Europa

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Momentan kursieren Nachrichten über die Mutationen des Corona-Virus. Die Regierung warnt besonders davor, weil niemand wirklich weiß, was passieren mag. Überlegungen, deswegen den sogenannten „Lockdown“ zu verlängern, stehen im Raum.

Dass die Virus-Mutationen infektiöser sind und dass diese schon längst in Deutschland angekommen sind, steht außer Frage.
Was die Politiker allerdings daraus machen, ist etwas ganz anderes.
Das einzige, was den verantwortlichen Politikern dazu einfällt, ist es, den „Lockdown“ zu verlängern und sonst nichts.
Es gibt kein Konzept, wie es Mitte Februar weitergehen soll, außer eine Verlängerung.

Das kann es aber nicht sein.

Nun weil eine hochinfektiöse Variante auftaucht und sich schon welche damit angesteckt haben, können wir nicht einfach zu Vorbeugung weiter alles dicht machen und hoffen, dass alles besser werden mag.

Angesichts der sinkenden Inzidenz nicht nur in den Kreisen und Bundesländern, sondern auch bundesweit, sprechen Bände, dass die verschärften Maßnahmen etwas gebracht haben. Die in den Keller fallenden Inzidenzzahlen sind aber erst nicht aufgetreten, seitdem die Anordnung erlassen wurde, man solle OP‑ oder FFP2-Masken im Personenverkehr oder beim Einkaufen tragen.

Auch dieses plötzliche Auftauchen und das vehemente Festhalten an einer Inzidenz von 25, die erst seit kurzem im Gespräch ist, zeigt, dass in unserem Land etwas gewaltig schiefläuft.

Die von Deutschland betriebene Beschaffung von Impfstoffen ist völlig konfus gelaufen, aber auch die EU hat diesbezüglich vollkommen versagt. Die Fixierung auf Sanofi als Zugpferd für Impfstoff war ein Griff in die Kloake, denn der Pharmakonzern Sanofi bekommt es nicht hin, einen Impfstoff in der Zeit herzustellen, wie man selbst gedacht hatte.
Der deutsche Hoffnungsträger Curevac ist leider auch zum Rohrkrepierer geworden, ebenso wie die Einstellung der Corona-Impfstoffforschung bei Merck Pharma gemeinsam mit dem Pasteur-Institut.
Nun musste man mit BioNtech/Pfizer verhandeln. Es wurde ja als Hoffnung sondergleichen hingestellt, doch die Realität sieht anders aus.
Die deutsche Regierung hat sich leider nicht genug Impfdosen gesichert, BioNTech/Pfizer können aus „unerklärlichen Gründen“ plötzlich nicht die versprochene Menge liefern.
Der neue Produzent AstraZenenca glänzt auch durch verminderte Lieferungen, wie kommuniziert wurde, obwohl noch nicht die Zulassung da ist. Auch die Ergebnisse, dass der Impfstoff bei Personen über 65 Jahren kaum mehr wirkt, ist negativ.

Dies sind alles „Entwicklungen“, die man nicht berechnen konnte im Vorfeld. Es bliebt trotz alledem aber der bittere Geschmack, dass das Bundesgesundheitsministerium zu wenig akquiriert hatte.
Das Einkaufen eines Antikörper-Medikaments gegen schwere Verläufe von Covid-19 hat gerade nicht geglänzt, steht laut klinischen Studien überhaupt nicht fest, ob das Medikament, dass pro Dosis etwa 2 000 Euro kostet dies verhindern kann.
Was das Gesundheitsministerium, allen voran Jens Spahn, sich momentan liefert, ist ein völliges Armutszeugnis.
In diesem Kontext passt auch das immer wieder kehrende Erwähnen der hochinfektiösen Variante des Corona-Virus kann nicht von dem Beschaffungsdebakel ablenken.

Auch die obenerwähnte Inzidenz von 25 passt in diese Situation herein, kann man sich doch selbst schön herausreden

Und ablenken von den eigenen Defiziten!

Dass die Inzidenzen heruntergehen, wird damit übertüncht, dass man auf die Mutationen zeigt und so das eigene fehlerhafte Handeln relativiert und sich dahinter versteckt.
Meine Gattin und ich halten uns an die sogenannten AHA-Regeln, halten unsere Aktivitäten zurück, doch irgendwann reicht es auch.
Und dieser Punkt ist momentan bei uns erreicht.

