Schule

1 2 3 12

Laut Straßenverkehrsordnung müssen Autos vor Zebrastreifen anhalten und Fußgänger passieren lassen. Man sieht immer mehr Radfahrer, die sich dieses Recht herausnehmen, obwohl sie vor dem Betreten abstiegen müssen, um ihn zu Fuß mit dem Rad schiebend zu überqueren.

Wenn ein Radfahrer fahrend den Zebrastreifen „betritt“, hat er in dem Moment sein Vorfahrtsrecht verwirkt.
So steht es in der Straßenverkehrsordnung, in der Zebrastreifen bezeichnend „Fußgängerüberwege“ heißen.

Radfahrer scheinen Sonderrechte zu haben, was den Verkehr angeht.

Um sie zu schützen, muss man zwischen Auto und Fahrrad mindesten ein Meter fünfzig Abstand halten, mit dem Hintergedanken, dem Radfahrer keinen Schaden zuzufügen.
Wenn man die ein Meter fünfzig nicht einhalten kann, muss man hinter dem Radfahrer blieben und darf ihn auch nicht überholen oder sich an der Ampel neben ihn stellen.

Von der Sichtweise der Radfahrer ist dies trotz eindeutiger Rechtslage anders.

Wenn ein Kolonne von Autos vor einer roten Ampel steht oder es zu Staus kommt, schmuggeln sich die Radfahrer dadurch und bis nach vorne. Plötzlich gilt bei ihnen nicht mehr der Abstand von einem Meter fünfzig, denn sie denken nur daran möglichst schnell von hier nach da zu kommen.

Wenn dann ein Unfall passiert ist. heißt es, der Autofahrer hätte den Radfahrer übersehen oder nicht aufgepasst oder den Abstand nicht eingehalten, doch die Schuldigen sind die Radfahrer.

An Zebrastreifen reden sich Radfahrer, die nicht abgestiegen sind und in einen Unfall verwickelt werden, damit das die Autofahrer zu schnell gefahren seien.
Dass Zeugen eindeutig gesehen haben, dass der Radfahrer vor dem Zebrastreifen nicht abgestiegen ist, spielt in diesem Zusammenhang für den verunfallten Radfahrer keine Rolle, denn bestimmt sagt dieser, dass der Autofahrer zu schnell gefahren sei. Dies werden auch ein paar zeugen bestätigen, doch dies spielt keine Rolle, denn die Geschwindigkeit des Autos ist nicht „amtlich ermittelt“ worden. Es dauert nicht lange und das Argument „Der Autofahrer hat nicht aufgepasst“ kommt oder „Man kann auch Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer nehmen“.

Dabei vergisst man zu leicht, dass der Radfahrer den Unfall verursacht hat, weil er sich nicht an Regeln gehalten hat..


Realitätsverweigerer beziehen sich bei ihrem Querelen gerne auf Artikel 20 des Grundgesetzes und verweisen dann auf Artikel 4. Sie deklarieren ihre Randale als Recht auf Widerstand in Bezug auf diesen Artikel.
Das stimmt nicht ganz.

Die Realitätsverweigerer wie die Corona-Leugner  und Gegner der Maßnahmen gegen die Eindämmung der Corona-Pandemie legen sich gerne den obengenannten Absatz 4 zurecht.
Daran steht, dass jeder Widerstand gegen die Regierung leisten kann.

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Art. 20 Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

In Absatz 4 steht: „…wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“

Dies bedeutet allerdings, dass zu allererst mit rechtstaatlichen Mittel versucht werden muss, etwas zu versuchen.

An Artikel 20 geht es allerdingsdarum , dass die bestehende freiheitlich-demokratische Grundordnung (in Gänze) aufgehoben werden soll.
Dies bedeutet zum Beispiel, wenn

  • die Gliederung der Bundesrepublik in Bundesländer
  • die Einbeziehung der Bundesländer in die Gesetzgebung
  • die unverfänglichen und unveräußerlichen Menschenrechte
  • die Legislative, Judikative und Exekutive
  • das Recht auf Wahlen und Abstimmungen

aufgehoben werden sollen,

Dies richtet sich insbesondere gegen staatliche Organe, aber auch gegen Einzelpersonen, die die freiheitliche Demokratie außer Kraft setzen wollen. Das kann auch ein Umsturz sein.
Es muss also ein zusammenhängender Angriff auf die Verfassung sein.
Dabei sind einzelne Maßnahmen wie erlaubte verfassungsrechtliche Einschränkungen für die Etwaigität eines Notfalls ausgeschlossen. Eine Pandemie wie die Corona-Seuche kann implizieren, dass das Infektionsschutzgesetz Einschränkungen beinhalten kann. Diese müssen aber von den Länderparlamenten kontrollierbar sein.

