dreivierteljahr durchgemacht, wollte aber trotzdem eine Impfung haben.

Nun ging es darum, sich am besagten Tag in der Impfstation einzufinden.

Konstantin rief erstmal ein paar Bekannte an und schrieb sich über diverse Messenger mit ihnen, ob denn alles in Ordnung sei und kommunizierte mit seinen n über Langzeitschäden, die auftreten könnten, über Impfkomplikationen und dergleichen mehr.
Er schien plötzlich kalte Füße bekommen zu haben.

Nun ist die Frage, was „real“ geschehen ist.

Fragen über Fragen!

Er hat ja immer gesagt, er habe schon Covid durchgemacht. Diese Woche kam ja der Schwenk, es sei alles nicht „offiziell“ gewesen.
In einer Coronavirus-Abstrichstation haben wir sehr oft – auch mit Patienten – über die Pandemie, die Krankheit und Impfung gesprochen, auch untereinander. Als Mitarbeiter bei der „Corona Task Force“ liegen einem auch neueste Erkenntnisse im isch-wissenschaftlichem Bereich vor. Dies haben wir in unserer Abteilung diskutiert.

Nun ist es seltsam, dass Konstantin sich trotz Termin nicht hat impfen lassen.

Was hat ihn bewogen, den Rückzieher zu machen?
Er hat sich mit dem Thema Impfung, insbesondere der mRNA-Impfung (BioNTech, Moderne, Curevac) befasst und gut eingeschätzt, dass diese Impfstoff sehr verträglich sind.

Möglicherweise hat jemand ihm gesagt, dass er schon Corona durchgemacht habe und (momentan) kein Anrecht auf eine Impfung habe!

Erbrechen schlecht Würgen Kotzen Vomit Vomitieren Gübeln

Seit Ende vorigen Jahres wird in land gegen das Corona-Virus geimpft. Laut der Liste der Ständigen Impfkontrolle – STIKO-Liste – gibt es ganz klare Regeln, wer wann geimpft wird. Leider setzen sich manche Leute darüber weg und manipulieren, dass sie früher dran kommen.

So geschehen in einem bekannten Krankenhaus.

Personal in Notaufnahmen und Fieberambulanzen sowie Intensiv‑ und Coronastationen stehen oben auf der Prioritätenliste.
Diese haben besonders viele Kontakte mit potenziell Coronainfizierten.

Das passt manchen Egoisten nicht, da sie ja warten müssen, bis sie dran sind.

Die Verwaltungsangestellte der oben genannten Notaufnahme kam auf eine „geniale“ Idee, wie sie sich vordrängeln könne.
Bevor sie in die Verwaltung en wurde, hatte sie eine 20-Prozent-Stelle in der Notaufnahme. Dies steht trotz alledem noch in ihrem Vertrag. Sie hat aber seitdem nicht mehr dort gearbeitet.
Sie posaunte heraus, dass sie ja noch „Mitarbeiterin der Notaufnahme“ wäre und besorgte sich einen Impftermin. Als zuständige Verwaltungsangestellte kann sie sich auch selbst eine Bescheinigung ausfüllen, dass sie eben dort arbeitet.

Dies ist eine miese egoistische Art, sich eine Impfung zu erschleichen.

Im Gegensatz zu ihren Kollegen in der Notaufnahme ist diese Frau schon geimpft, obwohl sie momentan noch kein Anrecht darauf hatte.


Einkaufen Shoppen Warenhaus discounter

Laut Corona-Verordnung gibt es begrenzte Kundenzahlen in Läden und Geschäften. Offiziell bedeutet dies: ein Kunde auf zehn Quadratmeter Verkaufsfläche. Dies schient aber kaum jemanden zu interessieren.

Große Supermarktketten haben entschieden, dass man nur mit einem Einkaufswagen den Laden betreten darf. Bei einer begrenzten Anzahl von Einkaufswägen sollte dies genügen, doch die Realität sieht anders aus.

Wenn man zum Beispiel die Verkaufsfläche durch zehn Quadratmeter teilt, kommt man so auf die Anzahl der möglichen Kunden.
Dann stellt man entsprechend viele Einkaufswägen zur Verfügung, um dies zu gewährleisten.
Die Security beziehungsweise Einlasskontrolle schaut, dass niemand ohne Einkaufswagen hereingehen kann.

Soweit theoretisch!

