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Aus der Welt der Medien – TV, Zeitung etc.

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Sehr geehrter Herr Tolzin aus Herrenberg-Kuppingen,
gestern musste ich erstaunt feststellen, dass sich in meinem Briefkasten trotz Aufkleber „Keine Werbung, … , keine sonstigen Blätter“ plötzlich einer Ihrer Flyer befand.

Er trägt die Überschrift „Kreis steht auf.“.

Ich habe mich gefragt, wie es Ihnen als informierter Bürger, Journalist und Bürgerrechtler passieren konnte, dass dort „Kreis“ und nicht „Landkreis“ stand.

Vielleicht läuft man in Kuppingen auf der Widdersteinstraße ja im Kreis, so wie Sie Ihre Argumentation immer wiederholen, als wenn Sie im Kreis laufen oder sich in einer niemals enden wollenden Schleife ohne Wiederkehr befinden. Die Widdersteinstraße hat bekanntermaßen einen Ausleger, der in eine Sackgasse endet und davor ist eben der Kreis, der einen Rund in rechteckiger Form gleicht.
Wenn man nur immer rechts herumläuft, kommt man nicht heraus.
Vielleicht befindet sich im Schwerpunkt die „Deutsche Mitte“.

Wie dem auch sei!

Verrannt haben Sie sich allemal!

„Kreis steht“ … jedenfalls nicht auf.

Es sind, einige Leute, die wissenschaftliche Erkenntnisse nicht wirklich verstehen oder aus einem Schutzreflex heraus die Wahrheit nicht sehen wollen.
Vielleicht steht ja der „Kreis“ in der Widdersteinstraße auf, also die, die in diesem Rechteck wohnen und wegen eines möglichen Rechtsdralls nicht mehr herauskommen.
Ich muss übrigens sagen, dass ich die Widdersteinstraße erst auf der Landkarte nicht gefunden habe, da ich aufgrund Ihrer Aussagen und Argumentation darauf hereingefallen war, dass es „Widerstandstraße“ geheißen haben könnte.

Auf der Vorderseite des Flyers ist eine ganz tolle Grafik zu sehen, die die Intensivbettenbelegung zeigt.
Dabei ist Ihnen beziehungsweise ihrem Freund Schiffmann aber der Fehler unterlaufen, dass dies zwei Statistiken sind, die andere Anfangsanforderungen und Betrachtungsräume haben.
Man kann nicht die Verteilung und Belegung der Intensivbetten über ganz 2019 mit der Belegung über die Zeit des Anstiegs der Corona-Infizierten im Spätherbst 2020 vergleichen.

Das müssen Sie doch gewusst haben, denn Journalisten müssen ja Statistiken verstehen können, weil es zum Handwerk gehört!

Ganz oben auf der Vorderseite geht es um den PCR-Test.
Der PCR-Test, der auf das Corona-Virus geeicht ist, kann nur anzeigen, ob ein Corona-Test „positiv“ oder „negativ“ ist.

Das wissen Sie als ehemaliger „gesundheitspolitischer Sprecher“.

Dann kommen Sie auf den sogenannten „CT-Wert“ zu sprechen.

Sie vergessen aber dabei, dass ein Vermehrungszyklus von unter 30 – CT-Wert unter 30 – darauf schließen lässt, dass der, von dem die Probe genommen wurde, infektiös ist.
Dann weisen Sie darauf hin, dass der PCR-Test auch Erbmaterial und vieles andere erkennen kann.
Das stimmt, denn der PCR-Test ist nur eine Verfahrensbeschreibung.
Er kann eingesetzt werden, um alle möglichen Gen-Ketten, Viren und vieles mehr wie Erbkrankheiten oder schwere Krankheiten erkennen.

So gibt es zum Beispiel einen PCR-Test, der auf das Corona-Virus geeicht ist.

Zu Beginn war der Test fehleranfälliger, Das geben auch Experten zu. Inzwischen ist er aber sicher, weil Biologen bessere Kriterien entwickelt haben, wie sie das Virus in einer Probe sicher finden können: Eine Genregion – sei sie noch so corona-typisch – reicht nicht aus. Es muss eine zweite positiv anschlagen. Das ist wie bei der Fahndung nach einem Verdächtigen. Er kann nicht nur anhand der Augenfarbe überführt werden, auch seine Fingerabdrücke müssen stimmen.

