Baden-Württemberg

Voriges Jahr, am 27.1.2020, wurde der erste Corona-Infizierte in Deutschland identifiziert und verifiziert. Es war ein Mann aus Bayern, der auf einem Seminar mit einer chinesischen Kollegin war und sich bei ihr angesteckt hatte.
Laut der behandelnden Ärztin war diese Krankheit neuartig, da man infiziert und infektiös sein konnte, ohne Symptome zu zeigen.
Der Ärztin wurde leider erst nicht geglaubt.
Seitdem ist ein Jahr ins Land beziehungsweise in die Welt gezogen.
Die traurige Bilanz ist, dass weltweit fast hundertmillionen erkrankt und mehr als zweimillionen Menschen leider an Corona (Covid-19) verstorben sind.
In Deutschland sind es circa 2.1 millionen Infizierte und etwas mehr als 53 000 Tote.
Am 11.3.2020 rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Pandemie aus, was bedeutet, dass die Seuche sich über die ganze Welt unkontrolliert ausbreitetet.
Etwas ein Dreivierteljahr danach sind endlich Impfstoffe verfügbar und viele Menschen sind schon geimpft.
Ein Licht am Ende des Tunnels ist zu sehen.
Was in dieser Zeit alles passiert ist!
Meine Gattin und ich waren im Februar vorigen Jahres auf der Intergastra, der internationalen Gastronomiemesse, in Stuttgart, als noch niemand wirklich die Krankheit ernstnahm. Es hieß, sie sei weit weg, obwohl manche Koch-Teams aus Asien zu Hause blieben, weil es bei ihnen Infizierte gab oder sie noch oder schon wieder in Quarantäne waren.
Am Wochenende wurden dann vorsorglich Automaten mit Desinfektionsmittel aufgestellt, mehr allerdings pro forma.
Bei der Kochmeisterschaft feierten wir mit Niederländern, Thailändern, Schweden und vielen anderen mehr.
Überall war ausgelassene Stimmung.
Dann wurde es ernster.
Die Zahlen in Deutschland stiegen langsam, aber stetig an. Als es knapp 27 000 Infizierte gab, wurde der erste sogenannte „Lockdown” initiiert.
Kurz vorher dachte noch niemand daran, beim Einkaufen eine Maske zu tragen.
Zu der Zeit gab es „Schlachten“ um Toilettenpapier.
Abstand wurde eingehalten, wenn es ging.
Im Sommer flachten die Zahlen der Neuinfizierten ab beziehungsweise hielten sich auf niedrigem Niveau, was auch durch die Maskenpflicht geschuldet war.
Niemanden überraschte wirklich, dass sie nach dem Sommer wieder stiegen.
Im Herbst und jetzt über den Winter kam es dann zum Fiasko. Es gab Tage, da waren die Neuinfektionen höher als die Insgesamtinfizierten im Frühjahr, als der erste „Lockdown“ kam.
In den Medien wurde die Pandemie Anfang 2020 zwar als schlimm bezeichnet, doch die Politiker spielten sie erstmal herunter.
Ich muss zugeben, dass meine Gattin und ich sie auch erst für harmlos hielten. Irgendwann kam aber das Erwachen. Leider!
Meine Gattin und ich tragen Masken und halten Abstand, vermeiden Treffen und viele Menschenaufläufe.
Wir sind nicht erkrankt.
Vorige Woche bekam ich die Impfung gegen Corona (Covid-19), weil ich an einem Arbeitsplatz tätig bin, der hoch-aerosol- und virus-behaftet ist.
Meine Gattin bekommt ihre Impfung Mitte dieser Woche. Die zweite Impfung, also die Folgeimpfung, bekommen wir Anfang und Mitte Februar.
Innerhalb der „Pandemie-Zeit“ häuften sich sogenannte Fake-News, also wissentlich gestreute Falschmeldungen.
Während Anfang 2020 noch gesagt wurde, dass die Regierung die Krankheit nicht ernstnähme – Überschrift: „Frau Merkel, diese 1000 Corona-Toten gehen auf Ihr Konto.“ – veränderten sich die Hetzkampagnen in genau das Gegenteil.
Es wurde gegen die Regierung gehetzt, dass sie es übertriebe mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und vieles mehr.
Das war schon seltsam, denn genau die gleichen Medien postulierten genau das Gegenteil als noch vor ein paar Wochen.
