Warnungen

Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich gestern unzufrieden damit, dass manche Bundesländer sich nicht an die in der Ministerpräsidentenkonferenz besprochenen Maßnahmen wie zum Beispiel die sogenannte „Notbremse“ halten.

Die „Notbremse“ bedeutet, dass ab einer Inzidenz von 100 Maßnahmen zu treffen sind, um die weitere Verbreitung der Corona-Pandemie zu verhindern. Diese geht einher mit massiven Schließungen wie Geschäfte oder auch zum Teil von sogenannten „körpernahen Dienstleistungen“ wie Nagelstudios und Tattoostudios.

Angela Merkel sagte aber auch, dass sie überlege, dass man ins Infektionsschutzgesetz Maßnahmen bei Überschreiten bestimmter Inzidenzen hineinschreiben könnte. Dann wären die Länder daran gebunden, die Maßnahmen durchzusetzen.

Im Prinzip funktioniert dies schon, denn im Grundgesetz wird die „konkurrierende Gesetzgebung“ genannt.
Die „konkurrierende Gesetzgebung“ bedeutet, dass sowohl der Bund als auch die Länder auf dem selben Rechtsgebiet die Kompetenz des Einlassens von Gesetzen haben.
Es ist dann zu klären, wer genau diese wahrnehmen darf.

In Artikel 72 des Grundgesetzes wird dies geregelt.
Wo der Bund von seinem Recht Gebrauch macht, können die Länder grundsätzlich keine Gesetze mehr erlassen. Schon bestehendes Landesrecht tritt außer Kraft.

Nun hat aber der Bund zwar das Infektionsschutzgesetz erlassen, die Ausgestaltung aber den Ländern überlassen.
So entstanden zum Beispiel die Corona-Verordnungen der Länder, auf die man sich über die Länderparlamente – in diesem Kontext die Ministerpräsidentenkonferenz – berät, diese gemeinsam ausgestaltet und diese erlässt. 

Die Bereiche der „konkurrierenden Gesetzgebung“ sind in Artikel 74 Absatz 1  und Artikel 105 Absatz 2 des Grundgesetzes aufgeführt.
In Artikel 74, Absatz 1, Punkt 19 ist zu lesen, dass „Maßnahmen gegen gemeingefährliche oder übertragbare Krankheiten bei Menschen und Tieren, Zulassung zu ärztlichen und anderen Heilberufen und zum Heilgewerbe, sowie das Recht des Apothekenwesens, der Arzneien, der Medizinprodukte, der Heilmittel, der Betäubungsmittel und der Gifte“ dazu gehören.

Das bedeutet, dass die Gesetzgebung für den Infektionsschutz in der Hand des Bundes liegt.
Der Bund hat aber hineingepackt, dass die Länder für die Ausgestaltung zuständig sind. Somit hat der Bund die Kompetenz für die Corona-Verordnungen an die Bundesländer abgegeben.

Der Bund könnte ins Infektionsschutzgesetz explizit hineinschreiben, dass Geschäfte schließen müssen, wenn eine Inzidenz über 100 erreicht ist.
Dies wäre dann für alle Länder zwingend notwendig, auch wenn in manchen Corona-Verordnungen etwas anderes stünde.

Um das Infektionsschutzgesetz zu ändern, wäre aber eine Mehrheit im Bundesrat notwendig, da dies eine Rechtsverordnung ist. Dies regelt Artikel 80 des Grundgesetzes.

Die Frage ist, ob die Länderkammer mitspielen würde!

Die Bund-Länder-Kommission will sich schon früher als anberaumt treffen und über einen möglichen erneuten sogenannten „Lockdown“ sprechen. Dieser sei, so hört man ja, notwendig, um die „Dritte Corona-Welle“ zu brechen.
Mich stört dabei…

Wir gehören zu denen, die jede Maßnahme zur Eindämmung der Corona-Pandemie mitgemacht haben.
Obwohl wir auch „patientennah“ arbeiten, wie es so schön heißt, haben wir uns mit der Seuche nicht angesteckt.
Im Februar und März wurden wir mit BioNTechs Impfstoff „Comirnaty“ geimpft und sind vollimmunisiert, auch gegen die britische Variante, die hochinfektiös ist.

Wir fühlen uns nicht wie Privilegierte, weil wir geimpft sind.
Mich nervt – um es harmlos auszudrücken – das Palaver der Politiker, dass nicht auszuschließen sei, dass man trotzdem jemanden anstecken könnte. Dies hatte ja das Gesundheitsministerium in Baden-Württemberg mit Bezug auf das Robert-Koch-Institut so mir gegenüber kommuniziert.

