Deutsch

dieb-nachts
Wie schon in einigen Länder bei Dieben „in“ ist, ist nun leider auch nach Deutschland übergeschwappt.

Die Diebe lauern vornehmlich Personen auf Parkplätzen bei Discountern u. a. auf.

Wenn ihre vermeintlichen Opfer die eingekauften Sachen in den Kofferraum einladen, sehen sie ihre Zeit gekommen.
Kurioserweise machen viele Folgendes, bevor sie einladen.
Vornehmlich Frauen öffnen die Beifahrertür und legen ihre Handtasche bzw. Geldbörse auf den Beifahrersitz.
Danach laden sie die Waren vom Einkaufswagen in den Kofferraum.

Variante 1:
Der Dieb geht zur Beifahrertür öffnet diese, während er den Fahrer genau beobachtet, und bemächtigt sich der Tasche bzw. Geldbörse.

Variante 2:
Der Dieb wartet, bis der Fahrer den Einkaufswagen wegbringt. Viele verriegeln nämlich nicht die Autotüren und bringen den Einkaufwagen zurück auf den Stellplatz. Jetzt bemächtigt sich der Dieb seiner Beute.
Diese Variante ist für den Dieb sicherer, denn ihm kann der Fahrer nicht in die Quere kommen.

Leider passiert diese Methode immer öfter, meistens die Variante 2.

Man kann nicht wirklich begreifen, warum Leute ihre Handtasche ins Auto legen und die Türen nicht verriegeln, doch leider tun dies viele Leute.
Ebenso ziehen viele mit ihrem leeren Einkaufswagen zum Stellplatz und schließen das Auto nicht ab.

Die Opfer sehen sich allerdings nicht wirklich in der Schuld.
Der Spruch: „Es waren nur ein paar Sekunden“ macht die Runde.
Sie wollen anscheinend auch nicht verstehen, dass ihnen nichts passiert wäre, wenn sie die Handtasche in den Kofferraum gelegt, die Waren eingepackt und dann dies mit zum Stellplatz mitgenommen hätten (natürlich mit verriegeltem Auto).
Gut, sie sind nicht die Schuldigen, sondern die Opfer, doch haben sie eine Mitschuld.
Sie hätten verriegeln und vorher besser aufpassen können.

Kurios sind die Ideen der Opfer des Diebstahls.

Sie fordern von den Discountern u.ä., dass diese Security-Leute oder andere Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung bereitstellen.

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Dieser Artikel ist auch bei Oximity erschienen

„Diebstahl aus dem nicht-zugesperrten Auto”

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Der „Schaupieler” Walter Siittler meinte, dem Deutschen Volk sagen zu müssen, wie wir mit Flüchtlingen und Asylanten umzugehen haben.

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Superfliege schrieb etwas dazu und erntete innerhalb kürzester Zeit über 850 „Gefällt-mir”-Angaben bei Facebook dazu, Im Minutentakt erhöhen sich die sog. „Likes”, Tendenz nach oben offen.…

Sabine Schneidewind Er kann ja mit gutem Beispiel voran gehen. Spenden und Flüchtlinge aufnehmen

 

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Es ist eine langwierige Diskussion, die Diskussion über die sog. „Gleichstellung von Homo- und Heterosexuellen“…

Von mir aus können Homosexuelle tun und lassen, was sie wollen, doch sie sollen uns – Sie nennen uns abfällig „Heteros“ oder „Heten“. – mit ihrem Stuss endlich in Ruhe lassen.

Sie quengeln permanent herum, dass sie angeblich diskriminiert werden, sie fordern gleiche Recht wie Normale etc.
Ihr Forderungskatalog ist lang und wird immer länger. Ist eine ihrer Forderung erfüllt, fordern sie das Nächste.
Ein Forderungskatalog ohne Ende!