Gepaart mit Hetze, Fake-News und angeblich wissenschaftlichen Erkenntnissen, die nicht empirisch verifiziert wurden oder Blablabla und Lügen waren, wurde behauptet, die Pandemie wäre nicht so schlimm.
Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wurden als falsch und überzogen dargestellt. Immer wieder gossen die gleichen Personen die altbekannten und schon falsifizierten Nachrichten von Neuem auf.
Dazu kam die Unzufriedenheit vieler Unternehmer und Privatpersonen, bei denen auch sehr oft nur die eigene Lage im Fokus stand und nicht auf das große Ganze gesehen wurde.
Auch dass Rechtspopulisten „Leugnern“ und Lügnern eine Plattform boten, war schlimm.
Momentan konzentrieren sich die Fake-News auf das Impfen.
Kurios ist übrigens die Berichterstattung eines auch in Deutschland bekannten in Russland beheimateten Fernsehsenders.
Als in Russland der Impfstoff „Sputnik 4“ zugelassen und verimpft wurde, gab es Lobeshymnen auf die Forscher und in deren Berichterstattung gab es keine negativen Stimmen aus der Bevölkerung. In Russland scheint es keine Impfgegner zu geben.
Nach ein paar Wochen schimpft genau die gleiche Mediengesellschaft über das Impfen in Deutschland wie die Kesselflicker. Es werden Horrorszenarien gemalt, die in den Mad-Max-Filmen nicht besser hätten sein können. Impfnebenwirkungen werden hochstilisiert und massiv übertrieben.
Es wird geschwafelt von „Genmanipulation“ und „Genozid“ durchs Impfen und dergleichen mehr. Man verbreitet schon längst bewiesene Falschdarstellungen als „neue Erkenntnisse” zum Selbstzweck, nur um hetzen zu können, mehr nicht.
Was mich sehr bedrückt hat, ist, dass ich wie viele Andere erkennen musste, in welchem egoistischen und egozentrischen „System“ wird leben.
Jeder meint, die Welt sei seine Bühne.
Anstatt sich an die Maskenpflicht zu halten, um andere zu schützen, kämpft man nur um die Abschaffung, um sich selbst nicht verbiegen zu müssen. Man klammert sich, auch wissentlich, an Halbwahrheiten und Lügen und verbreitet diese, um bloß nicht Einschnitte hinnehmen zu müssen. Man sieht um sich herum nicht die anderen Menschen, die stellenweise schwer leiden.
Alles nur, weil man seine egoistischen „Freiheiten“ nicht für eine kurze Zeit für Andere opfern will. Dazu koaliert man auch mit Rechtspopulisten und Hetzern. Nur das eigene Bedürfnis und das eigene Ziel ist wichtig.
Die Pandemie hat gezeigt, in welcher „Welt“ viele von uns leben.
Dazu kommt noch die selbstverursachte Bildungsmisere.
Lehrer sind kaum bereit, digitalen Unterricht zu machen und kopieren lieber Papierblätter mit Aufgaben und verschicken diese an Schüler und sammeln diese wieder wie normale Hausaufgaben ein.
KITA-Mitarbeiter suhlen sich in Weltuntergangsszenarien, anstatt über ihren eigenen Schatten zu springen.
Über den Winter wird mit den Kindern Schlitten gefahren. Dazu treffen sich viele Familien, als wenn es keine Pandemie gäbe. Der Tenor scheint wohl zu sein, man kenne sich ja und Bekannte steckten sich nicht gegenseitig an.
Dies sind übrigens die Gleichen, die sich dagegen aussprechen, dass Schulen, Kindergärten und ähnliches wieder öffnen dürfen, weil die Infektiosität in den Räumen zu hoch sei.
Dann kam Ende Dezember die Impfung dran.
Während vornehmlich in Altenheimen geimpft wird, läuft parallel auch die Akquirierung der Personengruppen über 80, sowie Krankenhaus- und Pflegepersonal, aus der Gruppe, die viel Kontakt mit Infizierten haben.
Leider glänzten auch hier wieder die Egoisten, wie hier schon berichtet wurde. Mitarbeiter aus Krankenhausverwaltungen, die noch kein Anrecht auf eine Impfung haben, haben sich Impfungen erschlichen und feiern sich groß. Durch Aufdeckungen und Kommunikation mit zum Beispiel dem baden-württembergischen Sozialminister, der auch den Gesundheitsbereich abdeckt, kommt dem zumindest ein Riegel, wenn auch noch ein kleiner, vorgeschoben werden.
