Philosophie

Die „Gelatissimo“ ist die größte Fachmesse für handwerklich hergestelltes Speiseeis nördlich der Alpen.
Die findet vom 3. bis 7. Februar 2024 auf dem Stuttgarter Messegelände statt.
Die Messe richtet sich an alle, die sich für das Geschäft mit Eis interessieren oder einfach nur leckeres Eis genießen wollen. 

Die Messe zeigt die neuesten Trends und Ideen rund um das Thema Eis, wie zum Beispiel natürliche Zutaten, sogenannte „Frei-von-Rezepturen“, vegane und laktosefreie Sorten, innovative Maschinen und Zubehör, sowie Marketing- und Verkaufskonzepte. 

Die Besucher können sich über die neuesten Entwicklungen in der Branche informieren, sich mit Experten austauschen, neue Kontakte knüpfen und natürlich jede Menge Eis probieren.

Die ersten beiden Tage der „Gelatissimo“ waren ein voller Erfolg. Mehr als 10.000 Besucher strömten in die Halle 10, um sich von den rund 100 Ausstellern aus 15 Ländern inspirieren zu lassen. Die Aussteller präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Rohstoffe, Maschinen, Zubehör, Verpackung, Hygiene, Beratung, Schulung, Franchising und vieles mehr. Die Messe bot ein vielfältiges Programm, das sowohl Fachwissen als auch Kreativität vermittelte.

Highlights waren unter anderem:

Die „Gelato World Tour“, die die besten Eis-Macher aus aller Welt präsentierte und die Besucher zum Probieren und Abstimmen einlud.
Die „Gelato World Tour“ ist ein internationaler Wettbewerb, der die Kunst und das Handwerk des Eis-Machens fördert und würdigt.
Die Teilnehmer stellten ihre originellen und köstlichen Kreationen vor, die von einer Fachjury und dem Publikum bewertet wurden.
Die Gewinner qualifizierten sich für das große Finale in Rimini, Italien.

Die „Gelato Academy“, die Workshops, Seminare und Live-Demonstrationen zu verschiedenen Themen wie Hygiene, Rezeptur, Dekoration, Allergene, Nachhaltigkeit und vieles mehr anbot.
Die „Eis Academy“ ist eine renommierte Schule für Eis-Macher, die sowohl AnfängerInnen als auch Fortgeschrittene ausbildet und weiterbildet.
Die Besucher konnten von den erfahrenen Eis-Machern lernen, Fragen stellen, Tipps und Tricks erhalten und selbst Hand anlegen.

Die „Gelato Sensation“, die eine sensorische Reise durch die Welt der Aromen, Farben und Texturen von Eis bot und die Besucher dazu anregt, ihre eigenen Kreationen zu entwerfen.
Die „Gelato Sensation“ ist eine interaktive Ausstellung, die die Sinne der Besucher ansprach und ihnen die Möglichkeit gab, ihr eigenes Eis zu kreieren.
Die Besucher können aus verschiedenen Zutaten, Geschmacksrichtungen, Formen und Dekorationen wählen und ihr Eis mit einer speziellen Maschine herstellen.
Das Ergebnis ist ein individuelles und leckeres Eis, das sie mitnehmen oder gleich vor Ort genießen können.

Die „Gelato Awards“, die die besten Produkte, Innovationen und Persönlichkeiten der Eis-Branche auszeichnet.
Die Gewinner wurden am zweiten Tag der Messe bekannt gegeben und gefeiert.
Die „Gelato Awards“ waren eine prestigeträchtige Auszeichnung, die die Exzellenz und die Leidenschaft der Eis-Macher würdigte.
Die Kategorien waren unter anderem: bestes Eis, beste Innovation, bestes Design, bester Eis-Macher, beste Eis-Schule und beste Eis-Kette.

Die „Gelatissimo“ hat sich als ein unverzichtbarer Treffpunkt für Eis-Liebhaber und ‑Profis erwiesen.

Die Messe geht noch bis zum 7. Februar weiter und bietet viele weitere spannende Angebote und Attraktionen.

