Beckum

1 2 3 6

Morgens, kurz nach Sechs in

Auf dem Weg zur Arbeit kommen wir über die Alba-Brücke hinter dieser kreuzt die Uferstraße. Auf der Alba-Brücke ist sberuhigte „Spielstraße“, auf der Uferstraße stehen von beiden Seiten Vorfahrt-gewähren-Schilder (das sog. „Halt-Schild“), was laut Straßensordnung (StVO) eindeutig bedeutet, dass die steilnehmer, die von dort kommen, die von der Alba-Brücke (Tübinger Straße) passieren lassen müssen.

Die Szene, die sich mal wieder dort abgespielt hat, passiert nicht nur um sechs Uhr, sondern verteilt über den ganzen Tag, mal mit beleuchtetem Fahrrad, ein anderes Mal mit Kleidung in Signalfarbe, mal sieht man die Radfahrer kaum.

Wir befuhren also die Alba-Brücke mit Schritttempo, als plötzlich ein Radfahrer mit hoher Geschwindigkeit von rechts kommend auf der Uferstraße fuhr.
Wir konnten gerade noch bremsen. Er stand dann knapp einen halben Meter vor unserem Auto.
Dann kommt die Szene, die sich sporadisch wiederholt.

Der Radfahrer sitzt halb auf der Stange kurz vor dem Sattel und kommt zur Fahrertür mehr gerobbt als auf und mit dem Fahrrad gelaufen.
Ich drehte die Scheibe herunter, er wollte etwas sagen, doch ich kam ihm zuvor: „Ihnen ist aber bekannt, dass dort, wo sie herkommen, ein Halt-Schild ist?“.
„Sie müssen hier mit Schritttempo fahren.“
„Das habe ich getan, aber auf Ihrer Seite ist ein Halt-Schild.“
„Sie waren zu schnell.“
„Ich fuhr im Gegensatz zu ihren sehr langsam“, sagte ich, „Da aber bei Ihnen das Vorfahrt-gewähren-Schild ist, hätten Sie laut StVO anhalten müssen.“, wartete kurz und setzte dann nach: „Ich habe angehalten, aber Sie überfuhren das Vorfahrt-gewähren-Schild.“.

Nun kommt die Szene, wie sie auch immer passiert.

Der Radfahrer fährt „Am … lecken“ brabbelnd davon.

Was lernen wir daraus?

Nichts!

Doch, dass diese Art von Radfahrern eine andere StVO hat.

 

 

Bildquelle: Pixelio/Casiocan http://www.pixelio.de/media/199055

Roll over Beethoven

„Der Betrug, der hüllt sich täuschend ein in große Worte und in der Sprache rednerischen Schmuck.“

Friedrich Schiller

Roll over Beethoven

Die Wohltaten eines Vaters übersteigen alle Berge.“

Wenn man heute die „SZBZ“ – „Sindelfinger Zeitung/Böblnger Zeitung“ – in die Hand nimmt, wird man uns direkt sehen.

„Eheleute mit

In der „SZBZ“ werden wir heute – Samstag, den 11.11.017, porträtiert.
Wir wurden als s interviewt und haben darstellen dürfen, worum es sich beim handelt.

Wir hoffen es gefällt Euch , werte leser!

Vielen Dank an Matthias Staber von der „SZBZ“.  

Heute wärest Du 77 Jahree alt geworden.

Du musstest am 9.6.2016 leider von uns gehen..

Unsere Mutter und Schwiegermutter Helga Schneidewind ist leider heute vor einem Jahr um 3:15 Uhr im Alter von 75 Jahren verstorben.

Sie wurde am 8.5.2016 gegen 8:30 Uhr ins Krankenhaus mit Verdacht auf Schlaganfall eingeliefert. Es stellte sich aber heraus, dass sie eine Lungenembolie erlitten hatte.

Auf der Fahrt zum Krankenhaus kam es zum Herzstillstand.
Nach EINER Stunde der sofort eingesetzten Reanimation während der Fahrt und im Krankenhaus war ihr Kreislauf wieder einigermaßen stabil.

Sie wurde vorsorglich ins künstliche Koma gelegt, verstarb jedoch leider im Beisein unseres Vaters und Schwiegervaters.

Mögest Du in Frieden ruhen, Mutti!

Wir werden Dich nie vergessen!

„The Living Years“

Roll over Beethoven

„Wenn der Lebens-Mittelpunkt und der s-Mittelpunkt zweier Herzen nicht der gleiche ist, wird aus der Hochzeit im Himmel ein Leben in der Hölle.“

helga-schneidewind-trauer

Du wärest heute 76 Jahre alt geworden.

kreuz-helga-schneidewind

Am 18.6.2016 wurde unsere Mutter und Schwiegermutter Helga Schneidewind beigesetzt.
Die Urnenbeisetzung fand auf dem evangelischen Friedhof in – Eike Schneidewind (der Wittwer) ist evangelisch. – statt. Den Wortgottesdienst hielt Kaplan Jiji Vattapparambil von der St.-Stephanus-Gemeinde , da Helga Schneidewind Katholikin war.

