Widersprüche

Das Grundrecht, dass alle gleich sind, ist unumstritten.
Momentan wird es aber leider ad absurdum geführt.
Momentan müssen vollständig gegen Corona/Covid-19 Geimpfte nicht mehr in Quarantäne

Darüber regen sich viele auf.

Sie argumentieren, dass viele noch gar kein Impfangebot bekommen hätten.
Andere sagen, dass gar nicht genug Impfstoff vorhanden sei.

Das Robert-Koch-Institut hat Studien ausgewertet und klargestellt, dass von vollständig geimpften Personen keine Gefahr ausgehe. Bei aktuellen Impfstoffen gibt es – außer bei „Johnson and Johnson“ – zwei Impfdosen, die verabreicht werden müssen, um eine vollständige Immunisierung zu erlangen. Die vollständige Immunisierung tritt dann ungefähr nach spätesten zwei Wochen nach der zweiten Dosis ein.

Als noch nicht so viele Daten vorlagen, hat das Robert-Koch-Institut vorsichtig formuliert, dass man noch nicht sagen könne, ob vollständig Immunisierte das Virus nicht an andere weitergeben könnten. Es sagte aber auch, dass Geimpfte keiner Gefahr bei Kontakt ausgesetzt seien.
Wenn jemand eine Krankheit nicht selbst bekommen, diese aber an andere weitergeben kann, nennt man es „klinische Immunität“.
Wenn er diese Krankheit zudem auch nicht weitergeben kann, nennt man es „sterile Immunität“.

Und darum ging es bei der ersten Begutachtung des Robert-Koch-Instituts.
Man wusste nicht, ob die Geimpften „steril immunisiert“ sind und wollte vorsichtig sein.

Bei der Argumentation, dass Geimpfte beziehungsweise vollständig Immunisierte nicht mehr in Quarantäne gehen müssen, wenn sie Kontakt zu Corona-Infizierten hatten, hört man immer wieder, dass man das Virus weitergeben könne. Diese „Argumentation“ nervt immer wieder, da sie zeigt, dass die Personen, die sie benutzen nicht up to date sind.

Nun aber ein anderer Aspekt…

Da von Geimpften keine Ansteckungsgefahr ausgeht, haben nun Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz beschlossen, dass diese Personen zum Beispiel auch in die sogenannte Außen-Gastronomie gehen dürften, ohne vorher einen Schnelltest zu machen. Es reicht, das Impfbuch oder die –bescheinigung zu zeigen.

Das bringt die Neider auf den Plan und sie rufen nach Gerechtigkeit.
Diese beziehen sie auf das Grundgesetz, dass alle gleich sind und gleich behandelt werden müssen.
Es geht aber nicht um die Beschneidung, sondern darum, dass für manche wieder etwas „bequemer“ wird und alles etwas leichter.
Das hat mit der „Gleichheit“ im Grundgesetz nichts zu tun.

Man könnte den anderen Menschen einfach mal etwas gönnen, anstatt neidisch zu sein und alles kaputtzureden!

Eine Gruppe stellt den sogenannten „Hochadel“ um Olga Nikolajewna Romanowa (1822–1892) dar und flaniert gerne um die Villa Berg in Stuttgart.
Die obengenannte Frau war ab 1864 als Königin Olga von Württemberg bekannt.

Heute waren wir als Zeitreisende im Park um die Villa Berg in Stuttgart unterwegs und trafen zufällig auf den sogenannten „Hochadel“.
Wir grüßten höflich, doch bekamen im wahrsten Sinne des Wortes nur ein Naserümpfen als Antwort von ihnen.

Uns kam eine Erinnerung, als wir mit ihnen Kontakt aufnahmen.
Wir fragten vor einem Jahr nach, ob wir bei ihren Flaniergängen als „Zeitreisende in viktorianischen Kleidung“ dazukommen könnten. Dies war eine sehr höfliche Anfrage, denn die Zeitepoche der Herrschaft von Olga und das viktorianische Zeitalter passten historische zusammen.
Als Antwort kam eine arrogante, schroffe Ablehnung, dass wir sowas zu unterlassen hätten und sowas in keinster Weise gewünscht noch toleriert würde.
Arroganter wurde es noch, als man uns schrieb, wir könnten ja abseits stehen und Fotos machen, aber dann generell nur mit Zivilkleidung.