Es ist aber so – das muss ich Ihnen nicht erklären – , dass neuerdings drei Sequenzen gefunden werden müssen. Wenn alle drei „positiv“ ausschlagen, ist der Patient positiv an Corona (Covid) erkrankt.
Wenn nur eine Sequenz „positiv“ detektiert wird, muss man weitersuchen oder es kann nach 50 Vermehrungszyklen abgebrochen werden.

Zwei „Richtige“ bedeutet übrigens „schwach positiv“.

Bei einem „Richtigen“ wird sehr oft angeordnet, den Test wiederholen zu müssen.

Die Teste können übrigens keine „sonstigen Dinge“ erkennen, da sie dafür (nicht) geeicht oder ausgelegt sind, Corona zu erkennen.

Jedem steht laut Artikel 5 des Grundgesetzes zu, sich überall zu informieren, wo man will.

Das machen Sie ja auch, Herr Tolzin.

Sie schauen gerne Servus-TV, wie ich dem Flyer entnehmen kann.
Bei Servus-TV darf Herr Bhakdi behaupten, dass die Pandemie zu Ende sei, auch wenn in momentan von einem Tag auf den nächsten ungefähr 25 000 Menschen neu am Corona-Virus erkranken und grob überschlagen 600 sterben.

Weltweit gehen die Corona-Infizierten in Richtung 80 Millionen, die Todesfälle sind bei mehr als 1,7 Millionen.

Bei momentan 524 065 Neufällen weltweit kann man von einem Ende der Pandemie sprechen.
Das gestattet ja Artikel 5.
Man muss sich dann nur fragen lassen, ob man noch in dieser Realität beheimatet ist.
Über circa 500 000 tägliche neuinfizierte Menschen hinwegzusehen, fällt schon in die Kategorie „Menschenverachtung“.

Diese Aussage darf ich machen, wegen Artikel 5.

Au der aufgeschlagenen Innenseite des Flyers folgen QR-Codes mit Gruppen wie „Eltern stehen auf“ und „Expertengruppen“.
Diese Expertengruppen verweisen auf andere Expertengruppen, die wieder auf die vorigen verweisen.
„Experte A“ hat sein Wissen von „Experte B“, der dies wiederum von der Webseite von „Experte A“ hat.

Das ist so, als wenn der Paketbote in der Widdersteinstraße beim Nachbarn von Ihnen ein Paket abgeben hätte und sich die Nachbarn Meier und Müller immer daraus einen Spaß mit Ihnen machen, Sie immer wieder von Meier nach Müller und zurück zuschicken, weil diese immer wieder sagen: „Der hat das Paket.“.

Irgendwann würden Sie aber merken, dass man Sie hochgenommen hat oder zumindest, dass etwas nicht stimmt.

Nun kommt das schon zigmal widerlegte Wissen, dass Masken schädlich seien.
Es wird in Videos gezeigt, dass sogenannte CO2-Messgeräte Alarm schlagen, wenn man (aus)atmet. Diese Geräte alarmieren, wenn der CO2-Gehalt über 10 000 ppm gemessen wird. In der Luft, die man ausatmet, sind aber schon 40 000 ppm vorhanden.

Messungen von Lungenärzten haben zudem mehrfach ergeben, dass der Sauerstoffgehalt beim Atmen unter der Maske nicht sinkt und der Kohlendioxidgehalt (CO2) nicht steigt.

Angeblich halten Masken nichts zurück.

Dann können diese ja auch kein Sauerstoff zurückhalten. Sauerstoff ist wesentlich kleiner als ein Virus.
Ein Kohlendioxid-Moleküle hat nur ein Atom mehr als ein Sauerstoff-Molekül.
Man muss bei der generellen Aussage „Masken halten nichts zurück.“ unterscheiden, ob man ische oder selbst-gehäkelte Masken meint.