Der Widerstand muss den konservierenden Charakter enthalten. Er muss also die bestehende Grundordnung (wie vor dem Widerstand) erhalten, schützen oder zurückbringen. Es soll daraufgeachtet werden, dass die harmlosesten Mittel benutzt werden, was ausschließt, dass massive Gewalt ausgeübt wird.

Dies sind in Kürze die verfasssungsrechtlichen Hintergründe, wann Widerstand stattfinden darf.

Nun muss man sich fragen, in wie weit das Infektionsschutzgesetz dazu da ist, die Verfassung abzuschaffen.
Dieses beschreibt, wann eine Notlage da ist und wie dagegen vorgegangen wird. Darin werden sogar Maßnahmen genannt. Auch wird explizit gesagt, dass die Länderparlamente die Maßnahmen ratifizieren müssen. Ansonsten wären diese nicht möglich. Deswegen gibt es die Landes-Corona-Verordnungen.

Das, was die Realitätsverweigerer – „Querdenker“, Corona-Leugner,Weltverschwörungstheoretiker et cetera – als „erlaubten“ Widerstand ansehen, ist nur dem gezollt, dass sie das Grundgesetz, insbesondere Art. 20, nicht verstanden haben.


Im Internet kursieren Gerüchte, dass es eine Inzidenz unter 50 bezogen auf die Corona-Pandemie nie geben kann.
Dies beruhe auf der Fehlerquote von PCR-Tests.
Die Behauptung ist, dass PCR-Tests eine Fehlerquote hätten von zwei Prozent.

Zugrunde liegt dabei, dass am Tag 340 000 PCR-Test genommen und ausgewertet werden.

Daraus ergäben sich 6800 falsche Tests.
Diese sind sogenannte „Falsch-Positive“, was bedeutet, dass eine Person das Corona-Virus nicht in sich trägt, der PCR-Test aber das Ergebnis liefert, dass die Person es doch in sich hat.

Nun muss man die Inzidenz berechnen.
Die Inzidenz bezieht sich immer darauf, wieviele Personen sich neu infiziert haben in Relation gesetzt auf 100 000. Diese wird über sieben Tage betrachtet und berechnet.
Dazu setzt man die 6800 ins Verhältnis zu den 100 000, verglichen mit den Einwohnern in Deutschland von 83 Millionen. Da die Inzidenz über sieben Tage berechnet wird, wird das Ergebnis mit 7 multipliziert.

Das ergibt eine Inzidenz von 57 (57.35).

Falls dies stimmte, könnte es nie eine Inzidenz unter 57 geben, weil alleine schon die Fehlerquote (“Falsch-Positive”) dies nicht zuließe.
Schon eine Fehlerquote von einem Prozent implizierte eine Inzidenz von 29 (28.67).

Laut Robert-Koch-Institut (RKI) wurden in der Woche vom 15. bis zum 21. Februar 2021 etwa 1.1 Million PCR-Tests vorgenommen. Das wären am Tag etwa 157 000.
Daraus ergäbe sich nach obiger Annahme von zwei Prozent Fehlerquote eine Inzidenz von 26 (26.48).

Laut RKI haben PCR-Tests allerdings eine Trefferquote von 99.99 Prozent, was bedeutet, dass es eine Fehlerquote von 0,01 Prozent gibt.

Bei 157 000 PCR-Test fielen 15,7 Tests heraus.
Umgerechnet in Inzidenz wäre dies 0,132.

Dies ist für die Betrachtung einer Inzidenz irrelevant.

Im Jargon der Gerüchteküche hieße es dann wohl, dass es eine Inzidenz von unter 0,132 nicht geben kann.

