Hobby(s)

Gemäß dem Motto „The kitchen is the best dance floor” versammelten sich heute zwei Krankenschwestern mit Goethe, Mozart und Bach auf dem Crèpes-Maker.
Zu dem Text von Goethe und der Musik von Bach und Mozart wurde die sogenannte „Jerusalema-Challenge” zelebriert.
Die Choreografie stammt von den beiden Krankenschwestern.

Stеampunk ist eine (Sub-)Kultur.
Stеampunks kleiden sich angelehnt an das Viktorianische Zeitalter. Dazu kommen noch Verzierungen wie Uhren oder Zahnräder.
Die Kultur Steampunk hat die Bücher von Jules Verne, H.G. Wells und anderer Autoren als Vorbild.
Die Visionen von Jules Verne werden weiterentwickelt und / oder man stellt sich vor, was passiert wäre, wenn diese eingetroffen wären.
Die Technik würde auf Dampftechnologie und Mechanik basieren und nicht auf Elektrik und Mikro-Elektronik. Zudem sähen Geräte aus, als kämen sie aus dem 19. Jahrhundert, verschnörkelt und besetzt mit teilweise Edelsteinen oder Zahnrädern.
Ausgehend von H.G. Wells’ Roman „Die Zeitmaschine” sehen sich viele Steampunks als „Zeitreisende in Viktorianischer Gewandung”.
Steampunks oder „Zeitreisende in Viktorianischer Gewandung” treffen sich zu gemeinsamen Picknicks, gehen in Cafés, machen Photo-Shootings, besuchen Mittelaltermärkte oder flanieren bei Stadtfesten.
Man möchte sich schließlich zeigen.
Zum sehr großen Teil wird alles über soziale Onlinenetzwerke organisiert.
Einen Verein oder Dachverband gibt es nicht.
In der Regel hat jeder Steampunk einen sogenannten „Zeitreiseausweis”, in dem „Passierscheine”, „Marken” oder „Visa” von Picknicks und dergleichen mehr eingeklebt werden. Es ist ähnlich wie ein Poesiealbum.
Eine Vereinigung, die sich selbst „Das Amt …” (hier nicht näher bezeichnet) nennt, hat sich selbst legitimiert, die Zeitreiseausweise samt Visa zu organisieren, denn dies hatte auch die Idee mit den Zeitreiseausweisen.
Dieses „Amt …” wurde weder gewählt noch legitimiert, das „Oberhaupt” der Steampunks zu sein.
Es stellt sich aber selbst als „von allen Steampunks anerkannte Institution” dar.
Da jeder Steampunk und / oder jede Gruppe sich autark organisiert, kommt es stellenweise zu kuriosen Dingen.
Eine Person, die von sich selbst behauptete, Autor im Science-Fiction-Genre zu sein, hat vor kurzem den Steampunk entdeckt.
Ihre sehr einfach gehaltenen Geschichten spielten im 30. Jahrhundert. Raumschiffe kursierten durchs All, Aliens attackierten andere, es kam zu Weltraumschlachten und vielem mehr.
Plötzlich gab es in den „Geschichten” auch Raumschiffe, die „Wächterfunktionen über die Zeit” hatten.
Diese Abteilung nannte sich „Zeitreise-Amt”, was sich sehr ähnlich wie „Das Amt …” anhört.
Um seine Bekanntheit zu erhöhen, trieb sich der Autor unter einem seiner Online-Konten namens „Zeitreise-Amt” in Steampunk-Gruppen in den sozialen Onlinenetzwerken herum.
Ich hatte eine Veranstaltung, die sehr großen Anklang fand, in einem Steampunk-Forum gepostet.
Nach ein, zwei Wochen machte mich ein „Zeitreise-Amt” darauf aufmerksam, dass diese nicht legitim sei und ich sie zu löschen habe oder ich müsse sie vom „Zeitreise-Amt” legtimieren lassen.
Das war das erste Mal, dass ich von dem „Zeitreise-Amt” hörte.
Ich hatte erst gedacht, dass es sich um „Das Amt …” handelte, aber dieses gestaltete sich als eine Raumschiffflotte von nicht näher beschriebenen „Zeit-Kontrolleuren”, die aus dem 30. Jahrhundert kamen, als ich mir Informationen zu dem Online-Konto anschaute.
Der Ton war sehr barsch, als ich fragte, um wen es sich denn handle.
Es wurde direkt von mir verlangt, mehr Respekt zu zeigen, denn das „Zeitreise-Amt” könne mir auch meine „Zeitreise-Lizenz” entziehen.
Ich hakte nach, wie sie auf so etwas kämen, worauf mir diese „Institution” sehr arrogant kam, indem sie entgegnete, ich hätte keine Fragen zu stellen und solle gefälligst gehorchen.
Sie behandelte mich wie ein kleines Kind, das von seinen Eltern wegen Ungehorsam harsch getadelt wurde.
Ich blieb freundlich und stellte Fragen, die aber weiterhin in barschem Ton damit erwidert wurden, ich hätte kein Recht, Fragen zu stellen und solle endlich tun, was mir gesagt wurde.
