Böblingen

Viele Menschen wollen ja aus Prinzip keinen E‑Book-Reader benutzen.
In einer Diskussion hörte ich eine dumm-dämliche Bemerkung:
„Alt ist, wenn du dich in einer völlig ernst gemeinten Diskussion darüber wiederfindest, welcher E‑Book-Reader am wenigsten weh tut, wenn er dir beim Lesen im Bett aufs Gesicht fällt.“
Dies lässt einen auf den ersten Blick vielleicht schmunzeln, doch hinter dieser humorvollen Anekdote verbirgt sich ein tiefsinnigerer Gedanke, der sowohl den Alterungsprozess als auch unsere Beziehung zu moderner Technik und dem alltäglichen Komfort aufgreift.
Früher saß man vielleicht in einem bequemen Sessel, ein dickes Buch auf dem Schoß, und las stundenlang, versunken in Geschichten und Welten, die durch nichts unterbrochen wurden – außer vielleicht durch das Umblättern der Seiten oder das angenehme Rascheln des Papiers, doch die Welt hat sich verändert, und mit ihr auch unsere Lesegewohnheiten.
Das klassische Buch aus Papier ist vielerorts einem elektronischen Gerät gewichen.
Dem E‑Book-Reader.
Diese Geräte bieten zahlreiche Vorteile.
Sie sind leicht, handlich, bieten Platz für tausende Bücher, und man muss sich keine Sorgen mehr über den knappen Platz im Bücherregal machen.
Sie sind der Inbegriff des modernen Lesens, angepasst an die Bedürfnisse einer Welt, die immer mobiler und digitaler wird.
Aber eben auch an die Bedürfnisse eines Körpers, der sich verändert.
Der eigentliche Kern des Themas „Welcher E‑Book-Reader tut am wenigsten weh, wenn er dir beim Lesen im Bett aufs Gesicht fällt?“ ist eigentlich ein Ausdruck davon, wie sich der Alterungsprozess und Komfortansprüche auf scheinbar banale Alltagsaktivitäten auswirken.
In jungen Jahren denkt man selten über die Folgen nach, wenn man ein Buch – oder in diesem Fall einen E‑Book-Reader – über längere Zeit in der Hand hält, doch mit den Jahren nimmt die Bequemlichkeit eine immer größere Rolle ein, und man beginnt, seine Handlungen zu überdenken und zu optimieren.
Das Lesen im Bett ist ein Paradebeispiel dafür.
Während man in der Jugend vielleicht locker stundenlang ein schweres Buch über dem Kopf halten konnte, merkt man im Laufe der Jahre, dass die Arme schneller müde werden und das Gerät irgendwann einfach herunterfällt.
Dies ist nicht nur unangenehm, sondern in manchen Fällen auch schmerzhaft, besonders wenn der E‑Book-Reader eine harte Kante hat oder ein schwereres Modell ist.
Doch warum überhaupt diese Diskussion?
Warum hat das Gewicht oder die Beschaffenheit eines E‑Book-Readers überhaupt so viel Bedeutung?
Hier zeigt sich, wie sehr unser Leben inzwischen von der Technik durchdrungen ist.
E‑Book-Reader sind heute so selbstverständlich wie damals das Taschenbuch.
Sie sind handlich und praktisch, aber sie bringen eben auch ihre eigenen „technischen“ Probleme mit sich – vor allem, wenn es um Fragen wie Gewicht, Ergonomie und Handhabung geht.
Während früher vielleicht die Position im Bett oder das weiche Kopfkissen das größte Komfortproblem beim Lesen war, dreht sich die Diskussion heute um die ideale Größe und das Gewicht eines Geräts.
Es geht um Dinge wie den Rand, an dem man den Reader bequem halten kann, ohne dass die Finger verkrampfen, oder um die Frage, ob die Bildschirmbeleuchtung die Augen im Dunkeln zu sehr anstrengt.
Und ja, es geht eben auch um den Falltest: Was passiert, wenn man einschläft und das Gerät ins Gesicht rutscht?
Vielleicht ist die wichtigste Erkenntnis, die aus dieser Diskussion hervorgeht, die Fähigkeit, über das eigene Altern zu lachen.
Alt zu werden bedeutet nicht nur, dass der Körper sich verändert – es bedeutet auch, dass man lernt, diese Veränderungen mit einer gewissen Leichtigkeit und Selbstironie zu betrachten.
Wenn wir uns ernsthaft über den „weniger schmerzhaften“ E‑Book-Reader unterhalten, dann ist das weniger ein Zeichen für Schwäche, als vielmehr ein Ausdruck dafür, dass wir die kleinen Unannehmlichkeiten des Alltags mit Humor und Gelassenheit nehmen.
Das Lachen über die eigenen Schwächen und Macken gehört zum Älterwerden dazu.
Es zeigt, dass man sich selbst nicht allzu ernst nimmt, dass man gelernt hat, die Unvollkommenheiten des Lebens zu akzeptieren und sich an den kleinen Dingen zu erfreuen – selbst, wenn es nur die Erleichterung ist, dass der E‑Book-Reader, der auf dein Gesicht fällt, wenigstens nicht so schwer oder so kantig ist.
Was jedoch nicht übersehen werden sollte, ist der tiefergehende Wunsch nach Komfort, der mit dem Alter immer stärker wird.
Während in der Jugend oft Abenteuerlust und die Bereitschaft zu Kompromissen vorherrschen, gewinnt mit den Jahren die Bequemlichkeit zunehmend an Bedeutung.
Dies zeigt sich nicht nur in der Wahl des E‑Book-Readers, sondern in vielen Bereichen des Lebens – sei es der Kauf von ergonomischen Möbeln, die Entscheidung für bequemere Kleidung oder eben die Anpassung von Gewohnheiten, um das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten.