Jetzt kommt auf der hintersten Seite das Infektionsschutzgesetz zur Sprache..
Die dritte Variante heißt übrigens „Drittes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ und nicht „Ermächtigungsgesetz.“.
Das Ermächtigungsgesetz gab – salopp gesagt – den Nazis die Möglichkeit, Gesetze ohne Zustimmung des Parlaments abzuschaffen oder neue zu erlassen.

„Das dritte Gesetz …“ legt die Grundlage, dass das Parlament in jede Einscheidung mit eingebunden werden muss, wenn etwas entschieden wird, das zum Beispiel die Corona-Krise betrifft.
Die Ministerpräsidentenkonferenz wie vor dem „zweiten Lockdown“ war so etwas. Jedes Landesparlament musste ratifizieren und zustimmen.
Das nennt man „parlamentarische Kontrolle“.

Das muss man aber einem Ex-Mitglied der „Deutschen Mitte“, wie Sie es sind, nicht erklären. Zudem waren Sie dort „gesundheitspolitischer Sprecher“, bevor Sie aus der Partei „entfernt“ wurden.
Kann ja mal passieren.
Man muss nicht darauf verweisen, dass diese Partei rechtskonservativ ist, man kann dies aber tun.
Diese Partei unterstützt die „Germanische Neue “, die als Scharlatanerie bekannt ist, aber Schwamm drüber!

Sehr geehrter Herr Tolzin,
nun bin ich gespannt, ob und wenn, wie Sie (gegen)argumentieren.

Mit freundlichem Gruß aus

Dietmar Schneidewind

P.S.: Alle Fakten und auch Ihre Adresse habe ich aus dem oben genannten Flyer, der Sie als Verantwortlicher nennt. Dort kann jeder diese Angaben nach.


Angeblich könnte man sich auf PCR-Tests und Schnelltests ja nicht verlassen, behaupten die Corona-Leugner. Sie behaupten, dass ein PCR-Test auch Influenza-Viren erkennen könne.


In dem Beitrag, wie ein PCR-Test funktioniert, wurde bewiesen, warum ein PCR-Test, der Corona-Viren erkennen soll, keine Influenza-Viren erkennen kann.

Nun folgt eine Testreihe, um zu erklären, wie Corona-Leugner auf widersprüchliche Aussagen zu Schnell‑ und PCR-Test kommen.
Die Grenze zwischen Wahrheit und Unwahrheit der Corona-Leugner ist dabei sehr dünn.

Allen PCR-Tests liegen Verfahrensregeln zugrunde, die für jeden PCR-Test gelten.
PCR-Test ist der Oberbegriff. Um etwas Spezielles erkennen zu können, werden PCR-Test extra „abgestimmt“ auf das, was sie erkennen sollen.
Ein spezialisierter PCR-Test kann nur zwei Aussagen treffen, nämlich die, ob etwas gefunden wurde oder nicht.
„Gefunden“ heißt „positiv“, „nicht gefunden“ „negativ“.

Einer Person wird ein Abstrich aus dem Rachen und der Nase genommen.
Dazu wird ein PCR-Test angewandt, der darauf ausgelegt ist, Corona-Viren zu erkennen. Der PCR-Test ist „negativ“, was bedeutet, dass die Person nicht mit Corona-Viren infiziert ist.
Nun wird ein weiterer Abstrich von Rachen und Nase bei der gleichen Person genommen.
Nach der Anwendung eines auf Influenza (Grippe) geeichten PCR-Tests kommt heraus, dass dieser „positiv“ verläuft. Dies bedeutet, dass die Person mit Influenza infiziert ist.

Ein PCR-Test kann nur immer nach einer Sache suchen.

Wenn er für Influenza geeicht ist, schaut er nur noch Influenza-Viren. Spürt er sie auf, ist das Ergebnis „positiv“, ansonsten „negativ“.
Ein PCR-Test für Corona-Viren kann nur Corona-Viren aufspüren.
Ein PCR-Test, der auf Masern geeicht ist, nur Masern-Viren.

PCR-Tests, können nicht nur Viren erkennen, sondern auch andere Krankheiten und sogar Erbkrankheiten oder Gendefekte.
Sie benutzen „genetische Fingerabdrücke“ zu Erkennung.

