Programmierung

„Es sollte nur ein Gag sein”, sagt Dominik und schüttelt den Kopf.
Er und seine Freunde haben etwas gemacht, was für Schlagzeilen in den Nachrichten gesorgt hat, doch dies war nur unbewusst geschehen.
Am vorigen Wochenende war eine Demonstration gegen den Lockdown in Wien.
Im Vorfeld warnten die Corona-Leugner und Impfgegner die Teilnehmenden, dass sie festes Schuhwerk anziehen sollten. Sie sagten auch, dass sie sich einen Schutz um die Unterbeine ähnlich eines Schienbeinschutzes (wie beim Fußball) anlegen sollten. Zudem wäre es auch hilfreich, dicke Pappe, Plastikstücke oder Bretter mitzunehmen.
Es geht um den Impfzwang, der angeblich durch Gullydeckel insgeheim durchgeführt werden soll.
Was sich völlig abstrus anhört, ist wirklich so von den Veranstaltern kommuniziert worden.
Der Hintergrund, dass durch den Gullydeckel geimpft werden soll, hat einen mehr oder weniger ironisch-sarkastischen Hintergrund.
In verschiedenen Foren, Chats, (un)sozialen Onlinenetzwerken und besonders in Kanälen von Telegram wurde massiv Stimmung gemacht und von den Covidioten und den Impfgegnern zu der oben genannten Demonstration aufgerufen.
„Als streitbare Bürger versuchen wir immer Fakten zu liefern und klarzustellen, wenn Fake-News verbreitet werden oder Personen Daten unter anderem aus Statistiken möglicherweise auch willentlich falsch interpretieren”, erzählt Dominik, „Dies machten wir natürlich auch diesmal.„
Er berichtet darüber, wie die Diskussion wie immer härter wurde und die Argumente von den Covidioten, Impfgegnern und anderen Realitätsfeinden wie gewohnt in eine verschwörungstheoretische Fantasiewelt abdrifteten. Auch wäre es zusehends beleidigender geworden, so wie immer, wenn einem die Argumente ausgingen und fehlten.
Immer wieder hätten die Impfgegner gebetsmühlenartig erklärt, dass sie sich – egal was passiere – nicht impfen ließen.
„Da die Diskussion ohne Sinn und Verstand von Covidioten‑ und Impfgegnerseite geführt wurde, ließ jemand von uns einen folgenschweren Satz fallen”, sagt Dominik, „wir konnten ja nicht wissen, was diese nicht-ernstgemeinte beziehungsweise ironisch-sarkastische Bemerkung auslösen könnte. Es wurde ja zu einer regelrechten Welle!”
„Ihr wisst aber schon, dass die österreichische Regierung beschlossen hat, dass auf Eurer Demo die Teilnehmer von unten über die Gullydeckel geimpft werden sollen?“
Verbrämtes Schweigen habe laut Dominik geherrscht, nach dem dieser Satz gefallen war. Als man sich gefangen hatte, gingen unverwunden die Hasstiraden wieder los.
„Das werden wir verhindern“, konterten einige von ihnen.
„Wir stichelten noch etwas mit Sätzen wie: „Wie wollt Ihr das verhindern?“, „Das Militär hat schon in der Kanalisation Behausungen und Büros eingerichtet.“, „Auf geheimen Fotos sieht man LKW kommen und Uniformierte die Impfdosen durch geöffnete Gullydeckel hineinschaffen.“, und vielen Unsinn mehr”, erzählt Dominik weiter, „Jeder hätte merken müssen, das sowas nicht ernstgemeint sein konnte.”.
Auf Seiten der Impfgegner wurde daraufhin eine „Idee“ geboren.
Man solle sich zur Demonstration mit Schutz ausrüsten, proklamierten sie.
Da von unten „angegriffen“ würde, solle man festes Schuhwerk tragen, am besten trittsichere Gummistiefel, also mit dünner Metallverstärkung an und in der Sohle.
Diese Sicherheitsstiefel gibt es – nebenbei bemerkt – wirklich und sie werden vornehmlich auf Baustellen benutzt, damit sich niemand zum Beispiel Nägel, Drahtstücke, Steine oder Moniereisen in die Füße eintritt. Dünne flexibel Metall‑ beziehungsweise Blechstreifen befinden sich bei diesen Stiefeln und sind in den Sohlen eingearbeitet.
Zudem wäre es angebracht, die Gullydeckel mit Pappe, Plastikstücken oder Holzbrettern abzudecken. Es wurde auch dazu aufgerufen, am besten im Abstand zu Gullydeckeln zu laufen.
Was eigentlich ein Gag sein sollte, wurde zum Selbstläufer.
Dominik und seine Freunde klinkten sich irgendwann aus den dumm-dämlichen Diskussionen aus.
Dominik ist sichtlich erregt, als er meint: „Als wir in den Nachrichten hörten, dass die Impfgegner und ihre Freunde dazu aufgerufen hatten, sich vor Gullys in Acht zu nehmen und sich zu schützen, weil von unten geimpft würde, blieb uns erstmal die Spucke weg.”
„Liebe Leute, es sollte ein Witz sein, mehr nicht!”, sagt Dominik.