Frohes neues Jahr!

Wir wünschen

Frohe Weihnachten!

Sehr geehrter Herr Tolzin aus Herrenberg-Kuppingen,
gestern musste ich erstaunt feststellen, dass sich in meinem Briefkasten trotz Aufkleber „Keine Werbung, … , keine sonstigen Blätter“ plötzlich einer Ihrer Flyer befand.

Er trägt die Überschrift „Kreis Böblingen steht auf.“.

Ich habe mich gefragt, wie es Ihnen als informierter Bürger, Journalist und Bürgerrechtler passieren konnte, dass dort „Kreis“ und nicht „Landkreis“ stand.

Vielleicht läuft man in Kuppingen auf der Widdersteinstraße ja im Kreis, so wie Sie Ihre Argumentation immer wiederholen, als wenn Sie im Kreis laufen oder sich in einer niemals enden wollenden Schleife ohne Wiederkehr befinden. Die Widdersteinstraße hat bekanntermaßen einen Ausleger, der in eine Sackgasse endet und davor ist eben der Kreis, der einen Rundverkehr in rechteckiger Form gleicht.
Wenn man nur immer rechts herumläuft, kommt man nicht heraus.
Vielleicht befindet sich im Schwerpunkt die „Deutsche Mitte“.

Wie dem auch sei!

Verrannt haben Sie sich allemal!

„Kreis Böblingen steht“ … jedenfalls nicht auf.

Es sind, einige Leute, die wissenschaftliche Erkenntnisse nicht wirklich verstehen oder aus einem Schutzreflex heraus die Wahrheit nicht sehen wollen.
Vielleicht steht ja der „Kreis“ in der Widdersteinstraße auf, also die, die in diesem Rechteck wohnen und wegen eines möglichen Rechtsdralls nicht mehr herauskommen.
Ich muss übrigens sagen, dass ich die Widdersteinstraße erst auf der Landkarte nicht gefunden habe, da ich aufgrund Ihrer Aussagen und Argumentation darauf hereingefallen war, dass es „Widerstandstraße“ geheißen haben könnte.

Auf der Vorderseite des Flyers ist eine ganz tolle Grafik zu sehen, die die Intensivbettenbelegung zeigt.
Dabei ist Ihnen beziehungsweise ihrem Freund Schiffmann aber der Fehler unterlaufen, dass dies zwei Statistiken sind, die andere Anfangsanforderungen und Betrachtungsräume haben.
Man kann nicht die Verteilung und Belegung der Intensivbetten über ganz 2019 mit der Belegung über die Zeit des Anstiegs der Corona-Infizierten im Spätherbst 2020 vergleichen.

Das müssen Sie doch gewusst haben, denn Journalisten müssen ja Statistiken verstehen können, weil es zum Handwerk gehört!

Ganz oben auf der Vorderseite geht es um den PCR-Test.
Der PCR-Test, der auf das Corona-Virus geeicht ist, kann nur anzeigen, ob ein Corona-Test „positiv“ oder „negativ“ ist.

Das wissen Sie als ehemaliger „gesundheitspolitischer Sprecher“.

Dann kommen Sie auf den sogenannten „CT-Wert“ zu sprechen.

Sie vergessen aber dabei, dass ein Vermehrungszyklus von unter 30 – CT-Wert unter 30 – darauf schließen lässt, dass der, von dem die Probe genommen wurde, infektiös ist.
Dann weisen Sie darauf hin, dass der PCR-Test auch Erbmaterial und vieles andere erkennen kann.
Das stimmt, denn der PCR-Test ist nur eine Verfahrensbeschreibung.
Er kann eingesetzt werden, um alle möglichen Gen-Ketten, Viren und vieles mehr wie Erbkrankheiten oder schwere Krankheiten erkennen.

So gibt es zum Beispiel einen PCR-Test, der auf das Corona-Virus geeicht ist.

Zu Beginn war der Test fehleranfälliger, Das geben auch Experten zu. Inzwischen ist er aber sicher, weil Biologen bessere Kriterien entwickelt haben, wie sie das Virus in einer Probe sicher finden können: Eine Genregion – sei sie noch so corona-typisch – reicht nicht aus. Es muss eine zweite positiv anschlagen. Das ist wie bei der Fahndung nach einem Verdächtigen. Er kann nicht nur anhand der Augenfarbe überführt werden, auch seine Fingerabdrücke müssen stimmen.