Man sieht, dass die Berechnung der Personen aus der Gerüchte nicht aufgeht.
Erstens haben sie falsche Zahlen für die PCR-Tests benutzt:
Zweitens stimmt die Fehlerquote nicht.
Auch wenn man dies als korrekt betrachten würde, hinge alles an den durchgeführten PCR-Tests.
Man sieht, dass eine Änderung der PCR-Tests nach unten – wie oben gesehen – überhaupt nicht aussagekräftig wäre.
Das ganze Szenario widerspricht sich selbst.

Man bedenke Folgendes!
Am 1.7.2020 war die Inzidenz in Deutschland bei 1.03, am 24.8.2020 bei 6.8.
Wenn die Berechnungen der Gerüchteküche stimmten, hätten diese Werte nie erreicht werden können.

In Deutschland gibt es momentan drei Impfstoffe: der von Biontech, der von Moderna und der von AstraZeneca. Während man von Modern so gut wie nichts hört, hört man von Biontech und AstraZeneca umso mehr.

Nachdem alle laut nach einem Impfstoff gegen die Corona-Pandemie geschrien haben, scheint es mal wieder nicht richtig zu sein, was momentan verimpft wird.

Es geht dabei nicht um die Beschaffungslogistik.

Nachdem die ersten Chargen von BionTech/Pfizer verimpft wurden, wird nun mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft.
Beschäftigte in Impfzentren erzählen davon, dass viele Menschen beim Aufklärungsgespräche explizit nach dem Impfstoff „Comirnaty“ von BionTech fragen.
Nicht gerade wenige haben es abgelehnt, den Impfstoff von AstraZeneca zu bekommen.
Dann kommen Nachrücker an die Reihe.

Generell scheint es in der Bevölkerung eine Abneigung gegen dieses Vakzin zu geben.
„Comirnaty“ scheint wohl – aus welchen Gründen auch immer – das bevorzugte Vakzin zu sein, während alles andere als minderwertig angesehen wird.
Diese Sichtweise resultiert aus dem Luxusanspruch vieler Menschen, die für sich entschieden haben, dass sie sich aussuchen können, was sie geimpft bekommen.

Dieses Verhalten ist das gleiche wie an einer Klinik in unmittelbarer Nähe. In der Corona-Verordnung wurde gesagt, dass Mitarbeiter FFP2-Masken – die sogenannten „Kaffeefilter“ – tragen müssen.

In dem Klinikum wurde diskutiert, man hätte verschiedene Muster und Marken bestellen können, damit sich jeder beim Eintreten zur Arbeit individuell entscheiden kann, welche Maske er möchte.
Dabei ging es nicht um Farben, sondern um verschiedenen Formen der Masken, wie zum Beispiel der „Kaffeefilter“, flache Formen oder die Ausarbeitung der Bänder et cetera.

Jeder scheint zu meinen, er habe in allem das Sagen und könne bestimmen, was er persönlich möchte.
Bei der Bereitstellung von Masken kann man die nehmen, die es momentan gibt.
Wenn man individuelle Vorlieben hat, kann man sich gerne welche selber kaufen und dann benutzen.

Beim Impfen ist es nicht viel anders.
Das Luxusdenken bestimmt auch hier den Anspruch der Zuimpfenden, nicht die Wirksamkeit.

Es geht um die Eindämmung einer Pandemie und das Retten vieler Menschen und nicht um die Befindlichkeit des eignen Egos.

Ein Virologe formulierte es treffend: „Möchten Sie ein Medikament, das einen Husten erträglicher macht oder möchten Sie, dass das Medikament Sie vor dem Tod bewahrt?“

Dieses Blog feiert heute – 8.2.2021 – seinen fünfzehnten Geburtstag.

Sehr geehrter Herr Tolzin aus Herrenberg-Kuppingen,
gestern musste ich erstaunt feststellen, dass sich in meinem Briefkasten trotz Aufkleber „Keine Werbung, … , keine sonstigen Blätter“ plötzlich einer Ihrer Flyer befand.

Er trägt die Überschrift „Kreis Böblingen steht auf.“.

Ich habe mich gefragt, wie es Ihnen als informierter Bürger, Journalist und Bürgerrechtler passieren konnte, dass dort „Kreis“ und nicht „Landkreis“ stand.

