Baden-Württemberg

Heute war ich wieder im Krankenhaus, um einen Freund zu besuchen.
An der Einlasskontrolle war die studentische Hilfskraft tätig, die mir beim vorigen Mal eine seltsame Geschichte erzählt hatte. 

Sie hatte einen Oberarzt freundlich darauf hingewiesen, er möge bitte seinen Mund-Nasen-Schutz aufsetzen. Dieser hat sie etwas später vor anderen Ärzten vorgeführt.
Der Vorgesetzte der studentischen Hilfskraft hatte ihr allerdings Eskalation vorgeworfen und sie gerügt. 

„Sie sind doch der nette Herr”, begrüßte sie mich, „Die Sache, die ihnen voriges Mal erzählt habe, hat eine positive Wendung für mich genommen.” 

Ich schaute sie fragend an und sie machte eine Geste, zu folgen: „Es kommt ja momentan kaum jemand. Das schafft mein Kollege alleine hin.” Wir gingen ein paar Meter von ihrer Arbeitsstelle in die Nähe einer Sitzecke.
Dann berichtete sie mir. 

Noch am selben Tag kam eine Ärztin zu uns und brachte uns die Liste mit den genehmigten Besuchern.
Ich wunderte mich, dass sie mich so anstarrte. Ich dachte erst, das läge an mein grelles, pinkfarbenes T‑Shirt.
Auf mein Nachhaken, ob wir uns kennen, nickte sie leicht und bestätigte auch, dass sie vor dem Besprechungsraum gestanden habe, als der Oberarzt mich denunziert hatte.
Sie habe nichts gehört und hätte nichts mitbekommen von dem, was der Oberarzt oder ich gesagt hätten.
Dann war sie wieder schnell weg.
Aber jetzt kommt’s!
Am nächsten Tag war ich beim Stellvertreter von meinem Vorgesetzten, weil ich etwas benötigte. Er wollte wissen, was denn genau passiert sei. Schließlich habe sich der Oberarzt lauthals über mich bei meinem Chef beschwert.
Ich erklärte es ihm. Dann riefen wir bei der Ärztin an, die mir die Listen gebracht hatte.
Diese versuchte sich wieder herauszureden, sie habe nichts gehört.
Dann rief ich den Denunzianten direkt an. Er lachte arrogant und meinte, eine Entschuldigung meinerseits wäre wohl angebracht. Schließlich hätte ich in vor seinem Team lächerlich gemacht.
Das Telefon hatte ich übrigens wie bei der Ärztin auf laut geschaltet, damit mein Kollege mithören konnte.
Er schüttelte den Kopf. Ich bluffte und sagte dem Oberarzt, eine Zeugin hätte ausgesagt, dass er sehr laut und aggressiv gewesen sei und diese hätte sich beschwert, weil er keine Maske getragen hätte.
Bevor er den Hörer auflegte, meinte er in lautem Tonfall, ich solle keinen Keil in sein Team treiben. Ich sollte meine Lügen zugeben.
Mein Kollege rief unseren Chef an und berichtete, was gerade passiert sei.
Dies passte ihm nicht und er ermahnte uns, die Sache zu vergessen.
Und man soll nicht meinen, unser Chef schickte mir einen Tag später eine Mail.
Er hatte mit der Ärztin gesprochen, die erst ausweichen wollte, dann aber sagte, ich wäre trotz lautem Getöse ruhig geblieben. Dann hatte er den Oberarzt angerufen und etwas klarzustellen und durfte sich dessen Hass einfangen. Der Oberarzt klatschte den Hörer auf und sagte ihn, das hätte ein Nachspiel. 

Das war eine gute Nachricht. 

Es zeigt, dass man mit Beharrlichkeit und Geradlinigkeit weiterkommt, auch wenn einem Steine in den Weg gelegt werden.

Es gibt schon seltsame Geschichten!

