Böblingen

Fordern, aber nicht fördern

Wie die „Bundesagentur für Arbeit” ihre Versprechen verspielt

Als im Jahr 2004 aus dem „Bundesamt für Arbeit” („Arbeitsamt“) die „Bundesagentur für Arbeit“ („Arbeitsagentur”) wurde, versprach die Politik nicht weniger als einen Neustart.

Weg von der trägen Behörde, hin zu einem modernen Dienstleister des Arbeitsmarktes. 

Ein „Kunde“ sollte der Arbeitslose nun sein, betreut, unterstützt, vermittelt. 

Der Grundsatz „Fördern und Fordern“ wurde zum Mantra einer neuen Ära, doch über zwanzig Jahre später scheint von diesem Versprechen nicht viel geblieben zu sein – außer dem Zwang zur Unterschrift unter eine immer gleiche Eingliederungsvereinbarung.

Ich habe mit Menschen gesprochen, die sich arbeitslos gemeldet haben, oft mehrfach. 

Die Geschichten ähneln sich, ob Akademikerin in den Vierzigern, junger Mann mit Ausbildungsabbruch oder Familienvater auf Jobsuche nach einer Kündigung: Fast alle berichten von Gleichgültigkeit, bürokratischem Automatismus und einer Beratung, die oft nicht mehr ist als ein Termin zur Fristwahrung.

„Alle sechs Monate das gleiche Papier, immer dieselben Phrasen“, sagt Petra M., 43, gelernte Mediengestalterin, die nach der Insolvenz ihres Betriebs in die Arbeitslosigkeit rutschte. 

Sie habe ihre Unterlagen „zehnmal hochgeladen, dreimal ausgedruckt mitgebracht“, doch Rückmeldungen gebe es selten. 

Vermittlungsvorschläge?

„Meist unpassend. Einmal sollte ich in einem Callcenter arbeiten – ohne Kundenkontakt, was absurd ist.“

Der zuständige Sachbearbeiter habe ihr gesagt, sie müsse „auch mal flexibel sein“.

Auf der anderen Seite sitzen Mitarbeitende, die ebenfalls unter Druck stehen. Zielvorgaben, Kontrollpflichten, Aktenberge. 

Ein ehemaliger Mitarbeiter, der anonym bleiben möchte, beschreibt es so: „Wir haben keine Zeit für Menschen, nur für Prozesse.“ 

Der Computer entscheide, wann jemand wieder eingeladen wird, die Software generiere Vorschläge, oft automatisch. 

„Manche Kolleginnen und Kollegen glauben noch an ihre Aufgabe. Andere resignieren. Und wer engagiert berät, wird ausgebremst – weil es das System nicht vorsieht.“

Die „Förderung“ ist zum Nebenschauplatz verkommen. 

Wer eine Weiterbildung beantragen will, braucht Geduld und Glück. 

Maßnahmeplätze sind begrenzt, Bewilligungen zäh. 

Oft steht am Ende ein ablehnender Bescheid – mit der Begründung, man sei „vermittelbar“ oder die Maßnahme „nicht zielführend“. 

Für Menschen, die wirklich etwas ändern wollen, ist das frustrierend. 

Für ihre Motivation mitunter fatal.

Was fehlt, ist Vertrauen. 

In die Institution, in ihre Vertreter. 

„Ich habe irgendwann aufgehört zu fragen“, sagt Manfred K., 29, der nach einem Outsourcing aus dem Job fiel und sich Hilfe wünschte – vergeblich. 

„Es fühlt sich an, als sei man nur noch eine Pflicht, keine Person mehr.“

Dass sich trotz Reformrhetorik wenig verändert hat, ist nicht nur ein Versäumnis der Behörde, sondern Ausdruck eines politischen Willens, der oft mehr auf Statistik als auf Schicksale setzt. 

Die Zahl der Arbeitslosen sinkt? 

Gut.

Aber zu welchem Preis? 

Prekäre Beschäftigung, Vermittlung in Minijobs, Wegschieben in Maßnahmen ohne Perspektive – das ist keine soziale Politik, sondern Schönfärberei.

Was es bräuchte, ist eine Rückbesinnung auf das, was „Fördern“ wirklich heißt: individuelle Betreuung, echte Beratung, passgenaue Qualifizierung, langfristige Begleitung. 

Und ein System, das Zeit für den Menschen einplant – nicht nur für seine Akte.

Bis dahin bleibt die „Bundesagentur für Arbeit” oft das, was sie vor zwanzig Jahren schon war: eine Institution im Reformkostüm, die viel verspricht, aber wenig hält. 

Das „Arbeitsamt“ lebt weiter – unter neuem Namen, aber mit alten Mustern.

Vor knapp zwei Wochen, am 22. April 2025, trat Hazel, die “Slowakische Rauhbart-Hündin” , in unser Leben – und mit ihr eine Flut von Freude, Wärme und unvergesslichen Momenten. 

