Mathematik

Klaus trat durch die schweren Glastüren des Unternehmens, die mit einem leisen Zischen aufschwangen. Er fühlte sich ein wenig nervös, aber auch gespannt auf das, was vor ihm lag.
Das Zentrum war modern und geräumig, die Wände in beruhigenden Farbtönen gestrichen und mit inspirierenden Zitaten aus der Welt der Technik verziert.

In einem der hell erleuchteten Gemeinschaftsbüro traf er Pavel, den Systemadministrator.
Pavel war ein großer, schlanker Mann mit scharf geschnittenen Gesichtszügen und einem leichten Lächeln auf den Lippen.
Klaus war neu im Unternehmen und freute sich auf die Gelegenheit, sich mit jemandem auszutauschen, der die technischen Systeme so gut kannte wie Pavel.

„Hallo, ich bin Klaus“, stellte er sich vor und reichte Pavel die Hand.

„Pavel, freut mich“, antwortete der Sysadmin und schüttelte Klaus’ Hand kräftig.

Die beiden begannen ein angeregtes Gespräch über verschiedene Themen aus der Welt der IT.
Klaus erzählte, dass er Diplominformatiker sei und Lehramt studiert habe, aber vor kurzem Fachinformatiker ausgebildet habe.
Pavel hörte aufmerksam zu und nickte zustimmend.

Nach einer Weile zog Pavel einen USB-Stick aus seiner Tasche und hielt ihn Klaus entgegen. 

„Hier, das könnte für dich interessant sein“, sagte er leise. „Diese Software kann alle Computer-Accounts der Firma knacken. Falls Du mal dein Passwort vergisst, probiere den Stick!“

Klaus war überrascht und unsicher, was er davon halten sollte, nahm den Stick aber an. 

„Danke, Pavel“, sagte er vorsichtig und steckte den USB-Stick in seine Tasche.

Einige Tage später traf sich Klaus mit seinem Freund David.
David war ebenfalls Informatiker und hatte ein scharfes Auge für verdächtige Aktivitäten.
Klaus erzählte ihm von dem USB-Stick und Pavels ungewöhnlichem Angebot.

„Das klingt seltsam“, sagte David nachdenklich. „Lass uns den Stick mal genauer untersuchen.“

David und Klaus setzten sich in Davids Wohnung an den Computer.
David steckte den USB-Stick in einen isolierten Rechner und begann, die Dateien zu analysieren.
Nach einiger Zeit runzelte er die Stirn.

„Klaus, das ist keine gewöhnliche Software“, sagte er ernst. „Beim Einstecken des USB-Sticks wird eine Überwachungssoftware installiert. Sie überwacht Mails, kann die Kamera und das Mikrofon aktivieren und die Mitarbeiter ausspionieren.“

Klaus war schockiert. 

„Das ist illegal! Und auch unethisch. Wir müssen etwas dagegen tun.“

David nickte zustimmend. 

„Wir müssen eine Software entwickeln, die diese Überwachungssoftware zerstört.“

In den nächsten Wochen arbeiteten die beiden hart an ihrem Projekt.
Sie analysierten die Überwachungssoftware bis ins kleinste Detail und entwickelten ein Gegenprogramm, das die schädlichen Komponenten unschädlich machte.
Es war eine anspruchsvolle Aufgabe, aber Klaus und David waren entschlossen, diese Bedrohung zu beseitigen.

Schließlich war ihre Software fertig.

Sie nannten sie „Guardian“ und testeten sie gründlich, um sicherzustellen, dass sie einwandfrei funktionierte.
Als sie sich sicher waren, dass Guardian bereit war, begannen sie damit, ihre Software in Abwesenheit von anderen Mitarbeitern zu installieren und so die Spionagesoftware auf den Firmenrechnern zu eliminieren.

Pavel bemerkte bald, dass seine Überwachungssoftware nicht mehr funktionierte, und geriet in Panik.

Eines Tages erhielt Klaus eine dringende Nachricht von David. 