Dies funktioniert aber nicht, wie es angedacht ist.
Wenn zwei – „Wir gehören zusammen.“ – hineingehen, drückt die Security ein Auge zu.

Generell!

Wir haben es bei vielen nicht nur Großmarktketten getestet.

Einige Läden deklarieren groß und breit, dass sie die Einlassbeschränkungen kontrollieren.
Ausgehend vom Lockdown im Frühling/Frühsommer zählten wir die Einkaufswägen durch.

Niemand von den Verantwortlichen kontrollierte übrigens, wie viele Einkaufswägen und wie viele Kunden sich gerade dort befanden.

Es ist ja schön und gut, dass die Security draußen steht und Desinfektionsmittel zur Verfügung hat, wenn jemand die Handgriffe der Wägen gereinigt haben möchte, doch diese Praktik, dass die Anzahl nicht kontrolliert oder dass mehrere Personen mit einem Wagen hineingehen können, bringt überhaupt nichts.

Hier herrscht massiver Nachholbedarf.

Die Edelleute Sabine und Dietmar von Syntronica erzählen, wie sie auf einer zu ihrer Hündin gekommen sind.

Sehr geehrter Herr Tolzin aus Herrenberg-Kuppingen,
gestern musste ich erstaunt feststellen, dass sich in meinem Briefkasten trotz Aufkleber „Keine Werbung, … , keine sonstigen Blätter“ plötzlich einer Ihrer Flyer befand.

Er trägt die Überschrift „Kreis Böblingen steht auf.“.

Ich habe mich gefragt, wie es Ihnen als informierter Bürger, Journalist und Bürgerrechtler passieren konnte, dass dort „Kreis“ und nicht „Landkreis“ stand.

Vielleicht läuft man in Kuppingen auf der Widdersteinstraße ja im Kreis, so wie Sie Ihre Argumentation immer wiederholen, als wenn Sie im Kreis laufen oder sich in einer niemals enden wollenden Schleife ohne Wiederkehr befinden. Die Widdersteinstraße hat bekanntermaßen einen Ausleger, der in eine Sackgasse endet und davor ist eben der Kreis, der einen Rund in rechteckiger Form gleicht.
Wenn man nur immer rechts herumläuft, kommt man nicht heraus.
Vielleicht befindet sich im Schwerpunkt die „e Mitte“.

Wie dem auch sei!

Verrannt haben Sie sich allemal!

„Kreis Böblingen steht“ … jedenfalls nicht auf.

Es sind, einige Leute, die wissenschaftliche Erkenntnisse nicht wirklich verstehen oder aus einem Schutzreflex heraus die Wahrheit nicht sehen wollen.
Vielleicht steht ja der „Kreis“ in der Widdersteinstraße auf, also die, die in diesem Rechteck wohnen und wegen eines möglichen Rechtsdralls nicht mehr herauskommen.
Ich muss übrigens sagen, dass ich die Widdersteinstraße erst auf der Landkarte nicht gefunden habe, da ich aufgrund Ihrer Aussagen und Argumentation darauf hereingefallen war, dass es „Widerstandstraße“ geheißen haben könnte.

Auf der Vorderseite des Flyers ist eine ganz tolle Grafik zu sehen, die die Intensivbettenbelegung zeigt.
Dabei ist Ihnen beziehungsweise ihrem Freund Schiffmann aber der Fehler unterlaufen, dass dies zwei Statistiken sind, die andere Anfangsanforderungen und Betrachtungsräume haben.
Man kann nicht die Verteilung und Belegung der Intensivbetten über ganz 2019 mit der Belegung über die Zeit des Anstiegs der Corona-Infizierten im Spätherbst 2020 vergleichen.

Das müssen Sie doch gewusst haben, denn Journalisten müssen ja Statistiken verstehen können, weil es zum Handwerk gehört!

Ganz oben auf der Vorderseite geht es um den PCR-Test.
Der PCR-Test, der auf das Corona-Virus geeicht ist, kann nur anzeigen, ob ein Corona-Test „positiv“ oder „negativ“ ist.

Das wissen Sie als ehemaliger „gesundheitspolitischer Sprecher“.

Dann kommen Sie auf den sogenannten „CT-Wert“ zu sprechen.