Dieses Blog ging vor genau 20 Jahren an den Start.

Der bekannte Corona-Leugner und Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann hat sich vor seiner Verhaftung in die Türkei abgesetzt und ist seitdem flüchtig. Nun kam heraus, wie er Wind von seiner Verhaftung bekam.
Eine mit ihm befreundete Mitarbeiterin der Justiz hatte nicht nur ihn, sondern auch andere gewarnt und sie auf dem Laufenden gehalten, was Ermittlungen gegen sie anging.
Der weibliche Maulwurf, der bis zur „vorläufigen Beurlaubung“ in der Staatsanwaltschaft tätig war, hat sich nicht nur Akteneinsicht der Strafverfolgungsbehörden gegen Hildmann verschafft, sondern hat wohl auch andere Interna an Querdenker und Verschwörungstheoretiker geliefert.
Die Frau war angestellt in der EDV-Abteilung und war für Netzwerktechnik und Systemadministration zuständig.
Der Polizei und der Staatsanwaltschaft war mehrmals aufgefallen, dass der Maulwurf sich bei Polizeieinsätzen „sonderbar“ verhalten hatte und dass die potenziell Verdächtigen Interna kannten, wenn Beamte bei ihnen anklopften.
Nicht nur diese Verdachte hatten sich erhärtet, sondern der Maulwurf hatte auch Hildmann nach dessen Flucht in der Türkei besucht und ihm Daten zugespielt.
In der sogenannten Querdenker-Szene hatten wohl auch welche von dem Besuch erzählt und damit geprotzt.

Jeder kann in die Politik gehen. Man kann aber auch in den (un)sozialen Onlinenetzwerken „Politik” machen. Bei den meisten „Online-Politikern” ist deren Interaktion reines Nörgeln und Diskreditieren, ohne auch nur einen Vorschlag zur Verbesserung zu machen.
Egal, welches Thema die „neuen Politiker” finden, es gibt nur etwas zu kritisieren, und das nur negativ.
Wenn in Stuttgart seit gestern (2.10.2021) bis Ende Dezember ein Riesenrad auf dem Schlossplatz steht, kann man sich daran nicht erfreuen, sondern man spricht sich dafür aus, dass der Erlös armen Menschen zugutekommen können, anstatt es der Stadt oder den Schaustellern in den Rachen zu werfen. Diese bereicherten sich ja auf alle erdenklichen Wege.
Kurz vorher hat man zwar bemängelt, dass durch das Ausfallen des Cannstatter Wasens eben diese Schausteller pleite gingen, aber das ist egal.
Wer weiß schon, was man kurz vorher gesagt oder geschrieben hat!
Zu jedem Thema, über das sie lesen und über das sie philosophieren, gibt es eigentlich nur Negatives.
Etwas Anderes können sie nicht, und tun sie auch nicht.
Sie sind permanent unzufrieden mit sich und der Welt, was aber in ihnen begründet liegt.
Was Politik wirklich ist, wissen sie nicht, denn das, was sie von sich geben, ist völlig irrelevant.