Wer die „Gelatissimo“ noch nicht besucht hat, sollte sich diese Chance nicht entgehen lassen.
Die Messe ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Der Große Komet von 1106 war ein spektakuläres Himmelsphänomen, das im Februar und März des Jahres 1106 in vielen Teilen der Welt beobachtet werden konnte.
Er gehört zu den sogenannten Großen Kometen, die sich durch ihre außergewöhnliche Helligkeit und Schweiflänge auszeichnen.
Der Komet war ein Mitglied der Kreutz-Gruppe, einer Familie von Kometen, die aus einem gemeinsamen Ursprungskörper hervorgegangen sind und sehr nahe an der Sonne vorbeiziehen. Die Kreutz-Gruppe ist nach dem deutschen Astronomen Heinrich Kreutz benannt, der im 19. Jahrhundert die Verwandtschaft dieser Kometen erkannte.
Die Kometen dieser Gruppe haben sehr kleine Kerne, die oft bei der Annäherung an die Sonne zerfallen oder verdampfen.

Der Komet wurde zum ersten Mal am 2. Februar 1106 in Belgien und Italien gesichtet, wo er als ein Stern in der Nähe der Sonne erschien. 

Er war so hell, dass er sogar den Mond überstrahlte. In den folgenden Tagen wurde er auch in Palästina, Japan, China und Korea wahrgenommen, wo er einen langen und breiten Schweif zeigte, der bis zu 100 Grad am Himmel spannte. Der Schweif war weiß oder bunt und hatte manchmal mehrere Strahlen, die in verschiedene Richtungen wiesen.
Der Kometenkopf war so hell, dass er auch am Tag sichtbar war. Er wurde oft mit der Venus oder dem Jupiter verwechselt, die ebenfalls in der Nähe der Sonne standen.
Der Komet war besonders imposant, als er am 9. Februar die Sonne passierte und einen großen Bogen am Himmel bildete.

Der Komet erregte die Aufmerksamkeit und das Staunen vieler Menschen, die ihn als ein Zeichen Gottes, ein Omen oder eine Naturerscheinung deuteten. In vielen Chroniken, Geschichtsbüchern, Gedichten und Kunstwerken wurde der Komet beschrieben und dargestellt. 

Einige sahen in ihm einen Zusammenhang mit dem Tod des Kaisers Heinrich IV., der kurz vor dem Erscheinen des Kometen gestorben war. Der Kaiser war ein umstrittener Herrscher, der sich mit dem Papst und den Fürsten anlegte und mehrmals exkommuniziert wurde. Sein Tod löste einen Machtkampf zwischen seinen Söhnen und seinen Gegnern aus. 

Andere verbanden den Kometen mit politischen, religiösen oder klimatischen Ereignissen, die in jener Zeit stattfanden. 

So wurde der Komet in Japan als ein Vorbote für den Sieg des Kaisers Toba über die Rebellen angesehen, die sich gegen seine Herrschaft erhoben hatten. 

In China wurde der Komet als ein Symbol für die Schwäche der Song-Dynastie interpretiert, die von den nomadischen Liao und Jin bedroht wurde. 

In Europa wurde der Komet mit der Ersten Kreuzzugsbewegung in Verbindung gebracht, die im Jahr 1095 begonnen hatte und bis 1099 andauerte. 

Der Komet wurde auch mit einer Reihe von Naturkatastrophen in Verbindung gebracht, wie Erdbeben, Vulkanausbrüchen, Dürren, Hungersnöten und Seuchen.

Der Komet blieb bis Mitte März sichtbar, bevor er hinter der Sonne verschwand. 

Seine genaue Umlaufbahn ist nicht bekannt, da die historischen Berichte zu widersprüchlich sind.
Er könnte aber mit den Kometen von 1843, 1882 und 1965 verwandt sein, die ebenfalls zur Kreutz-Gruppe gehören und sehr helle Erscheinungen waren.
Diese Kometen haben ähnliche Umlaufzeiten von etwa 800 Jahren und könnten aus einem größeren Kometen entstanden sein, der vor mehreren Jahrtausenden zerbrochen ist. 