Ich wollte jemanden im Krankenhaus besuchen.
In Zeiten der Corona-Krise muss man erst an der Einlasskontrolle vorbei, die nach bestimmten Corona bedingten Sachlagen entscheidet, ob man hereingelassen wird oder nicht. Die Personen an der Einlasskontrolle stellen Fragen, unabhängig davon, ob man Besucher oder ambulanter Patient ist oder ob es sich um eine stationäre Einweisung handelt. Dann wird entschieden, ob man das Krankenhaus betreten darf.
Bei Unklarheiten wird ein Arzt der „Task-Force Corona” zurate gezogen.
In den Krankenhäusern und Kliniken ist strengste Maskenpflicht, damit niemand eine eventuelle Corona-Infektion einschleppen oder nach außen tragen soll.
Eine Mitarbeiterin der Einlasskontrolle, eine studentische Hilfskraft, erzählte mir eine kuriose Geschichte.

Ich ging durch das Krankenhaus und kam zur gastroenterologischen Abteilung.
Dort kam mir jemand entgegen, der seine Maske nicht aufhatte, aber locker am Handgelenk trug.
Ich grüße ihn freundlich und wies ihn darauf hin, dass er wohl vergessen habe, seine Maske aufzusetzen nach der Untersuchung und dies bitte nachholen möchte.
Er sagte mir in lautem, aggressiven Ton wörtlich, dass ich ihn „mit diesem Sch*** in Ruhe“ lassen solle.
Ich ließ mich nicht beeindrucken und wiederholte die Forderung und sagte, dass es Pflicht sei, die Maske zu tragen, wegen möglicher Corona-Übertragung.
Er weigerte sich wieder mit „am A*** lecken“ und „Sch*** kram“.
Ich meinte, dass er im anderen Fall ein Attest für eine Maskenbefreiung haben und dies nach Aufforderung vorzeigen müsse.
Er wiederholte nochmals seine Kraftausdrücke und meinte, ich könne mitkommen,
Ich folgte ihm zu einem Besprechungsraum, vor dem eine ganze Reihe von Ärzten mit Masken standen.
„Ich bin Oberarzt, habe eine Besprechung und jetzt lassen sie mich in Ruhe“, ranzte er mich an.
Ich blieb standhaft und wies ihn darauf hin, dass er mir gesagt habe, ich solle folgen, weil er ein „Attest” habe.
Er las vor versammelter Truppe meinen Namen von meiner Karte vor und meinte:
„Diese Security-Frau halluziniert sich etwas zusammen, Sie ist mir seit Minuten einfach so gefolgt, ohne Grund.
Ich blieb standhaft und wies ihn zum x‑ten Mal daraufhin, die Maske aufzusetzen, vor allem auch deswegen, weil wir mit knapp 15 Leuten auf engstem Raum im Gang stünden.
Er meinte: „Schluss mit dem Sch*** jetzt. Verschwinden Sie endlich, bevor ich mich vergesse! Ich habe zu tun.“
Ich sagte ihm, er solle soviel Mumm haben und mir seinen Namen sagen, da er ja nun meinen kenne.
Er wies mich arrogant lachend darauf hin, dass er gar nichts müsse „solchen wie Securitys“ gegenüber.
Er wurde etwas lauter bei der Aufforderung, ich solle endlich gehen, da ich meinen Spaß gehabt hätte.
Keiner der anderen reagierte übrigens.
Ich blieb dort stehen, bis alle im Besprechungsraum waren.