Diese Diskussion ist daher auch ein Symbol dafür, wie das Alter die Prioritäten verschiebt.
Was früher vielleicht als Nebensächlichkeit abgetan wurde, wird im Laufe der Zeit zu einem zentralen Punkt. Komfort wird zum Schlüssel für Lebensqualität, und die Auswahl des richtigen E‑Book-Readers – der leicht genug ist, um nicht unangenehm zu werden – ist ein Ausdruck dieser veränderten Perspektive.
In der humorvollen Anekdote über den E‑Book-Reader, der auf das Gesicht fällt, steckt mehr Wahrheit, als es auf den ersten Blick scheint.
Sie ist ein Sinnbild für das Älterwerden und für die kleinen Anpassungen, die man im Laufe des Lebens vornehmen muss, um den Alltag so angenehm wie möglich zu gestalten.
Dabei spielt nicht nur die Technik eine Rolle, sondern auch der Umgang mit den eigenen körperlichen Veränderungen und die Fähigkeit, über sich selbst zu lachen.
Letztlich geht es darum, dass wir lernen, mit den Herausforderungen des Alterns umzugehen, ohne unsere Lebensfreude zu verlieren.
Egal, ob wir uns über ergonomische Sofas unterhalten, über die beste Matratze für unseren Rücken diskutieren oder eben den leichtesten E‑Book-Reader wählen – es sind diese kleinen Entscheidungen, die unser Leben ein Stück weit einfacher und angenehmer machen.
Und vielleicht ist genau das der wahre Kern des Alterns: die Fähigkeit, die Dinge mit einem Augenzwinkern zu betrachten und dabei trotzdem das Beste für sich herauszuholen.

Kürzlich habe ich von einer Frau erzählt, die mit dem E‑Rezept Probleme hatte, obwohl sie im Grunde genommen in meinem Alter ist.
Sie hatte Probleme damit gehabt, zu akzeptieren, dass es keine Rezepte mehr auf Papier gab. Ich hatte ihr angeboten, mit ihr zur Apotheke zu gehen und habe zuerst mein E‑Rezept eingelöst, damit sie sehen konnte, dass alles funktionierte.
Die Frau sträubte sich (innerlich) gegen die Digitalisierung.
Sie bekam ihre Medikamente, beharrte aber darauf zu behaupten, der Arzt hätte sich der „unterlassenen Hilfe“ strafbar gemacht und sie sagte, sie überlege deswegen, zu einem anderen zu gehen.
In einer Diskussion darüber im privaten Kreis fanden viele es amüsant, wie es ablief, als sie in der Apotheke stand und empört dem Apotheker erzählte, der Arzt habe „unterlassene Hilfe” begangen, weil er ihr kein Rezept ausgedruckt habe.
Die Reaktion auf ihre Erzählung war für viele der Inbegriff einer grotesken Situation, die das Missverständnis zwischen der Digitalisierung und der „älteren Generation“ auf den Punkt brachte.
Man lachte über die absurde Vorstellung, dass ein digitaler Vorgang für die Frau so undurchschaubar wirkte, dass sie den Arzt ernsthaft für seine vermeintliche Nachlässigkeit verantwortlich machte.
Nebenbei bemerkt: Die Generation, zu der die Frau und ich gehören, sind nicht der Entwicklung von Computern fern.
Ich habe mir meinen ersten Computer Mitte der 1980-er-Jahre nach meiner Ausbildung vom ersten Lohn gekauft.
In der Diskussion gab es auch kritische Stimmen, die das Ganze weniger lustig fanden.
Sie wiesen auf Probleme hin, die viele Menschen mit dem E‑Rezept haben, und wiederholten immer wieder dieselben Argumente.
Eine der häufigsten Kritikpunkte war, dass die Einführung des E‑Rezepts handwerklich schlecht umgesetzt sei.
Tatsächlich können manche Heilhilfsmittel noch immer nicht per E‑Rezept verordnet werden, und auch Physiotherapie ist über diesen digitalen Weg noch nicht möglich.
Es scheint, als wären wichtige Bestandteile des Gesundheitssystems noch nicht vollständig in die digitale Infrastruktur integriert.
Ein weiteres Argument, das immer wieder auftauchte, betrifft die Gefahr, dass ein per E‑Rezept verordnetes Medikament einfach vergessen werde.
Vor allem für „Senioren”, die nicht (mehr) an die ständige Nutzung von Smartphones oder Computern gewöhnt seien, berge die digitale Verordnung von Medikamenten ein enormes Risiko.
Viele ältere Menschen seien es gewohnt, etwas Handfestes in den Händen zu halten – ein Rezept, das sie zur Apotheke bringen können, als sichtbare Erinnerung.
Die Unsichtbarkeit des digitalen Rezeptes bringe die Gefahr mit sich, dass es im Alltagsstress einfach vergessen werde.
Allerdings verbummeln manche Leute auch das Papier-Rezept, indem sie es in Handtaschen „verbuddeln“ oder in Gedanken irgendwo zu Hause hinlegen, wo sie es nicht direkt sehen, und ebenso vergessen, es einzulösen.
Obwohl diese Kritik durchaus berechtigt sein mag, muss man sich fragen, ob das ständige Miesmachen der neuen Technologie wirklich hilfreich ist.
Die Einführung des E‑Rezepts ist sicherlich noch nicht perfekt, und es gibt zahlreiche Schwachstellen, die ausgebessert werden müssen.
Aber anstatt das gesamte System als eine Katastrophe zu diskreditieren, könnte man sich ebenso auf die Chancen und Verbesserungen konzentrieren, die es langfristig bieten wird.
