Film

… auch nicht, wenn sie messing- oder kupferfarben lackiert sind.

Auf Steampunk-Treffen und vielen anderen Steampunk-Veranstaltungen sieht man seltsame Personen, die man irgendwie kennt, aber die nicht wirklich hineinpassen.

Aktuell tauchten zwei Stormtroopers (Sturmtruppen-Soldaten) auf, die den Star-Wars- beziehungsweise Krieg-der-Sterne-Filmen entstammten.
Ihre Uniformen waren messingfarben lackiert, um die Zugehörigkeit zu Steampunk zu demonstrieren.

Einige von den Steampunk fanden die zwei Leute sehr interessant. Mich beeindruckt so etwas in keinster Weise, denn es zeigt nur, dass diese Personen sich nicht entscheiden können.

Steampunk und Star-Wars haben nicht mal gemeinsame Wurzeln.

Steampunk basiert auf die Welt im neunzehnten Jahrhundert und bewegt sich in der Welt, die Jules Verne und H.G. Wells erzählt haben.
Star-Wars ist eine Weltraum-Saga, die irgendwo im Universum spielt. Man weiß nicht mal, in welcher Zeit. Die Erde wird überhaupt nicht erwähnt.

Wir sind als Botschafter zwischen den verschiedensten Gruppen und Gruppierungen – Mittelalter, Rokoko, Biedermeier, Wikinger, Western, Kelten, Römer und vielem mehr – bekannt und bringen diese auch zusammen.
Es ist nicht immer möglich, alle zusammenzubringen, weil die Unterschiede oft zu groß sind.

Dies ist auch aus obengenannten Gründen bei Star-Wars nicht möglich.

In Gesprächen über Steampunk oder auch mit Steampunks hört man oft als Erstes die Begriffe „DeLoean” oder „Tardis”

Beide Begriffe haben etwas mit Zeitreisen zu tun.

In der Serie „Doctor Who” fliegen die Akteure mittels einer Zeitmaschine oder eines Zeit-Schiffs, das von außen wie eine blaue Telefonzelle aussieht, durch die Zeit.
In den Filmen „Zurück in die Zukunft” bewegen sich Marty McFly und Emmett Brown mit einem Auto der Marke „DeLorean” durch die Zeit.

Beide Begriffe haben aber nichts mit Steampunk zu tun.

Steampunk basiert auf eine alternative Realität, wie sie von Jules Verne und H.G. Wells erdacht wurde.
Die herrschende Technologie ist die Dampftechnologie gepaart mit der Mechanik.
Die Anhänger dieser kulturellen Richtung kleiden sich wie Menschen aus dem Viktorianischem Zeitalter, verzieren ihre Gewandung mit Zahnrädern, Taschenuhren und dergleichen mehr.
Maschinen und Geräte erscheinen im Look des 19. Jahrhunderts, mit Verschnörkelungen, edlen und polierten Oberflächen meistens aus Edelmetallen, Elfenbein und Schmucksteinen.

Darauf basiert der Steampunk.

Das Wort „Steampunk” sagt aus, dass Rebellen (Punks) sich den Dampf (Steam) für sich nutzbar machten.

„Zurück in die Zukunft” und „Doctor Who” erzählen Geschichten rundum Zeitreisen, doch sie sind nicht im Steampunk beheimatet.

Das ist der Unterschied.

Wenn Steampunks Modelle einer blauen Telefonzelle – Tardis – oder eines DeLoreans mitbringen, muss man daran zweifeln, ob sie Steampunk wirklich verstanden haben. 


Auf Dauer wird es langweilig, auch wenn die Covidioten und Impfgegner neue Hypothesen aufstellen. Die neuesten Fake-News sind, dass statt Impfstoff nur Kochsalzlösung gespritzt würde.
Die Wahrheit dahinter ist nicht weit entfernt, aber vieles ist nur Spekulation.

Für die Impfung wird zu Anfang eine Spritze mit 1,5 Milliliter niedrigprozentiger Kochsalz-Wasser-Lösung aufgezogen.
Mit dieser Spritze werden aus einer kleinen Flasche 0,3 Milliliter Impfstoff entnommen. Die beiden Bestandteile vermischen sich innerhalb kürzester Zeit.
So werden dem Körper insgesamt 1,8 Milliliter „Flüssigkeit” pro Impfdosis zugeführt.
Der „reine” Impfstoff, also das, was das Immunsystem anregt, Antikörper und Antigene zu bilden, ist in dieser Dosis nur zu 30 Mikrogramm – 30 millionstel Gramm – enthalten.

Die Ausgangslage für Lügen der Covidioten und Impfgegner ist, dass Politiker und „Prominente” sich beim Impfen filmen lassen. Angeblich sind bei ihnen keine Nebenwirkungen aufgetreten.
Die „Fraktion der Impfgegner” behauptet schlicht und einfach, man habe ihnen nur eine harmlose Kochsalzlösung verabreicht. Irgendwie müssen sie ja ihre Panikmache in Bezug auf „harmlose” Szenen rechtfertigen.

Rückenwind bekommen sie von einem selbst deklariertem „Corona-Ausschuss” und dem Corona-Verharmloser Wolfgang Wodarg.

Dieser „Ausschuss” ist weder von (Bundes- und Landes-) Behörden, noch von anderen Stellen oder Ämtern, geschweige denn vom RKI, dem PEI, dem BMG, der ECDC oder der EMA eingesetzt oder berufen worden.
Er ist also reiner Selbstzweck, um verdrehte Fakten zu publizieren, denn mehr „produziert” er nicht.

Wolfgang Wodarg, Lungenarzt und bekennender Corona-Verharmloser, stellte eine krude Hypothese auf.
Ein Videobeitrag von ihm wurde beim „Corona-Ausschuss” veröffentlicht.

Er behauptet, dass Impfstoff-Produzenten aufgrund der angeblich massiven Nebenwirkungen zwischenzeitig die Ampullen mit Kochsalzlösung befüllen würden anstatt mit dem Impfstoff.
Denn so, meint er, würde man Nebenwirkungen relativieren können.
„Niemand weiß, was dort drin ist”, behauptet er.

Als Mediziner sollte man eigentlich wissen, dass Impfstoffe sehr streng kontrolliert werden.
Bei der Befüllung von Behältern wie Ampullen gibt es computerunterstützte Analysen, die permanent protokollieren, was und mit welcher Menge befüllt wurde. Die Befüllung ist hochautomatisiert und zudem noch fälschungssicher, da die Daten automatisch in eine Datei geschrieben werden.
Jede Charge wird vom PEI kontrolliert. Die Protokolle der Befüllung werden verglichen. Dazu werden aus jeder Charge mehrfach Stichproben genommen.
Auch nimmt das PEI unangekündigte und unregelmäßige Kontrollen in den Unternehmen vor.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Chargen keinen Impfstoff oder etwas anderes als deklariert enthalten, ist gegen null.

Wodarg behauptet weiter, die Pharmaunternehmen, die Impfstoffe gegen Covid-19 herstellten und vertrieben, würden mit dieser Panscherei Forschung betreiben.
Anhand der elektronischen Impfpässe könnte man sehen, was geimpft wurde. Zusammen mit der Meldung von Nebenwirkungen könnte man ganz genau nachvollziehen, wie Geimpfte reagierten.

