Film

Angst um die Zukunft

In einer Welt, die kalt geworden ist, werden die Köpfe taub
Die Intelligenz schwindet, die Unwissenheit hat gesiegt
Die Jugend jagt Trends hinterher, die Köpfe voller Nichts
Die Realität ist verschleiert, in einer Benommenheit verloren

Oh, wir haben Angst um die Zukunft, wenn sie erwachsen sind,
Werden sie die Fackel tragen oder sie einfach in Staub verwandeln?
Werden sie sich erheben oder sich der Nacht ergeben?
Oh, wir haben Angst um die Zukunft, oh, wir haben Angst um das Licht


Bücher verstauben, Wörter bleiben ungelesen
Das Feuer des Wissens ist fast erloschen
Die Technologie regiert, der Geist wird versklavt
Kritisches Denken begraben, wie sich Willenlose verhalten

Oh, wir haben Angst um die Zukunft, wenn sie erwachsen sind,
Werden sie die Fackel tragen oder sie einfach in Staub verwandeln?
Werden sie sich erheben oder sich der Nacht ergeben?
Oh, wir haben Angst um die Zukunft, oh, wir haben Angst um das Licht

Am 19. Februar 2024 strahlte der SWR in seiner Landesschau einen Beitrag über uns aus.
Das kurze Video präsentierte uns als Zeitreisende auf informative und ansprechende Weise.

Der Beitrag gewährte den Zuschauern einen Einblick in unsere „Philosophie”.
Die Zuschauer konnten so einen Eindruck von unserer privaten Atmosphäre gewinnen.

Die Resonanz auf den Beitrag war durchweg positiv.
Das Video wurde auf der Website des SWR, der „ARD Mediathek” und in den sozialen Medien vielfach geteilt und kommentiert.
Zuschauer lobten die informative und ansprechende Gestaltung des Beitrags.

Das Video ist bis zum 19. Februar 2025 in der Mediathek des SWR online verfügbar.
Dieser Zeitraum ist im Rundfunkstaatsvertrag geregelt, der die Verweildauer von Beiträgen in den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten festlegt.

Der Beitrag in der Landesschau stellt für uns einen wertvollen Beitrag dar.
Wir konnten uns so einer breiten Öffentlichkeit unser Hobby und seine Besonderheiten präsentieren.

Der 6. Februar 1919 war ein historischer Tag für Deutschland, denn an diesem Datum trat die erste demokratisch gewählte Nationalversammlung in Weimar zusammen.
Sie hatte die Aufgabe, eine Verfassung für die neu gegründete Weimarer Republik auszuarbeiten, die den Übergang von der Monarchie zur parlamentarischen Demokratie gewährleisten sollte.
Die Nationalversammlung war das Ergebnis der Novemberrevolution von 1918, die das Ende des Kaiserreichs und des Ersten Weltkriegs bedeutete.

Die Wahl zur Nationalversammlung fand am 19. Januar 1919 statt und war die erste Wahl in Deutschland, bei der Frauen das aktive und passive Wahlrecht hatten.

Außerdem wurde das Wahlalter von 25 auf 20 Jahre gesenkt.
Die Wahlbeteiligung war mit 83 Prozent sehr hoch.
Die stärkste Partei wurde die sozialdemokratische MSPD mit 37,9 Prozent der Stimmen, gefolgt von der katholischen Zentrumspartei mit 19,7 Prozent und der linksliberalen DDP mit 18,5 Prozent. Die nationalliberale DVP erhielt 10,3 Prozent, die unabhängige sozialdemokratische USPD 7,6 Prozent und die nationalkonservative DNVP 6,6 Prozent. Die kommunistische KPD nahm nicht an der Wahl teil.

Die Nationalversammlung bestand aus 423 Abgeordneten, von denen 37 Frauen waren.
Sie tagte zunächst nicht in Berlin, sondern in Weimar, um den revolutionären Unruhen in der Hauptstadt zu entgehen.
Der Tagungsort war das Nationaltheater, das später zum Symbol der Weimarer Republik wurde.
Die erste Sitzung wurde von Wilhelm Pfannkuch (SPD) als Alterspräsident geleitet.
Die Nationalversammlung wählte Friedrich Ebert (SPD) zum Reichspräsidenten und bestätigte die Regierung unter Philipp Scheidemann (SPD), die aus einer Koalition von MSPD, Zentrum und DDP bestand.

Die wichtigste Aufgabe der Nationalversammlung war die Ausarbeitung einer Verfassung, die die Grundrechte und ‑pflichten der Bürger, die Staatsform, die Staatsgliederung, die Flagge, das Wahlsystem, die Gewaltenteilung, die Rechtspflege, die Kirche, die Bildung, die Wirtschaft und das Eigentum regeln sollte.
Die Verfassungsberatungen dauerten mehrere Monate und waren von intensiven Debatten, Kompromissen und Konflikten geprägt.

Die Verfassung wurde schließlich am 31. Juli 1919 von der Nationalversammlung angenommen und am 11. August 1919 vom Reichspräsidenten unterzeichnet.
Sie trat am 14. August 1919 in Kraft und wurde als Weimarer Verfassung bekannt.

Die Weimarer Verfassung war die erste demokratische Verfassung in der deutschen Geschichte und enthielt viele fortschrittliche Elemente, wie das allgemeine, gleiche, direkte und geheime Wahlrecht für Männer und Frauen, die Volkssouveränität, die parlamentarische Verantwortlichkeit der Regierung, die Möglichkeit von Volksentscheiden, die Anerkennung der Gewerkschaften, die Sozialpflichtigkeit des Eigentums, die Trennung von Kirche und Staat, die Religionsfreiheit, die Pressefreiheit, die Meinungsfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Koalitionsfreiheit, die Gleichberechtigung der Geschlechter, die Abschaffung der Todesstrafe und die Garantie der Menschenwürde.