Heute kamen wir durch Zufall zu ihnen. Zwei von ihnen erwiderten unseren Gruß, doch die Protagonistinnen rümpften die Nase, im wahrsten Sinne des Wortes.

Auch unser „Schön, Sie zu treffen!“ erntete nur Missgunst.
Hinter unserem Rücken wurde negativ über uns hergezogen.
Wir haben es gehört, obwohl es leise war.

Wir sind als Botschafter unterwegs und haben viele verschiedene Gruppen bekannt gemacht und zusammengebracht, doch was wir heute erleben mussten, schlägt jeglicher Diplomatie vonseiten des sogenannten „Hochadels“ den Boden aus.

P.S.
Wie man auf dem Bild sieht, möchte die Edelfrau von Syntronica auch gar nicht mit auf das Bild mit dem sogenannten „Hochadel“.

By the way
Der sogenannte „Hochadel“ setzte sich aus mehr als zwei Haushalten zusammen.
Bei dem Gruppenfoto oben posierte man mit einem Passanten im Rollstuhl.
Niemand trug übrigens eine Maske und der Abstand wurde auch nicht gewahrt.

Laut Straßenverkehrsordnung müssen Autos vor Zebrastreifen anhalten und Fußgänger passieren lassen. Man sieht immer mehr Radfahrer, die sich dieses Recht herausnehmen, obwohl sie vor dem Betreten abstiegen müssen, um ihn zu Fuß mit dem Rad schiebend zu überqueren.

Wenn ein Radfahrer fahrend den Zebrastreifen „betritt“, hat er in dem Moment sein Vorfahrtsrecht verwirkt.
So steht es in der Straßenverkehrsordnung, in der Zebrastreifen bezeichnend „Fußgängerüberwege“ heißen.

Radfahrer scheinen Sonderrechte zu haben, was den Verkehr angeht.

Um sie zu schützen, muss man zwischen Auto und Fahrrad mindesten ein Meter fünfzig Abstand halten, mit dem Hintergedanken, dem Radfahrer keinen Schaden zuzufügen.
Wenn man die ein Meter fünfzig nicht einhalten kann, muss man hinter dem Radfahrer blieben und darf ihn auch nicht überholen oder sich an der Ampel neben ihn stellen.

Von der Sichtweise der Radfahrer ist dies trotz eindeutiger Rechtslage anders.

Wenn ein Kolonne von Autos vor einer roten Ampel steht oder es zu Staus kommt, schmuggeln sich die Radfahrer dadurch und bis nach vorne. Plötzlich gilt bei ihnen nicht mehr der Abstand von einem Meter fünfzig, denn sie denken nur daran möglichst schnell von hier nach da zu kommen.

Wenn dann ein Unfall passiert ist. heißt es, der Autofahrer hätte den Radfahrer übersehen oder nicht aufgepasst oder den Abstand nicht eingehalten, doch die Schuldigen sind die Radfahrer.

An Zebrastreifen reden sich Radfahrer, die nicht abgestiegen sind und in einen Unfall verwickelt werden, damit das die Autofahrer zu schnell gefahren seien.
Dass Zeugen eindeutig gesehen haben, dass der Radfahrer vor dem Zebrastreifen nicht abgestiegen ist, spielt in diesem Zusammenhang für den verunfallten Radfahrer keine Rolle, denn bestimmt sagt dieser, dass der Autofahrer zu schnell gefahren sei. Dies werden auch ein paar zeugen bestätigen, doch dies spielt keine Rolle, denn die Geschwindigkeit des Autos ist nicht „amtlich ermittelt“ worden. Es dauert nicht lange und das Argument „Der Autofahrer hat nicht aufgepasst“ kommt oder „Man kann auch Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer nehmen“.

Dabei vergisst man zu leicht, dass der Radfahrer den Unfall verursacht hat, weil er sich nicht an Regeln gehalten hat..


Neuer Audio-Kommentar (Podcast) zu neuen Verschwörungen bezüglich Corona-Impfung, Mikro-Roboter, Morgellons und anderem Unsinn.