Die Frau von der Einlasskontrolle war perplex, so vorgeführt worden zu sein, und erstattete ihrem Vorgesetzten von der „Task-Force Corona” Meldung.
Ihr Vorgesetzter sagte allerdings, dass es nicht richtig gewesen sei von ihr, die Situation eskalieren zu lassen.
Aufgabe der Einlasskontrolle und der Security sei es, dass Regelwerk an den Einlasspunkten umzusetzen. Für alles, was danach passiere, seien grundsätzlich die Fachbereiche mit Ihren Fachvorgesetzten verantwortlich.
Welche Eskalation es von ihr ausgegangen sein soll, weiß wohl nur ihr Vorgesetzter.
Die Frau weiß nun aber, dass sie niemanden mehr darauf hinweisen wird, einen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen, wenn dies jemand innerhalb des Krankenhauses nicht getan hat. Sie wird auch nicht mehr darauf reagieren, wenn „Personal aus Fachbereichen” sie zur Hilfe rufen.

Solche Personen, wie den Oberarzt, bezeichnet man übrigens als „Untäter“.
Dieser Begriff bezeichnet „Täter“, die man nicht belangen kann, weil sie solche stabilen Netzwerke haben, in der sie sich fallen lassen können, ohne abzustürzen. Die Mitglieder des Netzwerkes handeln allesamt aus falscher Loyalität und nehmen sich gegenseitig in Schutz, egal, was passiert.

Bei der Persönlichkeitsstruktur des Oberarztes handelt es sich um die eines sogenannten „toxischen Menschen”.
Diese missbrauchen andere für die Erreichung ihrer eigenen Ziele. Was die anderen möchten, interessiert sie nicht. Es geht nur um sie. Sie verstehen es vorzüglich, andere zu manipulieren und im Zweifel jegliche Schuld von sich zu weisen, indem sie sich in die Opferrolle begeben.



Ein vierseitiges Flugblatt mit der großen Überschrift „Bund gegen Anpassung” landete heute in unserem Briefkasten.
Das Symbol mit Hammer und Sichel lässt darauf schließen, dass Linksradikale es verfasst haben.

Der „Bund gegen Anpassung”, von dem das Flugblatt stammt, betrauert auf seiner Webseite den Tod Saddam Husseins, dem „Präsidenten der demokratischen Volksrepublik Irak”, wie man dort lesen kann.
Ansonsten findet man nur bekanntes linksradikales beziehungsweise anarchistisches Gelaber über den Kampf der Arbeiterbewegung, Geburtenkontrolle, Arbeitszeitverkürzung und Gleichheit weltweit.

Dazu kommt, dass diese linke Gruppe sich als einzig wahre kommunistische Bewegung darstellt und dabei Züge einer politischen Sekte offenbart.
Andere linke oder antifaschistische Gruppen oder Parteien werden als angepasst an den Kapitalismus oder von ihm gekauft denunziert. 

In dem vierseitigem, DIN-A4 großen Flugblatt steht, dass die Corona-Pandemie von Ex-Microsoft-Chef Billy Gates geplant war und initiiert wurde, um die Errungenschaften der Arbeiterbewegung wieder rückgängig zu machen.
Da Billy Gates angeblich 80 Prozent des Spendenaufkommens der WHO finanziert hätte, bliebe der „gekauften” WHO nichts anderes übrig als mitzuziehen, genauso wie die zig millionen „bestochenen” und „bezahlten” Vasallen wie Ärzte, Mediziner, Forscher und Behörden.
Die „Melinda und Billy Gates Stiftung” hat zwar an die WHO gespendet, allerdings war dieser Betrag nur etwa sechs Prozent des Spendenaufkommens der WHO groß.

Weiter geht es damit, dass das „Mega-Kapital” keine Geburtenkontrolle wolle, da alle Menschen andernfalls reich würden.
In einer nicht-bewiesenen Behauptung schreiben die Verfasser des Pamphlets nämlich, dass die Erde eine milliarde Menschen „gut vertragen” würde und „versorgen” könne.
Und diese wären dann auch wohlhabend, lebten sehr gesund und würden auch ein hohes Alter erreichen, geschweige denn einem sehr hohen Lebensstandard haben.

Die Sache mit der einen milliarde Erdbevölkerung erklären sie auf deren Webseite.

