Verbalmassaker

„So ein hundsgemeiner Typ!“, poltert es aus Katharina Berg heraus, „Sowas von verlogen habe ich noch nicht getroffen. Gut, man soll über Tote nichts Schlechtes sagen, aber wer hat sich um mich gekümmert? Ich war lange nicht fähig, eine Liebesbeziehung einzugehen.“
Erstmals spricht Katharina Berg über ihr Trauma, das sie in einem Winterchalet in den Walliser Alpen im Jahre 1983 durchlebt hatte.
Sie war wie alle Mädchen und Frauen in die Jungs des englischen Pop-Duos Wham verliebt.
Kurz vor Weihnachten 1984 hatte eine bekannte Jugendzeitschrift ein Preisausschreiben ausgelobt, zu dessen Gewinnerin auch Katharina überraschenderweise gehörte.
Frohen Mutes wurden die Mädchen in den schweizerischen Wintersportort Saas-Fee gebracht.
Dort lernte Katarina George Michael erst kennen, dann lieben und schließlich hassen.
Zusammen mit ihm, Andrew Rigeley und den anderen Mädchen fuhren sie mit der Saastal-Seilbahn zum Winterchalet. Zuerst richteten sie sich häuslich ein, schmückten den Weihnachtsbaum und bereiteten das Mahl zu.
„Alles war wunderschön“, erinnert sich Berg, „die Jungs waren supernett, halfen uns, wo es ging. Schon beim Baumschmücken wachten die Schmetterlinge in meinem Bauch auf.“
Etwas später saßen sie dann zusammen gekuschelt und unterhielten sich.
Schon zu der Zeit hätten die Schmettwerlinge mit Hochdruck versucht, ihr zu entfleuchen.
„Irgendwann später am Abend merkte ich dann, dass George irgendwie gehemmt war. Er kam nicht wirklich aus sich heraus. Der Funke wollte einfach nicht überspringen. Erst dachte ich, es läge an mir, doch im Gegensatz zu meinen Hitzewallungen, blieb George kalt und unbeweglich.“
Am nächsten Morgen, nach einer durchweinten Nacht, verweigerte sie ihm ihre Nähe.
„Und dann diese Häme: ‚Du hast Dich in einen Schwulen verliebt!’. Jedes Mädchen war in George verliebt. Alle Mädchen.“
Katharina Berg verfiel nach dem Kurzurlaub in Allegorie.
„Ich hatte ja uneingeschränkten Zugang zu harten Alkoholika durch einen Werbevetrag. Ein Glück war, dass ich auch noch für Pflegeprodukte vor der Kamera stand, denn so konnte man meinen Verfall kaschieren. Es fiel niemanden auf, dass ich fast nur noch betrunken war“, beschreibt sie ihre harte Zeit.
Um seine Homosexualität nicht an die große Glocke zu hängen, erzählte George Michael, eine erfahrene Frau, die zudem noch älter als er gewesen sei, habe ihn, den unschuldigen, verführt und nach einer „stürmischen Nacht“ fallen lassen. Die ältere Frau habe ihm einfach einen Korb gegeben.
„Die einzige stürmische Nacht, die ich erlebt habe, war der Schneesturm draußen“, wehrt sich Katharina Berg, „zwei andere, die sich auch in dem Chalet aufhielten, weil sie von Wham hörten, heirateten später. Das war natürlich eine riesige Belastung für mich. Dann kamen die Gerüchte auf, ich hätte ihn für Andrew Ridgeley verlassen. Die Leute wollten wohl einfach hören, wir hätten quer durch die Betten Affären gehabt. Andy war zwar super nett, aber … nee … der ist überhaupt nicht mein Typ. Was hätte ich mit einem Kindskopf wie ihn anstellen sollen? Märchen vorlesen?“
Katarina Berg spricht das erste Mal in einem Interview bei „Syntronica.Net“ über ihre schlimmen Jahre nach „Last Christmas“.
Der Refraim sollte umgetextet werden.
Aus „Last Christmas I gave you my heart. But the very next day you give it away” sollte werden: “… But the very next day she knew I was gay.”.

Gestern wurden die Ergebnisse der aktuellen PISA-Studie vorgestellt.
Deutschland ist abgesackt.
