Freizeit

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Frohes neues Jahr!

Gemäß dem Motto „The kitchen is the best dance floor„ versammelten sich heute zwei Krankenschwestern mit Goethe, Mozart und Bach auf dem Crèpes-Maker.

Zu dem Text von Goethe und der von Bach und Mozart wurde die sogenannte „Jerusalema-Challenge“ zelebriert.
Die Choreografie stammt von den beiden Krankenschwestern.

Ambulanz © Syntronica.Net

Eddie ist sauer.

Das Merkel-Regime, so sagt er, habe die ganze kaputtgemacht. Das ist schlimm. Vor allen Dingen ist schlimm, dass keine Mallorca-Partys mehr stattfinden dürfen.
Eddie brüstet sich in sozialen Onlinen, Foto-Plattformen und vielem mehr als Besucher eben dieser Partys, bei denen Alkoholika in rauen Mengen fließen und die meisten Teilnehmer nachher gar nicht mehr wissen, zu welcher grausigen sie den Körper bewegt haben.

Nun ist er also sauer, dass die kaputtgeht und man nichts mehr darf.
So ist eben, wenn eine Situation plötzlich da ist, die man noch nicht erlebt hat.
Zumindest nicht unsere Generation!

Ausgehend von China hat sich die Seuche über den ganzen Erdball verteilt, mit fatalen Folgen.
Seit knapp einem Jahr wurden nachweislich 80 Millionen Coronainfizierte und etwa 1,8 Millionen ursächlich an Corona Verstorbene gezählt.

Eine Seuche, die man so nicht kannte.

Der erste Lockdown hatte gezeigt, dass man die Zahl der Neuinfizierten auf ein Zehntel drücken konnte.
Das Schlüsselwort heißt immer noch „Kontaktvermeidung“.
Eine Party zu feiern, hieße genau das Gegenteil.
„Kontaktvermeidung!“ heißt, nicht zu feiern und nichts zu trinken.
Eddie kommt nicht auf seine Kosten.

Viele sbetriebe nagen am Band der Existenzangst. Das ist verständlich.
Das hat Eddie auch verstanden und hat auch die Verursacherin allen Übels gefunden:

Angela Merkel.

Angela Merkel hat mit den Parlamenten Maßnahmen beschlossen, um die Seuche einzudämmen. Damit die sunternehmen überleben können, gibt es Hilfspakete.

Diese sieht Eddie aber nicht.
Eddie sieht nur die leeren Plätze der Mallorca-Partys.

Deswegen ist er sauer – auf alles und jeden.

Die Edelleute Sabine und Dietmar von Syntronica erzählen, wie sie auf einer zu ihrer Hündin gekommen sind.

Sehr geehrter Herr Tolzin aus Herrenberg-Kuppingen,
gestern musste ich erstaunt feststellen, dass sich in meinem Briefkasten trotz Aufkleber „Keine Werbung, … , keine sonstigen Blätter“ plötzlich einer Ihrer Flyer befand.

Er trägt die Überschrift „Kreis steht auf.“.

Ich habe mich gefragt, wie es Ihnen als informierter Bürger, Journalist und Bürgerrechtler passieren konnte, dass dort „Kreis“ und nicht „Landkreis“ stand.

Vielleicht läuft man in Kuppingen auf der Widdersteinstraße ja im Kreis, so wie Sie Ihre Argumentation immer wiederholen, als wenn Sie im Kreis laufen oder sich in einer niemals enden wollenden Schleife ohne Wiederkehr befinden. Die Widdersteinstraße hat bekanntermaßen einen Ausleger, der in eine Sackgasse endet und davor ist eben der Kreis, der einen Rund in rechteckiger Form gleicht.
Wenn man nur immer rechts herumläuft, kommt man nicht heraus.
Vielleicht befindet sich im Schwerpunkt die „e Mitte“.

Wie dem auch sei!

Verrannt haben Sie sich allemal!

„Kreis steht“ … jedenfalls nicht auf.