„Du wirst nicht glauben, was ich herausgefunden habe“, sagte David, als sie sich in einem nahegelegenen Café trafen. „Der Geschäftsführer selbst hat die Überwachungssoftware in Auftrag gegeben.“

Klaus war fassungslos. „Das erklärt, warum Pavel so vorsichtig war. Wir müssen das den Behörden melden.“

Gemeinsam sammelten sie alle Beweise, die sie hatten, und übergaben sie der Polizei.
Es dauerte nicht lange, bis der Skandal öffentlich wurde.
Der Geschäftsführer wurde entlassen und sah sich einem Prozess wegen illegaler Überwachung und Verletzung der Privatsphäre gegenüber.

Die Mitarbeiter des Unternehmens waren erleichtert und dankbar für Klaus’ Mut.

Die beiden Freunde hatten nicht nur eine Bedrohung beseitigt, sondern auch das Vertrauen und den Zusammenhalt unter den Mitarbeitern gestärkt.

Klaus und David beobachteten mit Genugtuung, wie die Gerechtigkeit ihren Lauf nahm. 

Sie hatten bewiesen, dass Wissen und Mut ausreichten, um Ungerechtigkeit zu bekämpfen und die Sicherheit ihrer Kollegen zu gewährleisten.

Die Charaktere und Ereignisse in diesem Test sind sorgfältig so gestaltet, dass sie realen Personen und Ereignissen ähneln. Jede Ähnlichkeit mit tatsächlichen Personen oder Ereignissen ist voll und ganz beabsichtigt, um das Lese-Erlebnis authentisch und vertraut zu gestalten.

Willkommen zu den Historischen Nachrichten!

Heute ist der 5. März.

Ripen, 1460: Der Vertrag von Ripen

Im Jahr 1460 unterzeichnete der dänische König Christian I. den Vertrag von Ripen. Durch diese Unterzeichnung wurde Christian I. auch zum Herrscher über Schleswig und Holstein. Der Vertrag von Ripen markierte einen bedeutenden historischen Wendepunkt. Mit diesem Ereignis festigte Christian I. seine Macht über die Region. Schleswig und Holstein wurden unter der Herrschaft von Christian I. Teil des dänischen Königreichs.

Hanau, 1661: Erste Fayence-Manufaktur auf deutschem Boden

Im Jahr 1661 gewährte Graf Friedrich Casimir von Hanau-Lichtenberg ein Privileg zur Herstellung von Fayencen. Infolge dieses Privilegs wurde in Hanau die erste Fayence-Manufaktur auf deutschem Boden errichtet. Die Gründung dieser Manufaktur markierte einen bedeutenden Schritt in der Geschichte der Keramikherstellung in Deutschland. Die Fayencen-Manufaktur trug zur Förderung der lokalen Wirtschaft bei und festigte Hanau als Zentrum für hochwertige Keramikproduktion. Das Privileg von 1661 legte den Grundstein für eine lange Tradition der Fayence-Herstellung in der Region.

Heidelberg, 1848: Einsetzung des Siebener-Ausschusses

In der „Heidelberger Versammlung der 51,” wurde auf Vorschlag von Carl Theodor Welcker beschlossen, einen Siebener-Ausschuss einzusetzen. Der Siebener-Ausschuss spielte eine entscheidende Rolle bei der Vorbereitung der Frankfurter Nationalversammlung. Die Entscheidung zur Einsetzung des Siebener-Ausschusses war ein bedeutender Schritt in Richtung der nationalen Einheit und Demokratie während dieser historischen Periode. Dieser Ausschuss lud schließlich zum Vorparlament ein, was als wesentliche Vorentscheidung für die Entstehung der Frankfurter Nationalversammlung gilt.  Die „Heidelberger Versammlung der 51” legte somit den Grundstein für die folgenden Entwicklungen Deutschlands.

Anglesey, 1850: Verbindung der Insel Anglesey mit Wales

Die Eröffnung der Britannia-Brücke markierte einen historischen Moment. Die Eisenbahnbrücke verbindet die Insel Anglesey in der Irischen See mit dem walisischen Festland. Die Brücke spielte eine entscheidende Rolle in der Verbesserung der Verkehrsverbindungen zwischen Anglesey und Wales. Ihre Konstruktion, mit dem innovativen Einsatz von Gusseisen, zeugte von fortschrittlicher Ingenieurskunst der Zeit. Die Britannia-Brücke bleibt ein symbolisches Bauwerk und ein wichtiger Bestandteil der regionalen Infrastruktur.

