Hobby(s)

Gestern, den 14.9.2022, waren wir im SWR-Fernsehen zur „Landesschau Baden-Württemberg” geladen.
In dem zehnminütigem Gespräch wurden wir zu Steampunk und Zeitreisen interviewt.

Wir haben den Zuschauern und Zuschauerinnen dargelegt, worum es sich bei Steampunk handelt und wie wir darauf gekommen sind, ein Zeitreisebüro zu gründen.

Die Kultur Steampunk begann in den 1980-er-Jahren.
Man stellte sich – einfach gesagt – vor, wie die Welt aussähe, wenn die Visionen von Jules Verne und H.G. Wells sowie anderer „zeitgenössischer“ Buchautoren Realität geworden wären.
Die Überlegung schließt ein, dass die Dampftechnologie und die Mechanik die herrschenden Technologien sind. Zudem kleiden sich Steampunks wie im Viktorianischen Zeitalter – etwa 1830 bis 1900 – oder ähnlich. Die Damen tragen elegante Kleider, die Herren Anzüge und dazu Zylinder. Dekoriert wird die Kleidung meistens mit Zahnrädern als Zeichen für die Mechanik.
Steampunks sehen aus, als entstammten sie einer „vergangenen“ Zeit.
Wir treffen uns mit anderen Steampunks auf Picknicks und anderen Veranstaltungen.
Maschinen und Geräte erscheinen im Stil des 19. Jahrhunderts, mit Verschnörkelungen, edlen und polierten Oberflächen, meistens aus Edelmetallen, Elfenbein und Schmucksteinen.
Wir sind allerdings keine Bastler und Tüftler und auch keine Schneider, die ihre Kleidung selber nähen.
Ausgehend von dem Buch „Die Zeitmaschine“ von H.G: Wells haben wir uns überlegt, dass sich nicht jeder (finanziell) eine Zeitmaschine leisten kann.
So kamen wir auf die Idee, dass wir ein Zeitreisebüro gründen, um Reisen in die Vergangenheit anzubieten.
Wir regen die Fantasie der Leute an, indem wir ihnen Geschichten erzählen oder ihr „Kopfkino“ anregen.
Damit kommen wir sehr gut an. 

Um dieses Thema kreiste das Interview.

Moderator Florian Weber hat sich sehr gut mit uns unterhalten und Fragen gestellt, bei denen wir ab und zu kurz überlegen mussten. 

Wir wurden sehr herzlich beim SWR (Südwestrundfunk) empfangen und haben uns sehr wohlgefühlt.

Das Interview ist in der ARD-Mediathek zu finden.
Es ist nur bis zum 14.9.2023 dort, weil die Rundfunkverträge dies so regeln.

Am 14.9.2022 werden wir – Sabine Edelfrau und Dietmar Edelherr von Syntronica – interviewt.
Dies geschieht im Rahmen der „Landesschau” beim „Dritten Programm” „SWR Baden-Württemberg”.
Es geht live gegen 19:15 Uhr los.

Das Thema des Interviews ist Steampunk, wie beide dazu kamen und ähnliches.

Das Zeitreisebüro Chrono.Tours war auf dem Mittelaltermarkt in der Sindelfinger Altstadt dabei.
Er fand vom 9. bis zum 11.9.2022 statt.

Sabine Edelfrau und Dietmar Edelherr von Syntronica brachten viele Zeitreisen an Mann und Frau und begeisterten mit Wissen über geschichtliche Ereignisse.

So klärten sie auch auf über die ersten Fake-News der Geschichte, die nachweislich Pharao Ramses II. im Jahr 1274 vor Christus ins Land gestreut hatte.
Erst bei Ausgrabungen wurden Archäologen fündig und konnten anhand von Widersprüchen herausbekommen, dass Ramses II. über den Feldzug gegen die Hethiter gelogen hatte, um sich zu profilieren.

Der Stand von Chrono.Tours war sehr gut besucht.

Chrono.Tours on tour” war ein riesiger Erfolg.

