Musik

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Unser neues Projekt ist online …

Nun gibt es den Syntronica Podcast.

In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen werden wir dort über Zeitreisen, Steampunk und vieles mehr berichten.

Allen einen schönen Valentinstag!

Gemäß dem Motto „The kitchen is the best dance floor„ versammelten sich heute zwei Krankenschwestern mit Goethe, Mozart und Bach auf dem Crèpes-Maker.

Zu dem Text von Goethe und der Musik von Bach und Mozart wurde die sogenannte „Jerusalema-Challenge“ zelebriert.
Die Choreografie stammt von den beiden Krankenschwestern.

Das Steαmpunk-Picknick findet nun statt am

13.9.2020 ab 12 Uhr mittags.

Aufgrund der Corona-Pandemie waren wir gezwungen, es erst abzusagen.
Wir konnten aber glücklicherweise im Austausch mit dem Römermuseum „Villa Rustica“ einen neuen Termin finden.

Alle interessierten – ob mit oder ohne Gewandung, aus welcher Epoche auch immer – sind herzlich eingeladen.

Falls es schlechtes Wetter ist, können wir uns in den Portikus (im Museum mit Bierbänken und –tischen) aufhalten.

Kleinhändler bzw. Kleinanbieter können gerne ihre kleinen Stände aufbauen.
Bitte dies vorher mit uns absprechen.

Falls wir für ein Gruppenfoto laut Sozial‑ beziehungsweise Gesundheitsministerium keine Masken oder Mundschutze bräuchten, sollten wir trotzdem ein „Erinnerungsfoto“ mit Masken machen.
Also ein Gruppenfoto, auf dem alle eine Maske tragen.

Wer von Schorndorf oder Winterbach sowie der Nähe kommt, kann sich melden, denn jemand bietet Mitfahrgelegenheiten an.

Wir freuen uns auf Gewandete und Zivilisten!

Wer sich nicht über Facebook anmelden kann oder möchte, kann es mit dem folgenden Formular tun.

Der Mann lachte herzlich, als er sagte: „In der Schule habe ich Chemie nicht verstanden und hatte eine Fünf.“ Dabei grinst er noch und findet sein Statement ganz toll.

Es ist ein Phänomen – vor allem bei sogenannten „Promis“ – immer wieder darauf hinzuweisen, dass sie schlechte Schüler waren.
Für sie ist es nicht schlimm, dass sie Mathematik, Chemie, Biologie und Physik nie verstanden haben und möglicherweise auch versetzungsgefährdet waren.

Alles nicht schlimm!

Es scheint ja eine Auszeichnung zu sein, dass man Mathematik und Naturwissenschaften in der Schule – und folglich im späteren Leben – nie verstanden hat.

„Ach, das ist ja interessant, dass Sie Journalismus studiert haben“, hört man lobend. Wenn man jedoch erzählt, dass man auch noch ein Informatik-Studium absolvierte, wird es kurios. Dann ist es gar nicht mehr interessant, was man sagt.
„Hören Sie bloß auf! Am Computer tue ich mich schwer. Da müssen mir meine Kinder helfen.“ Danach kommt wieder ein gestelltes Lachen.
Dann erzählt man, dass man in der Schule …

Dieses Kokettieren mit den schlechten Noten ist bei Frauen und Männern übrigens gleich.

Dies ist kein Einzelfall.

Sowas hört man auch nicht nur im privaten Kreis, auch im Fernsehen, bei Interviews oder Quizzen erzählt jemand sowas, um sich zu rechtfertigen, dass diese Frage nicht zu lösen ist, weil in der Schule …

Im Klartext heißt das : „Ich war ein dummer Schüler.“.

Anscheinend ist das aber nicht schlimm, denn man hat es ja zu etwas gebracht.

Irgendwie!