Es sind, einige Leute, die wissenschaftliche Erkenntnisse nicht wirklich verstehen oder aus einem Schutzreflex heraus die Wahrheit nicht sehen wollen.
Vielleicht steht ja der „Kreis“ in der Widdersteinstraße auf, also die, die in diesem Rechteck wohnen und wegen eines möglichen Rechtsdralls nicht mehr herauskommen.
Ich muss übrigens sagen, dass ich die Widdersteinstraße erst auf der Landkarte nicht gefunden habe, da ich aufgrund Ihrer Aussagen und Argumentation darauf hereingefallen war, dass es „Widerstandstraße“ geheißen haben könnte.

Auf der Vorderseite des Flyers ist eine ganz tolle Grafik zu sehen, die die Intensivbettenbelegung zeigt.
Dabei ist Ihnen beziehungsweise ihrem Freund Schiffmann aber der Fehler unterlaufen, dass dies zwei Statistiken sind, die andere Anfangsanforderungen und Betrachtungsräume haben.
Man kann nicht die Verteilung und Belegung der Intensivbetten über ganz 2019 mit der Belegung über die Zeit des Anstiegs der Corona-Infizierten im Spätherbst 2020 vergleichen.

Das müssen Sie doch gewusst haben, denn Journalisten müssen ja Statistiken verstehen können, weil es zum Handwerk gehört!

Ganz oben auf der Vorderseite geht es um den PCR-Test.
Der PCR-Test, der auf das Corona-Virus geeicht ist, kann nur anzeigen, ob ein Corona-Test „positiv“ oder „negativ“ ist.

Das wissen Sie als ehemaliger „gesundheitspolitischer Sprecher“.

Dann kommen Sie auf den sogenannten „CT-Wert“ zu sprechen.

Sie vergessen aber dabei, dass ein Vermehrungszyklus von unter 30 – CT-Wert unter 30 – darauf schließen lässt, dass der, von dem die Probe genommen wurde, infektiös ist.
Dann weisen Sie darauf hin, dass der PCR-Test auch Erbmaterial und vieles andere erkennen kann.
Das stimmt, denn der PCR-Test ist nur eine Verfahrensbeschreibung.
Er kann eingesetzt werden, um alle möglichen Gen-Ketten, Viren und vieles mehr wie Erbkrankheiten oder schwere Krankheiten erkennen.

So gibt es zum Beispiel einen PCR-Test, der auf das Corona-Virus geeicht ist.

Zu Beginn war der Test fehleranfälliger, Das geben auch Experten zu. Inzwischen ist er aber sicher, weil Biologen bessere Kriterien entwickelt haben, wie sie das Virus in einer Probe sicher finden können: Eine Genregion – sei sie noch so corona-typisch – reicht nicht aus. Es muss eine zweite positiv anschlagen. Das ist wie bei der Fahndung nach einem Verdächtigen. Er kann nicht nur anhand der Augenfarbe überführt werden, auch seine Fingerabdrücke müssen stimmen.

Es ist aber so – das muss ich Ihnen nicht erklären – , dass neuerdings drei Sequenzen gefunden werden müssen. Wenn alle drei „positiv“ ausschlagen, ist der Patient positiv an Corona (Covid) erkrankt.
Wenn nur eine Sequenz „positiv“ detektiert wird, muss man weitersuchen oder es kann nach 50 Vermehrungszyklen abgebrochen werden.

Zwei „Richtige“ bedeutet übrigens „schwach positiv“.

Bei einem „Richtigen“ wird sehr oft angeordnet, den Test wiederholen zu müssen.

Die Teste können übrigens keine „sonstigen Dinge“ erkennen, da sie dafür (nicht) geeicht oder ausgelegt sind, Corona zu erkennen.

Jedem steht laut Artikel 5 des Grundgesetzes zu, sich überall zu informieren, wo man will.

Das machen Sie ja auch, Herr Tolzin.