Vielleicht läuft man in Kuppingen auf der Widdersteinstraße ja im Kreis, so wie Sie Ihre Argumentation immer wiederholen, als wenn Sie im Kreis laufen oder sich in einer niemals enden wollenden Schleife ohne Wiederkehr befinden. Die Widdersteinstraße hat bekanntermaßen einen Ausleger, der in eine Sackgasse endet und davor ist eben der Kreis, der einen Rundverkehr in rechteckiger Form gleicht.
Wenn man nur immer rechts herumläuft, kommt man nicht heraus.
Vielleicht befindet sich im Schwerpunkt die „Deutsche Mitte“.

Wie dem auch sei!

Verrannt haben Sie sich allemal!

„Kreis Böblingen steht“ … jedenfalls nicht auf.

Es sind, einige Leute, die wissenschaftliche Erkenntnisse nicht wirklich verstehen oder aus einem Schutzreflex heraus die Wahrheit nicht sehen wollen.
Vielleicht steht ja der „Kreis“ in der Widdersteinstraße auf, also die, die in diesem Rechteck wohnen und wegen eines möglichen Rechtsdralls nicht mehr herauskommen.
Ich muss übrigens sagen, dass ich die Widdersteinstraße erst auf der Landkarte nicht gefunden habe, da ich aufgrund Ihrer Aussagen und Argumentation darauf hereingefallen war, dass es „Widerstandstraße“ geheißen haben könnte.

Auf der Vorderseite des Flyers ist eine ganz tolle Grafik zu sehen, die die Intensivbettenbelegung zeigt.
Dabei ist Ihnen beziehungsweise ihrem Freund Schiffmann aber der Fehler unterlaufen, dass dies zwei Statistiken sind, die andere Anfangsanforderungen und Betrachtungsräume haben.
Man kann nicht die Verteilung und Belegung der Intensivbetten über ganz 2019 mit der Belegung über die Zeit des Anstiegs der Corona-Infizierten im Spätherbst 2020 vergleichen.

Das müssen Sie doch gewusst haben, denn Journalisten müssen ja Statistiken verstehen können, weil es zum Handwerk gehört!

Ganz oben auf der Vorderseite geht es um den PCR-Test.
Der PCR-Test, der auf das Corona-Virus geeicht ist, kann nur anzeigen, ob ein Corona-Test „positiv“ oder „negativ“ ist.

Das wissen Sie als ehemaliger „gesundheitspolitischer Sprecher“.

Dann kommen Sie auf den sogenannten „CT-Wert“ zu sprechen.

Sie vergessen aber dabei, dass ein Vermehrungszyklus von unter 30 – CT-Wert unter 30 – darauf schließen lässt, dass der, von dem die Probe genommen wurde, infektiös ist.
Dann weisen Sie darauf hin, dass der PCR-Test auch Erbmaterial und vieles andere erkennen kann.
Das stimmt, denn der PCR-Test ist nur eine Verfahrensbeschreibung.
Er kann eingesetzt werden, um alle möglichen Gen-Ketten, Viren und vieles mehr wie Erbkrankheiten oder schwere Krankheiten erkennen.

So gibt es zum Beispiel einen PCR-Test, der auf das Corona-Virus geeicht ist.

Zu Beginn war der Test fehleranfälliger, Das geben auch Experten zu. Inzwischen ist er aber sicher, weil Biologen bessere Kriterien entwickelt haben, wie sie das Virus in einer Probe sicher finden können: Eine Genregion – sei sie noch so corona-typisch – reicht nicht aus. Es muss eine zweite positiv anschlagen. Das ist wie bei der Fahndung nach einem Verdächtigen. Er kann nicht nur anhand der Augenfarbe überführt werden, auch seine Fingerabdrücke müssen stimmen.

Es ist aber so – das muss ich Ihnen nicht erklären – , dass neuerdings drei Sequenzen gefunden werden müssen. Wenn alle drei „positiv“ ausschlagen, ist der Patient positiv an Corona (Covid) erkrankt.
Wenn nur eine Sequenz „positiv“ detektiert wird, muss man weitersuchen oder es kann nach 50 Vermehrungszyklen abgebrochen werden.

Zwei „Richtige“ bedeutet übrigens „schwach positiv“.

Bei einem „Richtigen“ wird sehr oft angeordnet, den Test wiederholen zu müssen.

Die Teste können übrigens keine „sonstigen Dinge“ erkennen, da sie dafür (nicht) geeicht oder ausgelegt sind, Corona zu erkennen.

Jedem steht laut Artikel 5 des Grundgesetzes zu, sich überall zu informieren, wo man will.

