Verbalmassaker

Personen der Generation Z sind wegen des selbstverständlichen Gebrauchs von digitalen Technologien … seit dem Kindesalter Teil der Digital Natives, und damit deren zweite Generation: Die vorhergehende Generation wurde im frühen jugendlichen Alter digital sozialisiert, und war deren Pioniergeneration. Da Kleinkinder schon im frühen Alter mit Smartphones und Tablet-PCs in Kontakt kommen, durchlaufen sie eine andere Entwicklung als Kinder der Generation Y zuvor, die dies erst später kennenlernten.
Laut Wikipedia

Die sog. „Generation Z” wird langsam erwachsen, wobei allerdings Denkstrukturen von Verhalten sowie Interaktionen auf die reale Welt kuriose Züge annehmen. 

Die Welt erscheint ihnen durch das kleine Fensterchen des Smartphones und der (sozialen) Medien nur eingeschränkt bzw. (sehr) vereinfacht zur Verfügung.
Es geht nicht apriori um das Verständnis der Welt, sondern um die pseudo-sozialen Halt durch massenweise „Likes“, um anderen zu zeigen, dass sie ihre verbalen Ergüsse und Bilder „toll“ finden. Im Vordergrund steht aber das Prinzip „manus manem lavat“, wenn es darum geht, jemanden mitzuteilen, was einem gefällt. Interaktionen beziehen sich nicht auf Überzeugung, sondern auf Gegenseitigkeit – „Likest Du meins, like ich deins.“.

Dabei fällt in der realen – nicht „digitalen“ – Welt genauso dieses Weltverständnis heraus. 
Was nicht interagert, interessiert nicht.
Zusammenhänge und Fakten gibt es nicht, ebenso keine kritische Betrachtung.
Man nimmt sich eine Richtung der Betrachtung heraus und macht sie sich zu eigen, genauso wie in der Smartphone-Welt. Dabei interessiert genau wie dort nicht, ob es wahr ist, sondern, ob andere genauso denken. Oder man erklärt die Andersdenkenden für doof. Beweise und Falsifikationen sind nicht wichtig. Es ist das wahr, was man dazu erklärt und was der größte Teil der Masse meint.
Kritische Betrachtung nud Auseinandersetzung gibt es nicht.
Wie in der Smartphone-Welt sind nur diejenigen „in“, die das bestätigen, alle anderen sind doof, weil sie nichts „liken“ (bestätigen).

Die Betrachung der realen Welt ist das defizitäre Manko.
Der Ausgangspunkt der Betrachtung ist das Smartphone. Diese Smartphone-Welt ist der Angelpunkt und impliziert alles.
Die Smartphone-Welt ist nur eine sehr vereinfachte mediale Abbildung der realen Welt.
Diese macht man sich nun als Realität zu eigen. Die Realität – außerhalb – ist unendlich facettenreicher als die des kleinen Weltenfensters Smartphone-Display.
Es wird also die reale Welt vereinfacht, damit diese kompatibel ist.

Schaut man sich als Außenstehender die Smartphone-Welt an und betrachtet die Auswüchse davon, wird man schnell denken, es sei schlimm. 
Das Smartphone muss auch überall mit hin, aber nicht, um erreichbar zu sein, sondern um präsent zu sein. 
Und zu „liken“.
Es könnte ja sein, dass andere eingeschnappt sind, wenn man über einen (kleinen) Zeitraum nicht interagiert. Die Freunde könnten einen ja verlassen. Freunde snd nur Freunde, wenn sie permanent „liken“ und interagieren.
Bei einem Konzert ist das Smartphone nicht nur dabei, um Anderen, die nicht teilnehmen können, zu zeigen, was passiert, sondern um präsent zu sein. Es wird nicht unbedingt über das Konzert philosophiert. Es interessiert der pseudo-soziale Halt, nicht was kommuniziert wird. 
Ganz wichtig ist, schnell zu antworten, um den „Halt“ zu gewährleisten. Interesse ist nicht wichtig, 
Hauptsache ist die Interaktion und das Zum-Ausdruck-bringen, das man angeblich etwas mag („Like“).
Nun fragt man sich, warum man zum Konzert geht, wenn man im Prinzip gar nicht da ist.
Man geht dort hin, weil es cool ist bei der Smartphone-Welt, hinzugehen. Kommunikation oder zumindest heucheln hält einen vom Genießen des Konzerts ab, aber Genießen ist nicht smartphone-konform.
Die Nicht-Smartphone-Generation genießt das Konzert, weil sie dafür da sind. 
Die Generation Smartphone ist da, um präsent zu sein, weil es eben so ist, sie genießt aber nicht, weil sie ja ständig im, mit und am Smartphone kommuniziert. Sie wird vom Smartphone unterbrochen, wenn sie in der realen Welt ist.