Nun gibt es leider die hochinfektiöse brittische Corna-Virus-Variante „B 1.1.7“.
BioNTech hat gesagt, dass die mit Comirnaty Geimpften auch dagegen gefeit seien.
Das könnte man als Politiker anerkennen, man kann sich aber auch dem Schwarzmaler Karl Lauterbach anschließen und nur Endzeit-Szenarien auf die Leinwand bringen.
Das machen viele, weil es ja so bequem ist.

Ich habe noch nicht gehört, dass vonseiten der „Politik“ Lob in Richtung der Bevölkerung kam, dass man die Masken trägt, Abstand hält und die Hygieneregeln einhält.

Nein, lieber „sonnen“ sie sich in düsteren Bildern, die wieder eine „noch schlimmere“ Welle prognostizieren.

Als einziges Mittel gibt der sogenannte „Lockdown“.

Öffnungsversuche wie das „Böblinger Modell“ haben gezeigt, dass nicht nur viele Corona-Tests eine Lösung versprechen. Auch das sogenannte „erweiterte Click and Meet“ in Geschäften hat gezeigt, dass ad-hoc-Einkäufe ohne große Probleme funktionieren.

Man muss sich natürlich fragen, warum es im Landkreis Greiz (Thüringen) passieren kann, dass eine Inzidenz von über 500 erreicht werden kann; die Antwort kann aber nicht in pawlowscher Manier „Lockdown“ sein.

Es ist bekannt, dass die Bevölkerung lockdown‑ und corona-müde geworden ist.
In Anbetracht dessen muss man sich fragen, ob es immer noch angebracht ist, den „Lockdown“ weiterzuführen.
Das scheint aber keiner von den „Verantwortlichen“ zu tun.
Es ist so schön, sich nicht bewegen zu müssen, denn etwas Neues zu entwickeln und auf der Couch weiter herumzulungern, ist bequemer als aufzustehen und ein Konzept zu erarbeiten.

Jetzt kursiert eine Variante des Coronavirus, die den Namen „B 1.1.7“ alias „Britische Mutation“ trägt und eine um etwa 0,6 höhere Reproduktionsrate (der sogenannte R-Wert) hat als der „altbekannte“ Coronavirus.
Der R-Wert variiert momentan zwischen 0,8 und 1,3.
Ein R-Wert unter 1 bedeutet, dass die Infektionsrate heruntergeht, ein R-Wert über 1, dass sie steigt. Ein R-Wert von 1 bedeutet Stagnation.
Man geht davon aus, dass „B 1.1.7“ ungefähr die Hälfte aller Infizierten befallen hat.
Trotzdem kann man sagen, dass der R-Wert noch relativ gering ist.

Wir leben etwas mehr als ein Jahr mit der Corona-Seuche und immer noch gilt der „Lockdown“ als Allheilmittel dagegen.

So kann es (auf Dauer) nicht weitergehen.

Wie beim Recht auf Widerstand berufen sich die Realitätsverweiger – Corana-Leugner, sogenannte „Querdenker“ und Verschwörungstheoretiker – auf das Grundgesetz.
Auch wenn Artkel 8 des Grundgesetzes sagt, dass alle Deutschen das Recht hätten, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln, gibt es in Absatz 2 einen Zusatz.

(2) Für Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes beschränkt werden.

Artikel 8 Absatz 2 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland

In der Bundesrepublik gibt es das Versammlungsgesetz, in dem beschrieben wird, unter welchen Voraussetzungen eine Versammlung stattfinden darf und vieles mehr. Auch wird darin gesagt, was verboten ist.
Als Versammlung versteht man auch eine Demonstration beziehungsweise einen diesbezüglichen Aufzug.

Seit der Förderalsimusreform im Jahre 2006 wurde die Kompetenz in die Hände der Bundesländer gelegt.
Bayern, Berlin, Nidersachen, Schleswig-Holstein, Sachsen und Sachsen-Anhalt haben eigene Versammlungsgesetze erlassen, die das Versammlungsgesetz des Bundes bestärken, behindern oder erweiten.
In Bundesländern, die noch keine eigene Ausgestaltung vorgenommen haben, gibt das Bundesversammlungsgesetz weiter.

Eingriffe in das oder die Versammlungsgesetze sind über Polizeigesetze nicht möglich.

In den Versammlungsgesetzen wird allerdings gesagt, wann Versammlungen (und Demonstrationen) aufgelöst werden können und dürfen.
Dies kann erfolgen, wenn Versammlungen nicht angemeldet sind, von den Angaben bei der Anmeldung abweichen, gegen die die Auflagen (der Behörde) verstoßen wird oder ein Verbot vorliegt.

