Religion

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Wir n

Frohe Weihnachten!

Ab morgen gilt in fast allen Bundesländern die Maskenpflicht.
Diese ist notwendig, da nach den Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverboten, peu a peu wieder Geschäfte öffnen dürfen.

Aber wie immer es ist, gehen diese langsamen Öffnungen vielen nicht weit genug. Wenn es nach manchen geht, kehrten wir dorthin zurück, wo wir vor den Beschränkungen aufgehört haben.

Durch die Beschränkungen sind die Neuinfektionen mit dem Corona-Virus erst zurückgegangen.

Am Anfang der Beschränkungen hatten wir einen rasanten Anstieg von bis fast 6200. Aktuell sind es um 2200 Neuinfizierte am Tag.

Wenn die Geschäfte öffnen dürfen, muss man sich etwas einfallen lassen, wie man schafft, dass die Anzahl der Neuinfektionen, wenn überhaupt nur marginal, steigt.

Dies funktioniert mit erhöhter Hygiene in den Geschäften.
So muss man beim Einkaufen eine Maske tragen und zwei Meter Abstand zu anderen halten.
In der Regel gibt, dass eine Person auf zwanzig Quadratmetern Fläche kommen darf.
Das hieße, dass sich in einem Geschäft von 800 Quadratmetern 40 Personen gleichzeitig aufhalten dürften.
Zusammen mit einer Maske, dem sogenannten Mund-Nasen-Schutz oder Mundschutz, hilft dies, dass die Ansteckung reduziert oder in Zaum gehalten wird.

Wenn es sich bewahrheitet hat, dass diese Maßnahmen das gebracht haben, was sie sollten, kann man über weitere Lockerungen nachdenken.

Die Inkubationszeit – vom Kontakt bis zum Ausbruch – bei Corona (Covid-19) kann bis zwei Wochen dauern. Dazu kommt noch die Zeit, bis der Körper die Seuche besiegt hat, von nochmal bis zwei Wochen.
Man muss also die Fallzahlen über vier Wochen anschauen, von der Ansteckung (Kontakt) bis zur Genesung.

Die ersten Maßnahmen traten Mitte März 2020 in Kraft.

In diesen wurde gefordert, dass in Gaststätten und Imbissbetrieben Tische einen Mindestabstand haben mussten und dass nur noch eine bestimmte Anzahl von Personen an ihnen sitzen durfte.
Auch gab es schon die Beschränkung von fünf Personen in der Öffentlichkeit.

Der sogenannte Lockdown, der am 23.3.2020 in Kraft trat, war nötig geworden, weil die Anzahl der Infizierten trotz alledem sehr hoch anstiegen war.

Was würde passieren, wenn jetzt die Maßnahmen verworfen würden und alles wieder geöffnet hätte und jeder wieder dorthin gehen dürfte, wo er wollte?

Dies wäre ein gewaltiger Rückschritt in eine chaotische Ansteckungszeit.

Viel mehr Menschen würden sich begegnen.
Die Ansteckung durch mehr Menschen in den Städten machte alles Erreicht zunichte.
Dann wäre ein noch massiverer „Lockdown“ die Folge.

Vielleicht gäbe es dann restriktive Öffnungszeiten für Lebensmittelläden, kontrollierte Einlassbeschränkungen und vieles mehr.
Zudem würden mehr Leute infiziert und erkranken.

Das will doch niemand.

Die Masken müssen während des Einkaufs und der Fahrt mit dem Öffentlichen Nahverkehr getragen werden.

Das kann doch in Hinblick auf theoretisch noch schlimmere Zeiten kein Problem sein.

Am Aschermittwoch ist alles vorbei …
So beginnt ein altes Karnevalslied, das betraut, dass die „Fünfte Jahreszeit“ zu Ende ist.

Über die „tollen Tage“, von Gründonnerstag bis Klingeldienstag, darf jeder ausgelassen sein und feiern, darf über die Stränge schlagen, doch wehe, wehe, wehe …
Punkt 24 Uhr am Klingeldienstag ist Ende der Völlerei!

Nicht nur die sogenannte Fastenzeit beginnt, sondern auch das Ausgelassenheit ist beendet.
So will es die Tradition.

Vor der Fastenzeit sollten die Menschen über Karneval (von „carne vale „ – „Fleisch adé“) nochmal ausgiebig feiern und essen, denn die Zeit vor Ostern war für die religiöse Besinnung und für den Verzicht gedacht.
In der heutigen Zeit soll man auf das verzichten, was man besonders mag, z.B. weniger Süßigkeiten essen, auch mal aufs Handy verzichten et cetera.