Die Digitalisierung im Gesundheitswesen ist kein Schritt zurück, sondern ein notwendiger Schritt in die Zukunft.
Es gibt Hürden und Anpassungsschwierigkeiten, aber jede Innovation braucht Zeit, um sich zu entwickeln und sich etablieren.
Es ist vergleichbar mit der Einführung anderer Technologien in der Vergangenheit: Anfangs mag es schwerfallen, doch nach und nach wird es zur Normalität – und letztlich erleichtert es uns das Leben.
Die Hürden, die vor uns liegen, sind also keine unüberwindbaren Mauern, sondern Hindernisse, die es zu überwinden gilt.
Digitalisierung erfordert Geduld und die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen.
Wer dies jedoch von vornherein als „Willkommen in Schilda” abtut, übersieht die Möglichkeiten, die eine solche Entwicklung langfristig mit sich bringt.
Statt in die Vergangenheit zu schauen und dem Altbewährten nachzutrauern, sollten wir den Blick nach vorn richten – auch wenn das manchmal bedeutet, dass wir zunächst über ein paar digitale Stolpersteine hinwegsehen müssen.

Es war einer dieser Tage, an dem man sich im Wartezimmer des Arztes fragt, ob die Uhr tatsächlich stillsteht oder ob die Zeit in medizinischen Einrichtungen anders funktioniert.
Nachdem ich aufgerufen wurde und mein Rezept vom Arzt erhalten hatte – nein, natürlich kein altmodisches Papierrezept, sondern ein schickes, zeitgemäßes E‑Rezept – ging es für mich direkt zur Apotheke.
„Einfach Ihre Krankenkassenkarte einlesen lassen“, hatte mein freundlicher Arzt gesagt, als wäre das die einfachste Sache der Welt.
Und ja, es IST die einfachste Sache der Welt.
Aber das sollte ich erst im Laufe dieses Tages noch einmal eindrucksvoll bestätigt bekommen.
Doch bevor ich mich auf den Weg machte, musste ich noch einen Termin am Tresen bestätigen.
Es war genau in diesem Moment, als „sie“ auftauchte – die Frau, die den Ablauf des E‑Rezepts nicht so ganz … nun ja, eigentlich … gar nicht … verstanden hatte.
Sie stand bereits das x‑te Mal vor der Sprechstundenhilfe, die geduldig und mit Engelsgeduld erklärte: „Nein, wir geben keine Rezepte mehr auf Papier heraus, das läuft jetzt alles elektronisch.“
Die Frau nickte. So wie man nickt, wenn man nicht zuhört, sondern in Gedanken bereits den Kuchen fürs Wochenende plant.
Dann wandte sie sich mir zu, mit diesem leicht panischen Ausdruck im Gesicht, der deutlich sagte: „Elektronisch? Komjuter? Hab ich keine Ahnung von!“
Freundlich, wie ich nun mal bin, bot ich ihr an, sie zur Apotheke zu begleiten.
Vielleicht konnte ich helfen, dachte ich mir.
Und vielleicht auch nicht, dachte ich mir wenig später.
In der Apotheke lief es wie am Schnürchen.
Meine Krankenkassenkarte wurde eingelesen, und wie von Zauberhand erschienen auf dem Bildschirm meine verschriebenen Medikamente.
Der Apotheker, gewohnt sachlich, reichte mir die Packungen, als wäre es das Normalste auf der Welt.
Kein Papier, kein Kugelschreiber, kein Durchschlag.
Einfache digitale Magie.
Ich war beeindruckt, aber vor allem froh, dass es schnell ging.
Die Frau neben mir jedoch – sie war weniger beeindruckt und dafür umso mehr verwirrt.
Sie schaute sich den Vorgang an, als hätte ich gerade einen Zaubertrick vorgeführt.
Mit großen Augen und leichtem Kopfschütteln stand sie da.
„Mit Komjutern kenne ich mich nicht aus“, murmelte sie zum Apothekenangestellten, der daraufhin einen freundlich-professionellen Gesichtsausdruck aufsetzte.
Diesen Ausdruck lernt man wohl am ersten Tag der Apothekenlehre, in dem Moment, in dem der Satz fällt: „Haben Sie vielleicht was Homöopathisches für mein Bluthochdruckproblem?“
Die Frau bestand darauf, dass der Arzt ihr kein Rezept ausgestellt habe.
„Er hat sich geweigert“, sagte sie mindestens dreimal und fügte hinzu, dass sie dringend ihre Medikamente brauche, da sie chronisch krank sei.
Sie zählte mehrmals die Medikamente auf.
Der Apotheker, gewohnt souverän, scannte ihre Krankenkassenkarte und – welch Wunder! – da war es, das mysteriöse, unsichtbare Rezept, das sich hartnäckig geweigert hatte, in Papierform zu erscheinen.
„Hier sind Ihre Medikamente“, sagte der Apotheker schließlich, als wäre das alles ganz normal.
Die Frau jedoch schüttelte noch immer den Kopf.
„Das ist doch nicht richtig“, murmelte sie. „Ich verstehe das nicht. Kein Papier. Einfach so. Elektronisch. Komjuter…“
Der Apothekenangestellte lächelte tapfer weiter.
Nachdem die Frau die Medikamente in den Händen hielt, bedankte sie sich überschwänglich.
Nicht etwa bei mir, der heldenhaft die Vermittlerrolle gespielt hatte, sondern bei dem Apotheker.
„Sie haben mir sehr geholfen“, sagte sie, als hätte man ihr soeben die Geheimnisse des Universums offenbart.