Sie haben ein bisschen durchgesetzt, dass sie nun auch standesamtlich heiraten dürfen und prahlen mit ihrer selbstdeklarierten „Homo-Ehe“.
Nun wollen sie auch kirchlich heiraten und wundern sich, dass die (christlichen) Kirchen dies verweigern. Es ist doch offensichtlich, dass die Kirchen dies nicht erfüllen, vor allem die katholische nicht. Eine Ehe im christlichen Sinne bringt Nachfahren hervor. Ein Pfarrer kann die Trauung verweigern, wenn die zu Trauenden sagen, dass sie keine Kinder (zeugen) wollen (als Produkt der Ehe sozusagen). Jeder kennt doch bestimmt de Phrase, man dürfe sich nur sexuell vereinigen in der Absicht, ein Kind zu zeugen.
Nun wundern die sich immer sooo aufgeklärt und allwissend gebenden Homos, dass die Kirchen sich weigern, sie zu trauen. 
Na logo!
Wie sollen Homos auf normalem Wege auch Kinder zeugen?

Alleine schon darüber sollten die Homos nachdenken.

Homosexualität ist biologisch betrachtet eine Modifikation und keine Mutation.
Dies kann man daran festmachen, dass es „Familienväter“ gibt, die versucht haben, ihre Homosexualität zu verschleiern, eine Frau heirateten und, aus deren Ehe Kinder hervorgingen. Irgendwann hat der „Familienvater“ sich dann scheiden lassen, weil er sein sog. „Coming-Out“ hatte. Die Kinder sind keine Homos.
Auch wenn man argumentiert, dass das Gen, dass homosexuell machen könnte, rezessiv sei, klappt so ein Beweis nicht. Homosexualität ist nicht vererbbar, auch nicht unter rezessiver Prämisse.

So müsste ja ein homosexuelles Kind herauskommen, wenn bei einer In-vitro-Fertilisation ein Ovum einer Lesbe mit dem Spermium eines Schwulen verschmolzen würde. Auch die Wahrscheinlichkeit nach Mendelsohn sieht dies nicht vor.

Homosexualität ist eine Modifikation und keine Mutation, weil Mutationen vererbbar sind.

Biologisch gesehen tun Homosexuelle nichts für die Evolution und auch nicht für den Erhalt der Rasse.
Zynisch-sarkastisch kann man definieren, dass der Sinn des Lebens einzig und allein der ist, die DNS bzw. die RNS weiterzugeben, und das über Nachkommen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Zellteilung oder Ovum-Spermium-Verschmelzung handelt. Die DNS und RNS muss weiter gegeben werden, mehr nicht.

Homos leisten nichts für die Evolution, denn aus ihnen entstehen keine Nachfahren, die deren Erbmerkmale und mögkicherweise evolutions-relevante „Verbesserungen“ enthalten.
So ist es eben!

In diesen Kontext passt auch ein neues Pseudo-Argument, die Kirche könne ja die Trauung vollziehen, wenn man später ein Kind – ein Waisenkind (!!!) – adoptieren wolle.
Nein, auch dies ist völlig hirnrissig.

„(27)Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. (28) Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde“ (1. Mose 9:7)

Dies beschreibt eindeutig, was die Bibel dazu sagt und warum die Kirche sich weigert „Homo-Ehen“ anzuerkennen.

„(9)Onan wusste also, dass die Nachkommen nicht ihm gehören würden. Sooft er zur Frau seines Bruders ging, ließ er den Samen zur Erde fallen und verderben, um seinem Bruder Nachkommen vorzuenthalten. 
(10)Was er tat, missfiel dem Herrn und so ließ er auch ihn sterben.” (1. Mose 38:9)

Auch dies ist eine „Stellungnahme”, warum Ehepartner Nachfahren zeugen sollen.

Da man davon ausgehen kann, dass drei Prozent der Bevölkerung homosexuell sind, ist sowieso irrelevant, ob man für diesen kleinen Teil permanent Gesetze ändern muss.

Es heißt „Minderheitenschutz“ und nicht „Minderheitendiktatur“.

Man sieht also, dass Homos – allen voran die Schwulen – herumquengeln, sie würden diskriminiert.
Man sieht oft homosexuelle Paare in den Städten. Niemand zeigt auf sie oder beschimpft sie. Sie sind eben da und fertig.
Ebenso ist es mit jeder Minderheit. Sie werden dumm angeschaut, man macht Witze darüber, aber sie existieren eben!