Ein PCR-Test, der zum Beispiel nach dem „genetischen Fingerabdruck“ von Corona-Viren sucht, kann nicht Influenza, Masern et cetera erkennen.

Das Verfahren, wie ein PCR-Test funktioniert, ist hier sehr einfach dargestellt.

Nun ist der Fokus wieder auf der Person weiter oben.

Der „Corona-PCR-Test“ war „negativ“, der „Influenza-PCR-Test“ war „positiv“.

Man musste ja zwei Abstriche machen, weil man zwei PCR-Tests angewandt hat.

Jetzt nimmt man von der Personen einen Schnelltest, der für Corona-Viren geeicht ist.
Nach knapp einer Viertelstunde zeigt dieser Test an, dass man „positiv“ auf Corona getestet wurde.

Ein Widerspruch?

Keinesfalls!

Der Schnelltest basiert auf Antikörper – sogenanntes Immunglobulin G und Immunglobulin Ⅿ – und zeigt eine Konstellation an.
Die Person, die getestet wurde, hat vor einigen Monaten eine Corona-Erkrankung gehabt und ist davon genesen.
Der (Antikörper‑) Schnelltest zeigte an, dass die Person Antikörper zu Corona hat.
Der Schnelltest sagt unter anderem nicht nur aus, ob man gerade infiziert ist, sondern ob man infiziert war (und Antikörper gebildet hat).

Nun wird auch klar, weswegen jemand, der laut Schnelltest „positiv“ ist, danach einen PCR-Test machen sollte.
Der PCR-Test sucht explizit nach dem Corona-Viren.
Er sucht nicht nach Antikörpern.

Zusammen mit dem „positiven“ Schnelltest sagt ein „negativer“ PCR-Test aus, dass die Person an Corona erkrankt gewesen (und genesen) ist.
Sind beide Tests „positiv“, bedeutet dies, dass die Antikörper sich gerade bilden und dass im Körper Corona-Viren gefunden wurden.

Es sollte nach dieser Darstellung klar sein, warum der Schnelltest und der PCR-Test bei der gleichen Indikation verschiedene Ergebnisse liefern können.


An diesen Wochenende – 28.11. – 29.11.2020 – findet in Kalkar der elfte Bundesparteitag der AFD statt.
Vornehmliches Thema dieses Parteitags ist die Rentenpolitik.


Zu Anfang distanzierte sich der Vorsitzende Meuthen von den Radikalen und Rechtsgerichteten in der Partei. Das kann er machen und daran ist auch nichts auszusetzen.
Wenn Alexander Gauland davon spricht, es dürfe kein „AfD-Bashing“ geben, sondern es ginge in den zwei Tagen um die Rentenpolitik, hat er nicht verstanden, was ein Parteitag ist.
Es geht Jörg Meuthen darum, sich von den Rechten, den Krawallmachern und Provokateuren – auch in den eignen Reihen – zu trennen und sie aus der Partei zu drängen.
Damit hat er vollkommen recht.
Die AfD verliert an Bedeutung durch Provokationen wie längst durch den Einlass von Randalierern in den Bundestag. Dies wirft einen dunklen Schatten auf sie.
Die Rentenpolitik wurde übrigens von 88 Prozent der Teilnehmer angenommen.

Am Rande wurde Alice Weidel interviewt.
Sie hatte das Interview verlassen, was in den Medien besonders hochgeschaukelt wird und sehr heftig kritisiert wurde.
Der Reporter hatte Weidel gefragt, ob die Rentenpolitik eher sozialliberal oder „sozialnationalistisch“ ausfallen würde.
Weidel hatte nachgehakt, worauf der sich rechtfertigte, er habe dies in einer ge, sich dies aber nicht zu eigen gemacht.
Man kann Alice Weidel verstehen, dass sie dies als Unverschämtheit sah und das Interview verließ.

Was sonst noch auf dem Parteitag geschah, ist unerheblich.


Bei einem PCR-Test handelt es sich um eine Möglichkeit, bestimmte Sequenzen auf einer Genprobe zu lokalisieren.

Das hört sich kompliziert an, ist es aber nicht.

Wir stellen uns vor, wir stünden auf einer Eisenbahnbrücke.
Dazu haben wir ein Funkgerät in der Hand.
Im Stellwerk sitzt eine zweite Person, ebenfalls mit einem Funkgerät.