Bundesbildungsministerin Karliczek war enttäuscht und sagte, dass Mittelmaß nicht der Anspruch der Bildung im internationalen Vergleich sein dürfe. Genauso äußerte sich der Geschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, Dercks, und forderte bessere Bildungsmethodiken und ein Umdenken in der Bildungspolitik.
Ilka Hoffmann von der Gewerkschaft Erziehung und Bildung meinte, dass sich seit dem PISA-Schock vor zwanzig Jahren nichts zum Positiven an den Schulen Deutschlands getan habe.
Es ist nicht überraschend, dass Deutschland wieder einmal schlecht abgeschnitten hat. Die Schulpolitik zeichnet sich im negativen Sinne dadurch aus, dass Bildungsexperimente an Schülern vorgenommen werden, die aber nicht rückgängig gemacht werden, obwohl sie nichts bringen oder die Bildungslage noch verschlechtern. Es wird lieber „reformiert” und „reformiert”, wie es immer so schön heißt, doch es ist eine Degeneration und Verschlechterung auf Kosten der nachwachsenden Generation.
Es hat sich nichts getan, um der immer weitergehenden Verblödung der Schüler entgegenzuwirken. Alle drei Jahre gibt es einen Aufschrei der Empörung, der nach ein paar Tagen nachlässt, nachdem man sich Scheinargumente hat einfallen lassen, warum Deutschland gerade dieses Mal wieder im wahrsten Sinne des Wortes dumm dasteht.
Jedes Mal, wie auch dieses Mal, kommt wieder der einzig wahre Vorschlag, man bräuchte „einen Schulterschluss von Bund, Ländern und Kommunen, um länderübergreifende Anstrengungen für mehr Chancengleichheit zu stemmen”.
Chancengleichheit!
Nicht Bildung!
Gleichsam hören und sehen wir wieder in den Medien „Bildungsforscher”, die uns sagen, wie man der voranschreitenden Verblödung entgegenwirken kann. Durch Chancengleichheit!
Jeder soll das Gleiche erreichen können, doch nicht durch vielschichtige Bildungsangebote, sondern Gleichmacherei wie in Gesamt- oder Gemeinschaftsschulen. Sonder- bzw. Förderschulen werden abgeschafft. Sonder- und Förderschüler werden „inkludiert”.
Können sie mithalten? Von sich aus nicht!
So muss das Niveau heruntergezogen werden, damit diese auch den Lehrstoff mitkommen, also das Klassenziel für oder mit allen erreicht werden kann.
Schüler langweiligen sich, weil der Unterrichtsstoff zum x‑ten Mal für den oder die Schwachen durchgekaut wird. Jeder muss das gleiche Wissen haben. Auf Kosten der Guten!
Nun müssen Argumente gegen das schlechte Abschneiden her!
Immer gut ist es, zu behaupten, die PISA-Studie sei nicht repräsentativ.
Als „Argumentation” zieht man heran, dass andere Länder die Durchführungsrichtlinien nicht so ernst nähmen wie Deutschland.
So argumentiert auch Bildungsforscher Heiner Barz, indem er sagt, dass in anderen Ländern schwache Schüler angehalten würden, am Tag der PISA-Prüfungen zu Hause zu bleiben. Dies sei aber aufgrund der Schulpflicht in Deutschland nicht möglich.
Auch der repräsentative Durchschnitt aller Schüler über Gymnasien, Realschulen, Hauptschulen, Sonderschulen und dergleichen mehr werde in anderen Ländern nicht berücksichtigt.
Seine Schlussfolgerung lautet, dass das schlechte Abschneiden Deutschlands nichts über das Bildungs- bzw. Schulsystem aussage.
Er zweifelt auch die Messmethoden an, wie bewertet wird.
Dass es bei der Auswertung der Prüfungen nur zwei Bewertungen -„richtig” oder „falsch” gelöst – gibt, ist hinlänglich bekannt.
Barz macht darauf aufmerksam, dass es auch noch eine Stufung „Aufgabe nicht gelöst” gäbe. Das ist korrekt, aber zu behaupten, dass andere Länder dies dazu missbräuchten, ihre Statistiken nach oben zu manipulieren, gehört eher in Fantasiewelten als in die Realität. Zu behaupten, dass manche Länder nicht gelöste Aufgaben als „richtig” und andere diese als „falsch” eintragen würden, ist an den Haaren herbeigezogen. Es gibt klare Bewertungsrichtlinien, dass eine Aufgabe, die nicht gelöst wurde, als „falsch” bewertet und auch so in die Statistik eingetragen wird.