Unser Dank gilt dem Veranstalter und dem Organisationsteam!

Wir sind mit unserem (fiktiven) Zeitreisebüro Chrono.Tours am 26. und 27.11.2022 auf der „Comic Con Stuttgart 2022” vertreten.

Auf einer Fläche von 25 (5 x 5) Quadratmetern wird sich den Besuchern präsentiert und ihnen die neuesten, und auch bekannten, Zeitreisen sowie ‑kreuzfahrten nähergebracht.

Wir haben uns selbstständig gemacht und haben einen autarken Bereich nur für Chrono.Tours.

Wir freuen uns sehr, dass wir den ‚Zuschlag’ bekommen haben!

Bekanntlich haben wir einen unfreiwilligen Bekanntheitsgrad erreicht.
Über uns wurde in Zeitungen und im Fernsehen berichtet.
Jüngst waren wir zu Gast in der „Landesschau Baden-Württemberg” bei SWR-Fernsehen.

Voriges Jahr richteten wir mit drei Gruppen das „Steampunk-House” auf der „Comic Con Stuttgart” aus.
In diesem Jahr sind wir eigenständig mit unserem Zeitreisebüro Chrono.Tours auf einem fünf mal fünf Meter großen Areal vertreten.

Wir gehören zu einer Steampunk-Gruppe aus der Region Stuttgart, mit denen wir uns in der Regel alle vier Wochen getroffen haben.
Wir kamen mit ihnen sehr gut klar, weswegen wir wie oben erwähnt das „Steampunk-House” ausrichteten.
Die Treffen – Stammtische – finden zwar regelmäßig statt, doch wir konnten nicht immer kommen, da wir extra von Böblingen nach Ludwigsburg fahren mussten. Zudem haben wir unregelmäßige Schichten, die sich nicht immer mit den Stammtischen vereinbaren lassen, wobei wir auch nicht immer gleiche Schichten hatten, sodass wir gemeinsam hätten fahren können.
Dann wurden die Treffen auf den frühen Nachmittag des Sonntags verlegt.
Da wir im Wechsel ein Wochenende freihaben und an den anderem arbeiten müssen, konnten wir nur noch sehr vereinzelt kommen.

In der Vorbereitung zur „Comic Con Stuttgart 2021” herrschte kaum Kommunikation.
Die drei Gruppen Chrono.Tours, die Teeduellgesellschaft und die Bastelwerkstatt wussten so gut wie nichts voneinander. Auch wurde vonseiten des Organisators nichts preisgegeben, was wichtig ist.
Gemeinsame Treffen gab es nicht.
Der Organisator plante und machte alles, ohne sich mit uns abzusprechen. Immer betonte er, dass er schon oft auf solchen Veranstaltungen war und wisse, was zu tun wäre.
Etwa zwei Wochen vor der „Comic Con” wussten wir nicht, in welcher Halle wir stehen, noch hatten wir Ausstellerausweise bekommen.
Wir intervenierten und trafen uns mit ihm.
Plötzlich überreichte er uns die Ausstellerausweise, die Sondergenehmigung für unsere Hündin und den Aufbauplan sowie noch ein paar andere Informationen, die wir nötig benötigten.

Auf der „Comic Con” lief alles hervorragend.

Seltsamerweise zog sich der Organisator und seine Frau, zu denen wir eigentlich ein gutes Verhältnis hatten, zurück.

Da vom Organisator nichts mehr kam, bewarben wir uns selbst mit unserem Zeitreisebüro und bekamen kurz danach den Zuschlag für unseren Auftritt bei der „Comic Con”.
Ein paar Tage danach erfuhren wir, dass das „Steampunk-House” auch den Zuschlag bekommen hatte, in der Verlautbarung waren wir aber nicht erwähnt, obwohl wir im Jahr davor noch mitgemacht hatten.