Ich ignorierte die Aufforderungen.
Nach ein paar Minuten sollte ich eine Kopie meines „Zeitreiseausweises” posten, da ich nicht wüsste, wie Zeitreisende sich zu verhalten hätten.
Anstatt mir zu erklären, warum ich dies tun solle, wurde man mir gegenüber sehr ungehalten und autoritär.
Ich erkundigte mich beim „Amt …”, was in sie gefahren wsei, bekam aber von ihnen gesagt, dass ihnen so eine „Institution” nicht bekannt sei.
Auch niemand von den Steampunks in der Gruppe kannte sie.
In der Gruppe herrschte Aufruhr, weil ich nicht der Einzige war, den das „Zeitreise-Amt” autoritär aufforderte, die Zeitreiseausweise zu kopieren und online zu stellen.
Dies wollte niemand – allein aus datenschutzrechtlichen Gründen – tun.
Das „Zeitreise-Amt” sprach daraufhin „Zeitreise-Verbote” gegen uns aus und mente, dass alle „Zeitreisen-Lizenzen” von dem Zeitpunkt an ungültig seien.
Was „Zeitreise-Lizenzen” waren, konnte mir niemand beantworten. Dieser Begriff war nur dem „Zeitreise-Amt” bekam und dieses redete nur um den heißen Brei herum.
Im Hintergrund hatten schon einige von unserer Gruppe Kontakt mit dem „Amt ...” aufgenommen und genauso wie ich erfahren, dass dies keine „Aktion” von ihnen sei. Es vermutete, jemand wolle sich einen Scherz erlauben.
Nicht nur ich, sondern auch andere hatten es auch erst für einen Scherz gehalten, aber nachdem man uns sehr arrogant gekommen war und einige sogar das Wort „Beleidigungen” in das Gruppenforum geworfen hatten, wussten wir, dass dem nicht so war.
Wir forderten das „Zeitreise-Amt” auf, sich zu legitimieren, weil ja schließlich jeder kommen könne und sich den Anstrich einer offiziellen Stelle geben könne.
Wir sagten auch, dass wir das verhängte Zeitreise-Verbot nicht anerkennten.
Nach dummen, arroganten Floskeln, dass es „überhaupt nichts zeigen müsste”, postete das „Zeitreise-Amt” eine „Urkunde”.
Darin legitimierte die „Administration der Weltraumflotte des 30. Jahrhunderts” das „Zeitreise-Amt” als „Wächter über die Zeit und alle Zeitreisende”. Der „Imperator” hatte die „Ernennungsurkunde” selbst unterzeichnet.
Dass in der „Urkunde” einige Rechtschreibfehler waren, spielte keine Rolle.
Dann kamen wieder die Aufforderungen, dass wir endlich unsere „Ausweise” posten sollten, der niemand nachkam.
Das „Zeitreise-Amt” verhängte daraufhin „Zeitreise-Verbote für alle Mitglieder der Gruppe” und sagte, dass der Administrator diese Gruppe schließen solle, weil es sich um eine illegale Versammling handele.
Da wir nicht auf den Mund gefallen sind, ließen wir uns irgendwelche Direktiven einfallen und attackierten das „Zeitreise-Amt” damit. Wir sprachen uns über „Persönliche Nachrichten” ab.
Das „Zeitreise-Amt” verwarf alle Einsprüche von uns mit dummen Antworten, wie „Die gilt nicht (mehr)” oder ähnlichem. Ebenfalls wurde immer darauf hingewiesen, dass es sich nicht rechtfertigen müsse, sondern wir zu gehorchen hätten. Alles, was es mache, entspräche dem Wunsch des „Imperators”.
Wir erklärten das „Zeitreise-Amt” für null und nichtig, worauf wir wieder arrogant angegangen wurden und uns angekündigt wurde, dass, wenn wir unsere „Ausweise” nicht posteten, diese für ungültig erklärt würden. Zudem hätte das „Zeitreise-Amt” von dem Anbieter des Onlinenetzwerkes Antwort erhalten, dass diese illegale Gruppe in ein paar Minuten geschlossen würde.
Ein Administrator der Gruppe hatte über „Persönliche Nachtrichten” versucht, mit dem „Zeitreise-Amt” zu kommunizieren und zu erfahren, was die Intention sei, was aber gelang.
Er schloss daraufhin das „Zeitreise-Amt” aus der Gruppe aus, worauf ein riesiger Streit zwischen dem Administrator und ihm ausbrach per „Persönliche Nachrichten”.
Der Administrator zeichnete die frechen und anmaßenden Dialoge auf undveröffentlichte sie in der Gruppe.
Er blockierte das Konto nach einigen Mitnuten und wurde so nicht weiter belästigt.
Als ein Vertreter des „Amts .…” in der Gruppe erschien, war das „Zeitreise-Amt” schon ausgeschlossen und blockiert.
„Das Amt …” erklärte in einer Stellungnahme, dass es sich vom „Zeitreise-Amt” distanziere und machte darauf aufmerksam, dass es keine Kooperation mit ihm gegeben habe und gebe.
Die Steampunk-Gruppe existiert übrigens immer noch.