Kanzleramtschef Braun hat Angst, dass es eine Corona-Virus-Variante geben könnte, die resistent gegen Impfen wäre. Er sagte im gleichen Atemzug, dass dies passieren könnte, wenn der sogenannte „Lockdown“ zu früh aufgehoben würde.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

Der gelernte Arzt warnt vor einer Mutation, die gegen Impfungen resistent sein könnte.
Er spielt wohl auf Bakterien an, die gegen Antibiotika resistent sind, die sogenannten „Multi-Resistenten“ (abgekürzt : MRSA).
Das kann man nicht vergleichen.
Im Gegensatz zu Bakterien haben Viren keinen Stoffwechsel.
Man kann Viren kein Antibiotikum einflößen und damit „vergiften“.
Viren muss das Immunsystem bekämpfen.
Man kann dem Immunsystem aber beibringen, wie es auf bestimmte Viren reagieren muss.
Dies geschieht durch Impfungen.

Was Helge Braun gemeint haben könnte, dass es eine Virus-Mutation gibt, gegen die der momentane Impfstoff nicht wirkt.
Das passiert zum Beispiel bei der Impfung gegen Grippe auch. Laufend gibt es neue Grippe-Mutationen, gegen die neue Impfstoffe entwickelt werden müssen. Deswegen sollte man sich ja jedes Jahr gegen Grippe impfen lassen.

Bei den neuen Impfungen mit sogenannten mRNA‑ oder bei Vektorimpfstoffen werden nur die „Baupläne“ des Virus ans Immunsystem übermittelt.
Die Stacheln – englisch: „spikes“ – docken an die Zellen an, damit der Virus seine Arbeit beginnen kann.
Man teilt dem Immunsystem mit, wie die Stacheln aussehen, damit das Immunsystem dagegen Antikörper entwickelt. 

Bei den „modernen“ Impfmethoden müsste man die „Baupläne“ nur etwas ändern beziehungsweise an die neue Mutation anpassen und schon könnte man diese mit dem nachgebesserten Impfstoff bekämpfen.

„Multi-resistente Viren“ kann es nicht geben, auch wenn Helge Braun dies glaubt. 

Was er aber ebenfalls konkretisieren sollte, ist die Erklärung seinerseits, dass durch die Aufhebung des „Lockdowns“ solche Viren entstehen können.
Wenn die Maskenpflicht wegfiele, gibt es mehr Infizierte, aber keine neuen Mutationen.

Auch hier übertreibt er oder will Panik verbreiten.

Realitätsverweigerer – wie Corona-Leugner, sogenannte „Querdenker“, Verschwörungstheoretiker und wie sich alle heißen oder sich nennen mögen – haben interessante Lügengebilde, um sich in Szene zusetzen.
Vor kurzem „lernte“ ich etwas Neues kennen.

Eine Verhältnisrechnung, die nicht konstant war!

Obwohl die These „Je mehr getestet wird, desto mehr sind auch infiziert“ schon zigmal falsifiziert wurde, kursiert diese bei den Realitätsverweigerern als quasi „ehernes Gesetz“ weiter, ungeachtet dessen, dass man anhand von Statistiken sehr schnell erkennen kann, dass diese Behauptung nicht stimmt.

In einer Diskussion hielt ich die Statistiken des Robert-Koch-Instituts gegen diese irrende Behauptung.
Ausnahmsweise kam nicht als Gegenantwort, dass diese gelogen seien oder dass man nur Statistiken glaube, die man selber gefälscht hätte, sondern jemand versuchte es auf einen eher mathematischen Weg.
Er sagte, man dürfe nicht das Verhältnis von Positiv-Getesteten zu der Gesamtzahl der Getesteten nehmen, sondern nur die „Positiven“ in Korrelation zu „Negativen“.

Ich ließ mich anstandshalber darauf ein, obwohl ich schon längst in Hinterstübchen meines Kopfes eine Gegenrechnung angestellt hatte und schon zu Ergebnissen gekommen war.

Wir nehmen folgendes an:
Bei einer million Getesteten sind 10 000 „Positive“.
Das ergibt einen Prozentsatz von einem Prozent.
Wenn der Prozentsatz gleich bliebe, wären es bei zweimillionen 20 000 „Positive“, bei dreimillionen 30 000 „Positive“ und so weiter. Bei 100 000 Getesteten wären es 1000 „Positive“.

Mein Gegenüber meinte, diese Rechnung sei falsch, weil man die „Positiven“ ins Verhältnis zu den „Negativen“ setzen müsse.

Nehmen wir wieder unsere bekannten Zahlen!
Bei einer million Getesteten sind es 10 000 „Positive“ und 990 000 „Negative“.
Nun rechnen wir wieder über die gleiche Formel.