Die Demonstrationen in Dresden vom 13.3.2021 und der Demonstrationszug am 20.3.2021 in Kassel waren verboten, doch haben sich die Teilnehmer nicht beirren lassen und haben diese durchgeführt, auch mit Gewalt gegen die Polizei.

Wenn die Polizei die Versammlungen auflöst, wird geschrien, dass sie Artikl 8 GG außer Kraft setzen würden.
Die akutellen Demonstrationen wurde nicht genehmigt und es wurde zudem noch massiv gegen Auflagen – Maskenpflicht und Abstandsregeln – verstoßen.

Man kann den Realitätsverweigerern genau das vorwerfen, was sie bei den anderen immer machen: „Informiert Euch richtg!“.

Heute gibt es einen Audio-Podcast.
Ich kommentiere darin die Maskenpflicht und wie manche leider damit umgehen.

Zum Anhören bitte auf den orange-weißen Pfeil links oben klicken!

Dietmar Cartoon Comiic Fiver Background Hintergrund weiss weiß Beitragsbild

Am 13.3.2021 sollten bundesweit in den Landeshauptstädten Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen stattfinden. Das sächsische Oberverwaltungsgericht hatte drei Demonstrationen in Dresden verboten, da diese mit mehr als 3000 Teilnehmern stattfinden sollten.

Es verwies auf § 28a Abs. 1 Nr. 10, Abs. 2 Nr. 1 des Infektionsschutzgesetzes, § 15 Abs. 1 des Sächsischen Versammlungsgesetzes sowie die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung, nach der eine Versammlung dieser hohen Anzahl von Teilnehmern nicht zulässig sei. Laut § 9 Abs. 4 des Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung gibt es keine Ausnahme.
Das Oberverwaltungsgericht stellte zudem klar, dass der im Grundgesetz verbrieften Versammlungsfreiheit eine besondere Bedeutung zukäme, dass das Recht auf körperliche Unversehrtheit in diesem Kontext für Vollzugbeamte, Teilnehmer und Passanten aber höher wiege.

Trotz alledem versammelten sich die Personen in Dresden zu einer Kundgebung.
Die Polizei ließ über Lautsprecher verlautbaren, dass die Demonstration nicht genehmigt sei und dass die Teilnehmer gehen möchten, da diese Kundgebung beendet sei.
Die Teilnehmer gingen nach mehrmaliger Aufforderung nicht. Auch weigerten sich die meisten, Mundschutze zu tragen und hielten auch den Abstand nicht ein.
Etwas später wollten sie mit der Demonstration beginnen.
Die Polizei versperrte ihnen den Weg, indem sie die Beamten eine Kette bildeten. Dies hielt aber die Demonstranten nicht ab weiterzumarschieren.
Die Kette wurde kurze Zeit später durchbrochen und Polizisten wurden zu Boden gerissen.
Personen, die von der Polizei gestellt wurden wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung, leisteten massiv Widerstand. Polizisten wurden beleidigt, bespuckt und körperlich malträtiert.
Insgesamt wurden 947 Anzeigen geschrieben.

Nachdem diese Bilder vom Samstag bekannt wurden und für großen Unmut gesorgt hatten, meldete sich in den sozialen Medien eine Frau zu Wort, die von sich behauptete, sie gehöre weder zu den „Querdenkern“ noch zu den „Nazis“, sondern sei lediglich „als Mensch und als Mutter“ in Dresden unterwegs gewesen.

Ich stand so vor eine Reihe Polizisten, die uns einkesselte, sah jeden Polizisten direkt in die Augen. Einige wussten nicht wo sie hinschauen sollten, aber besonders berührt und bestätigt haben mich die, die mein Schild lasen und mir zunickten, danach ihren Kopf sanken.
In Gesprächen wurde klar, dass die Polizisten genauso betroffen sind, ihre persönliche Meinung nicht kundtun dürfen, nur ihrem Job nachgehen. Eines Tages werden auch diese Menschen sich entscheiden müssen. 
Wir wurden stundenlang eingekesselt, ohne die Möglichkeit Abstand zueinander zu halten.
Einzigste Option war, seine Personalien +Foto zu hinterlassen und gehen zu dürfen. Anzeigen werden nun sicher folgen. Dies taten wir nach ca. 5 Stunden. Ich hoffe, mein Bild mit diesem Schild geht nun durch viele Hände. 
Wir ertragen viel, sind erwachsen, aber bei den Kindern ist Schluss, dem sollte sich diese Gesellschaft, ob Mutter, Vater, Opa, Oma, oder Polizist endlich einig sein!