Sie vergessen aber dabei, dass ein Vermehrungszyklus von unter 30 – CT-Wert unter 30 – darauf schließen lässt, dass der, von dem die Probe genommen wurde, infektiös ist.
Dann weisen Sie darauf hin, dass der PCR-Test auch Erbmaterial und vieles andere erkennen kann.
Das stimmt, denn der PCR-Test ist nur eine Verfahrensbeschreibung.
Er kann eingesetzt werden, um alle möglichen Gen-Ketten, Viren und vieles mehr wie Erbkrankheiten oder schwere Krankheiten erkennen.

So gibt es zum Beispiel einen PCR-Test, der auf das Corona-Virus geeicht ist.

Zu Beginn war der Test fehleranfälliger, Das geben auch Experten zu. Inzwischen ist er aber sicher, weil Biologen bessere Kriterien entwickelt haben, wie sie das Virus in einer Probe sicher finden können: Eine Genregion – sei sie noch so corona-typisch – reicht nicht aus. Es muss eine zweite positiv anschlagen. Das ist wie bei der Fahndung nach einem Verdächtigen. Er kann nicht nur anhand der Augenfarbe überführt werden, auch seine Fingerabdrücke müssen stimmen.

Es ist aber so – das muss ich Ihnen nicht erklären – , dass neuerdings drei Sequenzen gefunden werden müssen. Wenn alle drei „positiv“ ausschlagen, ist der Patient positiv an Corona (Covid) erkrankt.
Wenn nur eine Sequenz „positiv“ detektiert wird, muss man weitersuchen oder es kann nach 50 Vermehrungszyklen abgebrochen werden.

Zwei „Richtige“ bedeutet übrigens „schwach positiv“.

Bei einem „Richtigen“ wird sehr oft angeordnet, den Test wiederholen zu müssen.

Die Teste können übrigens keine „sonstigen Dinge“ erkennen, da sie dafür (nicht) geeicht oder ausgelegt sind, Corona zu erkennen.

Jedem steht laut Artikel 5 des Grundgesetzes zu, sich überall zu informieren, wo man will.

Das machen Sie ja auch, Herr Tolzin.

Sie schauen gerne Servus-TV, wie ich dem Flyer entnehmen kann.
Bei Servus-TV darf Herr Bhakdi behaupten, dass die Pandemie zu Ende sei, auch wenn in momentan von einem Tag auf den nächsten ungefähr 25 000 Menschen neu am Corona-Virus erkranken und grob überschlagen 600 sterben.

Weltweit gehen die Corona-Infizierten in Richtung 80 Millionen, die Todesfälle sind bei mehr als 1,7 Millionen.

Bei momentan 524 065 Neufällen weltweit kann man von einem Ende der Pandemie sprechen.
Das gestattet ja Artikel 5.
Man muss sich dann nur fragen lassen, ob man noch in dieser Realität beheimatet ist.
Über circa 500 000 tägliche neuinfizierte Menschen hinwegzusehen, fällt schon in die Kategorie „Menschenverachtung“.

Diese Aussage darf ich machen, wegen Artikel 5.

Au der aufgeschlagenen Innenseite des Flyers folgen QR-Codes mit Gruppen wie „Eltern stehen auf“ und „Expertengruppen“.
Diese Expertengruppen verweisen auf andere Expertengruppen, die wieder auf die vorigen verweisen.
„Experte A“ hat sein Wissen von „Experte B“, der dies wiederum von der Webseite von „Experte A“ hat.

Das ist so, als wenn der Paketbote in der Widdersteinstraße beim Nachbarn von Ihnen ein Paket abgeben hätte und sich die Nachbarn Meier und Müller immer daraus einen Spaß mit Ihnen machen, Sie immer wieder von Meier nach Müller und zurück zuschicken, weil diese immer wieder sagen: „Der hat das Paket.“.

Irgendwann würden Sie aber merken, dass man Sie hochgenommen hat oder zumindest, dass etwas nicht stimmt.

Nun kommt das schon zigmal widerlegte Wissen, dass Masken schädlich seien.
Es wird in Videos gezeigt, dass sogenannte CO2-Messgeräte Alarm schlagen, wenn man (aus)atmet. Diese Geräte alarmieren, wenn der CO2-Gehalt über 10 000 ppm gemessen wird. In der Luft, die man ausatmet, sind aber schon 40 000 ppm vorhanden.

Messungen von Lungenärzten haben zudem mehrfach ergeben, dass der Sauerstoffgehalt beim Atmen unter der Maske nicht sinkt und der Kohlendioxidgehalt (CO2) nicht steigt.