Sie schauen gerne Servus-TV, wie ich dem Flyer entnehmen kann.
Bei Servus-TV darf Herr Bhakdi behaupten, dass die Pandemie zu Ende sei, auch wenn in land momentan von einem Tag auf den nächsten ungefähr 25 000 Menschen neu am Corona-Virus erkranken und grob überschlagen 600 sterben.

Weltweit gehen die Corona-Infizierten in Richtung 80 Millionen, die Todesfälle sind bei mehr als 1,7 Millionen.

Bei momentan 524 065 Neufällen weltweit kann man von einem Ende der Pandemie sprechen.
Das gestattet ja Artikel 5.
Man muss sich dann nur fragen lassen, ob man noch in dieser Realität beheimatet ist.
Über circa 500 000 tägliche neuinfizierte Menschen hinwegzusehen, fällt schon in die Kategorie „Menschenverachtung“.

Diese Aussage darf ich machen, wegen Artikel 5.

Au der aufgeschlagenen Innenseite des Flyers folgen QR-Codes mit Gruppen wie „Eltern stehen auf“ und „Expertengruppen“.
Diese Expertengruppen verweisen auf andere Expertengruppen, die wieder auf die vorigen verweisen.
„Experte A“ hat sein Wissen von „Experte B“, der dies wiederum von der Webseite von „Experte A“ hat.

Das ist so, als wenn der Paketbote in der Widdersteinstraße beim Nachbarn von Ihnen ein Paket abgeben hätte und sich die Nachbarn Meier und Müller immer daraus einen Spaß mit Ihnen machen, Sie immer wieder von Meier nach Müller und zurück zuschicken, weil diese immer wieder sagen: „Der hat das Paket.“.

Irgendwann würden Sie aber merken, dass man Sie hochgenommen hat oder zumindest, dass etwas nicht stimmt.

Nun kommt das schon zigmal widerlegte Wissen, dass Masken schädlich seien.
Es wird in Videos gezeigt, dass sogenannte CO2-Messgeräte Alarm schlagen, wenn man (aus)atmet. Diese Geräte alarmieren, wenn der CO2-Gehalt über 10 000 ppm gemessen wird. In der Luft, die man ausatmet, sind aber schon 40 000 ppm vorhanden.

Messungen von Lungenärzten haben zudem mehrfach ergeben, dass der Sauerstoffgehalt beim Atmen unter der Maske nicht sinkt und der Kohlendioxidgehalt (CO2) nicht steigt.

Angeblich halten Masken nichts zurück.

Dann können diese ja auch kein Sauerstoff zurückhalten. Sauerstoff ist wesentlich kleiner als ein Virus.
Ein Kohlendioxid-Moleküle hat nur ein Atom mehr als ein Sauerstoff-Molekül.
Man muss bei der generellen Aussage „Masken halten nichts zurück.“ unterscheiden, ob man ische oder selbst-gehäkelte Masken meint.

Jetzt kommt auf der hintersten Seite das Infektionsschutzgesetz zur Sprache..
Die dritte Variante heißt übrigens „Drittes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ und nicht „Ermächtigungsgesetz.“.
Das Ermächtigungsgesetz gab – salopp gesagt – den Nazis die Möglichkeit, Gesetze ohne Zustimmung des Parlaments abzuschaffen oder neue zu erlassen.

„Das dritte Gesetz …“ legt die Grundlage, dass das Parlament in jede Einscheidung mit eingebunden werden muss, wenn etwas entschieden wird, das zum Beispiel die Corona-Krise betrifft.
Die Ministerpräsidentenkonferenz wie vor dem „zweiten Lockdown“ war so etwas. Jedes Landesparlament musste ratifizieren und zustimmen.
Das nennt man „parlamentarische Kontrolle“.

Das muss man aber einem Ex-Mitglied der „en Mitte“, wie Sie es sind, nicht erklären. Zudem waren Sie dort „gesundheitspolitischer Sprecher“, bevor Sie aus der Partei „entfernt“ wurden.
Kann ja mal passieren.
Man muss nicht darauf verweisen, dass diese Partei rechtskonservativ ist, man kann dies aber tun.
Diese Partei unterstützt die „Germanische Neue “, die als Scharlatanerie bekannt ist, aber Schwamm drüber!