Das machen Sie ja auch, Herr Tolzin.

Sie schauen gerne Servus-TV, wie ich dem Flyer entnehmen kann.
Bei Servus-TV darf Herr Bhakdi behaupten, dass die Pandemie zu Ende sei, auch wenn in Deutschland momentan von einem Tag auf den nächsten ungefähr 25 000 Menschen neu am Corona-Virus erkranken und grob überschlagen 600 sterben.

Weltweit gehen die Corona-Infizierten in Richtung 80 Millionen, die Todesfälle sind bei mehr als 1,7 Millionen.

Bei momentan 524 065 Neufällen weltweit kann man von einem Ende der Pandemie sprechen.
Das gestattet ja Artikel 5.
Man muss sich dann nur fragen lassen, ob man noch in dieser Realität beheimatet ist.
Über circa 500 000 tägliche neuinfizierte Menschen hinwegzusehen, fällt schon in die Kategorie „Menschenverachtung“.

Diese Aussage darf ich machen, wegen Artikel 5.

Au der aufgeschlagenen Innenseite des Flyers folgen QR-Codes mit Gruppen wie „Eltern stehen auf“ und „Expertengruppen“.
Diese Expertengruppen verweisen auf andere Expertengruppen, die wieder auf die vorigen verweisen.
„Experte A“ hat sein Wissen von „Experte B“, der dies wiederum von der Webseite von „Experte A“ hat.

Das ist so, als wenn der Paketbote in der Widdersteinstraße beim Nachbarn von Ihnen ein Paket abgeben hätte und sich die Nachbarn Meier und Müller immer daraus einen Spaß mit Ihnen machen, Sie immer wieder von Meier nach Müller und zurück zuschicken, weil diese immer wieder sagen: „Der hat das Paket.“.

Irgendwann würden Sie aber merken, dass man Sie hochgenommen hat oder zumindest, dass etwas nicht stimmt.

Nun kommt das schon zigmal widerlegte Wissen, dass Masken schädlich seien.
Es wird in Videos gezeigt, dass sogenannte CO2-Messgeräte Alarm schlagen, wenn man (aus)atmet. Diese Geräte alarmieren, wenn der CO2-Gehalt über 10 000 ppm gemessen wird. In der Luft, die man ausatmet, sind aber schon 40 000 ppm vorhanden.

Messungen von Lungenärzten haben zudem mehrfach ergeben, dass der Sauerstoffgehalt beim Atmen unter der Maske nicht sinkt und der Kohlendioxidgehalt (CO2) nicht steigt.

Angeblich halten Masken nichts zurück.

Dann können diese ja auch kein Sauerstoff zurückhalten. Sauerstoff ist wesentlich kleiner als ein Virus.
Ein Kohlendioxid-Moleküle hat nur ein Atom mehr als ein Sauerstoff-Molekül.
Man muss bei der generellen Aussage „Masken halten nichts zurück.“ unterscheiden, ob man medizinische oder selbst-gehäkelte Masken meint.

Jetzt kommt auf der hintersten Seite das Infektionsschutzgesetz zur Sprache..
Die dritte Variante heißt übrigens „Drittes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ und nicht „Ermächtigungsgesetz.“.
Das Ermächtigungsgesetz gab – salopp gesagt – den Nazis die Möglichkeit, Gesetze ohne Zustimmung des Parlaments abzuschaffen oder neue zu erlassen.

„Das dritte Gesetz …“ legt die Grundlage, dass das Parlament in jede Einscheidung mit eingebunden werden muss, wenn etwas entschieden wird, das zum Beispiel die Corona-Krise betrifft.
Die Ministerpräsidentenkonferenz wie vor dem „zweiten Lockdown“ war so etwas. Jedes Landesparlament musste ratifizieren und zustimmen.
Das nennt man „parlamentarische Kontrolle“.

Das muss man aber einem Ex-Mitglied der „Deutschen Mitte“, wie Sie es sind, nicht erklären. Zudem waren Sie dort „gesundheitspolitischer Sprecher“, bevor Sie aus der Partei „entfernt“ wurden.
Kann ja mal passieren.
Man muss nicht darauf verweisen, dass diese Partei rechtskonservativ ist, man kann dies aber tun.
Diese Partei unterstützt die „Germanische Neue Medizin“, die als Scharlatanerie bekannt ist, aber Schwamm drüber!