Was als Entscheidung begann, wieder einen Hund von den „Vergessenen Pfoten Stuttgart“ aufzunehmen, wurde zu einem Erlebnis, das unser Zuhause und unsere Herzen für immer verändert hat.

Hazel ist mehr als nur ein Hund; sie ist ein Wirbelwind aus Liebe, Neugier und unbändiger Lebensfreude.
Ihre braunen Augen, die mal schelmisch funkeln und mal voller Vertrauen zu uns aufblicken, haben uns vom ersten Tag an in ihren Bann gezogen.

In den ersten Stunden war sie noch schüchtern, erkundete vorsichtig ihr neues Zuhause und schnupperte an jeder Ecke, doch schon bald zeigte sie uns, was es bedeutet, bedingungslos zu lieben und sich mit ganzem Herzen auf etwas Neues einzulassen.

Mit jedem gemeinsamen Spaziergang durch den Park, jedem freudigen Sprung, wenn wir die Leine in die Hand nehmen, und jedem gemütlichen Abend, an dem sie sich an uns kuschelt, wächst unsere Verbindung tiefer. 

Hazel hat eine Art, uns zum Lachen zu bringen, selbst an stressigen Tagen. 

Ihr verspieltes Jagen nach einem Blatt im Wind oder ihr stolzes Tragen eines Spielzeuges, als wäre es ein Schatz, erinnern uns daran, die kleinen Dinge im Leben zu schätzen. 

Sie bringt Leichtigkeit in unseren Alltag und zeigt uns, wie schön es ist, den Moment zu genießen, ohne an morgen zu denken.

Hazel lehrt uns Geduld, wenn sie mal wieder neugierig an jeder Blume schnuppert, statt zügig weiterzugehen, und Verständnis, wenn sie nachts noch ein wenig winselt, weil die neue Umgebung ungewohnt ist. 

Sie hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, aufeinander einzugehen und einander Raum zu geben, um zu wachsen. 

Ihre bedingungslose Zuneigung, die sie uns mit jedem Schwanzwedeln und jedem sanften Stupser schenkt, heilt kleine Wunden der Seele, die wir vielleicht gar nicht mehr gespürt haben. 

Mit ihr an unserer Seite fühlen wir uns vollständiger, als hätten wir einen fehlenden Teil unserer Familie gefunden.

Heute, nach diesen ersten zwei Wochen, können wir mit Sicherheit sagen: 

Hazel hat unser Leben bereichert. 

Sie ist nicht nur unsere treue Begleiterin, sondern auch unsere Lehrerin, unsere Quelle der Freude und ein kleiner Wirbelwind, der uns immer wieder überrascht. 

Unsere Reise mit ihr hat gerade erst begonnen, und wir können es kaum erwarten, all die Abenteuer zu erleben, die noch vor uns liegen – sei es ein ausgelassener Tag beim viktorianischen Picknick, ein aufregender Tag auf einem Fantasy-Spektakel wie der Annotopia oder Mittelaltermarkt, einem ruhigen Abend auf dem Sofa oder einfach ein weiterer Morgen, an dem sie uns mit ihrem fröhlichen Kuscheln weckt. 

Hazel ist unser Herz auf vier Pfoten, und wir sind unendlich dankbar, dass sie wir uns gefunden haben. 

Bei Ihrer ersten Zeitreise hat Hazel die Herzen aller Zeitreisenden in Bad Mergentheim auf der Annotopia im Sturm erobert.

Der Bauernkrieg, der das Heilige Römische Reich im frühen 16. Jahrhundert wie ein Sturm erschütterte, entstand aus jahrzehntelanger Unterdrückung und sozialer Ungerechtigkeit. 

Das Reich befand sich zu dieser Zeit in einem Zustand des Wandels, durchdrungen von Spannungen und aufkeimenden Konflikten zwischen den privilegierten Adelsklassen und dem zunehmend verzweifelten Bauernstand. 

Die Forderungen der Bauern nach mehr Gerechtigkeit und Selbstbestimmung stießen auf eine herrschende Klasse, die fest entschlossen war, ihre Privilegien um jeden Preis zu verteidigen.

Dieser Aufstand, der von den ersten lokalen Rebellionen im Jahr 1524 bis hin zu den großflächigen Erhebungen im Frühjahr 1525 führte, war keineswegs ein bloßer Aufruhr hungernder und elender Menschen. 

Vielmehr war er ein politisch motivierter Widerstand, durchdrungen von den reformatorischen Gedanken der Zeit, die seit Martin Luthers Thesenanschlag im Jahr 1517 in ganz Deutschland verbreitet wurden. 

Der Bauernkrieg wurde zu einer Bewegung, die die alten Ordnungen infrage stellte und soziale sowie politische Umwälzungen forderte. 

Das „Manifest der Zwölf Artikel“, das die Bauern in Memmingen formulierten, stellte den Anspruch auf Freiheit, gerechtere Abgaben und mehr Autonomie und wurde zur Grundlage für ihre Bestrebungen.

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„Wo ist der Papa?”