Nach der „neuen Berechnung”  wären es 1,01010101… Prozent „Positive“.
Nach dieser Rechnung wären auf eine million „Negative“ also 10 101 „Positive“. Insgesamt wäre aber 1 010 101 getestet worden, wenn man es an realen Zahlen festmacht, indem man die vorherige Berechnung anwenden würde. Aber dies nur nebenbei bemerkt.

Dies warf ich ein, stieß aber auf Unverständnis.
Nach der „neuen Berechnung“ sollten eigentlich weniger „Positive“ herausfallen, der Prozentsatz ist seltsamerweise höher.
Also müsse meine Berechnung falsch sein, sagte man mir. 
Ich hakte nach und bekam verwirrende Kommentare zurück. Ich müsse „tagesaktuell“ die Zahlen auswerten, hieß es.
Was habe ich denn wohl gemacht?

Zuallererst habe ich die „Positiven“ durch die insgesamt abgenommenen Tests geteilt.
Das sollte ja falsch sein, weil man die „Positiven“ durch die „Negativen“ teilen müsste.

Dies war ja auch angeblich falsch berechnet, obwohl es mir ein paar Minuten vorher noch als „richtig“ gegolten hatte. Was „tagesaktuell“ nun bedeutet, muss man nicht verstehen.
Wenn man zum Beispiel diese „tagesaktuellen“ Zahlen von 100 000 Getesteten nimmt, wobei 100 „Positive“ herauskommen wären, hat man nun zwei Berechnungen, wie oben gesehen.
Entweder ist der Prozentsatz 1, wenn man die insgesamt-getesteten als Grundlage nimmt, oder er ist 1,010101…, wenn man die „Negativen“ als Grundlage nimmt und damit rechnet.

Es kann nur eine Schlussfolgerung geben.

Die Realitätsverweigerer versuchen mit „toll“ klingenden Phrasen zu tun, was sie eigentlich immer tun, nämlich die Realität nicht anerkennen.

„Beforeigners“ mit dem deutschen Zusatz „Mörderische Zeiten“ ist eine Krimiseire durchmischt mit Fantasy-Elementen und kann momentan über die ARD-Mediathek angeschaut werden.
Die Hintergrundgeschichte ist, dass Menschen aus verschiedenen Epochen seit Jahren unter anderem im Wasser des Osloer Hafens auftauchen. Diese integrieren sich mehr oder weniger in die „Jetztzeit“.

Am Hafen wird eine ermorderte „Zeit-Migrantin“ aus der Steinzeit gefunden.
Im Ermittlerteam ist auch eine „Zeit-Migrantin“ aus der Wikingerzeit des elften Jahrhunderts dabei, die eine Ausbildung als Polizistin absolviert hat.
Bei den Ermittlungen treffen die Polizisten auf einen Menschenhändlerring, der „Zeit-Migrantinnen“ aus dem Wasser fischt und sie an Bordelle und ähnliches verkauft.

Diese Serie geht über sechs Episoden, die jeweils 45 Minuten lang sind.

Die Handlung der Serie plätschert vor sich hin. Langeweile macht sich breit beim Schauen und man hat Probleme, nicht einzuschlafen.
Die ganze Geschichte um den Menschenhändlerring hätte man in zwei Episoden abhandeln können, doch die Autoren der Serie wollten wohl eher die „Zeit-Migranten“ wie Steinzeitmenschen, Wikinger und Personen aus dem neunzehnten Jahrhundert umfangreich beschreiben. Gelungen ist es ihnen aber nicht, obwohl einige gute Ansätze dabei sind.
Im Polizeiteam wird die „Neue“ angefeindet, weil sie manchen nicht ins Bild passt, Darstellungen von der nicht mehr existieren Kultur der „Zeit-Migranten“ überzeugen nicht. Alles ist sehr oberflächlich und deckt nur Klischees ab, mehr leider nicht.

Der interessante Name „Beforeigners“ ist ein Misch aus „before“ (vorher) und „Foreigner“ (Ausländer).

Ich habe mir die Serie angeschaut, weil ich gehofft hatte, das irgendetwas Spektakuläres passiert, doch das ist nicht geschehen.

In den viereinhalb Stunden der Serie wird leider nicht aufgeklärt, warum die „Zeit-Migranten“ auftauchen.
In einer Szene wird auch gezeigt, dass es mindestens ein Mädchen gilt, dass von der „Jetztzeit“ in die Wikingerzeit kam.
Kurioserweise ist es das Mädchen, dass irgendwann als Erwachsene in die „Jetztzeit“ kommt und Polizistin wird.