Sehr geehrter Herr Tolzin,
nun bin ich gespannt, ob und wenn, wie Sie (gegen)argumentieren.

Mit freundlichem Gruß aus Böblingen

Dietmar Schneidewind

P.S.: Alle Fakten und auch Ihre Adresse habe ich aus dem oben genannten Flyer, der Sie als Verantwortlicher nennt. Dort kann jeder diese Angaben nachlesen.

Angeblich könnte man sich auf PCR-Tests und Schnelltests ja nicht verlassen, behaupten die Corona-Leugner. Sie behaupten, dass ein PCR-Test auch Influenza-Viren erkennen könne.

In dem Beitrag, wie ein PCR-Test funktioniert, wurde bewiesen, warum ein PCR-Test, der Corona-Viren erkennen soll, keine Influenza-Viren erkennen kann.

Nun folgt eine Testreihe, um zu erklären, wie Corona-Leugner auf widersprüchliche Aussagen zu Schnell‑ und PCR-Test kommen.
Die Grenze zwischen Wahrheit und Unwahrheit der Corona-Leugner ist dabei sehr dünn.

Allen PCR-Tests liegen Verfahrensregeln zugrunde, die für jeden PCR-Test gelten.
PCR-Test ist der Oberbegriff. Um etwas Spezielles erkennen zu können, werden PCR-Test extra „abgestimmt“ auf das, was sie erkennen sollen.
Ein spezialisierter PCR-Test kann nur zwei Aussagen treffen, nämlich die, ob etwas gefunden wurde oder nicht.
„Gefunden“ heißt „positiv“, „nicht gefunden“ „negativ“.

Einer Person wird ein Abstrich aus dem Rachen und der Nase genommen.
Dazu wird ein PCR-Test angewandt, der darauf ausgelegt ist, Corona-Viren zu erkennen. Der PCR-Test ist „negativ“, was bedeutet, dass die Person nicht mit Corona-Viren infiziert ist.
Nun wird ein weiterer Abstrich von Rachen und Nase bei der gleichen Person genommen.
Nach der Anwendung eines auf Influenza (Grippe) geeichten PCR-Tests kommt heraus, dass dieser „positiv“ verläuft. Dies bedeutet, dass die Person mit Influenza infiziert ist.

Ein PCR-Test kann nur immer nach einer Sache suchen.

Wenn er für Influenza geeicht ist, schaut er nur noch Influenza-Viren. Spürt er sie auf, ist das Ergebnis „positiv“, ansonsten „negativ“.
Ein PCR-Test für Corona-Viren kann nur Corona-Viren aufspüren.
Ein PCR-Test, der auf Masern geeicht ist, nur Masern-Viren.

PCR-Tests, können nicht nur Viren erkennen, sondern auch andere Krankheiten und sogar Erbkrankheiten oder Gendefekte.
Sie benutzen „genetische Fingerabdrücke“ zu Erkennung.

Ein PCR-Test, der zum Beispiel nach dem „genetischen Fingerabdruck“ von Corona-Viren sucht, kann nicht Influenza, Masern et cetera erkennen.

Das Verfahren, wie ein PCR-Test funktioniert, ist hier sehr einfach dargestellt.

Nun ist der Fokus wieder auf der Person weiter oben.

Der „Corona-PCR-Test“ war „negativ“, der „Influenza-PCR-Test“ war „positiv“.

Man musste ja zwei Abstriche machen, weil man zwei PCR-Tests angewandt hat.

Jetzt nimmt man von der Personen einen Schnelltest, der für Corona-Viren geeicht ist.
Nach knapp einer Viertelstunde zeigt dieser Test an, dass man „positiv“ auf Corona getestet wurde.

Ein Widerspruch?

Keinesfalls!

Der Schnelltest basiert auf Antikörper – sogenanntes Immunglobulin G und Immunglobulin Ⅿ – und zeigt eine Konstellation an.
Die Person, die getestet wurde, hat vor einigen Monaten eine Corona-Erkrankung gehabt und ist davon genesen.
Der (Antikörper‑) Schnelltest zeigte an, dass die Person Antikörper zu Corona hat.
Der Schnelltest sagt unter anderem nicht nur aus, ob man gerade infiziert ist, sondern ob man infiziert war (und Antikörper gebildet hat).