Man muss sich auch keine „Homophobie“ („Homo-Feindlichkeit“) aus den Fingern saugen, in Deutschland gibt es sie nicht.
Die „Homo-Phobie“ wird benutzt wie ein Instrument des Bösen, um die ach so schlimmen „Heten“ zu instrumentalisieren, etwas für die Homos zu tun.

Man kann „Homo-Phobie” auch als „Befund” deklarieren, nur bringt dies auch nichts.
Man legt die „Homo-Phobie” als psychische Krankheit fest, vergisst aber, dass „Homosexualität” früher als Krankheit galt, was sich aber geändert hat. „Homosexualität” ist eine Veranlagung, keine Krankheit.
Die Ablehnung der Homosexualität in eine Schublade „psychische Krankheit” (Befund) stecken zu wollen ist ebenso peinlich und verlogen.

Dieses Instrument ist lächerlich.

Wenn die Homos wirklich Selbstbewusstsein hätten, bräuchten sie sich nicht selbst als Opfer darzustellen und die Halluzination „Homo-Phobie“ postulieren!

Bildquelle: Pixelio.de – Gert Altmann

Einkaufen Shoppen Wareenhaus discounter

Vor ein paar Tagen war ich – wie eigentlich fast jeden Tag – einkaufen.

Beim Discounter gibt es Selbstbedienungskassen.
Dort scannt man die einzukaufenden Teile selbst und legt sie zur Kontrolle in die vorbereiteten Taschen auf den Wiegeplätzen.
Anhand des Gewichts eines Teils wird geprüft, ob man nicht irgendetwas einfach so hineingelegt hat, ohne zu scannen. Auch Fehler werden so vermieden.
Während ich die Waren aus dem Einkaufskorb über den Scanner gezogen und abgelegt hatte, sprach mich eine Bekannte an und wir unterhielten uns kurz. Ich pausierte kurz beim Scannen, während ich mich mir unterhielt.
Als wieder mit dem Scannen begann, stand auf dem Display der Scannerkasse die Meldung „Ein Mitarbeiter ist zu ihnen unterwegs“, was bedeutet, dass irgendwas nicht stimmte.

Anhand der gescannten Liste sah ich, dass bei mir ein „Kinder Pingui“ gescannt, aber nicht auf dem Wiegeplatz lag.
Neben mir stand ein türkisch-stämmiges Kind mit einem „Kinder Pingui“ in der Hand.
„Du hast jetzt nicht Deinen ‚Kinder Pingui‘ gescannt“, sagte ich fragend, während die dazu gehörenden Eltern mit zwei anderen Kindern zur Scannerplatz neben mir gingen. Der Vater meinte in aggressivem Ton zu mir: „Wenn du nicht fertig wirst, bist du selber schuld.“.
Ich war erstaunt und erwiderte: „Sie können dann doch nicht einfach mal zwischendurch bei mir etwas über den Scanner ziehen.“.
Der Vater sagte „Ahmak“ – Idiot – und „Götveren“ – vulgärer Ausdruck für Afterschließmuskel – zu mir.

Die Mitarbeiterin nahm den Fehlartikel aus meiner Liste und ich konnte ohne Probleme weiter scannen und den Einkauf abschließen.

Was mich sehr freute, war, dass die türkische Familie neben mir massive Probleme beim Scannen hatte.
Jedes Mal, wenn der Vater etwas scannte und dies einem der Kinder zum Stecken in die Taschen – Wiegeplatz – gab, gab es eine Meldung, dass ein Mitarbeiter unterwegs sei.
Das Kind, das die Waren eintüten sollte, stieß nämlich jedes Mal gegen den Wiegeplatz, womit es eine Fehlermeldung beim Kontroll-Wiegen der Ware gab.

Roll over Beethoven

„Jede neue Sprache ist wie ein offenes Fenster, mit dem wir unsere Nachbarn auf der ganzen Welt erreichen.”