Die Verfassung war jedoch auch von einigen Schwächen und Widersprüchen geprägt, wie der unklaren Rolle des Reichspräsidenten, der mangelnden Loyalität der Parteien zur Republik, der Zersplitterung des Parteiensystems, der Instabilität der Regierungen, der Unzufriedenheit der Bevölkerung mit dem Versailler Vertrag, der Bedrohung durch den Extremismus und der wirtschaftlichen und sozialen Krise.

Die Nationalversammlung war nicht nur für die Verfassung, sondern auch für andere Gesetze und Entscheidungen zuständig, die das Schicksal der Weimarer Republik beeinflussten.
Dazu gehörten die Annahme des Versailler Vertrags, der den Frieden nach dem Ersten Weltkrieg besiegelte, aber auch hohe Reparationsforderungen, Gebietsverluste und eine Kriegsschuldklausel für Deutschland enthielt, die Ratifizierung des Friedensvertrags mit Österreich. die Einführung der Reichsmark als neue Währung, die Schaffung des Reichswahlgesetzes, das die Verhältniswahl einführte, die Verabschiedung des Reichsnotopfergesetzes, das eine Vermögensabgabe zur Finanzierung der Kriegslasten vorsah, die Gründung des Reichsarbeitsamtes, das die Arbeitslosenversicherung organisierte, die Errichtung des Reichsfinanzhofs, der die Finanzverwaltung kontrollierte,

Zudem war zuständig für die Einführung des Achtstundentags, die Schaffung des Reichsinnenministeriums, die Bildung des Reichsverkehrsministeriums, die Gründung des Reichsjustizministeriums, die Errichtung des Reichswehrministeriums, die Schaffung des Reichswirtschaftsministeriums, das die Wirtschaftspolitik koordinierte, die Einführung des Reichsernährungsministeriums, die Gründung des Reichspostministeriums, das die Post und Telekommunikation verwaltete, die Bildung des Reichsministeriums für Wiederaufbau, um nur einige zu nennen.

Die Nationalversammlung löste sich am 21. Mai 1920 auf, nachdem sie die Wahl zum ersten Reichstag der Weimarer Republik angesetzt hatte.

Die Wahl fand am 6. Juni 1920 statt und brachte einen deutlichen Rechtsruck im Parlament. Die MSPD verlor fast die Hälfte ihrer Stimmen, während die DNVP und die DVP stark zulegten. Die USPD und die KPD gewannen ebenfalls an Stimmen, während die Zentrumspartei und die DDP leicht verloren.

Die Nationalversammlung hatte somit eine kurze, aber bedeutende Existenz, die die Grundlagen für die erste deutsche Demokratie legte, aber auch ihre Grenzen und Herausforderungen aufzeigte.

Die Nationalversammlung war die Geburtsstunde der Weimarer Republik, die von 1919 bis 1933 bestand. Die Weimarer Republik war die erste demokratische Republik in der deutschen Geschichte, die viele Errungenschaften, aber auch viele Probleme hatte. Die Weimarer Republik war geprägt von politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Umbrüchen, die sowohl Chancen als auch Herausforderungen boten. Die Weimarer Republik war eine Zeit der Hoffnung, aber auch der Angst, eine Zeit des Aufbruchs, aber auch des Niedergangs, eine Zeit der Freiheit, aber auch der Gewalt.

Die Weimarer Republik hatte viele positive Aspekte, die sie zu einer modernen und fortschrittlichen Republik machten. Die Weimarer Republik war eine parlamentarische Demokratie, die auf der Weimarer Verfassung basierte, die viele Grundrechte und ‑pflichten garantierte.
Sie war eine föderale Republik, die aus 18 Ländern bestand, die jeweils eigene Verfassungen, Parlamente und Regierungen hatten.
Die Weimarer Republik war eine soziale Republik, die viele soziale Reformen durchführte, wie die Einführung der Arbeitslosenversicherung, der Rentenversicherung, der Krankenversicherung, der Unfallversicherung, der Invalidenversicherung, der Witwen- und Waisenversicherung, der Mutterschutzversicherung, der Kinderfürsorge, der Jugendhilfe, der Altenhilfe, der Wohnungsbauförderung, der Ernährungshilfe, der Gesundheitsförderung, der Bildungsförderung, der Kulturförderung, der Sportförderung, der Umweltförderung und der Friedensförderung.

Die Weimarer Republik war eine kulturelle Republik, die eine Blütezeit der Kunst, der Literatur, der Musik, der Architektur, des Theaters, des Films, der Fotografie, der Malerei, der Bildhauerei, der Grafik, der Mode, der Werbung, der Presse, des Rundfunks, der Wissenschaft, der Technik, der Philosophie und vielem mehr

Die Weimarer Republik hatte aber auch viele negative Aspekte, die sie zu einer instabilen und gefährdeten Republik machten.
Die Weimarer Republik war eine umstrittene Republik, die von vielen Deutschen nicht akzeptiert oder sogar bekämpft wurde.
Die Weimarer Republik war eine bedrohte Republik, die von innen und außen angegriffen wurde. Die Weimarer Republik war eine krisenhafte Republik, die von vielen Schwierigkeiten und Konflikten heimgesucht wurde.
Die Weimarer Republik war eine scheiternde Republik, die von vielen Fehlern und Versäumnissen geplagt wurde.
Die Weimarer Republik war eine untergehende Republik, die von vielen Katastrophen und Niederlagen erschüttert wurde.