Diese „Mutter“, die mit einem Schild in den Händen, auf dem „Finger weg von unseren Kindern! Eltern stehen auf“ nur mal so durch Dresden spazieren gegangen sein wollte, ist also in einen Polizeikessel geraten.

In Dresden hat es definitiv keinen Polizeikessel gegeben.
Dieser ist auf keinem Video, weder von der Polizei, Medienanstalten noch von Demonstrationsteilnehmern zu sehen.
Das einzige, was zu sehen ist, ist die Polizeikette und kleine Gruppen von Polizisten, die sich besonders hartnäckige, penetrante, uneinsichtige und radikale Personen herauspickten und diese auch festhalten oder einkreisen, da andere diese wohl befreien wollten.

Ebenso ist es völlig aus der Luft gegriffen, dass eine „Mutter“ zufälligerweise in einen nicht dagewesenem Polizeikessel gerät.
Warum soll sie den in den imaginären Kessel geraten sein?
Auf dem Foto, das die „Mutter“ zeigt, trägt sie keine Maske und es ist nicht ersichtlich, wo sie sich überhaupt befindet.

Unter dem Slogan „Finger weg von unseren Kindern“ kann man „Eltern stehen auf“ lesen.
Diese Vereinigung, als eingetragener Verein deklariert, setzt sich für Kinderrechte, freie Entfaltung der Kinder und dergleichen mehr ein.
Auf der Unterseite „Über uns“ der Homepage dieses Vereins sind Hyperlinks – Verweise – zu anderen Webseiten der Partner-Organisationen aufgelistet.

„Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie“ ist laut eigener Darstellung eine Vereinigung von Mitarbeitern in medizinischen Berufen sowie Wissenschaftlern. Diese beschäftigen sich mit den Themen Gesundheit, Freiheit und Demokratie. Mitglieder diese Vereinigung sind unter anderen Prof. Hockerts, Prof. Bhakdi, Dr. Wogard und einige mehr, die besonders dadurch bekannt wurden, dass sie die Statistiken über die Corona-Pandemie falsch interpretierten, und behaupten, die Corona-Krise würde von den Medien nur aufgebauscht.

Die „Mask Force“ ist eine Vereinigung von Rechtsanwälten und Medizinern, die Klagen gegen die Maskenpflicht anstreben. Sie verweisen wiederum auf „Eltern stehen auf“ und „Schulen stehen auf“.

Zudem wird auf die Facebookseite „Ich lasse mich nicht impfen“ verwiesen.

Andere Partner von „Eltern stehen auf“ sind esoterische Vereinigungen, die ein neues Menschenbild deklarieren und ihre eigenen Religionen zusammenphantasieren. 

Die Vereinigungen „Eltern stehen auf“ und „Schulen stehen auf“ sind besonders auf über den Messenger Telegram aktiv. Zu ihren Zielen gehören, dass Schulen die Maskenpflichten für Schüler kippen. Dabei geht besonders „Schulen stehen auf“ sehr penetrant vor und scheut auch nicht davor zurück, Schüler für sich zu instrumentalisieren. Sie ist auch dafür verantwortlich, dass Flugblätter mit Falschaussagen über die Corona-Pandemie oder die Maskenpflicht in die Schulen gelangen.
Zusammen mit dem anderen Verein wird Geld für Flugblätter beschafft und organisiert. Diese mit Lügen gespickten Pamphlete werden dann in Briefkästen gesteckt.  

Die Vereinigung „Es reicht!“, die zu den bundesweiten Kundgebungen aufgerufen hatte, ist bekannt dafür, dass sie viele Lügen, Unwahrheiten und Falschinformationen über die Corona-Pandemie verteilt und veröffentlicht.  Alleine schon die Schlagwörter „autoritäre Corona-Einschränkungen“, „IfSG-Ermächtigungen“ und „Zensur & Unterdrückung des offenen Dialogs“ sprechen Bände, wie deren Weltansicht von der realen Welt abweicht.

Nun kann man auch die Aussage der „Mutter“ richtig einordnen.

Die „Mutter“ soll die Radikalität und das aufgebrachte Verhalten der Demonstranten in Dresden in einen anderen Focus rücken. Sie will durch ihr Tränendrückergehabe die Polizei denunzieren.