New York, 1853: Gründung von „Steinway & Sons“

Die Gründung erfolgte als Beitrag des deutschen Einwanderers zur Musikinstrumentenindustrie im Jahr 1853. „Steinway & Sons” hat sich zu einem weltweit führenden Hersteller von hochwertigen Klavieren entwickelt. Das Unternehmen unterhält heute Produktionsstätten sowohl in New York City als auch in Hamburg. Durch die kontinuierliche Qualität und Innovation ist „Steinway & Sons” zu einer Ikone in der Klavierwelt geworden.

New York, 1872: Die Druckluftbremse für Eisenbahnen

George Westinghouse erhielt ein Patent in den USA für seine bahnbrechende Entwicklung, die Druckluftbremse für den Eisenbahnbetrieb. Diese Erfindung revolutionierte die Sicherheit und Effizienz im Schienenverkehr. Die Druckluftbremse ermöglichte eine zentralisierte Kontrolle über die Bremsen aller Waggons, was zu schnelleren und sichereren Bremsmanövern führte. Westinghouse’ Beitrag trug maßgeblich zur Weiterentwicklung des Eisenbahnwesens bei und prägte die moderne Transporttechnologie. Das Patent für die Druckluftbremse markierte einen Meilenstein in Westinghouse’s’ beeindruckender Karriere als Erfinder und Unternehmer.

Berlin, 1884: Die Deutsche Freisinnige Partei 

Im Jahr 1884 wurde die Deutsche Freisinnige Partei gegründet, indem die Deutsche Fortschrittspartei und die Liberale Vereinigung fusionierten. Die Deutsche Freisinnige Partei entstand unter der Führung von Franz August Schenk von Stauffenberg. Die Partei repräsentierte eine linksliberale Ausrichtung und entstand als Abspaltung der Nationalliberalen Partei. Die Fusion war ein strategischer Schritt, um die politische Einflussnahme der liberalen Kräfte in Deutschland zu stärken. Die Deutsche Freisinnige Partei spielte in den darauf folgenden Jahren eine wichtige Rolle im politischen Geschehen des Deutschen Kaiserreichs.

Lodwar, 1888: Entdeckung des Rudolf-Sees

1888 entdeckten die österreichisch-ungarischen Afrikaforscher Samuel Teleki und Ludwig von Höhnel ein bisher unbekanntes Gewässer in Ostafrika. Sie benannten es zunächst zu Ehren des österreichischen Thronfolgers Kronprinz Rudolf als Rudolf-See. Dieser See ist heute besser bekannt als der Turkana-See und markiert einen bedeutenden Moment in der Erforschung der Region. Die Entdeckung trug zur Erweiterung des geografischen Wissens über Ostafrika bei und bleibt als historisches Ereignis in der Geschichte der Afrikaforschung erhalten. Der Turkana-See behält seine Bedeutung als größter permanenter alkalischer See und spielt eine wichtige Rolle in der ökologischen Vielfalt der Region.

Das waren die Historischen Nachrichten vom 5. März.

Seien Sie auch beim nächsten Mal wieder dabei!

Die mathematische Bildung in Baden-Württemberg soll an die aktuellen Anforderungen und Herausforderungen angepasst werden.
Die bestehenden Bildungspläne aus dem Jahr 2016 werden momentan revidiert und sollen ab dem nächsten Schuljahr implementiert werden, wie das Kultusministerium in Stuttgart mitteilte.
Dabei werden Konzepte wie Datenanalyse und statistisches Denken integriert.
Zudem werden Entwicklungen im Bereich der digitalen Bildung berücksichtigt, zum Beispiel bei der Tabellenkalkulation, der Geometrie oder der Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Des Weiteren sollen die Lernenden beispielsweise mehr Kompetenzen im Umgang mit Algorithmen erwerben und verstehen, wie sie konstruiert und angewendet werden.
Algorithmen bestimmen unter anderem, welche Inhalte in sozialen Medien dargestellt werden.