Nun wird auch klar, weswegen jemand, der laut Schnelltest „positiv“ ist, danach einen PCR-Test machen sollte.
Der PCR-Test sucht explizit nach dem Corona-Viren.
Er sucht nicht nach Antikörpern.

Zusammen mit dem „positiven“ Schnelltest sagt ein „negativer“ PCR-Test aus, dass die Person an Corona erkrankt gewesen (und genesen) ist.
Sind beide Tests „positiv“, bedeutet dies, dass die Antikörper sich gerade bilden und dass im Körper Corona-Viren gefunden wurden.

Es sollte nach dieser Darstellung klar sein, warum der Schnelltest und der PCR-Test bei der gleichen Indikation verschiedene Ergebnisse liefern können.

Der Mann lachte herzlich, als er sagte: „In der Schule habe ich Chemie nicht verstanden und hatte eine Fünf.“ Dabei grinst er noch und findet sein Statement ganz toll.

Es ist ein Phänomen – vor allem bei sogenannten „Promis“ – immer wieder darauf hinzuweisen, dass sie schlechte Schüler waren.
Für sie ist es nicht schlimm, dass sie Mathematik, Chemie, Biologie und Physik nie verstanden haben und möglicherweise auch versetzungsgefährdet waren.

Alles nicht schlimm!

Es scheint ja eine Auszeichnung zu sein, dass man Mathematik und Naturwissenschaften in der Schule – und folglich im späteren Leben – nie verstanden hat.

„Ach, das ist ja interessant, dass Sie Journalismus studiert haben“, hört man lobend. Wenn man jedoch erzählt, dass man auch noch ein Informatik-Studium absolvierte, wird es kurios. Dann ist es gar nicht mehr interessant, was man sagt.
„Hören Sie bloß auf! Am Computer tue ich mich schwer. Da müssen mir meine Kinder helfen.“ Danach kommt wieder ein gestelltes Lachen.
Dann erzählt man, dass man in der Schule …

Dieses Kokettieren mit den schlechten Noten ist bei Frauen und Männern übrigens gleich.

Dies ist kein Einzelfall.

Sowas hört man auch nicht nur im privaten Kreis, auch im Fernsehen, bei Interviews oder Quizzen erzählt jemand sowas, um sich zu rechtfertigen, dass diese Frage nicht zu lösen ist, weil in der Schule …

Im Klartext heißt das : „Ich war ein dummer Schüler.“.

Anscheinend ist das aber nicht schlimm, denn man hat es ja zu etwas gebracht.

Irgendwie!

Seit dem 23.3.2020 gibt es Ausgangs‑ und Kontaktbeschränkungen, um die Corona-Pandemie einzudämmen.
Etwa sieben Wochen später gibt es langsam Lockerungen, allerdings mit Beschränkungen.

Was hat sich eigentlich in den Köpfen der Menschen getan?

Ich höre seit Wochen nur das Klagen vieler, die sich Sorgen um ihre Existenz machen. Sie fordern vom Staat Hilfen, um nicht pleite zu gehen und um sich über Wasser halten zu können.
Nach den ersten Lockerungen durften Geschäfte wieder (beschränkt) öffnen, Friseure dürfen wieder an die Haare und vieles mehr.

Durch den sogenannten “Lockdown” sind die Zahlen der täglich Neuinfizierten sehr geschrumpft, was erst möglich gemacht hat, dass jetzt wieder langsam und kontrolliert mit starken Hygiene‑ und Verhaltensregeln in die normale Bahn zurückgekehrt werden kann.

Jeder fordert nun, dass am besten alles so sein solle, wie vor dem Ausbruch der Seuche.

Hat niemand darüber nachgedacht, ob es sinnvoll wäre einfach so weiterzumachen?

Ich habe bei dieser Frage nicht im Hinterkopf, dass durch die Aufhebung der Beschränkung eine neue Welle von Neuinfizierten über uns kommen könnte, sondern ich meine, ob es ratsam ist, weiter nur ein Hamster im großen Laufräderwerk eines Systems mit der Devise “Immer mehr, immer schneller, immer größer” sein.

Während und in der stillen und nicht so stressigen Zeit der Corona-Krise habe ich viel nachgedacht und denke viel nach.