Wir gehen davon aus, dass der Organisator nicht damit klarkam, dass wir immer wieder um Details zur „Comic Con” baten. Wir bekamen auch mit, dass er ein, zwei Jahre vorher bei einem anderen Steampunk-Event mitmachen wollte und abgelehnt wurde, weil er meinte, er müsse die ganze Organisation beim Aufbau übernehmen, obwohl er noch neu war. Seitdem ist er bei der Gruppe eine unerwünschte Person.

Wir sind gern gesehene Gäste bei vielen Veranstaltungen und haben viele Freunde durch unsere Präsenz kennengelernt.
„Man” kennt uns eben.

Uns fiel auf, dass unsere Bekannten von der Steampunk-Gruppe in den sozialen Netzen kaum etwas mit „Gefällt mir” markierten – sogenanntes „Liken”, wenn es von uns kam.
Niemanden schien es zu interessieren, dass wir zu einem Interview eingeladen wurden und vieles mehr.

Das Zeitreise-Büro Chrono.Tours wurde auf der „Comic Con Stuttgart 2021” interviewt.

Die Inhaber von Chrono.Tours erzählen, worum es sich handelt.

Die „Comic Con Stuttgart 2021” ist vorüber.

Wir waren dort im „Steampunk-House” vertreten.

  • Chrono.Tours bietet und bot Zeitreisen zu geschichtlichen Ereignissen an, wie die Krönung Karls des Großen. Auch kann man bei einer Predigt von Martin Luther anwesend sein.
  • Der Bastler und Tüfftler Ludovicus von Castle zeigte seine Zeitreise-Accessoires (Gadgets), die er selbst gebaut hat, in einer Art Bastler-Werkstatt.
  • Die „Ehrenwerte Teeduell Gesellschaft Württemberg“ zeigte wunderschöne Teekannen und –tassen in einem viktorianischen Teezimmer, in dem die „Tee-Damen” auch saßen und posierten.

Wir von Chrono.Tours können behaupten, dass wir einen riesigen Erfolg hatten.
Die Besucher standen stellenweise bei uns in einer Schlange an und lauschten sehr aufmerksam unseren Ausführungen, wie wir ihnen (fiktive) Zeitreisen schmackhaft machten und ihr Kopfkino anregten.

Wir hätten nicht gedacht, dass unsere Idee mit dem (fiktiven) Zeitreisebüro Chrono.Tours solchen Anklang fände.

Auch das Medienecho war sehr positiv.
Es gibt mehrere Interviews in Zeitungen, im Fernsehen und auf Videoplattformen.

Wermutstropfen gibt und gab es trotz alledem.

Die Organisation oblag nicht uns, denn wir waren „Kooperationspartner” des Initiators des Steampunk-Houses, Ludovicus von Castle. 

Die Zusammenarbeit war allerdings sehr schwach und irritierend dazu.

Es gab keine gemeinsamen Treffen zwischen dem Tüftler und Bastler Ludovicus von Castle, der „Teeduellgesellschaft” und uns, da er der Auffassung war und immer noch ist, dass Chrono.Tours und die „Tee-Damen” zwei völlig verschiedene Dinge seien und nichts gemeinsam hätten.
Vorschläge unsererseits zu gemeinsamen Treffen wurden generell abgeblockt beziehungsweise ignoriert.
Es gab nur Treffen zwischen ihm und den „Tee-Damen” einerseits sowie Treffen zwischen uns und ihm andererseits.
Die wenigen Treffen zwischen ihm und uns waren nur informeller Natur von seiner Seite, da er uns nur erklärte, was er geplant habe und wir zu tun hätten.
Vorschläge von uns wurden mit Totschlagargumenten verworfen oder einfach ignoriert.

Treffen mit den „Tee-Damen” wurden erst im Nachhinein publik, sodass wir gar nicht reagieren hätten können, um theoretisch dazu zu kommen.
Die „Tee-Damen”, zu denen auch die Frau des Organisators gehört(e) durften also nichts sagen.
Wir erfuhren es erst, als die Treffen schon lange vorüber waren, und dies durch Zufall.