Dann folgte der finale Akt dieses kleinen Dramas: „Ich überlege, den Arzt zu wechseln“, sagte sie empört. „Das ist doch unterlassene Hilfeleistung!“
Während ich die Apotheke verließ, überlegte ich, ob ich in Zukunft vielleicht ein Schild um den Hals tragen sollte:
„E‑Rezepte für Anfänger – Beratung kostenlos.“
Aber vielleicht sollte ich den „Komjuter“ auch einfach für mich behalten.

In den letzten Wochen sind wir Ziel absurder und geradezu dreister Vorwürfe geworden, die offenbar einzig und allein darauf abzielen, uns öffentlich in ein schlechtes Licht zu rücken und uns zu diskreditieren.
Eines der Hauptargumente, das trotz besseren Wissens dabei immer wieder ins Feld geführt wird, ist die falsche Behauptung, dass wir auf unserer eigenen Fotowebseite die Namen der Fotografen nicht genannt hätten.
Diese Anschuldigung entbehrt jedoch jeder Grundlage, denn jeder, der sich die Mühe macht, unsere Fotowebseite zu besuchen, kann mit eigenen Augen sehen, dass die Fotografen dort korrekt genannt werden.
Die Informationen sind klar und deutlich auf unserer Seite zu lesen, und dennoch wird uns vorgeworfen, wir hätten diese Nennungen unterlassen.
Bilder, die wir selbst anfertigten, werden logischerweise nicht mit unseren Namen als Fotografen genannt.
Es scheint fast so, als würden diese Personen absichtlich falsche Tatsachen verbreiten, um uns in Misskredit zu bringen.
Doch damit nicht genug.
Es wurde uns auch vorgeschrieben, dass wir auf unserer eigenen Fotowebseite, auf der wir unser eigenes Logo und unsere eigene Markenidentität präsentieren, dieses Logo durch den Namen einer Steampunk-Gruppe ersetzen sollten.
Diese Forderung ging sogar so weit, dass man von uns verlangte, eine Danksagung für die „tolle Organisation eines kleinen Fotoshootings“ einzubauen, das mit dieser Gruppe in Zusammenhang stand.
Eine solche Forderung ist nicht nur unverschämt, sondern auch völlig absurd, da es sich um unsere persönliche Webseite handelt, auf der wir selbstverständlich unser eigenes Logo und unsere eigene Markenidentität – sprich: unseren eigenen Markenauftritt und unsere eigene Präsenz – präsentieren.
Es steht niemandem zu, uns vorzuschreiben, wie wir unsere Webseite zu gestalten haben, und schon gar nicht, uns dazu zu zwingen, eine Gruppe zu erwähnen, die wir nicht in dieser Form hervorheben möchten.
In den letzten Wochen hat sich diese Situation immer weiter zugespitzt, und es wurde uns erneut deutlich gemacht, wie sehr manche Menschen versuchen, andere in einem schlechten Licht dastehen zu lassen, nur um sich selbst besser zu fühlen oder ihre eigene Position zu stärken.
Der Versuch, uns kleinzumachen, uns zu diffamieren und uns als die „Bösen“ hinzustellen, war besonders offensichtlich.
Es scheint, als könnten bestimmte Personen aus der Steampunk-Szene es nicht ertragen, dass wir uns ihrem Willen nicht unterwerfen wollen.
Statt uns beugen zu lassen, haben wir uns gewehrt und uns nicht in die Enge treiben lassen.
Wir haben es nicht zugelassen, dass man uns vorschreibt, wie wir uns auf unserer eigenen Plattform zu verhalten haben.
Doch diese Standhaftigkeit hat uns nicht nur den Zorn dieser Personen eingebracht, sondern führte auch dazu, dass wir öffentlich angeklagt und aus den Kreisen dieser selbstherrlichen Gruppe ausgeschlossen wurden.
Dieser Ausschluss kam nicht überraschend, denn er war die direkte Folge unserer Entscheidung, uns gegen die haltlosen Vorwürfe zu wehren.
Es ging dabei nicht nur um die lächerliche Behauptung, wir hätten die Fotografen nicht genannt, obwohl das nachweislich falsch ist.
Uns wurde auch immer wieder vorgeworfen, wir seien „nicht teamfähig“, „beratungsresistent“ und – was auch immer das bedeuten mag – „empfangsunfähig“.
Diese Diffamierungen wurden offenbar gezielt eingesetzt, um uns weiter zu diskreditieren und uns als unkooperative Störenfriede hinzustellen, nur weil wir uns nicht den völlig überzogenen Forderungen dieser Gruppe beugen wollten.
Doch wir haben uns nicht beirren lassen.
Wir haben unsere Position deutlich gemacht und uns klar und öffentlich gegen diese haltlosen Vorwürfe verteidigt.
Es ist erstaunlich, wie sehr einige dieser selbstherrlichen Personen der Meinung sind, sie könnten über andere bestimmen, nach Belieben Regeln aufstellen und erwarten, dass man sich widerspruchslos daran hält.
Diese Personen sehen sich offenbar als Elite, der sich alle anderen zu unterwerfen haben, und empfinden sich als überlegen, nur weil sie sich in einer bestimmten Subkultur bewegen.
Doch wir haben klargestellt, dass wir uns nicht nach ihren Regeln richten werden.
Die Situation eskalierte weiter, als ein Fotograf, der erst seit kurzem versucht, sich in der Steampunk-Szene einen Namen zu machen, die Gelegenheit nutzte, um Öl ins Feuer zu gießen.
Anstatt sich neutral zu verhalten, schloss sich dieser Fotograf den Diffamierungen an, die von der Gruppe ausgingen.