Es ist aber so – das muss ich Ihnen nicht erklären – , dass neuerdings drei Sequenzen gefunden werden müssen. Wenn alle drei „positiv“ ausschlagen, ist der Patient positiv an Corona (Covid) erkrankt.
Wenn nur eine Sequenz „positiv“ detektiert wird, muss man weitersuchen oder es kann nach 50 Vermehrungszyklen abgebrochen werden.

Zwei „Richtige“ bedeutet übrigens „schwach positiv“.

Bei einem „Richtigen“ wird sehr oft angeordnet, den Test wiederholen zu müssen.

Die Teste können übrigens keine „sonstigen Dinge“ erkennen, da sie dafür (nicht) geeicht oder ausgelegt sind, Corona zu erkennen.

Jedem steht laut Artikel 5 des Grundgesetzes zu, sich überall zu informieren, wo man will.

Das machen Sie ja auch, Herr Tolzin.

Sie schauen gerne Servus-TV, wie ich dem Flyer entnehmen kann.
Bei Servus-TV darf Herr Bhakdi behaupten, dass die Pandemie zu Ende sei, auch wenn in Deutschland momentan von einem Tag auf den nächsten ungefähr 25 000 Menschen neu am Corona-Virus erkranken und grob überschlagen 600 sterben.

Weltweit gehen die Corona-Infizierten in Richtung 80 Millionen, die Todesfälle sind bei mehr als 1,7 Millionen.

Bei momentan 524 065 Neufällen weltweit kann man von einem Ende der Pandemie sprechen.
Das gestattet ja Artikel 5.
Man muss sich dann nur fragen lassen, ob man noch in dieser Realität beheimatet ist.
Über circa 500 000 tägliche neuinfizierte Menschen hinwegzusehen, fällt schon in die Kategorie „Menschenverachtung“.

Diese Aussage darf ich machen, wegen Artikel 5.

Au der aufgeschlagenen Innenseite des Flyers folgen QR-Codes mit Gruppen wie „Eltern stehen auf“ und „Expertengruppen“.
Diese Expertengruppen verweisen auf andere Expertengruppen, die wieder auf die vorigen verweisen.
„Experte A“ hat sein Wissen von „Experte B“, der dies wiederum von der Webseite von „Experte A“ hat.

Das ist so, als wenn der Paketbote in der Widdersteinstraße beim Nachbarn von Ihnen ein Paket abgeben hätte und sich die Nachbarn Meier und Müller immer daraus einen Spaß mit Ihnen machen, Sie immer wieder von Meier nach Müller und zurück zuschicken, weil diese immer wieder sagen: „Der hat das Paket.“.

Irgendwann würden Sie aber merken, dass man Sie hochgenommen hat oder zumindest, dass etwas nicht stimmt.

Nun kommt das schon zigmal widerlegte Wissen, dass Masken schädlich seien.
Es wird in Videos gezeigt, dass sogenannte CO2-Messgeräte Alarm schlagen, wenn man (aus)atmet. Diese Geräte alarmieren, wenn der CO2-Gehalt über 10 000 ppm gemessen wird. In der Luft, die man ausatmet, sind aber schon 40 000 ppm vorhanden.

Messungen von Lungenärzten haben zudem mehrfach ergeben, dass der Sauerstoffgehalt beim Atmen unter der Maske nicht sinkt und der Kohlendioxidgehalt (CO2) nicht steigt.

Angeblich halten Masken nichts zurück.

Dann können diese ja auch kein Sauerstoff zurückhalten. Sauerstoff ist wesentlich kleiner als ein Virus.
Ein Kohlendioxid-Moleküle hat nur ein Atom mehr als ein Sauerstoff-Molekül.
Man muss bei der generellen Aussage „Masken halten nichts zurück.“ unterscheiden, ob man medizinische oder selbst-gehäkelte Masken meint.

Jetzt kommt auf der hintersten Seite das Infektionsschutzgesetz zur Sprache..
Die dritte Variante heißt übrigens „Drittes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ und nicht „Ermächtigungsgesetz.“.
Das Ermächtigungsgesetz gab – salopp gesagt – den Nazis die Möglichkeit, Gesetze ohne Zustimmung des Parlaments abzuschaffen oder neue zu erlassen.