Ein Drama in der Tierarztpraxis

Die Tierarztpraxis – ein Ort, der irgendwo zwischen Spannung, Langeweile und Massenhysterie schwebt.

Für die Tiere eine Mischung aus Abenteuerpark und Horrorfilm, für die Menschen eine seltene Gelegenheit, ihre Geduld und Smalltalk-Künste auf die Probe zu stellen.

Doch an diesem Morgen in der Praxis von Dr. Fellfreund (realer Name bekannt) geschah etwas, das selbst die stoischsten Katzen und ihre genervten Besitzer ins Grübeln brachte.

Es begann, wie es oft beginnt …

Ein altes Ehepaar betrat den Raum.
Zwischen ihnen, an einer leuchtend roten Leine, trottete ein mittelgroßer Hund herein – nervös schnüffelnd, die Ohren leicht angelegt.
Seine Rute zuckte, und er warf Blicke voller Misstrauen in alle Ecken des Wartezimmers.
Jeder in der Praxis wusste sofort:

Der hier hat schlechte Erfahrungen mit Metalltischen gemacht.

Das Ehepaar setzte sich mit geübten Bewegungen auf die wartenden Plastikstühle.
Die Frau blätterte pflichtbewusst in einer Illustrierten, als suche sie darin die Lösung aller tiermedizinischen Probleme.

Der Mann hingegen hatte eine andere Strategie.

„Wo ist der Papa?“, fragte er plötzlich und schaute den Hund dabei an, als wäre diese Frage das Nonplusultra der intellektuellen Anregung.

Der Hund, der ohnehin schon nervös war, hielt kurz inne.

Seine Ohren zuckten.

Ein „Papa“?

Wo?

Und wer?

Mit einer Mischung aus Skepsis und Interesse begann er sich umzusehen.

„Wo ist der Papa?“, wiederholte der Mann, diesmal etwas lauter.

Die anderen Wartenden – ein Mix aus gelangweilten Katzenbesitzern, einer Frau mit einem Kaninchen in einer Transportbox und einem Mann, der aussah, als würde sein Jack-Russell-Terrier gleich die Praxis auf den Kopf stellen – richteten sich unwillkürlich auf.

Was war das für eine Methode?

Ein Geheimtrick gegen Hunde-Langeweile?

Eine Form der Tierhypnose?

Doch statt Erleuchtung verbreitete sich in der Praxis eher ein Gefühl von peinlicher Fremdscham.

„Wo ist der Papa?“, fragte der Mann erneut.

Diesmal klang es fast verzweifelt.

Der Hund, mittlerweile überfordert, wedelte hektisch mit der Rute, sprang auf und suchte mit weit aufgerissenen Augen nach dem ominösen „Papa“.

Ein leises Räuspern ging durch das Wartezimmer.

Die Kaninchenbesitzerin kicherte nervös, und selbst die Katze einer älteren Dame schien irritiert, so weit Katzen eben irritiert sein können.

„Vielleicht sollten Sie ihm einfach ein Leckerli geben“, murmelte jemand leise, doch der Mann ließ sich nicht beirren.

Es schien, als hätte er es sich zur Lebensaufgabe gemacht, den Hund von seiner Existenzkrise zu erlösen.

„Da ist der Papa!“, rief er schließlich, nachdem der Hund vergeblich die Umgebung abgesucht hatte.
Der Hund starrte ihn an, sein Blick ein Mix aus Erleichterung und blankem Unverständnis.

Die Stimmung im Wartezimmer war nun endgültig gekippt.

Die anderen Menschen sahen einander an, tauschten bedeutungsvolle Blicke, und man konnte förmlich hören, wie sie dachten:

Was läuft da bitte falsch?

Doch das Ehepaar störte sich nicht daran.
Der Mann lehnte sich zufrieden zurück, während der Hund immer noch mit halbgeschlossenen Augen über die „Papa“-Debatte nachdachte.

„Der Hund wird sicher bald dran sein“, flüsterte die Frau mit dem Kaninchen. „Ich hoffe, der Arzt untersucht auch den Mann.“

Seit kurzem habe ich einen neuen eReader – den „Tolino Vision Color”.

Dazu habe ich noch den „Tolino Stylus” , also einen Stift, mit dem man Notizen, Grafiken und dergleichen mehr schreiben, malen und auch wiederfinden kann.

Schon seit Jahren lese ich fast ausschließlich eBooks – angefangen mit elektronischen Büchern im PDF-Format, später auf dem Tablet und schließlich auf einem (nun) älteren Kobo-Modell. 

Doch seit ich den „Tolino Vision Color” mit dem „Tolino Styles” nutze, hat sich mein digitales Leseerlebnis noch einmal deutlich verbessert, nicht zuletzt auch deswegen, weil das Gerät Farbe darstellen kann. 

Trotzdem höre ich in Diskussionen immer wieder die gleichen Aussagen:  „Ich brauche das Gefühl von Papier zwischen den Fingern.“ , „Ich möchte das Blättern der Seiten hören.” oder “Der Geruch eines Buches ist einfach unersetzlich.” und viele sich wiederholende Floskeln mehr. 