Der Komet von 1106 ist somit ein faszinierendes Beispiel für die Wirkung eines Himmelskörpers auf die menschliche Kultur und Geschichte. Er zeigt, wie die Menschen versuchten, die Bedeutung und den Einfluss eines solchen Ereignisses zu verstehen und zu deuten. 

Er ist auch ein Zeugnis für die wissenschaftliche und künstlerische Beobachtung und Dokumentation eines astronomischen Phänomens, das die Grenzen von Raum und Zeit überschritt.

Gestern war hoher Besuch bei den Zeitreisenden Sabine Edelfrau und Dietmar Edelherr von Syntronica.

Reporter und Bewegtbildner vom SWR waren gekommen.

Vier Stunden waren angesetzt, die auch gebraucht wurden, um ein umfassendes Bild zu zeigen.

Das Team des SWR besuchte uns und zeigte uns erstmal in Alltagskleidung unserer Gegenwart.
Nach einer kurzen Einleitung verwandelten wir uns von den Privatleuten in die Edelleute.

Gegen 15 Uhr trafen wir bei einem Café namens Seelenschmeichler an und ließen uns dort nieder.
Auf dem großen Sofa plauderten wir über dies und das.

Die Inhaberin und die Mitarbeiterinnen machten sehr gut mit.
Es entstand unter anderem eine Szene, wie wir bestellten.

Wir danken den Leuten vom Seelenschmeichler für den herzlichen Empfang und die Atmosphäre,die sie uns baten. 

Der Bericht über uns kommt in einer Serie über unsere neue Heimat Böblingen, die wir sehr mögen.

Das Team des SWR beraumt die Ausstrahlung entweder vor oder nach Ostern 2024.

Eine Woche lang wird über Böblingen berichtet, wie beispielsweise über die MotorWorld, über eine Fechtgemeinschaft, die in Rollstühlen sitzen, über einen Fernsehkoch, Restaurantbesitzer und Jäger, der in Böblingen ansässig ist.

Wir danken dem SWR für den wunderschönen Tag!

Liebe Leserinnen und Leser, freut Euch auf die Zeit um Ostern, denn dann werden wir im Rahmen der Vorstellung Böblingen unseren (kurzen) Auftritt als Zeitreisende im Fernsehen haben.

Zwischen Wunschdenken und Tradition – Der Anstieg des Esoterik-Trends

Unter dem Einfluss einer wachsenden Anzahl von Menschen, die sich der Esoterik zuwenden, verschwimmen die Grenzen zwischen Religion, persönlichem Wunschdenken und einer Vielzahl unwissenschaftlicher Praktiken. Dieser Trend spiegelt sich nicht nur in alternativen Lebensstilen wider, sondern auch in der Umdeutung traditioneller Feiertage.

Immer mehr Menschen suchen in der Esoterik nach Antworten auf Lebensfragen, Trost oder einer Verbindung zu einer höheren Macht. 

Esoterik, ein Begriff, der einen bunten Mix aus spirituellen Praktiken, esoterischer „Philosophie” und unwissenschaftlichen Überzeugungen umfasst, gewinnt zunehmend an Popularität.

Ein auffälliges Phänomen in diesem Kontext ist die Neigung, alternative Festlichkeiten zu zelebrieren, die ihren Ursprung in antiken Kulturen haben oder durch die Jahrhunderte zu uns gelangten. 

Ein Beispiel dafür ist die Umkehrung von Weihnachten zugunsten des sogenannten „Yul-Fests”, das angeblich von den Kelten gefeiert wurde. Dieser Trend wirft nicht nur Fragen zur Authentizität und Historizität auf, sondern hat auch Auswirkungen auf etablierte Feierlichkeiten und Traditionen.

Der Wandel von Weihnachten zu „Yul” steht beispielhaft für die Verschiebung von festen religiösen Überzeugungen hin zu esoterischen Praktiken.
Weihnachten, als zentraler Feiertag im christlichen Glauben, gerät so in den Hintergrund. 