Das „Zeitreise-Amt” meinte also, auf diese Weise in den Steampunk einsteigen zu können.
In den nächsten Tagen spukte das „Zeitreise-Amt” in vielen Steampunk-Gruppen herum und mischte weiter auf, in genau der Art und Weise, wie bei uns.
Es erklärte sogar „Das Amt …”, dass hier nicht näher benannt wird, für abgesetzt.
Innerhalb kürzester Zeit war das „Zeitreise-Amt” in fast allen Steampunk-Gruppen gesperrt und ausgeschlossen.
In den „Geschichtchen” des Autors wurde das „Zeitreise-Amt” sehr gelobt dafür, dass es „Zeitreise-Verbote” verhängt, illegale Versammlungen aufgelöst und ein „Amt ...” abgesetzt hätte, da es gegen die Regeln der „Weltraumflotte” verstoßen und sich zudem uneinsichtig gezeigt hätte.
Nachforschungen meinerseits ergaben, dass hinter dem „Zeitreise-Amt” und der ominösen „Weltraumflotte” eine Person mit zig Online-Konten stand.
Der Autor der Science-Fiction-„Geschichtchen”, denn „Romane” oder „Bücher”, wie der Autor seine geistigen Werke selber nannte, waren es nicht.
Die „Bücher”, die er herausgebracht hatte, waren kurze Geschichten auf einer anscheinend selbstgebauten Webseite, die er „Verlag” nannte.
Alle Storys kamen mir sehr bekannt vor.
Er wollte auch wohl im Science-Fiction-Genre Fuß fassen, indem er eine „Science-Fiction-Convention” in einem Jugendzentrum in seinem Wohnort initiiert hatte, zu der zwei Personen kamen.
Es wurden Spiele auf Computer gemacht, mehr nicht.
Auf seiner Webseite wurde die „Con” in den Himmel gehoben, aber nur ein Foto von den Dreien veröffentlicht.
Das „Amt …”, das die Zeitreiseausweise herausgibt, erwirkte eine einstweilige Verfügung gegen das „Zeitreise-Amt”.
Der Autor musste bestimmte Passagen in den „Geschichtchen” löschen.
Kein Steampunk kooperierte übrigens mit dem „Zeitreise-Amt”.
So kann man sich selber ins Aus setzen.
Das „Zeitreise-Amt” geriet in Vergessenheit.
Einige Monate später bekam ich eine E‑Mail über die Webseite der Zeitpolizei.
Es stellte sich heraus, dass es das „Zeitreise-Amt” noch gab.
Der Autor, der dahinter steckte, wusste nicht, wer ich bin beziehungsweise wir uns von seinen unverschämten Auftritten in den Steampunk-Gruppen kannten, und ich die Webseite der Zeitpolizei innehabe.
Die Zeitpolizei wurde, wie immer bei dem „Zeitreise-Amt”, in anmaßendem Ton aufgefordert, dass sie ihre Aktivitäten ab jetzt dem „Zeitreise-Amt” unterzuordnen habe, weil der „Imperator” dies so angeordnet habe. Ihre leitenden Offiziere wären abgesetzt und würden durch neue ersetzt.
Ich stellte mich „dumm” und hakte nach.
Eine Antwort-Mail forderte mich genau in dem gleichen Ton wie einst in der Steampunk-Gruppe auf, zu tun, was das „Zeitreise-Amt” verlange. Auf der Webseite solle jetzt erscheinen, dass die Zeitpolizei eine untergeordnete Abteilung des „Zeitreise-Amtes” sei und keine eigenen Befugnisse habe. Alles sei auf das „Zeitreise-Amt” zu übertragen. Auch sollte ich dem „Zeitreise-Amt” einen Voll-Zugang zur Webseite der Zeitpolizei geben. Es wurde angedroht, dass die Webseite ansonsten attackiert werde von der „Weltraumflotte”. Signiert war die Mail vom Imperator.
Ich schrieb zurück, dass die Zeitpolizei sich nichts befehlen ließe und skizzierte die Aufgaben der Zeitpolizei.
Ich hatte schon vor einigen Monaten recherchiert, wer die Realperson hinter dem ganzen Kram war und schrieb auch seine Daten samt Adresse in die Mail.
Es folgten weitere und immer dreistere Mails, irgendwann sogar mit der Aufforderung, ihm die Webseite ganz zu übergeben.
Attacken gegen die Webseite der Zeitpolizei hatte es glücklicherweise bis zum „Zeitreise-Amts” nicht gegeben, doch ich hatte vorsorglich am Tag der Drohungen Anzeige erstattet.
Nach einigen Wochen hörten die anmaßenden Mails von der „Weltraumflotte” und dem „Zeitreise-Amt” auf.
In den sozialen Onlinenetzwerken gibt es die Online-Konten anscheinend nicht mehr.
Auf der Webseite des Autors tauchen sporadisch einfach gestrickte „Geschichtchen” auf, auch welche, die sich mit Zeitreisen beschäftigen, doch nirgends tauchen darin Namen wie „Das Amt…”, die Zeitpolizei et cetera auf.