In der Schule ist dies übrigens genauso.
Wenn man solche Ammenmärchen verbreitet, sollte man noch einen Schritt weitergehen und sagen, dass „Platz 1” grundsätzlich nur „richtig” eingetragen hätte, um sich diesen Platz zu erschleichen.
Das Schwadronieren darüber, dass mit dem Eintreten der Türkei in die PISA-Studien eine Verschiebung der Gauß’schen Glocke bei der Bewertung zum Negativen bei gut bewerteten Ländern geführt habe – und insbesondere bei Deutschland – ist ein Betreten von ganz dünnem Eis.
Seit Jahren tritt Deutschland auf der Stelle. Anstatt über solche „tollen Dinge” zu philosophieren, dass deutsche Schüler bei „Multiple-Choice” benachteiligt seien, ist es ratsamer, das Niveau anzuheben, als immer weiter abzusenken.
„Multiple Choice” – Mehrere Auswahlen – bedeutet, dass man eine richtige Lösung von verschiedenen ankreuzen muss oder dass mehrere Löugnen richtig sein könnten oder alle.
Zu sagen, dass die deutschen Schüler zu dumm dazu seien, grenzt an bodenloser Arroganz.
Die nächste PISA-Studie kommt bestimmt.
Für deutsche Bildungsforscher, Lehrer und Politiker ist es einfacher darüber zu palavern, dass Bereiche wie Politik, Wirtschaft, Geschichte, Kultur oder Musik gar nicht einbezogen würden.
Man schwafelt lieber darüber, dass es wichtig für das Heranwachsen junger Menschen sei, diese Bereiche zu beherrschen oder die Fähigkeit zu erhalten, aus einer Tabelle ablesen zu können, wie heiß der Sommer 1972 war. Man redet sich dumm und dämlich über die Praxistauglichkeit und darüber, dass die jungen Leute auf das Leben vorbereitet werden müssten, anstatt mit PISA-Testen umgehen zu müssen.
Auf das Leben vorbereiten!
Dinge, wie einem Schüler zu zeigen, wie man einen Überweisung bei der Bank ausfüllt, wäre ein erster Schritt. Das gehört aber nicht zum „Vorbereiten aufs Leben” laut Bildungsexperten.
Neue Medien gehen an den Schülern völlig vorbei. Lehrer behaupten, man bräuchte keine elektronischen Tafeln, denn das würde die Schüler zu sehr überlasten. Das Problem sind eher die Lehrer, die nicht erkennen, dass Kinder mit elektronischen Medien (außerhalb) der Schulen aufwachsen und die sich einfach nicht auf Neues einlassen wollen.
Lesekompetenz und Verstehen
Die aktuelle PISA-Studie legt einen Schwerpunkt auf Lesekompetenz.
Auch hier gab es massive Kritikpunkt der deutschen Bildungsforscher, Lehrer und dergleichen.
Laut derer sei Lesekompetenz nicht vergleichbar. Wenn ein deutsches Kind einen Text im Gegensatz zu einem französischen nicht richtig begreife und bei der Lösung eine falsche ankreuze, könne man dies nicht vergleichen, da ja verschiedene Wertebereiche hineinspielten. Das Begreifen eines Textes sei nicht so wichtig, weil es darauf ankomme, wie man ihn interpretiere.
Ein Paradebeispiel ist hierbei ein etwas älterer Text über das Klon-Schaf Dolly.
In dem Text wird beschrieben, dass einer Schafmutter Eizellen entnommen worden seien. Eine davon wurde „in vitro” – Schlagwort: „künstliche Befruchtung” – befruchtet. Der „außerhalb des Körpers” befruchteten Eizelle wurde die Hälfte des Erbmaterials entnommen und in eine andere Eizelle eingesetzt. Aus der urprünglich einen Eizelle entstanden zwei mit identischem Erbgut. Die zweite Zelle war „geklont” worden und die Methode heißt „Klonierung” oder „Klonen”. Wieder eingepflanzt in die Schafmutter entwickelten sich zwei identische Schafe.