Die tiefe spirituelle Bedeutung der Geburt Christi weicht dem vermeintlich mystischen Charakter des Yul-Fests. 

Ein verlorenes Bekenntnis zum christlichen Glauben könnte in dieser Entwicklung begründet liegen, was zu einer Herausforderung für traditionelle Werte und Bräuche führt.

In diesem Kontext stellt sich die Frage, wie Esoteriker Ostern, einen weiteren wichtigen christlichen Feiertag, interpretieren und feiern. 

Ostern, als Zelebration der Auferstehung Jesu Christi, nimmt eine zentrale Rolle im christlichen Glauben ein.
Es ist interessant zu untersuchen, ob und wie Esoteriker diese Feierlichkeiten umdeuten oder alternative Rituale etablieren, die ihren esoterischen Überzeugungen entsprechen.

Dieser Trend wirft nicht nur gesellschaftliche, sondern auch kulturelle und religiöse Fragen auf.

In einer Zeit, in der die Vielfalt der Lebensstile und Überzeugungen zunimmt, stehen etablierte Normen und Traditionen vor neuen Herausforderungen. 

Es bleibt abzuwarten, wie sich dieser Wandel in den kommenden Jahren weiterentwickelt und welche Auswirkungen er auf die Gesellschaft und ihre Werte haben wird.

Am Privatfernsehen läuft schon ziemlicher Schwachsinn.
Eine „Low Intelligence”-Serie, die ich noch nicht kannte, ist „Die Schrebergärtner”, mit dem Zusatz „Säen, mähen, Trophäen”.

Patrick, genannt „Möhrchen-Patrick”, aus Thüringen hat einen ganz kleinen Schrebergarten, glänzt aber dadurch, dass er riesiges Gemüse züchtet und auch schon viele Meisterschaften – Er nennt sie „Wiege-Meisterschaften”. – gewonnen hat.
Das Kamerateam begleitet ihn beispielsweise zu einem Zoo, bei dem er sich Elefantendung besorgt.
Dann wird gezeigt, wie er ihn in seinem Schrebergarten ausbringt.
Möhrchen-Patrick erzählt munter von seiner „Philosophie”, wie er sich denkt, wie Gemüse übermäßig groß wird. Er spielt den Pflanzen Popmusik, wie Hits von Modern Talking, vor, damit sie besser wachsen, da sich die Pflanzen ja bei Musik gut fühlen.

In Bochum wollen zwei Freunde namens Martin und Thomas eine Gartenparty machen. Irgendwie klappt es nicht. Die beiden Langweiler laden immer wieder welche ein, aber die beiden geben nicht auf.
Fazit von Martin: „Leider klappt es nicht mit spontanen Partys. Die Leute sind eben anders eingespannt.„
Dann begannen die beiden damit, den Schrebergarten und das Häuschen zu reinigen.
Nach dem lahmen Aufbauen einer Billig-Couch genehmigen sich die beiden mal wieder ein „Bierchen”.
Thomas trägt Lederkleidung bei Sonnenschein.

Es spielen sich in den Augen der Schrebergärtner Dramen ab,
Zwischendurch „lernt” man nämlich, dass die Fahnenstange immer senkrecht stehen muss.

In Dessau ist der „Waschbären-Sheriff” unterwegs, um der Waschbärenplage Herr zu werden.
Die Schrebergärtner haben das Wohnrecht laut „Sheriff” hier, weil sie schon im 19. Jahrhundert im Stadtarchiv genannt worden waren.
Um die Kirschbäume zu schützen, werden um die Bäume transparente Plastikrohre angebracht.
Daran sollen die Waschbären mit ihren Pfoten abrutschen und die Kirschbäume dadurch unattraktiv werden. Diese „Wunderwaffe” wird erstmal an einem Baum getestet.

In Berlin haben zwei Schwule einen Schrebergarten. Ein altes Sofa muss entsorgt werden, da es niemand – nicht mal geschenkt – haben möchte. Danach geht es ans Ausmisten des Häuschens und um einen kleinen Umbau.
An der Grenze des Schrebergartens wuchs etwas ins Nachbargehege, weswegen die beiden Unkraut jäten mussten. Der Nachbarin gefiel dies aber nicht, weil sie die Wurzeln nicht vollständig entfernt haben.