Die „Geschichtchen” spielen größtenteils auf der Erde, weil dort der Sitz der „Weltraumflotte” ist. Ab und zu passiert es einem Raumschiff, dass es in eine andere Zeit geschleudert wird, aber dann wird es repariert und kommt wieder zurück.
Die „Geschichtchen” sind nicht besonders anspruchsvoll, kaum spannend und sehr einfach gestrickt.
Wenn Raumschiffe in der Vergangenheit (der Erde) auftauchen, wird dies Epoche zwar ganz kurz angerissen, aber Details passen nicht immer zu dem, was man aus Geschichtsbüchern kennt.
Viele Storys haben keinen stringenten Handlungsstrang und sind nicht logisch aufgebaut. Es ist weitgehend eine Tortur, sie ganz zu lesen. Man ist froh, dass es nur Kurzgeschichten sind.
Der Autor hat also versucht, auf dem Steampunk-Zug aufzuspringen, hat es aber durch seine arrogante Art kaputt gemacht.
Stempunk spielt in einer paralellen Realität, die ausgeht vom 19. Jahrhundert.
Darauf aufbauend basiert der Steampunk, wie ganz oben schon beschrieben.
Die Geschichten von Jules Verne und H.G. Wells waren in deren Zeit Science-Fiction, denn sie malten sich aus, wie die Zukunft aussehen möge, wenn sich alles weiterentwickelt.
Die „Geschichtchen” der „Weltraumflotte” spielen im 30. Jahrhundert und haben einen völlig anderen Ansatz. Der Autor übernimmt sehr viel von der Serie „Star Trek” wie beispielsweise die „Weltraumflotte”, die die gleichen Aufgaben hat wie die „Sternenflotte” (in den ersten Serienfolgen noch „Raumflotte” genannt) bei „Star Trek”.
Viele Elemente sind auch aus „Star Wars” genommen, wie der Imperator oder die Sturmtruppen, die anrücken, wenn es Ärger mit irgendwelchen außerirdischen Völkern gibt.
Vielen „Geschichtchen” sind von anderen Autoren abgekupfert und leicht geändert.
Da ich in der Zeit aufgewachsen bin, in der Science-Fiction-Literatur eine Boom hatte, kenne ich viele Bücher und Filme. Mein Vater las die deutsche Romanserie „Perry Rhodan” von der ersten Folge an und „vererbte” sie mir.
So erkenne ich auch, wenn etwas abgekupfert ist, auch wenn das Original schon sehr alt ist.
Ein Beispiel ist das „Zeitreise-Amt”.
In diesen „Geschichtchen” erzählt der Autor, dass es Agenten gebe, die in einer anderen Zeit lebten, um dort – was auch auch immer – zu beobachten.
Was sie genau dort tun, wird nicht klar, auch nicht nach der fünften oder sechsten Geschichte.
In regelmäßigen Abständen treffen sich Agenten aus verschiedenen Zeiten. Was auf diesen Treffen besprochen oder gemacht wird, erfährt der Leser nicht.
Dialoge zwischen den Agenten auf den Treffen sind völlig irrelevant.
„Lange nicht gesehen.”
„Stimmt.”
„Wie geht es Dir?”
„Gut, und selbst?”
„Nicht so gut.”
„Wie kommt es?”
„Bei uns ist Winter und ich habe mich erkältet.”
„Du Ärmster!„
Irgendwann „fliegen” die Agenten wieder in die Zeit, in der sie ihre Beobachtungen anstellen.
Es gibt ein Buch, dass ich vor einigen Jahren gelesen habe, dessen Titel mir aber gerade nicht einfällt, in dem genau dies passiert, nur dass alles sehr detailreich beschrieben wird und man weiß, was die „Zeit-Agenten”, wie sie dort heißen, in der Vergangenheit machen und was auf den Treffen diskutiert wird. Auch wird im Laufe der Geschichte klar, warum es diese „Zeit-Agenten” überhaupt gibt.
Das Story-Universum mag für den Autor klar sein, aber der Leser vermisst einen nachvollziehbaren Hintergrund, um was es sich beispielsweise bei dies oder jenem handelt.
Der Imperator befehligt eine „Weltraumflotte”, die im Prinzip immer Ärger mit irgendwelchen anderen Völkern (Außerirdischen) hat. Weltraumschlachten finden generell statt.
Vielleicht begehren die Völker gegen den Imperator auf, was aber nicht wirklich gesagt wird.
Alles ist sehr intransparent und konfus und lädt nicht wirklich zum Zu-Ende-Lesen ein.
Alles, was man liest, hat man schon mal genau so oder ähnlich gelesen.
Es gibt so viele Paralellen, auch von anderen, sogar aktuellen, Weltraum-Abenteuern, dass es wohl nur eine Frage der Zeit ist, bis jemand ihm eine Klage wegen Plagiierens anflickt.

Das Steαmpunk-Picknick findet nun statt am
13.9.2020 ab 12 Uhr mittags.
Aufgrund der Corona-Pandemie waren wir gezwungen, es erst abzusagen.
Wir konnten aber glücklicherweise im Austausch mit dem Römermuseum „Villa Rustica” einen neuen Termin finden.