Die Covidioten und andere sich „Querdenker” nennende Möchtegern-Revolutionäre haben ein schlechtes Gewissen.
Sie befürchten, dass ihr Lieblingsnetzwerk Telegram lahmgelegt wird.
Wie es immer bei dieser Gruppierung ist, benötigen Sie keine Beweise für ihre „Hypothese”, sondern es reicht, sie auszusprechen oder sie zu formulieren, und sie wird auf wundersame Weise zur „Wahrheit”.Telegram ist ein sogenannter Messenger-Dienst wie „WhatsApp”. Dort funktioniert alles so ähnlich.
Der Grund, weswegen Covidioten, aber auch rechte und linke, teilweise radikale, Personen dort Mitglied sind, ist der, dass Telegram nichts filtert. Dort kann man ungehindert alles schreiben, auch wenn es gegen die „guten Sitten” oder gegen Gesetze verstößt.
In Covidiotenkreisen und bei Radikalen gilt Telegram als „wichtigstes Organ des Widerstands”, wobei Widerstand in Bezug auf die verschiedensten Weltansichten relativ wird.
Es geht von Unzufriedenheit mancher Leute bis zum offen deklarierten Kampf radikaler und extremistischer Gruppen.
Laut des Bundesministerium für Justiz gibt es zwei Klagen gegen Telegram.
Diese beziehen sich auf das sogenannte „Netzdurchsetzungsgesetz”.
Da Telegram auch deutsche Mitglieder hat und Telegram auch in Deutschland angeboten wird, muss es auch auf der Webseite oder in der App Möglichkeiten geben, Beiträge zu melden, die gegen Gesetze verstoßen.
Dies hat Telegram bis dato nicht getan.
Genauso beanstandet das BfJ, dass für Deutschland kein Zustellungsbevollmächtigter genannt wird.
Nun wird es kurios.
Die Mitglieder (sogenannte „User”) von Telegram behaupten, dass BfJ würde Maßnahmen ergreifen, um sie ans Aufrufen zu hindern.
Dies solle angeblich durch das Blockieren der sogenannten IP-Adresse der „User” geschehen.
Wenn ein Endgeräte – Handy, Smartphone, Computer, Tablet et cetera – sich mit dem Internet verbinden möchte, bekommt dieses von dem Internetanbieter eine Internet-Protokoll-Adresse – IP-Adresse – zugeteilt.
Diese ist dazu da, um im Internet identifizierbar und erreichbar zu sein.
Ruft ein Handy eine Webseite auf, teilt dieses – einfach gesagt – zum Beispiel mit: „IP-Adresse 1.2.3.4 möchte die Webseite von ww.tagesschau.de sehen”.
Der Internetanbieter schickt die Daten dann an das Gerät – in diesem Fall das Handy – mit der IP-Adresse 1.2.3.4.
Wenn nun Internetbenutzer anhand der IP-Adresse identifiziert und gesperrt würden, wäre dies nicht schlimm.
Jedes Mal, wenn man sich neu mit dem Internet verbindet, bekommt man eine neue IP-Adresse zugewiesen.
Wenn Herr Meyer die 1.2.3.4 hätte und gesperrt würde, könnte er für diese Sitzung nicht mehr ins Internet surfen.
Falls Herr Meyer die Internetverbindung beendet und sich später wieder einwählt, hat er beispielsweise die 5.6.7.8.
Ein anderer User, Herr Schmidt, bekäme zufälligerweise die 1.2.3.4 und wäre ausgesperrt.
Würde dieses Prinzip funktionieren, ohne dass jemand anderes in Mitleidenschaft gezogen würde, müsste jeder Internetbenutzer eine feste IP-Adresse haben, die er immer benutzt.
Dies könnte man einfach umgehen, indem man einen anderen Internetanbieter benutzt oder in ein Internet-Café ginge.
Dies funktioniert aus eben beschriebenen Gründen – dynamische IP-Adressen! – nicht.
Was die Covidioten aber meinen könnten, ist, dass das Bundesjustizministerium die Webseite von Telegram sperren könnte. Diese hat unter anderem eine feste IP-Adresse, da sie permanent erreichbar sein muss.
Dies ist aber auf Anfragen ans BfJ nicht geplant.
Auch im Netzdurchsetzungsgesetz ist sowas nicht erwähnt. Diensteanbieter müssen nicht gesetzeskonforme Inhalte löschen, wenn sie sie bemerken oder darauf aufmerksam gemacht werden.
Wenn eine Webseite zum Beispiel linksradikale Propaganda mit Aufrufe zu Gewalt veröffentlichen würde, wäre allerdings direkt das Bundesinnenministerium zuständig und nicht das BfJ.
Bei der angeblichen IP-Sperre von Telegram offenbaren die Covidioten lediglich ihre Paranoia.