Störfaktor Realität!

Konsumieren und Berieselung, keine Kontexte mehr, nur Inteaktion, ob sie sinnvoll ist oder nicht.

Diese Art der Kommunikation und der Weltansicht ist nicht sinnvoll.

Generation Z schwimmt in die Degeneration.

Erbrechen schlecht Würgen Kotzen Vomit Vomitieren Gübeln

Vor ein paar Tagen hielten wir uns im Einkaufszentrum Marstall in Ludwigsburg auf.
Nach einiger Zeit entschieden wir uns, einen kleinen Imbiss einzunehmen.
Cora, unsere Hündin, lag brav neben uns und ruhte sich aus. Ab und zu stand sie auf und holte sich ein Hunde-Leckerli. Wir haben diese immer für Cora dabei, weil Hunde nicht unbedingt alles essen dürfen, z.B. Nüsse, bestimmte Gewürze und Getreidearten, Obst etc.

Neben uns saßen an einem Tisch schwarzhaarige Kinder, deren Eltern etwas entfernt davon an einem anderen Tisch saßen. Auf der anderen Seite saß eine türkische Familie. 
(Ich verstehe einige Brocken der Sprache.)

Irgendwann, als wir mit dem Essen fertig waren, lief ein anderer Hund neben uns her und kläffte laut.
Cora stand auf, streckte den Kopf und die Schnauze hoch und bellte den Hund an, der sich daraufhin wieder zu seinem Frauchen gesellte. Cora hatte sich hingesetzt und wartete etwas ab. Der andere Hund war weg.
Das Mädchen, das am Kindertisch saß, hatte sich erschrocken und wollte weinen, doch wurde von einem der Jungen getröstet. Es beruhigte sich schnell. Die Eltern fanden alles nicht schlimm und regten sich nicht mal, um zu schauen oder etwas zu unternehmen.

Der Türke auf der anderen Seite meinte sich einmischen zu müssen und sagte: „Nehmen Sie den Hund da weg. Das Kind weint.“
Meine Frau erwiderte freundlich: „Bleiben Sie mal ruhig. Es ist ja nichts passiert.“
„Da Kind hat aber Angst.“
„Die drei Kinder essen ganz genüsslich ihr Essen und alles ist in bester Ordnung“, intervenierte meine Frau, „die bekommen nicht mal mit, dass unsere Hündin hier sitzt.“.
Der Türke wurde ungehalten und drohte meiner Frau, die Polizei zu rufen, weil das Kind geweint hätte. „Nur zu!“ kam die Antwort und er nahm sein Handy, um zu wählen.
Er wiederholte nochmals, dass das Kind geweint hätte und wir unseren Hund wegnehmen sollten. Wir reagierten nicht, denn ich hatte ja Cora an der „kurzen Leine“ gehabt und sie hatte sich vor ein paar Sekunden wieder hingelegt.
Er war verdutzt und wiederholte seine „Bitte“ noch mehrere Male, doch meine Frau sagte gebetsmühlengleich: „Jetzt rufen Sie endlich die Polizei! Das wollten Sie doch sowieso.“

Wir tranken unsere Getränke währenddessen aus und konnten mit anhören, dass unser Gegenüber anscheinend irgend jemanden sagte, er möge kommen, weil hier im Marstall ein Kind geweint habe, weil ein Hund gebellt hätte.
Was weiter am Handy geredet wurde, wissen wir nicht.

Als der Mann aufgelegt hatte, standen wir auf. 
„Sie müssen hier bleiben, die Polizei kommt gleich“, verlangte er von uns. Wir gingen langsam um den Tisch. Er wiederholte, wir sollten warten, bis die Polizei komme. Er protestierte eindringlich.
„Wir gehen der Polizei entgegen“, sagte meine Frau.

„Und wir dürfen laut unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung hingehen, wo wir wollen”, fügte ich hinzu, „alles Andere wäre Freiiheitsberaubung.”. 

Der Türke spielte „herunter mit den Mundwinkeln und der Kinnlade“.
Er war sprachlos.
Wir gingen weiter unseres Weges.

Während er mit uns „geredet” hatte, war ihm entgangen, dass die Familie mit den Kinder auch gegangen war. 

Im Internet scheint es ja wirklich alles zu geben …

Momentan scheint ein sog. „Horror-Account“ sein Unwesen auf WhatsApp zu treiben.
Dieser Account schleicht sich einfach so in die Kontakte des Smartphones und schreibt einem dann wirre Beiträge.