Disco Party ::: (c) www.pixelio.de

Während ich gestern Abend noch am Computer saß, hatte ich nebenbei den Fernseher an. Ich hatte ihn eingeschaltet, weil ich Nachrichten schauen wollte, hatte dies aber verschwitzt.
Irgendwann bekam ich seltsame Wortfetzen mit und schaute …

In einem Gymnastikstudio waren einige Mädchen, die „interressant“ angezogen waren.
Sie trugen leichte helle, größtenteils weiße Kleidung, meistenteils T-Shirts mit Leggings, dazu Lack‑ oder Lederstiefel mit extrem hohen sehr dünnen Absätzen. Diese passten überhaupt nicht zu der anderen größtenteils sportlichen Kleidung.
Die Mädchen versuchten eine Choreografie einzustudieren.

Zwischendurch geben die Mädchen ihre Statements.
Sie redeten darüber, wie schwer doch alles sei und dass die „Moves“ und „Loops“ und Was-auch-immer noch besser sitzen müssten.
Sie freuten sich jedenfalls riesig, dass sie dabei sein durften.

Irgendwann kam überraschend Nicole Scherzinger von den „Pussycat Dolls“ herein. Sie trug schwarze Kleidung und die gleichen Stiefel wie die Mädchen.

Ausnahmezustand bei den Anwesenden!

Nicole Scherzinger stakste durch die Reihen und legte eine Choreografie hin, die alle ganz toll und super fanden, obwohl es eigentlich Bewegungen von ein paar Sekundenbruchteilen waren.

Nicole Scherzinger!

Man holte sich Rat, wie sie bestimmte „Moves“ mache und so weiter und sofort.
Zwischendurch durften welche von den Mädchen ihre Begeisterung vor der Kamera in Worte fassen. Bei vielen blieb es beim Versuch.

Dann verlautbarte Nicole Scherzinger – welch‘ Überraschung! – , dass sie zusammen mit „Heidi“ die „Choreos“ der Mädchen am nächsten Tag begutachten wolle.
Die Mädchen „philosophierten“ weiter: über Nicole, die es geschafft hatte, über ihre Aufregung und darüber, wie die Begutachtung stattfinden werde.

Bei diesen wenigen Minuten, in denen ich neugierig versuchte, einen Einblick in Heidi Klums Welt zu bekommen, versagte mein Verständnis für solch eine Art von „Unterhaltung“ völlig.

Bildung Tafel leer Schwamm

Gestern wurden die Ergebnisse der aktuellen PISA-Studie vorgestellt.
Deutschland ist abgesackt.
Bundesbildungsministerin Karliczek war enttäuscht und sagte, dass Mittelmaß nicht der Anspruch der Bildung im internationalen Vergleich sein dürfe. Genauso äußerte sich der Geschäftsführer des Deutschen Industrie‑ und Handelskammertags, Dercks, und forderte bessere Bildungsmethodiken und ein Umdenken in der Bildungspolitik.
Ilka Hoffmann von der Gewerkschaft Erziehung und Bildung meinte, dass sich seit dem PISA-Schock vor zwanzig Jahren nichts zum Positiven an den Schulen Deutschlands getan habe.

Es ist nicht überraschend, dass Deutschland wieder einmal schlecht abgeschnitten hat. Die Schulpolitik zeichnet sich im negativen Sinne dadurch aus, dass Bildungsexperimente an Schülern vorgenommen werden, die aber nicht rückgängig gemacht werden, obwohl sie nichts bringen oder die Bildungslage noch verschlechtern. Es wird lieber „reformiert“ und „reformiert“, wie es immer so schön heißt, doch es ist eine Degeneration und Verschlechterung auf Kosten der nachwachsenden Generation.

Es hat sich nichts getan, um der immer weitergehenden Verblödung der Schüler entgegenzuwirken. Alle drei Jahre gibt es einen Aufschrei der Empörung, der nach ein paar Tagen nachlässt, nachdem man sich Scheinargumente hat einfallen lassen, warum Deutschland gerade dieses Mal wieder dumm dasteht.
Jedes Mal, wie auch dieses Mal, kommt wieder der einzig wahre Vorschlag, man bräuchte „einen Schulterschluss von Bund, Ländern und Kommunen, um länderübergreifende Anstrengungen für mehr Chancengleichheit zu stemmen“.