Immer wieder kursieren seltsame Nachrichten in den sozialen Onlinenetzwerken, in denen die Urheber behaupten, dass das Immunsystem mit mRNA-Impfstoffen „umprogrammiert” und dies zu schlimmen Langzeitschäden führen würde.
Es eine Vermutung aufgestellt, dass diese Art von Impfstoffen mehr anrichten könne, als sie angeblich helfen würden. Auch wird die Hypothese in den Raum gestellt, dass die Sterblichkeit von Geimpften höher sei.
Die Sache mit den „Langzeitfolgen” ist eine Sache für sich. Wie lange sollte man warten, bis man Langzeitfolgen ausschließen oder beweisen kann? Zudem ist nicht definiert, ob und wie diese sich auswirken und vor allem, was sie bewirken können.
„Langzeitfolgen” kommen meistens erst nach zwanzig, dreißig Jahren zum Vorschein, wenn überhaupt.
Theoretisch dürfte man neue Medikamente, wie zum Beispiel Kopfschmerztabletten die ersten Jahren nicht nehmen, weil man ja erst die „Langzeitfolgen” abwarten müsste.
Die Sache mit der sogenannten „Umprogrammierung” oder „Reprogrammierung” des Immunsystems ist übrigens nicht so weit hergeholt.
Das Immunsystem erkennt Fremdkörper (Bakterien, Viren, Krankheitskeime) und agiert dagegen, stellenweise mit Fieber. Dies ist das „angeborene” Immunsystem.
Das „erworbene” Immunsystem entsteht dadurch, dass man zum Beispiel geimpft ist oder eine Krankheit durchgemacht hat, wogegen es Antikörper und ähnliches gebildet hat.
Das „erworbene” wird also permanent erweitert und die Beständigkeit gegen „Gefahren” wird immer besser.
Man könnte dieses Erweitern im weitesten Sinne als „Umprogrammierung” bezeichnen, oder wenn man bei der Analogie im Computerbereich bleibt, als „Update” oder (System-)Aktualisierung.
Man könnte auch sagen, dass das „erworbene Immunsystem” eine Spezialisierung und Verbesserung des „angeborenem” ist.
„Umprogrammierung” oder „Reprogrammierung” haben eher den Anschein, dass etwas, was schon da ist, geändert wird. Es hat eher den Anschein, dass nicht ein „Update” gemacht wurde, sondern, dass Funktionen sich geändert haben oder alte durch geänderte neue ersetzt wurden.
Dies ist beim Immunsystem nicht der Fall, denn dieses wird aktualisiert.
Angenommen jemand hat eine schwere Influenza durchgemacht und ist jetzt immun dagegen. Das Immunsystem hat diese Information nun gespeichert und weiß, wie es mit dieser Krankheit umgehen muss.
Wenn diese Person nun einen Impfstoff gegen neue Varianten der Influenza bekommt, weiß das Immunsystem, wie es damit umgehen muss. Es hat also eine Aktualisierung bekommen, also ein „Update”.
Da „Umprogrammierung” und „Reprogrammierung” sich negativ anhören, benutzen Covidioten und Impfgegner diese Begriffe, um Stimmung gegen das Impfen zu machen.
Es gibt Studien, die Kurzzeitfolgen von Impfstoffen untersuchen. Diese haben nicht entdeckt, dass diese Auftreten.
In denen geht es nicht um Nebenwirkungen wie Schmerzen an der Einstichstelle oder Übelkeit, sondern um die Veränderungen der Zellen, die zum Immunsystem gehören.
In bekannten Studien wird geschaut, ob sich Zytokine (bestimmte Entzündungsbotenstoffe) vermehrt bilden, wenn Personen geimpft wurden. Die Menge der Zytokine variiert, je nachdem, wie Erreger weiße Blutkörperchen befallen und zu manipulieren versuchen. Die Studien haben aber keine Auffälligkeiten ergeben.
Auch Anomalien, die auf „Langzeitfolgen” hinweisen können, wurden nicht gefunden.
Die Behauptung, dass das Immunsystem und dadurch der ganze Organismus durch Impfungen mit mRNA-Impfstoffe Schaden nehmen können, ist also falsifiziert worden.

Dieses Blog feiert heute – 8.2.2021 – seinen fünfzehnten Geburtstag.

