Natur
![]() | „Es muss in einer modernen Gesellschaft ohne Einschränkung erlaubt sein, Ideen und Ideologien schlecht zu finden und zu kritisieren.”
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![]() | „Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es.” Bertrand Russell |

Die freundliche Begrüßung „Sehr geehrte Damen und Herren!” ist diskriminierend.
Sie haben richtig gelesen, liebe Leserinnen und Leser!
Und damit ist mir auch eine Diskriminierung unterlaufen.
Es muss nämlich „Liebe Lesx” anstatt „Liebe Leserinnen und Leser” heißen, denn wenn ich nur die Leserinnen und Leser erwähne, nenne ich – logischerweise – keine anderen Varianten der (sozialen) Geschlechtlichkeit. Hermaphroditen (im Volksmund Zwitter genannt) oder Transsexuelle sowie „Andere“ werden ja nicht explizit genannt. Deswegen hat eine Genderforscherin, die sich weder dem „gefühlten Geschlecht“ männlich noch weiblich zugehörig fühlt, die Endung „-x“ als genderneutralen Postfix zu benutzen.
Als „Leser“ wird „Lesx“, aus „Professoren“ „Profx“, aus „Studenten“ „Studx“, aus „Bürger“ „Bürgx“ etc. pp.
Wie dies auszusprechen ist, kann niemand von den Gender-Forschx sagen!
In einer E‑Mail weigerte ich mich, Studentinnen, Studenten und „Andere“ mit „Studx“ anzureden, denn für mich ist diese Anrede diskriminierend, weil diese eindeutig weiblich ist.
Das X‑Chromosom trägt weibliches Erbmaterial. Also ist aus diesem Kontext heraus diese Anrede für mich als Mann – sowohl biologisch-anatomisch als auch sozial bzw. gefühlt bzw. empfunden – diskriminierend, denn sie deckt nur die weiblichen Studentinnen ab, keine Männer und keine „anderen Varianten“.
Dies kam natürlich nicht so gut an, denn dies resultiert aus meiner patriarchalischen Erziehung als weißhäutiger männlicher, heterosexueller Mann.
So funktioniert es in der Genderforschung!
Das biologisch-anatomische Geschlecht (sog. Sexus) spielt keine Rolle – auch nicht für die Anrede „Herr“ und „Frau“ – sondern einzig und allein ist die soziologische Rolle (sog. Gender) maßgeblich.
Jedem dürften Transsexuelle geläufig sein. Dies sind Menschen, die zwar ein biologisch-anatomisches Geschlecht haben – z. B. Sexus maskulin – doch sie fühlen sich zum anderen Geschlecht – Sexus feminin – gehörig, indem sie sich so kleiden und sich möglicherweise schminken und/oder sich umoperieren lassen haben.
Dieses Empfinden wird nun als Gender bezeichnet, also das soziale bzw. psychologische Geschlecht.
Als Gender gibt es aber nicht nur männlich und weiblich, sondern theoretisch unendlich viele Varianten und Variationen. Ein (biologischer) Mann, der hochhackige Schuhe trägt, hat einen anderen Gender als ein Mann, der sich die Fingernägel lackiert. Wie diese Gender heißen, ist nicht bekannt und irrelevant.
Wenn ein Mann sich die Fingernägel lang wachsen lässt, ist dieser ein Stückchen mehr gender-feminin als ein Mann, der es nicht tut.
Das biologisch-anatomische Geschlecht spielt in der Genderforschung keine Rolle und resultiert nur daher, weil die Männer ihre patriarchalische Rollendominanz vor den Frauen ausleben wollen, um eben die Frauen weiter zu versklaven. Deswegen umringen sich diese Heterosexuellen – in der Genderforschung in der Regel weißhäutig – mit Machogehabe, die andere Varianaten wie Homosexuelle, Transsexuelle oder Intersexuelle, unterdrücken, um ihre biologische und ebenfalls soziologisch-psychologische Rolle auszubauen.