Ich, als „Kundiger der sozialen Netze“, konnte den Organisator nicht dazu bringen, dass er ein Statement für Werbung von sich gab oder mir mitteilte, wie er sich Werbung vorstellte.
Er meinte, wir bräuchten keine Werbung, weil genug Personen auf die „Comic Con” kämen.
Der Organisator war in seiner Engstirnigkeit davon überzeugt, dass unsere Präsenz auf der „Comic Con“ ausreichen würde und die Steampunks sowieso kämen.

Da der Organisator alles bis zur „Comic Con” geheimhalten wollte, machte ich für das „Steampunk-House” eigenverantwortlich auf unseren eigenen Plattformen (Blogs und Webseiten) sowie in den zahlreichen sozialen Online-Netzwerken Werbung.

Wir waren nämlich irgendwann frustriert und machten unser „eigenes Ding”.

Die Werbung in den sozialen Netzen finanzierten meine Gattin und ich aus unserer eigenen Tasche.

Ohne unsere Werbung hätte übrigens niemand von der Steampunk-Community gewusst, dass es ein „Steampunk-House” auf der „Comic Con” gab. Das erfuhren wir auf der „Comic Con”.
Vom Pressebereich kommend oder bei kurzen Rundgängen trafen wir auch mehrmals Steampunks, denen nichts von einem „Steampunk-House” bekannt war.
Wir lotsten sie zu uns.

Es stelte sich übrigens heraus, dass viele extra wegen unserer Werbung in den sozialen Netzen zu uns gekommen waren. 

Ludovicus von Castle wollte alles besser machen als seine selbst-deklarierte „minderbemittelte” Konkurrenz Steampunk-Village” und meinte, niemand dürfe etwas wissen, weil man das Steampunk-House ansonsten wegen der „besseren Qualität” plagiieren würde.

Pressetermine, die ich für ihn machte, wurden von ihm verworfen, mit Begründungen, dass wir „sowas” nicht bräuchten oder „nicht nötig” hätten.
Er begriff nicht, wie wichtig „Publicity” war.

Mehrmals fragte ich ihn, warum er mich nicht mit ins Boot nähme, da ich Journalismus studiert habe. Diesbezügliche Anfragen oder Wünsche wurden in „Dummer-Kinder-Manier” so „gerechtfertigt”, dass es nicht nötig sei, weil die „Comic Con” viele Leute anzöge.
Immer wieder wurde lapidar „argumentiert”, angeblich nicht daran gedacht zu haben, mir bescheid zu sagen.

Er teilte mir drei (!!!) Pressetermine des Veranstalters nicht mit und ging zu dem einen alleine hin und nahm die anderen nicht wahr, weil der eine angeblich ausreichen würde.

Während der „Comic Con” wurden meine Gattin und ich, sehr oft interviewt und auch angesprochen.
Wir sprachen mit den Interviewern und verwiesen sie immer weiter an den Organisator.

Unter Außendarstellung oder Darstellung verstehen wir etwas anderes, als mit beiden Händen in Victory-Finger-Stellung1 in die Kamera zu schauen und laut „Steampunk rules„2 zu gröhlen, wie der Organisator Ludovicus von Castle es mehrmals tat. 

Die Interviews mit ihm waren lahm und ohne Pep. Er redete sich stellenweise um Kopf und Kragen. Er erklärte nicht die Steampunk-Ausdrücke, die für Außenstehende ein Buch mit sieben Siegeln darstellten, was man auch an der Mimik und den Reaktionen der Reporter sah.
Wir hatten den Eindruck, dass er sich keine Gedanken über seine „Bastler-Werkstatt” gemacht hatte, die er auf der „Comic Con” zeigte.
Die „Tee-Damen” gaben generell keine Interviews und verwiesen auf Ludovicus von Castle.