Wie eine Sprecherin erläuterte, soll beispielsweise in den Bildungsstandards der Sekundarstufe 1 ein neuer Kompetenzbereich „Mit Medien mathematisch arbeiten” etabliert werden.
Dieser solle die digitale Bildung stärker verankern und die Rolle der Mathematik dabei hervorheben. 

Aus der Perspektive des Stuttgarter Mathematik-Professors Christian Hesse ist das jedoch nicht ausreichend.
Er plädiert für eine grundlegende Reform der mathematischen Bildung, insbesondere angesichts des schlechten Abschneidens deutscher Schülerinnen und Schüler bei der jüngsten PISA-Studie im Fach Mathematik:
„Es müsste ein radikaler Wandel im Schulwesen in vielerlei Hinsicht stattfinden”, sagte Hesse, der auch zahlreiche populärwissenschaftliche Bücher zur Mathematik verfasst hat.

Mathematik-Didaktiker fordern unter anderem, dass der Unterricht lebensbezogener und praxisorientierter gestaltet werden müsse. „Das sind die gleichen Vorschläge wie schon nach der letzten und vorletzten PISA-Studie und nichts hat sich geändert”, kritisierte Hesse. In der Ende 2023 veröffentlichten PISA-Studie hatten die Schülerinnen und Schüler in Deutschland in den Bereichen Lesen, Mathe und Naturwissenschaften so schlecht abgeschnitten wie noch nie.

Der Unterricht müsste stark reduziert werden, etwa ein Viertel der Geometrie eliminiert werden, forderte Hesse. Der Professor für Stochastik sprach sich dafür aus, mehr statistische, datenanalytische und algorithmische Themen zu vermitteln.
Diese werden etwa im Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) wichtiger.

Hesse schlug vor, die „Schubladisierung” in gut ein Dutzend Schulfächer aufzulösen und stattdessen rund 100 Module wie Finanzwissen und Klimawandelkunde anzubieten, von denen manche frei wählbar sind. Darin sollte nicht nur Mathematik unterrichtet werden.

So könnten im Zusammenhang mit Vektoren bestimmte Ameisenarten als Beispiel dienen, die trotz eines Zickzackkurses auf der Suche nach Futter den schnellsten Weg zurück finden.
„Die können Vektoraddition im Kopf rechnen, das können Menschen nicht”, betonte Hesse. 

Anhand dieses Beispiels ließen sich die Funktion von Vektorneuronen erläutern oder auch aus der Physik, was es mit der Polarisation des Lichts auf sich hat – diese sei nämlich für die Ameisen entscheidend.
„Dann wird auch die Sinnfrage auftauchen”, sagte Hesse. 

Anders als bei Fächern wie Sprachen leide die Mathematik stärker darunter, dass der Sinn dahinter hinterfragt werde.

Die Entscheidung vieler Bäckereien, die Preise für Brötchen an Sonntagen um fünf bis zehn Cent zu erhöhen, stößt bei manchen Verbrauchern auf Unverständnis und Kritik. Die Begründung, dass diese Preiserhöhung notwendig ist, um die Kosten für Überstundenzuschläge an die Mitarbeiter auszugleichen, wird nicht von allen Seiten akzeptiert.

Ein Hauptkritikpunkt vieler Verbraucher liegt darin, dass Brötchen ohnehin schon als vergleichsweise teuer empfunden werden. Der Preisanstieg an Sonntagen wird als zusätzliche Belastung wahrgenommen, die den Geldbeutel der Kunden weiter strapaziert. Einige argumentieren, dass Bäckereien alternative Wege finden sollten, um die Kosten für die Sonntagsarbeit zu decken, ohne die Endverbraucher stärker zu belasten.

Die Sonntagszuschläge für Mitarbeiter sind ja auch nicht neu.