Unzufriedenheit hat auch die Beschaffungslogistik der Bundesregierung geschürt. Aber auch die EU hat sich nicht gerade, vorsichtig ausgedrückt, hervorgetan, was vernünftige Beschaffung angeht.
BioNTech/Pfizer, Moderna und nun auch AstraZeneca können nicht soviel produzieren, wie sie erst behauptet haben.
BioNTech/Pfizer hatte sich zudem bei der Bundesregierung beschwert, dass aus einer Ampulle statt fünf nun sechs Dosen gezogen wurden. Das Unternehmen fordert nun Nachverhandlungen, da nicht mit ihnen abgesprochen war, dass mehr – in diesem Fall zwanzig Prozent – aus einer Lieferung herausgeholt würde. Dass zu wenig Impfdosen geliefert wurden, interessiert dieses Unternehmen in keinster Weise.
Pures Kapitalinteresse gegen Verantwortung!
Die Pandemie hat uns gezeigt, woran wir gesellschaftlich und psycho-soziologisch wirklich arbeiten müssen.

Seit Ende vorigen Jahres wird in Deutschland gegen das Corona-Virus geimpft. Laut der Liste der Ständigen Impfkommission – STIKO-Liste – gibt es ganz klare Regeln, wer wann geimpft wird. Leider setzen sich manche Leute darüber weg und manipulieren, dass sie früher dran kommen.
So geschehen in einem bekannten Krankenhaus.
Personal in Notaufnahmen und Fieberambulanzen sowie Intensiv- und Coronastationen stehen oben auf der Prioritätenliste.
Diese haben besonders viele Kontakte mit potenziell Coronainfizierten.
Das passt manchen Egoisten nicht, da sie ja warten müssen, bis sie dran sind.
Die Verwaltungsangestellte der oben genannten Notaufnahme kam auf eine „geniale” Idee, wie sie sich vordrängeln könne.
Bevor sie in die Verwaltung berufen wurde, hatte sie eine 20-Prozent-Stelle in der Notaufnahme. Dies steht trotz alledem noch in ihrem Vertrag. Sie hat aber seitdem nicht mehr dort gearbeitet.
Sie posaunte heraus, dass sie ja noch „Mitarbeiterin der Notaufnahme” wäre und besorgte sich einen Impftermin. Als zuständige Verwaltungsangestellte kann sie sich auch selbst eine Bescheinigung ausfüllen, dass sie eben dort arbeitet.
Dies ist eine miese egoistische Art, sich eine Impfung zu erschleichen.
Im Gegensatz zu ihren Kollegen in der Notaufnahme ist diese Frau schon geimpft, obwohl sie momentan noch kein Anrecht darauf hatte.

Zehn Jahre ist es jetzt her, dass wir den sogenannten „Schwabenstreich“ von ein paar Verwirrten in Bonn verhindert haben.
In Stuttgart wird der neue unterirdische Durchgangsbahnhof mit dem Namen „Stuttgart 21“ alias „S21“ gebaut.
Als mit dem Bau angefangen wurde, formierten sich die sogenannten „K21-er“, also Anhänger einer nicht näher beschriebenen Variante, den bestehenden Kopfbahnhof zu sanieren. Dieses Projekt ist unter den S21-Gegnern als „Kopfbahnhof 21“ oder „K21“ bekannt. Es gibt aber keine Projektbeschreibung davon und auch keine Kostenrechnung.
Jeden Montag finden (immer noch) in Stuttgart seit über zehn Jahren Demonstrationen gegen S21 statt, obwohl der Neubau beziehungsweise Umbau schon sehr weit fortgeschritten ist.
Zu Anfang der Proteste wurden sogenannte „Schwabenstreiche“ veranstaltet.
Um ihren Unmut auszudrücken, nahmen die K21-er, auch „Keintologen“ genannt, Trillerpfeifen und machten montags zu Beginn der Demonstrationen Lärm.
Diese sogenannten „Schwabenstreiche“ fanden auch von S21-Gegnern statt, die nicht in Stuttgart wohnten oder sich gerade nicht dort aufhielten.