Ich bin ja Fan von Science-Fiction und Zeitreisegeschichten, doch mich hat „Beforeigners“ nicht vom Hocker gehauen.
Die Serie lohnt sich nicht anzuschauen.

Wegen der Corona-Krise und den damit verbundenen Maßnahmen zur Eindämmung ist auch der Sportbereich sehr eingeschränkt. Was allerdings stattfinden darf, ist die Bundesliga.
Diese Mannschaften müssen kaum in Quarantäne.

Bei möglichen Übertragungen von Corona (Covid-19) gibt es „Kontakte der Kategorie 1“. Dies sind Personen, die ungeschützt – ohne Maske – mindestens fünfzehn Minuten Kontakt unter eineinhalb Meter hatten.

Laut des Mannschaftsarztes des FC Bayern München gebe es dort ein Hygienekonzept, das vorschriebt, dass die Fußballer ohne Maske keinen solchen Kontakt haben dürfen. Zudem gelte, dass die Duschen so weit voneinander getrennt sind – im Idealfall über mehrere Räume verteilt – dass der Mindestabstand auf jeden Fall eingehalten werden kann. Das Gleiche sei für die Umkleiden auch gültig.

Man konstruiere nun ein Szenario!

Die Mannschaft wird vor jedem Spiel getestet. Die Tests haben einen negativen Befund, was bedeutet, dass niemand mit Corona infiziert ist.
Beim anschließendem Spiel wird ohne Maske gespielt.
Es gibt enge Kontakte beim Spiel.

Theoretisch hätte nichts passieren können.
Wenn sich aber ein Spieler mit Corona etwa einen Tag vorher infiziert hat, kann es sein, dass seine Virenlast, die er im Körper trägt, noch nicht so hoch ist, dass ein Test darauf anspringt. Er kann aber schon infektiös sein.
Beim Spielen kann er andere infizieren.

Wegen des engen Kontakts zwischen den Fußballern beim Spiel kann eine unbeabsichtigte, unwissende Übertragung passieren.
Die Mannschaften müssten in Quarantäne.

Dies wurde wohl nicht durchdacht beim Hygienekonzept.

Dass auch Auslandsspiele stattfinden dürfen, ist laut der Corona-Verordnung erlaubt. Denn „Profi-Fußballer“ ist ein Beruf und schließlich sind berufliche Reisen erlaubt.

Wie verhält es sich denn mit der Quarantäne, nachdem man aus einem Risikogebiet zurückkehrt?

Diese vorbeugende Quarantäne gilt zumindest beim FC Bayern nicht, denn in der Landes-Corona-Verordnung von Bayern ist diese für „Profi-Fußball“ ausgeklammert.

Schlupflöcher gibt es leider immer.

Geld reagiert immer noch die Welt und manche Politiker.

Ab nächster Woche kann der Einzelhandel wieder unter Auflagen seine Pforten öffnen. Mittels eines Stufenplans wird es auch wieder Öffnungen in der Gastronomie und vielem mehr geben.
Aber wie man es kennt, schimpfen viele wieder herum.

Erst konnte es nicht schnell genug gehen für die Einzelhändler, nun ist es wieder nicht richtig.

Der kleine Schritt des englischen Mischmasch-Wortes „Click and Meet“ genügt dem Einzelhandel erstmal nicht als ersten Schritt, wie verlautbart wurde.

Wenn die Inzidenz stabil bleibt, kann es aber wieder Öffnungen im großen Umfang geben.
Dann können Einkaufszentren wieder öffnen, aber iregendwann alle Geschäfte auch wieder.

Der nächste Schritt sieht dann vor, dass erstmal die Außengastronomie dran, da bekannt ist, dass dort die Ansteckung durch Aerosole geringer ist als in Restaurants selbst.

In langsamen Schritten mit Auge auf die Inzidenz wird dann peu a peu geöffnet.

In Böblingen hat der Inhaber der Schönbuch-Brauerei mit angeschlossener Gastronomie auch geklagt auf höchstem Niveau.
Er meinte, die Öffnungen kämen zu schnell, da man als Brauer die Produktion nicht mal eben so beschleunigen könnte und auch wenn plötzlich bei steigender Inzidenz wieder geschlossen werden müsse, könnte man nicht einfach wieder alles auf null herunterfahren.