Das “Immer mehr, immer schneller, immer größer” hat uns nichts gebracht.
Es hat uns aber gerade zur Corona-Krise gezeigt, wie zerbrechlich doch alles ein kann, wie sensibel alles reagiert, wenn plötzlich etwas Unvorhersehbares passiert.
Unser ach so gelobtes Wirtschaftssystem mit den riesigen Renditen, dem hohen Mehrwert (für alle) streckt nach knapp zwei Monaten die Flügel und vegetiert vor sich hin. Die Agonie im Nacken schreit es nach Hilfe, obwohl es nie denen geholfen hat, die es verletzt oder gebrochen hatte. Es krächzt nach Boni, nach Geld, obwohl es geizig ist und sich nie um andere gekümmert hat.
Der abgestürzte leidende Vogel kommt angeblich nicht mehr von alleine hoch, wenn der Staat nichts tut.
Konzerne streichen immer höhere Gewinne, aber entlassen aus Kostengründen die Menschen, die dafür gesorgt haben, dass diese Gewinne erst möglich waren.

Dämmert es niemanden?

Als gerade der sogenannte Lockdown beschlossen und kommuniziert wird, melden Unternehmen Kurzarbeitergeld, weil sie wussten und wissen, dass ihre “Wirtschaftspolitik” nur von kurzer Dauer war.
Und, weil sie ihre Gewinne mit niemandem teilen wollen. Sie sind nicht bereit, etwas abzugeben.

Wenn wir so weitermachen, werden finanzielle Lohneinbußen auch bei Vollbeschäftigung kommen, weil die Konzerne ja “leben” müssen. Dazu kommen viele Arbeitslose, weil die Konzerne nicht mehr soviel beschäftigen können. Die übriggebliebenen müssen dann eben mehr und schneller produzieren.
Alles im Sinne der Unternehmen und deren Gewinne!

Jetzt ist es Zeit zu verändern.

Durch die Beschränkungen hat es Deutschland geschafft, die Neuinfektionen mit dem Corona-Virus tief herunterzudrücken, von über 6000 Neuinfektionen pro Tag vor dem sogenannten „Lockdown“ bis aktuell unter eintausend.

Manche Stimmen, wie zum Beispiel auch die Teilnehmer der gestrigen Anti-Corona-Maßnahmen-Kundgebung schließen daraus, dass alles gar nicht so schlimm gewesen sei.
Sie verkennen dabei, dass erst durch die Maßnahmen die zahlen gedrückt werden konnten.

Vor dem „Lockdown“ gab es in Deutschland knapp 30 000 Infizierte und pro Tag steckten sich etwa 4 000 an. Dies erreichte am Anfang des „Lockdowns“ 6 200. Dann fiel es langsam aber stetig.
Die Maßnahmen wie Kontakt‑ und Ausgangsbeschränkungen waren erfolgreich.

Was die Verharmlosen verkennen, ist das sogenannte „Ausbreitungsparadoxon“.

Wissenschaftler und Mediziner analysieren (Neu‑)Infektionszahlen.
Daraus erstellen sie eine Prognose.
Sie entwickeln Thesen, wie man die Infektionszahlen drücken kann.
Die Maßnahmen werden durchgesetzt.

Das sind die ersten Stufen.

Durch die eingeleiteten Maßnahmen (Ausgangsbeschränkungen, Hygieneregeln et cetera) verringert sich die Zahl der Neuinfektionen.
Die Maßnahmen sind beziehungsweise waren erfolgreich.

Wären die Maßnahmen nicht unternommen worden, hätte sich die Infektion noch mehr ausgebreitet.
Durch das Handeln im Vorhinein oder zu einem frühen Zeitpunkt konnte der schlimmere Fall, den man befürchtet hatte, gemildert werden.

Bei dieser Handlungsweise kommt es zu einem Paradoxon, oder zumindest kann man es so bezeichnen.

1 2 3 12
Syntronica: Soultime

Kalender
April 2021
M D M D F S S
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930  
Kategorien
Editorial

Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem Urheberrecht bzw. dem Copyright des explizit gezeichneten Autoren.

Beiträge und Materialien Dritter sind als solche gekennzeichnet.

Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung bedürfen der expliziten, schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Urhebers bzw. Erstellers und des Herausgebers.

Downloads und Kopien dieser Seite sowie Konvertieren in andere Darstellungen bzw. Darstellungsformen sind nicht gestattet.

Beachten : Haftung und Recht