Die Genderforscher behaupten, dass „männliches“ oder „weibliches“ Rollenverhalten ausschließlich anerzogen ist und einfach umgeswitcht (umgeschaltet) werden kann. Mitte der 1960er- bis Mitte der 1970er-Jahre gab es zu dieser Thematik ein Experiment unter der Leitung des Psychologen Money in Kanada, das aber nicht diese Vorstellung des Umswitchen (Umschalten) verifizierte, sondern auf dramatische Weise falsifizierte.
Dies hätte der „Gegenbeweis“ – Falsifikation – sein sollen, dass „Switchen“ (Umschalten) eben nicht funktioniert, doch diese Falsifikation gab es nie. Vielmehr wurde das „Experiment“ von da an totgeschwiegen und in den nächsten Ausgaben der Bücher, die es beschrieben hatten, nicht mehr erwähnt. Wie bemerkt existieren alte Ausgaben bzw. frühe Auflagen dieser Bücher noch, in denen man dieses „Experiment“ beschreibt.
Genderforschung soll also (im Entferntesten) auch Gleichberechtigung vorantreiben.
Die „Blüten“ sind aber eher „Kasper-Theater-Szenarien“!
So wird sich z. B. damit beschäftigt, eine „neutrale Form“ zu finden, dass sich niemand beleidigt fühlt, wenn er/sie/es etc. angeredet wird (Profx“, „Studx“ etc.).
Ebenso werden die angeblich unendlich vielen Nuancen der Gender untersucht.
Wenn ein Mann lackierte Fingernägel trägt, wird mit psychologischer Methodik untersucht, warum das so ist. Man geht also von den „Klassischen Rollen“ aus und schaut, wer hineinpasst und wer nicht.
Wenn jemand nicht hinein passt, wird (wissenschaftlich) untersucht, warum das so ist.
Hat irgendwas in seiner Kindheit dazu geführt, dass er sich die Fingerspitzen anmalt?
Ist es anerzogen worden, vielleicht, weil andere es auch machten (just for fun)?
Fragen über Fragen!
Antworten gibt es kaum, aber Ideen, wie man die Gesellschaft umbauen könnte, damit eine „absolute Emanzipation“ stattfinden kann.
Die Anreden „Mann“ und „Frau“ müssen laut Genderforschern erweitert oder ersetzt werden, denn man könnte in ein Fettnäpfchen treten und Jemand / jefrau nist dann beleidigt.
Wenn mir jemand Andrea Müller vorstellt, sollte ich mir überlegen, ob Andrea Müller, die aus meiner Sicht eine Frau ist und sich feminin kleidet, auch als „Frau Müller“ angeredet werden will.
Anders wäre es bei „Dies ist Frau Müller“, denn dort ist die Definition („Frau“ ) schon mitgeliefert und mir kann nichts passieren. Möglicherweise sagt sie dann auch: „Ich bin HERR Müller.“, weil sie sich als Mann sieht oder – aus welchem Grund auch immer – so angesprochen werden will.
Als genderkonforme Alternative wäre vielleicht – im Moment noch – vorzuziehen, jemanden mit dem Vornamen und „Sie“ anzureden.
Genderforschung beschäftigt sich im Grunde genommen mit etwas, was niemanden wirklich interessiert oder bewegt.
Wenn Sie also ein paar abgedrehte Ideen haben, die irgendwas mit Männer und Frauen und vielleicht „Anderen“ zu tun haben, werden Sie Genderforscher, denn dann kann Ihnen nichts passieren.
Weiterführende Seiten etc.:
Bildquelle: pixelio.de / Denise
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Amerika – die USA – Land ohne Grenzen und der unendlichen Möglichkeiten!
Aber auch, was Tierverstümmelung und ‑quälerei angeht!