Alle interessierten – ob mit oder ohne Gewandung, aus welcher Epoche auch immer – sind herzlich eingeladen.
Falls es schlechtes Wetter ist, können wir uns in den Portikus (im Museum mit Bierbänken und ‑tischen) aufhalten.
Kleinhändler bzw. Kleinanbieter können gerne ihre kleinen Stände aufbauen.
Bitte dies vorher mit uns absprechen.
Falls wir für ein Gruppenfoto laut Sozial- beziehungsweise Gesundheitsministerium keine Masken oder Mundschutze bräuchten, sollten wir trotzdem ein „Erinnerungsfoto“ mit Masken machen.
Also ein Gruppenfoto, auf dem alle eine Maske tragen.
Wer von Schorndorf oder Winterbach sowie der Nähe kommt, kann sich melden, denn jemand bietet Mitfahrgelegenheiten an.
Wir freuen uns auf Gewandete und Zivilisten!
Wer sich nicht über Facebook anmelden kann oder möchte, kann es mit dem folgenden Formular tun.

Jedes Jahr im Frühling geht das Gezeter wieder los …
Unsere freiheitsliebenden Freunde mit den zwei Rädern rasen wieder durch Städte, Dörfer, die Natur und so weiter.
Sie wollen raus, weil sie den ganzen Winter über eingesperrt waren.
Freitheit!
Noch bevor Euer erstes „Argument” kommt, wie es immer kommt, möchte ich Euch den Wind aus den Segeln nehmen.
Ich fahre auch Motorrad.
Und mir geht Euer Gezeter mächtig auf den Geist.
Wind um die Nase – geschenkt!
Bis jetzt konnte ich noch nicht herausbekommen, was daran „Freiheit” ist, wenn wie irre durch die Städte gefahren wird, man den Motor zum lauten Heulen bringt und sich vordrängelt bei roten Ampeln, um ganz vorne zu stehen.
Und dann Eure Hypersensibilität!
Beschwert man sich, dass Ihr rücksichtslos seid, ruft Ihr, dass diese Personen keine Ahnung haben und nur etwas gegen Motorradfahrer haben!
Ja, sie haben etwas gegen Euch rücksichtslose Motorradfahrer.
Zu jeder Kritik habt Ihr ja ein passendes „Gegenargument” und wenn es noch so weltfremd ist!
Wenn auf der Autobahn Stau ist, muss man notgedrungen warten.
Ihr fahrt – weil Ihr es könnt (!!!) – durch sie oder neben den Autoschlangen her, was laut Straßenverkehrsordnung nicht erlaubt ist.
Ihr sagt, dass es heiß sei unter der „Lederkombi” und niemand verlangen könnte, dass Ihr so lange mit der Lederkleidung in der prallen Sonne steht.
Ihr malt dann aus, dass Ihr „überhitzt” und ein Kreislauf- oder Was-auch-immer-Kollaps drohe.
Ich trage auch Lederkleidung beim Motorradfahren und ich habe regelkonform im Stau gestanden, ohne zu kollabieren.
Und das nicht nur einmal.
Ihr erzählt dann, dass es ja nicht nur die Sonne ist, die Euch zu schaffen macht.
Von oben brennt die Sonne. Der Motorblock ist auch heiß. Dazu kommt noch, dass die Straßen sehr heiß werden.
Diese drei Hitzequellen würden Euch fast umbringen.
Das hieße, dass ich mir von der sengenden Hitze des Motorblocks die Beine verbrennen müsste, weil dieser immer da ist.
Wenn jemand im Sommer barfuß geht, verbrennt er sich nicht die Fußsohlen. Bei Schuhen schmelzen auch nicht die Sohlen.
In der Sonne zu stehen, ist nicht schön, auch nicht mit dem Fahrrad, aber man hält es aus.
Es gibt übrigens keine Statistiken, die belegen, dass Motorradfahrer einen „Kollaps” bekommen haben von der Sonne und es deshalb zum Unfall gekommen ist.
Die Unfälle passieren, weil man die Maschine aufdreht und irgendwann nicht mehr reagieren kann.
Wenn Motorradtreffs stattfinden, steht Ihr mit Eurer „Lederkombi” in der Sonne und palavert.
Es wird dann nicht zu heiß.
Auf der Autobahn „überhitzt” Ihr ja angeblich und müsst weiterfahren, damit Euch der Wind abkühlt.
So langsam, wie Ihr Euch durch die Autoschlangen drängelt, erzeugt Ihr definitiv keinen Fahrtwind.
Wenn Autofahrer Euch sagen, dass Ihr gar nicht bei Staus weiterfahren dürft, kommt Ihr mit dem Argument, dass Ihr das dürft.
Der Unterschied ist, dass Ihr meint, das zu dürfen.
Das Argument, in den Niederlanden dürften Motorradfahrer mit Warnblinkanlage durch den Stau fahren, habt Ihr Euch ausgedacht, um Euch zu rechtfertigen.
Diese Regelung gibt es nicht laut ansässigem Verkehrsministerium.
Eigentlich liefert Ihr Euch selbst schon das Gegenargument.