Ein Vorschlag aus der Verbrauchersicht wäre beispielsweise, dass Bäckereien die Effizienz ihrer Arbeitsabläufe verbessern oder die Sonntagsarbeit besser planen, um die Zusatzkosten zu reduzieren. Einige Verbraucher schlagen auch vor, dass die Verantwortung für die Überstundenzuschläge nicht ausschließlich auf die Kunden abgewälzt werden sollte, sondern branchenweite Lösungen in Betracht gezogen werden könnten.

Die Kritiker betonen, dass es wichtig sei, einen angemessenen Ausgleich zwischen den Bedürfnissen der Mitarbeiter und den finanziellen Belastungen für die Verbraucher zu finden. 

Die Diskussion über die Preiserhöhung für Brötchen an Sonntagen verdeutlicht, dass die Frage der Arbeitskosten und ihrer Verteilung in der Bäckereibranche ein komplexes Thema ist, bei dem unterschiedliche Interessen und Perspektiven berücksichtigt werden müssen.

Die Schicksale von Pflegekräften in unseren Krankenhäusern entfalten sich als dramatische Tragödie, während sich diese Menschen gegen die Wogen der Überlastung stemmen. 

In der düsteren Kulisse der aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen erhebt sich das Pflegepersonal als heldenhafte Protagonisten, die an vorderster Front für das Wohl ihrer Patienten kämpfen.
Doch diese Helden sind zutiefst erschöpft und kämpfen gegen eine unsichtbare Bedrohung: die anhaltende Präsenz der sogenannten „Diagnosis Related Groups” (DRG).

Die DRG, einst als Heilmittel für finanzielle Effizienz gepriesen, entpuppen sich als dunkle Mächte, die das Personal zu opfern scheinen.
Trotz Versprechen der Regierung, diese Belastung zu lindern, bleibt die Realität ein Albtraum für Pflegekräfte. 

Die Krankenhäuser, getrieben von finanziellen Zwängen, haben begonnen, den Personalbedarf nicht mehr anhand der Bedürfnisse der Patienten, sondern aufgrund kalter Kostenkalkulationen zu ermitteln.
Das Resultat: drastische Kürzungen und ein dröhnendes Schweigen, wenn es um neue Einstellungen geht.

Die Notaufnahmen, einst Orte der Hoffnung und Rettung, sind nun Schauplätze eines düsteren Dramas. Pfleger und Pflegerinnen kämpfen gegen die Überlastung, die längst zur bitteren Realität geworden ist. Die personellen Engpässe reißen tiefe Wunden in die Patientenversorgung und schlagen Narben auf die Seelen der Pflegekräfte. 

Ein hoher Krankenstand wird zu einer bitteren Symphonie der Erschöpfung.

Die Kombination aus übermäßiger Arbeitsbelastung und dem Mangel an helfenden Händen wird zu einer gefährlichen Epidemie, die nicht nur die physische und mentale Gesundheit der Pflegekräfte bedroht, sondern auch die Qualität der Patientenversorgung in den Abgrund zieht. 

Die Zeit ist gekommen, den Vorhang zu lüften, die wahren Helden im Gesundheitswesen zu schützen und Maßnahmen zu ergreifen, um das Drama der Überlastung in den Krankenhäusern zu beenden. 

Es ist an der Zeit, das Versprechen der Regierung zu erfüllen und das Wohlergehen des Krankenhauspersonals zu verteidigen, bevor die Vorstellung in einem tragischen Finale endet.

Dieses Blog ging vor genau 20 Jahren an den Start.

Die Realitätsverweigerer rund um die Corona-Pandemie brauchen immer wieder eine Bestätigung, dass ihre Wahrheitsverdrehungen doch irgendwie stimmen. Sie stricken sich dafür weitere Lügen-Geflechte, die nur den Zweck haben, sich selbst Recht zu geben.

Obengenannte Gruppen und Gruppierungen erzählen ziemlich viel Unsinn, wie zum Beispiel seit ein paar Tagen ein Märchen über den Umgang mit geimpften und ungeimpften Personen, wenn sie plötzlich Coronasymptome zeigen.

Laut ihrer irrigen Aussage gelten geimpfte mit Symptomen in der Statistik plötzlich als ungeimpft.