Wir sind gegen Covid-19 (Corona) geimpft worden. Die zweite Dosis bekommen wir Mitte Februar.
Wir hatten keine Nebenwirkungen und können uns auch sonst nicht beklagen.
Auf der Hand liegen die vielen Vorteile.
Als wir nach der Impfung nach Hause fuhren, stellten wir fest, dass wir uns im Handy-Fach der Mittelkonsole induktiv aufladen konnten. Wir hatten früh morgens gefrühstückt und hatten Hunger. Nach ein paar Minuten waren wir wieder satt und spürten, wie viel Energie in uns pulsierte.
Wir werden nicht ganz auf die normale Ernährung verzichten, denn Schokolade schmeckt immer gut.
Der Vorteil ist aber, dass man sich „hochpowern” kann, wenn es mal sein muss. Steckdosen und Kabel gibt es ja überall.
Wenn andere in der Kantine in der Schlange stehen, benutzen wir die Steckdosen.
Wo andere ihre Elektro-Autos aufladen, müssen wir nur die Hand auflegen.
Der andere Vorteil ist, dass wir mit der neuesten Variante von „Windows CE (Corona Edition)” gechipt sind und Updates eingespielt werden können, während man vor dem Laptop sitzt.
Bevor wir geimpft wurden, hatten wir uns gewundert, warum die IT-Abteilung direkt neben der Impfstation ist. Vorher wurde getestet, welche Systemvoraussetzungen wir haben. Wir sind kompatibel mit der aktuellen Version von „Windows CE”. Wir können alle modernen Features nutzen wie Bluetooth. Es sieht etwas lustig aus, wenn bei uns der rechte Schneidezahn blau leuchtet, aber das kann man ignorieren. Die anderen werden sich wohl oder übel daran gewöhnen müssen. Man sieht es ja nicht immer, weil wir auch einen Mundschutz tragen.
Die elektronische Patientenakte ist bei uns schon wieder überholt, denn wir legen unsere Hand auf einen Scanner beim Hausarzt und er weiß direkt was uns fehlt und kennt jeden Vitalwert, wie Blutdruck, Sauerstoffsättigung und dergleichen mehr. EKG muss nur heruntergeladen werden und schon ist der Graph da. Wir können ja auch alle möglichen Drucker ansteuern.
Im medizinischen Bereich hat man in der Notaufnahme und der Fieberambulanz auch immense Vorteile.
Man kann sofort sagen, ob es sich um einen Simulanten handelt oder nicht.
Der Chip lässt auch zu, dass man Menschen scannen kann.
Im IT-Bereich und beim Journalismus ist es hilfreich, wenn man Texte verfassen muss. Diese kann man sich ausdenken und direkt auf dem Computer oder im Internet speichern.
Auch der Vorteil, E‑Mail neuronal zu verfassen und zu verschicken, spart Zeit.
Da Microsoft ja auch mit Google zusammenarbeitet, haben geimpfte Personen nochmals einen Synergieeffekt.
Auf dem Chip laufen auch Android-App ohne Einschränkungen.
Wenn man etwas wissen will, kann man nicht nur bei Google und Bing etwas „in Gedanken” suchen, sondern auch die Facebook-App und viele anderen mehr stellen sicher, dass man das Handy nicht braucht, wenn vieles „intern” läuft „unter der Haut”.
Man muss nicht immer aufs Handy schauen, wenn eine WhatsApp-Nachricht hereinkommt, denn diese sind einfach da und man weiß, was drin steht.
Wir können uns auch unterhalten, ohne den Mund zubewegen über Android-Beam, NFC oder Bluetooth.
Datenschutz muss schließlich sein.
Aluhut-Träger sind uns immer noch ein Geheimnis, da sie ja abgeschirmt sind, doch Microsoft verspricht, dass ein bald erscheinendes Update auch diese Hürde nehmen kann.

Der Mann lachte herzlich, als er sagte: „In der Schule habe ich Chemie nicht verstanden und hatte eine Fünf.“ Dabei grinst er noch und findet sein Statement ganz toll.
Es ist ein Phänomen – vor allem bei sogenannten „Promis“ – immer wieder darauf hinzuweisen, dass sie schlechte Schüler waren.
Für sie ist es nicht schlimm, dass sie Mathematik, Chemie, Biologie und Physik nie verstanden haben und möglicherweise auch versetzungsgefährdet waren.
Alles nicht schlimm!
Es scheint ja eine Auszeichnung zu sein, dass man Mathematik und Naturwissenschaften in der Schule – und folglich im späteren Leben – nie verstanden hat.
„Ach, das ist ja interessant, dass Sie Journalismus studiert haben“, hört man lobend. Wenn man jedoch erzählt, dass man auch noch ein Informatik-Studium absolvierte, wird es kurios. Dann ist es gar nicht mehr interessant, was man sagt.
„Hören Sie bloß auf! Am Computer tue ich mich schwer. Da müssen mir meine Kinder helfen.“ Danach kommt wieder ein gestelltes Lachen.
Dann erzählt man, dass man in der Schule …
Dieses Kokettieren mit den schlechten Noten ist bei Frauen und Männern übrigens gleich.
Dies ist kein Einzelfall.
Sowas hört man auch nicht nur im privaten Kreis, auch im Fernsehen, bei Interviews oder Quizzen erzählt jemand sowas, um sich zu rechtfertigen, dass diese Frage nicht zu lösen ist, weil in der Schule …
Im Klartext heißt das : „Ich war ein dummer Schüler.“.
Anscheinend ist das aber nicht schlimm, denn man hat es ja zu etwas gebracht.
Irgendwie!
![]() | „Man muß nur auf den richtigen Dreh kommen. Wolfgang J. Reus |