Denn wenn es in den Niederlanden erlaubt wäre, heißt es nicht, dass man es in Deutschland auch dürfte.
Wenn Motorradfahrer „überhitzen” würden, wenn sie warten müssten, würde es so sein, dass Motorradfahren aus gesundheitlichem Gründen verboten würde.
„Bitte nehmt auf Motorradfahrer Rücksicht!
Sie sind den ganzen Winter nicht gefahren und müssen sich erst wieder ans Fahren gewöhnen.”
Diesen Appell findet man jedes Frühjahr in diversen Foren, Websites et cetera.
Wenn man im Winter nicht fahren konnte, fährt man in der Regel langsam und vorsichtig, um erstmal wieder ein Gefühl dafür zu bekommen. Dann kann man sich langsam steigern.
Zumindest mache ich es so.
Übrigens … Winter …
Wenn jemand im Winter Motorrad fährt, hat er noch nie gesagt, dass er erfriert, wenn er dann schnell fährt oder am Stau „vorbeizieht”.
Wenn es stimmen würde, dass die Sonne so schlimm wäre für einen „Kollaps”, müssten die wenigen, die im Winter fahren, gesittet fahren, und zum Beispiel im Winter im Stau stehen bleiben.
Es könnte ja nichts „überhitzen”.
Wenn Motorräder verunglücken, ist laut Polizeibericht im überwiegend großer Zahl der Motorradfahrer schuld.
Motorräder, die aus Kurven geflogen sind, waren zu schnell.
Das „wilde” Gebühren der rücksichtslosen Motorradfahrer wird dadurch impliziert, dass bei Radar- und Geschwindigkeitskontrollen von vorne gemessen wird.
Motorräder haben die Nummernschilder hinten.
Warum sprechen sich denn so viele von Euch dagegen aus, dass vorne in irgendeiner Form ein Nummernschild sein soll?
Platz könnte man schaffen für ein kleines Schild.
Zudem sind die Kameras für die Verkehrsüberwachung schon sehr gut, dass man auch kleine Nummernschilder erfassen und auswerten könnte.
Mir als rücksichtsloser und regelkonformer Motorradfahrer fällt es nicht schwer, sich an die Straßenverkehrsordnung zu halten.
Dann sollte es anderen auch nicht schwerfallen.

„Wer schaut gerade Dein Profil an?” kursiert seit Jahren als Meldung in zahlreichen Pinnwänden und Newsfeeds von Facebook.
Diese Falschmeldung taucht immer wieder auf.
Wenn man auf den Hyperlink klickt, kommt man auf eine Betrugsseite.
Seltsamerweise muss man sich nochmal bei Facebook anmelden, wenn man die Ergebnisse des sogenannten „Checks” haben möchte.
Warum sollte man sich erneut anmelden, wenn man doch gerade angemeldet ist?
Warum kann man alles in der Adressleiste des Browsers lesen, nur nicht Facebook?
Warum meldet man sich auf einer Nicht-Facebook-Seite mit dem Facebookkonto und dem dazugehörigen Passwort an und es funktioniert?
Es ist eine Betrugsseite.
Diese Seite möchte Vollzugriff auf das Facebookkonto haben, um etwas auf der Pinnwand zu veröffentlichen. Eben, die Werbung für die eigene Betrugsseite.
Dazu greift die Betrugsseite noch viele andere persönlichen Daten ab.
Dazu kommt noch, dass Facebbok keine Möglichkeit zur Verfügung stellt, herauszubekommen, wer sich gerade auf dem eigenen Profil befindet.
Kann ich herausfinden, wer sich mein Facebook-Profil ansieht?
Nein, Facebook ermöglicht es Nutzern nicht, zu verfolgen, wer ihr Profil aufruft. Auch Drittanbieter-Apps verfügen nicht über diese Funktion. Wenn du auf eine App stößt, die vorgibt, diese Fähigkeit zu haben, melde uns diese App.
Von der Fascebbok-Hilfe-Seite
Niemand will im Nachhinein zugeben, dass er achtlos und, ohne zu überlegen, seine Daten eingegeben hat, inklusive des Passworts.
Dort lesen wir dann Rechtfertigungen wie „Mein Konto wurde gehackt.”
Dies stimmt nicht.
Diese Person war einfach unachtsam und hat seine Daten auf einer Betrugsseite eingegeben.

Gestern hatte ich mich zu Recht darüber mokiert, dass Fußballer auf Corona (Covid-19) getestet werden, was das Zeug hält.
Über Nacht kamen bei diversen sozialen Netzwerken schon die Reaktionen der Fußball-Fans.
Viele verstanden meine Abscheu und meinen Unmut und stimmten mir zu, dass es eine „Schweinerei“ sei, dass Fußballer bei beziehungsweise vor jedem Training getestet würden.
Auch Fußballbegeisterte lag es schwer im Magen, dass es eine „Zwei-Klassen-Medizin“ gäbe und dass die Bundesligen sich bei dieser Praktik (moralisch und ethisch) mehr Schaden zufügten, als es ihnen nutzen würde.
Das war der große Tenor.