Aber warum soll man seine Fröhlichkeit aufgeben?

Es gibt leider viele Menschen, die das ganze Jahr als graue Maus durch die Welt gehen, nicht auffallen, bloß nicht anecken!
Für ein paar Tage werfen sie sich in Kostüme und dürfen das tun, was sie in der Regel – im Alltag – nicht tun (dürfen).
Dazu gehört bei nicht wenigen auch die aufgesetzte Fröhlichkeit dazu.

Pappnase angesteckt und ich bin fröhlich!

Wer sowas braucht, um fröhlich zu sein oder die Welt poositiv zu betrachten, sollte sich einen Kranz um den Hals hängen und warten, bis sein Ende kommt.

Mit Fröhlichkeit durchs Leben zu gehen, ist besser als unauffällig und negativ zu sein.

Denken Sie nicht nur darüber nach!

Ändern Sie Ihre Sicht der Welt!

Guten Rutsch ins Jahr 2020!

Bildung Tafel leer Schwamm

Gestern wurden die Ergebnisse der aktuellen -Studie vorgestellt.
ist abgesackt.
Bundesbildungsministerin Karliczek war enttäuscht und sagte, dass Mittelmaß nicht der Anspruch der Bildung im internationalen Vergleich sein dürfe. Genauso äußerte sich der Geschäftsführer des en Industrie‑ und Handelskammertags, Dercks, und forderte bessere Bildungsmethodiken und ein Umdenken in der Bildungspolitik.
Ilka Hoffmann von der Gewerkschaft Erziehung und Bildung meinte, dass sich seit dem -Schock vor zwanzig Jahren nichts zum Positiven an den n s getan habe.

Es ist nicht überraschend, dass wieder einmal schlecht abgeschnitten hat. Die Schulpolitik zeichnet sich im negativen Sinne dadurch aus, dass Bildungsexperimente an Schülern vorgenommen werden, die aber nicht rückgängig gemacht werden, obwohl sie nichts bringen oder die Bildungslage noch verschlechtern. Es wird r „reformiert“ und „reformiert“, wie es immer so schön heißt, doch es ist eine Degeneration und Verschlechterung auf Kosten der nachwachsenden Generation.

Es hat sich nichts getan, um der immer weitergehenden Verblödung der Schüler entgegenzuwirken. Alle drei Jahre gibt es einen Aufschrei der Empörung, der nach ein paar Tagen nachlässt, nachdem man sich Scheinargumente hat einfallen lassen, warum gerade dieses Mal wieder dumm dasteht.
Jedes Mal, wie auch dieses Mal, kommt wieder der einzig wahre Vorschlag, man bräuchte „einen Schulterschluss von Bund, Ländern und Kommunen, um länderübergreifende Anstrengungen für mehr Chancengleichheit zu stemmen“.

Chancengleichheit!

Nicht Bildung!

Gleichsam hören und sehen wir wieder in den Medien „Bildungsforscher“, die uns sagen, wie man der voranschreitenden Verblödung entgegenwirken kann. Durch Chancengleichheit!
Jeder soll das Gleiche erreichen können, doch nicht durch vielschichtige Bildungsangebote, sondern Gleichmacherei wie in Gesamt‑ oder Gemeinschaftsn. Sonder‑ bzw. Fördern werden abgeschafft. Sonder‑ und Förderschüler werden „inkludiert“.
Können sie mithalten? Von sich aus nicht!
So muss das Niveau heruntergezogen werden, damit diese auch den Lehrstoff mitkommen, also das Klassenziel für oder mit allen erreicht werden kann.
Schüler langweiligen sich, weil der Unterrichtsstoff zum x-ten Mal für den oder die Schwachen durchgekaut wird. Jeder muss das gleiche Wissen haben. Auf Kosten der Guten!

Nun müssen Argumente gegen das schlechte Abschneiden her!