Das Problem sei, dass das „Kapital” machen könne, was es wolle. Denn es rückten ja immer wieder kleingehaltene Personen, zum Beispiel Arbeitslose und Arme, nach. Wenn Menschen durch schlimme Arbeitsbedingungen stürben oder auch verhungerten, gäbe es ja eine „Reserve”, die arbeitslos sei und sich darüber freuen würde, endlich Arbeit gefunden zu haben. Dadurch drückte das „Kapital” die Löhne nach unten und diejenigen, die nun durch das Nacchrücken einen Job hätten, seien damit zufrieden, weniger Urlaub zu haben und viele Einschnitte hinzunehmen, weil sie Angst hätten, wieder alles zu verlieren.
Diese linksphilosophische Theorie nennt sich „Elend zum Kapital”.
Wenn es aber nicht mehr 7,8 milliarden Menschen, sondern nur noch eine milliarde gäbe, wäre es kaum jemand mehr oder gar nicht mehr da, der nachrücken könnte. Im kommunistischen Jargon heißt es, dass es (irgendwann) keine „proletarische Reserve-Armee” mehr gäbe.
In dieser Situation ginge das „Kapital zum Elend”.
Das „Kapital” wolle weiter Gewinne erwirtschaften und mache der arbeitenden Bevölkerung immer und immer mehr Zugeständnisse.

Momentan ist dies wegen der 7.8 Milliarden nicht möglich.

Auch will das „Mega-Kapital” wieder in den Augen der Kommunisten Errungenschaften rückgängig machen wie zum Beispiel, dass die Arbeiterklasse sich Autos, Küchenmaschinen, anständige Medizinversorgung leisten kann.
Auf die Behauptung, warum das „Mega-Kapital” der Arbeiterklasse dies alles (wieder) nehmen will, wird in dem Pamphlet nicht näher eingegangen. Es soll wohl eine Symbolik für Errungenschaften sein oder ähnliches. So kann man immer wieder darstellen, dass der „Kapitalsmus” „böse”, „ausbeuterisch” und „hinterhältig” ist.

Die Errungenschaften wollen die „few happy” – die „wenigen Glücklichen” (gemeint sind Multimillionäre) – aber der Arbeiterklasse nicht zugestehen, weswegen sie die Corona-Pandemie „erfunden” haben.

Dann wird es noch absurder. 

Die Linksradikalen hassen bekanntermaßen die sogenannten „Querdenker”, weil diese im politischen Sinne „rechts (angehaucht)” sind, doch sie bedienen sich ihrer schon längs falsifizierten Märchen und Fake-News, dass Todeszahlen nach oben manipuliert und Todesursachen falsch deklariert würden von Pathologen, Ärzten, medizinischem Personal und so weiter.
Wie „Querdenker” faseln sie über falsche und absolut fehlerbehafteten Corona-Tests mit einer Fehlerquote von 99 Prozent, über gefälschte Statistiken und begeben sich in Gefilde der Verschwörungstheorien der „Neuen Welt-Ordnung”, ohne sie explizit zu nennen.
Sie benutzen dafür Ausdrücken aus dem linken Milieu.

Laut „Bund gegen Anpassung” steckt hinter alledem nur der US-Imperialismus und als dessen Oberhaupt und Lenker „Billy Gates”.
Dieser und seine zig millionen und abermillionen „Helfer” bestechen Ärzte weltweit oder setzen sie – mit Militärs, Polizei und Geheimdiensten – so unter Druck, dass sie die Corona-Pandemie mindestens tausend-fach schlimmer zeichnen, als sie in den Augen der „Nicht-Angepassten” ist.

Es gibt in deren Augen nur eine „wirkliche Seuche”, die wirklich Maßnahmen bedurft hatte.

Die Pest im Mittelalter!

Alles andere, wie AIDS und so weiter, waren nur dazu da, um das „US-Kapital” zu stärken und die Errungenschaften der Arbeiterbewegung zu konterkarieren.