In Amerika werden den (Haus-) Katzen seit einiger Zeit die Krallen gezogen, d. h. diese werden operativ entfernt.
Da in Amerika immer alles korrekt sein muss, wird dies deswegen gemacht, damit die Katzen (aus Langeweile (!!!)) nicht die Möbel zerkratzen oder Kinder verletzen. Anstatt Kratzbäume zu kaufen, an denen Katzen sich die Krallen wetzen können, wird ihnen Leid angetan und ihnen die Krallen entfernt.
Erstens spart (!!!) man die Kosten für den Kratzbaum und zweitens können die Katzen auch nichts kaputt machen.
Was sich in der Welt der Dummen so einfach anhört, ist aber pure Tierverstümmelung!
Wenn den Katzen die Krallen gezogen bzw. entfernt werden, haben diese erst mal Schmerzen, wenn sie auftreten bzw. gehen.
Die Krallen haben auch noch die Aufgabe, dass sie damit Balance halten können. Wenn dies wegfällt, laufen sie ziemlich seltsam und unbeholfen durch die Gegend.
Des Weiteren dienen sie auch dem Tasten, was dann auch nicht mehr funktioniert. Das wäre ungefähr so, als wenn man einem Menschen die oberen Fingerkuppen und die Zehen entfernen würde, und sich dann wunderte, dass er sich seltsam gebärde. Er kann nicht mehr stehen, weil die Zehen nicht mehr da sind, um Balance zu ertasten und halten. Ohne Fingerkuppen, also nur Fingerstümpfen, kann man nichts mehr wirklich tun, schon gar nicht irgendwas ertasten.
Eine Katze, die springt und dann auf den Pfoten landen will, wird unweigerlich hinfallen, möglicherweise auf die Seite krachen, weil sie nicht mehr ausbalancieren kann.
Man versuche nur mal, barfuß zu laufen und die Zehen nach oben zu strecken, sodass sie den Fußboden nicht erreichen. Der Gang sieht dann aus, als wenn man alkoholisiert wäre.
Man kann auch die Finger nach außen strecken und dann versuchen, etwas zu greifen, am besten etwas Flaches wie ein auf dem Tisch liegendes Blatt Papier.
Diese Verstümmelung betreiben die Amerikaner, damit sie mit Katzen keine Probleme haben.
Die, die sich mal wieder als „Weltpolizei“ und „moralische Oberinstanz in allen Fragen“ darstellen, verstümmeln Tiere, damit diese „politisch korrekt“ ins Bild des „unversehrten Haushalts“ passen und man mit ihnen keine Probleme hat.
Man nimmt den Katzen auch noch etwas Anderes.
Sie sind nicht mehr fähig (in Panik oder als Schutz) sich auf einen Baum zu retten oder sich in einem etwaigen Kampf zu wehren.
Sie können nicht mal Beute erlegen, falls sie – was bei den Amerikanern wohl kaum vorkommt – draußen sind.
Die Verstümmelung umfasst also auch den angeborenen Abwehrmechanismus, sich gegen Artgenossen zu behaupten oder sich zu verteidigen.
Verstümmelte Katzen haben es mit der Hygiene auch nicht wirklich, denn das Scharren im sog. Katzenklo tut an den Pfoten weh, und so scharren sie weniger.
In einem Gespräch mit einer Amerikanerin, die eine verstümmelte Katze besitzt, wurde dies angesprochen, doch die Frau wiegelte dumm ab mit „Das ist doch nur ein Tier.“
Wenn es eben nur ein „Etwas“ ist, kann sich die Frau ja auch einen Plüsch-Teddybären nehmen!
Wenn sie diesen z. B. die Finger abschneidet – analog zum Krallen-Entfernen – wird dieser nichts sagen!
Ihm tut ja nichts weh.
Was für dumme Menschen es auf der Welt doch gibt!

Am 1. und am 2.11.2014 fand in der Kongresshalle Böblingen die „Fühl-Dich-Wohl-Messe” statt.