Für mich sind das keine stichhaltigen Argumente, sondern eher emotionale Gewohnheiten, die den praktischen und zukunftsorientierten Vorteilen von eBook-Readern nicht standhalten. 

Hier sind meine Gründe, warum ich mit meinem “Tolino Color Vision” (oder mit eReadern allgemein) absolut zufrieden bin – und warum die „Papier-Nostalgie“ für mich nicht nachvollziehbar ist. 

Ein eBook-Reader bietet eine Vielzahl von Vorteilen, die das digitale Lesen nicht nur komfortabler, sondern auch effizienter machen.
Im Vergleich zu klassischen Büchern sorgt er für mehr Flexibilität und Bequemlichkeit, ohne dabei auf das Lesevergnügen verzichten zu müssen.

Mit einem eBook-Reader hat man eine komplette Bibliothek in der Hand.
Egal, ob Romane, Sachbücher oder Fachliteratur – alles passt in ein einziges, leichtes Gerät.
Das bedeutet: kein schweres Schleppen von Büchern auf Reisen oder lange Überlegungen, welche Titel man mitnehmen soll.
Der Speicherplatz reicht für eine beeindruckende Sammlung an Büchern, die jederzeit abrufbar sind.

Das endlose Warten auf eine Buchlieferung gehört der Vergangenheit an.
Mit einem eBook-Reader kann man sich neue Bücher innerhalb weniger Sekunden herunterladen.
Einfach den gewünschten Titel auswählen, kaufen und direkt loslesen – ganz ohne Umwege über die Buchhandlung oder Versandzeiten.
Das ist besonders praktisch, wenn man unterwegs ist oder spontan ein neues Buch entdecken möchte.

Anders als bei gedruckten Büchern kann man bei einem eBook-Reader verschiedene Einstellungen verändern, um das Lesen angenehmer zu gestalten.
Die Schriftgröße lässt sich anpassen, sodass Texte leichter lesbar werden – ideal für Menschen mit Sehschwäche.
Auch Helligkeit und Hintergrundfarbe können eingestellt werden, was besonders beim Lesen in verschiedenen Lichtverhältnissen hilft.
Wer abends noch schmökern möchte, kann sogar den Nachtmodus aktivieren, um die Augen zu schonen.

Ein weiterer Vorteil ist die Platzersparnis: Statt übervolle Bücherregale zu haben, genügt ein einziges Gerät.
Das schont nicht nur die Wohnfläche, sondern auch die Umwelt, da weniger Papier für den Druck verbraucht wird.
Auch der Zugang zu digitalen Bibliotheken erleichtert den nachhaltigen Umgang mit Büchern.

Ein eBook-Reader ist damit eine praktische Lösung für alle, die unkompliziert und bequem lesen möchten – egal, ob zu Hause, im Urlaub oder unterwegs.

Die „Haptik von Papier“ mag für einige ein Ritual sein, aber ist das wirklich ein Grund, auf all diese Vorteile zu verzichten? 

Gedruckte Bücher sind schön, aber sie haben ihre Grenzen – ein eBook-Reader dagegen bietet mehr Flexibilität und Freiheit.

Egal, ob im Dunkeln, bei grellem Sonnenlicht oder unterwegs:
Ein eBook-Reader passt sich jeder Umgebung an, ohne dass man sich über Beleuchtung oder Platz Gedanken machen muss

Bücher können mit der Zeit beschädigt werden, Seiten reißen oder vergilben.
Ein eBook bleibt immer im perfekten Zustand, egal wie oft man es liest.

Nie wieder stundenlang nach einer bestimmten Textstelle blättern – mit digitalen Suchfunktionen und Notizen findet man alles im Handumdrehen.

Ein eBook-Reader gibt dir also die Freiheit, sich ganz auf das Lesen zu konzentrieren – ohne störende äußere Umstände.

Das Lesen von gedruckten Büchern ist zweifellos ein schönes Erlebnis, doch es geht mit einem ökologischen Fußabdruck einher, den man nicht ignorieren sollte.

Jedes gedruckte Buch verbraucht Wasser, Holz und Energie.
Die Herstellung von Papier trägt zur Abholzung bei und belastet die Umwelt durch Chemikalien, die beim Druckprozess eingesetzt werden.
Ein eBook-Reader hingegen kommt ganz ohne physischen Abfall aus und ermöglicht nachhaltiges Lesen.

Wer Bücher liebt, sollte auch ihre Herkunft und die Auswirkungen ihrer Produktion bedenken.
Ein digitaler eReader reduziert den persönlichen Papierverbrauch erheblich und kann über Jahre hinweg genutzt werden, ohne dass weitere Ressourcen benötigt werden.

Die Entscheidung zwischen einem physischen Buch und einem eBook-Reader ist nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern auch der Umweltverantwortung. Wer nachhaltig denken möchte, trifft mit einem Tolino eine zukunftsfreundliche Wahl.