Nach dem Lesen des Flugblattes glaube ich, dass sich in einer „Anstalt” ein paar Insassen „wilde Theorien” beim Abendessen zusammenhalluziniert haben. 

Irgendwas kam der Wärter herein mit den Worten:

„Alle wieder auf ihre Zimmer! Es ist Nachtruhe.”

Die Fraktion der Ewig-Unzufriedenen und der Weltuntergangsapostel schläft nicht. Bezüglich der Corona-Pandemie wollen sie anscheinend alles falsch verstehen, was man nur falsch verstehen kann.


Die Fake-News-Verteiler erzählen ein neues Märchen, in dem es heißt, dass das Infektionsschutzgesetz – in deren Jargon „Ermächtigungsgesetz” genannt – über Nacht verschärft worden wäre, ohne dass es jemanden aufgefallen wäre.

Wenn es niemanden aufgefallen ist, kann es den Covidioten eigentlich auch nicht aufgefallen sein.
Dies hängt aber wohl damit zusammen, dass sie die Einzigen sind, die den vollen Durchblick haben.
Dazu kommt noch, dass alle anderen außerhalb ihrer „Wahrheitsblase” nur „Schlafschafe” sind.
Schlafende Schafe sind liebe Tiere, die nichts tun, auch nicht gegen irgendwas agieren und sich alles gefallen lassen. Sie schlafen den lieben lange Tag, sonst nichts. Man kann mit ihnen machen, was man will.
Die Covidioten begründen es also so, dass niemand etwas gemerkt hat.
„Schlafende Schafe” weckt man ja nicht und diese wachen aus ihrem ewigen Schlummer auch nicht auf.

Am 24. Juni 2021 wurde das Infektionsschutzgesetz geändert.

In der Änderung heißt es unter anderem, dass der Bundestag – die Regierung – bis ein Jahr nach Beendigung der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite” Einreisebestimmungen festlegen darf.
Bis vor der Änderung von §36 IfSG hieß es, dass Einreisebeschränkungen nur erlassen werden dürften bis zum Tag des Endes der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite”, darüber hinaus nicht.

Die Begründung ist, dass in Deutschland keine „Epidemie” mehr vorliegen könnte, aber theoretisch in anderen Teilen der Erde Mutationen auftauchen können, die eingeschleppt werden könnten.
Ebenso könnte es ja wieder zu einem Anstieg der Infektionen kommen.

Diese Vorsichtsmaßnahme ist nun im Infektionsschuttgesetz novelliert worden.

Die Änderung betrifft die Absätze des obengenannten Paragrafen, da diese unmittelbar davon betroffen sind, da sie explizit Einreisebeschränkungen nennen.
Natürlich wurde die „Lage” neu bewertet und es wurde festgestellt, dass diese immer noch nicht beendet ist.
Dies geschieht aber unter der Kontrolle des Parlaments und der Ministerpräsidentenkonferenz.
Die „Lage” besteht also immer noch.

Auch wenn Deutschland momentan eine niedrige Inzidenz von 5,1 hat, bedeutet dies nicht, dass die Epidemie beziehungsweise die Pandemie beendet ist. Aufgrund der Neuinfektionen bezüglich der Fußball-EM kann davon ausgegangen werden, dass die damit einhergehenden 2500 neu-detektierten Infizierten leider wohl die Krankheit in ihren Heimatländern verbreiten und in den Stadien schon verbreitet haben.

Gestern seilten sich bei Oberaichen Personen von einer Brücke auf die Autobahn A8 ab. Anlass war der bundesweite Tag zur Mobilitätswende.
Auf der Autobahn entstanden kilometerlange Staus in beide Fahrtrichtungen.

Ist so eine Aktion zielführend?