Die Weimarer Republik war eine umstrittene Republik, weil sie von vielen Deutschen als illegitim, unerwünscht oder sogar verräterisch angesehen wurde.
Die Weimarer Republik wurde von vielen Deutschen mit dem Versailler Vertrag in Verbindung gebracht, der als Diktatfrieden, Schmachfrieden oder Schandfrieden empfunden wurde.
Die Weimarer Republik wurde von vielen Deutschen mit der Novemberrevolution in Verbindung gebracht, die als Umsturz, Putsch oder Verrat empfunden wurde.
Die Weimarer Republik wurde von vielen Deutschen mit der Demokratie in Verbindung gebracht, die als Schwäche, Zerfall oder Chaos empfunden wurde.
Die Weimarer Republik wurde von vielen Deutschen mit der Republik in Verbindung gebracht, die als Fremdkörper, Abfall oder Abschaum empfunden wurde. Die Weimarer Republik wurde von vielen Deutschen mit der Moderne in Verbindung gebracht, die als Verfall, Verderbnis oder Verwirrung empfunden wurde. Die Weimarer Republik wurde von vielen Deutschen mit der Welt in Verbindung gebracht, die als Feind, Bedrohung oder Gefahr empfunden wurde.

Die Weimarer Republik war eine bedrohte Republik, weil sie von innen und außen angegriffen wurde. Die Weimarer Republik wurde von innen angegriffen durch Putschversuche, wie den Kapp-Putsch, den Hitler-Putsch, den Ruhraufstand, den Hamburger Aufstand, den Rheinlandaufstand, und vielen anderen Heimsuchungen.

Logo der Messe Stuttgart

Die INTERGASTRA, die Leitmesse für Hotellerie und Gastronomie, öffnete am 3. Februar 2024 ihre Tore in Stuttgart.
In den ersten beiden Tagen strömten bereits tausende Besucher aus aller Welt auf das Messegelände, um sich über die neuesten Trends und Innovationen der Branche zu informieren.

Mehr als 1.200 Aussteller aus 50 Ländern präsentieren auf der INTERGASTRA 2024 ihre Produkte und Dienstleistungen. Das Angebotsspektrum reicht von Küchentechnik und Lebensmittel über Möbel und Ausstattung bis hin zu Software und Dienstleistungen.

Die INTERGASTRA ist ein Pflichttermin für Fachbesucher aus allen Bereichen der Gastronomie und Hotellerie. In den ersten beiden Tagen nutzten bereits viele Gastronomen, Hoteliers, Küchenchefs und Einkäufer die Gelegenheit, sich über die neuesten Trends und Innovationen zu informieren und neue Geschäftskontakte zu knüpfen.

Neben der Ausstellung bietet die INTERGASTRA 2024 auch ein vielfältiges Rahmenprogramm. Dazu gehören Fachforen, Workshops, Live-Demonstrationen und Wettbewerbe.
Zu den Höhepunkten der ersten beiden Tage zählten die Eröffnung der Messe durch den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, die Verleihung des INTERGASTRA-Awards und die Live-Cooking-Shows von Sterneköchen.

Die INTERGASTRA 2024 ist noch bis zum 7. Februar 2024 geöffnet. In den nächsten Tagen werden weitere Fachforen, Workshops und Live-Demonstrationen stattfinden. 

Die Messe ist täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.

Die INTERGASTRA 2024 ist eine beeindruckende Messe, die die gesamte Bandbreite der Gastronomie und Hotellerie abbildet. 

Das Angebot ist riesig und die Vielfalt der Aussteller und Produkte ist überwältigend. Die Messe ist ein idealer Ort, um sich über die neuesten Trends und Innovationen zu informieren und neue Geschäftskontakte zu knüpfen.

Die Nachhaltigkeit war eines der wichtigsten Themen der ersten beiden Tage der INTERGASTRA 2024. Viele Aussteller präsentierten nachhaltige Produkte und Dienstleistungen.

Die Digitalisierung ist auch in der Gastronomie und Hotellerie ein wichtiges Thema. Zahlreiche Aussteller zeigten, wie digitale Lösungen die Branche verändern können.

Die „Gelatissimo“ ist die größte Fachmesse für handwerklich hergestelltes Speiseeis nördlich der Alpen.
Die findet vom 3. bis 7. Februar 2024 auf dem Stuttgarter Messegelände statt.
Die Messe richtet sich an alle, die sich für das Geschäft mit Eis interessieren oder einfach nur leckeres Eis genießen wollen. 

Die Messe zeigt die neuesten Trends und Ideen rund um das Thema Eis, wie zum Beispiel natürliche Zutaten, sogenannte „Frei-von-Rezepturen“, vegane und laktosefreie Sorten, innovative Maschinen und Zubehör, sowie Marketing- und Verkaufskonzepte. 

Die Besucher können sich über die neuesten Entwicklungen in der Branche informieren, sich mit Experten austauschen, neue Kontakte knüpfen und natürlich jede Menge Eis probieren.

Die ersten beiden Tage der „Gelatissimo“ waren ein voller Erfolg. Mehr als 10.000 Besucher strömten in die Halle 10, um sich von den rund 100 Ausstellern aus 15 Ländern inspirieren zu lassen. Die Aussteller präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Rohstoffe, Maschinen, Zubehör, Verpackung, Hygiene, Beratung, Schulung, Franchising und vieles mehr. Die Messe bot ein vielfältiges Programm, das sowohl Fachwissen als auch Kreativität vermittelte.

Highlights waren unter anderem:

Die „Gelato World Tour“, die die besten Eis-Macher aus aller Welt präsentierte und die Besucher zum Probieren und Abstimmen einlud.
Die „Gelato World Tour“ ist ein internationaler Wettbewerb, der die Kunst und das Handwerk des Eis-Machens fördert und würdigt.
Die Teilnehmer stellten ihre originellen und köstlichen Kreationen vor, die von einer Fachjury und dem Publikum bewertet wurden.
Die Gewinner qualifizierten sich für das große Finale in Rimini, Italien.

