Dichtkunst

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Gemäß dem Motto „The kitchen is the best dance floor„ versammelten sich heute zwei Krankenschwestern mit Goethe, Mozart und Bach auf dem Crèpes-Maker.

Zu dem Text von Goethe und der Musik von Bach und Mozart wurde die sogenannte „Jerusalema-Challenge“ zelebriert.
Die Choreografie stammt von den beiden Krankenschwestern.

Am 3. Februar war ich zu Gast beim „Stadtgespräch Böblingen“.
Der Verlagsleiter und Chefredakteur der „Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung“ interviewte mich zum Thema „Zeitreisen und Steampunk“ für „Regio TV Stuttgart“.

Vielen Dank!

Seit einigen Tagen präsentiert sich der „Sekundenzeiger der Geschichte“ nicht mehr in einer PDF-Version, sondern ist als Blog gestaltet.

„Der Sekundenzeiger der Geschichte“

Darin befinden sich Nachrichten, Berichte, Ankündigungen und vieles mehr im, um und aus dem Steampunk-Genre.

„Der Sekundenzeiger der Geschichte“ ist nun als Blog gestaltet, um aktueller auf Begebenheiten und Neuigkeiten reagieren zu können.

Auf Veranstaltungen wird es aber weiterhin eine Gratis-Papierversion geben.

Unter www.sekundenzeiger.com kann er sich angeschaut werden.

Heute, Mittwoch, 20.11.2019, ist eine neue Online-Zeitung erschienen.

„Der Sekundenzeiger der Geschichte“

Darin befinden sich Nachrichten, Berichte, Ankündigungen und vieles mehr im, um und aus dem Steampunk-Genre.

„Der Sekundenzeiger der Geschichte“ ist im Format PDF gehalten und kann in der Regel mit jedem Browser gelesen werden.

Die erste Ausgabe kommt zum Stuttgarter Messe-Herbst heraus, denn dort ist in Halle 10, Stand D62 ein „Steampunk Village“ zu sehen.

Unter www.sekundenzeiger.com kann er sich angeschaut werden.

„Holde Maid, edler Recke, zieht das nächste Mal Kleidung in gesetzten Farben an! Nicht dass man meinet, Ihr wäret Vogelfreie. Oder viel schlimmer – Euch der Häresie bezichtigt.“
Die beiden Personen, denen der Rat galt, fühlten sich nicht angesprochen. Die Frau und der Herr schauten den an, der sie angesprochen hatte. Sie wollten etwas sagen, doch dann kam Bewegung in die Masse der langsam voranschreitenden Menschen.

„Macht Platz! Aus dem Weg!”, rief eine dominante Männerstimme, “Macht Platz für den Amtsschreiber! Aus dem Weg!“
Er ließ seine Peitsche vom Pferd aus kreisen und die Enden sehr nahe an den Köpfen des „Pöbels“ knallen, sodass diese erschraken und Reißaus nahmen oder sich demütig hinknieten und ängstlich verharrten.
Das Geklapper der Pferdhufe auf den Wegen wurde lauter.
Ein kleiner Tross ritt mit hohem Tempo durch Bebelingen. Dazwischen zogen Pferde eine Kutsche, in der der Amtsschreiber Joachim Aytinger saß. Er schaute nicht hinaus, sondern starrte auf irgendetwas, das auf seinem Schoß lag.
Als die Berittenen weg waren, begann das Treiben wieder an Worte und Bewegung zu gewinnen. Mitten drin die beiden, die etwas bunter angezogen waren als die anderen.

***

Auch am nächsten Tag war Markt in Bebelingen.
In gesetztem Braun wanderten die Menschen den Schlossberg hoch. Ein Pärchen, das heute im Gegensatz zum gestrigen Tag in dunklen Tönen gekleidet war, schaute sich verschiedene Stoffe an, die die Tuchmacher anpriesen. Auch wanderten sie an an den Ständen mit den Gemüsen oder den Früchten entlang. Ihnen ging es gut und sie ließen es sich sowieso wie immer gutgehen. Den Geruch von teils verdorbenem Obst ignorierten sie beflissentlich. Man musste ja nichts kaufen.