Angeblich halten Masken nichts zurück.

Dann können diese ja auch kein Sauerstoff zurückhalten. Sauerstoff ist wesentlich kleiner als ein Virus.
Ein Kohlendioxid-Moleküle hat nur ein Atom mehr als ein Sauerstoff-Molekül.
Man muss bei der generellen Aussage „Masken halten nichts zurück.“ unterscheiden, ob man ische oder selbst-gehäkelte Masken meint.

Jetzt kommt auf der hintersten Seite das Infektionsschutzgesetz zur Sprache..
Die dritte Variante heißt übrigens „Drittes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ und nicht „Ermächtigungsgesetz.“.
Das Ermächtigungsgesetz gab – salopp gesagt – den Nazis die Möglichkeit, Gesetze ohne Zustimmung des Parlaments abzuschaffen oder neue zu erlassen.

„Das dritte Gesetz …“ legt die Grundlage, dass das Parlament in jede Einscheidung mit eingebunden werden muss, wenn etwas entschieden wird, das zum Beispiel die Corona-Krise betrifft.
Die Ministerpräsidentenkonferenz wie vor dem „zweiten Lockdown“ war so etwas. Jedes Landesparlament musste ratifizieren und zustimmen.
Das nennt man „parlamentarische Kontrolle“.

Das muss man aber einem Ex-Mitglied der „en Mitte“, wie Sie es sind, nicht erklären. Zudem waren Sie dort „gesundheitspolitischer Sprecher“, bevor Sie aus der Partei „entfernt“ wurden.
Kann ja mal passieren.
Man muss nicht darauf verweisen, dass diese Partei rechtskonservativ ist, man kann dies aber tun.
Diese Partei unterstützt die „Germanische Neue “, die als Scharlatanerie bekannt ist, aber Schwamm drüber!

Sehr geehrter Herr Tolzin,
nun bin ich gespannt, ob und wenn, wie Sie (gegen)argumentieren.

Mit freundlichem Gruß aus Böblingen

Dietmar Schneidewind

P.S.: Alle Fakten und auch Ihre Adresse habe ich aus dem oben genannten Flyer, der Sie als Verantwortlicher nennt. Dort kann jeder diese Angaben nach.

Nicht nur die Reform des Bußgeldkatalogs hat er versemmelt, sondern die PKW-Maut auch.
Ebenso hat er zwar einen Doktortitel, den er aber nur in Bayern benutzen darf.

Mir stinkt das Gehabe und Unschuldsgetue dieses Möchtegern-Doktors und Tministers schon lange.
Es gab eine Zeit, in der Verantwortungsträger ihren Hut nahmen, wenn sie Schaden für das Volk angerichtet hatten.

Diese Zeit wird wohl nicht zurückkommen …

Nachdem er sich in Bayern etabliert hatte und dann zum sminister erkoren wurde, wurde klar, dass die Promotion des Andreas Scheuer gar keine richtige war, sondern er sich gar nicht „Doktor“ nennen durfte. Seltsamerweise war aber sein Doktortitel in Bayern anerkannt.

Einer seiner ersten Fauxpas kam mit der PKW-Maut.
Von vornherein war klar, dass die Erhebung der Maut plus gleichzeitiger Reduzierung der Kfz. Steuern für Inländern nicht EU-konform sein konnte.
Diese Wissensdiskrepanz schob er wie ein bockiges Kind beiseite, immer wieder.
Nachdem er seine „PKW-Maut“ zum zigten Mal gelobt hatte, urteilte die EU gegen seine Maut.

Reue? Nein!

Dann kam die Reform des Bußgeldkatalogs im Straßen.
Mal davon abgesehen, dass bei Erhöhung von Bußgeldern und Verschärfungen immer gemotzt wird, zog er sein Ding durch.
Für die Durchsetzung ist ihm ein „formeller Fehle“ unterlaufen.
Den benutzte er dafür, zu sagen, dass er mit der Reform sowieso nie konform gegangen sei.

Dummer und dreister kann man sich nicht herauswinden.

Bitte zurücktreten!

Passend zum Betrag über die Lügen, die sich Mitarbeiter der sogenannten „Einlasskontrollen“ bei Krankenhäusern gefallen lassen müssen, berichteten diese Mitarbeiter über solche Fälle im Detail.
Deren „Erlebnisse“ werden nun wiedergegeben.