„Das dritte Gesetz …“ legt die Grundlage, dass das Parlament in jede Einscheidung mit eingebunden werden muss, wenn etwas entschieden wird, das zum Beispiel die Corona-Krise betrifft.
Die Ministerpräsidentenkonferenz wie vor dem „zweiten Lockdown“ war so etwas. Jedes Landesparlament musste ratifizieren und zustimmen.
Das nennt man „parlamentarische Kontrolle“.

Das muss man aber einem Ex-Mitglied der „Deutschen Mitte“, wie Sie es sind, nicht erklären. Zudem waren Sie dort „gesundheitspolitischer Sprecher“, bevor Sie aus der Partei „entfernt“ wurden.
Kann ja mal passieren.
Man muss nicht darauf verweisen, dass diese Partei rechtskonservativ ist, man kann dies aber tun.
Diese Partei unterstützt die „Germanische Neue Medizin“, die als Scharlatanerie bekannt ist, aber Schwamm drüber!

Sehr geehrter Herr Tolzin,
nun bin ich gespannt, ob und wenn, wie Sie (gegen)argumentieren.

Mit freundlichem Gruß aus Böblingen

Dietmar Schneidewind

P.S.: Alle Fakten und auch Ihre Adresse habe ich aus dem oben genannten Flyer, der Sie als Verantwortlicher nennt. Dort kann jeder diese Angaben nachlesen.

Die Gesundheitsminister der Europäischen Union haben entschieden, dass die Produktion von Arzneimittel verstärkt in Europa stattfinden soll.

Im Zuge der Corona-Pandemie und der dadurch bedingten stockenden bis stillstehenden Produktion in Fernost fehlten viele Arzneimittel.

In den vergangenen Jahren sind die Kosten für Arzneimittel sehr gestiegen.
Bedingt dadurch wurde auf Alternativen von Markenarzneien gesetzt, den sogenannten Generika.

Dies sind Mittel, die den gleichen Inhaltsstoff enthalten wie zum Beispiel ein Markenprodukt, in der Regel aber wesentlich billiger sind.

Da es über Jahre nicht gelang, Preise zu drücken, wurde die „Aut-Idem-Regelung“ eingeführt.

Apotheker sind verpflichtet ein vom Arzt verschriebenes Medikament gegen ein Generikum oder ein anderes wirkstoff‑ und mengengleiches Arzneimittel auszutauschen, wenn dieses preisgünstiger ist.
Der Arzt kann diese Regelung in Ausnahmefällen auf dem Rezept revidieren.

Bedingt durch diesen Preiskampf mussten Pharmaunternehmen billiger produzieren und verlagerten ihre Produktionsstandorte erst nach Osteuropa, später nach Fernost.

Nun wurde der Markt durch die Corona-Krise so gut wie leergefegt, da der Nachschub für wichtige Arzneimittel fehlte.

Die EU-Gesundheitsminister haben eine richtige Entscheidung gefällt, Anreize zu schaffen, dass Arzneimittel wieder in Europa hergestellt werden, um so aus der Abhängigkeitsschlinge Fernosts zu kommen.

Zumindest hat die Corona-Krise einige Personen zum Nachdenken und Handeln bewegt.

Seit dem 23.3.2020 gibt es Ausgangs‑ und Kontaktbeschränkungen, um die Corona-Pandemie einzudämmen.
Etwa sieben Wochen später gibt es langsam Lockerungen, allerdings mit Beschränkungen.

Was hat sich eigentlich in den Köpfen der Menschen getan?

Ich höre seit Wochen nur das Klagen vieler, die sich Sorgen um ihre Existenz machen. Sie fordern vom Staat Hilfen, um nicht pleite zu gehen und um sich über Wasser halten zu können.
Nach den ersten Lockerungen durften Geschäfte wieder (beschränkt) öffnen, Friseure dürfen wieder an die Haare und vieles mehr.

Durch den sogenannten “Lockdown” sind die Zahlen der täglich Neuinfizierten sehr geschrumpft, was erst möglich gemacht hat, dass jetzt wieder langsam und kontrolliert mit starken Hygiene‑ und Verhaltensregeln in die normale Bahn zurückgekehrt werden kann.

Jeder fordert nun, dass am besten alles so sein solle, wie vor dem Ausbruch der Seuche.