Sehr geehrter Herr Tolzin,
nun bin ich gespannt, ob und wenn, wie Sie (gegen)argumentieren.

Mit freundlichem Gruß aus

Dietmar Schneidewind

P.S.: Alle Fakten und auch Ihre Adresse habe ich aus dem oben genannten Flyer, der Sie als Verantwortlicher nennt. Dort kann jeder diese Angaben nach.

Erbrechen schlecht Würgen Kotzen Vomit Vomitieren Gübeln

Heute ist uns etwas „Bedrohliches“ widerfahren.
Wir befuhren die Wilhelm-Maybach-Straße in Böblingen, von der Tübinger Straße kommend Richtung Schönbuchstraße.
Die Straße ist nicht gerade breit und zudem stehen noch geparkte Autos dort, wie auch heute auf der Gegenspur von uns ausgesehen, Richtung Bahndamm.
Ein LKW kam uns entgegen. Weil auf der Gegenspur noch genügend Platz war, warteten wir, damit er dort hinfahren hätte können.
Er blieb auf Höhe einer Hofeinfahrt stehen und machte die Warnblinkanlage an.

Nach ein, zwei Minuten stieg der Fahrer aus und ging an der Hofeinfahrt auf und ab.
Ich stieg aus und ging freundlich auf ihm zu: „Könnten Sie Ihren LKW gegenüber parken. Ich habe extra für Sie Platz gemacht. Meine Frau und ich müssen hierdurch.“
„Ich muss hier abladen.“
„Sie können doch Ihren LKW dorthin stellen. Es sind nur ein paar Meter. Dort ist es auch nicht so eng.“
„Ich habe keine Zeit für sowas.“
Dann war er in der Firma verschwunden.

Ich ging zu unserem Auto zurück.
Ein Auto, von der anderen Richtung kommend, versucht schräg über den Gehweg zu fahren, doch es klappte nicht.

Dann kam ein Mann mit Arbeitskleidung heraus und redete mit dem LKW-Fahrer.
Ich hupte. Die beiden wurden auf uns aufmerksam. Meine Frau rief: „Könnten Sie hierhin fahren? Dann versperren Sie auch nicht die Straße. Wir müssen beide zur Arbeit.“
Der Arbeiter kam mit seinem Hammer auf unser Auto zu und schlug diesen provozierend in seine andere Hand.
Auch wenn es eine verbale Entgleisung darstellt, was er sagte, möchte ich es hier wiedergeben.
„Verpisst Euch hier! Wir müssen arbeiten. Ihr habt hier nix zu suchen oder habt Ihr eine Genehmigung, dass Ihr hier fahren dürft?“
„Was Sie hier machen, ist Behinderung“, sagte meine Frau, „Wir haben extra diesen Platz freigehalten, damit der LKW dort bequem stehen kann.“
Er hantierte bedrohlich mit seinem Hammer und sagte dann in einem restringierten Sprachcode: „Wenn Ihr Euch nicht verpisst, schlage ich Euch die Scheiben ein.“
Das war der Moment, indem meine Frau die Polizei anrief.

Diese hörte alles mit, auch die nachfolgenden Entgleisungen des Mannes, der meinte, dass die Polizei ihm nichts könnte, weil dies ja ein Privatweg wäre.

Währenddessen hatte der LKW-Fahrer einen kleinen Gabelstapler aus dem Heck des LKWs gehievt und befuhr die Straße.
Der Arbeiter drohte uns, drehte sich aber fluchend, dass wir hässlich wären, um und ging.
Wir versuchten, an den LKW vorbei über den Bürgersteig zu kommen, doch der Arbeiter warf eine Palette vor unser Auto.
„Hier kommt Ihr überhaupt nicht mehr her“, triumphierte er und hantierte wieder mit seinem Hammer herum.
„Verpisst Euch Ihr Halbdaggl!“ rief er (Haldaggl = Vollidiot auf Schwäbisch).