Ein eBook-Reader kann mehr als nur Bücher anzeigen – mit dem „Tolino Stylus” wird digitales Lesen noch interaktiver und komfortabler.

Statt ein Buch mit Anmerkungen oder Unterstreichungen zu „verschandeln“, lassen sich digitale Notizen ganz einfach erstellen und später bearbeiten.
Das ist besonders praktisch für Fachbücher, Studienmaterial oder persönliche Gedanken zu einem Roman.

Wer kennt das nicht?
Man stößt auf eine inspirierende Stelle, die man später noch einmal nachlesen möchte.
Mit dem „Tolino Stylus” sind Markierungen schnell gesetzt und jederzeit wieder auffindbar – ganz ohne Post-its oder Eselsohren.

In einem gedruckten Buch ohne Index kann es mühsam sein, eine bestimmte Stelle wiederzufinden.
Mit der digitalen Suchfunktion ist das Problem gelöst – einfach ein Stichwort eingeben, und schon werden alle relevanten Textstellen angezeigt.

Ein eBook-Reader mit Stylus bietet nicht nur Komfort, sondern auch eine neue Dimension des Lesens, die weit über das klassische Buch hinausgeht.

Die Digitalisierung verändert viele Bereiche unseres Lebens – und das betrifft auch das Lesen.
Moderne Technologien bieten zahlreiche Vorteile, die das Bucherlebnis verbessern und an die heutigen Bedürfnisse anpassen.

Bücher nehmen viel Platz ein, besonders für passionierte Leserinnen und Leser mit prall gefüllten Regalen.
Mit einem eBook-Reader kann man eine ganze Bibliothek auf einem schlanken Gerät speichern – ohne Staub, ohne Stapel, ohne Platzprobleme.

E‑Books sind oft günstiger als gedruckte Ausgaben und können ohne Wartezeit heruntergeladen werden.
Wer in einer Gegend ohne Buchhandlungen lebt oder sofort mit dem neuen Bestseller starten möchte, profitiert von der sofortigen Verfügbarkeit.

Anders als gedruckte Bücher können digitale Ausgaben aktualisiert werden.
Rechtschreibfehler, falsche Fakten oder Ergänzungen lassen sich ohne eine komplett neue Auflage nachbessern.
So bleibt das Buch stets auf dem neuesten Stand – ganz automatisch.

Der digitale Wandel beim Lesen bringt also viele Vorteile mit sich, die nicht nur praktisch, sondern auch effizient sind.

Ich kann es durchaus nachvollziehen: Bücher haben für viele Menschen einen besonderen Stellenwert. 

Es hat etwas Nostalgisches, ein physisches Buch in die Hand zu nehmen.
Das Rascheln der Seiten, der Geruch des Papiers, das Gewicht, das man spürt, während man sich Zeile für Zeile in eine andere Welt liest – all das hat Charme, keine Frage, doch wenn man genauer hinsieht, beruhen viele dieser Vorzüge eher auf Gewohnheit und Gefühl als auf praktischen Vorteilen. 

Die Argumente, die ich in Gesprächen über das Lesen auf Papier immer wieder höre, sind meist emotionaler Natur – und das ist in Ordnung, aber sind sie wirklich überzeugend, wenn man den Alltag, die Funktionalität und den Komfort betrachtet?

Ich für meinen Teil habe längst meinen idealen Begleiter gefunden: den „Tolino Vision Color”.
Dieses kleine, unscheinbare Gerät hat meine Lesegewohnheiten auf eine Weise verändert, die ich nicht mehr missen möchte. Warum?

Weil es einfach praktischer ist.

Komfort ist einer der größten Vorteile.
Ich kann die Schriftgröße nach meinen Bedürfnissen anpassen, die Helligkeit regulieren, den Lesemodus auf Tag oder Nacht stellen – ganz wie ich will.
Auch spät abends im Bett muss ich kein Licht mehr anschalten, um zu lesen. Ich störe niemanden, ich überlaste meine Augen nicht – und ich bleibe stundenlang vertieft in Geschichten, ohne müde zu werden.

Flexibilität ist das zweite große Plus.
Ich habe meine komplette Bibliothek immer dabei, auf Reisen, im Zug, beim Arzt.
Ob Roman, Sachbuch oder Magazin – alles passt in ein einziges Gerät.
Kein Schleppen, kein Platzproblem im Regal, kein Bücherstapel am Bett, der langsam zum Turm anwächst.

Ich kann Begriffe nachschlagen, interessante Stellen markieren, Notizen hinzufügen – und das alles, ohne das Buch zu bekritzeln oder mit Klebezetteln zu versehen.
Ich finde Zitate in Sekunden wieder, ich kann Passagen exportieren, wenn ich sie für Recherchen oder Diskussionen brauche.
Für jemanden, der viel liest und mit Texten arbeitet, ist das ein unschlagbarer Vorteil.

Natürlich hat jeder seine eigenen Vorlieben. 

Und ja – wer weiterhin auf gedruckte Bücher schwört, soll das tun. 