Zwei Wochen vor der „Comic Con“ bekam ich übrigens einen Rüffel3 dafür, dass ich ein „Medien-Feuerwerk“ (Original-Bezeichnung von Ludovicus von Castle) gezündet hätte und der Organisator fragte mich allen Ernstes, wie meine Gattin und ich uns eine weitere „vertrauenswürdige“ Zusammenarbeit mit ihm vorstellten.
Zu dem Zeitpunkt erlaubte ich mir nämlich kurz vorher die Frage zu stellen, wann wir die Aussteller- und Parkausweise bekämen.
Die Antwort war, dass er diese an dem Donnerstag vor der „Comic Con“ bei der Post aufgeben wolle. Ebenso gab es keine Aussage dazu, ob der Organisator sich darum gekümmert hatte, ob wir eine Sondergenehmigung für unsere Hündin Cora bekämen. 

Wir können unsere Hündin nicht zwei Tage alleine lassen und die Sondergenehmigung war das Kriterium, dass wir erscheinen.

Wenn er am Donnerstag die Unterlagen verschickt hätte, wäre es knapp geworden, dass wir sie Freitag zum Aufbau in den Händen gehabt hätten.
Schlimmstenfalls hätte man uns nicht in die Hallen gelassen.

Ausgehend von der Nicht-Kommunikation und dem Hinhalten machte ich massiven Druck und beraumte mit ihm ein Treffen in einem mexikanischen Restaurant nahe unserer Wohnung an.
Ein Treffen bei uns zuhause lehnte er ab.
Dieses Treffen fand eine Wochen vor der „Comic Con” statt.
Seltsamerweise erschien er mit allen Unterlagen, die angeblich zufälligerweise erst online gegangen wären, als er vor dem Losfahren zufälligerweise nochmals bei der „Comic Con” online gegangen wäre.

Er beschwerte sich, dass wir ihn heftig angegangen hätten, worauf wir klarmachten, wir stünden dazu, denn ein Informationsaustausch habe nicht stattgefunden. Wir krititiserten nochmals, dass es keine Treffen aller Beteiligten gegeben habe. Wir sprachen auch die „fehlende” Werbemotivation von seiner Seite an.
Dies war übrigens das einzige Mal, dass wir mit ihm aneinander gerieten.
Wir hatten uns sonst immer ruhig verhalten.
Wir hatten nur in regelmäßigen Abständen gefragt, was es Neues gebe.

Kurioserweise musste der Organisator zugeben, dass er keine Ahnung habe, wie man mit sozialen Netzen umgehe. Wir machten darauf aufmerksam, dass wir ihm immer wieder vorgeschlagen hätten, diese Aufgabe zu übernehmen, denn schließlich seien wir ein Team.
Er ignorierte dies auch nach mehrmaligen Ansprechen unsererseits.
Er hielt die Werbung immer noch für unsinnig, da auf der „Comic Con” genug zu uns kämen, wie er sagte. Ihm reichte laut eigenem Bekunden, dass das „Steampunk-House” auf der Webseite der „Comic Con” genannt wurde.

Ich machte ungeachtet dessen weiter mit meiner Werbung in den sozialen Netzen.

Der Freitag, der Aufbautag, war dementsprechend, dass meine Gattin und ich halfen, wo wir nur konnten.
Nach einigen Stunden war alles aufgebaut.
Während wir die „Wandtapeten” 4, dicke bedruckte Folien für die Wandverkleidung, aufhängten, räumten die Tee-Damen das viktorianische Teezimmer ein. Der Organisator stellte seine Erfindungen (Gadgets) in seiner „Bastler-Werkstatt” auf und war ansonsten mit Nichts beschäftigt.
Die Logistik des Aufbauen des „Steampunk-Houses” hatten meine Gattin und ich übernommen.

Wir machten uns in „unserer” Ecke mit Chrono.Tours erst breit, nachdem alle „Wandtapeten” aufgehangen und die Teppiche der „Tee-Damen” lagen und gegen Verrutschen arrettiert waren.

Freitagnachmittag fuhren alle zufrieden nach Hause und freuten sich auf den Samstag, an dem es losgehen sollte.