Auch jetzt fantasiert er sich etwas zusammen.
Die Impfpässe basieren auf den Daten des RKI.
Der elektronische Impfpass wird über einen Großrechner vom RKI bereitgestellt. Dieser überprüft vor der Erstellung, ob die Daten in Ordnung sind und stellte diesen dann bereit.
Jeder elektronische Impfpass und die darin enthaltenen Impfdokumente sind zertifiziert (beglaubigt).

Um zum Beispiel eine Staatsgrenze überqueren zu können, wird mit einem Gerät oder einer App der elektronische Impfpass beziehungsweise der QR-Code gescannt. Dieser sagt nur aus, ob der Impfstatus gültig ist, mehr nicht.
Man kann sich einzelne Impfzertifikate anzeigen lassen, über die App als auch in Papierform, wenn dort ein QR-Code aufgedruckt ist. Dort ist gespeichert, wann man geimpft wurde und womit.
Der Zoll oder die Bundespolizei leitet diese Daten aber nicht weiter. Zudem sind diese Daten sowieso beim RKI hinterlegt.
Wodarg fantasiert, dass eben auf diese Art und Weise Daten zusammengeführt würden.
Die Hausärzte oder andere Ärzte berichten dem RKI und dem PEI in anonymer Form, ob oder welche Nebenwirkungen bei Impfstoffen aufgetaucht sind. Die Namen und Geburtsdaten von Patienten werden nicht weitergegeben, auch nicht die Chargennummern der verabreichten Impfdosen.
Da die Chargennummern im elektronischen Impfpass im Gegensatz zum gelben Papierausweis nicht bekannt sind, kann auch nicht nachverfolgt werden, welche Charge welche Nebenwirkungen verursacht hat.

Zu der Theorie der Sache mit der Kochsalzlösung gibt es zwei Vorfälle.
In Friesland sind einer Krankenschwester mehrere Ampullen mit Impfstoff hingefallen und zerbrochen. Da sie deswegen keinen Ärger bekommen wollte, hat sie nur die Hochsalzlösung weitergegeben.
Die Krankenschwester darf seit dem Bekanntwerden nicht mehr impfen.

In Indien wurden Impfwillige betrogen, da mehrere Ärzte „Impfstoff” verkauft haben, obwohl sich in den Ampullen nur Kochsalzlösung und Placebos befunden hatten. Dies war sehr schnell aufgeflogen, weil der Impfstoff sehr teuer war und weil Impfwillige für die Impfung bezahlen mussten und nachgehakt hatten.
Den Ärzten wurde die Approbation entzogen. 

Wodarg begibt sich in Welten der Mutmaßungen und Spekulationen, um zu versuchen, seine Fantastereien zu beweisen. Beweise für seine kruden Hypothesen bringt er allerdings nicht vor.
Er beschränkt sich oft auf Aussagen wie „Das weiß doch jeder.” oder „Das wäre möglich”.
Er bleibt Beweise schuldig.

Der „Corona-Ausschuss” macht nebenbei bemerkt stundenlange Videokonferenzen, in denen sehr oft Fake-News verbreitet werden. Wirkliche Beweise erbringt dieser nicht. Er gibt sich allerdings den Anstrich, hochoffiziell zu sein, was aber in keinster Weise stimmt.

Besonders in diesem Jahr wird viel darüber diskutiert, ob in unserem Land die Meinungsfreiheit leidet. „Amnesty International”, sagt, dass die Meinungsfreiheit bedingt durch die sogenannten „Querdenker” oder durch Populisten gefährdet sei.

Ist dies haltbar?

„Man kann nichts mehr eine kritische Meinung haben, ohne dass man als Rechter gilt”, hört man oft.
Dies liest man wie gesagt sehr oft, die Frage ist aber, ob es sich wirklich so darstellt.

Man muss unterscheiden zwischen Meinung und Widerspruch – These und Antithese, eventuell mit Synthese – und Meinung, die man nicht äußern darf.
Wenn man seine Meinung äußert, zum Beispiel bezugnehmend auf oben und man sagt, dass man nicht möchte, dass mehr Flüchtlinge ins Land kommen, muss man damit rechnen, dass jemand widerspricht und einen möglicherweise als „Rechter” bezeichnet.
Das ist sein recht, denn er kann ja der Meinung sein, dass jemand, der sowas denkt, ein „Rechter” ist.

Genauso ist es mit dem sogenannten „Genderismus” und dem „Gendersternchen”.
Nur, weil man das gutheißt, muss man kein „Linker” oder „Grüner” sein Ebenso muss man kein „Rechter” sein oder „Anti-Demokrat”, wenn man dagegen ist.
Man kann aber die Meinung vertreten, dass jemand, der gegen „Gendersimus” ist, ein „Rechter” ist, auch wenn dies eine Pauschalisierung darstellt. 

Wenn nun jemand sagt, er akzeptiert nicht, dass sich jemand gegen das „Gendersternchen” ausspricht, ist dies mangelnder Respekt und fehlende Toleranz.
Dies hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun.

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Artikel 5, Absatz 1, Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

Das sieht schon etwas anders aus als gefühlte Einschränkung.

Es scheint so zu sein, dass der gegenseitige Respekt fehlt oder auch nur die nötige Reife, die Meinung des anderen anzuerkennen.

In der DDR durfte niemand seine Meinung gegen das SED-Regime erheben.
Dies konnte massive Konsequenzen wie Berufsverbot oder Gefängnisstrafen nach sich ziehen.
Aber auch in vielen selbst-deklarierten „Demokratien” ist es leider immer noch so.
Das aktuell bekannte Beispiel ist Alexej Nawalny, der die Regierung von Putin kritisierte und fast einem Attentat zum Opfer fiel und nach seiner Rückkehr nach Russland auch gefoltert wurde.

Die Meinungsfreiheit ist bei uns nicht eingeschränkt. Man kann es daran sehen, dass man für seine kritische Meinung zum Beispiel gegenüber der Regierung nicht bestraft wird.

Etwas anderes ist auch die sogenannte „Meinungspolizei”.
Manche angehörigen von mehr oder weniger radikalen oder extremistischen Gruppen lassen gegenteilige Meinungen zu ihren nicht so und werfen dann Moral-Schein-Argumente in die Diskussion, mit denen sie versuchen, die Meinung anderer zu „korrigieren”.
Dazu gehört auch die „politische Korrektheit”. Manche sind beispielsweise davon überzeugt, dass man in Anreden auf bestimmte Floskeln verzichten solle, um niemanden zu benachteiligen oder zu ignorieren.
Statt „Sehr geehrte Damen und Herren” solle man „Sehr geehrte Anwesende” sagen, da es ja sein könne, dass sich transsexuelle und andere benachteiligt fühlen könnten.
Sie „korrigieren” einen laufend, wenn man sich in deren Augen nicht „korrekt” verhält und versuchen so, auf penetrante Weise ihre Meinung oder Weltansicht durchzusetzen, ohne Rücksicht auf Verluste durchzusetzen.

Dies hat aber auch nichts mit Meinungsfreiheit zu tun, denn der „Staat” hat dies nicht unter Strafandrohung von oben angeordnet.

Was momentan als „Meinungsfreiheit” angefochten wird, ist die „Argumentation” vieler, dass sie Widerspruch nicht akzeptieren und tolerieren können.

Etwa fünfzig Schaupieler sind angetreten und haben in Videobotschaften ihren Unmut über die Corona-Politik des Bundes kundgetan. Es sollte überspitzt und satirisch sein, was sie sagten, doch sie haben das Gegenteil erreicht.