Es ist sowieso sehr zweifelhaft, als die „Mutter“ beschreibt, dass sie fünf Stunden im Kessel gewesen sei und nur deswegen herausgekommen sei, weil sie ihre Personalien und ihr Foto hinterlassen habe.
Falls es stimmen würde, warum hat sie sich dann angeblich fünf Stunden geweigert, ihre Personalien anzugeben? Und was für ein Foto will sie hinterlassen haben?
Es ist zweifelhaft, dass sie ein Foto von sich dabei hatte oder dass dies vielleicht theoretisch ein Polizist ein Foto von ihr gemacht haben könnte.

Es gibt, wie oben schon gesehen, kein einziges Video, das einen Polizeikessel zeigt, weder von der einen noch der anderen Seite (Polizei, Medien oder Demonstranten).

Radikale oder Aufgebrachte benutzen immer die gleiche „Agitation“, um von sich abzulenken.
Man erinnere sich an „Stuttgart 21“.
Demonstranten belagern stundenlang das Bahnhofsgelände und bewerfen Polizisten laut eigenen Angaben mit Kastanien. Die Kastanien stellten sich später als Steinchen heraus.
Auch kam heraus, dass die Demonstranten sich vorher abgesprochen hatten, was genau wann zu tun ist. 
Als dann die Polizei massiver gegen sie vorging und welche leider auch verletzt wurden, sagte der Rädelsführer: „Solche Bilder brauchen wir.“.
Die Demonstranten, die die Polizei permanent malträtierte und beleidigten, riefen immer wieder: „Wir sind friedlich, was seid Ihr?“, um sich selbst als unschuldig darzustellen.

In Dresden griffen Demonstranten Polizisten an und redeten dann von „Polizeigewalt“, wenn diese sich zur Wehr setzen. Die Strukturen sind die gleichen wie immer und nicht nur bei „Stuttgart 21“.

Die Sache in Dresden ist es relativ harmlos gewesen. 
Sie wurde nur vonseiten der Demonstranten, deren Veranstaltung nicht genehmigt war, in ein falsches Licht gestellt.

Die „Mutter“, die angeblich in einen nicht-vorhandenen Polizeikessel geraten sein will, kann man als Falschinformation (Fake-News) einordnen.
Leider zeigt sich aber auch, dass viele auf diese Lüge hereingefallen sind und die „Mutter“ in Schutz nehmen.

Wegen der relativ geringen Inzidenz dürfen im Landkreis Böblingen wieder Museen öffnen. Museen können einen negativen Schnelltest verlangen. Ich fragte beim zuständigen Ministerium nach, wie es sich bei Geimpften verhält. 

Wie man es bei einer Anfrage per E-Mail kennt, dauerte es zwei Wochen, bis eine Antwort kam. 

Meine Frage war dahingehend, dass es nicht notwendig sei, dass geimpfte Personen einen gültigen Schnell‑ oder PCR-Test beim Eintritt ins Museum vorlegen müssten. Ich wies explizit darauf hin, dass ich Vollimmunisierte meinte, die schon die zweite Impfdosis bekommen hätten. Dazu sagte ich noch, dass ich davon ausgehe, dass nach spätestens zwei Wochen der Vollschutz danach eingetreten sei.

Die zuständige Person beim Sozial‑ und integrationsministerium des Landes Baden-Württemberg, zu dessen Bereich auch das Gesundheitsressort gehört, wiedersprach.

Es bestehen keine Ausnahmen von den in der Verordnung aufgeführten Infektionsschutzmaßnahmen für Personen, die bereits gegen das Coronavirus geimpft wurden. Das schließt die Verpflichtung zur Vorlage eines tagesaktuellen negativen Schnelltests bei der Nutzung bestimmter Einrichtungen und Dienstleistungen mit ein. Der Grund hierfür ist der weiterhin aus wissenschaftlicher Sicht noch unklare Sachverhalt der unabsichtlichen Verbreitung des Coronavirus auch durch bereits geimpfte Personen.

Original-Antwort

Die Person, die mir dies schrieb, mag in der Corona-Verordnung firm zu sein, aber sie verkennt die Sinnhaftigkeit einer Impfung. 
Eine Impfung hat den Sinn, die Verbreitung der Infektion einzudämmen. Gleichzeitig verhindert diese, dass die Geimpften erkranken. 

Mit der Aussage des Ministeriums wird das Impfen ad absurdum geführt. 

Wenn nun „hochoffiziell“ behauptet wird, dass trotz einer Impfung kein Schutz bestehe, sich und andere zu infizieren, muss man sich fragen, warum es überhaupt eine Impfung gegen das Coronavirus gebe.

Mir kommt es so vor, als wenn mit Scheuklappen gearbeitet wird.

Nachtrag:
Auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts kann man übrigens eine Passage, auf der sich die Person vom Ministerium anscheinend bezieht, lesen.