Das Design und die Inhalte auf den Wandtapeten wurden, nebenbei bemerkt, mit niemandem im Vorfeld abgesprochen, sondern vom Organisator in Eigenregie anfertigen gelassen.
Da sie, gelinde gesprochen, nun da waren, machten wir „gute Miene zum bösen Spiel” und akzeptierten diese, obwohl sie uns nicht gefielen.
Das Symbol von Chrono.Tours, das auf der „Wandtapete” war, war nicht mehr aktuell und schon seit über zwei Jahre nicht mehr in Gebrauch.
Auch unsere Visitenkarten hatten schon das neue hellblaue statt des alten braunen Designs, ebenso die Webseite.

Samstag ging es um 10 Uhr los. Wir waren um 9 Uhr schon da, wie es sich für Aussteller gehörte. 

Der Andrang war enorm, besonders bei uns.
Niemand hatte zuvor von einem (fiktiven) Zeitreisebüro gehört.
Sonntag war der Andrang bei uns noch größer.

Der erste Eklat passierte kurz vor 12 Uhr mittags am Samstag, also knapp zwei Stunden nach der Eröffnung der „Comic Con”.

Wir hatten mit dem Organisator des „Steampunk-Houses” ausgemacht, dass wir, weil wir an Pressekonferenzen teilnehmen mussten, zwischen 12 Uhr und etwa 13 Uhr nicht anwesend wären.
Dies hatten wir auch nochmals bei dem persönlichen Treffen im mexikanischen Restaurant abgesprochen.

Der Organisator sagte am Samstag urplötzlich, dass dies nicht gehe, weil wir „Präsenzpflicht” hätten.
Außerdem sei die Vertretung (!) noch nicht da beziehungsweise sei draußen und rauchte.
Diese hätte laut des Organisators morgens um elf Uhr kommen sollen, war aber erst „gerade” um kurz vor Zwölf erst eingetroffen. Er sagte auch nicht, wer es war.

So schauten wir draußen vor der Halle und erblickten Bekannte. Es stellte sich heraus, dass diese die Vertretung waren. Sie waren vorher auch nicht am Stand des „Steampunk-Houses” gewesen.
Zudem hatten wir keine Zeit, mit ihnen zu besprechen, was sie den Interessenten sagen sollten.
Es muss wohl so gewesen sein, dass sie die Interessenten auf später vertröstet hatten.
Dies sagten uns Personen, die zurückkamen, als wir wieder da waren.

Nach einer Viertelstunde, in der wir die Vertretung gesucht hatten, konnten wir endlich in die Presse-Lounge gehen und trafen zufälligerweise den Schauspieler Martin Semmelrogge, den wir als sehr angenehmen Zeitgenossen kennenlernten.

Wir kamen übrigens eine Viertelstunde zu spät zur Pressekonferenz.

Wir wurden „belohnt” dadurch, dass wir den Schauspieler Martin Semmelrogge trafen und mit ihm im Anschluss an der Pressekonferenz zusammensaßen und plauderten.
Er fand unsere Hüte „total cool” und setzte sich zu uns. Wir unterhielten uns mit ihm, als wenn wir schon lange Freunde wären. Er kuschelte auch sehr mit unserer Hündin Cora. Wir mussten extra für ihn mit mit unserer Hündin Cora ein Foto machen und es ihm schicken, was wir natürlich gemacht haben.

Die Selfies, die wir mit ihm machten und direkt online gestellt hatten, passten dem Organisator nicht.

Wir hatten die vielen Presseleute und Schauspieler, unter Anderem Martin Semmelrogge, auf das „Steampunk-House” aufmerksam gemacht.
Sie kamen erstmal zu uns. Wir eklärten und zeigten ihnen das „Steampunk-House”.
Danach übergaben wir an den Organisator, der sich selbst zum Pressesprecher des „Steampunk-Houses” erklärt hatte. 

Oftmals gröhlte er wieder „Steampunk rules” und machte das Victory-Zeichen dabei.

Am Sonntag gab es keine Vertretung, worauf wir in weiser Voraussicht eine Absperrkette mitgebracht hatten und diese vor unser Chrono.Tours-„Büro” hängten.
Das behagte dem Organisator überhaupt nicht.