 

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Wir sagen der Deutschen Fußball-National-Mannschaft „Herzlichen Glückwunsch” zum Weltmeistertitel.

Das Deutsche Team hat alles gegeben und sich verdient den VIERTEN STERN geholt.

Wir als Patrioten haben immer zur Deutschen Elf gehalten.

Was uns sehr gestört hat, waren die typisch (???) deutschen Anbahnungen der sog. „Profis” bzw. Journalisten(-Kollegen).

Es wurde sich erstmal irgendwelche – hanebüchenen – „Argumente” zurecht gelegt, warum Deutschland nicht gewinnen kann.

„Kann” – wohl gemerkt, nicht „Könnte”! 

Das heiße Wetter war immer ein Argument, weswegen die Deutschen „gerade diesmal” nicht siegen könnten.

Ebenso fehlten den Deutschen im Gegensatz zu der gegnerischen Mannschaft der Schneid, die Schnelligkeit, die „Erfahrung” etc. pp.

Als Deutschland gegen Brasilien eine Tor-Artillerie abfeuerte und innerhalb von sechs Minuten vier Tore schoss und die brasilianische Motivation sprichwörtlich in ein schwarzes Loch versenkte, war dies auch nicht mal ein Beweis, dass Deutschland Fussballweltmeister würde.

Patriotismus und positives Denken geht anders!

Den „goldenen geistigen Absturz” hatte Franz Beckenbauer nach dem Finalspiel.

Er sagte, Deutschland habe zwar so gut wie alles gegeben, doch man müsse berücksichtigen, dass Deutschland einen Tag mehr zum Ausruhen hatte und Argentinien im Vorfeld schon eine Verlängerung mehr als Deutschland auf dem Buckel hatte.

Deutschland, Deine Depression! 

 

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 hat heute 1 : 0 gegen Amerika gespielt.

Wir gratulieren der Deutschen Nationalmannschaft.

* * * A C H T E L F I N A L E * * *

wunde

Der Kindersender „KIKA” (Kinderkanal), von ARD und ZDf gemeinsam betrieben,will die Beschneidung eines moslemischen Kindes beim sog. „Beschneidungsfest” zeigen.

Wir protestieren gemeinsam mit vielen Blogger sowie dem „Facharbeitskreis Beschneidungbetroffener” gegen die Ausstrahlung.

Kopieren Sie dieses Erklärung in Ihr Blog und / oder beschweren Sie sich bei KIKA!

Protest-Mail an KIKA schicken

Der Facharbeitskreis Beschneidungbetroffener im MOGiS e.V. protestiert bei KiKA gegen Ausstrahlung der Sendung „Schau in meine Welt – Tahsins Beschneidungsfest”.

Sehr geehrte Damen und Herren Programmverantwortliche von KiKA!

Mit Entsetzen haben wir die Ankündigung der Sendung „Schau in meine Welt – Tahsins Beschneidungsfest” am 19.01.2014 um 13:30 zur Kenntnis genommen.

Wir schreiben Ihnen als Mitglieder des Facharbeitskreises Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V. Dort organisieren sich Männer, die von einer im Kindesalter erfolgten Vorhautamputation negativ betroffen sind. Das bedeutet, dass sie noch heute, als längst Erwachsene, unter den schwerwiegenden körperlichen und seelischen Folgen leiden, die die Amputation von durchschnittlich 50% des erogenen Gewebes am Penis mit sich bringen kann.