Die Intention ihrer Botschaft sollte sein, dass die Bundesregierung die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie völlig überziehe und viele ihren Job und ihre Existenzgrundlage verlören.
Das ist zwar faktisch richtig, doch die Art der Darstellung und der Umgang mit der pandemischen Lage in den möchte-gern-lustigen Clips ging daneben und führte die gut gemeinte Aktion selbst ad absurdum.

Richy Müller atmete aus einem Müllbeutel ein und atmete in einen andere aus und meinte, dies wäre die Lösung, um die Pandemie zu besiegen.
Dies war die zynische Ausuferung der Kritik schlechthin.

Viele Corona-Infizierte werden fremdbeatmet, weil deren Lungen stark in Mitleidenschaft gezogen sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Menschen überleben, ist sehr gering.

Richy Müller meint jedoch mit seiner Müllbeutel-Atmung, dies wäre lustig.

Mitgefühl scheint manchen der Protagonisten der sogenannten Aktion „allesdichtmachen“ sehr zu fehlen, denn alle Videos sind gleichgestrickt. Nirgends wird ein Krankenpfleger oder eine Krankenschwester gelobt für deren uneingeschränkten Einsatz, Schwerst-Covid-Erkrankten das Leben retten zu wollen.

Der „Mitleid“ bezieht sich eher darauf, dass man selbst zwar über die Runde kommt, aber eigentlich alles andere den Bach heruntergeht.
Auch die Forderung, man sollte „alles dicht machen“, kommt in den vermeintlichen „Botschaften“ der Akteure nicht an, wenn man bedenkt, dass auf höchsten Niveau zwar geklagt, andererseits aber offen gelassen wird, welche Alternativen sie vorschlagen.
Zudem kommt, dass andere Schauspieler und Kulturschaffende sich von der Aktion distanzieren und den Akteuren von „allesdichtmachen“ vorwerfen, billigen Populismus zu machen. Auch sagten die Kritiker, dass die Aktion nach hinten losgegangen sei.

Einige von den Akteuren zeigten nach der Kritik vordergründig Reue, doch dies ist nur ein Armutszeugnis ihres fehlenden Selbstbewusstseins.
Wenn man von manchen hört, sie hätten sich keine Gedanken gemacht, was sie anrichten hätten können oder dass man einfach mitgemacht hätte aus „Solidarität“, kann man sich schon vor die Stirn klatschen und schlussfolgern, ob einige nur tote Fische sind, die gerne mit den anderen mitschwimmen, anstatt sich umzudrehen und gegen den Strom zu schwimmen.

Es geht hierbei um Meinungsfreiheit und Kulturfreiheit, aber wer erst mitmacht, weil er oder sie es „cool“ findet und beim ersten Gegenwind die Segel neu anstreicht, beweist nur, ein Massenschwimmer zu sein.

„Beforeigners” mit dem deutschen Zusatz „Mörderische Zeiten” ist eine Krimiseire durchmischt mit Fantasy-Elementen und kann momentan über die ARD-Mediathek angeschaut werden.
Die Hintergrundgeschichte ist, dass Menschen aus verschiedenen Epochen seit Jahren unter anderem im Wasser des Osloer Hafens auftauchen. Diese integrieren sich mehr oder weniger in die „Jetztzeit”.

Am Hafen wird eine ermorderte „Zeit-Migrantin” aus der Steinzeit gefunden.
Im Ermittlerteam ist auch eine „Zeit-Migrantin” aus der Wikingerzeit des elften Jahrhunderts dabei, die eine Ausbildung als Polizistin absolviert hat.
Bei den Ermittlungen treffen die Polizisten auf einen Menschenhändlerring, der „Zeit-Migrantinnen” aus dem Wasser fischt und sie an Bordelle und ähnliches verkauft.

Diese Serie geht über sechs Episoden, die jeweils 45 Minuten lang sind.

Die Handlung der Serie plätschert vor sich hin. Langeweile macht sich breit beim Schauen und man hat Probleme, nicht einzuschlafen.
Die ganze Geschichte um den Menschenhändlerring hätte man in zwei Episoden abhandeln können, doch die Autoren der Serie wollten wohl eher die „Zeit-Migranten” wie Steinzeitmenschen, Wikinger und Personen aus dem neunzehnten Jahrhundert umfangreich beschreiben. Gelungen ist es ihnen aber nicht, obwohl einige gute Ansätze dabei sind.
Im Polizeiteam wird die „Neue” angefeindet, weil sie manchen nicht ins Bild passt, Darstellungen von der nicht mehr existieren Kultur der „Zeit-Migranten” überzeugen nicht. Alles ist sehr oberflächlich und deckt nur Klischees ab, mehr leider nicht.

Der interessante Name „Beforeigners” ist ein Misch aus „before” (vorher) und „Foreigner” (Ausländer).

Ich habe mir die Serie angeschaut, weil ich gehofft hatte, das irgendetwas Spektakuläres passiert, doch das ist nicht geschehen.

In den viereinhalb Stunden der Serie wird leider nicht aufgeklärt, warum die „Zeit-Migranten” auftauchen.
In einer Szene wird auch gezeigt, dass es mindestens ein Mädchen gilt, dass von der „Jetztzeit” in die Wikingerzeit kam.
Kurioserweise ist es das Mädchen, dass irgendwann als Erwachsene in die „Jetztzeit” kommt und Polizistin wird.

Ich bin ja Fan von Science-Fiction und Zeitreisegeschichten, doch mich hat „Beforeigners” nicht vom Hocker gehauen.
Die Serie lohnt sich nicht anzuschauen.

Ob „Justice League“, „Avengers“ und wie immer die Kämpfer für das Gute heißen, sie treten eigentlich auf der Stelle. Das Gute siegt nie wirklich. Wenn es mal passieren sollte, ist dies nur von kurzer Dauer, denn irgendwo zieht sich etwas zusammen.

Die Superhelden könnten ihre vereinten Kräfte zur Veränderung der ganzen Menschheit einsetzen. Sie könnten Armut, Hunger, Ungerechtigkeit beseitigen.
Das ist aber nicht im Sinne des oder der Erfinder(s).
Lieber wird weiter auf die Gegner draufgehauen.
Das Gute siegt, doch die nächsten Bösen stehen schon auf dem Teppich und warten auf den Angriff.

Die Erfinder dieser Heldensagen haben schon längst gemerkt, dass ihre Zwiste und Kämpfe sich mit anderen Akteuren wiederholen und nichts Neues passiert, doch sie machen weiter.

Irgendwann …

Eine mysteriöse Person erscheint und pocht darauf, das das Universum im Gleichgewicht sein müsse, für ewige Zeit.
So war es immer und so muss es immer sein.
Gerne nimmt man das Symbol des Ying und Yang, das darstellt, dass das eine zum anderen gehört und dass beides fest miteinander verwoben ist. Das eine kann ohne das andere nicht existieren. Gerne nimmt man sich die asiatische Philosophie zur Hilfe, mit dem Hintergedanken: „Diese versteht sowieso kein Nicht-Asiate!“

Das klappt in der Regel als Ausrede immer.

Mögen es sogenannte „Hüter” sein, Magier, mysteriöse Wesen, Halbgötter oder Aliens, die fähig sind, die Realität zu manipulieren!

Diese Wesen sind ewig alt und beobachten die Helden und Schurken.
Sie bewahren das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse.
Dieses Gleichgewicht darf weder ein Superheld noch ein Superschurke stören.
Die Bewahrung ist der ewige Kampf im Universum.
Wenn das Gleichgewicht nicht mehr bestünde, wäre alles zerstört.