Als wir gegen 13 Uhr zurückkamen, warteten schon einige Besucher vor Chrono.Tours.
Auch besuchten uns wieder Pressevertreter und Schauspieler, die wir eingeladen hatten.
Dem Organisator passte es nicht, dass diese zuerst zu uns kamen, was aber daher resultierte, dass wir sie explizit in der VIP und in der Presse-Lounge auf das „Steampunk-House hingewiesen hatten.
Logischerweise redeten sie zuerst mit denen, die sie kannten.

Wir hatten als Dank für die Organisation extra ein Poster anfertigen lassen, auf dem im Vorfeld alle Mitwirkenden unterschrieben hatten.
Es zeigte das „Steampunk-House” sowie die Bilder der Mitwirkenden, und Dankesworte an den Organisator rundeten das große Poster samt Unterschriften ab.

Meine Gattin und ich überreichten es dem Organisator am Sonntag gegen 14 Uhr und dankte ihm im Namen der Mitwirkenden.
Er schaute das Poster kurz an, rollte es ohne eine Regung und ohne ein Wort des Dankes zusammen und fragte uns allen Ernstes, was er damit machen beziehungsweise anfangen solle.
Er lächtelte nicht einmal. 

Ich antworte wegen seiner fehlenden Freude schroff: „Pack’ es einfach in irgendeine von Deinen Kisten!”.
Dies tat er zu meinem Erstaunen.
Seine Reaktion war für meine Gattin und mich das Zeichen, zumindest bei dieser „Comic Con” keine Pressevertreter oder Prominente mehr zu ihm zu delegieren.
Wir unterhileten uns mit Schauspielern und machten Fotos mit ihnen, ohne Norbert Ludovicus von Castle einzubeziehen.

Sonntag ab 18 Uhr wurde abgebaut. Wir halfen, wo wir nur konnten.
Um 22:30 Uhr konnten alle Mitwirkenden vom „Steampunk-House” nach Hause fahren.

Ab dem Zeitpunkt des Endes der „Comic Con” (Sonntag, 22:30 Uhr, nach dem Abbau) kommunizierte der Organisator nicht mehr mit uns.
Auch seine Frau, die mit meiner Gattin sehr oft – mehrmals täglich – über WhatsApp kommunizierte und mit ihr mindestens einmal pro Woche länger telefoniert hatte, stellte alles ein.
Wenn wir etwas von ihnen wollten, dauerte eine Antwort, wenn eine überhaupt kam, sehr lange.
Wir erfuhren auf Anfrage nicht, was der Grund war.

Schade, anstatt zu merken, dass man mit Kooperationspartnern kommunizieren sollte, wurden wir wohl als „Querulanten” vom Organisator angesehen.

Fußnoten

  1. Zeige- und Mittelfinger bilden ein „V” für „Victory” („Sieg”, „Erfolg”, „Triumpf”). ↩︎
  2. Frei übersetzt: „Steampunk herrscht” ↩︎
  3. Tadel, heftige Kritik ↩︎
  4. In Grunde genommen dünne, winddurchlässige Planen, die an Baustellen(absperrgittern) aufgehängt werden, die man aber nach eigenen Vorstellungen bedrucken lassen kann. ↩︎

Dieses Blog ging vor genau 20 Jahren an den Start.

Seit einigen Wochen gibt es rechts unten die Schaltfläche (Button) mit der Beschriftung „Comic Con 2021“.

Mit insgesamt drei Gruppen richten wir auf der „Comic Con Stuttgart 2021“ einen Stand aus, bei dem auch das Zeitreisebüro „Chrono.Tours“ zu sehen ist.

Die „Comic Con“ findet vom 27.11 bis zum 28.11.2021 auf dem Gelände der Messe Stuttgart (Messepiazza 1) statt.
Wir befinden uns in Halle 1, auf Stand Ⅾ 26.