Die Namen der Personen sind nicht deren reale Namen.

Weiterlesen

Schon vorige Woche hatten wir ein Paar gesehen, das beim Einkaufen keinen Mundschutz getragen hatte.
Laut der Information des Geschäfts hätten beide ein Attest.
Heute haben wir den Mann angesprochen.

Der Mann hielt sich ohne Mundschutz (Alltagsmaske) im Geschäft auf.
Er sprach mit einer Bekannten.
Wir warteten kurz und sprachen ihn freundlich an: „Entschuldigen Sie, anscheinend haben Sie vergessen, Ihre Maske aufzusetzen. Bitte holen Sie dies jetzt nach zum Schutz aller!“.
Er war sehr überrascht und meinte, er bräuchte keine zu tragen, weil er dahinter nicht atmen könne …

In der vorigen Woche war er mit seiner Ehefrau unterwegs und beide trugen keine Maske.
Als ich die Person an der Information darauf ansprach, dass sich Personen ohne Masken im Geschäft aufhielten, sagte mir diese, das Ehepaar hätte ein Attest.
Ich fragte, ob sie es gesehen hätte, doch sie antwortete, eine Kollegin hätte es ihr mitgeteilt. Sie hatte die beiden einfach hineingelassen, ohne zu hinterfragen.

Wir merkten an, dass dies laut „Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg“ nicht sein könnte, worauf er sagte, er habe ein Attest.

Wir machten dem Mann ohne Maske klar, dass wir daran zweifelten, dass er ein Attest habe, da man es bei sich führen müsste.
Er sagte: „Ja, das habe ich dabei.“ und zeigte es uns.

Wir erkannten direkt, dass es ein gefälschtes war, da wir in diese Thematik involviert sind.

Dies sagten wir ihm und fragten, woher er es habe.
Er gestand, es sich aus dem heruntergeladen und einfach seinen Namen eingetragen zu haben.
Wir hakten nach und er erzählte uns das Gleiche nochmal.
Auf unsere explizite Frage, ob er diesbezüglich mit dem ausstellenden Arzt oder seinen Arzt gesprochen habe, verneinte er dies.

Wir wollten wissen, ob er sich nie gefragt habe, ob es ginge, dass ein Arzt aus Hessen, der in Baden-Württemberg approbiert habe, Blanko-Atteste für ganz anbiete, in der jeder seinen Namen eintragen könne.
Er meinte nur, dass das ja wohl nicht illegal sein könnte, weil es sowas ja sonst nicht gebe.

Ein Arzt stellt nur in Ausnahmesituationen ein Attest aus.
Er stellt ebenso keine Atteste aus, ohne den Patienten zu kennen.
Man kann sich denken, dass das Ausfüllen eines „Attests“ nicht vom Patienten, sondern vom Arzt vorgenommen werden muss.
Bei einem Attest muss man keine Kopie der Approbationsurkunde des ausstellenden Arztes vorlegen. Zudem ist auf den Attesten die Unterschrift und der Stempel des Arztes (mit Adresse et cetera) vorhanden.
Ein Arzt darf ärztliche Zeugnisse und Atteste nur nach gewissenhafter ärztlicher Untersuchung und nach genauer Erhebung ausstellen
.

Wir sagten ihm, dass er theoretisch unwissend Erreger wie das Corona-Virus verteilen könnte oder sich gefährden würde.
Wir machten ihm klar, dass wir ihn anzeigen würden, da wir ja nun seinen Namen und seine Adresse hätten.
Er sagte nichts dazu und nahm es mit enttäuschtem Gesicht schulterzuckend hin.

Dann gingen wir zur Information und erläuterten den Fall.
Die Angestellte ging sofort in Opposition und meinte, dass der Mann ohne Maske dort einkaufen dürfe. Er habe angeblich das „“ hoch gezeigt beim Betreten. Er und seine Ehefrau seien schließlich bekannt.
Auf unser Verlangen erschien nach kurzer Zeit der Geschäftsleiter.

Wir stellten uns bei ihm vor und berichteten ihm die Sachlage.
Er wollte sofort losgehen, den Mann zur Rede stellen und ihn des Hauses verweisen.
Wir hatten ihm auf dem Handy gezeigt, wie mehrere gefälschte Atteste aussehen.