Die „Gelato Academy“, die Workshops, Seminare und Live-Demonstrationen zu verschiedenen Themen wie Hygiene, Rezeptur, Dekoration, Allergene, Nachhaltigkeit und vieles mehr anbot.
Die „Eis Academy“ ist eine renommierte Schule für Eis-Macher, die sowohl AnfängerInnen als auch Fortgeschrittene ausbildet und weiterbildet.
Die Besucher konnten von den erfahrenen Eis-Machern lernen, Fragen stellen, Tipps und Tricks erhalten und selbst Hand anlegen.

Die „Gelato Sensation“, die eine sensorische Reise durch die Welt der Aromen, Farben und Texturen von Eis bot und die Besucher dazu anregt, ihre eigenen Kreationen zu entwerfen.
Die „Gelato Sensation“ ist eine interaktive Ausstellung, die die Sinne der Besucher ansprach und ihnen die Möglichkeit gab, ihr eigenes Eis zu kreieren.
Die Besucher können aus verschiedenen Zutaten, Geschmacksrichtungen, Formen und Dekorationen wählen und ihr Eis mit einer speziellen Maschine herstellen.
Das Ergebnis ist ein individuelles und leckeres Eis, das sie mitnehmen oder gleich vor Ort genießen können.

Die „Gelato Awards“, die die besten Produkte, Innovationen und Persönlichkeiten der Eis-Branche auszeichnet.
Die Gewinner wurden am zweiten Tag der Messe bekannt gegeben und gefeiert.
Die „Gelato Awards“ waren eine prestigeträchtige Auszeichnung, die die Exzellenz und die Leidenschaft der Eis-Macher würdigte.
Die Kategorien waren unter anderem: bestes Eis, beste Innovation, bestes Design, bester Eis-Macher, beste Eis-Schule und beste Eis-Kette.

Die „Gelatissimo“ hat sich als ein unverzichtbarer Treffpunkt für Eis-Liebhaber und ‑Profis erwiesen.

Die Messe geht noch bis zum 7. Februar weiter und bietet viele weitere spannende Angebote und Attraktionen.

Wer die „Gelatissimo“ noch nicht besucht hat, sollte sich diese Chance nicht entgehen lassen.
Die Messe ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Bezüglich der aktuellen Bauernproteste kursiert ein Video.
Es zeigt einen Bauern, der offenbar auf einer der Protestkundgebungen zu sein scheint.
Der Bauer schaut eher zufällig in einer Kamera und sagt. „Wir haben Euch ein Geschenk gemacht. 75 Jahre Frieden, denn Ihr hattet immer etwas zu essen. Was wäre wohl passiert, wenn Ihr nichts zu essen gehabt hättet? Es wäre zum Bürgerkrieg gekommen. Zudem haben wir die Preise immer stabil gehalten. Es ist ein Geschenk für Euch. Danke schön!“

Uff!

Nach diesem Statement musste ich mich ganz kurz erholen und dann reflektieren.

Diese Bauer heuchelt und hascht nach Sympathie für die Bauernproteste. Er versucht Stimmung gegen das eigene Volk zu machen, denn er und seinesgleichen – Bauern – haben dem Volk laut seiner Aussage Frieden gebracht.

Dies lasse man sich langsam auf der Zunge zergehen.

Dieser Bauer glorifiziert sich und die anderen Bauern zu Friedensengel.
Gleichzeitig rechtfertigt er die Proteste aus „hinnehmbar“, egal wie sie sich entwickeln.
Auch hätten er und die anderen dafür gesorgt, dass die Preise seit zig Jahren stabil seien.

Von stabilen Preisen ist mir nichts bekannt.
Jedes Jahr steigen die Preise von landwirtschaftlichen Erzeugnissen: einmal, weil es zu viel regnet, ein anderes Mal, weil zu wenig Regen war … oder weil das Wetter da war oder manchmal fehlte.

Was er schwafelt, tut weh.

Einzige allein die Bauern hätten den Frieden garantiert, sagt er.
In seiner Parallel-Realität mag das so sein.

Er hat wohl folgendes vergessen, dass es Abrüstungs- und Friedensverträge gab:

Um es ihm ins Gedächtnis zu rufen, sind hier die wichtigsten (für Deutschland und Europa relevante) aufgelistet.

  • Potsdamer Abkommen (1945):
    Zwischen den Alliierten und Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg
  • NATO-Vertrag (1949):
    Gründung der Nordatlantikpakt-Organisation zwischen den westlichen Demokratien
  • Pariser Verträge (1954):
    Beendigung des Besatzungsstatus für die Bundesrepublik Deutschland und Integration in die NATO
  • Römische Verträge (1957):
    Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), Vorläufer der Europäischen Union.
  • Vertrag von Moskau (1970):
    Verbesserung der deutsch-sowjetischen Beziehungen
  • Helsinki-Abkommen (1975):
    Standards für die Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa und Milderung des „Kalten Kriegs”
  • Deutsch-Deutscher Grundlagenvertrag (1972):
    Regelung der Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR).
  • Pariser Frieden von 1991:
    Beendigung des Zweiten Golfkrieg und Auswirkungen auf die Sicherheit und Stabilität in Europa.
  • Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa (CFE) (1990):
    Obergrenzen für konventionelle Waffen in Europa
  • Maastricht-Vertrag (1992):
    Grundlagen für die Europäische Union, einschließlich der Wirtschafts- und Währungsunion
  • Vertrag von Amsterdam (1997):
    Aktualisierung der Verträge der Europäischen Union, um die institutionelle Struktur zu stärken und die Integration zu fördern
  • Vertrag von Lissabon (2007):
    Reform der EU-Verträge, um die Effizienz und Transparenz der Institutionen zu verbessern.