Hat niemand darüber nachgedacht, ob es sinnvoll wäre einfach so weiterzumachen?

Ich habe bei dieser Frage nicht im Hinterkopf, dass durch die Aufhebung der Beschränkung eine neue Welle von Neuinfizierten über uns kommen könnte, sondern ich meine, ob es ratsam ist, weiter nur ein Hamster im großen Laufräderwerk eines Systems mit der Devise “Immer mehr, immer schneller, immer größer” sein.

Während und in der stillen und nicht so stressigen Zeit der Corona-Krise habe ich viel nachgedacht und denke viel nach.

Das “Immer mehr, immer schneller, immer größer” hat uns nichts gebracht.
Es hat uns aber gerade zur Corona-Krise gezeigt, wie zerbrechlich doch alles ein kann, wie sensibel alles reagiert, wenn plötzlich etwas Unvorhersehbares passiert.
Unser ach so gelobtes Wirtschaftssystem mit den riesigen Renditen, dem hohen Mehrwert (für alle) streckt nach knapp zwei Monaten die Flügel und vegetiert vor sich hin. Die Agonie im Nacken schreit es nach Hilfe, obwohl es nie denen geholfen hat, die es verletzt oder gebrochen hatte. Es krächzt nach Boni, nach Geld, obwohl es geizig ist und sich nie um andere gekümmert hat.
Der abgestürzte leidende Vogel kommt angeblich nicht mehr von alleine hoch, wenn der Staat nichts tut.
Konzerne streichen immer höhere Gewinne, aber entlassen aus Kostengründen die Menschen, die dafür gesorgt haben, dass diese Gewinne erst möglich waren.

Dämmert es niemanden?

Als gerade der sogenannte Lockdown beschlossen und kommuniziert wird, melden Unternehmen Kurzarbeitergeld, weil sie wussten und wissen, dass ihre “Wirtschaftspolitik” nur von kurzer Dauer war.
Und, weil sie ihre Gewinne mit niemandem teilen wollen. Sie sind nicht bereit, etwas abzugeben.

Wenn wir so weitermachen, werden finanzielle Lohneinbußen auch bei Vollbeschäftigung kommen, weil die Konzerne ja “leben” müssen. Dazu kommen viele Arbeitslose, weil die Konzerne nicht mehr soviel beschäftigen können. Die übriggebliebenen müssen dann eben mehr und schneller produzieren.
Alles im Sinne der Unternehmen und deren Gewinne!

Jetzt ist es Zeit zu verändern.

Frohe Ostern!

Heute hat Bundespräsident Steinmeier eine Ansprache zur Corona-Krise gehalten. Er hat unter anderem die Deutschen für ihren Einsatz in der Corona-Krise gedankt. Er forderte Geduld bezüglich der Lockerung der Ausgangsbeschränkungen.

Er sagte, dass die Corona-Krise gezeigt habe, dass niemand unverwundbar sei, wie sehr man es auch glaube.

Zu Lockerungen äußerte er sich nicht, sondern verwies darauf, dass diese abhinge vom Verhalten der Menschen. Wenn die Ausgangsbeschränkungen eingehalten würden, könnte man darüber reden, doch das liege nicht nur in der Hand von Politikern, sondern auch von Wissenschaftlern.

Er sagte, dass jeder sich nach Normalität sehne, es jedoch nicht möglich sei, von einem Moment zum anderen zum alten Trott zurückzukehren.
Man müsse sich darauf einstellen, dass die Welt eine andere sei. Was er damit meinte, ließ er offen.

Dann kam sein Appell, dass die Deutschen nicht nur untereinander solidarisch sein dürften, sondern diese Solidarität auch mit den anderen europäischen Staaten notwendig sei.

Alles Wissen, alle Erkenntnisse, die Seuche zu bekämpfen und Menschen zu retten, müssten zusammenfließen und jedem zugänglich sein.

Was mich im Gegensatz zu Ansprachen der Bundeskanzlerin zur Corona-Krise bei Herrn Steinmeier gestört hat, ist der Verweis darauf, dass die Deutschen aus der geschichtlichen Verantwortung heraus verpflichtet seien, Solidarität mit anderen Staaten zu üben.

Wir Deutschen sind nicht dazu verpflichtet.

Wir tun es einfach.