Dieser Gottesdienst war alles andere als angemessen unserer verstorbenen Mutter und Schwiegermutter sowie den Hiinterbnen gegenüber.
Kaplan Vattapparambil nannte ihr Geburtsdatum falsch , den 23.10.1940, statt den 29..
Dann sagte er, die Verstorbene habe immer in gelebt, sei aber 1956 nach gezogen. Hier hatte er wohl etwas falsch verstanden, denn 1956 flohen die Eltern von Eike Schneidewind mitsamt der Kinder aus der damaligen DDR nach Hamburg-Bergedorf.
Er sagte: „1946 heirateten beide“, was uns sehr kalt beschlich. Da wären beide sechs Jahre alt gewesen.
Zu Recht räusperte sich eine Verwandte und sagte laut: „Das stimmt nicht“.
Kaplan Vattapparambil korrigiert nach ein paar Sekunden auf 1964.

Er schloss mit : „Sie durften ihre Goldenen Hochzeit zusammen feiern … Sie war sauber.“

Bis jetzt ist meiner Frau und mir nicht klar, was immer er mit „Sie war sauber“ gemeint haben könnte.

Wir sind bis jetzt sehr erbost und enttäuscht über dies, was sich Kaplan Vattapparambil „geleistet“ hatte.
Sowas hat unsere Mutter und Schwiegermutte nicht verdient.

Noch eine Pietätlosigkeit passierte dem Geistlichen.
O.g. Kaplan war im St.Elisabeth-Krankenhaus am 9.6. anwesend, als Eike Schneidewind in der Intensivstation am Bett saß, als Helga gegen 3:15 Uhr starb.
Als der Kaplan ihn nachmittags zuhause besuchte, frsgte er: „War das Ihre Frau im Krankenhaus?“
Man kann sich vorstellen, wie es einem bei so einer Pietätlosigkeit ihm und seiner kürzlich verstorbenen Gattin gegenüber ging.

Wir beschwerten uns bei der Evangelischen Gemeinde in , bei der katholischen St.-Stephanus-Gemeinde und beim Bistum Münster, und forderten von dem Kaplan eine persönliche oder eine schriftliche Entschuldigung.
Uns wurde versprochen, dass der Kaplan „in Klausur“ genommen würde.
Er war, wie wir vom Regens des Bistums Münster erfuhren, noch in der frühen Phase eines Geistlichen.
Einige Tage später meldete der Kaplan sich bei Eike Schneidewind und beide trafen sich.

Kaplan Vattapparambil entschuldigte sich Eye to Eye bei Eike Schneidewind und überreichte ihm auch einen Brief, der uns als E-Mail vom Kaplan erreichte.

Sehr geehrte Schneidewind,
ich habe am 23. Juli Nachricht vom Regens unseres Priesterseminars in Münster bekommen. Er hat mich über Ihren Brief informiert und mit mir mein Handeln reflektiert. Am 18.Juli hatte ich die Urnenbeisetzung von Frau Schneidewind, und zum Tod ihrer Mutter spreche ich Ihnen auch auf diesem Wege nochmal meine herzliche Anteilnahme aus.
Ich bedauere die Vorkommnisse sehr, die verständlicherweise zu Ihrer Verärgerung geführt haben, und entschuldige mich hiermit für die Fehler, die mir während des Gottesdienstes passiert sind.
Ich habe schon telefonisch mit Herrn Eike Schneidewind gesprochen und ihn um Entschuldigung gebeten. Wir haben auch einen Besuch gemacht, bei dem ich noch einmal persönlich mein Bedauern zum Ausdruck gebracht.
Mit freundlichen Grüßen
Kaplan Jiji Vattapparambil
Propstei St.Stephanus

Die Entschuldigung haben wir angenommen.

Der Friede ist eingekehrt.

1 2 3 6
Kalender
Januar 2021
M D M D F S S
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031
Kategorien
Editorial

Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem Urheberrecht bzw. dem Copyright des explizit gezeichneten Autoren.

Beiträge und Materialien Dritter sind als solche gekennzeichnet.

Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung bedürfen der expliziten, schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Urhebers bzw. Erstellers und des Herausgebers.

Downloads und Kopien dieser Seite sowie Konvertieren in andere Darstellungen bzw. Darstellungsformen sind nicht gestattet.

Beachten : Haftung und Recht