Dies hatte er wohl vergessen, vielleicht weil er nervös war, weil eine Kamera auf ihn gerichtet war.

Nun möchte ich gemein sein!

Der Friedensengel schweigt davon, dass sein Betrieb, wie alle anderen landwirtschaftlichen Betriebe auch, permanent vom Staat subventioniert werden.
Er erwähnt auch nicht, dass die beiden zurückliegenden Jahren für die Bauern eine 45-prozentige Gewinnsteigerung gebracht haben, teils durch höher Abgabepreise an Großhändler und dadurch bedingt höhere Endverbraucherpreise.
Umgerechnet würde der Wegfall der Subventionierung des Diesels beim Milchpreis ein bis zwei Cent ausmachen.
Jeder landwirtschaftliche Betrieb hat im Jahr durchschnittlich 2900 Euro an Dieselzuschuss bekommen, der nun wegfiele. Dies wären knapp 240 Euro pro Monat „Verlust“.

Diese 240 Euro muss er jedoch wieder „ausgleichen”.

Kann es sein, dass er Preise für seine Produkte erhöhen müsste?

So, jetzt ist der selbst-deklarierte Friedensengel dran!

P.S.:
Mein Großvater war, nebenbei bemerkt, Bauer und hatte Getreide-Anbauflächen von 125 Hektar.

Im Steampunk sehen sich viele als „Zeitreisende”.

Was würde passieren, wenn jemand sein früheres Ich auf einer Zeitreise in die Vergangenheit ermorden würde?

Die Idee eines Zeitreisenden, der sein früheres Ich auf einer Zeitreise ermordet, berührt das Konzept des sogenannten „Zeitreise-Paradoxons” und führt zu komplexen philosophischen und wissenschaftlichen Fragen. Es gibt verschiedene Theorien und Ansichten darüber, was in einer solchen Situation passieren könnte, aber es gibt keine definitive Antwort, da Zeitreisen bisher nur in der Science-Fiction existieren und nicht nachgewiesen wurden. Hier sind einige der hypothetischen Szenarien:

Das „Großvater-Paradoxon”

In dieser Theorie würde die Ermordung des früheren Ichs dazu führen, dass der Zeitreisende niemals geboren wurde. Dies würde zu einem Paradoxon führen, da es die Frage aufwirft, wie der Zeitreisende dann in der Vergangenheit sein jüngeres Selbst ermorden konnte, wenn er niemals geboren wurde.

Die „Selbstkorrektur-Hypothese”:

Einige Theorien besagen, dass die Zeit selbst Mechanismen hat, um Paradoxa zu verhindern.
In diesem Fall könnte der Versuch, das frühere Ich zu töten, aus irgendeinem Grund scheitern oder auf unerklärliche Weise abgewendet werden.

Es ist wichtig zu beachten, dass Zeitreisen nach derzeitigem wissenschaftlichen Verständnis nur in der Theorie existieren und mit vielen ungelösten Problemen und Paradoxa verbunden sind.
Die meisten Wissenschaftler betrachten Zeitreisen als unwahrscheinlich oder sogar unmöglich, da sie mit den Grundprinzipien der Kausalität und der Erhaltung von Ursache und Wirkung in der Zeit kollidieren.

In der Welt der Science-Fiction-Geschichten werden Zeitreisen jedoch oft als faszinierendes und komplexes Thema behandelt, und verschiedene Autoren und Filmemacher haben auf kreative Weise mit den Paradoxa und Konsequenzen gespielt, die sich aus Zeitreisen ergeben könnten.

Die „Comic Con” und die „Messe Stuttgart” haben uns freundlicherweise ein Interview zur Verfügung gestellt, das heute, Donnerstag, den 22.9.2022, veröffentlicht wurde.
Dort geht es darum, wie sich unser Stand, den wir auf der „Comic Con Stuttgart” betreiben, gestaltet und was wir genau machen.
Vielen Dank!

Mit Steampunks auf Zeitreise

Zeitreisebüro Chrono.Tours entführt Besucherinnen und Besucher der Comic Con Stuttgart in vergangene Welten

Sie nennen sich Steampunks und betreiben das Reisebüro Chrono.Tours, das Zeitreisen zu besonderen Ereignissen in der Geschichte anbietet. Was sie an diesem Genre fasziniert, erzählen Sabine Edelfrau von Syntronica und Dietmar Edelherr von Syntronica im Gespräch mit Axel Recht. Auf der CCON | Comic Con Stuttgart (CCON) ist das Steampunk-Paar mit seinem Zeitreisebüro im L‑Bank-Forum Halle 1 zu finden.

Wohin führte Sie Ihre letzte Zeitreise und warum gerade dorthin?

Sabine Edelfrau von Syntronica: Zur ersten Erdölbohrung der Welt. Ich wollte wissen, wo sie eigentlich stattgefunden hat. Auf jeden Fall nicht in Nordamerika, wie die meisten glauben, sondern hier in Deutschland. Ich machte mich also mit unserem Luftschiff auf in das Jahr 1858 nach Wieze in die Lüneburger Heide. Dort wurde ich Zeugin, wie sich die Erde öffnete und das schwarze Gold geradezu in die Luft schoss. Prof. Konrad Hunäus war damals auf der Suche nach der erhofften Braunkohle in der Tiefe „nur“ auf Erdöl gestoßen. So ging diese unbeabsichtigte, aber erfolgreiche Bohrung nach Erdöl weltweit in die Geschichte ein.