Wir haben folgende Aufgabe:
Wenn ein Zug mit einem roten, einem blauen und einem grünen Waggon an uns vorbeikommt, sagen wir dem Mann im Stellwerk Bescheid.
Wenn wir ihn Bescheid geben, macht er einen Strich in einem Buch.
Ob dieser diese Züge nun umlenkt, spielt keine Rolle.
Es ist nur wichtig, dass wir ihm melden, wenn diese drei Waggons in der Reihenfolge Rot, Blau und Grün bei uns vorbeikommen.

Wenn die Waggons in einer anderen Reihenfolge vorbeikommen, sagen wir nichts. Dann macht der im Stellwerk auch keinen Strich.

Eine Kolonne Rot, Blau und Grün fährt durch.
Wir melden dies.
Eine Kolonne Gelb, Schwarz und Weiß fährt vorbei.
Wir melden nichts.
Eine Kolonne Blau, Rot und Grün kommt vorbei.
Wir melden nicht.
Nun kommt ein roter, ein blauer und ein grüner Waggon vorbei.
Wir geben dem Mann im Stellwerk wieder Bescheid.

Im Prinzip arbeitet so ein PCR-Test.
Statt Kolonne heißt es Kette oder Sequenz.
Farbe heißt Polymerase.

„PCR-Test“ steht für „Polymerase-Ketten-Reaktion“ (ins Deutsche übersetzt).

Bei den Waggons sucht man eine bestimmte Kolonne von Farben.
In der Probe sucht man bestimmte Ketten von Polymerasen.

Wenn der „Aufpasser“ – im Prinzip der PCR-Test – eine bestimmte Kette oder Sequenz entdeckt, macht er Meldung.
Wenn er sie nicht entdeckt, macht er nichts.

Sucht der PCR-Test nach einem Corona-Virus, sucht er nach einer bestimmten Kette von aneinanderliegenden Polymerasen.
Diese Aneinanderkettung ist bei jedem Virus anders.
Wenn zum Beispiel wie bei der Abbildung oben nach dem „GCC“ gesucht werden soll, findet er nicht die anderen Sequenzen (Ketten) wie die roten auf der rechten Seite. Die anderen Ketten sind für den PCR-Test nicht relevant.

Wenn der PCR-Test, der den Corona-Virus entdecken soll, auf ein Grippe-Virus trifft, macht er keine Meldung.
Wir denken an die Farben!

So funktioniert – ziemlich simpel beschrieben – ein PCR-Test.

Jetzt ist auch klar, warum er nur ein bestimmtes „Dinge“ erkennen kann und nichts Anderes.


Lange hatte ich überlegt, ob ich etwas zum US-Wahlkampf sollte,
Politik ist nicht mein Metier, obwohl ich mich in der Politik sehr gut auskenne. Berichterstattung in der Politik ist aber nicht „meine Welt“.


De „Ära Trump“ ist also endlich vorbei, wobei ich mich immer gefragt habe, wie man so einen Populisten überhaupt wählen konnte. Zudem kommt ja, dass er immer schlimmer wurde.
Um die amerikanische Autoindustrie zu retten, verhängte er Strafzölle gegen deutsche Autos, die in Amerika hoch angesehen sind.
Dazu kommt das stellenweise größenwahnsinnige Gehabe, wenn er vermeintlich versucht hatte, der Welt außerhalb Amerikas zu erklären, wie diese zu funktionieren hat.

Donald Trump war anmaßend, anscheinend ohne Grenzen zu kennen.
Viele stieß er vor den Kopf.

Ebenso hat sein lascher Umgang und das Leugnen (mit) der Corona-Pandemie viele zur Weißglut gebracht.

Dies Ära „America first“ ist endlich vorbei.

Es kann mit Joe Biden eigentlich nur besser werden.

Congratulations!


Gestern sind in Wien gegen 20 Ihr Schüsse gefallen.
Es gab insgesamt sechs Tatorte dieses Anschlags mit islamistischem Hintergrund. Mindestens fünf Todesopfer und mehrere Verletzte sind zu beklagen.