Deutschland und viele andere Länder stehen momentan in der sogenannten „Transformation“ weg von umweltverpestenden Verbrennungsmotoren hin zu Elektromotoren bei Fahrzeugen.
Der sogenannte „Tag zu Mobilitätswende“ soll dieser stellenweise langsam voranschreitenden „Wende“ einen Schub verpassen.
Um dies zu tun, seilen sich nahe dem Flughafen Stuttgart Personen von einer Brücke auf die Autobahn herab. Auf der Brücke hängt ein Transparent mit der Aufschrift „Mobilitätswende JETZT“.
Was die selbstdeklarierten „Aktivisten“ gemacht haben ist „gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr“, weswegen die Polizei, die vor Ort war, diese Personen angezeigt hat.

Zielführend ist diese Aktion keinesfalls. Sie führt zu erbosten Autofahrern, die auch stellenweise zum Flughafen mussten und zu spät kamen.
Die sogenannte „Mobilitätswende“ ist bitter notwendig,denn der Verkehrskollaps ist schon seit Jahren da und verschlimmert sich.
Fahrgemeinschaften macht so gut wie niemand.
Meine Gattin und ich haben ein Auto abgegeben, weil wir uns überlegt haben, ob es wirklich notwendig ist, dass wir beide eins haben. Es funktioniert. Wir bringen uns gegenseitig zur Arbeitsstelle und haben zudem noch eine niedrigere Steuerlast als vorher. Die zwei Autos, die wir vorher hatten, haben sich so gut wie nie rentiert. Eins hat im Nachhinein außer ein paar Ausnahmen gelohnt.
Zudem schützen wir die Umwelt, indem wir uns genau überlegen, wohin wir fahren müssen. Auch benutzen wir jetzt den „Öffentlichen Personennahverkehr“ für manche Wege.
Wir leisten auch etwas, um den Verkehrskollaps abzumildern, indem zumindest ein Auto weniger auf den Straßen unterwegs ist.

Zusammen mit der „Energiewende“ ist die „Mobilitätswende“ sehr wichtig.
Wenn man darüber nachdenkt, welche Kreise die sogenannte „Transformation“ in der Automobilindustrie schlägt, kann man nur den Kopf schütteln.
Kobalt und Alkalimetalle werden in Dritt-Welt-Ländern unter menschenverachtenden Bedingungen gewonnen. Aber Afrika ist ja weit weg und man sieht es nicht wirklich, wenn man aus dem Fenster des Elektroautos schaut.
Auch die Gewinnung und Verarbeitung der für Autobatterien und ‑akkus ist sehr umweltschädigend. Aber auch die Leute, die diese gewinnen, werden damit belastet, weil in diesen Ländern kaum Arbeitssicherheitsmaßnahmen angewandt werden.

Die selbstdeklarierten „Aktivisten“, die sich gestern von der Autobahnbrücke abgeseilt haben, ändern an dieser Blinde-Augen-Politik rein gar nichts.

Die Diskussion, ob Geimpfte mehr Rechte bekommen sollen, geht schon einige Zeit und schafft leider Querelen. Der Slogan „Zweiklassengesellschaft” kursiert.
Dies stimmt aber definitiv nicht.

Es geht überhaupt nicht darum, dass vollständig geimpfte Menschen mehr Rechte als andere bekommen sollen und es stimmt auch nicht, dass dadurch eine Zweiklassengesellschaft geschaffen werden soll. Ebenso wenig soll auch kein Druck ausgeübt werden, dass möglichst viele sich impfen lassen.

Beim Museums- oder auch beim Friseurbesuch und vielem mehr muss man einen tagesaktuellen „negativen„
Schnelltest vorweisen, bei dem „negativ” bedeutet, dass man nicht mit dem Corona-Virus infiziert ist (zumindest nicht zum Zeitpunkt der Testabnahme).

Diese Testpflicht fällt bei vollständig geimpfte Personen weg, was bedeutet, dass diese Personen mit den zu Testenden gleichgestellt werden.