Chancengleichheit!

Nicht Bildung!

Gleichsam hören und sehen wir wieder in den Medien „Bildungsforscher“, die uns sagen, wie man der voranschreitenden Verblödung entgegenwirken kann. Durch Chancengleichheit!
Jeder soll das Gleiche erreichen können, doch nicht durch vielschichtige Bildungsangebote, sondern Gleichmacherei wie in Gesamt‑ oder Gemeinschaftsschulen. Sonder‑ bzw. Förderschulen werden abgeschafft. Sonder‑ und Förderschüler werden „inkludiert“.
Können sie mithalten? Von sich aus nicht!
So muss das Niveau heruntergezogen werden, damit diese auch den Lehrstoff mitkommen, also das Klassenziel für oder mit allen erreicht werden kann.
Schüler langweiligen sich, weil der Unterrichtsstoff zum x-ten Mal für den oder die Schwachen durchgekaut wird. Jeder muss das gleiche Wissen haben. Auf Kosten der Guten!

Nun müssen Argumente gegen das schlechte Abschneiden her!

Immer gut ist es, zu behaupten, die PISA-Studie sei nicht repräsentativ.
Als „Argumentation“ zieht man heran, dass andere Länder die Durchführungsrichtlinien nicht so ernst nähmen wie Deutschland.
So argumentiert auch Bildungsforscher Heiner Barz, indem er sagt, dass in anderen Ländern schwache Schüler angehalten würden, am Tag der PISA-Prüfungen zu Hause zu bleiben. Dies sei aber aufgrund der Schulpflicht in Deutschland nicht möglich.
Auch der repräsentative Durchschnitt aller Schüler über Gymnasien, Realschulen, Hauptschulen, Sonderschulen und dergleichen mehr werde in anderen Ländern nicht berücksichtigt.
Seine Schlussfolgerung lautet, dass das schlechte Abschneiden Deutschlands nichts über das Bildungs‑ bzw. Schulsystem aussage.
Er zweifelt auch die Messmethoden an, wie bewertet wird.
Dass es bei der Auswertung der Prüfungen nur zwei Bewertungen –”richtig“ oder „falsch“ gelöst – gibt, ist hinlänglich bekannt.
Barz macht darauf aufmerksam, dass es auch noch eine Stufung „Aufgabe nicht gelöst“ gäbe. Das ist korrekt, aber zu behaupten, dass andere Länder dies dazu missbräuchten, ihre Statistiken nach oben zu manipulieren, gehört eher in Fantasiewelten als in die Realität. Zu behaupten, dass manche Länder nicht gelöste Aufgaben als „richtig“ und andere diese als „falsch“ eintragen würden, ist an den Haaren herbeigezogen. Es gibt klare Bewertungsrichtlinien, dass eine Aufgabe, die nicht gelöst wurde, als „falsch“ bewertet und auch so in die Statistik eingetragen wird.
In der Schule ist dies übrigens genauso.
Wenn man solche Ammenmärchen verbreitet, sollte man noch einen Schritt weitergehen und sagen, dass „Platz 1“ grundsätzlich nur „richtig“ eingetragen hätte, um sich diesen Platz zu erschleichen.
Das Schwadronieren darüber, dass mit dem Eintreten der Türkei in die PISA-Studien eine Verschiebung der Gauß’schen Glocke bei der Bewertung zum Negativen bei gut bewerteten Ländern geführt habe – und insbesondere bei Deutschland – ist ein Betreten von ganz dünnem Eis.

Seit Jahren tritt Deutschland auf der Stelle. Anstatt über solche „tollen Dinge“ zu philosophieren, dass deutsche Schüler bei „Multiple-Choice“ benachteiligt seien, ist es ratsamer, das Niveau anzuheben, als immer weiter abzusenken.
„Multiple Choice“ – Mehrere Auswahlen – bedeutet, dass man eine richtige Lösung von verschiedenen ankreuzen muss oder dass mehrere Löugnen richtig sein könnten oder alle.
Zu sagen, dass die deutschen Schüler zu dumm dazu seien, grenzt an bodenloser Arroganz.
Die nächste PISA-Studie kommt bestimmt.