In Ihrer Sendungsankündigung erkennen wir die typische Propaganda, wie ein Junge durch sein Umfeld manipuliert und die Operation ihm schmackhaft gemacht werden soll. Die Aussicht auf Geld und Geschenke spielt dabei eine große Rolle. Nicht auszublenden sind aber auch subtile Drohungen von sozialem Ausschluss wie z.B. „Alle anderen haben das auch überstanden, Du wirst doch nicht der erste sein, der es nicht schafft” – die ihre Wirkungen nicht verfehlen, denn Kinder sind in diesem Alter komplett ihrem Umfeld ausgeliefert. Dass diese Verletzung an der intimsten Stelle unseres Körpers aus dem uns geliebten engsten familiären Umfeld erfolgte, hat einige von uns in schwerste Konflikte und jahrelange innere Immigration getrieben. Wir fühlen uns verraten, denn unser kindliches Vertrauen wurde missbraucht. Wir fühlen mit Tahsin mit, wenn er wie beschrieben „voller Vorfreude” auf seine „Beschneidung” hinfiebert – auch wir haben das getan, haben den Erwachsenen geglaubt, dass uns nur Gutes widerfahren würde. Die furchtbare Erkenntnis kam anschließend. Dass Tahsin als Elfjähriger noch gar nicht begreifen kann, was eigentlich mit ihm geschieht, schildern Sie in Ihrer Pressemitteilung durchaus („… obwohl er nicht so genau weiß, was dann eigentlich anders sein wird.”) – nur befremdet sehr, dass Sie dies in keiner Weise zu hinterfragen scheinen.

Dazu sagt Jonathan Friedman, Mitglied des Facharbeitskreises Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V. und in den USA wohnhaft: „Als Opfer religiöser Zwangsbeschneidung, das auch als Erwachsener unter den Folgen leidet, betrachte ich es als abstoßend, dass das Deutsche Kinderfernsehen beiläufig eine rituelle Zwangsbeschneidung feiert.“

In den Medien ist das Thema Vorhautamputationen an Jungen, oft verniedlichend „Beschneidung” genannt, immer wieder präsent. Vielfach ist von Kinderärzten und Menschenrechtlern auf die möglichen Folgen hingewiesen worden. Beim Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte wurden allein zwischen 2010 und 2012 über 1800 Komplikationsfälle aktenkundig. Auch dürfte Ihrer Redaktion die jüngste mediale Berichterstattung zu schweren Unfällen und Todesfällen im Zusammenhang mit rituellen Vorhautamputationen in Südafrika, Kanada und Israel bekannt sein. Uns erschüttert, dass Sie diese Aspekte in Ihrer Ankündigung komplett ausblenden. Damit verletzen Sie unserer Ansicht Ihren Bildungsauftrag als unabhängiges staatliches Medium. Dieser sollte unserer Ansicht u.a. zum Ziel haben, Kinder über ihre gesetzlich zugesicherten Rechte auf eine gewaltfreie Erziehung sowie körperliche und seelische Unversehrtheit aufzuklären – und nicht die Verletzung dieser Rechte durch Erwachsene zu verherrlichen.

Alexander Bachl, Sprecher des Facharbeitskreises Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V., schreibt zu Ihrer Ankündigung: „Jeder muslimische Junge muss beschnitten werden, denn so verlangt es die religiöse Tradition.” Dieses Los fiel auch auf mich, jedoch war und bin ich mit diesem Ereignis sehr unglücklich. Den Kindern werden die wahren lebenslangen medizinischen und sexuellen Folgen und Schmerzen oft verheimlicht. Mit Unwahrheiten und Beschönigungen wird ihnen die irreversible Operation aufgedrängt. Unter Androhung von Strafe „erst wenn ich beschnitten bin, dann bin ich ein echter Mann“ oder Bestechung „[…] und Tahsin wird auf einem Thron sitzen und viele viele Geschenke bekommen.” werden die Kinder manipuliert. Ich fordere daher von jeder Institution, die sich selber als für Kinder bildungs- und wissensvermittelnd versteht, wahrheitsgemäße und kindgerechte Informationen zu publizieren.”

Wir erlauben auf den aktuellen wissenschaftlichen und menschenrechtlichen Diskurs zu diesem Thema hinzuweisen: am 12.12. fand anlässlich des ersten Jahrestages des Gesetzes, das Vorhautamputationen aus jeglichem Grunde erlaubt hat und Jungen damit in dieser Frage lebenslang rechtlos stellt, eine Pressekonferenz im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin statt. Die Veranstalter waren sieben Kinderrechts- und Ärzteverbänden, darunter neben uns TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e.V., (I)NTACT, pro familia Niedersachsen, der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, die Deutsche Akademie für Kinder und Jugendmedizin und die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie. Zu diesem Schreiben erhalten Sie die Pressemitteilung dazu sowie eine Liste mit Links zu Pressemeldungen.