Die Schüler sollten nun ankreuzen, wie die Befruchtungsmethode hieß:
- In vitro
- Zellteilung
- Geschlechtsverkehr
- Oxidation
Nur eine Minderheit meinte, dass „In vitro” richtig sei. Ebenso hatten auch nur wenige Schüler bei der nächsten Frage angekreuzt, dass die zweite Eizelle durch „Klonierung” entstanden war.
Dass nur wenige die richtigen Lösungen deklariert hatten, ist laut deutschen Lehrern nicht schlimm. Es wäre wichtiger gewesen, diesen Text in einen „interpretatorischen Kontext” zu setzen, anstatt nur Fakten aus dem Text abzufragen. Lesekompetenz sei eben nicht das Heraussuchen von Worten oder Fakten, sondern mehr. Man zweifelte auch an der Wirksamkeit des Ankreuzens. Die Sinnhaftigkeit, ob man das richtige Wort ankreuzen oder aufschreiben solle, führte sich dann ad absurdum, da es zwei unversöhnliche Fraktionen gab.
„Bildungsprogramme” und das Kaputtreden von Vergleichsstudien ist ein Punkt, die eigenen Defizite an der Bildungspolitik schönzureden.
Realismus geht anders!
Die PISA-Studien der OECD sind internationale Schulleistungsuntersuchungen, die seit dem Jahr 2000 in dreijährlichem Turnus in den meisten Mitgliedstaaten der OECD und einer zunehmenden Anzahl von Partnerstaaten durchgeführt werden und die zum Ziel haben, alltags- und berufsrelevante Kenntnisse und Fähigkeiten Fünfzehnjähriger zu messen.
(Wikipedia)
Bildquelle: Pixelio / Tim Reckmann https://www.pixelio.de/media/690266
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Mit diesem Beitrag möchte ich darstellen, mit welchen perfiden Tricks Leute von Call-Centern versuchen, mit Aussicht auf (große) Gewinne, Verträge für Zeitungsabonnements zu verkaufen. Viele Ahnungslose oder welche, die sich nicht unbedingt mit Finanzen auskennen, sind bestimmt schon darauf hereingefallen oder haben zugesagt, weil sie eingeschüchtert und genötigt wurden oder Angst hatten.
Ich möchte dazu beitragen, dass Leute nicht auf solche perfiden Dinge hereinfallen.
Heute bekam ich nämlich einen Anruf und mir wurde mitgeteilt, dass ich bei einem Gewinnspiel gewonnen hätte.
Es ging darum, dass ich ein Probierpaket von Süßigkeiten, Gebäck, Schokolade und ähnliches bei Milka gewinnen wollte und am Vortag an einem Online-Gewinnspiel teilgenommen hatte.
Das Gewinnspiel geht übrigens noch bis zum 31.12.2019. Weiterlesen

Heute haben wir unser Konto bei „Geocaching.com” aufgelöst.
Geocaching ist eine moderne, Internet und GPS unterstützte Form der Schnitzeljagd oder des Feldspiels.
Man meldet sich bei den dazugehörigen Internet-Seiten an und ruft eine Übersicht versteckter Objekte – sog. „Geocaches“ – auf.
Dort erfährt man die Koordinaten. Dann geht man oder fährt man dort mittels GPS fähigem Gerät – Navi, Handy, GPS-Gerät etc. – hin.
Wenn man das Objekt gefunden hat, öffnet man den meist kleinen Behälter und trägt sich dort ins Logbuch ein. Dann wieder verschließen und dorthin legen, wo man es gefunden hat.
Auf den Internet-Seiten loggt man seinen Eintrag auch nochmals.
Wir haben jahrelang Geocaching gemacht und haben auch welche zur Freude anderer ausgelegt.
Auch haben wir sog. „Reise-Objekte“ (Travel-Bugs bzw. Trackables), die die Mitspielenden von Geoache zu Geocache bringen, in den Umlauf gebracht und haben uns gefreut, wenn diese Objekte z. B. von Deutschland, in die Niederlande, nach Frankreich und quer durch Europa laut der Logbücher gewandert sind.
Es hat Spaß gemacht.
Wenn man einen Geocache auslegt, muss dies ein sog. „Reviewer“ begutachten und dann freigeben, wenn die Regeln eingehalten wurden.
Manchmal passierte es, dass ein Geocache beschädigt wurde, verloren ging oder das Logbuch kaputt war. Dann reparierte man ihn eben.