Schwabenstreiche sind historisch gesehen Handlungen, die entweder als töricht oder als wagemutig angesehen werden können, je nachdem, ob man sie positiv oder negativ interpretiert. Der Begriff stammt ursprünglich von den Erzählungen über „Die Sieben Schwaben“, die sich ungeschickt verhielten, und wurde später von dem Dichter Ludwig Uhland in seiner Ballade “Der wackere Schwabe” umgedeutet, um eine heldenhafte Tat eines schwäbischen Ritters zu beschreiben.
Aber nun wieder zum Thema!
Wir sind bekanntermaßen S21-Befürworter und sind damit direkt erklärte Feinde der K21-er.
Da die K21-er sich sektengleich als „Inhaber der Wahrheit“ ansehen, sind in deren Augen S21-Befürworter Idioten und man darf uns denunzieren und so weiter.
Wie bei jeder Sekte verkaufen die K21-er ihre Lügen, Halbwahrheiten und Tatsachenverdrehungen als „Wahrheit“ und folglich sind alle andern „Lügner“.
Wir hielten uns am 8.1.2011 in Bonn auf und hatten beruflich dort zu tun.
Mit unseren Kindern besuchten wir das deutsche Museum und waren anschließend nebenan Eislaufen.
Gegen 19 Uhr wollten wir wieder nach Hause fahren, doch wir sahen, wie sich ein paar S21-Gegner – „K21-er“ – sich mit Transparenten und Trillerpfeifen formierten.
Ich packte mein Videoequipment aus und drehte mir aus einem Poster eine sogenannten „Flüstertüte“.
Die Front der knapp zehn K21-er stand und skandierte die immergleichen Parolen „Baustopp jetzt“, „S21 will niemand“, „Oben bleiben“ und so weiter.
Ich hielt sprach in meine „Flüstertüte“ und bot ihnen Paroli und machte sie vor den Passanten lächelich.
Die Passanten fanden die Aktion interessant und lachten sehr über die „Aktion“.
Wir hatten dies alles filmisch aufgenommen und auf YouTube hochgeladen.
Als wir es zwei Tage online hatten, funktionierte plötzlich das Video nicht mehr.
Wir erfuhren, dass die S21-Gegner, die von uns Fotos gemacht und diese gegen unseren Willen online gestellt hatten, bei YouTube einspruch gegen unsere Auffzeichnungen eingelegt hatten mit dem Argument „Recht am eigenen Bild.“
Jetzt wurde es komisch.
Die S21-Gegner, die ihren Unmut mehr oder weniger durch meine Störung kundtun wollten und uns fotografierten und dies onlinestellten (Unsere Tochter war zu der Zeit noch minderjährig.) gingen hin und schwärzten uns bei YoutTube wegen „Recht am eignen Bild“ an.
Es wurde aber noch abstruser.
Die S21-Gegner zogen über uns bei Twitter her und behaupteten, erstens wir wären zu blöd ein Video zu bveröffentlichen und zweitens es hätte in Bonn keinen sogenannten „Schwabenstreich“ gegeben. Fotos, die wir bei Twitter als Beweis veröffentlichten, verschwanden, weil man uns wegen „Recht am eigenen Bild“ angeschwärzt hatte. Twitter scloss uns deswegen einige Tage aus. Genauso verhilet es sich bei Facebook, wo wir einigen Tage ausgeschlossen wurden, weil wir die „Persönlichkeitsrechte“ der abgelichteten Personen verletzt hätten.
Unser Abwesenheit wurde vekauft als „Resignation unsererseits, dass unsere „Lügen“ nicht funktioniert hätten.
Glauben Sie nicht alles, was die K21-er alias S21-Gegner erzählen!

Laut Corona-Verordnung gibt es begrenzte Kundenzahlen in Läden und Geschäften. Offiziell bedeutet dies: ein Kunde auf zehn Quadratmeter Verkaufsfläche. Dies schient aber kaum jemanden zu interessieren.
Große Supermarktketten haben entschieden, dass man nur mit einem Einkaufswagen den Laden betreten darf. Bei einer begrenzten Anzahl von Einkaufswägen sollte dies genügen, doch die Realität sieht anders aus.
Wenn man zum Beispiel die Verkaufsfläche durch zehn Quadratmeter teilt, kommt man so auf die Anzahl der möglichen Kunden.