Die Messe stand unter dem Motto „Gesundheit”, „Wellness” und „Schönheit”.
Ca. 70 Anbieter bzw. Aussteller präsentierten sich dort zu den Themen „Wohlfühlen”, „Gesundheit”, „Ernährung” sowie „Sport”.
Was sicherlich gut gemeint war, wirkte bei näherer Betrachtung eher konzeptlos.
Die „Gesamtheit” bleib mehr im Dunkeln, als das Licht es positiv beschienen (können) hätte.
Es sei mal dahin gestellt, ob eine Salbe nach „ayurvedischem Konzept” wirklich hilft.
Eins wissen wir aber ganz bestimmt, dass sog. „Globuli” definitiv nicht wirken, auch wenn sog. „Heilpraktiker” dies immer und immer wieder behaupten. In „Globuli” ist kein Wirkstoff enthalten. Es sind nur Zuckerkugeln.
Ebenso stießen uns die Stände mit den Möchtegern-Heilsteinen auf. Steine haben keine Heilwirkungen und bestehen als Salzen oder Metalllegierungen, mehr nicht. Auch, wenn sie beschliffen wurden und nun Ohrringe sind, die wie Engel aussehen.
Esoteriker, die sich in einem „modernen Kleid” gaben, haben auf so einer Msse nichts zu suchen!
Die Orthopädieschuhmacher fanden wir gut, die Medizintechniker und den Stand vom Therapiezentrum des Klinikverbunds Südwest u.ä.
Was sich aber alle angewöhnen soll(t)en, ist, auf potenzielle Kunden zuzugehen.
Wir wollten bei vielen Ständen mit den Ausstellern reden, weil uns einiges zusagte, doch die Leute an den Ständen schauten lieber meilenweit weg und wollten uns wohl nicht sehen oder unterhielten sich mit sich selbst.
Am Stand der „Sindelfinger Zeituung / Böblinger Zeitung” (SZBZ) hatte man keine Pressemappe, auch wusste man nichts über Journalistenverbände.
Uns wurde dann bei der zweiten Begegnung die Messezeitung in die Hand gedrückt als „offizielles Organ”.
Wir sind gespannt, ob es noch eine weitere Messe dieser Art geben wird.

Böblingen hat gewählt.
Dies sind die amtlichen End-Ergebnisse der EuGemeinderatswahl in Böblingen.
| CDU | 32,35 |
| SPD | 21,41 |
| Grüne | 15,82 |
| FDP | 7,01 |
| Freie Wähler | 23,41 |
Stand: 28.05.14 / 11:48

Heute, 24.5.2014, waren Leute von der „Umweltorganisation“ Greenpeace am Eckensee in Stuttgart.
Sie verteilten Flyer, sog. Wahlkompasse für den Wahltag am 25.5.2014, in der Vertreter der antretenden Parteien Aussagen zu Umweltthemen machten.
Wir kamen mit den Greenpeace-Leuten ins Gespräch und sprachen sie darauf an, dass es im Landkreis Böblingen keinen Gelben Sack bzw. keine Gelbe Tonne gebe und sagte, wir würden uns freuen, wenn sich sich auch dort einsetzen könnten.
Sie wichen aus, mussten aber auf Nachhaken unsererseits zugeben, dass der Gelbe Sack nicht deren Thema wäre, und verwiesen uns auf den BUND – Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland.
In dem weiteren Gespräch kam heraus, dass Greenpeace sich selbst so sieht, dass Themen wie der Gelbe Sack oder Krötenwanderungen für Greenpeace zu niedrig in der Wertung seien.
Greenpeace verstehe sich eher als Bewahrer wirklich hehrer Ziel, wie Präsenz auf internationalen Klimakonferenzen.
Sich um den Gelben Sack zu kümmern, ist ihnen ein zu „piseliges Ding“, um sich dafür zu interessieren.