Da es aber ein Hobby ist, kann man nicht immer ad hoc reagieren oder vergisst es manchmal einfach.
Dann bekommt man irgendwann Ärger mit den Reviewern, die direkt Verwarnungen aussprechen und sich auf keine Diskussion einlassen.
Kein Reviewer war übrigens jemals an unsere Geocaches, um sie zu kontrollieren, denn wir haben bei einem neuen absichtlich falsche Koordinaten eingetragen und einen haben wir nicht ausgelegt. Sie wurden freigegeben vom Reviewer, obwohl er gar nicht da war.
Einen Geocaching hatten wir wider besseren Wissens auf einem Hochsitz im Wald versteckt, was laut Regeln nicht geschehen darf. Erst der fünfte Besucher hatte das beanstandet. Der Reviewer reagiert sofort mit der Sperre und Archivierung des Geocaches. Er hatte ihn zwar genehmigt, aber war nicht dort gewesen.
Sie verlangen aber, dass wir uns nach den Regeln verhalten. Tun wir es nicht oder verzögert, wird man unter Druck gesetzt und man droht, die Geocaches erst zu sperren und dann zu archivieren.
Wir bezahlen die Geocache-Behälter, das Logbuch, die Halterungen, reparieren sie. Wir bezahlen dies alles aus eigener Tasche.
Vonseiten Geocaching.com kommt nichts, nicht mal ein Lob, nur Androhungen von Repressalien.
Unsere „Reise-Objekte“, die wir gekauft haben, gingen verloren, doch das ist nicht relevant, denn Geocaching.com sagte lapidar, sie könnten nichts machen und es bieten nur die Internet-Seite an, auf der „gespielt” wird.
Wir machen nicht mehr bei Kindergarten-Spielchen mit.
Die Besucher unserer Geocaches bedanken sich größtenteils mit „Danke für den Cache“ oder dem Kürzel „DFDC“ und das war es dann. Gleichzeitig beschweren sie sich aber, wenn er kaputt oder (angeblich) nicht auffindbar ist. Bei manchen ist es sogar so, dass sie direkt Meldung bei Geocaching.com machten.
Wir hatten vor Jahren einen großen Behälter mit einer Kladde und Stiften versteckt. Darin sollten Besucher etwas schreiben: Gedicht, Kurzgeschichten, Gedanken.
Das gab es noch nie!
Nur wenige schrieben etwas hinein, die meisten loggten nur mit „DFDC“, beschwerten sich aber, wenn sie ihn nicht fanden.
Wir entschieden uns nach dem vierten Diebstahl, den Geocache zu verkleinern auf Filmdosengröße nur mit Logbuch. Das kommentierten welche wieder mit negativer Kritik. Niemand sah, dass jede Neuauslegung knapp fünf bis zehn Euro – wasserdichter Behälter, Kladde, Stifte, Logbuch – kostete.
Dieser Geocache – „Kritzelwerk“ genannt – dümpelte vor sich hin.
Bis jemand nach Jahren bemerkte, dass er auf dem 9. Meridian Ost verlief. Er machte einen riesigen Druck, dass wir ihn aufgeben sollten, da er an den Koordinaten etwas „Besseres“ auslegen wollte.
Wir verweigerten uns und zogen ziemlichen Hass auf uns. Wir blieben aber hart.
Nun haben wir uns entschlossen, nicht mehr mitzuspielen.
Wir hatten einen Geocache an einem Rathaus ausgelegt. Bedingt durch die enge Bebauung und einiger hoher Häuser springen dort die Koordinaten, wenn man sie misst.
Der Geocache wurde aber sehr oft gefunden.
Zwei Leute hatten ihn vor drei Monaten nicht gefunden und dies bemängelt. Wir hatten ihn besucht, alles kontrolliert und dies auf der Internet-Seite vermerkt. Dann fanden ihn wieder 14 Personen und loggten dies auch.
Der Reviewer schrieb uns heute an, dass mehrere Leute falsche Koordinaten gemeldet hatten und er hätte den Geocache deaktiviert, ohne Vorwarnung übrigens.
Obwohl 14 Leute ihn in Folge gefunden hatten.
Dies war der finale Tropfen, der unsere Entscheidung endgültig bestätigte, nicht mehr mitzumachen.