Er verbreitete Lügen und falsche Behauptungen über uns, die ihm offenbar von den Mitgliedern dieser Gruppe zugetragen wurden.
Dabei versuchte er, uns weiter zu diskreditieren, indem er falsche Geschichten über uns in Umlauf brachte.
Doch wir ließen uns auch hier nicht einschüchtern.
An diesem Punkt sah ich mich gezwungen, Klartext zu reden und die Dinge beim Namen zu nennen.
Doch wie nicht anders zu erwarten, folgte auf meine deutlichen Worte die typische Reaktion: Der Fotograf versuchte sich in die Opferrolle zu flüchten und spielte die „Mitleidskarte“.
Er tat so, als würde er von uns zu Unrecht angegriffen, ignorierte jedoch gleichzeitig alle Argumente, die von uns vorgebracht wurden, und setzte seine Lügen fort.
Dieses Verhalten ist nicht nur peinlich, es ist auch ein klares Zeichen dafür, wie tief manche Menschen sinken, wenn sie sich in die Ecke gedrängt fühlen.
Anstatt sich mit den vorgebrachten Argumenten und Richtigstellungen auseinanderzusetzen, versuchte er, die Tatsachen zu verdrehen und sich selbst als das unschuldige Opfer darzustellen, doch es war offensichtlich, dass es ihm nur darum ging, uns weiter in Misskredit zu bringen und seine eigene Position zu stärken.
Der Gipfel dieses absurden Dramas wurde erreicht, als dieser Fotograf uns schließlich vorwarf, wir hätten „Fotodiebstahl“ begangen.
Diese Anschuldigung ist natürlich völlig haltlos.
Er hat Bilder von uns gemacht und diese online gestellt.
Wir haben dieselben Bilder ebenfalls online veröffentlicht und dabei seinen Namen korrekt angegeben.
Es gab also keinerlei Grund für diese Anschuldigung, zumal er selbst zuvor betont hatte, dass es ihm egal sei, wo seine Bilder erscheinen, solange sein Name dabei genannt wird.
Diese Behauptung, die uns eines schweren Vergehens bezichtigt, ist nicht nur unbegründet, sondern zeigt auch, wie sehr dieser Fotograf versucht, sich in eine Opferrolle zu manövrieren, um von seinem eigenen Fehlverhalten abzulenken.
Trotz der offensichtlichen Lächerlichkeit dieser Anschuldigungen wird unser Anwalt nun die Angelegenheit der Beleidigung prüfen.
Es ist bedauerlich, dass die Situation derart eskaliert ist, aber manchmal ist es einfach notwendig, rechtliche Schritte einzuleiten, um sich gegen haltlose Vorwürfe und Verleumdungen zu wehren.
Auch wenn es sich auf den ersten Blick um eine scheinbar triviale Angelegenheit handelt, ist es wichtig, klarzumachen, dass wir uns nicht alles gefallen lassen und uns gegen solche Angriffe zur Wehr setzen werden.
Diese ganze Angelegenheit zeigt einmal mehr, wie schnell Menschen bereit sind, andere zu diffamieren, um ihre eigenen Interessen zu wahren oder sich selbst ins rechte Licht zu rücken.
Doch dieser Plan ist gescheitert.
Wir lassen uns nicht einschüchtern oder kleinmachen.
Wir stehen für die Wahrheit ein und verteidigen uns gegen jede Lüge und jede Anmaßung, die gegen uns vorgebracht wird.

Es war ein warmer Nachmittag in Böblingen.
Thomas, ein Mann mittleren Alters, hatte gerade bei einem großen Discounter seinen Einkauf erledigt. Der Parkplatz vor dem Discounter war belebt, und die Luft war erfüllt von den verlockenden Düften eines Imbissstandes. Dieser war bekannt für seine vielfältigen und schmackhaften Angebote.
Auf dem Schild über dem Stand prangte in großen Buchstaben der Name „Ali’s Imbiss“.
Thomas, der durch die Düfte hungrig geworden war, trat an den Stand heran.
Er hatte einen anstrengenden Arbeitstag hinter sich und freute sich auf eine herzhafte Mahlzeit.
Besonders in den letzten Wochen hatte er verschiedene Imbisse ausprobiert und war nun neugierig auf das Angebot bei „Ali’s Imbiss“.
„Guten Tag“, begrüßte Thomas den Besitzer des Imbisses freundlich.
Ali, ein freundlicher Mann mittleren Alters mit einem dicken Schnurrbart, lächelte zurück. „Guten Tag! Was darf es sein?“ fragte er.
Thomas schaute auf die Menütafel und seine Augen blieben bei einem Gericht hängen: „Rinderwurst mit Pommes Frites“.
Seine Vorfreude wuchs.
„Ich hätte gerne die Rinderwurst mit Pommes Frites, bitte“, bestellte er.
Alis Lächeln verschwand allerdings einige Sekunden später und wich einem ernsten Ausdruck.
„Die Rinderwurst ist nicht für Deutsche vorgesehen. Sie ist nur für Muslime gedacht.“
Thomas blinzelte überrascht.
„Wie bitte? Warum das denn?“
Ali verschränkte die Arme vor der Brust.
„Weil wir die Rinderwurst speziell für unsere muslimischen Kunden anbieten. Es ist eine Alternative für diejenigen, die kein Schweinefleisch essen.“
Thomas spürte, wie sich Unverständnis und Ärger in ihm regten.