Von den verletzten Opfern schweben siebzehn in Lebensgefahr.

Österreichs Kanzler Kurz und Innenminister Nehammer sprechen von islamistischem Motiv der Täter. Ein Täter wurde übrigens von der Polizei erschossen, nach den anderen wird mit Hochdruck gefahndet.

Der von der Polizei erschossene Täter kam aus dem Norden Mazedoniens und war zwanzig Jahre alt. Er war wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung – sogenannter „Islamischer Staat“ – vorbestraft.

Spezialeinheiten der Polizei haben am Morgen Wohnungen von mutmaßlichen Bekannten eines der Täter in St. Pölten durchsucht. Eine Person soll abgeführt worden sein.


Diese Woche sind die Fallzahlen der an Corona infizierten Menschen in die Höhe geschnellt.
Aktuell sind es in circa 4 500 Neuinfizierte von Freitag auf Samstag. Eine Woche vorher waren es um 2 500. Innerhalb einer Woche sind also knapp 20 000 Personen mit Corona infiziert worden.

Bekanntermaßen wird in auch mehr getestet.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen mehr Tests und mehr Fällen?

Die Korrelation stimmt hierbei nicht.

Obwohl die Anzahl der aktuell entdeckten Corona-Neuinfektionen um etwa das Doppelte gestiegen ist, wurden innerhalb der lenzten sieben Tage „nur“ 25 Prozent mehr Tests durchgeführt.
Wenn es so wäre, dass dies im Verhältnis stiege, wäre die Zahl der nachgewiesenen Neuinfizierten nur um ein Viertel gestiegen.

Aber auch, wenn man die des letzten halben Jahres anschaut, sieht man deutlich, dass es bei mehr durchgeführten Tests nicht zwangsläufig zu mehr Neuinfizierten „führt“.

Dies lässt sich anhand der Statistiken des Robert-Koch-Instituts, der Gesundheitsämter und des Statistischen Bundesamts belegen.

Seit Januar wurden übrigens in 18 Millionen Corona-Test durchgeführt, wobei 315 000 Tests das Ergebnis „Corona positiv“ lieferten.
Die Rate der Neuinfektionen am Anfang des Jahres war bei zehn Prozent, plus-minus zwei.
Diese flachte aber auf etwa eineinhalb bis zwei im Oktober ab.

Die Zahlen der Neuinfektionen konnten wegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf knapp ein Zwanzigstel gedrückt werden.

Darauf kann man stolz sein.


In Böblingen ist ein Jugendlicher vor dem Amtsgericht festgenommen worden.
Er war geladen zu einer Gerichtsverhandlung.
Was war genau passiert und wie kam es zu der Festnahme vor dem Gericht?


Der sechzehnjährige Jugendliche war kein unbeschriebenes Blatt.
Er war in mehreren Heimen gewesen, wurde doch immer wieder von einem zu einem anderen wegen Auffälligkeiten und Gewaltausbrüchen aufgefallen. Um seine immer wieder aufkochenden Aggressionen zu bändigen, wurde er auch schon in zwei Adoptivn aufgenommen, die jedoch in kürzester Zeit in die Bredouille kamen. So kam er immer wieder in Heime.

Der zuständige Richter fand harte Worte für den Jugendlichen und sah wegen dessen – wie er sagte – „asozialen Verhaltens“ keine andere Möglichkeit, auf ihn anders einzuwirken.
Für den Richter waren Hopfen und Malz verloren, sodass er eine Strfae im Gefängnis anordnete.

Der Jugendliche war übrigens wegen nicht nur einer Sache angeklagt und andere Klagen waren noch anhängig.
Der Jugendliche gilt es äußerst aggressiv.

Er ging langsam zu Fuß zum Amtsgericht und wurde von zwei Polizisten, die vor dem Amtsgericht warteten, festgenommen und mit Handschellen in den Gerichtssaal begleitet.


Die Organisatoren der sogenannten „Querdenker“ mit dem Zusatz „711“ sind bekannt für ihre verschobene Wahrnehmung der Realität.
Der Oberquerdenker stellt sich bekanntlich als „Opfer des Systems“ dar.