Weiterhin drängt sich uns der Eindruck auf, dass Ihnen nicht klar zu sein scheint, was Sie mit derart einseitiger Berichterstattung unter Ausklammerung wissenschaftlicher und ethischer Erkenntnisse bei Betroffenen auslösen, die ihr Leben lang unter den möglichen schwerwiegenden Folgen einer Zwangsbeschneidung leiden.

Önder Özgeday, Mitglied des Facharbeitskreises Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V., schreibt zu seiner eigenen Zwangsbeschneidung im Alter von zehn Jahren: „Ich protestiere dagegen, dass KiKA Gewalt gegen Kinder kind- und mediengerecht aufbereitet und damit das Leiden unzähliger Betroffener verhöhnt. Eine so verharmlosende Berichterstattung bewirkt, dass betroffene Jungen und Männer über ihr Leiden schweigen, weil die Gesellschaft ihnen aufgrund von Unwissenheit und Falschinformationen jegliche Empathie verweigert. Es ist ein Tabuthema. Auch ich trage schwere seelische sowie körperliche Schäden mit mir. Ein Verbrechen ist an meiner Person begangen worden in einem Alter, in dem ich schutzlos war. Das verstieß gegen mein Recht auf Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit. Es geht nicht um Religionsfreiheit – es geht um Menschenrechte. Denn: Es gibt keine muslimischen Kinder, jüdischen Kinder, katholischen Kinder etc. Es gibt nur KINDER. Hinzu kommt,dass weibliche Kinder geschützt sind vor Eingriffen, männliche jedoch nicht. Die deutsche Justiz hat mich nicht geschützt.”

Tayfun Aksoy, ebenfalls Mitglied des Facharbeitskreises und aus einem muslimischen Kulturkreis, richtet einen Appell an KiKA: “Ich bin mehr als enttäuscht, dass gerade in einem Kindermedium das Teilabschneiden von Kindergenitalien als Normalität und Einblick in Kulturen beworben wird. Ich leide seit dreißig Jahren sehr unter den Folgen meiner muslimischen „Beschneidung“. Es ist Zeit, mit Kinder“beschneidungen“ aufzuhören und sie kritisch als das zu betrachten, was sie sind. Helfen Sie mit, Kinder unabhängig von Geschlecht, Herkunft und Religion in ihrem Recht auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung zu stärken!“

Für weitere Informationen und einen Austausch stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen verbleiben für den Facharbeitskreis Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V.
Alexander Mahmud Bachl
Tayfun Aksoy
Önder Özgeday
Jonathan Friedman

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Am 16. November 2013 fand in Böblingen (und in Sindelfingen) die gemeinsame Lange Nacht der Museen statt.
Wir starteten in Böblingen auf dem Marktplatz, sprachen mit Museumsverantwortlichen, Besuchern, etc.
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Die Gebäude auf dem Böblinger Marktplatz, die parallel zur Stadtgrabenstraße stehen, das alte Rathaus, sowie die Zehntscheuer und Galerie Concept wurden mit bunten, wechselnden Mustern angestrahlt, genauso wie die Kirche auf dem Schlossberg.
Unsere Tour startete im Fleischermuseum. Dort werden momentan, noch bis zum 23. März 2014, Cartoons von Gerhard Glück gezeigt.

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Im Dachgeschoss ist bekanntermaßen eine Wehrmachtausstellung mit authentischen Uniformen und Utensilien, wie auch Dokumente über „Wüstenfuchs Rommel”.

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In der Zehntscheuer machten wir uns mit der Geschichte der Bauernkriege bekannt.

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Weiter in der Galerie Contact stellte die neue Chefin Gemälde von Künstlern der abstrakten Malerei mit Schwerpunkt Stuttgarter Schule vor.
Auf dem Schlossberg neben dem Fruchthaus hatte das schwäbische Comedy-Duo „I‑Dipferle” ihren Auftritt.
Die Vogtscheune beherbergt Dokumente uns Ausstellungsstücke aus dem Nordböhmischen Niederland.