„Aber ich mag kein Schweinefleisch. Ich vertrage es auch nicht. Ich bin froh, dass ich gerade die Rinderwurst entdeckt habe. Hähnchen mag ich auch nicht jeden Tag, wie Sie sich denken können.“
Ali schüttelte den Kopf. „Die Rinderwurst ist nur für Muslime.“
Thomas’ Ärger wich einer tiefen Traurigkeit. Er konnte nicht fassen, dass er hier, in seiner eigenen Stadt, aufgrund seiner Herkunft benachteiligt wurde.
„Das ist unfair. Diskriminierung sollte in keiner Form existieren, egal gegen wen sie sich richtet.“
Ali zuckte nur mit den Schultern.
Thomas nickte langsam, sein Blick schwer vor Enttäuschung.
„Dann werde ich woanders essen müssen“, sagte er leise, bevor er den Imbissstand verließ. Er ging die Straße entlang, die Hände tief in den Taschen vergraben, und fühlte sich auf eine Weise ausgeschlossen, die er nie für möglich gehalten hätte.
Die Geschichte verbreitete sich schnell in der kleinen Stadt. Einige Menschen zeigten Verständnis für die Position von Ali, während der überwiegende Teil Thomas’ Empörung teilten.
Die Diskussionen, die daraufhin entbrannten, führten zu einer breiteren Debatte über Vorurteile und Diskriminierung – nicht nur in Bezug auf Religion, sondern auch hinsichtlich Herkunft und persönliche Präferenzen.
Die Charaktere und Ereignisse in diesem Test sind sorgfältig so gestaltet, dass sie realen Personen und Ereignissen ähneln. Jede Ähnlichkeit mit tatsächlichen Personen oder Ereignissen ist voll und ganz beabsichtigt, um das Lese-Erlebnis authentisch und vertraut zu gestalten.
Underneath a moonlight sky
Soft whispers in the night
Your hand in mine feels right
In your eyes I see the light
Stars above begin to glow
Hearts entwined in gentle flow
Every moment starts to slow
With you I’ll never feel alone
Love is a feeling
Starts to grow
Like a river
Starts to flow
Forever yours
This I know
Together
We will go
Candles flicker
Shadows play
In the stillness
I hear you say
Words of love
They drift and sway
In your arms
I want to stay
Dreams of us
They fill the air
In the quiet
All we share
Without you
Life is bare
Our love
Beyond compare
Love is a feeling
Starts to grow
Like a river
Starts to flow
Forever yours
This I know
Together
We will go

In den belebten Straßen einer deutschen Großstadt, wo sich Wolkenkratzer mit historischen Gebäuden abwechselten, lebten Dorothee und Simon Weber.
Ihr Apartment im zehnten Stock eines modernen Wohnkomplexes bot einen atemberaubenden Blick über die Skyline, ein passendes Spiegelbild ihrer scheinbar perfekten Existenz.
Dorothee, eine engagierte Frau Anfang dreißig mit ruhiger Ausstrahlung und stets aufmerksamem Blick, arbeitete als Krankenschwester in der Unfallambulanz eines städtischen Krankenhauses.
Ihr kupferrotes Haar trug sie aus praktischen Gründen meist zu einem einfachen Pferdeschwanz gebunden, ihre grünen Augen strahlten Mitgefühl und Professionalität aus.
Als erfahrenes Mitglied des Notfallteams war sie täglich damit beschäftigt, Patienten mit akuten Verletzungen und Erkrankungen zu versorgen.
Ihr Arbeitsalltag war geprägt von schnellen Entscheidungen, einfühlsamer Patientenbetreuung und enger Zusammenarbeit mit Ärzten und Kollegen.
Sie arbeitete im Schichtdienst, was bedeutete, dass sie manchmal tagsüber, manchmal nachts im Einsatz war.
Trotz der oft herausfordernden Situationen liebte Dorothee ihren Beruf, besonders die Möglichkeit, Menschen in Notsituationen direkt helfen zu können.
Simon, ihr Ehemann seit fünf Jahren, war das perfekte Gegenstück zu Dorothees Intensität.
Mit seinem warmen Lächeln und der ruhigen Art strahlte er eine natürliche Gelassenheit aus, die Menschen in seiner Umgebung sofort für ihn einnahm.
Als Abteilungsleiter in einem mittelständischen IT-Unternehmen hatte er sich einen Ruf als fairer und kompetenter Vorgesetzter erarbeitet.
Seine braunen Augen, umrahmt von einer modischen Brille, spiegelten stets Verständnis und Mitgefühl wider.
Simon war der Fels in der Brandung, nicht nur für seine Mitarbeiter, sondern vor allem für Dorothee.
Ihre Ehe hatte in den letzten Jahren eine subtile, aber bedeutsame Wandlung durchgemacht.
Was einst als Partnerschaft auf Augenhöhe begonnen hatte, hatte sich unmerklich verschoben.
Simon, stets bemüht, Dorothee den Rücken freizuhalten, übernahm mehr und mehr die Rolle des unterstützenden Partners.
Er kümmerte sich immer mehr um den Haushalt, organisierte ihre immer weniger werdenden gemeinsamen sozialen Verpflichtungen und war stets darauf bedacht, Dorothee jeden Stress aus Liebe abzunehmen.
An einem typischen Abend kam Dorothee erschöpft nach Hause, ihr Gesicht von den Strapazen des Tages gezeichnet.
Simon empfing sie mit einem sanften Lächeln.
„Ich habe dir dein Lieblingsgericht gekocht”, sagte er und deutete auf den gedeckten Tisch. „Lachsfilet mit Spargel und Rosmarinkartoffeln.”
Dorothee seufzte schwer. „Ich habe keinen Hunger. Der Tag war die Hölle.”
Sie ging direkt ins Schlafzimmer, um sich umzuziehen, während Simon enttäuscht auf das sorgsam zubereitete Essen blickte.