Was nicht nur hier ein Paradebeispiel ist, ist leider das Hickhack der Gewerbetreibenden bei uns in Deutschland.

Vor knapp einem Jahr hat die Weltgesundheitsorganisation die Pandemie ausgerufen.

So wie es scheint, hat aber niemand von den Gewerbetreibenden in diesem Jahr des Lockdowns und damit einhergehenden Verzichts nachgedacht.
Viele Betreiber von Bekleidungsgeschäften klagen darüber, dass sie „verderbliche Waren“ hätten. Sie argumentieren, dass sie die Winterkollektion, die sie nicht losgeworden sind, wegwerfen könnten, da es im nächsten Jahr eine neue Winterkollektion gäbe.
2020 war ein Ausnahmejahr, indem es vorrangig darum ging, Menschen vor einer potenziell tödlichen Krankheit zu schützen.
Man könnte im Winter 2021⁄2022 die aktuelle Winterkollektion verkaufen.

Die Zeit der Pandemie hat niemand genutzt, um über die Lage wie Modediktatur, Konsumzwang und vieles mehr nachzudenken.

Im Internet kursieren Gerüchte, dass es eine Inzidenz unter 50 bezogen auf die Corona-Pandemie nie geben kann.
Dies beruhe auf der Fehlerquote von PCR-Tests.
Die Behauptung ist, dass PCR-Tests eine Fehlerquote hätten von zwei Prozent.

Zugrunde liegt dabei, dass am Tag 340 000 PCR-Test genommen und ausgewertet werden.

Daraus ergäben sich 6800 falsche Tests.
Diese sind sogenannte „Falsch-Positive“, was bedeutet, dass eine Person das Corona-Virus nicht in sich trägt, der PCR-Test aber das Ergebnis liefert, dass die Person es doch in sich hat.

Nun muss man die Inzidenz berechnen.
Die Inzidenz bezieht sich immer darauf, wieviele Personen sich neu infiziert haben in Relation gesetzt auf 100 000. Diese wird über sieben Tage betrachtet und berechnet.
Dazu setzt man die 6800 ins Verhältnis zu den 100 000, verglichen mit den Einwohnern in Deutschland von 83 Millionen. Da die Inzidenz über sieben Tage berechnet wird, wird das Ergebnis mit 7 multipliziert.

Das ergibt eine Inzidenz von 57 (57.35).

Falls dies stimmte, könnte es nie eine Inzidenz unter 57 geben, weil alleine schon die Fehlerquote (“Falsch-Positive”) dies nicht zuließe.
Schon eine Fehlerquote von einem Prozent implizierte eine Inzidenz von 29 (28.67).

Laut Robert-Koch-Institut (RKI) wurden in der Woche vom 15. bis zum 21. Februar 2021 etwa 1.1 Million PCR-Tests vorgenommen. Das wären am Tag etwa 157 000.
Daraus ergäbe sich nach obiger Annahme von zwei Prozent Fehlerquote eine Inzidenz von 26 (26.48).

Laut RKI haben PCR-Tests allerdings eine Trefferquote von 99.99 Prozent, was bedeutet, dass es eine Fehlerquote von 0,01 Prozent gibt.

Bei 157 000 PCR-Test fielen 15,7 Tests heraus.
Umgerechnet in Inzidenz wäre dies 0,132.

Dies ist für die Betrachtung einer Inzidenz irrelevant.

Im Jargon der Gerüchteküche hieße es dann wohl, dass es eine Inzidenz von unter 0,132 nicht geben kann.

Man sieht, dass die Berechnung der Personen aus der Gerüchte nicht aufgeht.
Erstens haben sie falsche Zahlen für die PCR-Tests benutzt:
Zweitens stimmt die Fehlerquote nicht.
Auch wenn man dies als korrekt betrachten würde, hinge alles an den durchgeführten PCR-Tests.
Man sieht, dass eine Änderung der PCR-Tests nach unten – wie oben gesehen – überhaupt nicht aussagekräftig wäre.
Das ganze Szenario widerspricht sich selbst.

Man bedenke Folgendes!
Am 1.7.2020 war die Inzidenz in Deutschland bei 1.03, am 24.8.2020 bei 6.8.
Wenn die Berechnungen der Gerüchteküche stimmten, hätten diese Werte nie erreicht werden können.

Syntronica: Soultime

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