Immer gut ist es, zu behaupten, die -Studie sei nicht repräsentativ.
Als „Argumentation“ zieht man heran, dass andere Länder die Durchführungsrichtlinien nicht so ernst nähmen wie .
So argumentiert auch Bildungsforscher Heiner Barz, indem er sagt, dass in anderen Ländern schwache Schüler angehalten würden, am Tag der -Prüfungen zu Hause zu bleiben. Dies sei aber aufgrund der Schulpflicht in nicht möglich.
Auch der repräsentative Durchschnitt aller Schüler über Gymnasien, Realn, Hauptn, Sondern und dergleichen mehr werde in anderen Ländern nicht berücksichtigt.
Seine Schlussfolgerung lautet, dass das schlechte Abschneiden s nichts über das Bildungs‑ bzw. Schulsystem aussage.
Er zweifelt auch die Messmethoden an, wie bewertet wird.
Dass es bei der Auswertung der Prüfungen nur zwei Bewertungen –”richtig“ oder „falsch“ gelöst – gibt, ist hinlänglich bekannt.
Barz macht darauf aufmerksam, dass es auch noch eine Stufung „Aufgabe nicht gelöst“ gäbe. Das ist korrekt, aber zu behaupten, dass andere Länder dies dazu missbräuchten, ihre Statistiken nach oben zu manipulieren, gehört eher in Fantasiewelten als in die Realität. Zu behaupten, dass manche Länder nicht gelöste Aufgaben als „richtig“ und andere diese als „falsch“ eintragen würden, ist an den Haaren herbeigezogen. Es gibt klare Bewertungsrichtlinien, dass eine Aufgabe, die nicht gelöst wurde, als „falsch“ bewertet und auch so in die Statistik eingetragen wird.
In der ist dies übrigens genauso.
Wenn man solche Ammenmärchen verbreitet, sollte man noch einen Schritt weitergehen und sagen, dass „Platz 1“ grundsätzlich nur „richtig“ eingetragen hätte, um sich diesen Platz zu erschleichen.
Das Schwadronieren darüber, dass mit dem Eintreten der Türkei in die -Studien eine Verschiebung der Gauß’schen Glocke bei der Bewertung zum Negativen bei gut bewerteten Ländern geführt habe – und insbesondere bei  – ist ein Betreten von ganz dünnem Eis.

Seit Jahren tritt auf der Stelle. Anstatt über solche „tollen Dinge“ zu ren, dass e Schüler bei „Multiple-Choice“ benachteiligt seien, ist es ratsamer, das Niveau anzuheben, als immer weiter abzusenken.
„Multiple Choice“ – Mehrere Auswahlen – bedeutet, dass man eine richtige Lösung von verschiedenen ankreuzen muss oder dass mehrere Löugnen richtig sein könnten oder alle.
Zu sagen, dass die en Schüler zu dumm dazu seien, grenzt an bodenloser .
Die nächste -Studie kommt bestimmt.

Für e Bildungsforscher, Lehrer und Politiker ist es einfacher darüber zu palavern, dass Bereiche wie Politik, , , Kultur oder gar nicht einbezogen würden.
Man schwafelt r darüber, dass es wichtig für das Heranwachsen junger Menschen sei, diese Bereiche zu beherrschen oder die Fähigkeit zu erhalten, aus einer Tabelle ab zu können, wie heiß der Sommer 1972 war. Man redet sich dumm und dämlich über die Praxistauglichkeit und darüber, dass die jungen Leute auf das Leben vorbereitet werden müssten, anstatt mit -Testen umgehen zu müssen.

Auf das Leben voerbereiten!

Banale Dinge, wie einem Schüler zu zeigen, wie man einen Überweisung bei der Bank ausfüllt, wäre ein erster Schritt. Das gehört aber nicht zum „Vorbereiten aufs Leben“ laut Bildungsexperten.
Neue Medien gehen an den Schülern völlig vorbei. Lehrer behaupten, man bräuchte keine elektronischen Tafeln, denn das würde die Schüler zu sehr überlasten. Das Problem sind eher die Lehrer, die nicht erkennen, dass Kinder mit elektronischen Medien (außerhalb) der n aufwachsen und die sich einfach nicht auf Neues einlassen wollen.

Lesekompetenz und Verstehen

Die aktuelle -Studie legt einen Schwerpunkt auf Lesekompetenz.
Auch hier gab es massive punkt der en Bildungsforscher, Lehrer und dergleichen.
Laut derer sei Lesekompetenz nicht vergleichbar. Wenn ein es Kind einen Text im Gegensatz zu einem französischen nicht richtig begreife und bei der Lösung eine falsche ankreuze, könne man dies nicht vergleichen, da ja verschiedene Wertebereiche hineinspielten. Das Begreifen eines Textes sei nicht so wichtig, weil es darauf ankomme, wie man ihn interpre.