Über welchen Zeitraum eine geimpfte Person vor einer COVID-19 Erkrankung geschützt ist, d.h. wie lange der Impfschutz besteht, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Zudem ist noch nicht geklärt, in welchem Maße die Transmission (Erregerübertragung) durch geimpfte Personen verringert oder verhindert wird. Trotzdem bietet die Impfung einen guten individuellen Schutz vor der Erkrankung.

Quelle: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

Auch wenn dies vom Robert-Koch-Institut so dargestellt wird, widerspricht dies dem Sinn einer Impfung.
Es widerspricht zudem jeglicher Aufklärung, warum man sich impfen lassen soll.

Ob „Justice League“, „Avengers“ und wie immer die Kämpfer für das Gute heißen, sie treten eigentlich auf der Stelle. Das Gute siegt nie wirklich. Wenn es mal passieren sollte, ist dies nur von kurzer Dauer, denn irgendwo zieht sich etwas zusammen.

Die Superhelden könnten ihre vereinten Kräfte zur Veränderung der ganzen Menschheit einsetzen. Sie könnten Armut, Hunger, Ungerechtigkeit beseitigen.
Das ist aber nicht im Sinne des oder der Erfinder(s).
Lieber wird weiter auf die Gegner draufgehauen.
Das Gute siegt, doch die nächsten Bösen stehen schon auf dem Teppich und warten auf den Angriff.

Die Erfinder dieser Heldensagen haben schon längst gemerkt, dass ihre Zwiste und Kämpfe sich mit anderen Akteuren wiederholen und nichts Neues passiert, doch sie machen weiter.

Irgendwann …

Eine mysteriöse Person erscheint und pocht darauf, das das Universum im Gleichgewicht sein müsse, für ewige Zeit.
So war es immer und so muss es immer sein.
Gerne nimmt man das Symbol des Ying und Yang, das darstellt, dass das eine zum anderen gehört und dass beides fest miteinander verwoben ist. Das eine kann ohne das andere nicht existieren. Gerne nimmt man sich die asiatische Philosophie zur Hilfe, mit dem Hintergedanken: „Diese versteht sowieso kein Nicht-Asiate!“

Das klappt in der Regel als Ausrede immer.

Mögen es sogenannte „Hüter“ sein, Magier, mysteriöse Wesen, Halbgötter oder Aliens, die fähig sind, die Realität zu manipulieren!

Diese Wesen sind ewig alt und beobachten die Helden und Schurken.
Sie bewahren das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse.
Dieses Gleichgewicht darf weder ein Superheld noch ein Superschurke stören.
Die Bewahrung ist der ewige Kampf im Universum.
Wenn das Gleichgewicht nicht mehr bestünde, wäre alles zerstört.

Einen kleinen Haken haben diese Erzählungen allerdings.

Wenn die Superhelden, also die Vertreter des Guten plötzlich triumphieren und alles „Friede, Freude, Eierkuchen“ ist, kommen diese Wesen oder zumindest eins davon.
Dieses Wesen erklärt dann, dass es eingreifen müsste oder musste, um das Gleichgewicht wieder herzustellen. Die Superhelden dürfen schließlich nicht „Herrscher über das Gute“ sein. Gut und Böse habe es schließlich gegeben seit „Anbeginn aller Zeiten und darüber hinaus“.
Die Geschichte ist so alt wie das Universum selbst und die pseudo-religiösen Erklärungen tun beim Sehen, Hören oder Lesen weh.

So verlieren die Superhelden die Macht zu herrschen und die „Ewige Ordnung“ ist wieder hergestellt.

Das mysteriöse Wesen taucht manchmal auch als Gegner der Superhelden auf und gibt sich irgendwann zu erkennen und legt seine Absichten dar.
Dieses Wesen hat im Gegensatz zu den Superhelden die „ewige Weisheit“ und die Superhelden ordnen sich irgendwann dem „Gleichgewicht“ unter.

Wenn es andersherum läuft, greift dieses Wesen nicht ein, oder nicht wirklich.
Wenn in einer Region des Universums das „Chaos“ regiert, entstehen laut einer „ewigen Weissagung“ plötzlich Superhelden, die das „Chaos“ beseitigen.
Wenn sie es geschafft haben, geht die Geschichte wieder von vorne los mit dem Wesen und dem „Gleichgewicht“.