Bei dieser Möchtegern-Berichterstattung passierte nichts, außer dass die Schrebergärtner ihre „Weltansicht” nahebringen durften und mussten.

Die Folge, die ich nebenher geschaut habe, hat mich sehr amüsiert.
Sie kam wie eine Real-Satire daher.

Fazit: Ausschalten!


Wie erkennt man, ob jemand Vegetarier ist?
Er erzählt es einem.

Diesen Gag kennen bestimmt viele.

Veganer, Vegetarier und ähnliche „Fleischkostverächter” sind zum großen Teil auf einer Mission, anderen von sich aus zu sagen, dass sie ja keine Fleischprodukte essen.
Sie benutzen dazu auch abfällige Ausdrücke wie das bekannte Wort „Carnivoren”.
Das bedeutet in der Biologie „Fleischfresser” und steht allgemein für fleischfressende Lebewesen, wie fleischfressende Tiere, Pflanzen und Pilze.
Dieses Wort, das korrekt „Karnivoren” – mit „K” – geschrieben wird, soll den Menschen, der Fleischprodukte isst, als mordendes und fleischfressendes Tier herabstufen, als reißendes Raubtier oder als Bestie sozusagen.

Andererseits regen sich die „Veggies” über Begriffe wie „Salatesser”, „Körnerfresser” und ähnliches auf, wenn es aus dem Mund der „Karnivoren” kommt.

Beim gemeinsamen Abendessen mit meiner Herzallerliebsten im Thai-Restaurant wurden Frühlingsrollen angeboten.
Diese waren deklariert als rein pflanzlich.

Eine Frau bestellte so: „Zwei Frühlingsrollen. Gibt es die auch vegetarisch?„
Der Ober antwortete, dass bei ihnen die Frühlingsrollen generell vegetarisch seien, mit Sojasprossen, Lauch und vielem mehr.
Der Blick der „Vegetarierin” sagte alles.
Während der weiteren Bestellung merkte der Ober an, dass die Wan-Tan-Teigtaschen mit Fleisch gefüllt seien, was aber traditionell so sei, was die Vegetarierin „schade” fand.
In der Menükarte hätte man das sehen können.

Als die Frühlingsrollen kamen, philosophierte die Vegetarierin bei ihren Freundinnen darüber, dass sie kein Fleisch esse und „vegetarisch” ja auch gesünder sei. Sie sei auch froh darüber, dass sie es „geschafft” habe.

In sozialen Onlinenetzwerken ist es auch so, dass Vegetarier ihre Mission ausleben.

Wenn zum Beispiel jemand ein Fleischgericht veröffentlicht, dauert es nicht lange, bis jemand dies kritisiert und hervorhebt, dass es auch „vegetarische Rezepte” gibt, die mindestens genauso gut schmecken und die man probieren müsste. Diese seien viel gesünder, weil Fleisch nicht gesund sei.

Ich muss mir bei solchen Diskussionen immer das Argument verkneifen, dass der vermehrte Fleischkonsum – besonders, wenn das Fleisch gegart, gekocht oder gebraten wurde – der frühen Menschen diese erst in die Lage versetzt hat, dass das Gehirn ausgebildet wurde und zu der Größe gefunden hat, die wir heutzutage kennen.
Das ist aber Wissenschaft und interessiert keinen „Missionar”.

Werden Gemüsegerichte gepostet, bestätigt mindestens ein „Vegetarier”, dass es sehr gesund sei, weil vegetarisch. Und Fleisch sei eben nicht so gesund wie so etwas.

Beim nächsten Restaurantbesuch sollte ich vielleicht fragen, ob es die Gemüse-Frühlingsrollen auch mit Fleischfüllung gibt.
Vielleicht sollte ich direkt Wan-Tans nehmen, aber das hat nicht den Nervenkitzel.