Nicht mehr unser Ding!
![]() | „Kritik ist kein Hass, Diskussionen kein Spalten, und unangenehme Tatsachen sind keine Fehlinformationen. |

Es sind die, die Dir nicht den Sonnenschein gönnen.
Es sind die, die nicht gönnen, dass Du auf der Sonnenseite stehst, die, die sich grämen, dass Du nach Jahren der Arbeit endlich Erfolg hast.
Es sind die, die erfinderisch bei Scheinargumenten sind, um Dich zu diskreditieren.
Es sind die, die sich selbst auf einen goldenen Sockel stellen und andere nur von dort oben als nicht wertvoll betrachten.
Es sind die, die mit Dir nicht reden und Dich ignorieren, weil sie Angst vor Dir und Deinen Erfolg haben.
Es sind die, die von Minderwertigkeitskomplexen durchzogen sind.

Wir hatten bekanntermaßen über das „6. Nordbadische Steampunk-Picknick in Karlsruhe“, das am 23.6.2019 stattfand, berichtet und unsere Eindrücke geschildert.
Am Dienstag, den 25.6. kamen wir endlich dazu, den (Online-) Bericht in der BNN zu lesen. Wir waren sehr überrascht, dass die BNN sehr wohlwollend über uns berichtet hatte.
Wir waren vom Gastgeber eingeladen worden, um als Zeitpolizei Gäste des Picknicks zu kontrollieren, ob sie ihre Zeitreise-Ausweise dabei hätten. Dies war ein Riesen-Spaß für alle Beteiligten, denn wir – Die Zeitpolizei – gaben „positive“ und „negative Genehmigungen“ für Zeitreisen aus.
Wir hatten der Reporterin erklärt, wer wir sind und was wir tun. Wie oben erwähnt, fand sie unseren Auftritt wunderbar und berichtete in einem extra Absatz über uns.
Wir teilten diesen Bericht und schickten den Link an Freunde.
Abends fragte uns eine Kollegin, wo denn nun über uns berichtet worden sei, da sie nur gelesen habe, wir wären „selbst ernannte Polizisten“ und mehr nicht.
Als wir den Bericht nochmals lasen, bemerkten wir, dass er im Laufe des Tages verändert worden war und wir fragten nach. Man teilte uns mit, dass jemand solange verbalen Druck ausgeübt hatte, bis die Redakteurin angerufen wurde, um etwas zu „korrigieren“.
Man wird vom Gastgeber gefragt, ob man bei ihnen auftreten könnte und hinterm Rücken werden massive Intrigen gegen ihn und uns geschmiedet, weil das „Amt“ sich am Sonntag „übergangen“ gefühlt hatte und meinte, nicht gebührend gewürdigt worden zu sein.
Nachdem auf der Facebook-Seite des „Amts“ massiv gehetzt wurde, obwohl wir immer wieder versuchten, einen Kompromiss zu finden, gingen wir auf der „Comic Con Stuttgart“ zur Inhaberin des „Amts“ Anja Bagus und konnten uns vertragen, nachdem wir uns ausgesprochen hatten. Das war ja die Intention unseres Anliegens gewesen.
Wir sind sehr erfreut, dass die Amts-Inhaberin und wir uns einig darüber geworden sind und dass beide Seiten eine Einigung erzielen konnten, bei dem eine Win-Win-Situation zu gleichen Teilen sowohl des „Amts” als auch der Zeitpolizei vereinbart wurde, ohne dass eine Seite etwas einbüßen musste.
Ebenso wird es keine Posts (Beiträge) mehr geben, in denen die eine Partei sich gegen die andere äußern wird.
Wir sagen vielen Dank, dass wir die Situation befrieden konnten.
![]() | „Erfahrung ist eine teure Schule, aber Narren wollen anderswo nicht lernen.” Benjamin Franklin |

Gestern, Samstag, den 23.3.2019, waren wir auf Christoph Sonntags Dernière seines Programms „#Bloß kein Trend verpennt!”.
Das Programm war lustig und stellenweise tiefgründig.
Beim Besuch im Backstagebereich (genau genommen neben der Bühne vor der Tür dorthin) , bei dem auch dieses Foto entstand, übergaben wir ihm eine Einladung zum „Steampunk-Picknick” im Römischen Freilichtmuseum Villa Rustica am 1.6.2019.