Leute berichten, dass „Momo“ – wohl eher die Realperson dahinter – von sich selbst gesagt habe, sie sei gestorben. Dann wird von unheimlichen Kratzgeräuschen berichtet, komischem Krächzen. 
Das „Highlight“ ist, dass „Momo“ angeblich dem Gegenüber ein Selfie von sich selbst geschickt hätte, dass diese Person zwar kenne, aber nie jemandem geschickt habe. 

„Momo“ hatte zuerst eine Handynummer, die in Spanien registriert ist. Es gibt aber auch welche aus Afrika, Asien und einige mehr.
Das Gesicht ist verzerrt mit riesigen Glupschaugen und sehr hohen Mundwinkeln.

Dieses „Foto“ hat die japanische Entertainment-Firma „Link Factory“ im Jahr 2016 designt. 
Es soll einen Ubu-Me-Ton darstellen. Ein Ubu-Me-Ton ist eine Sagengestalt, die angeblich nachts weiße Wäsche mit Blut bespritzt, nachdem sie Kinder geraubt hätte. 
Auf Deutsch könnte man „Geistervogel“ oder „Krähenfrau“ sagen.

Diese Geschichte ist im Internet nur durch ein paar Berichte genannt.
„Momo“ würde schreiben, sie wolle ein Spiel spielen.
Das sind alle mageren Informationen, die es gibt.

Diese Geschichte ist ein klassischer Sommerloch-Füller.

Über WhatsApp kann sich kein Kontakt ohne Dazutun in die Kontakte schleichen. 
Man muss als erstes bestätigen, ob man jemanden, der nicht eingetragen ist, akzeptieren will.

Seltsam ist auch, dass „Momo“ jede Sprache beherrscht.

Die Kratz‑, Rassel- und Krächzgeräusche gehören ins Geister-Geschichten-Milieu. 
Umherirrende Geister tragen ja sehr oft Ketten oder Knarzen an Türen und Gebälken der Häuser. 
Im IT-Zeitalter wurde dies nicht vergessen. Dazu kommen kryptische Texte oder Texte, die keiner bekannten Sprache entsprechen. 
Hinzu feuert man noch Gerüchte, man könne dieses Konto (Account) nicht blocken bzw. blockieren oder ablehnen. 
Das hört sich kurios an.

Jemand hat einfach nur nicht aufgepasst. 

Die Gerüchteküche wird dann noch mit dem wichtigem Faktum „Die Polizei ist ratlos“ oder „IT-Experten können nicht ausmachen, wo die Nachrichten herkommen.“ gewürzt.

Diese Geschichte ist erstunken und erlogen. 
Im Internet und besonders in den Generationen Z und Y verbreitet sich so was besonders schnell.

Nebenbeibemerkt gibt es in Schwaben den „Nachtkrabb“, der angeblich viel Unsinn mit Kindern und deren Bettwäsche nachts anstellt. Da keiner weiß, wie er aussieht, bleiben manche Kinder abends und nachts zu Hause.

In knapp fünf Monaten ist Weihnachten. Diese Nachricht hat gerade der Osterhase verbreitet.

 

 

Bildquelle: Pixelio.de / Jürgen Jotzo

Roll over Beethoven

In Deutschland wird wieder das Schwarz-Weiß-Fernsehen eingeführt.

Dies hat den Vorteil, dass man Schwarz-Rot-Gold nicht mehr sehen kann.

Auf dem neuen Trikot des DFB ist dies schon im Vorfeld gemacht worden, denn statt Schwarz-Rot-Gold ist dort nur noch Schwarz-Dunkelgrau-Hellgrau zu sehen.

Statt „Nationalmannschaft” heißt es „Unsere Mannschaft” und poltisch korrekt „Unser Team”.

„Deutschland” ist jetzt „Schland”.

Das „Lied der Deutschen” muss auch kein Fußballer mehr mitsingen.

Besser kann man Patriotismus nicht vernichten.

Roll over Beethoven

„Ein schlechtes Gewissen ist der beste Beweis für ein gutes Gedächtnis.”

Selma Lagelof

Roll over Beethoven

„Mer losse d’r Dom en Kölle, denn do jehööt hä hin.
Wat sull di dann woanders, dat hätt doch keine Senn.”

De Bläck Fööss

Gerade lief im Hintergrund „Galileo” bei „Pro7”, während ich ein neues Zeitabenteuer entwickelte.