Dann begaben wir uns nach einigen Stunden nach Sindelfingen.

Die Galerie und das Stadtmuseum glänzten mit „Negativem”.

Wir traten freundlich grüßend in die Galerie ein, wurden aber ignoriert oder abweisend behandelt.
Die Anwesenden standen zu Grüppchen zusammen, die Köpfe in die Runde, die Rücken abweisend nach außen. Sie wollten sich nicht für Besucher bzw. Interessierte öffnen und lieber unter sich bleiben.

Ebenso im Stadtmuseum!

Die Künstler und Fans waren dort genauso abweisend und standen in den gleichen Grüppchen zusammen.
Zurückgrüßen kannten auch sie nicht.
Was uns im Stadtmuseum Sindelfingen sehr zuwider war:
Ein Mann saß am Tresen und aß etwas, das wie Chili con Carne aussah.
Er hustete kurz, spie irgendwas in seine Hand, leckte dies ab, schluckte es runter und aß dann weiter.

Wie haben hier auf diesbezügliche Fotos verzichtet, denn wo man nicht willkommen ist, nimmt man nichts mit und gibt auch nichts.

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Im Webermuseum war es etwas besser. Es lag vielleicht auch daran, dass wir schon alte Webmaschinen im Friedrich-Engels-Haus, Wuppertal-Barmen, gesehen hatten.

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Das Highlight in Sindelfingen war das „Schauwerk”.
Wir erhielten dort eine Foto- und Filmgenehmigung, weswegen wir auch Fotos zeigen dürfen.

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Die Werke von Incontri und ROTesque muss jeder gesehen haben, den davon kann man lange positiv zehren.

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Das Schauwerk ist sehr vielfältig.

Sindelfingen konnte mit Böblingen in keinster Weise mithalten.

Solange Böblingen und Sindelfingen nicht zu einer Stadt verschmolzen sind, sollte Böblingen die „Lange Nacht der Museen” alleine ausrichten, denn während in Böblingen der „Bär tanzte”, war in Sindelfingen nur Leichenschmausstimmung,

Weiterführende Webseiten:

 

Wolfgang Schorlau und Hans-Jörg Zürn im Blauen Haus Böblingen

Gestern – 31.10.2013 –  war Wolfgang Schorlau im „Blauen Haus“ Böblingen und las aus seinem Buch „Rebellen“.

Nach der Vorstellung von Wolfgang Schorlau durch Hans-Jörg Zürn, dem Redaktionsleiter der „SZBZ – Sindelfinger Zeitung / Böblinger Zeitung“ musste Schorlau etwas über Stuttgart 21 (S21) von sich geben, doch dazu später mehr.

Das Buch „Rebellen“ handelt von drei Personen, die sich in den Wogen der „Zeit des Aufbruchs“ und sog. „Achtundsechziger-Bewegung“ kennenlernen und gemeinsam erwachsen werden und sozialisieren.

Paul ist Vollwaise und lebt in einem Waisenhaus, Alexander lebt in „geordneten familiären Verhältnissen“, sein Vater ist Geschäftsmann und besitzt ein Einzelhandelsgeschäft.
Toni, die Psychologiestudentin, trifft erst später auf die beiden Freunde.

Wolfgang Schorlau sagt, dass es in „Rebellen“ darum gehe, dass sich viele Personen in den „Jahren des Aufbruchs und der Veränderung“ Kleidung bzw. Roben übergeworfen hätten, in die sich nicht hineingepasst hätten und die ihnen nicht gestanden hätten.
Viele von denen, die das „Kostüm des proletarischen Revoluzzers“ angehabt hätten, habe dies nicht gepasst und sie hätten das falsche getragen oder nicht wirklich verstanden, was dieses „Kostüm“ darstellte.