Dietmar Edelherr von Syntronica: Ich befand mich auf einer Zeitreise zur Krönung Karl des Großen am 25. Dezember im Jahr 800. Dies interessierte mich deswegen, weil es der Wiedereinsetzung eines römischen Kaisers wie in der Antike gleichkam. Karl regierte von Aachen aus und die Edelfrau von Syntronica stammt ja aus Aachen. Außerdem wollte ich mir gern den Petersdom in Rom anschauen, wo Karl zum Kaiser gekrönt wurde.

Wie und wann sind Sie zu diesem Hobby gekommen, gab es einen besonderen Anlass?

Sabine Edelfrau von Syntronica: Vor fünf Jahren hat mich ein DJ via Facebook als Fotografin zu einem Steampunk-Picknick eingeladen. In der Einladung stand, dass man stilecht gekleidet kommen sollte. Also begann ich zu recherchieren, wie man sich für einen solchen Anlass kleidet. Ich war leicht überfordert und so suchte ich damals in „Karnevalsläden“ nach einer passenden Bekleidung. Nachdem ich mein Outfit gefunden hatte, ging ich, ausgestattet mit Picknickdecke und Picknickkorb zum Schloss Monrepos. Als ich dort ankam, staunte ich nicht schlecht. Auf der Wiese saßen Herren im edlen Zwirn und mit Zylinder sowie die Damen in feinster Spitze. Alle saßen auf Picknickdecken oder an kleinen Tischen und zelebrierten ihre mitgebrachten Speisen und Getränke. Kleine Törtchen standen auf Etageren und man speiste auf wertvollem Porzellan. Ein dampfgetriebenes Grammophon spielte wunderbare Musik und wir tauchten fasziniert ein in die Welt des Schriftstellers Jules Verne.

Dietmar Edelherr von Syntronica: Bei mir war es im Prinzip ganz ähnlich. Derselbe DJ machte mich darauf aufmerksam, dass ein Steampunk-Picknick am Schloss Monrepos in Ludwigsburg stattfände. Er meinte, das wäre doch bestimmt etwas für mich als Fotografen. Darauf zog ich mich in etwa so an, wie ich mir Steampunks vorstellte. Ich wurde freudig aufgenommen und, obwohl ich eher ein Karnevalskostüm trug, zu weiteren Events eingeladen. So wuchsen meine Frau und ich in die „Community“ hinein. Wir wurden quasi vom Steampunk-Virus „infiziert“.

Was hat Sie gerade am Thema Steampunk fasziniert?

Sabine Edelfrau von Syntronica: Es ist wie Eintauchen in eine respektvolle höfliche Szene, die Werte aus einer längst vergangenen Zeit auslebt. Dann die individuelle Gestaltung der Gewandung sowie die kreative Umsetzung von dampfbetriebenen Maschinen. Das Ausleben der eigenen Phantasie und das Erschaffen von etwas Neuem, was mit dieser Zeit, dem ausgehenden 19. Jahrhundert (Industrialisierung und Aufbruchstimmung), zu tun hat.

Dietmar Edelherr von Syntronica: Gerade die Form, wie miteinander umgegangen wird, hat mich fasziniert. Wir nennen es immer „Höflichkeit und Dampftechnologie“. Die Steampunks haben Respekt voreinander und benehmen sich sehr kultiviert. Was für mich sehr fasziniert, ist deren Kreativität. Einmal sind es die Objekte, die manche Gleichgesinnten basteln, wie mit Dampf betriebene Kaffeemaschinen, oder auch die Gewandung und die Accessoires.

Stellen Sie ihre Gewandungen selbst her und falls ja, was sind die Herausforderungen dabei?

Sabine Edelfrau von Syntronica: Also ich style meine Kleidung um. Ich besorge mir beispielsweise in Maastricht oder Roermond passende Kleidung, die meinen Vorstellungen entspricht und dekoriere sie mit Elementen wie Zahnräder, Schlüssel und Uhren.

Dietmar Edelherr von Syntronica: Zudem kennen wir einen Hutmacher, der für uns Hüte nach unseren Vorstellungen gestaltet.

Haben Sie eine / mehrere Lieblingsfiguren in der Literatur / Comics / Film etc., an denen Sie sich orientieren und beeinflussen lassen oder kreieren Sie Ihre eigenen Charaktere?

Sabine Edelfrau von Syntronica: Unsere Charaktere, die wir spielen, basieren auf unserer eigenen Kreativität. Wir lesen viel, wie die Geschichten von Jules Verne oder generell Literatur, die im Viktorianischen Zeitalter (ca. 1830 bis 1901) spielt. So wissen wir auch, wie damals interagiert wurde.

Dietmar Edelherr von Syntronica: Zudem recherchieren wir sehr genau, wenn wir zu einem geschichtlichen Ereignis eine Zeitreise anbieten, um keine Fehler zu machen.

Was werden wir von Ihnen auf der Comic Con in Stuttgart erwarten können?

Sabine Edelfrau von Syntronica: Auf der Comic Con entführen wir die Besucherinnen und Besucher auf faszinierenden Reisen. Wir erklären Ihnen detailreich, wie eine Zeitreise vonstattengeht. Im Vorjahr waren wir auch schon mit einem Stand da und haben die Besucher intensiv mitgenommen. Es ging so weit, dass manche wirklich geglaubt haben, dass eine Reise in die Vergangenheit funktioniert.

Was kann man sich konkret unter dem Angebot von Chrono.Tours vorstellen?