Für deutsche Bildungsforscher, Lehrer und Politiker ist es einfacher darüber zu palavern, dass Bereiche wie Politik, Wirtschaft, Geschichte, Kultur oder Musik gar nicht einbezogen würden.
Man schwafelt lieber darüber, dass es wichtig für das Heranwachsen junger Menschen sei, diese Bereiche zu beherrschen oder die Fähigkeit zu erhalten, aus einer Tabelle ablesen zu können, wie heiß der Sommer 1972 war. Man redet sich dumm und dämlich über die Praxistauglichkeit und darüber, dass die jungen Leute auf das Leben vorbereitet werden müssten, anstatt mit PISA-Testen umgehen zu müssen.

Auf das Leben voerbereiten!

Banale Dinge, wie einem Schüler zu zeigen, wie man einen Überweisung bei der Bank ausfüllt, wäre ein erster Schritt. Das gehört aber nicht zum „Vorbereiten aufs Leben“ laut Bildungsexperten.
Neue Medien gehen an den Schülern völlig vorbei. Lehrer behaupten, man bräuchte keine elektronischen Tafeln, denn das würde die Schüler zu sehr überlasten. Das Problem sind eher die Lehrer, die nicht erkennen, dass Kinder mit elektronischen Medien (außerhalb) der Schulen aufwachsen und die sich einfach nicht auf Neues einlassen wollen.

Lesekompetenz und Verstehen

Die aktuelle PISA-Studie legt einen Schwerpunkt auf Lesekompetenz.
Auch hier gab es massive Kritikpunkt der deutschen Bildungsforscher, Lehrer und dergleichen.
Laut derer sei Lesekompetenz nicht vergleichbar. Wenn ein deutsches Kind einen Text im Gegensatz zu einem französischen nicht richtig begreife und bei der Lösung eine falsche ankreuze, könne man dies nicht vergleichen, da ja verschiedene Wertebereiche hineinspielten. Das Begreifen eines Textes sei nicht so wichtig, weil es darauf ankomme, wie man ihn interpretiere.

Ein Paradebeispiel ist hierbei ein etwas älterer Text über das Klon-Schaf Dolly.
In dem Text wird beschrieben, dass einer Schafmutter Eizellen entnommen worden seien. Eine davon wurde „in vitro“ – Schlagwort: „künstliche Befruchtung“ – befruchtet. Der „außerhalb des Körpers“ befruchteten Eizelle wurde die Hälfte des Erbmaterials entnommen und in eine andere Eizelle eingesetzt. Aus der urprünglich einen Eizelle entstanden zwei mit identischem Erbgut. Die zweite Zelle war „geklont“ worden und die Methode heißt „Klonierung“ oder „Klonen“. Wieder eingepflanzt in die Schafmutter entwickelten sich zwei identische Schafe.

Die Schüler sollten nun ankreuzen, wie die Befruchtungsmethode hieß:

  • In vitro
  • Zellteilung
  • Geschlechtsverkehr
  • Oxidation

Nur eine Minderheit meinte, dass „In vitro“ richtig sei. Ebenso hatten auch nur wenige Schüler angekreuzt, dass die zweite Eizelle „Klonierung“ entstanden war.

Dass nur wenige die richtigen Lösungen deklariert hatten, ist laut deutschen Lehrern nicht schlimm. Es wäre wichtiger gewesen, diesen Text in einen „interpretatorischen Kontext“ zu setzen, anstatt nur Fakten aus dem Text abzufragen. Lesekompetenz sei eben nicht das Heraussuchen von Worten oder Fakten, sondern mehr. Man zweifelte auch an der Wirksamkeit des Ankreuzens. Die Sinnhaftigkeit, ob man das richtige Wort ankreuzen oder aufschreiben solle, führte sich dann ad absurdum, da es zwei unversöhnliche Fraktionen gab.