Die Themen Artenvielfalt und Klimawandel seien eher deren Zielen, erfuhren wir, aber um den Gelben Sack sollten wir uns doch selber kümmern, denn wer solle sonst auf den Klimakonferenzen anwesend sein ? !
Angesprochen darauf, warum sie sich dann zum so ein „niedriges Thema“ wie Stuttgart 21 kümmerten, konnten sie uns nicht erklären, da sie ja nur „hohe Themen“ besetzten, wie sie sagten.
Wir intervenierten, dass Greenpeace sich also nicht für Umweltschutz und Recycling von Wertstoffen interessiere und auch nicht besser sei, als manche Politiker.
Daraufhin wurde unser Gesprächspartner zickig bzw. bockig und versuchte sich zu erklären und protzte damit, dass er seine Greenpeace-Arbeit seit zehn Jahren ehrenamtlich mache und auch noch zwei Kinder habe und man (Greenpeace) sich eben nur um zwei große Themen kümmern könne.
Wir ließen nicht locker, dass es also Greenpeace am Allerwertesten vorbei ginge, was der Greenpeace-Mann bejahte, da Greenpeace, was er wiederholte, für zwei Themen – Artenvielfalt und Klimaschutz – zuständig sei und mehr nicht.
Wir sollten uns darum kümmern, worauf er nicht wirklich hören wollte, dass wir schon in Sachen „Gelber Sack bzw. Gelbe Tonne im Landkreis Böblingen“ aktiv sind.
Wir sind sehr enttäuscht von diesem Heuchler-Verein!
Sie prahlen bei jeder Gelegenheit damit, wie toll sie sich doch für alles einsetzen, dass sie auf jeden Bürger hören und direkt reagieren, doch was sie wirklich machen, ist sehr, sehr wenig bis gar nichts.
Das Einzige, was Greenpeace wirklich kann, ist, sich gaaanz groß in Szene zu setzen!
![]() | „Eine gute Welt braucht Wissen, Güte und Mut; sie braucht keine schmerzliche Sehnsucht nach der Vergangenheit, keine Fesselung der freien Intelligenz durch Worte, die vor langer Zeit von unwissenden Männern gesprochen wurden” Bertrand Russel |

Am 01.01.2009 würde der gelbe Sack flächendeckend eingeführt.
Da es nichts umsonst gibt, wurde kurzerhand auf all die Blisterverpackungen bzw. all die Abfallprodukte, die dort hineinkommen, grüne Punkte verteilt.
Diese grünen Punkte bezahlte man mit dem Einkauf mit, damit sie dort „gebührenfrei” entsorgt werden konnten.
Anfangs sperrte sich die Bevölkerung dagegen, denn an den Sammeltagen sah es aus wie in einem Horrorfilm.
Mit der Zeit gewöhnte man sich daran, denn schließlich wurde die Restmülltonne immer weniger genutzt, und somit sanken die Müllgebühren.
Dies wurde nie in Frage gestellt, denn egal wo man hinkam, überall existierte der gelbe Sack.
Überall, nur nicht im Landkreis Böblingen.
Nach genauen Recherchen stießen wir auf taube Ohren, und hinter vorgehaltenen Hand ließ man uns wissen, dass es sich um eine Vetternwirtschaft handele.
Müllfrevel ist hier Gang und Gebe, und in der hiesigen Lokalzeitung wurde dies auch schon bemängelt, aber das Einführen des gelben Sackes bleibt weiter ein Tabuthema.
Egal wie sich die Sache auch entwickelt, wir hören nicht auf damit, immer wieder bei den Verantwortlichen nachzufragen, bis der gelbe Sack endlich eingeführt wird!
Ich bleibe dran !
Fortsetzung folgt.
Nachtrag 5.5. 2014
Die Petition wurde heute an die betreffende Stelle überreicht.