Das Zeitreisebüro Chrono.Tours:

Chrono.Tours bietet Zeitreisen zu geschichtlichen Ereignissen an, wie die Krönung von Karl den Großen.
Auch stehen im Programm, dass man bei einer Predigt von Martin Luther anwesend sein kann.

Maker/Bastler Ludovicus von Castle:

Ludovicus von Castle zeigt seine Zeitreise-Accessoires (Gadgets), die er selbst gebaut hat.

Die Ehrenwerte Teeduell Gesellschaft Württemberg:

Die „Ehrenwerte Teeduell Gesellschaft Württemberg“ zeigt wunderschöne Teekannen und –tassen.

Das Steampunk-House ist nur auf der „Comic Con Stuttgart” vertreten.
Eine Präsenz auf anderen Messen ist momentan noch nicht geplant.

Die „Comic Con Stuttgart” findet von 27. bis zum 28.11.2021 auf dem Gelände der Messe Stuttgart statt.

Für Freitag, den 22.10.2021, hatte die Initiative „Friday For Future” Veranstaltungen und Demonstrationen geplant. Die Teilnehmer wollen Druck auf die baldige Regierung in Sachen Umwelt und Klimaschutz machen.

Am Lise-Meitner-Gymnasium in unserer Nachbarschaft kamen gegen halb acht, viertel vor acht wieder viele sogenannte „Mama-Taxis” oder „Familien-Taxis” an, ließen die Kinder und Jugendlichen aussteigen und fuhren dann über die Wendeplatte durch die enge Zufahrtsgasse weg.

An diesem Sträßchen stehen Autos der Anwohner geparkt, sodass es fast immer zum Stocken kommt, wenn die Autos morgens dort fahren, um die Schüler zur Schule zu bringen.
In den parallelen Straßen und Gassen sieht es auch nicht anders aus.
Ein paar Eltern lassen ihre Kinder auch vor der Bäckerei aussteigen. Manche warten dort mit laufenden Motoren und bringen die Kinder dann zum Gymnasium, obwohl ein breiter Fußweg dorthin führt von der Bäckerei.
In den großen Pausen marschieren die Schüler in Scharen zur Bäckerei und zurück.

Also gibt es kaum Fußfaule, wie man anhand der zum Teil wartenden Autos erst hätte meinen können.

Diese Situation wiederholt sich nicht nur freitags, sondern an jedem Schultag, auch abends oder nachmittags stellenweise, wenn Versammlungen oder Arbeitsgruppen stattfinden.

Auch in Anbetracht, dass in Stuttgart etwas bezüglich „Friday For Future” stattfindet, muss man zweifeln, ob die Schüler und die Eltern wirklich verstanden haben, worum es eigentlich geht.

Einige Eltern nehmen ihre Kinder auf dem Weg zur Arbeit mit, da sie auch an den Schulen vorbeikommen.
Die meisten werden aber extra gebracht, vielleicht weil es ja auch bequem ist.
Diese Personengruppe hat ganz besonders nichts verstanden.
Diese Eltern werden ihre Kinder ebenso zu Veranstaltungen von „Friday For Future” mit dem Auto bringen.

Da liegt der Hase im Pfeffer.

Klimaprotest scheint reine Profilierung zu sein.
Man kann mit geschwellter Brust erzählen, dass das Kind beim Klimaschutz mitmacht.
Bekannte klopfen bewundernd auf die Schultern und man bekommt Lob.

Niemand weiß schließlich, was sich wirklich abspielt.

Kalender
März 2026
MDMDFSS
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031 
Kategorien
Editorial

Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem Urheberrecht bzw. dem Copyright des explizit gezeichneten Autoren.

Beiträge und Materialien Dritter sind als solche gekennzeichnet.

Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung bedürfen der expliziten, schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Urhebers bzw. Erstellers und des Herausgebers.

Downloads und Kopien dieser Seite sowie Konvertieren in andere Darstellungen bzw. Darstellungsformen sind nicht gestattet.

Beachten : Haftung und Recht