Zwei Personen fielen mir besonders auf.
Sie verharmlosten die Sache und wiesen darauf hin, dass es seit kurzem 40 Prozent mehr Corona-Test gäbe.
Auf nicht nur mein Dagegenhalten, dass diese 1724 Test der Fußballer aber an anderer Stelle fehlten, zum Beispiel beim Krankenhauspersonal, wurden Fakten aus einem anderen Beitrag aufgelistet, weswegen es „nicht nötig sei”, diese zu testen. Dies war allerdings nicht die Aussage des Beitrags.
Sie stellten die Wichtigkeit des Fußballs in unserer Gesellschaft dar und sahen es trotz Gegenargumente vieler anderer Diskutanten als richtig an, weil man Fußballer schützen müsse.
Ein Diskutant meinte, im Gegenschluss müsste man fordern, dass das Krankenhauspersonal analog zum Fußball jeden Tag getestet werden müsse. Schließlich sei Training so etwas wie Arbeiten.
„Nein!”, argumentierte der Fußballbesessene, dies könne man aus wirtschaftlichen Erwägungen nicht tun, weil Corona-Tests schließlich teuer seien.
Obwohl ich nur mitgelesen hatte, klinkte ich mich genau an diesem Punkt ganz aus.

Damit die Fußballligen wieder aktiv Bälle treten und vor allem das große Geld scheffeln können, haben die Trainings seit ein paar Wochen schon wieder begonnen.
Obligatorisch sind zu jedem Training die Corona-Tests.
Zu jedem Trainingstermin werden Abstriche vorgenommen, um zu schauen, ob niemand von den Spielern corona-infiziert ist.
Schließlich soll ja etwas getan werden, um die momentan kursierende Seuche einzudämmen und ihr Herr zu werden.
Ein Corona-Test kostet in der Regel um 250 Euro. Das bedeutet, wenn nur fünf Personen zum Training erscheinen, kostet dies 1 500 Euro, was die Verein anscheinend selber bezahlen.
Es geht aber nicht um die Gelder, die solche Test kosten.
Es wurden 1724 Test an Fußballern vorgenommen!
Die Tests, die im großen Stil genommen werden, fehlen an anderer Stelle.
Nicht nur das!
Wenn jemand aus Angst, er könne sich an Corona (Covid-19) angesteckt haben in die Fieberambulanz kommt, wird als erstes Fieber gemessen und geschaut, ob er Symptome zeigt.
Trifft dies nicht zu, wird nicht getestet.
Wenn jemand beim Gesundheitsamt anruft, weil er eben auch diese Angst hat, bekommt er eine Nummer, die den Platz ausdrückt, den er bekommt. In der Regel dauert es dann sieben Tage, bis ein Corona-Test genommen wird. Dazu kommt die Wartezeit auf das Ergebnis.
Krankenhauspersonal, das in der Fieber- oder Notfallambulanz tätig ist, muss bei Symptomen erst eine Woche warten. Sind diese danach noch vorhanden, wird ein Corona-Test genommen.
Bei Fußballern werden die Tests genommen, obwohl diese gerade genannten Dinge nicht zutreffen.
Einfach so, weil man „ein Zeichen gegen Corona im Sport” setzen will.
Während Privatpersonen warten müssen, bekommen Fußballer sofort ihren Test.
Es gibt eine reale Zwei-Klassen-Medizin.
Diese verurteile ich zutiefst.
Der wirkliche Skandal ist, dass kein Politiker dagegen sein Wort erhebt.

Wir hatten Anfang Februar 2020 darüber berichtet, dass beim Steampunk nicht alles so friedlich ist, wie man es sich wünscht.
Wir berichteten u.a. darüber, wie bestimmte Personen andere versuchen, in eine Ecke zu drängen.
Die Diskussion um den Aufnäher “Steampunk gegen rechts” geht weiter. Die große Mehrheit will keine politische Aussage oder Positionierung.
Dies interessiert aber nicht die “hochoffiziellen Stelle” alias “Amt”.
Wen jemand sagt, er wolle “gegen Extremismus” tragen oder “gegen Links”, bedient man sich des sogenannten “Whataboutismus”.
“What about …” also “Was ist mit …” ist eine Propagandamasche der Sowjetunion gewesen, Fehler oder schlimmeres zu verharmlosen mit “Gegenargumenten” wie zum Beispiel “Was ist mit dem Krieg der USA gegen Vietnam?” und dergleichen mehr.
Das bedeutet im Klartext: Jeder, der sich gegen die oben genannten Aufnäher in der vom „Amt” favorisierten Art ausspricht, verharmlost Rechtsradikalismus. Folglich ist diese Person rechtsradikal.
Diese “Rhetorik” ist perfide und nicht hinnehmbar.
Als am 5.2.2020 in Thüringen Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten gewählt wurde, äußerte sich das „Amt” wieder.
Da die AfD überraschenderweise auch für Kemmerich gestimmt hatte, veröffentlichte man wieder den Aufnäher “Steampunk gegen rechts” mit der Begründung, Steampunk sei immer “politisch” gewesen und hätte sich eingemischt.