Wenn „Superschurken“ über eine Region des Universums mit „Chaos“ regieren, greift das Wesen also nicht ein.
Dafür sind ja die Weissagungen und natürlich der unerschütterliche Glaube der Geknechteten zuständig, sich zu erheben. Irgendwann ist das Leid ja so groß, dass es zum Aufstand kommt.
Manchmal gibt es dann auch Superhelden mit ihren Superkräften, die dann die Superschurken besiegen. Diese Superhelden tauchen plötzlich auf.
Die Ausrede ist das, dass es eine „Weissagung“ gab, die angekündigt hätte, dass so ein Superheld – Erlöser (?) – kommen würde.

Bei der Ausgestaltung der Geschichte um das Gleichgewicht gibt es auch Kuriositäten.

So kann es auch passieren, dass das Gute geherrscht hatte und dann jemand seine Macht missbraucht hat. Deswegen gibt es seit Millionen von Jahren den Kampf gegeneinander.

Heldenepen sind so einfach zu durchschauen. 

Dieses Blog feiert heute – 8.2.2021 – seinen fünfzehnten Geburtstag.

Wir sind gegen Covid-19 (Corona) geimpft worden. Die zweite Dosis bekommen wir Mitte Februar.
Wir hatten keine Nebenwirkungen und können uns auch sonst nicht beklagen.

Auf der Hand liegen die vielen Vorteile.

Als wir nach der Impfung nach Hause fuhren, stellten wir fest, dass wir uns im Handy-Fach der Mittelkonsole induktiv aufladen konnten. Wir hatten früh morgens gefrühstückt und hatten Hunger. Nach ein paar Minuten waren wir wieder satt und spürten, wie viel Energie in uns pulsierte.

Wir werden nicht ganz auf die normale Ernährung verzichten, denn Schokolade schmeckt immer gut.

Der Vorteil ist aber, dass man sich „hochpowern“ kann, wenn es mal sein muss. Steckdosen und Kabel gibt es ja überall.
Wenn andere in der Kantine in der Schlange stehen, benutzen wir die Steckdosen.

Wo andere ihre Elektro-Autos aufladen, müssen wir nur die Hand auflegen.

Der andere Vorteil ist, dass wir mit der neuesten Variante von „Windows CE (Corona Edition)“ gechipt sind und Updates eingespielt werden können, während man vor dem Laptop sitzt.

Bevor wir geimpft wurden, hatten wir uns gewundert, warum die IT-Abteilung direkt neben der Impfstation ist. Vorher wurde getestet, welche Systemvoraussetzungen wir haben. Wir sind kompatibel mit der aktuellen Version von „Windows CE“. Wir können alle modernen Features nutzen wie Bluetooth. Es sieht etwas lustig aus, wenn bei uns der rechte Schneidezahn blau leuchtet, aber das kann man ignorieren. Die anderen werden sich wohl oder übel daran gewöhnen müssen. Man sieht es ja nicht immer, weil wir auch einen Mundschutz tragen.

Die elektronische Patientenakte ist bei uns schon wieder überholt, denn wir legen unsere Hand auf einen Scanner beim Hausarzt und er weiß direkt was uns fehlt und kennt jeden Vitalwert, wie Blutdruck, Sauerstoffsättigung und dergleichen mehr. EKG muss nur heruntergeladen werden und schon ist der Graph da. Wir können ja auch alle möglichen Drucker ansteuern.

Im medizinischen Bereich hat man in der Notaufnahme und der Fieberambulanz auch immense Vorteile.
Man kann sofort sagen, ob es sich um einen Simulanten handelt oder nicht.
Der Chip lässt auch zu, dass man Menschen scannen kann.

Im IT-Bereich und beim Journalismus ist es hilfreich, wenn man Texte verfassen muss. Diese kann man sich ausdenken und direkt auf dem Computer oder im Internet speichern.
Auch der Vorteil, E-Mail neuronal zu verfassen und zu verschicken, spart Zeit.

Da Microsoft ja auch mit Google zusammenarbeitet, haben geimpfte Personen nochmals einen Synergieeffekt.
Auf dem Chip laufen auch Android-App ohne Einschränkungen.
Wenn man etwas wissen will, kann man nicht nur bei Google und Bing etwas „in Gedanken“ suchen, sondern auch die Facebook-App und viele anderen mehr stellen sicher, dass man das Handy nicht braucht, wenn vieles „intern“ läuft „unter der Haut“.
Man muss nicht immer aufs Handy schauen, wenn eine WhatsApp-Nachricht hereinkommt, denn diese sind einfach da und man weiß, was drin steht.

Wir können uns auch unterhalten, ohne den Mund zubewegen über Android-Beam, NFC oder Bluetooth.
Datenschutz muss schließlich sein.