Aber ich frage mich: Wie viel davon ist wirklich rational begründet – und wie viel ist einfach nur Angst vor Veränderung?

Die Welt ändert sich.
Unsere Art zu lesen auch.
Und es spricht nichts dagegen, das Beste aus beiden Welten zu nutzen – aber für mich ist klar: Das eBook ist nicht nur eine Alternative. Es ist eine Weiterentwicklung.

Ich bleibe beim eBook – nicht, weil ich nostalgielos bin, sondern weil ich überzeugt bin: 

Es ist die bessere Art zu lesen.

Was meinten die verehrten Leserinnen und Leser dieses Artikels? 

Sind Sie auch schon umgestiegen – oder halten Sie am gedruckten Buch fest?

Hinweis:
Dieser Beitrag enthält keine bezahlte Werbung.
Ich habe keine finanziellen Zuwendungen oder andere Vergünstigungen für die Erstellung dieses Inhalts erhalten.
Alle Meinungen und Informationen in diesem Beitrag beruhen auf meinen eigenen Erfahrungen und Recherchen.

Cora, meine Frau und ich waren gemeinsam mit unserer Hündin Cora im Wald unterwegs. 
Der Weg war fast naturbelassen und schön breit, sodass wir entspannt und mit Bedacht laufen konnten. 

Plötzlich hörten wir ein Geräusch hinter uns, und ich nahm sofort Cora an die kurze Leine, die sogenannte „Bei-Fuß“-Position, und hielt mich rechts, um Platz zu machen. 

So wollten wir sicherstellen, dass der Fahrradfahrer genug Raum hatte, um in sicherem Abstand an uns vorbeizukommen, doch was dann passierte, ließ uns alle zusammenzucken: 

Der Radfahrer rauschte mit hohem Tempo direkt an uns vorbei, ohne auch nur ein bisschen Abstand zu halten.
Cora erschrak und sprang reflexartig zur Seite, doch ich hielt sie fest, sodass nichts weiter passierte.
Natürlich begann Cora laut zu bellen – ein verständlicher Reflex angesichts des plötzlichen Schrecks.

Statt dies als Signal zu verstehen und das nächste Mal vielleicht vorsichtiger zu sein, bremste der Radfahrer abrupt ab und drehte sich zu uns um. 

Mit einem zornigen Blick rief er mir zu, ich solle „den dummen Köter“ gefälligst festhalten.
Ruhig entgegnete ich ihm, dass Cora kein „dummer Köter”, sondern eine Hündin sei. Dann sagte ich, dass ich „unsere Hündin Cora, die kein dummer Köter” sei, extra an die kurze Leine genommen hätte, damit nichts passieren könne.
Ich bemerkte, dass es allgemein bekannt sei, dass man als Radfahrer langsam und mit Abstand an Hunden vorbeifahren sollte. 

Außerdem betonte ich, dass nichts passiert sei, da ich gut aufgepasst hätte. doch anstatt zu akzeptieren, dass die Situation längst geklärt war, wurde er noch aggressiver. 

Er brüllte laut und schrie, dass er „keinen Bock mehr auf diesen Hundescheiß“ (O‑Ton) habe.

Meine Frau und ich forderten ihn dazu auf, einfach weiterzufahren, da die Lage nun geklärt sei und es keinen Grund gäbe, die Situation zu eskalieren, aber er blieb hartnäckig stehen und schien entschlossen, weiterzumachen.
Er drehte sich noch einmal in unsere Richtung, kam sogar bedrohlich näher und begann erneut mit lauten, beleidigenden Tiraden, die in wüste Fäkalsprache abglitten.

In diesem Moment wurde uns mulmig. 

Es wirkte, als wollte er tatsächlich auf uns zugehen und uns körperlich bedrohen, doch in dem Moment, als Cora, die den Unmut des Radfahrers längst spürte, ein tiefes, grollendes Knurren von sich gab und laut bellte, stockte er abrupt. 

Ihre Reaktion ließ ihn spüren, dass sie im Ernstfall bereit gewesen wäre, uns zu beschützen. 

Das schien ihn zu beeindrucken – oder besser gesagt, abzuschrecken.
Fluchend und schimpfend wich er schließlich zurück, schwang sich auf sein Fahrrad und fuhr davon, seine Wut mit lauten Flüchen noch in die Umgebung streuend.

Dieser Vorfall zeigte uns einmal mehr, wie egoistisch und rücksichtslos manche Menschen im öffentlichen Raum auftreten. 

Für den Radfahrer schienen weder unsere Sicherheit noch die eines Tieres von Bedeutung – nur sein eigener Ärger stand im Mittelpunkt. 

Das Verhalten solcher Menschen gefährdet die friedliche Koexistenz im öffentlichen Raum und zeigt, wie notwendig gegenseitige Rücksichtnahme ist, um ein entspanntes und respektvolles Miteinander zu gewährleisten.

Über den Tod hinaus

Die Stille lastet schwer im Raum,
kein Pfotenschritt, kein sanfter Traum.
Die Leere flüstert deinen Namen,
doch du bist fort, nur noch im Bilderrahmen.