Hier geht es zum Video, auf dem sich Herr Eisenmann, Abfallwirtschaftsbetrieb, mal wieder durch arrogsnte Ignoranz outet.
http://www.regio-tv.de/video/314054.html

Wenn man sich (oft) mit dem Thema Stuttgart 21 (S21) beschäftigt, wird man sich notgedrungen (leider) auch mit den Gegnern dieses hervorragenden Bahnprojekt beschäftigen müssen.
Diese Ewiggestrigen mit ihren gebetsmühlenartig wiederholten Lügen, Halbwahrheiten und daraus resultierender Panikmache (bei Unbeteiligten oder welchen, die sich kaum mit dem Thema befassen) können sehr nerven.
Wenn auf den schon längst überflüssig gewordenen sog. „Montags-Demos” weiterhin perfide gegen alles und jeden gehetzt wird, der nicht den verdrehten Ansichten der S21-Gegner ist, fragt man nach der Sinnhaftigkeit solcher Möchtegern-Aktionen. Es kommt einem nicht so vor, als würden die Leute wirklich aus Überzeugung noch handeln, sondern eher als Bockigkeit im Sinne von : „Wir waren immer schon Gegner und wir bleiben es, komme, was wolle!”.
Was uns aber auch sehr verwundert, ist dass sich immer wieder Leute von den S21-Gegnern einschüchtern bzw. nötigen oder zum Schweigen bringen lassen.
Dies passiert aber auch Journalisten und Reportern.
Wer als Journalist oder Reporter bei einem Tunnelanschlag bzw. ‑anstich Fotos mache oder darüber berichte, sei gekauft und arbeite für die Bundesbahn, ist Gedankengut der (Hardcore-) S21-Gegner.
Dass Journalisten objektiv von Veranstaltungen berichten, weil dies zum Zeitgeschehen gehört und es „ihr Job” ist, interessiert die S21-Gegner nicht.
Alles, was nicht gegen S21 ist, ist gekauft. Mehr nicht, weniger aber auch nicht!
Wenn sie behaupten, dass S21-Befürworter Geld für das Publizieren von Positiven zum Thema S21 bekämen, bekommen sie es aber andererseits nicht hin, sich selbst zu reflektieren.
Die S21-Gegner machen angeblich alles aus Überzeugung, egal ob Demonstrieren, Randalieren, Publizieren von Beiträgen gegen S21 etc.
Laut eigenen Angaben bekommen sie nichts dafür, sondern bezahlen alles aus der eigenen Tasche.
In ihren Augen ist das mit den S21-Befürwortern aber anders.
Laut ihrer Meinung gibt es nämlich gar keine Befürworter – im Slang der S21-Gegner „Pros” oder „Proler” (von „Pro S21″) genannt, denn das Projekt taugt nicht, was ausnahmlos jeder wisse.
Die Bahn bezahle nämlich Leute, damit diese – trotz gegenteiliger Überzeugung – für S21 sind und dies auch nach außen hin zeigen.
S21-Befürworter werden denunziert als sog. „Lohnschreiber”.
Diese kranke Weltansicht ist schon für Außenstehende durchschaubar und gehört eher in die Kleinkinderstube „Weltverschwörung” und nicht in die (objektive) Realität.
Anscheinend lebt es sich aber gut in dieser Parallel-Welt der S21-Gegner.
Man ist das Gute und alles andere ist vom Bösen gesteuert.
Was auch schade ist, ist die permanente Realitätsverweigerung.
Als die Grün-Rote Regierung in Baden-Württemberg an die Macht kam, gab es einen Volksentscheid, ob das Land sich weiter an S21 beteiligen solle oder nicht.
Die Wahlberechtigten bzw. Entscheidungsberechtigten entschieden zu 58.9 Prozent dafür, dass das Land sich weiter an dem Bahnprojekt beteiligen solle, sagten also „Nein zum S21-Kündigungsgesetz”.