Einen kleinen Haken haben diese Erzählungen allerdings.

Wenn die Superhelden, also die Vertreter des Guten plötzlich triumphieren und alles „Friede, Freude, Eierkuchen“ ist, kommen diese Wesen oder zumindest eins davon.
Dieses Wesen erklärt dann, dass es eingreifen müsste oder musste, um das Gleichgewicht wieder herzustellen. Die Superhelden dürfen schließlich nicht „Herrscher über das Gute“ sein. Gut und Böse habe es schließlich gegeben seit „Anbeginn aller Zeiten und darüber hinaus“.
Die Geschichte ist so alt wie das Universum selbst und die pseudo-religiösen Erklärungen tun beim Sehen, Hören oder Lesen weh.

So verlieren die Superhelden die Macht zu herrschen und die „Ewige Ordnung“ ist wieder hergestellt.

Das mysteriöse Wesen taucht manchmal auch als Gegner der Superhelden auf und gibt sich irgendwann zu erkennen und legt seine Absichten dar.
Dieses Wesen hat im Gegensatz zu den Superhelden die „ewige Weisheit“ und die Superhelden ordnen sich irgendwann dem „Gleichgewicht“ unter.

Wenn es andersherum läuft, greift dieses Wesen nicht ein, oder nicht wirklich.
Wenn in einer Region des Universums das „Chaos“ regiert, entstehen laut einer „ewigen Weissagung“ plötzlich Superhelden, die das „Chaos“ beseitigen.
Wenn sie es geschafft haben, geht die Geschichte wieder von vorne los mit dem Wesen und dem „Gleichgewicht“.

Wenn „Superschurken“ über eine Region des Universums mit „Chaos“ regieren, greift das Wesen also nicht ein.
Dafür sind ja die Weissagungen und natürlich der unerschütterliche Glaube der Geknechteten zuständig, sich zu erheben. Irgendwann ist das Leid ja so groß, dass es zum Aufstand kommt.
Manchmal gibt es dann auch Superhelden mit ihren Superkräften, die dann die Superschurken besiegen. Diese Superhelden tauchen plötzlich auf.
Die Ausrede ist das, dass es eine „Weissagung“ gab, die angekündigt hätte, dass so ein Superheld – Erlöser (?) – kommen würde.

Bei der Ausgestaltung der Geschichte um das Gleichgewicht gibt es auch Kuriositäten.

So kann es auch passieren, dass das Gute geherrscht hatte und dann jemand seine Macht missbraucht hat. Deswegen gibt es seit Millionen von Jahren den Kampf gegeneinander.

Heldenepen sind so einfach zu durchschauen. 

Voriges Jahr, am 27.1.2020, wurde der erste Corona-Infizierte in Deutschland identifiziert und verifiziert. Es war ein Mann aus Bayern, der auf einem Seminar mit einer chinesischen Kollegin war und sich bei ihr angesteckt hatte. 

Laut der behandelnden Ärztin war diese Krankheit neuartig, da man infiziert und infektiös sein konnte, ohne Symptome zu zeigen.
Der Ärztin wurde leider erst nicht geglaubt.

Seitdem ist ein Jahr ins Land beziehungsweise in die Welt gezogen.

Die traurige Bilanz ist, dass weltweit fast hundertmillionen erkrankt und mehr als zweimillionen Menschen leider an Corona (Covid-19) verstorben sind.
In Deutschland sind es circa 2.1 millionen Infizierte und etwas mehr als 53 000 Tote.

Am 11.3.2020 rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Pandemie aus, was bedeutet, dass die Seuche sich über die ganze Welt unkontrolliert ausbreitetet.
Etwas ein Dreivierteljahr danach sind endlich Impfstoffe verfügbar und viele Menschen sind schon geimpft.
Ein Licht am Ende des Tunnels ist zu sehen.

Was in dieser Zeit alles passiert ist!

Meine Gattin und ich waren im Februar vorigen Jahres auf der Intergastra, der internationalen Gastronomiemesse, in Stuttgart, als noch niemand wirklich die Krankheit ernstnahm. Es hieß, sie sei weit weg, obwohl manche Koch-Teams aus Asien zu Hause blieben, weil es bei ihnen Infizierte gab oder sie noch oder schon wieder in Quarantäne waren.
Am Wochenende wurden dann vorsorglich Automaten mit Desinfektionsmittel aufgestellt, mehr allerdings pro forma.
Bei der Kochmeisterschaft feierten wir mit Niederländern, Thailändern, Schweden und vielen anderen mehr.
Überall war ausgelassene Stimmung.

Dann wurde es ernster.
Die Zahlen in Deutschland stiegen langsam, aber stetig an. Als es knapp 27 000 Infizierte gab, wurde der erste sogenannte „Lockdown” initiiert.
Kurz vorher dachte noch niemand daran, beim Einkaufen eine Maske zu tragen.
Zu der Zeit gab es „Schlachten“ um Toilettenpapier.
Abstand wurde eingehalten, wenn es ging.

Im Sommer flachten die Zahlen der Neuinfizierten ab beziehungsweise hielten sich auf niedrigem Niveau, was auch durch die Maskenpflicht geschuldet war.
Niemanden überraschte wirklich, dass sie nach dem Sommer wieder stiegen.
Im Herbst und jetzt über den Winter kam es dann zum Fiasko. Es gab Tage, da waren die Neuinfektionen höher als die Insgesamtinfizierten im Frühjahr, als der erste „Lockdown“ kam.

In den Medien wurde die Pandemie Anfang 2020 zwar als schlimm bezeichnet, doch die Politiker spielten sie erstmal herunter.
Ich muss zugeben, dass meine Gattin und ich sie auch erst für harmlos hielten. Irgendwann kam aber das Erwachen. Leider!

Meine Gattin und ich tragen Masken und halten Abstand, vermeiden Treffen und viele Menschenaufläufe.
Wir sind nicht erkrankt.

Vorige Woche bekam ich die Impfung gegen Corona (Covid-19), weil ich an einem Arbeitsplatz tätig bin, der hoch-aerosol- und virus-behaftet ist.
Meine Gattin bekommt ihre Impfung Mitte dieser Woche. Die zweite Impfung, also die Folgeimpfung, bekommen wir Anfang und Mitte Februar.

Innerhalb der „Pandemie-Zeit“ häuften sich sogenannte Fake-News, also wissentlich gestreute Falschmeldungen.

Während Anfang 2020 noch gesagt wurde, dass die Regierung die Krankheit nicht ernstnähme – Überschrift: „Frau Merkel, diese 1000 Corona-Toten gehen auf Ihr Konto.“ – veränderten sich die Hetzkampagnen in genau das Gegenteil.
Es wurde gegen die Regierung gehetzt, dass sie es übertriebe mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und vieles mehr.
Das war schon seltsam, denn genau die gleichen Medien postulierten genau das Gegenteil als noch vor ein paar Wochen.
Gepaart mit Hetze, Fake-News und angeblich wissenschaftlichen Erkenntnissen, die nicht empirisch verifiziert wurden oder Blablabla und Lügen waren, wurde behauptet, die Pandemie wäre nicht so schlimm.
Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wurden als falsch und überzogen dargestellt. Immer wieder gossen die gleichen Personen die altbekannten und schon falsifizierten Nachrichten von Neuem auf.
Dazu kam die Unzufriedenheit vieler Unternehmer und Privatpersonen, bei denen auch sehr oft nur die eigene Lage im Fokus stand und nicht auf das große Ganze gesehen wurde.