In der „Verordnung zur Regelung von Erleichterungen und Ausnahmen von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19„steht in Paragraf 2, Absatz (2): „Im Sinne der Verordnung ist … eine geimpfte Person eine asymptomatische Person, die im Besitz eines auf sie ausgestellten Impfnachweises ist.„
Hier ist eindeutig beschrieben, wie ein Geimpfter definiert wird.
Er hat ein Impfzertifikat und ist nicht krank.

Dies münzen die Covidioten, Querdenker, Impfgegner und andere Realitätsverweigerer für ihre Zwecke leicht um, indem sie (willentlich) behaupten, wenn jemand Symptome hätte und ein Impfzertifikat besäße, nicht als geimpft gelte.

Die „Schutzausnahmeverordnung” beschäftigt sich allerdings lediglich mit der Erleichterung von Corona-Maßnahmen, die eben nur für Geimpfte ohne Symptome gelten können.
Im Infektionsschutzgesetz und den entsprechenden Verordnungen der Bundesländer werden Schutzmaßnahmen definiert, wie die Corona-Pandemie aufgehalten und eingeschränkt werden kann. Dazu gehört beispielsweise die Maskenpflicht.
Die SchAusnahmV beschreibt Fälle, wie bestimmte Personengruppen ihre partiell durch das IfSG außer Kraft gesetzten Rechte wieder bekommen können.
Sie geht, wie oben gesehen, auf Erleichterungen für geimpfte Personen ein.

Die dort beschriebenen Regelungen haben aber nichts mit Einschätzungen von Infektionsgeschehen oder der Kategorisierung von Fallzahlen oder Hospitalisierungsinzidenzen zu tun.

Die Information darüber, wie viele Patienten auf Intensivstationen mit Covid-19 liegen und bei denen es sich um Impfdurchbrüche handelt, ergibt sich aus den Meldevorschriften des Infektionsschutzgesetzes und der Verordnungen der Länder.

Die Covidioten fantasieren sich daraus eine „Pandemie der Ungeimpften” zusammen und versuchen so mal wieder, ihren Realitätsverlust zu kaschieren. 

In der neuen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg wird darauf hingewiesen, dass bei Veranstaltungen nicht nur die 3G-Regeln, sondern optional auch die 2G-Regel gelten dürfe. Dies können die Veranstalter festlegen. Bei 2G gilt dann keine Begrenzung mehr bei den Teilnehmern.

Die 3G-Regel besagt, dass nur Geimpfte, Genesene oder (negativ) Getestete an einer Veranstaltung teilnehmen dürfen. Die 2G-Gruppe sind nur Geimpfte und Genesene.

Im Zusammenhang mit sogenannten „Impfdurchbrüchen” wird oft gefragt, warum Geimpfte nicht getestet werden müssen, weil sie potenziell Covid-19 betragen könnten.

Als Impfdurchbruch wird eine symptomatische Infektion bei einem Geimpften bezeichnet, die mittels PCR-Test oder Erregerisolierung diagnostiziert wurde.

Der Sinn und Zweck einer Impfung besteht darin, dass man gegen die Krankheit oder den Erreger immun ist. Man bekommt diese Krankheit nicht und kann sie im Idealfall auch nicht verbreiten.
Ist bei jemandem die Impfung durchgebrochen, bekommt er die Krankheit nicht in dem (schlimmen) Maße wie ein Ungeimpfter, weil er ja zumindest ein paar Geschütze hat, die das Immunsystem dagegen auffährt.

Die „Liga der Ungeimpften” schimpft, dass sie ausgeschlossen würde und dass man ihre „Freiheit” beschneide.
Sie beziehen sich auf die (potenzielle) Gefahr von Impfdurchbrüchen, dass die Immunisierung bei manchen nicht anschlage oder auf die nicht-sterile Immunität.

Dass die Impfung bei manchen Personen nicht anschlägt, ist bekannt. Das bedeutet aber nicht, dass sie überhaupt nichts bringt. Ein klein wenig Schutz hat man auf jeden Fall.
Wenn diese Personen mit dem Coronavirus in Berührung kommen, können sie sich anstecken und dies auf andere übertragen.