Für die S21-Gegner war dies ein Schock, da diese ja immer wieder behauptet hatten, dass „Volk von Baden-Württemberg” wolle S21 nicht.
Plötzlich hatte sie den Gegenbeweis – übrigens die S21-Befürworter auch – , dass die Mehrheit zu S21 stand und nicht nur eine kleine Minderheit, die angeblich Propaganda für die Bahn betrieb.
Aber sie suchten nicht bei sich, sondern gaben den Anderen die Schuld, indem sie stumpf behaupten, die 58.9 Prozent seien nicht informiert gewesen.
Ebenso wurde gesagt, der Volksentscheid sei nicht gültig etc. pp.
Diese Realitätsverweigerung zieht sich wie ein grüner roter Faden durch die ganze „Argumentation”.
Es wird behauptet, dass das Mineralwasser versiege, wenn das Grundwassermangement von S21 beginne zu arbeiten, obwohl Geologen zig mal bewiesen hatten, dass dies nicht möglich sei, da das Mineralwasser in viel tieferen abgeschotteten Schichten liege als das Grundwasser.
Genauso behaupteten die S21-Gegner, dass durch das Abholzen von ca. 300 Bäumen Stuttgart ersticke, obwohl knapp 6000 neue gepflanzt werden.
Diese Behauptung wurde aber auch schon sehr oft widerlegt.
Es wird auch gesagt, es würden keine neuen Bäume gepflanzt etc. pp.
Die S21-Gegner nennen jeglichen Befürworter „Lügner” bzw. die Befürworter „Lügenpack”, bedienen sich aber selbst der arglistigen Täuschung und perfiden Lüge.
Wenn man kein Recht bekommt, nimmt man sich die Trillerpfeife und macht Lärm, damit man nicht mehr die Wahrheit hören kann.
Aber auch kann es manch Unbedarften passieren, dass er sich verbal niederknüppeln lässt.
Uns ist es schon sehr sehr oft passiert, dass wir den S21-Gegnern anhand von Vorschriften und Gesetzen, die jeder einhalten muss, zeigen konnten, dass ihre Arguente nicht (ganz) richtig sind.
Dann wird eben gesagt, dass sei eine Täuschung von uns, denn die Gesetze lauteten anders, man habe sie im Kopf aber eben nicht vorzeigbar und verweist uns aufs Internet, wo man die „richtigen” nachlesen kann.
Wenn man fragt, wo man sie finde, sagt man, man solle suchen oder sie befänden sich bei einschlägigen Foren, Seiten und dergleichen, die aber nicht genannt werden.
Wenn man das „Richtige” nicht findet, ist man selber schuld, wozu die „allwissenden” S21-Gegner nichts zu können!
Es gibt auch viele, die sich aufspielen, wie erst kürzlich erlebt.
Wir diskutierten mit einem S21-Gegner über den Stress-Test, der bekanntermaßen sehr gut für S21 ausgefallen ist. „Ich will es Ihnen mal genau erklären”, sagte der Mann, „Ich bin Mathematiker.”
Dietmar alias Syntronica konterte: „Sie dürften aber wissen, dass ich Informatik studiert habe und das Parallelfach grundsätzlich Mathematik ist?”
Darauf machte der S21-Gegner ein enttäuschtes Gesicht und fing mit einem anderen Thema an.
Wenn wir beruflich journalistisch unterwegs sind oder uns als Fotografen verdingen, brüllen sie nach dem „Recht am eigenen Bild” und wollen nicht fotografiert werden.
Gleichzeitig nehmen sie sich aber heraus, uns ungefragt zu fotografieren und sogar diese Bilder – gegen unsseren expliziten Willen – zu veröffentlichen.
Wir sind allerdings um einige Erfahrungen reicher als manch andere Journalisten- und Reporterkollegen.
Wir können plumpe Argumentationen erkennen und falsifizieren Falschdarstellungen, auch wenn sie noch so laut schreien.