Es ging um das Thema „konventionelles Kochen” gegen „Kochen nach wissenschaftlichen bzw. technischen Gesichtspunkten”.
Teil nahmen ein „Sternekoch”, ein „Koch-Techniker” und eine dreiköpfige Jury, die aus „professionellen Köchen” bestand.
Es mussten verschiedene Gerichte auf den Teller gebracht werden, z.B Melonen-Eis und „Spaghetti Bolognese”.

Beim Melonen-Eis wurde der Sternekoch gezeigt, wie er eine Melone zerteilte, diese kleinrieb, mit vielen fruchtigen Zutaten und Wasser das Eis machte, das erstmal einige Zeit in den Kühlschrank musste.
Der Koch-Techniker hantierte auch mit einer Melone herum, rieb sie aber nicht klein, sondern ließ sie mittels einer Küchenmaschine zerkleinern, benutzte eine Zentrifuge, um mehr Fruchtgehalt zu bekommen, zentrifugierte auch den Zucker aus dem Gemisch, mixte alles durch und stellte das Melonen-Eis in den Kühlschrank.

Das Gleiche passierte beim Spaghetti-Bolognese-Machen.

Der Koch-Techniker nahm kuriose Zentrifugenzyklen am Fleisch und am Gemüse vor, um den Geschmack zu intensivieren. Er fabrizierte zwar auch aus Hartweizengries, Eier und Wasser die Spaghetti, aber füllte die znetrifugierten Essenzen in Reagenzgläser. Zwischendurch hantierte er auch schon mal mit einem riesigen Bunsenbrenner herum.

Der Sternekoch briet das Hackfleisch an, würzte es, machte selbst Spaghetti et cetera.

Die Jury bewertete das Essen und befand das „konventionell produziertre” besser.

Die Juryentscheidung war im Vorfeld abzusehen, denn wenn man ihnen etwas zum Probieren hinstellte, sagte man auch, ob es aus der „konventionellen” Küche käme oder vom Koch-Techniker.
So gewann – klarer Fall – der Sternkoch.

Fazit des Berichts: „Wenn etwas konventionell gekocht wird, schmeckt es besser.”

Ich finde die Bewertung unfair. Die Jury spricht sich immer wieder gegen die „industrielle Fertigung” aus und lobt die „konventionelle Küche”.
Sie weiß im Vorfeld, vom wem das Essen zubereitet wurde, was impliziert, dass man keine neutrale Sicht der Dinge hat. Gepaart mit deren Einstellen ist klar, dass die „konventionelle Küche” gewinnt.

Ein Armutszeugnis neutraler Berichterstattung!

Roll over Beethoven

„Beeil dich, bevor es zu spät ist, um zu bereuen!”

Fridtjof Nansen

Roll over Beethoven

„Es geht darum, gewollt zu werden, und nicht, gebraucht zu werden.”

Torte Deutschland Wahl Diagramm Tortendiagramm

  • „Man kann ja keine Partei mehr wählen.”
  • „Politiker sind alle korrupt.”
  • „Sie reagieren nicht fürs Volk, sondern gegen uns.”
  • „Egal, was man wählt, es kommt aufs Gleiche heraus.”
  • „Ich gehe nicht wählen.”

Wer kennt diese „Argumentation” nicht?

Zu den Wahlen häufen sich solche Kommentare, besonders in den sozialen Onlinenetzwerken wie Facebook, Twitter, Google Plus, Tumblr.
Und es sind immer und immer die gleichen Leute, die es von sich geben!

Sog. „Wahlverweigerer”, auch „Nicht-Wähler” genannt, meinen sich damit profilieren zu können, dass sie ihren Unmut über Politiker herausposaunen. Wenn man fragt, warum sie denn nicht wählen gingen, kommt ob der „ewige” Sermon, wie oben dargestellt. Diesen gibt es in mehreren Varianten, aber immer mit der gleichen „Schlussfolgerung”, nichts bzw. niemanden zu wählen.

Wenn man mit ihnen diskutiert, warum sie denn keine Partei wählten, die ihren Ideen und Forderungen am nächsten käme, kommt der „ewige” Sermon ebenso zu Tage, als wenn in China ein Sack Reis umkippte.

„Nicht-Wähler” sind faule Querulanten (Trolls), die zwar labern und labern, aber ihren Hintern nicht hochbekommen.
Sie haben keine Ahnung von Politik und Demokratie, denn was sie von sich geben hat kein bisschen politischen Gehalt, sondern es sind nur „Rechtfertigungen” für ihr Desinterese an allem und jedem sowie ihrer eigenen Faulheit..
Gegen Argumentre sind sie resistent.

Diese Leute kann man nicht überzeugen, sondern nur ignorieren!

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