Dann gibt es noch die Gruppe, bei denen die Immunität nicht im ganzen Maße anschlägt.
Diese können sich anstecken und dies (theoretisch) verteilen an andere.
Die Zahl der Impfdurchbrüche ist allerdings verschwindend klein, sowohl bei Geimpften als auch Genesenen.
Es sind statistisch gesehen ein bis zwei Personen auf tausend, die trotz Impfung Covid bekommen.

Im Gegensatz dazu haben Ungeimpfte keinen Schutz gegen Covid.
Statistisch gesehen können tausend Personen von tausend diese Krankheit bekommen und weiter verteilen.
Jeder Ungeimpfte ist also ein potenziell „Gefährdeter” und Überträger, während bei Geimpften die Wahrscheinlichkeit nur etwas mehr ein Tausendstel so hoch ist. 

Diese Betrachtung spielt bei der Einteilung der 3G- und 2G-Gruppe eine eklatante Rolle.

Die Darstellung der Impfgegner und Ungeimpften ist also nicht kontextuell und widerspricht den Beobachtungen der Wissenschaft und der Medizin.


Die Bundestagswahl ist vorüber und das vorläufige amtliche Endergebnis liegt vor. Die Konstellationen für ein Regierungsbündnis gibt nur zwei Varianten vor.

Die CDU liegt mit knapp eineinhalb Prozenten hinter der SPD.
Die SPD hat 5,2 Prozent dazugewonnen seit der vorigen Bundestagswahl, die CDU hat 8,9 Prozent verloren.
Die Grünen haben 14,8 Prozent der Stimmen eingefahren, die FDP liegt bei 11,5.

Es ergeben sich zwei theoretisch mögliche Regierungsbündnisse.

Die SPD kann mit den Grünen und der FDP gehen oder die CDU mit den beiden.

Armin Laschet, hämisch „Der Clown aus Aachen” genannt, macht seinem Beinamen alle Ehre. Er will mit den Grünen und der FDP ein Regierungsbündnis schmieden, vergisst aber, dass die CDU starke Verluste hinnehmen musste, wogegen die SPD über fünf Prozent mehr bekam als 2017.

Das Votum spricht für ein Bündnis mit Olaf Scholz als Kanzler.

Aus der CDU gibt es immer mehr kritische Stimmen Laschet gegenüber, nicht die Regierung zu bilden, da klar sein sollte, wie die „Zeichen der Zeit” stehen.

Die CDU ist die Verliererin der Wahl., da die Partei mit 24,1 Prozent ihr schlechtestes Wahlergebnis in der Geschichte hat.

Es ist anzuraten, dass Armin Laschet sich wieder Nordrhein-Westfalen widmet, da er dort Ministerpräsident ist.

Er ist ja nicht zurückgetreten, woran man merken könnte, wie ernst er es mit der Bundespolitik meint.

Bundestagswahl Der Stimmzettel ::: © fotolia.de

Bezüglich der Bundestagswahl am 26.9.2021 stieg die Zahl der Briefwähler in hohem Maße. In einige Regionen sogar auf 47 Prozent.

Sind Briefwahlen sicher?

Auf das Wort „Briefwahl” springen manche Leute wie pawlowsche Hunde an und erwidern direkt, es würde manipuliert.

Manche Personen nehmen Artikel 38 des Grundgesetzes zur Hilfe und argumentieren in dem Kontext.

Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt…

Artikel 38, Absatz 1, GG

In Absatz 3 steht allerdings explizit, dass ein Bundesgesetz Näheres bestimme.