„Bildungsprogramme“ und das Kaputtreden von Vergleichsstudien ist ein Punkt, die eigenen Defizite an der Bildungspolitik schönzureden.

Realismus geht anders!

Die PISA-Studien der OECD sind internationale Schulleistungsuntersuchungen, die seit dem Jahr 2000 in dreijährlichem Turnus in den meisten Mitgliedstaaten der OECD und einer zunehmenden Anzahl von Partnerstaaten durchgeführt werden und die zum Ziel haben, alltags‑ und berufsrelevante Kenntnisse und Fähigkeiten Fünfzehnjähriger zu messen.

(Wikipedia)

Bildquelle: Pixelio/Tim Reckmann https://www.pixelio.de/media/690266

Am 28.8.2019 gastierte die ABBA-Tribute-Band „ABBAdream“ in Sindelfingen.

Die Band heizte von Anfang an dem Publikum massiv ein.
So machten sie zum Beispiel keine Pausen zwischen den Song.
Es ging Schlag auf Schlag mit „Waterloo“ los.
Dann folgte abrupt der nächste Song ohne Applaudierpausen für die Besucher.

Die Band war der krönende Abschluss von „Sindelfingen rockt“.

Unser Fotoalbum ist online.

Erbrechen schlecht Würgen Kotzen Vomit Vomitieren Gübeln

„Der Schutz vor Lärm ist höher zu bewerten als der Wunsch der Stadt nach Innenstadtbelebung“, urteilte der Verwaltungsgerichtshof Mannheim zur aktuellen Konzertreihe „Sindelfingen rockt“.
Dass dem Gericht nicht die Kosten des Veranstalters sowie dessen wirtschaftliche Interessen interessieren, muss man nicht betonen.

Seit einigen Jahren gibt es diese Konzertreihe „Sindelfingen rockt“, die immer sehr gut besucht ist.
Sie findet an den Mittwochs im August von 18 bis 22 Uhr statt.

Im Jahre 2016 wurden das erste Mal Stimmen laut, auf dem Marktplatz sei es zu laut.
Nach den Konzerten 2017 gab es dann Ärger von einer Handvoll Anwohnern, die schon zu diesem Zeitpunkt gefordert hatten, es müsste aufhören. Die Begründung war die gleiche, die aber damit einherging, dass man private Schallmessungen durchgeführt habe, die ergeben hätten, dass die Werte weit über dem Erlaubten gelegen hätten.
2018 wurde der Ton dann nochmals rauer, woraufhin vonseiten Sindelfingens und des Veranstalters die Lautstärke heruntergedrosselt wurde.
Dies passte den Anwohnern aber auch nicht, da angeblich wieder private Messungen ergeben hätten, dass es genauso laut oder noch lauter sei wie 2018.
Dies kann nicht sein, da viele Besucher sich darüber beklagten, dass die Musik „Radiolautstärke“ gehabt hätte.
Ende 2018, Anfang 2019 verhärteten die Fronten vollends, denn die Anwohner ließen sich auch nicht auf den kleinsten Kompromiss ein.
Die offizielle Nachtruhe beginnt um 22 Uhr, was den Anwohnern aber nicht genehm war.
2018 hatte man vonseiten des Veranstalters darauf gedrängt, dass eine Pause während der Konzerte mehr eingelegt wurde und dass darauf zu achten sei, dass die Konzerte einschließlich der Zugaben um 22 Uhr beendet sein müssten.
Dies klappte vorzüglich, auch wenn manchmal der Eindruck aufkam, ein Konzert sei abgebrochen worden. So ist es aber leider, wenn man Kompromisse eingehen muss.
Bis Januar, Februar diesen Jahres (2019) nahmen die Anwohner pro forma an Konferenzen zu „Sindelfingen rockt“ teil, brachen dann aber ab, als sie merkten, dass sie mit ihrer permanenten Blockadehaltung nichts bewirkten. Von da an ließen sie sich nur noch von ihren Anwälten bzw. ihrem Anwalt vertreten.
Von Verhandlungen kann man nicht mehr reden, denn es ging nur noch Kopf gegen Kopf. Die „offizielle Seite“ konnte Vorschläge vorlegen. Die Anwohner beantwortete diese nur mit „Wir wollen kein ‚Sindelfingen rockt‘“.

