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Das Stockacher Narrengericht, eine faszinierende und tief verwurzelte Tradition der schwäbisch-alemannischen Fastnacht, zeugt von einer bemerkenswerten Verschmelzung von politischer Satire und historischen Ursprüngen. 

Die Wurzeln dieser einzigartigen Veranstaltung lassen sich bis ins Jahr 1315 zurückverfolgen, als die „Schlacht am Morgarten” einen ungewöhnlichen Wendepunkt in der Geschichte markierte. 

Während dieser Schlacht soll der Hofnarr Kuony von Stocken dem habsburgischen Herzog Leopold einen klugen Rat erteilt haben, der jedoch unbeachtet blieb.
Als Dank für seine unverstandene Weisheit erhielt der Narr ein Privileg für seine Heimatstadt Stockach. Dieses Privileg erlaubte es ihm, einmal im Jahr ein Narrengericht abzuhalten. Eine beeindruckende Entwicklung, die durch die Ausstellung des Privilegs im Jahr 1351 durch den habsburgischen Herzog Albrecht dokumentiert ist und in einer Abschrift von 1743 erhalten geblieben ist.

Das Narrengericht selbst ist eine Institution von beeindruckendem Ausmaß. 

Unter der Leitung eines Narrenrichters und seines Stellvertreters, dem Laufnarrenvater, besteht es aus 21 Mitgliedern, die eine Vielzahl von Rollen bekleiden, darunter ein Narrenschreiber, ein Säckelmeister, ein Ordenmeister, ein Kämmerer, ein Archivar und ein Zeugmeister.
Diese breit gefächerte Struktur verleiht der Veranstaltung nicht nur eine formelle Organisation, sondern auch eine tiefe Verbindung zu den Traditionen der Fastnacht. Die Verhandlung selbst wird alljährlich am „Schmotzigen Dunschtig” – auch als „Weiberfastnacht” (dem Donnerstag vor Karneval / Fasnet / Fastnacht) bekannt – abgehalten und erfährt durch die Übertragung des SWR eine weite Verbreitung, was die Popularität und den kulturellen Einfluss dieser einzigartigen Veranstaltung unterstreicht.

Die Strafe, die bei diesem ungewöhnlichen Narrengericht verhängt wird, ist nicht nur symbolisch, sondern auch von unterhaltsamer Raffinesse geprägt.
Die Festlegung der Strafe in „Eimern Wein” als Maßeinheit verleiht nicht nur einen humorvollen Anklang, sondern erzeugt auch eine denkwürdige und amüsante Dimension der „Bestrafung”.
Ein Eimer Wein repräsentiert dabei stolze 60 Liter, was die Großzügigkeit und den spielerischen Charakter dieser unkonventionellen Sanktion unterstreicht.

In der reichen Historie des Stockacher Narrengerichts haben zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus der Landes- und Bundespolitik den Weg auf die Anklagebank gefunden.
Namen wie Angela Merkel, Winfried Kretschmann, Heiner Geißler, Gerhard Schröder, Joschka Fischer, Edmund Stoiber und viele andere zieren die illustre Liste der Angeklagten, die sich dem satirischen Urteil dieses einzigartigen Narrengerichts stellen mussten. 

Diese breite Palette von Angeklagten spiegelt nicht nur die Vielfalt der politischen Landschaft wider, sondern betont auch die Bedeutung dieses traditionsreichen Ereignisses als eine bedeutende Plattform für politische Kritik und Humor in der schwäbisch-alemannischen Fastnacht.

Dieses Blog existiert schon seit 17 Jahren.

Am 8. Februar 2006 kam der erste Blogartikel heraus.

Logo der Messe Stuttgart

Die INTERGASTRA, die Leitmesse für Hotellerie und Gastronomie, öffnete am 3. Februar 2024 ihre Tore in Stuttgart.
In den ersten beiden Tagen strömten bereits tausende Besucher aus aller Welt auf das Messegelände, um sich über die neuesten Trends und Innovationen der Branche zu informieren.

Mehr als 1.200 Aussteller aus 50 Ländern präsentieren auf der INTERGASTRA 2024 ihre Produkte und Dienstleistungen. Das Angebotsspektrum reicht von Küchentechnik und Lebensmittel über Möbel und Ausstattung bis hin zu Software und Dienstleistungen.

Die INTERGASTRA ist ein Pflichttermin für Fachbesucher aus allen Bereichen der Gastronomie und Hotellerie. In den ersten beiden Tagen nutzten bereits viele Gastronomen, Hoteliers, Küchenchefs und Einkäufer die Gelegenheit, sich über die neuesten Trends und Innovationen zu informieren und neue Geschäftskontakte zu knüpfen.

Neben der Ausstellung bietet die INTERGASTRA 2024 auch ein vielfältiges Rahmenprogramm. Dazu gehören Fachforen, Workshops, Live-Demonstrationen und Wettbewerbe.
Zu den Höhepunkten der ersten beiden Tage zählten die Eröffnung der Messe durch den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, die Verleihung des INTERGASTRA-Awards und die Live-Cooking-Shows von Sterneköchen.