Während er ungeniert behauptet, in herrsche eine Diktatur, bedient er sich andererseits legitime demokratischer Mittel, um seine kuriosen Ziele durchzusetzen.
Bei einer der ersten Kundgebungen der Initiative in  – Bad Cannstatt, bei der linke Gruppen nachweislich im Vorfeld die Bühne in Brand gelegt hatten, kündigte er seinen Rückzug an. Er begründete es damit, dass er sich und seine keinen Gefahren aussetzen wolle.
Er machte trotz dieser Ankündigung munter weiter und organisierte Kundgebungen und fungierte als Organisator und (Presse‑) Sprecher.

Er sprach sich in Statements oder auf Kundgebungen – Die er nicht mehr besuchen wollte – nicht gegen radikale oder rechte Gruppen und Mitglieder seiner Bewerbung aus.
Auch hatte es ihn nicht interessiert, wenn rechte Teilnehmer akquirierten und diese dort ihe Parolen verbreiteten.

Alles unter dem Mantel des Schweigens.

Bis zu diesem Wochenende!

Eine Demonstration nahe dem Alexanderplatz in Berlin wurde von der Polizei aufgelöst, weil die Hygieneregeln nicht eingehalten wurden.
Dies war dem Oberquerdenker keine Silbe wert.
Ebenso wenig war es ihm wert, sich über gewaltbereite Demonstranten aufzuregen.

Nun versuchten Reichsbürger und andere Rechtsextreme, in den Reichstag zu kommen. Die Polizei nahm diese (vorläufig) fest.

Erst nach „bad publicity“, in der die Corona-Leugner und Reichsbürger in eins genannt wurden, äußerte er sich verhalten kritisch und distanzierte sich vorsichtig von diesen. Er könne solche Tendenzen nicht dulden, sagte er. Dieses „leise“ Proforma-Distanzieren war es dann.

Am Sonntagabend war alles wieder vergessen, als er sich kritisch über den Polizeieinsatz am Reichstag äußerte, da er meinte, die Polizei wäre nicht darauf vorbereitet gewesen.

Andererseits distanzierte er sich nicht von Gewalt in seinen Reihen gegen Pressevertreter.
Auch die massenweise Verstöße gegen die Corona-Regeln erwähnte er.

Die selbst deklarierten „Querdenker“ sind in keinster Weise glaubhaft.


Nicht nur die Reform des Bußgeldkatalogs hat er versemmelt, sondern die PKW-Maut auch.
Ebenso hat er zwar einen Doktortitel, den er aber nur in Bayern benutzen darf.

Mir stinkt das Gehabe und Unschuldsgetue dieses Möchtegern-Doktors und Tministers schon lange.
Es gab eine Zeit, inder Verantwortungsträger ihren Hut nahmen, wenn sie Schaden für das Volk angerichtet hatten.

Diese Zeit wird wohl nicht zurückkommen …

Nachdem er sich in Bayern etabliert hatte und dann zum sminister erkoren wurde, wurde klar, dass die Promotion des Andreas Scheuer gar keine richtige war, sondern er sich gar nicht „Doktor“ nennen durfte. Seltsamerweise war aber sein Doktortitel in Bayern anerkannt.

Einer seiner ersten Fauxpas kam mit der PKW-Maut.
Von vornherein war klar, dass die Erhebung der Maut plus gleichzeitiger Reduzierung der Kfz. Steuern für Inländern nicht EU-konform sein konnte.
Diese Wissensdiskrepanz schob er wie ein bockiges Kind beiseite, immer wieder.
Nachdem er seine „PKW-Maut“ zum zigten Mal gelobt hatte, urteilte die EU gegen seine Maut.

Reue? Nein!

Dann kam die Reform des Bußgeldkatalogs im Straßen.
Mal davon abgesehen, dass bei Erhöhung von Bußgeldern und Verschärfungen immer gemotzt wird, zog er sein Ding durch.
Für die Durchsetzung ist ihm ein „formeller Fehle“ unterlaufen.
Den benutzte er dafür, zu sagen, dass er mit der Reform sowieso nie konform gegangen sei.

Dummer und dreister kann man sich nicht herauswinden.

Bitte zurücktreten!


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