Da wir Angst um unser Auto hatten, drehten wir um und fuhren wegen zweier unfreundlicher Leute einen Umweg von über einen Kilometer.
Als ich meine Frau zur Arbeit gebracht hatte, fuhr ich zur Polizei, da ich noch etwa eine Stunde Zeit bis zum Arbeitsbeginn hatte.

Die Polizei wusste Bescheid und war auf der Wilhelm-Maybach-Straße gewesen und hatte mit den beiden Leuten gesprochen.
Sie hatten sich aufgeschrieben, was der Arbeiter zu uns gesagt hätte.
Mir kam es so vor, dass es gar nicht so wichtig war, was sich abgespielt hatte.
Es wäre besser gewesen, wenn wir gewartet hätten als das wir (vor Angst) weggefahren wären, sagten sie mir.
Wir wissen nicht, was die beiden den Polizisten gesagt hatten, aber die beiden, die auch dort gewesen waren und nun mit mir sprachen, schien kaum etwas zu interessieren.
Es interessierte sie auch nicht, als ich ihnen die Bilder von dem Arbeiter gezeigt hatte, als er uns neben dem Auto mit dem Hammer gedroht hatte.
Auch der aggressive Gesichtsausdruck schien nicht schlimm gewesen zu sein für sie.

Wo ich richtig enttäuscht war, war die Sache, dass wir nicht hätten in die Wilhelm-Maybach-Straße fahren dürften.
Ich nahm es erstmal hin, als ich aber einmal um den Block fuhr und beide Einfahrten der Wilhelm-Maybach-Straße anschaute, befand sich da kein Schild, dass darauf hinwies, dass dies eine Privatstraße sei oder dass diese eingeschränkt sei.

Das Steαmpunk-Picknick findet nun statt am

13.9.2020 ab 12 Uhr mittags.

Aufgrund der Corona-Pandemie waren wir gezwungen, es erst abzusagen.
Wir konnten aber glücklicherweise im Austausch mit dem Römermuseum „Villa Rustica“ einen neuen Termin finden.

Alle interessierten – ob mit oder ohne Gewandung, aus welcher Epoche auch immer – sind herzlich eingeladen.

Falls es schlechtes Wetter ist, können wir uns in den Portikus (im Museum mit Bierbänken und –tischen) aufhalten.

Kleinhändler bzw. Kleinanbieter können gerne ihre kleinen Stände aufbauen.
Bitte dies vorher mit uns absprechen.

Falls wir für ein Gruppenfoto laut Sozial‑ beziehungsweise Gesundheitsministerium keine Masken oder Mundschutze bräuchten, sollten wir trotzdem ein „Erinnerungsfoto“ mit Masken machen.
Also ein Gruppenfoto, auf dem alle eine Maske tragen.

Wer von Schorndorf oder Winterbach sowie der Nähe kommt, kann sich melden, denn jemand bietet Mitfahrgelegenheiten an.

Wir freuen uns auf Gewandete und Zivilisten!

Wer sich nicht über Facebook anmelden kann oder möchte, kann es mit dem folgenden Formular tun.

Bekanntermaßen gibt es die Personen, die sich gegen die Corona-Beschränkungen wehren.
Sie en sich auf das Grundgesetz und verteidigen ihre „persönliche Freiheit“ und verleugnen die Gefahr von Corona (Covid-19).

Die Argumentation der vermeintlichen „Verteidiger der persönlichen Freiheit“ wiederholt sich innerhalb der gleichen Strukturen.

Die Ewig-Verleugner haben ein Bild der Welt, das aussagt, dass jede (staatliche) Maßnahme nur dazu dient, die Bevölkerung zu manipulieren oder in eine bestimmte Bahn zu lenken. Die „Regierung“ will in deren Augen über kurz oder lang eine Diktatur einrichten.

Als Beispiel möchte ich die Corona-Krise heranziehen.