Solche Szenen wiederholten sich immer häufiger.
Simon, stets verständnisvoll und geduldig, schluckte seine Enttäuschung herunter und räumte schweigend die Küche auf, nach dem er aufgegessen hatte.
Er hatte gelernt, seine eigenen Bedürfnisse zurückzustellen, um Dorothee in ihrem stressigen Alltag zu unterstützen.
Doch das fragile Gleichgewicht ihrer Beziehung sollte bald auf eine harte Probe gestellt werden.
Weiterlesen
Wie viele wissen, wurde ich vor einigen Tagen aus mehreren Steampunk-Gruppen ausgeschlossen, weil ich mich weigerte, auf meiner Fotowebseite den Namen der Facebook-Gruppe zu erwähnen, mit der wir aktuell ein Foto-Shooting hatten.
Das ist eine meiner festen Prinzipien: Auf meiner Seite findet man stets die relevanten Informationen zu den Fotos, wie Veranstaltung, Ort und Datum.
Wenn die Bilder nicht von uns stammen, nenne ich gegebenenfalls den Namen des Fotografen.
Der Name einer Gruppe gehört für mich jedoch nicht zu den essenziellen Angaben, vor allem auch nicht, weil das Online-Foto-Album überladen wirkt, insbesondere die kleinen Vorschaubilder mit den Kurz-Informationen.
In einer dieser Gruppen eskalierte eine Diskussion mit einem Mitglied, das nicht aufhörte, mich auf provozierende Weise herauszufordern.
Ich sagte der Frau schließlich, dass sie „Logorhoe“ produziere – ein Wort, das aus dem Griechischen kommt und „Wortfluss“ bedeutet.
Es war eine sachliche Bemerkung, die darauf hinwies, dass sie sich in einem endlosen Redeschwall verlor.
Trotzdem wurde diese Aussage von ihr als Beleidigung aufgefasst, obwohl ich genau erklärte, was der Begriff bedeutet und dass keine negative Absicht dahinterstand.
Kurz darauf wurde ich aus der Gruppe ausgeschlossen, mit der Begründung, ich hätte beleidigend gehandelt.
Dieser Vorfall irritierte mich, da ich stets bemüht bin, klar und respektvoll zu kommunizieren.
Es war unverständlich, dass eine so harmlose Bemerkung eine solch drastische Reaktion auslöste.
Zumal ich das Gefühl hatte, dass der wahre Grund eher in der Weigerung lag, den Gruppennamen auf meiner Webseite zu nennen, als in der vermeintlichen Beleidigung.
Interessanterweise sprach mich am Samstag auf dem Sindelfinger Mittelaltermarkt eine Person auf diesen Vorfall an.
Sie sagte, sie verstehe den Rauswurf nicht und wisse nicht, was ich falsch gemacht haben könnte.
Diese Person hatte sich sogar die Zeit genommen, meine Fotowebseite gründlich zu durchstöbern, und fand nichts, was die Reaktion der Gruppe rechtfertigen würde.
Sie war erstaunt, wie überzogen die Administratoren der Gruppe reagiert hatten, und meinte, dass der eigentliche Grund wahrscheinlich woanders lag – etwa in persönlichen Animositäten wie übertriebenem Machtgehabe oder ähnlichem.
Darüber hinaus erzählte sie mir, dass auch andere Leute mit denselben Interessen wie wir sich über diese Reaktion gewundert hätten.
Mehrere Personen teilten die Meinung, dass sie die ganze Situation nicht nachvollziehen konnten, und waren der Ansicht, dass die Gruppenleiter überreagierten.
Auch sie betonten, dass die Gruppe eigentlich froh sein sollte, Mitglieder wie meine Gattin und mich zu haben, die regelmäßig zur Szene beitragen und aktiv daran teilnehmen.
Kurios wurde es auf demselben Mittelaltermarkt, als zwei Mitglieder dieser Steampunk-Gruppe an unserem Stand vorbeikamen.
Wir begrüßten sie höflich, doch ein tiefergehendes Gespräch ergab sich nicht, obwohl sie über die ganze Angelegenheit sicherlich bestens Bescheid wussten. Sie gehörten nämlich zu den vier Administratoren, die mich aus der Gruppe entfernt hatten und den Rauswurf sogar unterzeichnet hatten beziehungsweise auf dem Rauswurf-Statement mit genannt wurden
Später am Abend, bei einem Konzert, sahen wir alle vier Administratoren der Gruppe als Zuschauer, nur ein paar hundert Meter entfernt.
Ihre Anwesenheit war auffällig, doch keiner von ihnen suchte das Gespräch mit uns oder versuchte, den Konflikt auf irgendeine Weise zu klären.
Wir taten so, als sähen wir alle vier nicht.
In der Rückschau wirkte es auf mich, als ob besonders zwei dieser Administratoren zu feige wären, um sich realen Problemen zu stellen.
Im wirklichen Leben meiden sie jede Konfrontation, doch online spielen sie die selbsternannten großen Bosse, die sich über andere erheben.
Anstatt die Dinge offen zu besprechen und gemeinsam eine Lösung zu finden, ziehen sie es vor, sich hinter ihren Bildschirmen zu verstecken und von dort aus ihre Macht auszuüben.
Eine ikuriose Situation, die zeigt, wie unterschiedlich Menschen in der virtuellen und realen Welt agieren.

Vom 6. bis 8. September 2024 war es wieder soweit: Der Sindelfinger Mittelaltermarkt öffnete seine Tore und lockte Tausende Besucher in eine Welt voller Ritter, Gaukler und fantastischer Geschichten.