Auch dass Rechtspopulisten „Leugnern“ und Lügnern eine Plattform boten, war schlimm.

Momentan konzentrieren sich die Fake-News auf das Impfen.
Kurios ist übrigens die Berichterstattung eines auch in Deutschland bekannten in Russland beheimateten Fernsehsenders.
Als in Russland der Impfstoff „Sputnik 4“ zugelassen und verimpft wurde, gab es Lobeshymnen auf die Forscher und in deren Berichterstattung gab es keine negativen Stimmen aus der Bevölkerung. In Russland scheint es keine Impfgegner zu geben.
Nach ein paar Wochen schimpft genau die gleiche Mediengesellschaft über das Impfen in Deutschland wie die Kesselflicker. Es werden Horrorszenarien gemalt, die in den Mad-Max-Filmen nicht besser hätten sein können. Impfnebenwirkungen werden hochstilisiert und massiv übertrieben.
Es wird geschwafelt von „Genmanipulation“ und „Genozid“ durchs Impfen und dergleichen mehr. Man verbreitet schon längst bewiesene Falschdarstellungen als „neue Erkenntnisse” zum Selbstzweck, nur um hetzen zu können, mehr nicht.

Was mich sehr bedrückt hat, ist, dass ich wie viele Andere erkennen musste, in welchem egoistischen und egozentrischen „System“ wird leben.

Jeder meint, die Welt sei seine Bühne.

Anstatt sich an die Maskenpflicht zu halten, um andere zu schützen, kämpft man nur um die Abschaffung, um sich selbst nicht verbiegen zu müssen. Man klammert sich, auch wissentlich, an Halbwahrheiten und Lügen und verbreitet diese, um bloß nicht Einschnitte hinnehmen zu müssen. Man sieht um sich herum nicht die anderen Menschen, die stellenweise schwer leiden.
Alles nur, weil man seine egoistischen „Freiheiten“ nicht für eine kurze Zeit für Andere opfern will. Dazu koaliert man auch mit Rechtspopulisten und Hetzern. Nur das eigene Bedürfnis und das eigene Ziel ist wichtig.

Die Pandemie hat gezeigt, in welcher „Welt“ viele von uns leben.

Dazu kommt noch die selbstverursachte Bildungsmisere.
Lehrer sind kaum bereit, digitalen Unterricht zu machen und kopieren lieber Papierblätter mit Aufgaben und verschicken diese an Schüler und sammeln diese wieder wie normale Hausaufgaben ein.
KITA-Mitarbeiter suhlen sich in Weltuntergangsszenarien, anstatt über ihren eigenen Schatten zu springen.

Über den Winter wird mit den Kindern Schlitten gefahren. Dazu treffen sich viele Familien, als wenn es keine Pandemie gäbe. Der Tenor scheint wohl zu sein, man kenne sich ja und Bekannte steckten sich nicht gegenseitig an.
Dies sind übrigens die Gleichen, die sich dagegen aussprechen, dass Schulen, Kindergärten und ähnliches wieder öffnen dürfen, weil die Infektiosität in den Räumen zu hoch sei.

Dann kam Ende Dezember die Impfung dran.

Während vornehmlich in Altenheimen geimpft wird, läuft parallel auch die Akquirierung der Personengruppen über 80, sowie Krankenhaus- und Pflegepersonal, aus der Gruppe, die viel Kontakt mit Infizierten haben.
Leider glänzten auch hier wieder die Egoisten, wie hier schon berichtet wurde. Mitarbeiter aus Krankenhausverwaltungen, die noch kein Anrecht auf eine Impfung haben, haben sich Impfungen erschlichen und feiern sich groß. Durch Aufdeckungen und Kommunikation mit zum Beispiel dem baden-württembergischen Sozialminister, der auch den Gesundheitsbereich abdeckt, kommt dem zumindest ein Riegel, wenn auch noch ein kleiner, vorgeschoben werden.

Unzufriedenheit hat auch die Beschaffungslogistik der Bundesregierung geschürt. Aber auch die EU hat sich nicht gerade, vorsichtig ausgedrückt, hervorgetan, was vernünftige Beschaffung angeht.
BioNTech/Pfizer, Moderna und nun auch AstraZeneca können nicht soviel produzieren, wie sie erst behauptet haben.
BioNTech/Pfizer hatte sich zudem bei der Bundesregierung beschwert, dass aus einer Ampulle statt fünf nun sechs Dosen gezogen wurden. Das Unternehmen fordert nun Nachverhandlungen, da nicht mit ihnen abgesprochen war, dass mehr – in diesem Fall zwanzig Prozent – aus einer Lieferung herausgeholt würde. Dass zu wenig Impfdosen geliefert wurden, interessiert dieses Unternehmen in keinster Weise.
Pures Kapitalinteresse gegen Verantwortung!

Die Pandemie hat uns gezeigt, woran wir gesellschaftlich und psycho-soziologisch wirklich arbeiten müssen.