Mitte/Ende März wütete die Welle der Corona-Pandemie in . Zu diesem Zeitpunkt infizierten sich pro Tag in etwa 5000 Personen, gegen Ende März waren es circa 6300.
Mitte März wurden die ersten Maßnahmen eingeleitet, die besagten, dass in Restaurants Abstände zu halten sind und dass sich dort nur noch eine bestimmte Anzahl aufhalten durften.
Am 23. März trat dann der sogenannte „Lockdown“ mit Kontaktbeschränkungen und Schließungen von Restaurants, Hotels, Läden et cetera in Kraft.
Ab dem 29. April wurden dann Mundschutze – Alltagsmasken – Pflicht beim Einkaufen, im öffentlichen Personennah und in einigen anderen Bereichen verpflichtend, um die Verbreitung weiter einzudämmen.

Einige Party-Fanatiker beklagten zwar, dass sie nirgends feiern könnten, doch es blieb ruhig.
Die ersten Stimmen wurden laut, als die Maskenpflicht eingeführt wurde.
Sie klangen wie bei Kindern, die einfach etwas nicht tun wollten.

Gesundheitsbehörden, unter anderem die WHO, hatten zu Anfang der Corona-Pandemie gesagt, dass nur ische Mundschutz hülfen, aber keine selbstgemachten.
Zwei Wochen später gab es eine andere Einschätzung, dass die selbstgenähten – nicht ischen – gegen Tröpfcheninfektion schützen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Viren durch eine Alltagsmaske ausgeatmet werden und diese durch eine andere Person mit Maske eingeatmet werden, stellte sich als sehr gering heraus.
In der Wissenschaft gibt es eben laufend neue Erkenntnisse.

Für die, die aus einem Reflex heraus keine Maske tragen wollten, war dies ein Widerspruch.
Für ihre Argumentation zogen sie die „alte“ Einschätzung heran. Wenn man sie auf die „neue“ aufmerksam machte, entgegneten sie lapidar, dass die Wissenschaftler nicht wüssten, was sie täten.

Zudem hätte die „Wissenschaft“ nachgegeben – alternativ Falschmeldungen herausgegeben – damit die Regierung das Volk gängeln könnte.

Die Argumentationsschleife zieht sich durch alle Diskussionen.

Man bildet sich ein, dass zum Beispiel die Regierung eine Diktatur errichten will. Dies kann man nicht beweisen. Da der sogenannte „Lockdown“ Einschränkungen bedeutet, münzt man dies um, dass die Regierung mit diesen Maßnahmen schaut, wie schnell man das Volk einpferchen kann.
Der zweite Schritt ist dann das Tragen von Masken, um das Volk langsam daran zu gewöhnen, folgsam zu werden.

Dazu passt herein, dass Behörden erst Alltagsmasken als nicht ausreichend klassifiziert hat, einige Wochen später dies doch tun.
Man verliert einfach aus den Augen, dass die Behörden bei der ersten Einschätzung ische Masken mit Alltagsmasken verglichen haben und in der zweiten Einschätzung gesagt wurde, dass Alltagsmasken auch hülfen.

Das Ausgangsproblem ist immer das gleiche.
Die Regierung oder Unternehmen – Der Hass liegt generell bei Bill Gates und Microsoft sowie bei Pharma‑ und IT-Unternehmen. – plant das Volk unter Kontrolle zu bekommen.
Wenn nun die Regierung etwa tut, was einem nicht genehm ist, sieht man nicht das große Ganze – Abwendung einer Pandemie – sondern nur die Einschränkung und agiert dagegen.
Man feiert sich selbst als „Widerständler“.
Man sammelt Halbwahrheiten, um sich gegen jegliche Art von Fakten zu wehren. Dazu gehört auch, jegliche Behörden als „unglaubwürdig“ zu deklarieren.
Dazu gehört vonseiten der Ewig-Verleugner auch die immerwährende Forderung nach Quellen, aus denen man seine Fakten bezieht.
Lässt man sich darauf ein, merkt man schnell, dass die Ewig-Leugner diese aus „unglaubwürdig“ deklassieren, denn nur die eigenen Quellen, die nur Halbwahrheiten liefern, gelten bei ihnen „glaubwürdig“.