Mit dabei waren Sabine Edelfrau von Syntronica, die kurpfälzische Perlenhexe, Kurt Freiherr zu Lippe und ich, Dietmar Edelherr von Syntronica.
Doch nicht nur als Edelleute oder Händler traten wir auf, sondern als Botschafter einer anderen, fiktiven Zeitdimension – als Steampunks und Gründer von Chrono.Tours, einem fiktiven Zeitreisebüro.
Steampunk trifft auf Mittelalter: Chrono.Tours
Unser Stand auf dem Markt war ein Höhepunkt für neugierige Besucher, die nicht nur von den mittelalterlichen Waren und Darbietungen angezogen wurden, sondern auch von unserer einzigartigen Präsenz als Steampunks.
Als Zeitreisende im viktorianischen Stil, ausgestattet mit dampfbetriebenen Apparaturen, Zylindern und Zahnrädern, fügten wir uns stilvoll in das Ambiente ein und brachten gleichzeitig die faszinierende Ästhetik des Steampunks mit auf den Markt.
Viele Marktbesucher stellten die Frage: „Was genau ist Steampunk?“
Wir erklärten ihnen, dass es sich dabei um eine fantasievolle Mischung aus viktorianischer Ästhetik und futuristischer Technologie handelt.
Aber das war nicht alles – wir stellten unser fiktives Zeitreisebüro Chrono.Tours vor, das Besucher theoretisch in jede Epoche der Menschheitsgeschichte transportieren könnte, von der Vergangenheit und vielem mehr.
Chrono.Tours war natürlich ein kreatives Konzept, doch es stieß auf großes Interesse und regte zu vielen spannenden Gesprächen an.
Handgemachter Schmuck von der kurpfälzischen Perlenhexe
Neben der Welt der Zeitreisen war die kurpfälzische Perlenhexe bekannt für Ihre handgefertigten Schmuckstücke, die sie auf dem Markt anbot,
Diese sind wahre Kunstwerke. Sie fertigte sie mit ihren eigenen Händen an, was viele dazu brachte, stehenzubleiben und sich die Schmuckstücke anzuschauen.
Jedes Stück war ein Unikat, das traditionelle Handwerkskunst mit einer Prise Magie und Steampunk-Fantasie verband.
Ihre Kreationen, von Perlenarmbändern bis hin zu detailverliebten Halsketten, fanden bei den Marktbesuchern großen Anklang.
Die Arbeit der kurpfälzischen Perlenhexe fügte sich nahtlos in das Gesamtkonzept unseres gemeinsamen Standes ein, der eine Verbindung zwischen Handwerk, Fantasie und alternativer Technologie schuf.
Besucher, die zuerst wegen des außergewöhnlichen Steampunk-Auftritts neugierig wurden, fanden oft großen Gefallen an der Schmuckkunst und trugen einige Stücke dieser einzigartigen Welt mit nach Hause.
Begegnungen mit Zeitreisenden und Mittelalterbegeisterte
Die Besucherinteraktionen auf dem Markt waren lebendig und vielfältig.
Menschen jeden Alters kamen an unseren Stand, um Fragen zu stellen, unsere Apparaturen zu bestaunen und sich über die Welt des Steampunks und Zeitreisen zu informieren.
Einige Marktbesucher erzählten uns von ihren eigenen Steampunk-Projekten, während andere – vollkommen neu in dieser Subkultur – fasziniert waren von der Möglichkeit, verschiedene Epochen in einem alternativen Kontext zu erleben.
Unser Stand wurde zu einem Treffpunkt für Kreative und Fantasie-Liebhaber.
Wir führten viele spannende Gespräche, in denen die Grenzen zwischen den Zeitaltern verschwammen – das Mittelalter um uns herum und unsere Steampunk-Zeitreise, die Besucher in alternative Welten entführte.
Rückkehr im nächsten Jahr
Der Sindelfinger Mittelaltermärkte 2022, 2023 und 2024 waren für uns eine großartige Erfahrung.
Unser Zeitreisebüro Chrono.Tours und die handgefertigten Schmuckstücke der kurpfälzischen Perlenhexe hinterließen einen bleibenden Eindruck bei den Besuchern.
Die positive Resonanz und das rege Interesse an Steampunk und Zeitreisen haben uns darin bestärkt, auch im kommenden Jahr wieder mit einem Stand vertreten zu sein.
Die Vorbereitungen für 2025 laufen bereits auf Hochtouren.
Wir freuen uns darauf, erneut die Welt von Chrono.Tours vorzustellen und gemeinsam mit den Besuchern in eine Welt voller Magie, Dampf und Geschichte einzutauchen.
Der Sindelfinger Mittelaltermarkt bot eine einzigartige Gelegenheit, die Welten von Vergangenheit, Zukunft und Fantasie miteinander zu verbinden.
Als Betreiber des fiktiven Zeitreisebüros Chrono.Tours haben wir die Besucher nicht nur mit unseren Gewandungen und Apparaturen begeistert, sondern auch durch die handwerkliche Kunst der kurpfälzischen Perlenhexe, deren Schmuckstücke die Zeitreiseidee perfekt ergänzten.
Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr und auf neue, spannende Begegnungen mit Liebhabern von Geschichte und alternativen Welten.

An diesem Wochenende – 6. bis 8. September 2024 – sind die Kurpfälzische Perlenhexe, der Freischütz zu Lippe und Chrono.Tours mit einem Stand auf dem Mittelaltermarkt in Sindelfingen vertreten.
Wir sind unten auf der Planiestraße / Obere Bahnhofstraße gegenüber der Bücherei und Verlagshaus Röhm nahe dem Marktplatz zu finden.
Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher.
Parken kann man im „Parkhaus Rathaus”, Rathausplatz 1