Dietmar Edelherr von Syntronica: Chrono.Tours bietet Zeitreisen zu unterschiedlichen geschichtlichen Ereignissen an. Natürlich nicht real, sondern als „Kopfkino“. Wir erzählen den potenziellen „Kunden“, wie eine Zeitreise aussehen könnte. Geben ihnen Details, beschreiben die Orte und vieles mehr. Wir sind dabei so glaubwürdig, dass wir gefragt wurden, ob die Zeitreise schon stattfände.

Sabine Edelfrau von Syntronica: Am 25. Dezember 2021 überlegten wir uns, dass man eine Reise zur Krönung Karls des Großen machen könne. Eigentlich wäre Irene von Byzanz die Kaiserin geworden, doch die katholische Kirche akzeptierte keine Frau in der Militärführung, also ging die Kaiserkrone an Karl. Wenn wir nun eine Reisegruppe haben, in der Frauen sind, kann es durchaus passieren, dass diese ihren Unmut über die fehlende Emanzipation kundtun. Dies müssen wir versuchen zu verhindern, da es theoretisch zu „Querelen“ mit den Menschen aus der Ziel-Zeit kommen könnte. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, ganz oben das Geschehen von der Empore hinter eine Glasscheibe aus zu beobachten.

Welche Tipps haben Sie für angehende Steampunks?

Dietmar Edelherr von Syntronica: Man sollte sich schon eingehend mit dem Thema befassen. Und dann der Kreativität absolut freien Lauf lassen. Die Steampunks sind offen für Ideen. Im Zweifel ansonsten einfach fragen. Wir beißen nicht.

Weiterführendes:

Wer Fake-News verbreitet, muss wohl jenseits der Realität stehen und leben.
Wie Fake-News sich entwickeln und welche Mechanismen dahinterstecken, ist immer wieder erschreckend, aber auch „faszinierend”.
Bezüglich der Corona-Pandemie konnte man die Dynamik, die dahinter steckt, gut beobachten.

Da momentan die Angst vor den Affenpocken grassiert, mussten sich die Realitätsfeinde alias Fake-News-Verbreiter wieder etwas einfallen lassen, wie sie das Coronavirus und das Affenpockenvirus zusammenbringen.

Weltverschwörung!

Nicht nur die Corona-Pandemie sei geplant, behaupten sie, sondern auch das Affenpockenvirus wurde durch die „Neue Weltordnung” in die Welt gesetzt.

Da sich momentan leider vieles um die Ukraine dreht, wird behauptet, dass das Virus einem ukrainischen Labor entkommen sei.
Das hätte man etwas intelligenter machen können.
Man hätte dramatisch behaupten können, die russische Armee hätte ein ukrainisches Labor bombardiert und dabei wäre das Virus freigesetzt worden.
Die Schwierigkeit wäre, erklären zu müssen, warum nur ein Virus entwichen sei und nicht viele verschiedene Krankheitserreger.
Obwohl das bei Fake-News eigentlich egal ist, denn es kommt ja nur darauf an, dass diese verbreitet werden, um möglichst viele zu erreichen, um diese zu verunsichern, fand dies nicht statt.

Die Sache mit dem Biolabor in der Ukraine wurde direkt vom „Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten” (ECDC) dementiert. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellte direkt klar, dass Gen-Analysen ergeben hätten, dass das Virus eindeutig aus Westafrika stamme.

Angeblich hätte ein „Insider” Informationen preisgegeben.
Es wurde auch ein Name genannt – Dr. Benjamin Braddock.
Seltsam mutet an, dass er einmal beim ECDC arbeitet und in anderen Fake-News beim WHO.
Als herauskam, dass weder beim ECDC noch bei der WHO so eine Person bekannt ist, wurde von der Fake-News-Seite schnell der Zusatz „unabhängiger Ermittler” nachgeschoben. Man muss das wohl im Original-Fake-News-Bericht vergessen haben, obwohl der Name immer wieder genannt wurde.

Darüber, ob es einen Zusammenhang mit dem Film „Die Reifeprüfung” gibt, in dem der Schauspieler Dustin Hoffman den College-Absolventen Benjamin Braddock spielt, kann und darf spekuliert werden.

Der „reale” Dr. Braddock scheint im Internet auch kuriose Mittelchen gegen Covid-19 zu verkaufen.

Man kann – wie gesehen – das Palaver um die inszenierte Affenpocken sehr schnell entkräften.

Aber Fake-News wären keine Fake-News, wenn sie nicht wiederholt oder sogar „verfestigt” werden.
Fake-News beweisen sich im Prinzip immer selber.
„Autor A” schreibt Fake-News, „Autor B” schreibt sie ab beziehungsweise verbreitet sie weiter.
„Autor A” bezieht sich auf „Autor B” und sagt, dass mehrere „unabhängige” Quellen dies auch beschrieben. Diese Kreise derer, die sich permanent gegenseitig zitieren, dehnen sich dann aus und aus einer Lüge wird ein riesiges Lügengespinst.

Beweisführung à la Fake-News-Verbreiter!

Es wird noch kurioser.

Seit ein, zwei Tagen gibt es die „Meldung”, dass die „Münchener Sicherheitskonferenz” und die „Nuclear Threat Initiative” voriges Jahr eine Simulation einer Affenpocken-Pandemie durchgespielt hätte.
Dadurch wäre der „Beweis” erbracht, dass die Affenpocken geplant gewesen wären.

Das ist fast richtig, aber eben nur fast.