Alles für den Kontext, recht zu haben.

Der Mann lachte herzlich, als er sagte: „In der habe ich nicht verstanden und hatte eine Fünf.“ Dabei grinst er noch und findet sein Statement ganz toll.

Es ist ein Phänomen – vor allem bei sogenannten „Promis“ – immer wieder darauf hinzuweisen, dass sie schlechte Schüler waren.
Für sie ist es nicht schlimm, dass sie , , und nie verstanden haben und möglicherweise auch versetzungsgefährdet waren.

Alles nicht schlimm!

Es scheint ja eine Auszeichnung zu sein, dass man und wissenschaften in der – und folglich im späteren Leben – nie verstanden hat.

„Ach, das ist ja interessant, dass Sie studiert haben“, hört man lobend. Wenn man jedoch erzählt, dass man auch noch ein Informatik-Studium absolvierte, wird es kurios. Dann ist es gar nicht mehr interessant, was man sagt.
„Hören Sie bloß auf! Am Computer tue ich mich schwer. Da müssen mir meine Kinder helfen.“ Danach kommt wieder ein gestelltes Lachen.
Dann erzählt man, dass man in der

Dieses Kokettieren mit den schlechten Noten ist bei Frauen und Männern übrigens gleich.

Dies ist kein Einzelfall.

Sowas hört man auch nicht nur im privaten Kreis, auch im , bei Interviews oder Quizzen erzählt jemand sowas, um sich zu rechtfertigen, dass diese Frage nicht zu lösen ist, weil in der

Im Klartext heißt das : „Ich war ein dummer Schüler.“.

Anscheinend ist das aber nicht schlimm, denn man hat es ja zu etwas gebracht.

Irgendwie!

Jedes Jahr im Frühling geht das Gezeter wieder los …
Unsere freiheitsnden mit den zwei Rädern rasen wieder durch Städte, Dörfer, die und so weiter.

Sie wollen raus, weil sie den ganzen Winter über eingesperrt waren.

Freitheit!

Noch bevor Euer erstes „Argument“ kommt, wie es immer kommt, möchte ich Euch den Wind aus den Segeln nehmen.

Ich fahre auch Motorrad.

Und mir geht Euer Gezeter mächtig auf den Geist.

Wind um die Nase – geschenkt!

Bis jetzt konnte ich noch nicht herausbekommen, was daran „Freiheit“ ist, wenn wie irre durch die Städte gefahren wird, man den Motor zum lauten Heulen bringt und sich vordrängelt bei roten Ampeln, um ganz vorne zu stehen.

Und dann Eure Hypersensibilität!

Beschwert man sich, dass Ihr rücksichtslos seid, ruft Ihr, dass diese Personen keine Ahnung haben und nur etwas gegen Motorradfahrer haben!

Ja, sie haben etwas gegen Euch rücksichtslose Motorradfahrer.

Zu jeder habt Ihr ja ein passendes „Gegenargument“ und wenn es noch so weltfremd ist!

Wenn auf der Autobahn Stau ist, muss man notgedrungen warten.

Ihr fahrt – weil Ihr es könnt (!!!) – durch sie oder neben den Autoschlangen her, was laut Straßensordnung nicht erlaubt ist.
Ihr sagt, dass es heiß sei unter der „Lederkombi“ und niemand verlangen könnte, dass Ihr so lange mit der Lederkleidung in der prallen Sonne steht.
Ihr malt dann aus, dass Ihr „überhitzt“ und ein Kreislauf‑ oder Was-auch-immer-Kollaps drohe.
Ich trage auch Lederkleidung beim Motorradfahren und ich habe regelkonform im Stau gestanden, ohne zu kollabieren.
Und das nicht nur einmal.

Ihr erzählt dann, dass es ja nicht nur die Sonne ist, die Euch zu schaffen macht.
Von oben brennt die Sonne. Der Motorblock ist auch heiß. Dazu kommt noch, dass die Straßen sehr heiß werden.
Diese drei Hitzequellen würden Euch fast umbringen.