Was schon lange als Damoklesschwert über unseren Köpfen hing, ist wahrgeworden.
Harte Maßnahmen, um die Corona-Krise in den Griff zu bekommen!

In der Zeit der Corona-Krise hatten sich die Egoisten selbst offenbart, als sie Hamsterkäufe fern jeglicher Realität tätigten und nur ihren Vorteil sahen und nicht mal auf andere achteten, geschweige denn darüber nachdachten.
Dies haben die Supermärkte gemerkt und richtig reagiert, dass sie Rationierungen festlegten.

Dumme Menschen wollten die Appelle nicht hören, dass man sich nicht treffen solle, um die Pandemie einzudämmen.
Vollkommene Idioten feierten sogenannte Corona-Partys, um zu zeigen wie blöd und uneinsichtig sie sind.
Noch dümmere meinten, ihrer Unverantwortlosigkeit und Menschenverachtung freien Lauf zu lassen, indem sie andere anhusteten oder anspuckten und „Corona”riefen.

Bedingt durch dieses dumme und asoziale Verhalten, deren, die nur an ihren eigenen Spaß denken und keine Verantwortung für andere übernehmen, sind nun die bundesweiten Einschränkungen beziehungsweise die überwiegende Lahmlegung von gesellschaftlichen Aktivitäten angeordnet worden.

Es geht um die weltweite Eindämmung einer Seuche, die mindestens 320 00 Menschen infiziert und mehr als 10 000 den Tod gebracht hat.

Es ist richtig, dass Ausgangsbeschränkungen angeordnet wurden, denn nur so haben wir eine Chance – durch weniger Kontakt untereinander – diese Seuche einzudämmen und in den Griff zu bekommen.

Gestern hatte ich über die Harmlosigkeit oder Gefährlichkeit von Corona sinniert. Daraufhin bekam ein ich per Mail ein Statement von einer Medizinerin.

 

Was das Gefährliche an Corona ist:
Wenn man es hat, ist es nicht schlimm.
Wenn es aber zu einer Lungenentzündung kommt, dann wird es gefährlich.
Dann ist man sehr schnell intensivpflichtig und muss beatmet werden.
Das kann man auch nur symptomatisch machen, weil es keine Medikamente gibt und hoffen, dass diese Patienten es überleben.
Der Grund, warum man jetzt alles schließt, ist, dass man gar nicht so viele Beatmungsplätze hat, um die Erkrankten, die davon eine Lungenentzündung bekommen haben, beatmen kann.
Man rechnet aber damit, dass, wenn es wärmer wird, die Viren schneller abgetötet sind.

Corona kann also eine lebensbedrohliche Lungenentzündung verursachen. Mit anderen Worten: Corona ist ein potenziell todbringender Virus.

Die Bewertung der „Corona-Krise“ durch die Bundesregierung ist seit heute Mittag plötzlich auch eine andere.

Seltsam!

Noch gestern schwafelte die Bundeskanzlerin beschwichtigend herum und machte wie immer einen auf „Ist ja gar nicht schlimm und wir schaffen das“, doch heute ist es urplötzlich anders.

Mediziner und Virologen gehen davon aus, dass die durch Corona verursachte Lungenentzündung – einfach ausgedrückt – die Lunge verklebt und die daran erkrankten beatmet werden müssen. Vorher legt man sie ins künstliche Koma.

Diese jetzt schon kritische Variante kann für alte, gebrechliche und kranke Menschen tödlich verlaufen. Einfach gesagt, wachen sie aus dem künstlichen Koma nicht mehr auf, indem sie sterben.

Der Großteil, so schätzen involvierte Forscher, wird „nur“ an einer grippeähnlichen Erkrankung leiden, möglicherweise mit Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Magen-und-Darm-Infekt ähnlichen Symptomen und/oder Unwohlsein.
Die moderate, deren Infizierte doppelt so hoch sein werde, wie die der (sehr) kritischen, ist schlimmer als die „milde“.

Weswegen ich persönlich sehr verärgert bin, ist die Öffentlichkeitsarbeit der Bundesregierung, was Corona betrifft.

Es war von vornherein bekannt, wie schlimm Corona ist und welche Auswirkungen es haben wird.

Ich hätte mir gewünscht, dass man anstatt zu beschwichtigen, direkt Tacheles geredet und die Bürger vernünftig aufgeklärt hätte.

Bildquelle: Pixelio/Clarissa Schwarz

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