Wermutstropfen
Wir hatten die zwei Karten bei einem Gewinnspiel gewonnen. Als wir in Rudersberg ankamen, lagen diese schon bereit für uns.
Nachdem wir uns einige Minuten durchgefragt hatten, wie wir nun zu Christoph Sonntag in den Backstagebereich kämen, kam dieser heraus und begrüßte uns vor der Tür zum Backstagebereich. Obwohl es bei dem Gewinnspiel genannt wurde, sahen wir rein gar nichts davon.
Christoph Sonntag war überrascht, nicht nur von unserer Gewandung, sondern, dass wir da waren.
„Ich habe leider keinen Sekt da“, stammelte er. Ein Selfie mit ihm machten wir, dann sagte er, wir sollten nach seiner Show zum Büchertisch kommen, da er uns ein handsigniertes Buch schenken wolle.
Nach der Show warteten wir, bis er den Fans die gerade erworbenen Bücher signiert hatte.
Er schaute uns an, erinnerte sich nicht mehr an sein Versprechen und überlegte einige Sekunden, während derer wir ihn erwartungsvoll anschauten und unsere Blicke sehr auffällig auf seine Bücher richteten.
Als er vorschlug, wir sollten in den VIP-Bereich „hinter der Bar“ gehen, erkannten wir anhand seiner Mimik und Gestik, dass er uns nur loswerden wollte.
Das Versprechen mit dem Buch löste er nicht ein, obwohl wir mehrmals sehr mit einem riesigen Zaunpfahl winkten.
Wir verließen daraufhin die Gemeindehalle Rudersberg.
Wir werden garantiert keine Veranstaltung mehr von ihm besuchen.
Schade, dass ein „Star“ so mit Fans umgeht.
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Morgens, kurz nach Sechs in Deutschland…
Auf dem Weg zur Arbeit kommen wir über die Alba-Brücke hinter dieser kreuzt die Uferstraße. Auf der Alba-Brücke ist verkehrsberuhigte „Spielstraße“, auf der Uferstraße stehen von beiden Seiten Vorfahrt-gewähren-Schilder (das sog. „Halt-Schild“), was laut Straßenverkehrsordnung (StVO) eindeutig bedeutet, dass die Verkehrsteilnehmer, die von dort kommen, die von der Alba-Brücke (Tübinger Straße) passieren lassen müssen.
Die Szene, die sich mal wieder dort abgespielt hat, passiert nicht nur um sechs Uhr, sondern verteilt über den ganzen Tag, mal mit beleuchtetem Fahrrad, ein anderes Mal mit Kleidung in Signalfarbe, mal sieht man die Radfahrer kaum.
Wir befuhren also die Alba-Brücke mit Schritttempo, als plötzlich ein Radfahrer mit hoher Geschwindigkeit von rechts kommend auf der Uferstraße fuhr.
Wir konnten gerade noch bremsen. Er stand dann knapp einen halben Meter vor unserem Auto.
Dann kommt die Szene, die sich sporadisch wiederholt.
Der Radfahrer sitzt halb auf der Stange kurz vor dem Sattel und kommt zur Fahrertür mehr gerobbt als auf und mit dem Fahrrad gelaufen.
Ich drehte die Scheibe herunter, er wollte etwas sagen, doch ich kam ihm zuvor: „Ihnen ist aber bekannt, dass dort, wo sie herkommen, ein Halt-Schild ist?“.
„Sie müssen hier mit Schritttempo fahren.“
„Das habe ich getan, aber auf Ihrer Seite ist ein Halt-Schild.“
„Sie waren zu schnell.“
„Ich fuhr im Gegensatz zu ihren sehr langsam“, sagte ich, „Da aber bei Ihnen das Vorfahrt-gewähren-Schild ist, hätten Sie laut StVO anhalten müssen.“, wartete kurz und setzte dann nach: „Ich habe angehalten, aber Sie überfuhren das Vorfahrt-gewähren-Schild.“.
Nun kommt die Szene, wie sie auch immer passiert.
Der Radfahrer fährt „Am … lecken“ brabbelnd davon.
Was lernen wir daraus?
Nichts!
Doch, dass diese Art von Radfahrern eine andere StVO hat.
Bildquelle: Pixelio/Casiocan http://www.pixelio.de/media/199055