Wir rufen dich – kein Echo kommt,
nur Sehnsucht, die im Dunkel wohnt.
Die Tage zieh’n in fahlem Grau,
denn ohne dich – wer sind wir noch genau?

Doch in der Tiefe dieses Schmerzes,
blüht ein Licht in unser Herzes:
Die Liebe bleibt, vergeht doch nie,
sie trotzt der Zeit, sie stirbt ja nie.

Wir fühlen dich in jedem Wind,
der sanft durch unsre Haare rinnt,
in Sonnenstrahlen auf der Haut,
im Sternenglanz, der ewig taut.

Du bist nicht fort – nur nicht mehr hier,
doch deine Liebe lebt in mir.
Und eines Tages, irgendwann,
geh’n wir den Weg zusammen dann.

Unsere kleine Maus, Cora, ist am 2. Februar 2025, um 21:15 Uhr verstorben.

Es gibt keinen Trost für diesen Schmerz. 

Nichts kann die Leere füllen, die Cora hinterlässt. 

Sie war nicht nur ein Hund, sie war unsere Gefährtin, unsere Seelentrösterin, unser stilles Verständnis in den dunklen Stunden. 

Ihr sanfter Blick konnte mehr sagen als tausend Worte, ihre Anwesenheit war ein leiser Trost in einer oft zu lauten Welt. 

Nun ist sie fort, und mit ihr ein Stück unseres Herzens.

Wir wussten, dass dieser Tag kommen würde.
Wir wussten es, und doch waren wir nicht darauf vorbereitet. 

Wie kann man sich darauf vorbereiten, ein geliebtes Wesen gehen zu lassen? 

Wir sehen sie noch vor uns, in jedem Raum, auf jedem Weg, den wir gemeinsam gegangen sind. 

Ihr Platz ist leer, aber wir können ihn nicht loslassen. 

Doch sie wird nicht mehr zurückkehren. 

Und diese Wahrheit bricht uns das Herz.

Cora war Liebe in ihrer reinsten Form. 

Bedingungslos, treu, voller Wärme und Hingabe. 

Sie war immer da, wenn wir sie brauchten, hat uns Lachen geschenkt, wenn die Welt grau war, und uns mit ihrer stillen Geduld gelehrt, was es heißt, wirklich da zu sein. 

Sie hat uns verstanden, ohne Worte, sie hat uns ihre Seele geschenkt, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. 

Was bleibt uns nun ohne sie?

Der Schmerz ist tief, aber wir würden ihn um nichts in der Welt eintauschen, denn er ist der Beweis für ihre Liebe, für das Leben, das wir geteilt haben. 

Und wir bleiben zurück, mit Erinnerungen, die schön und schmerzhaft zugleich sind.


Cora, du wirst immer in unseren Herzen sein. 

Deine Liebe wird nie vergehen. Wir werden dich nie vergessen. 

Dein Platz bleibt für immer in uns, gefüllt mit all den Momenten, die wir geteilt haben. 

Du warst unser bester Freund, unser Herz auf vier Pfoten, unser stiller Engel. 

Wir lieben dich. 

Für immer.

Wenn Hunde sich beißen: Haftung bei nicht angeleinten Hunden

Wenn Hunde sich beißen, stellt sich oft die Frage nach der Haftung.
In solchen Fällen ist in der Regel derjenige Hundebesitzer schuldig, der seinen Hund nicht angeleint hat.

Diese Regelung beruht auf verschiedenen rechtlichen und praktischen Überlegungen, die die Sicherheit von Mensch und Tier gewährleisten sollen.

Nach § 833 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) haftet der Tierhalter für Schäden, die sein Tier verursacht.
Diese sogenannte Tierhalterhaftung greift unabhängig davon, ob den Tierhalter ein Verschulden trifft. 

Jedoch kann die Haftung eingeschränkt oder ganz ausgeschlossen sein, wenn der Halter nachweisen kann, dass er alle erforderlichen und zumutbaren Vorkehrungen getroffen hat, um den Schaden zu verhindern.
In vielen Gemeinden und Städten gibt es spezifische Verordnungen zur Anleinpflicht von Hunden.
Diese Anleinpflicht dient dazu, Konflikte und gefährliche Situationen zu vermeiden, die durch unkontrolliertes Verhalten von Hunden entstehen können. 

Wer diese Vorschriften missachtet und seinen Hund unangeleint laufen lässt, handelt fahrlässig und muss im Falle eines Zwischenfalls die Konsequenzen tragen.

Ein zentraler Aspekt der Anleinpflicht ist die Möglichkeit, Hunde in kritischen Situationen schnell und sicher unter Kontrolle zu bringen. 

Wenn zwei Hunde sich anfeinden oder sogar beißen, können die Besitzer ihre Tiere durch die Leinen voneinander wegziehen und so die Auseinandersetzung beenden.
Ohne Leine ist es erheblich schwieriger, den Hund zu kontrollieren und einen Angriff zu unterbrechen, was das Risiko für Verletzungen bei Mensch und Tier erhöht.