Ein Paradebeispiel ist hierbei ein etwas älterer Text über das Klon-Schaf Dolly.
In dem Text wird beschrieben, dass einer Schafmutter Eizellen entnommen worden seien. Eine davon wurde „in vitro“ – Schlagwort: „künstliche Befruchtung“ – befruchtet. Der „außerhalb des Körpers“ befruchteten Eizelle wurde die Hälfte des Erbmaterials entnommen und in eine andere Eizelle eingesetzt. Aus der urprünglich einen Eizelle entstanden zwei mit identischem Erbgut. Die zweite Zelle war „geklont“ worden und die Methode heißt „Klonierung“ oder „Klonen“. Wieder eingepflanzt in die Schafmutter entwickelten sich zwei identische Schafe.

Die Schüler sollten nun ankreuzen, wie die Befruchtungsmethode hieß:

  • In vitro
  • Zellteilung
  • Geschlechtsverkehr
  • Oxidation

Nur eine Minderheit meinte, dass „In vitro“ richtig sei. Ebenso hatten auch nur wenige Schüler angekreuzt, dass die zweite Eizelle „Klonierung“ entstanden war.

Dass nur wenige die richtigen Lösungen deklariert hatten, ist laut en Lehrern nicht schlimm. Es wäre wichtiger gewesen, diesen Text in einen „interpretatorischen Kontext“ zu setzen, anstatt nur Fakten aus dem Text abzufragen. Lesekompetenz sei eben nicht das Heraussuchen von Worten oder Fakten, sondern mehr. Man zweifelte auch an der Wirksamkeit des Ankreuzens. Die Sinnhaftigkeit, ob man das richtige Wort ankreuzen oder auf solle, führte sich dann , da es zwei unversöhnliche Fraktionen gab.

„Bildungsprogramme“ und das Kaputtreden von Vergleichsstudien ist ein Punkt, die eigenen Defizite an der Bildungspolitik schönzureden.

Realismus geht anders!

Die -Studien der OECD sind internationale Schulleistungsuntersuchungen, die seit dem Jahr 2000 in dreijährlichem Turnus in den meisten Mitgliedstaaten der OECD und einer zunehmenden Anzahl von Partnerstaaten durchgeführt werden und die zum Ziel haben, alltags‑ und srelevante Kenntnisse und Fähigkeiten Fünfzehnjähriger zu messen.

(Wikipedia)

Bildquelle: Pixelio/Tim Reckmann https://www.pixelio.de/media/690266

Ein reicher Kaufmann in Bagdad schickte eines Tages seinen Diener mit einem Auftrag zum Basar.
Als dieser zurückkam, zitterte er vor Angst am ganzen Leibe.
„Herr“, rief er, „auf dem Markt sah ich einen Fremden. Ich blickte ihm ins Gesicht und erkannte, dass es der Tod war! Er hob die Hand drohend gegen mich und ging davon. Nun habe ich große Angst. Bitte, Herr, gebt mir ein Pferd, damit ich sofort nach Samarra reiten kann, um möglichst weit fort vor dem Tod zu fliehen. „
Der Kaufmann war sehr besorgt um seinen treuen Diener und gab ihm sein schnellstes Pferd.
Der Diener schwang sich auf den Rücken des s und raste im wilden Galopp davon.
Später am Tag ging der Kaufmann selbst zum Basar, um noch etwas zu erledigen.
Dort sah er den Tod in der Menge der Menschen.
Er ging auf ihn zu und fragte: „Du hast heute morgen meinem Diener gedroht. Was hatte das zu bedeuten?“
„Ich habe dem Mann keineswegs gedroht. Meine Geste drückte viel mehr mein Erstaunen aus, ihn hier anzutreffen. Mir hatte man nämlich gesagt, dass ich ihn heute Abend im Samarra treffen würde.“

 

 

Bild-Quelle: Pixelio/Berggeist : https://www.pixelio.de/media/545827

Roll over Beethoven

ist kein Hass, Diskussionen kein Spalten, und unangenehme Tatsachen sind keine Fehl.
Demokratie ist nicht, wenn alle klatschen müssen.“

Frohe Ostern!

Roll over Beethoven

„So wie das Eisen außer Gebrauch rostet und das still stehende Wasser verdirbt oder bei Kälte gefriert, so verkommt der Geist ohne Übung..“

Leonardo Da Vinci

„Advent und Weihnachten ist wie ein Schlüsselloch, durch das auf unsren dunklen Erdenweg ein Schein aus der Heimat fällt“

Friedrich von Bodelschwingh

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