Zehn Jahre ist es jetzt her, dass wir den sogenannten „Schwabenstreich“ von ein paar Verwirrten in Bonn verhindert haben.
In Stuttgart wird der neue unterirdische Durchgangsbahnhof mit dem Namen „Stuttgart 21“ alias „S21“ gebaut.
Als mit dem Bau angefangen wurde, formierten sich die sogenannten „K21-er“, also Anhänger einer nicht näher beschriebenen Variante, den bestehenden Kopfbahnhof zu sanieren. Dieses Projekt ist unter den S21-Gegnern als „Kopfbahnhof 21“ oder „K21“ bekannt. Es gibt aber keine Projektbeschreibung davon und auch keine Kostenrechnung.
Jeden Montag finden (immer noch) in Stuttgart seit über zehn Jahren Demonstrationen gegen S21 statt, obwohl der Neubau beziehungsweise Umbau schon sehr weit fortgeschritten ist.
Zu Anfang der Proteste wurden sogenannte „Schwabenstreiche“ veranstaltet.
Um ihren Unmut auszudrücken, nahmen die K21-er, auch „Keintologen“ genannt, Trillerpfeifen und machten montags zu Beginn der Demonstrationen Lärm.
Diese sogenannten „Schwabenstreiche“ fanden auch von S21-Gegnern statt, die nicht in Stuttgart wohnten oder sich gerade nicht dort aufhielten.
Schwabenstreiche sind historisch gesehen Handlungen, die entweder als töricht oder als wagemutig angesehen werden können, je nachdem, ob man sie positiv oder negativ interpretiert. Der Begriff stammt ursprünglich von den Erzählungen über „Die Sieben Schwaben“, die sich ungeschickt verhielten, und wurde später von dem Dichter Ludwig Uhland in seiner Ballade “Der wackere Schwabe” umgedeutet, um eine heldenhafte Tat eines schwäbischen Ritters zu beschreiben.
Aber nun wieder zum Thema!
Wir sind bekanntermaßen S21-Befürworter und sind damit direkt erklärte Feinde der K21-er.
Da die K21-er sich sektengleich als „Inhaber der Wahrheit“ ansehen, sind in deren Augen S21-Befürworter Idioten und man darf uns denunzieren und so weiter.
Wie bei jeder Sekte verkaufen die K21-er ihre Lügen, Halbwahrheiten und Tatsachenverdrehungen als „Wahrheit“ und folglich sind alle andern „Lügner“.
Wir hielten uns am 8.1.2011 in Bonn auf und hatten beruflich dort zu tun.
Mit unseren Kindern besuchten wir das deutsche Museum und waren anschließend nebenan Eislaufen.
Gegen 19 Uhr wollten wir wieder nach Hause fahren, doch wir sahen, wie sich ein paar S21-Gegner – „K21-er“ – sich mit Transparenten und Trillerpfeifen formierten.
Ich packte mein Videoequipment aus und drehte mir aus einem Poster eine sogenannten „Flüstertüte“.
Die Front der knapp zehn K21-er stand und skandierte die immergleichen Parolen „Baustopp jetzt“, „S21 will niemand“, „Oben bleiben“ und so weiter.
Ich hielt sprach in meine „Flüstertüte“ und bot ihnen Paroli und machte sie vor den Passanten lächelich.
Die Passanten fanden die Aktion interessant und lachten sehr über die „Aktion“.
Wir hatten dies alles filmisch aufgenommen und auf YouTube hochgeladen.
Als wir es zwei Tage online hatten, funktionierte plötzlich das Video nicht mehr.
Wir erfuhren, dass die S21-Gegner, die von uns Fotos gemacht und diese gegen unseren Willen online gestellt hatten, bei YouTube einspruch gegen unsere Auffzeichnungen eingelegt hatten mit dem Argument „Recht am eigenen Bild.“
Jetzt wurde es komisch.
Die S21-Gegner, die ihren Unmut mehr oder weniger durch meine Störung kundtun wollten und uns fotografierten und dies onlinestellten (Unsere Tochter war zu der Zeit noch minderjährig.) gingen hin und schwärzten uns bei YoutTube wegen „Recht am eignen Bild“ an.
Es wurde aber noch abstruser.
Die S21-Gegner zogen über uns bei Twitter her und behaupteten, erstens wir wären zu blöd ein Video zu bveröffentlichen und zweitens es hätte in Bonn keinen sogenannten „Schwabenstreich“ gegeben. Fotos, die wir bei Twitter als Beweis veröffentlichten, verschwanden, weil man uns wegen „Recht am eigenen Bild“ angeschwärzt hatte. Twitter scloss uns deswegen einige Tage aus. Genauso verhilet es sich bei Facebook, wo wir einigen Tage ausgeschlossen wurden, weil wir die „Persönlichkeitsrechte“ der abgelichteten Personen verletzt hätten.
Unser Abwesenheit wurde vekauft als „Resignation unsererseits, dass unsere „Lügen“ nicht funktioniert hätten.
Glauben Sie nicht alles, was die K21-er alias S21-Gegner erzählen!

Stеampunk ist eine (Sub-)Kultur.
Stеampunks kleiden sich angelehnt an das Viktorianische Zeitalter. Dazu kommen noch Verzierungen wie Uhren oder Zahnräder.
Die Kultur Steampunk hat die Bücher von Jules Verne, H.G. Wells und anderer Autoren als Vorbild.
Die Visionen von Jules Verne werden weiterentwickelt und / oder man stellt sich vor, was passiert wäre, wenn diese eingetroffen wären.
Die Technik würde auf Dampftechnologie und Mechanik basieren und nicht auf Elektrik und Mikro-Elektronik. Zudem sähen Geräte aus, als kämen sie aus dem 19. Jahrhundert, verschnörkelt und besetzt mit teilweise Edelsteinen oder Zahnrädern.
Ausgehend von H.G. Wells’ Roman „Die Zeitmaschine” sehen sich viele Steampunks als „Zeitreisende in Viktorianischer Gewandung”.

Steampunks oder „Zeitreisende in Viktorianischer Gewandung” treffen sich zu gemeinsamen Picknicks, gehen in Cafés, machen Photo-Shootings, besuchen Mittelaltermärkte oder flanieren bei Stadtfesten.
Man möchte sich schließlich zeigen.

Zum sehr großen Teil wird alles über soziale Onlinenetzwerke organisiert.
Einen Verein oder Dachverband gibt es nicht.

In der Regel hat jeder Steampunk einen sogenannten „Zeitreiseausweis”, in dem „Passierscheine”, „Marken” oder „Visa” von Picknicks und dergleichen mehr eingeklebt werden. Es ist ähnlich wie ein Poesiealbum.
Eine Vereinigung, die sich selbst „Das Amt …” (hier nicht näher bezeichnet) nennt, hat sich selbst legitimiert, die Zeitreiseausweise samt Visa zu organisieren, denn dies hatte auch die Idee mit den Zeitreiseausweisen.
Dieses „Amt …” wurde weder gewählt noch legitimiert, das „Oberhaupt” der Steampunks zu sein.
Es stellt sich aber selbst als „von allen Steampunks anerkannte Institution” dar.

Da jeder Steampunk und / oder jede Gruppe sich autark organisiert, kommt es stellenweise zu kuriosen Dingen.

Eine Person, die von sich selbst behauptete, Autor im Science-Fiction-Genre zu sein, hat vor kurzem den Steampunk entdeckt.
Ihre sehr einfach gehaltenen Geschichten spielten im 30. Jahrhundert. Raumschiffe kursierten durchs All, Aliens attackierten andere, es kam zu Weltraumschlachten und vielem mehr.
Plötzlich gab es in den „Geschichten” auch Raumschiffe, die „Wächterfunktionen über die Zeit” hatten.
Diese Abteilung nannte sich „Zeitreise-Amt”, was sich sehr ähnlich wie „Das Amt …” anhört.

Um seine Bekanntheit zu erhöhen, trieb sich der Autor unter einem seiner Online-Konten namens „Zeitreise-Amt” in Steampunk-Gruppen in den sozialen Onlinenetzwerken herum.

Ich hatte eine Veranstaltung, die sehr großen Anklang fand, in einem Steampunk-Forum gepostet.
Nach ein, zwei Wochen machte mich ein „Zeitreise-Amt” darauf aufmerksam, dass diese nicht legitim sei und ich sie zu löschen habe oder ich müsse sie vom „Zeitreise-Amt” legtimieren lassen.

Das war das erste Mal, dass ich von dem „Zeitreise-Amt” hörte.

Ich hatte erst gedacht, dass es sich um „Das Amt …” handelte, aber dieses gestaltete sich als eine Raumschiffflotte von nicht näher beschriebenen „Zeit-Kontrolleuren”, die aus dem 30. Jahrhundert kamen, als ich mir Informationen zu dem Online-Konto anschaute.

Der Ton war sehr barsch, als ich fragte, um wen es sich denn handle.
Es wurde direkt von mir verlangt, mehr Respekt zu zeigen, denn das „Zeitreise-Amt” könne mir auch meine „Zeitreise-Lizenz” entziehen.
Ich hakte nach, wie sie auf so etwas kämen, worauf mir diese „Institution” sehr arrogant kam, indem sie entgegnete, ich hätte keine Fragen zu stellen und solle gefälligst gehorchen.
Sie behandelte mich wie ein kleines Kind, das von seinen Eltern wegen Ungehorsam harsch getadelt wurde.
Ich blieb freundlich und stellte Fragen, die aber weiterhin in barschem Ton damit erwidert wurden, ich hätte kein Recht, Fragen zu stellen und solle endlich tun, was mir gesagt wurde.
Ich ignorierte die Aufforderungen.
Nach ein paar Minuten sollte ich eine Kopie meines „Zeitreiseausweises” posten, da ich nicht wüsste, wie Zeitreisende sich zu verhalten hätten.
Anstatt mir zu erklären, warum ich dies tun solle, wurde man mir gegenüber sehr ungehalten und autoritär.