Mehrere gerichtliche Entscheidungen haben die Haftung des nicht anleinenenden Hundebesitzers bestätigt. 

So entschied beispielsweise das Oberlandesgericht Hamm (Urteil vom 24. November 2015, Az. 9 U 13315), dass der Halter eines nicht angeleinten Hundes für die Verletzungen eines angeleinten Hundes haftet, wenn es zu einer Auseinandersetzung kommt.
Das Gericht stellte klar, dass das Nichtanleinen eine erhebliche Pflichtverletzung darstellt, die eine Haftung begründet.

Die Anleinpflicht für Hunde ist eine wichtige Regelung, die dazu beiträgt, Konflikte und Verletzungen zu vermeiden. 

Im Falle eines Hundebisses ist in der Regel derjenige Hundebesitzer schuldig, der seinen Hund nicht angeleint hat.
Dies liegt daran, dass die Leine ein wesentliches Mittel ist, um Hunde in gefährlichen Situationen schnell und effektiv zu kontrollieren. 

Durch das Einhalten der Anleinpflicht können Hundebesitzer dazu beitragen, die Sicherheit für alle Beteiligten zu erhöhen und rechtliche Konsequenzen zu vermeiden.

Gestern Abend war einer dieser Abende, an denen man einfach alles loslässt und sich vollkommen in der Gesellschaft des anderen verliert. 

Meine Frau und ich hatten beschlossen, den Alltag hinter uns zu lassen und uns in eine gemütliche Kneipe zurückzuziehen. 

Es war einer dieser Orte, an denen das Licht gedimmt ist und die Atmosphäre beinahe verschwörerisch wirkt. 

Die Holzvertäfelungen, das leicht abgewetzte Mobiliar und die lebhafte Geräuschkulisse aus Gelächter, Murmeln und gelegentlichen Ausrufen boten den idealen Rahmen für einen Abend ohne Verpflichtungen und ohne Filter. 

Mit jedem Getränk, das wir bestellten, wurden unsere Gespräche ein wenig mutiger und ein bisschen absurder. 

Angefangen bei den alltäglichen Dingen, drifteten wir bald in vollkommen verrückte Gedankengänge ab – die Art von Schwachsinn, die nur dann lustig und bedeutungsvoll erscheint, wenn man sich in guter Gesellschaft und einem gewissen Pegel befindet. 

So entdeckten wir zusammen eine neue Art des „Trash-Talks“: keine sinnvollen Argumente, sondern ein bewusstes Verdrehen von Tatsachen und das absichtliche Fallenlassen jeder logischen Hemmung.

Der eigentliche Höhepunkt war, als ich eine grandiose Idee in den Raum warf: 

„Stell dir vor, ich kandidiere für das Amt des Präsidenten!“ 

Die Idee, im Ernst als Präsident der Vereinigten Staaten anzutreten, war natürlich völlig abwegig, doch meine Frau nahm das Spiel auf. 

Mit feierlichem Gesichtsausdruck begann sie, mich als einen Menschen mit revolutionären Ideen darzustellen, der das Land in eine glorreiche Zukunft führen würde. 

„Du wirst den freien Nachschlag beim Buffet gesetzlich verankern und alle Urlaubstage verdoppeln“, rief sie und wir brachen beide in schallendes Gelächter aus.

Im Laufe des Abends wuchs unser fiktives Regierungsprogramm immer weiter, und es schien, als könnten die anderen Gäste nicht genug davon bekommen. 

Es wurde so laut und enthusiastisch, dass schließlich eine Gruppe Amerikaner am Nebentisch auf uns aufmerksam wurde. 

Sie sahen zu uns herüber, zunächst neugierig, dann belustigt und schließlich – zu unserem Erstaunen – ernsthaft interessiert. 

Es stellte sich heraus, dass sie zur Panzerkaserne gehörten, der amerikanischen Kaserne hier in Böblingen.

Sie ließen uns wissen, dass sie unsere „politischen Visionen“ für eine erfrischende Alternative hielten und meinten scherzhaft, sie wären bereit, mir ihre Stimme zu geben.

Plötzlich hatte ich also zehn inoffizielle „Wähler“ gewonnen. 

Die Vorstellung, dass diese kleine Gruppe von Amerikanern mich, jemanden, der niemals ernsthaft in Erwägung gezogen hatte, sich politisch zu engagieren, als ihren Präsidenten wählen würde, brachte uns alle zum Lachen. 

Aber irgendwo in all dem Unsinn fühlte sich das Ganze auch ein wenig wahr an. 

In dieser gemütlichen Kneipe, umgeben von einem Hauch Anarchie und einer ordentlichen Portion Humor, kam mir der Gedanke, dass vielleicht sogar die verrücktesten Ideen eine gewisse Magie haben – jedenfalls für einen Abend voller Lachen und ein bisschen Größenwahn.

Wie hätte Donal Trump sonst als Präsident der USA gewählt werden können!

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