Vielleicht sollten wir „Karnivoren” den „Herbivoren” – Sammelbegriff für „Pflanzenfresser” – unaufgefordert auch etwas aufs Brot schmieren, wobei mir egal ist, ob es Pflanzenpaste oder Streichwurst ist.

Frohes neues Jahr!

Bei politischen Entscheidungen ist stellenweise gang und gäbe, dass gelogen – oder besser ausgedrückt: „die Tatsachen ’nachgerichtet’ werden” – wird, was das Zeug hält. Es kommen abstruse „Wahrheiten” ans Tageslicht, die man sehr schnell entkräften kann.

Nicht nur erst seit der Corona-Pandemie, sondern schon wesentlich früher, hat man sich von der Lügner- und Leugnerseite gedacht, dass man „schlagende Beweise” erbringen müsste, damit andere den Lügensermon glauben.

Vor ein paar Jahren beobachtete ich in der Diskussion rundum den Volksentscheid zum neuen Stuttgarter Durchgangsbahnhof, Stuttgart 21 oder S21 genannt – besorgniserregende Tendenzen.

So wurde von der Gegnerschaft des neuen Bahnhofs beim Mitteilungsdienst Twitter von zwei Akteuren – ein gewisser Tilman und ein gewisser Peter – gefordert, man solle bei Wikipedia Einträge zu S21 ins richtige, wahre Licht setzen, um den „Lügen” der Bahn und der Politik Einhalt zu gebieten.

Bei der weltumfassenden Enzyklopädie kann jeder mitmachen.

Es gibt zwar Mitglieder, die Einträge auf Korrektheit untersuchen, aber was steht, steht bis zur Revision erstmal dort.

Furore machte ein bearbeiteter Eintrag über den damaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, dem ein paar Vornamen mehr bei Wikipedia angedichtet wurden als er hatte.
Die Bildzeitung hatte blind kopiert und durfte sich dafür Häme des Spaßvogels gefallen lassen.

Momentan versuchen Coronaleugner, Impfgegner, sogenannte „Querdenker”, Covidioten und Weltverschwörungstheoretiker ihre verschobenen „Wahrheiten” an die Öffentlichkeit zu bringen. 

Bei Wikipedia fiel ein Artikel über das Weltwirtschaftsforum (WEF) auf. 

Das vom Wirtschaftswissenschaftler Dr. Klaus Schwab gegründete Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum, WEF) ist eine im Kanton Genf ansässige Stiftung bzw. die gleichnamige jährlich stattfindende Veranstaltung, auf der Politiker, Wissenschaftler, Wirtschaftsvertreter und andere Personen diskutieren.

Das WEF fordert, dass eine globalisierte Welt von einer Koalition aus multinationalen Unternehmen, Regierungen und ausgewählten zivilgesellschaftlichen Organisationen anstelle von klassischen demokratischen Strukturen regiert werden soll.

Falschinformationen in einem Artikel bei Wikipedia

Der Originalbautor dieses Artikels bestätigte, dass er dies nie geschrieben habe.
Innerhalb kurzer Zeit wurde dieser Artikel wieder korrigiert und die Fake-News entfernt. Es tauchten allerdings Screenshots dieses Artikels auf. Diese wurden massenhaft in den (un)sozialen Onlinenetzwerken verteilt, mit dem einzigen Zweck, Falschinformationen zu verbreiten und Hetze zu schüren.

Der Autor oder die Autorin war neu bei Wikipedia und hatte den Namen „Polynesia2024”.
Diese Person war besonders dadurch aufgefallen, dass sie auch in anderen Artikel verschwörungstheoretische Inhalte geschrieben hatte. Diese sind auch verschwunden.
Die Quellen, die „Polynesia2024” angegeben hatte, um den Unfug zu belegen, sind als Verbreiter von verschwörungstheoretischem Unsinn bekannt.

Verschwörungstheoretiker und deren Anhänger sowie Mitläufer schrecken leider vor nichts zurück. 

Das Zeitreise-Büro Chrono.Tours wurde auf der „Comic Con Stuttgart 2021” interviewt.

Die Inhaber von Chrono.Tours erzählen, worum es sich handelt.

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