Ich erkundigte mich beim „Amt …”, was in sie gefahren wsei, bekam aber von ihnen gesagt, dass ihnen so eine „Institution” nicht bekannt sei.
Auch niemand von den Steampunks in der Gruppe kannte sie. 

In der Gruppe herrschte Aufruhr, weil ich nicht der Einzige war, den das „Zeitreise-Amt” autoritär aufforderte, die Zeitreiseausweise zu kopieren und online zu stellen.
Dies wollte niemand – allein aus datenschutzrechtlichen Gründen – tun.

Das „Zeitreise-Amt” sprach daraufhin „Zeitreise-Verbote” gegen uns aus und mente, dass alle „Zeitreisen-Lizenzen” von dem Zeitpunkt an ungültig seien.

Was „Zeitreise-Lizenzen” waren, konnte mir niemand beantworten. Dieser Begriff war nur dem „Zeitreise-Amt” bekam und dieses redete nur um den heißen Brei herum.

Im Hintergrund hatten schon einige von unserer Gruppe Kontakt mit dem „Amt ...” aufgenommen und genauso wie ich erfahren, dass dies keine „Aktion” von ihnen sei. Es vermutete, jemand wolle sich einen Scherz erlauben.
Nicht nur ich, sondern auch andere hatten es auch erst für einen Scherz gehalten, aber nachdem man uns sehr arrogant gekommen war und einige sogar das Wort „Beleidigungen” in das Gruppenforum geworfen hatten, wussten wir, dass dem nicht so war. 

Wir forderten das „Zeitreise-Amt” auf, sich zu legitimieren, weil ja schließlich jeder kommen könne und sich den Anstrich einer offiziellen Stelle geben könne.
Wir sagten auch, dass wir das verhängte Zeitreise-Verbot nicht anerkennten.

Nach dummen, arroganten Floskeln, dass es „überhaupt nichts zeigen müsste”, postete das „Zeitreise-Amt” eine „Urkunde”.
Darin legitimierte die „Administration der Weltraumflotte des 30. Jahrhunderts” das „Zeitreise-Amt” als „Wächter über die Zeit und alle Zeitreisende”. Der „Imperator” hatte die „Ernennungsurkunde” selbst unterzeichnet. 

Dass in der „Urkunde” einige Rechtschreibfehler waren, spielte keine Rolle.

Dann kamen wieder die Aufforderungen, dass wir endlich unsere „Ausweise” posten sollten, der niemand nachkam.
Das „Zeitreise-Amt” verhängte daraufhin „Zeitreise-Verbote für alle Mitglieder der Gruppe” und sagte, dass der Administrator diese Gruppe schließen solle, weil es sich um eine illegale Versammling handele.

Da wir nicht auf den Mund gefallen sind, ließen wir uns irgendwelche Direktiven einfallen und attackierten das „Zeitreise-Amt” damit. Wir sprachen uns über „Persönliche Nachrichten” ab.
Das „Zeitreise-Amt” verwarf alle Einsprüche von uns mit dummen Antworten, wie „Die gilt nicht (mehr)” oder ähnlichem. Ebenfalls wurde immer darauf hingewiesen, dass es sich nicht rechtfertigen müsse, sondern wir zu gehorchen hätten. Alles, was es mache, entspräche dem Wunsch des „Imperators”.

Wir erklärten das „Zeitreise-Amt” für null und nichtig, worauf wir wieder arrogant angegangen wurden und uns angekündigt wurde, dass, wenn wir unsere „Ausweise” nicht posteten, diese für ungültig erklärt würden. Zudem hätte das „Zeitreise-Amt” von dem Anbieter des Onlinenetzwerkes Antwort erhalten, dass diese illegale Gruppe in ein paar Minuten geschlossen würde.

Ein Administrator der Gruppe hatte über „Persönliche Nachtrichten” versucht, mit dem „Zeitreise-Amt” zu kommunizieren und zu erfahren, was die Intention sei, was aber gelang.
Er schloss daraufhin das „Zeitreise-Amt” aus der Gruppe aus, worauf ein riesiger Streit zwischen dem Administrator und ihm ausbrach per „Persönliche Nachrichten”.
Der Administrator zeichnete die frechen und anmaßenden Dialoge auf undveröffentlichte sie in der Gruppe.
Er blockierte das Konto nach einigen Mitnuten und wurde so nicht weiter belästigt.

Als ein Vertreter des „Amts .…” in der Gruppe erschien, war das „Zeitreise-Amt” schon ausgeschlossen und blockiert.
Das Amt …” erklärte in einer Stellungnahme, dass es sich vom „Zeitreise-Amt” distanziere und machte darauf aufmerksam, dass es keine Kooperation mit ihm gegeben habe und gebe.

Die Steampunk-Gruppe existiert übrigens immer noch.

Das „Zeitreise-Amt” meinte also, auf diese Weise in den Steampunk einsteigen zu können.

In den nächsten Tagen spukte das „Zeitreise-Amt” in vielen Steampunk-Gruppen herum und mischte weiter auf, in genau der Art und Weise, wie bei uns.
Es erklärte sogar „Das Amt …”, dass hier nicht näher benannt wird, für abgesetzt.
Innerhalb kürzester Zeit war das „Zeitreise-Amt” in fast allen Steampunk-Gruppen gesperrt und ausgeschlossen.

In den „Geschichtchen” des Autors wurde das „Zeitreise-Amt” sehr gelobt dafür, dass es „Zeitreise-Verbote” verhängt, illegale Versammlungen aufgelöst und ein „Amt ...” abgesetzt hätte, da es gegen die Regeln der „Weltraumflotte” verstoßen und sich zudem uneinsichtig gezeigt hätte.

Nachforschungen meinerseits ergaben, dass hinter dem „Zeitreise-Amt” und der ominösen „Weltraumflotte” eine Person mit zig Online-Konten stand.
Der Autor der Science-Fiction-„Geschichtchen”, denn „Romane” oder „Bücher”, wie der Autor seine geistigen Werke selber nannte, waren es nicht.
Die „Bücher”, die er herausgebracht hatte, waren kurze Geschichten auf einer anscheinend selbstgebauten Webseite, die er „Verlag” nannte.
Alle Storys kamen mir sehr bekannt vor.

Er wollte auch wohl im Science-Fiction-Genre Fuß fassen, indem er eine „Science-Fiction-Convention” in einem Jugendzentrum in seinem Wohnort initiiert hatte, zu der zwei Personen kamen.
Es wurden Spiele auf Computer gemacht, mehr nicht.
Auf seiner Webseite wurde die „Con” in den Himmel gehoben, aber nur ein Foto von den Dreien veröffentlicht.

Das „Amt …”, das die Zeitreiseausweise herausgibt, erwirkte eine einstweilige Verfügung gegen das „Zeitreise-Amt”.
Der Autor musste bestimmte Passagen in den „Geschichtchen” löschen.

Kein Steampunk kooperierte übrigens mit dem „Zeitreise-Amt”.

So kann man sich selber ins Aus setzen.

Das „Zeitreise-Amt” geriet in Vergessenheit.

Einige Monate später bekam ich eine E‑Mail über die Webseite der Zeitpolizei.
Es stellte sich heraus, dass es das „Zeitreise-Amt” noch gab.