Dann stellt man entsprechend viele Einkaufswägen zur Verfügung, um dies zu gewährleisten.
Die Security beziehungsweise Einlasskontrolle schaut, dass niemand ohne Einkaufswagen hereingehen kann.
Soweit theoretisch!
Dies funktioniert aber nicht, wie es angedacht ist.
Wenn zwei – „Wir gehören zusammen.“ – hineingehen, drückt die Security ein Auge zu.
Generell!
Wir haben es bei vielen nicht nur Großmarktketten getestet.
Einige Läden deklarieren groß und breit, dass sie die Einlassbeschränkungen kontrollieren.
Ausgehend vom Lockdown im Frühling/Frühsommer zählten wir die Einkaufswägen durch.
Niemand von den Verantwortlichen kontrollierte übrigens, wie viele Einkaufswägen und wie viele Kunden sich gerade dort befanden.
Es ist ja schön und gut, dass die Security draußen steht und Desinfektionsmittel zur Verfügung hat, wenn jemand die Handgriffe der Wägen gereinigt haben möchte, doch diese Praktik, dass die Anzahl nicht kontrolliert oder dass mehrere Personen mit einem Wagen hineingehen können, bringt überhaupt nichts.
Hier herrscht massiver Nachholbedarf.

Frohes neues Jahr!
Die Edelleute Sabine und Dietmar von Syntronica erzählen, wie sie auf einer Zeitreise zu ihrer Hündin gekommen sind.

Wir wünschen
Frohe Weihnachten!

Sehr geehrter Herr Tolzin aus Herrenberg-Kuppingen,
gestern musste ich erstaunt feststellen, dass sich in meinem Briefkasten trotz Aufkleber „Keine Werbung, … , keine sonstigen Blätter“ plötzlich einer Ihrer Flyer befand.
Er trägt die Überschrift „Kreis Böblingen steht auf.“.
Ich habe mich gefragt, wie es Ihnen als informierter Bürger, Journalist und Bürgerrechtler passieren konnte, dass dort „Kreis“ und nicht „Landkreis“ stand.
Vielleicht läuft man in Kuppingen auf der Widdersteinstraße ja im Kreis, so wie Sie Ihre Argumentation immer wiederholen, als wenn Sie im Kreis laufen oder sich in einer niemals enden wollenden Schleife ohne Wiederkehr befinden. Die Widdersteinstraße hat bekanntermaßen einen Ausleger, der in eine Sackgasse endet und davor ist eben der Kreis, der einen Rundverkehr in rechteckiger Form gleicht.
Wenn man nur immer rechts herumläuft, kommt man nicht heraus.
Vielleicht befindet sich im Schwerpunkt die „Deutsche Mitte”.
Wie dem auch sei!
Verrannt haben Sie sich allemal!
„Kreis Böblingen steht“ … jedenfalls nicht auf.
Es sind, einige Leute, die wissenschaftliche Erkenntnisse nicht (wirklich) verstehen oder aus einem Schutzreflex heraus die Wahrheit nicht sehen wollen.
Vielleicht steht ja der „Kreis“ in der Widdersteinstraße auf, also die, die in diesem Rechteck wohnen und wegen eines möglichen Rechtsdralls nicht mehr herauskommen.
Ich muss übrigens sagen, dass ich die Widdersteinstraße erst auf der Landkarte nicht gefunden habe, da ich aufgrund Ihrer Aussagen und Argumentation darauf „hereingefallen” war, dass es „Widerstandstraße“ geheißen haben könnte.
Auf der Vorderseite des Flyers ist eine ganz tolle Grafik zu sehen, die die Intensivbettenbelegung zeigt.
Dabei ist Ihnen beziehungsweise ihrem Freund Schiffmann aber der Fehler unterlaufen, dass dies zwei Statistiken sind, die andere Anfangsanforderungen und Betrachtungsräume haben.
Man kann nicht die Verteilung und Belegung der Intensivbetten über ganz 2019 mit der Belegung über die Zeit des Anstiegs der Corona-Infizierten im Spätherbst 2020 vergleichen.
Das müssen Sie doch gewusst haben, denn Journalisten müssen ja Statistiken verstehen können, weil es zum Handwerk gehört!
Ganz oben auf der Vorderseite geht es um den PCR-Test.