Das Robert-Koch-Institut hat deklariert, dass laut Forschungsexpertisen von vollständig geimpften Personen keine Transmission des Coronavirus ausgeht und diese auch nicht an Covid-19 (die durch das Coronavirus ausgelöste Krankheit) erkranken können.
Dies heißt im Fachjargon „sterile Immunisierung”.

Von „mehr Rechte für Geimpfte” kann keine Rede sein.

Man kann es eher so sehen, dass man als geimpfte Person Rechte einfordern kann, die wegen der Verminderung und Bekämpfung der Pandemie zum Teil beschnitten sind.

Das Grundrecht, dass alle gleich sind, ist unumstritten.
Momentan wird es aber leider ad absurdum geführt.
Momentan müssen vollständig gegen Corona / Covid-19 Geimpfte nicht mehr in Quarantäne

Darüber regen sich viele auf.

Sie argumentieren, dass viele noch gar kein Impfangebot bekommen hätten.
Andere sagen, dass gar nicht genug Impfstoff vorhanden sei.

Das Robert-Koch-Institut hat Studien ausgewertet und klargestellt, dass von vollständig geimpften Personen keine Gefahr ausgehe. Bei aktuellen Impfstoffen gibt es – außer bei „Johnson and Johnson” – zwei Impfdosen, die verabreicht werden müssen, um eine vollständige Immunisierung zu erlangen. Die vollständige Immunisierung tritt dann ungefähr nach spätesten zwei Wochen nach der zweiten Dosis ein.

Als noch nicht so viele Daten vorlagen, hat das Robert-Koch-Institut vorsichtig formuliert, dass man noch nicht sagen könne, ob vollständig Immunisierte das Virus nicht an andere weitergeben könnten. Es sagte aber auch, dass Geimpfte keiner Gefahr bei Kontakt ausgesetzt seien.
Wenn jemand eine Krankheit nicht selbst bekommen, diese aber an andere weitergeben kann, nennt man es „klinische Immunität”.
Wenn er diese Krankheit zudem auch nicht weitergeben kann, nennt man es „sterile Immunität”.

Und darum ging es bei der ersten Begutachtung des Robert-Koch-Instituts.
Man wusste nicht, ob die Geimpften „steril immunisiert” sind und wollte vorsichtig sein.

Bei der Argumentation, dass Geimpfte beziehungsweise vollständig Immunisierte nicht mehr in Quarantäne gehen müssen, wenn sie Kontakt zu Corona-Infizierten hatten, hört man immer wieder, dass man das Virus weitergeben könne. Diese „Argumentation” nervt immer wieder, da sie zeigt, dass die Personen, die sie benutzen nicht up to date sind.

Nun aber ein anderer Aspekt…

Da von Geimpften keine Ansteckungsgefahr ausgeht, haben nun Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz beschlossen, dass diese Personen zum Beispiel auch in die sogenannte Außen-Gastronomie gehen dürften, ohne vorher einen Schnelltest zu machen. Es reicht, das Impfbuch oder die ‑bescheinigung zu zeigen.

Das bringt die Neider auf den Plan und sie rufen nach Gerechtigkeit.
Diese beziehen sie auf das Grundgesetz, dass alle gleich sind und gleich behandelt werden müssen.
Es geht aber nicht um die Beschneidung, sondern darum, dass für manche wieder etwas „bequemer” wird und alles etwas leichter.
Das hat mit der „Gleichheit” im Grundgesetz nichts zu tun.

Man könnte den anderen Menschen einfach mal etwas gönnen, anstatt neidisch zu sein und alles kaputtzureden!

https://soundcloud.com/syntronica/zur-anti-corona-demo-in-stuttgart

Neuer Audio-Kommentar (Podcast) zur „Demo gegen die Corona-Maßnahmen” in Stuttgart am 3.4.2021

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