Dies war “seltsamerweise” den Personen, die schon sehr lange Steampunks sind, nicht bekannt.

Der Zeitpolizei gelang es über Monate hinweg, eine Person über Epochen zu verfolgen. Leider konnte sie nicht dingfest gemacht werden.
Heute Morgen ging sie endlich in das sorgfältig ausgelegte Netz.
Über Monate gab es Hinweise auf jemanden, der von sich behauptet hatte, an der Uhr zu drehen.
Zeitreisende berichteten, dass sie sehr oft eine leichte Melodie hörten, zu der auch gesungen wurde, bevor Inkonsistenzen im Zeitfluss oder Irritationen beim Erreichen der Zielzeit auftraten.
„Wer hat an der Uhr gedreht?”
„Department Z – Die Zeitpolizei” konnte die Inkonsistenzen neutralisieren, doch der Täter konnte immer flüchten.
Es konnte ermittelt werden, dass er sich selbst „Der Rosarote Panther” nannte.
„Ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich selbst zum Opfer dieses … dieses … Rosaroten Panthers werden könnte”, erzählt Peter K., der seinen Namen nicht genannt haben möchte, „Es war richtig unheimlich. Du sitzt mit Deiner Familie im Schiff, stellst die Transfereinheit ein und landest in einer falschen Zeit. Bei uns waren es zweihundert Jahre, um die wir uns verfahren haben. Plötzlich war das Haus weg. Meiner Gemahlin sei es gedankt, dass sie bemerkte, dass die Transfereinheit plötzlich schneller die Werte wechselte und dann die falsche Zielzeit anzeigte.„
Er schüttelt sich und bekommt eine Gänsehaut: „Auf einmal singt jemand hämisch ‚Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?’ Das war nicht lustig. Wir haben vor Angst gezittert. Meine Kinder haben geweint.„
Peter K. rafft sich wieder zusammen und gesteht: „Am schlimmsten war die Ungewissheit, denn dieser Halunke hatte noch etwas in petto. Als wir endlich richtig ankamen, dröhnte durch das Schiff: ‚Heute ist nicht alle Tage. Ich komme wieder keine Frage.’ ”
Der „Rosarote Panther”, wie er sich selbst nennt, hatte schon vielen Zeitreisenden einen gehörigen Schreck eingejagt.
Die eigens dafür eingerichtete Sonderkommission „Rosa Schabernack” konnte hunderte Hinweise auswerten und vernahm viele Zeugen, zu denen auch Opfer von Schabernack des selbst-ernannten „Rosaroten Panther” gehörten.
„Unsere Notrufnummer 888 wurde in der letzten Zeit arg strapaziert”, berichtet Sergeant Didier Du Vent vom Department Z, „Das ganze Problem stellte sich dergestalt dar, dass wirklich schlimme Notrufe wie havarierte Schiffe oder Meldung über Verletzte nicht oder nur verzögert durchkamen. Auch wenn der Schabernack-Treibende nur seinen Spaß haben wollte, muss er mit einer Anzeige wegen groben Unfugs rechnen.”.
Im Laufe der immer erfolgsversprechenderen Ermittlungen und Verfolgungen habe sich die Verhaltenweise des „Rosaroten Panthers” geändert, denn er habe zunehmend hämische Briefe an die zuständigen Behörden verschickt mit Texten wie: „Männchen, Männchen auf der Leiter, die Polizei wird nie gescheiter.”.
Die Verteilung seiner „Botschaften” wie „Man kriegt mich sowieso nicht’, denn ich bin für Euch nur Farb- und Pinselstrich.” lieferten Erkenntnisse, wie und wo genau vorhergehende Ereignisse passierten.
Eine Neu-Applizierung von Differenzenmaschinen des Departments Z lieferte neue Ansatzpunkte. Durch diese zumindest nicht so vage Wahrscheinlichkeiten konnte ein Muster erstellt werden.
Profilersteller der Zeitpolizei zogen die Ergebnisse mit in ihre Arbeit ein und so das Netz den Fisch – oder Panther – gefangen.
Es sei den vielen Zeugen und Hinweisgebern gedankt, dass der Täter mit der Identität Paulchen P. zum Glück aller geschnappt werden konnte.

Seit zweieinhalb Jahren sind meine Gattin und ich nun beim Steampunk dabei.
Steampunk ist eine retro-futuristische Kultur, die sich seit den 1980-er-Jahren entwickelt hat.
Als Newcomer gefielen uns vor allem die Umgangsformen, die gepflegt werden: Höflichkeit als erste und oberste Devise.
Uns beeindruckten auch die Erfindungen, die sogenannte „Maker“ – Erfinder – selbst gebaut hatten.
Auch die an das „Viktorianische Zeitalter“ – 1837 bis 1901 – angelehnte Kleidung gefiel uns.
Wir fühlten uns wohl. Wir wurden hier und dort eingeladen. Irgendwo fand und findet immer etwas statt. Es machte Spaß, immer wieder neue Leute kennenzulernen, mit ihnen zu sprechen, Neues zu erfahren und sich beim Picknick oder ähnlichen auszutauschen.
Es gibt jedoch auch Schattenseiten.