Das hieße, dass ich mir von der sengenden Hitze des Motorblocks die Beine verbrennen müsste, weil dieser immer da ist.
Wenn jemand im Sommer barfuß geht, verbrennt er sich nicht die Fußsohlen. Bei Schuhen schmelzen auch nicht die Sohlen.

In der Sonne zu stehen, ist nicht schön, auch nicht mit dem Fahrrad, aber man hält es aus.

Es gibt übrigens keine Statistiken, die belegen, dass Motorradfahrer einen „Kollaps“ bekommen haben von der Sonne und es deshalb zum Unfall gekommen ist.
Die Unfälle passieren, weil man die Maschine aufdreht und irgendwann nicht mehr reagieren kann.

Wenn Motorradtreffs stattfinden, steht Ihr mit Eurer „Lederkombi“ in der Sonne und palavert.
Es wird dann nicht zu heiß.

Auf der Autobahn „überhitzt“ Ihr ja angeblich und müsst weiterfahren, damit Euch der Wind abkühlt.
So langsam, wie Ihr Euch durch die Autoschlangen drängelt, erzeugt Ihr definitiv keinen Fahrtwind.

Wenn Autofahrer Euch sagen, dass Ihr gar nicht bei Staus weiterfahren dürft, kommt Ihr mit dem Argument, dass Ihr das dürft.

Der Unterschied ist, dass Ihr meint, das zu dürfen.

Das Argument, in den Niederlanden dürften Motorradfahrer mit Warnblinkanlage durch den Stau fahren, habt Ihr Euch ausgedacht, um Euch zu rechtfertigen.

Diese Regelung gibt es nicht laut ansässigem sministerium.

Eigentlich liefert Ihr Euch selbst schon das Gegenargument.

Denn wenn es in den Niederlanden erlaubt wäre, heißt es nicht, dass man es in land auch dürfte.

Wenn Motorradfahrer „überhitzen“ würden, wenn sie warten müssten, würde es so sein, dass Motorradfahren aus gesundheitlichem Gründen verboten würde.

„Bitte nehmt auf Motorradfahrer Rücksicht!
Sie sind den ganzen Winter nicht gefahren und müssen sich erst wieder ans Fahren gewöhnen.“

Diesen Appell findet man jedes Frühjahr in diversen Foren, Websites et cetera.

Wenn man im Winter nicht fahren konnte, fährt man in der Regel langsam und vorsichtig, um erstmal wieder ein Gefühl dafür zu bekommen. Dann kann man sich langsam steigern.
Zumindest mache ich es so.

Übrigens … Winter …

Wenn jemand im Winter Motorrad fährt, hat er noch nie gesagt, dass er erfriert, wenn er dann schnell fährt oder am Stau „vorbeizieht“.

Wenn es stimmen würde, dass die Sonne so schlimm wäre für einen „Kollaps“, müssten die wenigen, die im Winter fahren, gesittet fahren, und zum Beispiel im Winter im Stau stehen bleiben.
Es könnte ja nichts „überhitzen“.

Wenn Motorräder verunglücken, ist laut Polizeibericht im überwiegend großer Zahl der Motorradfahrer schuld.
Motorräder, die aus Kurven geflogen sind, waren zu schnell.

Das „wilde“ Gebühren der rücksichtslosen Motorradfahrer wird dadurch impliziert, dass bei Radar‑ und Geschwindigkeitskontrollen von vorne gemessen wird.
Motorräder haben die Nummernschilder hinten.

Warum sprechen sich denn so viele von Euch dagegen aus, dass vorne in irgendeiner Form ein Nummernschild sein soll?

Platz könnte man schaffen für ein kleines Schild.
Zudem sind die Kameras für die süberwachung schon sehr gut, dass man auch kleine Nummernschilder erfassen und auswerten könnte.

Mir als rücksichtsloser und regelkonformer Motorradfahrer fällt es nicht schwer, sich an die Straßensordnung zu halten.
Dann sollte es anderen auch nicht schwerfallen.

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