Aluhut-Träger sind uns immer noch ein Geheimnis, da sie ja abgeschirmt sind, doch Microsoft verspricht, dass ein bald erscheinendes Update auch diese Hürde nehmen kann.

Momentan kursieren Nachrichten über die Mutationen des Corona-Virus. Die Regierung warnt besonders davor, weil niemand wirklich weiß, was passieren mag. Überlegungen, deswegen den sogenannten „Lockdown“ zu verlängern, stehen im Raum.

Dass die Virus-Mutationen infektiöser sind und dass diese schon längst in Deutschland angekommen sind, steht außer Frage.
Was die Politiker allerdings daraus machen, ist etwas ganz anderes.
Das einzige, was den verantwortlichen Politikern dazu einfällt, ist es, den „Lockdown“ zu verlängern und sonst nichts.
Es gibt kein Konzept, wie es Mitte Februar weitergehen soll, außer eine Verlängerung.

Das kann es aber nicht sein.

Nun weil eine hochinfektiöse Variante auftaucht und sich schon welche damit angesteckt haben, können wir nicht einfach zu Vorbeugung weiter alles dicht machen und hoffen, dass alles besser werden mag.

Angesichts der sinkenden Inzidenz nicht nur in den Kreisen und Bundesländern, sondern auch bundesweit, sprechen Bände, dass die verschärften Maßnahmen etwas gebracht haben. Die in den Keller fallenden Inzidenzzahlen sind aber erst nicht aufgetreten, seitdem die Anordnung erlassen wurde, man solle OP‑ oder FFP2-Masken im Personenverkehr oder beim Einkaufen tragen.

Auch dieses plötzliche Auftauchen und das vehemente Festhalten an einer Inzidenz von 25, die erst seit kurzem im Gespräch ist, zeigt, dass in unserem Land etwas gewaltig schiefläuft.

Die von Deutschland betriebene Beschaffung von Impfstoffen ist völlig konfus gelaufen, aber auch die EU hat diesbezüglich vollkommen versagt. Die Fixierung auf Sanofi als Zugpferd für Impfstoff war ein Griff in die Kloake, denn der Pharmakonzern Sanofi bekommt es nicht hin, einen Impfstoff in der Zeit herzustellen, wie man selbst gedacht hatte.
Der deutsche Hoffnungsträger Curevac ist leider auch zum Rohrkrepierer geworden, ebenso wie die Einstellung der Corona-Impfstoffforschung bei Merck Pharma gemeinsam mit dem Pasteur-Institut.
Nun musste man mit BioNtech/Pfizer verhandeln. Es wurde ja als Hoffnung sondergleichen hingestellt, doch die Realität sieht anders aus.
Die deutsche Regierung hat sich leider nicht genug Impfdosen gesichert, BioNTech/Pfizer können aus „unerklärlichen Gründen“ plötzlich nicht die versprochene Menge liefern.
Der neue Produzent AstraZenenca glänzt auch durch verminderte Lieferungen, wie kommuniziert wurde, obwohl noch nicht die Zulassung da ist. Auch die Ergebnisse, dass der Impfstoff bei Personen über 65 Jahren kaum mehr wirkt, ist negativ.

Dies sind alles „Entwicklungen“, die man nicht berechnen konnte im Vorfeld. Es bliebt trotz alledem aber der bittere Geschmack, dass das Bundesgesundheitsministerium zu wenig akquiriert hatte.
Das Einkaufen eines Antikörper-Medikaments gegen schwere Verläufe von Covid-19 hat gerade nicht geglänzt, steht laut klinischen Studien überhaupt nicht fest, ob das Medikament, dass pro Dosis etwa 2 000 Euro kostet dies verhindern kann.
Was das Gesundheitsministerium, allen voran Jens Spahn, sich momentan liefert, ist ein völliges Armutszeugnis.
In diesem Kontext passt auch das immer wieder kehrende Erwähnen der hochinfektiösen Variante des Corona-Virus kann nicht von dem Beschaffungsdebakel ablenken.

Auch die obenerwähnte Inzidenz von 25 passt in diese Situation herein, kann man sich doch selbst schön herausreden

Und ablenken von den eigenen Defiziten!

Dass die Inzidenzen heruntergehen, wird damit übertüncht, dass man auf die Mutationen zeigt und so das eigene fehlerhafte Handeln relativiert und sich dahinter versteckt.
Meine Gattin und ich halten uns an die sogenannten AHA-Regeln, halten unsere Aktivitäten zurück, doch irgendwann reicht es auch.
Und dieser Punkt ist momentan bei uns erreicht.

Syntronica: Soultime

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