Der PCR-Test, der auf das Corona-Virus geeicht ist, kann nur anzeigen, ob ein Corona-Test „positiv“ oder „negativ” ist.
Das wissen Sie als ehemaliger „gesundheitspolitischer Sprecher”.
Dann kommen Sie auf den sogenannten „CT-Wert“ zu sprechen.
Sie vergessen aber dabei, dass ein Vermehrungszyklus von unter 30 – CT-Wert unter 30 – darauf schließen lässt, dass der, von dem die Probe genommen wurde, infektiös ist.
Dann weisen Sie darauf hin, dass der PCR-Test auch Erbmaterial und vieles andere erkennen kann.
Das stimmt, denn der PCR-Test ist nur eine Verfahrensbeschreibung.
Er kann eingesetzt werden, um alle möglichen Gen-Ketten, Viren und vieles mehr wie Erbkrankheiten oder schwere Krankheiten erkennen.
So gibt es zum Beispiel einen PCR-Test, der auf das Corona-Virus geeicht ist.
Zu Beginn war der Test fehleranfälliger, Das geben auch Experten zu. Inzwischen ist er aber sicher, weil Biologen bessere Kriterien entwickelt haben, wie sie das Virus in einer Probe sicher finden können: Eine Genregion – sei sie noch so corona-typisch – reicht nicht aus. Es muss eine zweite positiv anschlagen. Das ist wie bei der Fahndung nach einem Verdächtigen. Er kann nicht nur anhand der Augenfarbe überführt werden, auch seine Fingerabdrücke müssen stimmen.
Es ist aber so – das muss ich Ihnen nicht erklären – , dass neuerdings drei Sequenzen gefunden werden müssen. Wenn alle drei „positiv“ ausschlagen, ist der Patient positiv an Corona (Covid) erkrankt.
Wenn nur eine Sequenz „positiv“ detektiert wird, muss man weitersuchen oder es kann nach 50 Vermehrungszyklen abgebrochen werden.
Zwei „Richtige“ bedeutet übrigens „schwach positiv“.
Bei einem „Richtigen“ wird sehr oft angeordnet, den Test wiederholen zu müssen.
Die Teste können übrigens keine „sonstigen Dinge“ erkennen, da sie dafür (nicht) geeicht oder ausgelegt sind, Corona zu erkennen.
Jedem steht laut Artikel 5 des Grundgesetzes zu, sich überall zu informieren, wo man will.
Das machen Sie ja auch, Herr Tolzin.
Sie schauen gerne Servus-TV, wie ich dem Flyer entnehmen kann.
Bei Servus-TV darf Herr Bhakdi behaupten, dass die Pandemie zu Ende sei, auch wenn in Deutschland momentan von einem Tag auf den nächsten ungefähr 25 000 Menschen neu am Corona-Virus erkranken und grob überschlagen 600 sterben.
Weltweit gehen die Corona-Infizierten in Richtung 80 Millionen, die Todesfälle sind bei mehr als 1,7 Millionen.
Bei momentan 524 065 Neufällen weltweit kann man von einem Ende der Pandemie sprechen.
Das gestattet ja Artikel 5.
Man muss sich dann nur fragen lassen, ob man noch in dieser Realität beheimatet ist.
Über circa 500 000 tägliche neuinfizierte Menschen hinwegzusehen, fällt schon in die Kategorie „Menschenverachtung“.
Diese Aussage darf ich machen wegen Artikel 5.
Auf der aufgeschlagenen Innenseite des Flyers folgen QR-Codes mit Gruppen wie „Eltern stehen auf“ und „Expertengruppen“.
Diese Expertengruppen verweisen auf andere Expertengruppen, die wieder auf die vorigen verweisen.
„Experte A“ hat sein Wissen von „Experte B“, der dies wiederum von der Webseite von „Experte A“ hat.
Das ist so, als wenn der Paketbote in der Widdersteinstraße beim Nachbarn von Ihnen ein Paket abgeben hätte und sich die Nachbarn Meier und Müller immer daraus einen Spaß mit Ihnen machen, Sie immer wieder von Meier nach Müller und zurück zuschicken, weil diese immer wieder sagen: „Der hat das Paket.”.
Irgendwann würden Sie aber merken, dass man Sie hochgenommen hat oder zumindest, dass etwas nicht stimmt.
Nun kommt das schon zigmal widerlegte Wissen, dass Masken schädlich seien.