Der Autor, der dahinter steckte, wusste nicht, wer ich bin beziehungsweise wir uns von seinen unverschämten Auftritten in den Steampunk-Gruppen kannten, und ich die Webseite der Zeitpolizei innehabe.
Die Zeitpolizei wurde, wie immer bei dem „Zeitreise-Amt”, in anmaßendem Ton aufgefordert, dass sie ihre Aktivitäten ab jetzt dem „Zeitreise-Amt” unterzuordnen habe, weil der „Imperator” dies so angeordnet habe. Ihre leitenden Offiziere wären abgesetzt und würden durch neue ersetzt.

Ich stellte mich „dumm” und hakte nach.

Eine Antwort-Mail forderte mich genau in dem gleichen Ton wie einst in der Steampunk-Gruppe auf, zu tun, was das „Zeitreise-Amt” verlange. Auf der Webseite solle jetzt erscheinen, dass die Zeitpolizei eine untergeordnete Abteilung des „Zeitreise-Amtes” sei und keine eigenen Befugnisse habe. Alles sei auf das „Zeitreise-Amt” zu übertragen. Auch sollte ich dem „Zeitreise-Amt” einen Voll-Zugang zur Webseite der Zeitpolizei geben. Es wurde angedroht, dass die Webseite ansonsten attackiert werde von der „Weltraumflotte”. Signiert war die Mail vom Imperator.

Ich schrieb zurück, dass die Zeitpolizei sich nichts befehlen ließe und skizzierte die Aufgaben der Zeitpolizei.
Ich hatte schon vor einigen Monaten recherchiert, wer die Realperson hinter dem ganzen Kram war und schrieb auch seine Daten samt Adresse in die Mail.
Es folgten weitere und immer dreistere Mails, irgendwann sogar mit der Aufforderung, ihm die Webseite ganz zu übergeben.

Attacken gegen die Webseite der Zeitpolizei hatte es glücklicherweise bis zum „Zeitreise-Amts” nicht gegeben, doch ich hatte vorsorglich am Tag der Drohungen Anzeige erstattet.

Nach einigen Wochen hörten die anmaßenden Mails von der „Weltraumflotte” und dem „Zeitreise-Amt” auf.

In den sozialen Onlinenetzwerken gibt es die Online-Konten anscheinend nicht mehr.

Auf der Webseite des Autors tauchen sporadisch einfach gestrickte „Geschichtchen” auf, auch welche, die sich mit Zeitreisen beschäftigen, doch nirgends tauchen darin Namen wie „Das Amt…”, die Zeitpolizei et cetera auf.
Die „Geschichtchen” spielen größtenteils auf der Erde, weil dort der Sitz der „Weltraumflotte” ist. Ab und zu passiert es einem Raumschiff, dass es in eine andere Zeit geschleudert wird, aber dann wird es repariert und kommt wieder zurück.
Die „Geschichtchen” sind nicht besonders anspruchsvoll, kaum spannend und sehr einfach gestrickt.
Wenn Raumschiffe in der Vergangenheit (der Erde) auftauchen, wird dies Epoche zwar ganz kurz angerissen, aber Details passen nicht immer zu dem, was man aus Geschichtsbüchern kennt.
Viele Storys haben keinen stringenten Handlungsstrang und sind nicht logisch aufgebaut. Es ist weitgehend eine Tortur, sie ganz zu lesen. Man ist froh, dass es nur Kurzgeschichten sind.

Der Autor hat also versucht, auf dem Steampunk-Zug aufzuspringen, hat es aber durch seine arrogante Art kaputt gemacht.

Stempunk spielt in einer paralellen Realität, die ausgeht vom 19. Jahrhundert.
Darauf aufbauend basiert der Steampunk, wie ganz oben schon beschrieben.
Die Geschichten von Jules Verne und H.G. Wells waren in deren Zeit Science-Fiction, denn sie malten sich aus, wie die Zukunft aussehen möge, wenn sich alles weiterentwickelt. 

Die „Geschichtchen” der „Weltraumflotte” spielen im 30. Jahrhundert und haben einen völlig anderen Ansatz. Der Autor übernimmt sehr viel von der Serie „Star Trek” wie beispielsweise die „Weltraumflotte”, die die gleichen Aufgaben hat wie die „Sternenflotte” (in den ersten Serienfolgen noch „Raumflotte” genannt) bei „Star Trek”.
Viele Elemente sind auch aus „Star Wars” genommen, wie der Imperator oder die Sturmtruppen, die anrücken, wenn es Ärger mit irgendwelchen außerirdischen Völkern gibt.
Vielen „Geschichtchen” sind von anderen Autoren abgekupfert und leicht geändert.

Da ich in der Zeit aufgewachsen bin, in der Science-Fiction-Literatur eine Boom hatte, kenne ich viele Bücher und Filme. Mein Vater las die deutsche Romanserie „Perry Rhodan” von der ersten Folge an und „vererbte” sie mir.
So erkenne ich auch, wenn etwas abgekupfert ist, auch wenn das Original schon sehr alt ist.

Ein Beispiel ist das „Zeitreise-Amt”.
In diesen „Geschichtchen” erzählt der Autor, dass es Agenten gebe, die in einer anderen Zeit lebten, um dort – was auch auch immer – zu beobachten.
Was sie genau dort tun, wird nicht klar, auch nicht nach der fünften oder sechsten Geschichte.
In regelmäßigen Abständen treffen sich Agenten aus verschiedenen Zeiten. Was auf diesen Treffen besprochen oder gemacht wird, erfährt der Leser nicht.
Dialoge zwischen den Agenten auf den Treffen sind völlig irrelevant.

„Lange nicht gesehen.”
„Stimmt.”
„Wie geht es Dir?”
„Gut, und selbst?”
„Nicht so gut.”
„Wie kommt es?”
„Bei uns ist Winter und ich habe mich erkältet.”
„Du Ärmster!„

Irgendwann „fliegen” die Agenten wieder in die Zeit, in der sie ihre Beobachtungen anstellen.

Es gibt ein Buch, dass ich vor einigen Jahren gelesen habe, dessen Titel mir aber gerade nicht einfällt, in dem genau dies passiert, nur dass alles sehr detailreich beschrieben wird und man weiß, was die „Zeit-Agenten”, wie sie dort heißen, in der Vergangenheit machen und was auf den Treffen diskutiert wird. Auch wird im Laufe der Geschichte klar, warum es diese „Zeit-Agenten” überhaupt gibt.

Das Story-Universum mag für den Autor klar sein, aber der Leser vermisst einen nachvollziehbaren Hintergrund, um was es sich beispielsweise bei dies oder jenem handelt.
Der Imperator befehligt eine „Weltraumflotte”, die im Prinzip immer Ärger mit irgendwelchen anderen Völkern (Außerirdischen) hat. Weltraumschlachten finden generell statt.

Vielleicht begehren die Völker gegen den Imperator auf, was aber nicht wirklich gesagt wird.
Alles ist sehr intransparent und konfus und lädt nicht wirklich zum Zu-Ende-Lesen ein.

Alles, was man liest, hat man schon mal genau so oder ähnlich gelesen.

Es gibt so viele Paralellen, auch von anderen, sogar aktuellen, Weltraum-Abenteuern, dass es wohl nur eine Frage der Zeit ist, bis jemand ihm eine Klage wegen Plagiierens anflickt.

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