
Wie schon in einigen Länder bei Dieben „in“ ist, ist nun leider auch nach Deutschland übergeschwappt.
Die Diebe lauern vornehmlich Personen auf Parkplätzen bei Discountern u. a. auf.
Wenn ihre vermeintlichen Opfer die eingekauften Sachen in den Kofferraum einladen, sehen sie ihre Zeit gekommen.
Kurioserweise machen viele Folgendes, bevor sie einladen.
Vornehmlich Frauen öffnen die Beifahrertür und legen ihre Handtasche bzw. Geldbörse auf den Beifahrersitz.
Danach laden sie die Waren vom Einkaufswagen in den Kofferraum.
Variante 1:
Der Dieb geht zur Beifahrertür öffnet diese, während er den Fahrer genau beobachtet, und bemächtigt sich der Tasche bzw. Geldbörse.
Variante 2:
Der Dieb wartet, bis der Fahrer den Einkaufswagen wegbringt. Viele verriegeln nämlich nicht die Autotüren und bringen den Einkaufwagen zurück auf den Stellplatz. Jetzt bemächtigt sich der Dieb seiner Beute.
Diese Variante ist für den Dieb sicherer, denn ihm kann der Fahrer nicht in die Quere kommen.
Leider passiert diese Methode immer öfter, meistens die Variante 2.
Man kann nicht wirklich begreifen, warum Leute ihre Handtasche ins Auto legen und die Türen nicht verriegeln, doch leider tun dies viele Leute.
Ebenso ziehen viele mit ihrem leeren Einkaufswagen zum Stellplatz und schließen das Auto nicht ab.
Die Opfer sehen sich allerdings nicht wirklich in der Schuld.
Der Spruch: „Es waren nur ein paar Sekunden“ macht die Runde.
Sie wollen anscheinend auch nicht verstehen, dass ihnen nichts passiert wäre, wenn sie die Handtasche in den Kofferraum gelegt, die Waren eingepackt und dann dies mit zum Stellplatz mitgenommen hätten (natürlich mit verriegeltem Auto).
Gut, sie sind nicht die Schuldigen, sondern die Opfer, doch haben sie eine Mitschuld.
Sie hätten verriegeln und vorher besser aufpassen können.
Kurios sind die Ideen der Opfer des Diebstahls.
Sie fordern von den Discountern u.ä., dass diese Security-Leute oder andere Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung bereitstellen.
![]() | Dieser Artikel ist auch bei Oximity erschienen |







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