Ein hochgewachsener Mann, der seine Kapuze tief ins Gesicht gezogen hatte, kam auf sie zu und verbeugte sich vor ihnen und machte eine rudernde Bewegung mit dem rechten Arm.
Die beiden blieben kurz stehen.
„Seid gegrüßt!“, sagte er mit tiefer Stimme, „Wie geht es den Edelleuten?“
Die beiden Angesprochenen schaute durch ihn hindurch und nickte sich selbst gegenseitig zu.
„Ich freue mich, Euch zu sehen, Sabine und Dietmar“, sprach er sie erneut an, „was verschlägt Euch ins Jahr 1525?“
Der Mann stutze, weil er seinen Vornamen gehört hatte, irgnorierte ihn aber aus der Gewohnheit heraus. Der andere setzte seine Kapuze ab und sagte: „Eins muss man Euch lassen, Ihr haltet Euch genau an die Direktiven der ‚Organisation der Zeitreisenden‘.“
„Heinrich!“, rief die Frau und sagte etwas leiser: „Wo kommst Du denn plötzlich her?“
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Am 23.6.2019 fand am Schloss Karlsruhe das „6. Nordbadische Steampunk-Picknick“ statt.

Die Gilde der Zeitreisenden traf sich zu 12 Uhr mittags ´, baute die mitgebrachten Sachen wie Tisch, Stühle und vieles mehr auf und alles zusammen nahmen danach das gemeinsame Picknick ein.
Jedes Jahr findet dieses wie viele andere „traditionelle“ Veranstaltungen statt.

Nach der Ansprache vor dem Schloss und dem obligatorischen Gruppenfoto zog der „Tross“ zum Picknick-Platz.
Dieses Jahr war der Bereich locker umzäunt mit Kordeln und Wimpeln, die leider notwendig waren, da im vorigen Jahr Passanten über Decken und ähnlichem gelaufen waren.

Zuerst gab der Autor Christian von Aster eine Lesung.

Anschließend trat die beliebte Steamfolk-Band „Tales of Nebelheym“ auf. Sie machte mehrere Pausen, um dann wieder Balladen und Lieder zum besten zu geben.

Bei der Fahrt mit dem Zug wurde dieser von der Zeitpolizei auf offener Strecke angehalten.
Das Gaunerpärchen Parker und Barrow versuchte noch, aus dem Zug zu springen und wegzulaufen, doch die Zeitpolizei kennt keine Gnade, besonders, wenn Personen als „Dead or Alive“ gesucht werden.
Diesmal war es dann doch „Dead“ und nicht „Alive“.

Das „6. Nordbadische Steampunk-Picknick“ war ein Riesen-Erfolg!

Wir sagen vielen herzlichen Dank!

Bilder von Graf Lupus und Gallus vom Zeitsee.

Moment, das Bild kommt sofort

Gestern, Samstag, den 8.6.2019, fand im Kulturdenkmal „Hotel Waldlust“ zu Freudenstadt die Veranstaltung „Rock & Lyrics“ mit anschließender Rock-Oldie-Party mit der Band „Blue Stuff“ statt.

Nach einem kleinen rockigen Einstieg begann „Rock & Lyrics“ gegen 20:30 Uhr.

Der Schauspieler und Kabarettist Uwe Nimmergut las auf einem Barhocker sitzend den ins Deutsche übersetze Songtext von einem Rock-Kult-Song vor. Anschließend brachte ihn die Band zum Vortrag.
So funktionierte es knapp anderthalb Stunden lang. 

„Blue Stuff“ heizte ordentlich ein und die Stimmung kochte von Mal zu Mal höher.

Wir erfuhren die deutschen Übersetzungen von „Out in the Fields“ von Gary Moore und Philip Lynott, Slades „Far, far away“, Led Zeppelins „Stairway to Heaven“, „Smoke on the Water“ von Deep Purple und vielen mehr.

Die Intention von „Rock & Lyrics“ ist, dem Publikum die Songs näher zu bringen und wie sagte es Uwe Nimmergut: „Wenn Sie zu Hause darüber nachdenken, haben wir unser Ziel erreicht.“.

Wir danken für diesen wunderschönen Abend!

Roll over Beethoven

„Was Du gestern konntest nicht besorgen,
mach es auf der Zeitreise übermorgen!“

Alte Zeitreisenden-Weisheit


Roll over Beethoven

„Dass mir mein Tier das Liebste ist, sagst Du, oh Mensch, sei Sünde.
Mein Tier ist mir im Sturme treu, ein Mensch nicht mal im Winde.“

Roll over Beethoven

„Ohne Heimat sein, heißt leiden.“

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Syntronica: Soultime

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