Wolfgang Schorlau im Blauen Haus Böblingen

Alexander beobachtet eines Abends vorm Ins-Bett-Gehen, wie Paul rauchend vor dem Waisenhaus steht und meint zu erkennen, dass Paul ein freier Mensch sei.
Mit zwölf Jahren schon rauchen, solange aufbleiben wie man will und nicht ins Bett gehen müssen und der „nur“ zwei Jahre ältere Bruder darf noch eine Stunde länger fernsehen.

Die beiden lernen sich irgendwann kennen und finden in dem jeweils anderen, dass, was sie vermissen.
Während Alexander die „Freiheit“ Pauls im Waisenhaus sehr gut findet, sehnt sich Paul nach Geborgenheit, wie er sie vom Waisenhaus aus bei Alexander sieht, die Familie isst zusammen, man unterhält sich.
Alexander erkennt allerdings nicht, dass Paul sich nicht die „Freiheit“ nimmt, ein Messer zu tragen, sondern dieses trägt, weil stellenweise sehr große Drangsalierungen und Schlägereien dort an der Tagesordnung sind.

Alexander, der auf das Gymnasium geht, und Paul, der irgendwann Feinmechaniker lernt, gehen gemeinsam den Weg des Erwachsenwerdens, immer mit Widersprüchen gepaart.
Paul z. B. besorgt – auf der „englischen Art“ – Schallplatten, die auf dem Plattenspieler der Familie Alexanders abgespielt werden könnten, was aber nicht geht, weil die Eltern keine „Neger-Musik“ in deren Haus akzeptieren.

Wenn beide mit dem Mofa zu „Musik-Klubs” fuhren und Mädchen kennenlernten, hatte sich die „Geschichte“ für Paul immer erledigt, wenn die Mädchen erfuhren, dass er im Waisenhaus lebte.
Allerdings kommt Pauls „Zeit“, als die „Achtundsechziger-Revolte“ in den Universitäten umjubelt wird und er als Proletarier – schließlich ist er Feinmechaniker und steht an der Drehbank – gefeiert wird. Als Avantgarde des Proletariats wird er von den Revoluzzern natürlich auch in Agitation und Propaganda geschult und bei jeder Rede, die er hält, sehr umjubelt.

Dieser rote Faden der Widersprüche zieht sich durch das ganze Buch.

Auch das Verhältnis der beiden Freunde Paul und Aleander zu Toni, der Psychologiestudentin, die sich auf der Universität zu ihnen gesellt, ist sehr widersprüchlich.
Die Freundschaft erst der Zwei und dann der Drei hält trotz Widersprüche.

Die Lesung fand in angenehmer Atmosphäre statt.

Wolfgang Schorlau schien nicht mehr so agil wie beim vorigen Mal, als wir ihn bei einer Lesung mit Veit Heinichen kennenlernten. Sein vorpreschender Esprit fehlte. Schorlau wirkte sehr oft so, als wisse er nicht wirklich, was er tat. Beim (Vor)lesen verstrickte er sich stellenweise und stotterte, konnte aber auch in der „Fragestunde“ nicht die Fragen der Zuschauer zur Genüge beantworten.
Er war auch nicht immer konzentriert bei der Sache.

Was uns gestört hatte und was wir auch mit lauten Buh-Rufen „honorierten“, waren seine Seitenhiebe auf Stuttgart 21.

So erzählte er von einem konfusen „Schwabenstreich“ auf dem Time-Square in New York, wo er und der stuttgarter Theaterintendant Lösch zur „Anti-S21-Kundgebung“ treffen wollten, sich aber auf dem nicht gerade großen Time-Square nicht trafen, weil beide falsch standen.
Das anschließende Beteuern „Medienvertreter waren dort.“ Konnte uns nicht überzeugen, zu dem wir buhten, was Schorlau nicht gefiel, er dies aber hinnahm.
Auch gefiel ihm nicht unser lauter Kommentar zu seinem Spruch: „In Stuttgart finden noch die Montagsdemos statt.“, den wir als „Leider … Leider … Leider“ artikulierten.

Hat Schorlau sich selbst gemeint, als er am Anfang der Lesung davon sprach, manche zögen sich „Kostüme“ an, die ihnen nicht passten?
Dafür spricht einiges!

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