Trotz der Kompromissbereitschaft der „Offiziellen“ zogen die Anwohner vor Gericht.
Drei von den vier Klagen wurden abgeschmettert, einer wurde stattgegeben.
Dies passierte so eng, dass dem Veranstalter nur 36 Stunden Zeit blieben, die Veranstaltung vom Marktplatz zum Goldberg zu verlegen.
„Sindelfingen rockt“ findet im Jahr 2019 auf dem Parkplatz des Möbelhauses Hofmeister statt.

Im Zuge der Reihe 2018 teilte uns übrigens der Veranstalter mit, dass er nicht wisse, ob er sich auf eine Reihe im Jahr 2019 einlasse, da er die Nase von den Querelen voll habe und viel Zeit damit verbringe, sich über die absolut kompromisslosen Anwohner aufzuregen. Ebenso hatte ihn genervt, dass die Anwohner mit immer neuen Forderungen kämen, wenn man eine erfüllt habe oder sich darauf geeinigt habe, eine zu erfüllen. Er sprach von dem hingehaltenen kleinen Finger und der genommenen ganzen Hand oder sogar dem ganzen genommenen Arm.

Die Handvoll der Querulanten war nicht erst dieses Jahr tätig geworden, sondern schon länger.
2018 stand es schon auf der Kippe, konnte aber gerettet werden, obwohl der Veranstalter dies schon abgeschrieben hatte.

Ob es im Jahr 2020 weitergeht, steht in den Sternen.

Man muss sich die Situation immer wieder vor Augen führen.

Eine Handvoll Unzufriedener nimmt sich vor, „Sindelfingen rockt“ zu stoppen. Es interessiert sie nicht, ob tausende Fans traurig sind. Innenstadtbelebung ist ihnen egal. Diese Querulanten sind sehr kompromisslos, geben keinen Millimeter her, aber pochen dann darauf, man müsse das Gerichtsurteil hinnehmen, ohne es zu kritisieren,
Dabei vergessen sie aber, dass sie die Egoisten sind und die Meinung anderer ignorieren.
Der Satz „Das Wohl vieler geht vor das Wohl einzelner“ wollen sie nicht verinnerlichen mit dem Scheinargument „Minderheitenschutz“,

Das Kurioseste an der Sache ist, dass vier Personen geklagt haben, drei Einsprüche wurden abgelehnt, einer stattgegeben.
Sogar ein sehr guter Kompromiss der Stadt wurde wie jeder andere Vorschlag auch von der EINEN Person abgelehnt.

Konsequenterweise sollten diese Leute aber nun nicht untätig werden, sondern weitermachen.
Die Veranstaltungen „Internationales Straßenfest“, der Handwerkermarkt, das Weinfest und viele andere warten sehnsüchtig darauf, verhindert zu werden.

Manche Menschen brauchen keine Laktose, um Intolerant zu sein.

Und manche Richter auch nicht!

Gestern, Mittwoch, den 31.7.2019, begann der Auftakt der Konzertreihe „Sindelfingen Rockt“ mit der Band „True Collins“.
Die „Phil Collins and Genesis Tribute Band“ gab bekannte Songs von Phil Collins und Genesis zum Allerbesten.

„True Collins“ rockte bis über den Siedepunkt.

Es war ein grandioses Konzert.

Wir haben den Abend sehr genossen.

Vielen Dank!

Am nächsten Mittwoch, den 7.8.2019, geht es weiter mit der „Alex im Wunderland“.
Am 14.8. spielt „MainTallica“, eine Metallica-Coverband.
Der 21.8. steht im Zeichen von Coldplay – Viva La Vida.
Zum Abschluss der Reihe trumpft „ABBAdream“ am 28.8. auf.

 

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Syntronica: Soultime

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