Es wird in Videos gezeigt, dass sogenannte CO2-Messgeräte Alarm schlagen, wenn man (aus)atmet. Diese Geräte alarmieren, wenn der CO2-Gehalt über 10 000 ppm gemessen wird. In der Luft, die man ausatmet, sind aber schon 40 000 ppm vorhanden.
Messungen von Lungenärzten haben zudem mehrfach ergeben, dass der Sauerstoffgehalt beim Atmen unter der Maske nicht sinkt und der Kohlendioxidgehalt (CO2) nicht steigt. Das kann man mithilfe von kleinen Geräten nachweisen, wie hoch die sogenannte Sauerstoffsättigung des Blutes mittels eines Sensors, der auf einen Finger gesteckt wird, ist.
Angeblich halten Masken nichts zurück.
Dann können diese ja auch kein Sauerstoff zurückhalten. Sauerstoff ist wesentlich kleiner als ein Virus.
Ein Kohlendioxid-Moleküle hat nur ein Atom mehr als ein Sauerstoff-Molekül.
Man muss bei der generellen Aussage „Masken halten nichts zurück.” unterscheiden, ob man medizinische oder selbst-gehäkelte Masken meint.
Jetzt kommt auf der hintersten Seite das Infektionsschutzgesetz zur Sprache..
Die dritte Variante heißt übrigens „Drittes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ und nicht „Ermächtigungsgesetz.“.
Das Ermächtigungsgesetz gab – salopp gesagt – den Nazis die Möglichkeit, Gesetze ohne Zustimmung des Parlaments abzuschaffen oder neue zu erlassen.
„Das dritte Gesetz …“ legt die Grundlage, dass das Parlament in jede Einscheidung mit eingebunden werden muss, wenn etwas entschieden wird, das zum Beispiel die Corona-Krise betrifft.
Die Ministerpräsidentenkonferenz wie vor dem „zweiten Lockdown“ war so etwas. Jedes Landesparlament musste ratifizieren und zustimmen.
Das nennt man „parlamentarische Kontrolle“.
Das muss man aber einem Ex-Mitglied der „Deutschen Mitte”, wie Sie es sind, nicht erklären. Zudem waren Sie dort „gesundheitspolitischer Sprecher”, bevor Sie aus der Partei „entfernt” wurden.
Kann ja mal passieren.
Man muss nicht darauf verweisen, dass diese Partei rechtskonservativ ist, man kann dies aber tun.
Diese Partei unterstützt die „Germanische Neue Medizin”, die als Scharlatanerie bekannt ist, aber Schwamm drüber!
Sehr geehrter Herr Tolzin,
nun bin ich gespannt, ob und wenn, wie Sie (gegen)argumentieren.
Mit freundlichem Gruß aus Böblingen
Dietmar Schneidewind
P.S.: Alle Fakten und auch Ihre Adresse habe ich aus dem oben genannten Flyer, der Sie als Verantwortlicher nennt. Dort kann jeder diese Angaben nachlesen.

Während des momentanen „Lockdowns” bezüglich der Corona-Pandemie gibt es Reiseeinschränkungen bezüglich innerdeutschen Reisen.
Diese kann man als touristische Lockerungen bezeichnen.
Touristische und private Reisen sind in Deutschland wieder erlaubt.
Wenn man von einem Bundesland in ein anderes reist, muss erkennbar sein, aus welchem man kommt.
Dies soll helfen, da verschiedenen Bundesländer sehr weit auseinander liegende Inzidenzen vorliegen. In der Region um Berchtesgaden herrscht eine hohe Inzidenz und dementsprechend ein strikteres Ausgangsverbot als in Bundesländern, in denen relativ wenige Neufälle auftauchen.
Bei den Bürgerämtern und Bürgerbüros gibt es dazu nun für innerdeutsche Touristen Mund-Nase-Bedeckungen mit Landeswappen. Diese bekommt man als Privatreisender umsonst ausgehändigt.
Dies soll dabei helfen, zu schauen, woher Touristen kommen,
Wenn jemand aus Baden-Württemberg kommt – Foto oben – kann man diesem aus dem Weg gehen, da es in Baden-Württemberg neben Bayern sehr viele Coronakranke gibt.
So können Corona-Neufälle in einer freundlichen Manier umgangen werden.