Die Polizei leitete nun ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung und Betrug, wenn nicht auch ein Verfahren wegen Erschleichung einer Leistung, gegen den Mann ein.

Im Nachhinein tut uns der „Mann ohne Maske“ leid.

Ob er einen Tipp von einem Bekannten bekam oder selbst nach dem „Attest“ gesucht hatte, wissen wir nicht.

Die Leichtgläubigkeit und Naivität des Mannes zeigte uns, dass er sich nichts dabei gedacht hatte. Er hatte gehört, dass man ein „Attest“ bekommen kann und besorgte es sich ungeachtet der gesetzlichen Lage.
Zu glauben, dass etwas nicht illegal sein könnte, weil es angeboten werde, zeigte uns, dass er nicht darüber nachgedacht hatte, was er tat.

Auch wenn er sich keiner Schuld bewusst ist, bekommt er nun seine Strafe.

Weil in Cafés und anderen gastronomischen Betrieben Hygieneregeln eingehalten werden müssen, nehmen manche – wie man auf dem obigen Foto sieht – einen sogenannten „Hygieneaufschlag“.
Sie rechtfertigen diesen damit, dass wegen der Hygieneauflagen mehr Kosten anfallen.

Dass das Foto auf dem Kassenbon nicht zeigt, wo es stattgefunden hat, wird damit begründet, dass einem zur Last gelegt werden könnte, Geschäftsschädigung zu betreiben.
Das widerspricht aber den Tatsachen.
Ein Café berechnet diesen Aufschlag und dies kann man auch so kommunizieren.

Wenn dies Geschäftsschädigung wäre, dürfte das Café den „Aufschlag“ nicht nehmen.

Möglicherweise ist es auch ein Fake.

Geduld, Disziplin und Zusammenhalt sind die Eckpfeiler jeder Gemeinschaft.
Momenten scheinen diese aber auseinander zu bröckeln.
So offenbart sich der Egoismus vieler Personen.

In der Corona-Krise, die über ein halbes Jahr andauert, resignieren viele Menschen. Dies kann man nachvollziehen, kommen doch große Teile des „öffentlichen Lebens“ zum Erliegen.
Man kann nicht einfach mal ins Museum, in den Zoo, den botanischen Garten oder spontan ins Restaurant.

Zu der „persönlichen Einschränkung“ kommen noch bittere Nachrichten, dass viele Betriebe und Unternehmen am Rande ihrer Existenz stehen. Viele Firmen haben Kurzarbeit.
Nachrichten aus dem sressort überschlagen und übertreffen sich stellenweise, wer pleite geht und wo es unaufhaltsam ist.

Das Corona-Virus ist immer noch allgegenwärtig.
Ein kleines Ding, das man weder sehen, schmecken noch fühlen kann, regiert die Welt.

Immer noch!

Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an einem Impfstoff und versuchen Medikamente zu entwickeln, die die Erkrankung (Covid-19) abmildern.
Im Gegensatz zu Mittel, die gegen Bakterien wirken – Antibiotika – gibt es gegen Viren kein Heilmittel.
„Grippemittel“ zum Beispiel zerstören nicht das Influenzavirus, sondern senken nur das Fieber und lindern die Beschwerden. Der menschliche Körper – das Immunsystem – muss das Virus selbst besiegen.

land ist im Gegensatz zu anderen Länder glimpflich davon gekommen. Dies ist dem schnellen Reagieren geschuldet, schon vor dem offiziellen „Lockdown“ Infektionsherde zu lokalisieren und Maßnahmen einzuleiten. In Restaurants wurden Abstandsregeln schon vor dem „Lockdown“ definiert. Erst als diese kaum etwas brachten, hatte man sich schweren Herzens zum „Lockdown“ durchgerungen.

Erst durch das sogenannte AHA-Prinzip – Abstand , Hygiene, Alltagsmaske – konnte die Infektiösität verringert werden.
Die Zahl der Neuinfizierten konnte innerhalb von zwei Monaten auf nahezu einem Zehntel gesenkt werden.

Die schlimmsten Befürchtungen trafen nicht ein.

Langsam wird das „öffentliche Leben“ wieder angekurbelt.

Aber die Seuche ist noch nicht besiegt.

Auch wenn es viele Personen nervt, ist es wichtig, die Maßnahmen zum Eindämmen und zur Bekämpfung einzuhalten.

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