Es war eine Übung, um auf den Ausbruch einer ansteckender Krankheit reagieren zu können.
Im Jahre 2019 wurde so etwas mit angeblicher Influenza simuliert und 2020 mit der Lungenpest durchgespielt.
Im November 2021 wurde eine Simulation beziehungsweise Übung durchgeführt, was passieren würde, wenn das Affenpockenvirus durch einen terroristischen Anschlag verteilt würde.
In dem Szenario geht es um das Fantasieland Brinia.
Es wurden drei Milliarden Infizierte und 270 Millionen Verstorbene über einen Zeitraum von achtzehn Monaten weltweit angenommen. In „Brinia” gab es laut (Computer-) Simulation nur knapp 1500 Infizierte und etwa 70 Tote.
Das Ziel der Übung ist zu überprüfen, ob man etwas aus der nun schon über zweieinhalb Jahre grassierende Corona-Pandemie gelernt hat.
Auch wurden die Affenpocken zufällig ausgewählt, da man einen leicht infektiösen Erreger benutzen wollte.

Laut der WHO handelt es sich nicht um eine „neue Krankheit” wie in den Fake-News genannt. Die Affenpocken traten in der Vergangenheit immer wieder auf, vornehmlich in Afrika, aber auch in verschiedenen anderen Ländern.

Das Affenpockenvirus gibt es in zwei Varianten: die west- und zentralafrikanische Variante.
Die westafrikanische ist die, die momentan in einigen nicht-afrikanischen Ländern vermehrt auftritt.
Die westafrikanische ist nicht so ansteckend wie die zentralafrikanische und verursacht auch nicht solche schlimmen Symptome.

Ein Knackpunkt, den die Realitätsfeinde nicht beachtet haben, ist die Nennung der Influenza und der Lungenpest in den Simulationen 2019 und 2020.
Im Jahre 2020 begann die Corona-Pandemie.
Die Corona-Leugner und Covidioten behaupten doch immer, Covid wäre nur eine leichte Grippe (Influenza).
Sie hätten aus der Influenza und der Lungenpest einen neuen Virus namens „Corona” basteln können.
Das haben sie verpasst.

Die Fake-News-Verbreiter führen also ihre „Lieblingsbeschäftigung” wieder mal ad absurdum.


Die Schulleiterin Julia kommt auf eine kleine Insel und möchte das dort kürzlich gekaufte Haus anschauen und einrichten.
Es stellt sich jedoch heraus, dass sie dem Heiratsschwindler John aufgesessen ist, der ihr zudem noch die 350 000 Euro für das Haus abgeluchst hat.
Abgebrannt kommt sie bei dem vorerst unsympathischen Hotelbesitzer Rick unter, der ihr hilft, die Betrugssache aufzuklären, denn die Polizei handelt und ermittelt nur sehr schleppend.
Als sich beide ineinander verlieben, kommt heraus, dass John der Bruder von Rick ist.
Nach einer kurzen Querele macht Rick Julia einen Heiratsantrag und meldet John als Vertrauensbeweis der Polizei, woraufhin dieser verhaftet wird.
Die Hochzeit wird zelebriert.

Dieser Fernsehfilm – „Katie Fforde: Zimmer mit Meerblick“ – lief am Sonntag, den 29.5.2022, abends im ZDF.
Die oben beschriebene Handlung war öde und langweilig. Außer dem Aufkochen von Klischees war nicht viel in dem Film zu finden. Vieles war unlogisch aufgebaut.

Dass Julia Schulleiterin war, sollte anscheinend nur unterstreichen, dass es auch „intelligenten“ Menschen passieren kann, auf leere Versprechungen hereinzufallen. Zudem gab es ja noch Julias Mutter, die ihr immer zur Vorsicht vor „großen Versprechen“ und „Männer“ im Allgemeinen gewarnt hatte, aber erstmal sicher war, dass John der Richtige für ihre Tochter sei, obwohl niemand – nicht mal Julia – John „live“ gesehen hatte.
Rick erkannte seinen Bruder anfangs schon auf einem Fahndungsfoto, sprach kurz mit ihm, ließ sich aber von ihm wie immer manipulieren, dass Rick der Mutter versprochen hatte, auf ihn aufzupassen und zu schützen.
Als dies herauskam, nachdem er und Julia sich ineinander verliebt hatten, kam es zum riesigen Eklat, denn Julia glaubte, er wäre in John Betrug gegen sie involviert. Rick warf daraufhin alle Familienbande über Bord. Er habe sich genau wie Julia von John vorführen und manipulieren lassen und werde dies nicht mehr tun, sagte er huldvoll, denn er habe bemerkt, dass Julia ihm alles bedeute.
Zufälligerweise hat er der Polizei kurz vor dem Eklat gesagt, wo John sich aufhält und diese verhaftete ihn, kurz bevor er türmen wollte.
Das Schlussplädoyer von Julias Mutter, dass es nicht so wichtig sei, ob die 350 000 Euro wieder auftauchten, sondern Hauptsache ihre Tochter sei glücklich, hätte man sich sparen können.

Der Film tröpfelte langsam vor sich hin. Es passierte nichts Aufregendes.
Die Dialoge waren abgedroschen, ebenso wie die Charaktere, die dargestellt wurden.
Einsamer Fischer und Hotelier, der ein Aussteiger war, weil er eine gescheiterte Ehe hinter sich hatte, kam zusammen mit einer über den Tisch gezogenen Schulleiterin. Die Polizeibeamten betonten bei jeder Nachfrage, dass sie „dran“ seien und bald „Erfolge“ verzeichnen könnten, taten außer Selbstdarstellung aber nichts. Die Mutter Julias schützte ihr Küken und nahm es ihr auch nicht krumm, dass sie ihre Rente verprasst hatte. Auch der cassandrische Spruch: „Alles was passiert, hat einen tieferen Sinn.“ schaffte einmal mehr, dass man aus dem Gähnen nicht herauskam.

Solche „Unterhaltung“ soll für den Durchschnittszuschauer gemacht worden sein.

Wenn dies die große Masse möchte, dann aber „Gute Nacht, Deutschland!“!

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