Skeptiker bemängeln, dass die Briefwahl weder frei, noch geheim sei.
Sie machen es fest an der Behauptung, dass zum Beispiel in Pflegeheimen manipuliert werden könnte.
Wenn alte und mobilitätseingeschränkte Personen Briefwahlunterlagen beantragten, könnten diese vom Pflegepersonal abgefangen werden und diese wählten dann, wie sie es für „richtig” hielten.
Auch meinen sie, dass man im Beisein von Pflegern wählen müsste und diese Wahlen dann nicht mehr geheim und frei seien.
Dies ist nachweislich im Jahre 2008 in einem Altenheim im niedersächsischem Ort Wietze geschehen. Man konnte der Heimleiterin aber nicht alles beweisen. So ist zudem anscheinend nur bekannt gewesen, dass betrogen worden war, aber nicht in welchem Ausmaß. Zeugen konnten zudem nur vage Aussagen machen.
Alles andere scheinen Gerüchte zu sein, da der Mann der Heimleiterin Mitglied der CDU war und man unterstellt, in dem Heim wäre manipuliert worden, um ihn zu unterstützen.
Die Polizei stand wie der berüchtigte Ochse vorm Berg. Sie konnte wegen der geheimen Wahlunterlagen nicht nachvollziehen, auf welchem Wahlzettel manipuliert worden war.
Wenn es so gewesen wäre, dass alle Heimbewohner die CDU gewählt hätten, hätte sich dies eklatant auf deren Wahlergebnis niedergeschlagen im Gegensatz zu der Wahl oder den Wahlen davor.
Es wäre aufgefallen, was es aber nicht ist. 

Wenn eine pflegebedürftige Person, die sich in der häuslichen Pflege befindet, nun per Briefwahl teilnehmen wollte, könnten die Angehörigen aber auch Einfluss nehmen oder Druck ausüben.

Es wird behauptet, dass die Post mit den Briefwahlunterlagen nicht sicher genug gelagert wäre und jeder darauf Zugriff hätte.
Die Aussage, dass „jeder” darauf Zugriff hat, ist nicht hilfreich ist. Es gibt keine Fälle, die aufzeigen, dass dies so gewesen hätte sein können. Vielerorts heißt es in Dokumentationen nur „Verdacht”.

Ein anderes Argument ist, dass die „Wahlhelfer”, die die zurückgeschickten Briefwahl-Abstimmungszettel verwalten, manipulieren könnten. Sie könnten welche herausnehmen und wegwerfen, wenn ihnen etwas nicht genehm ist.
Man stelle sich vor, dass diese Unterlagen in einer verschlossenen Kiste lagern bis zur Wahl.
Wenn jetzt jemand zum Beispiel fünfzig Stück herausnähme und diese verschwinden ließe, kann man davon ausgehen, dass er zufällig etwas herausnimmt. Dass er gerade die herausnimmt, die ihm nicht genehm sind, darf bezweifelt werden. Es verschwänden nicht Unterlagen, die ihm nicht genehm wären, sondern auch andere.
Wäre dies jedoch so, müsste er die Briefe öffnen, was auffiele.

Theoretisch könnte jemand die „amtliche Wahlbenachrichtigung” abfangen und die Briefwahlunterlagen an eine andere Adresse schicken lassen. Dies hat aber für den potenziellen „Wahlfälscher” den Nachteil, dass die Person, an die die Wahlbenachrichtigung ging, eine Bestätigung bekommt, dass die Briefwahlunterlagen nicht an die gemeldete Adresse gingen. 

Ein anderes Szenario spielt damit, dass ein „Wahlmanipulierer” sich massenhaft Briefwahlunterlagen an seine Adresse schicken lassen würde. Dann könnte dieser im großen Stil manipulieren.
Wie oben gesehen, bekämen die Wähler, deren Briefwahlunterlagen umdirigiert worden wären, Benachrichtigungen darüber zugeschickt.

Was immer wieder passiert, ist, wenn Personen, die die Briefwahlzettel zurückschicken vor dem eigentlichen Wahltag versterben. Dies ist aber im Wahlrecht geregelt. Diese Stimmen zählen dann mit, denn diese Person hat ja in dem Prozedere gewählt.
Andersherum könnte man argumentieren, dass Personen nicht wählen dürften, die am Wahltag achtzehn würden.

Die Hypothese über manipulierte Wahlen kursiert immer wieder.

Um allerdings eine Wahl – oder Briefwahl – zu beeinflussen, müsste man schon massenhaft Wahlscheine fälschen oder diese zu einem bestimmten Zweck als Briefwahl verschicken.

Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Wahl manipuliert wird, ist also gegen null.


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