Die INTERGASTRA 2024 ist noch bis zum 7. Februar 2024 geöffnet. In den nächsten Tagen werden weitere Fachforen, Workshops und Live-Demonstrationen stattfinden. 

Die Messe ist täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.

Die INTERGASTRA 2024 ist eine beeindruckende Messe, die die gesamte Bandbreite der Gastronomie und Hotellerie abbildet. 

Das Angebot ist riesig und die Vielfalt der Aussteller und Produkte ist überwältigend. Die Messe ist ein idealer Ort, um sich über die neuesten Trends und Innovationen zu informieren und neue Geschäftskontakte zu knüpfen.

Die Nachhaltigkeit war eines der wichtigsten Themen der ersten beiden Tage der INTERGASTRA 2024. Viele Aussteller präsentierten nachhaltige Produkte und Dienstleistungen.

Die Digitalisierung ist auch in der Gastronomie und Hotellerie ein wichtiges Thema. Zahlreiche Aussteller zeigten, wie digitale Lösungen die Branche verändern können.

Die „Gelatissimo“ ist die größte Fachmesse für handwerklich hergestelltes Speiseeis nördlich der Alpen.
Die findet vom 3. bis 7. Februar 2024 auf dem Stuttgarter Messegelände statt.
Die Messe richtet sich an alle, die sich für das Geschäft mit Eis interessieren oder einfach nur leckeres Eis genießen wollen. 

Die Messe zeigt die neuesten Trends und Ideen rund um das Thema Eis, wie zum Beispiel natürliche Zutaten, sogenannte „Frei-von-Rezepturen“, vegane und laktosefreie Sorten, innovative Maschinen und Zubehör, sowie Marketing- und Verkaufskonzepte. 

Die Besucher können sich über die neuesten Entwicklungen in der Branche informieren, sich mit Experten austauschen, neue Kontakte knüpfen und natürlich jede Menge Eis probieren.

Die ersten beiden Tage der „Gelatissimo“ waren ein voller Erfolg. Mehr als 10.000 Besucher strömten in die Halle 10, um sich von den rund 100 Ausstellern aus 15 Ländern inspirieren zu lassen. Die Aussteller präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Rohstoffe, Maschinen, Zubehör, Verpackung, Hygiene, Beratung, Schulung, Franchising und vieles mehr. Die Messe bot ein vielfältiges Programm, das sowohl Fachwissen als auch Kreativität vermittelte.

Highlights waren unter anderem:

Die „Gelato World Tour“, die die besten Eis-Macher aus aller Welt präsentierte und die Besucher zum Probieren und Abstimmen einlud.
Die „Gelato World Tour“ ist ein internationaler Wettbewerb, der die Kunst und das Handwerk des Eis-Machens fördert und würdigt.
Die Teilnehmer stellten ihre originellen und köstlichen Kreationen vor, die von einer Fachjury und dem Publikum bewertet wurden.
Die Gewinner qualifizierten sich für das große Finale in Rimini, Italien.

Die „Gelato Academy“, die Workshops, Seminare und Live-Demonstrationen zu verschiedenen Themen wie Hygiene, Rezeptur, Dekoration, Allergene, Nachhaltigkeit und vieles mehr anbot.
Die „Eis Academy“ ist eine renommierte Schule für Eis-Macher, die sowohl AnfängerInnen als auch Fortgeschrittene ausbildet und weiterbildet.
Die Besucher konnten von den erfahrenen Eis-Machern lernen, Fragen stellen, Tipps und Tricks erhalten und selbst Hand anlegen.

Die „Gelato Sensation“, die eine sensorische Reise durch die Welt der Aromen, Farben und Texturen von Eis bot und die Besucher dazu anregt, ihre eigenen Kreationen zu entwerfen.
Die „Gelato Sensation“ ist eine interaktive Ausstellung, die die Sinne der Besucher ansprach und ihnen die Möglichkeit gab, ihr eigenes Eis zu kreieren.
Die Besucher können aus verschiedenen Zutaten, Geschmacksrichtungen, Formen und Dekorationen wählen und ihr Eis mit einer speziellen Maschine herstellen.
Das Ergebnis ist ein individuelles und leckeres Eis, das sie mitnehmen oder gleich vor Ort genießen können.

Die „Gelato Awards“, die die besten Produkte, Innovationen und Persönlichkeiten der Eis-Branche auszeichnet.
Die Gewinner wurden am zweiten Tag der Messe bekannt gegeben und gefeiert.
Die „Gelato Awards“ waren eine prestigeträchtige Auszeichnung, die die Exzellenz und die Leidenschaft der Eis-Macher würdigte.
Die Kategorien waren unter anderem: bestes Eis, beste Innovation, bestes Design, bester Eis-Macher, beste Eis-Schule und beste Eis-Kette.

Die „Gelatissimo“ hat sich als ein unverzichtbarer Treffpunkt für Eis-Liebhaber und ‑Profis erwiesen.

Die Messe geht noch bis zum 7. Februar weiter und bietet viele weitere spannende Angebote und Attraktionen.

Wer die „Gelatissimo“ noch nicht besucht hat, sollte sich diese Chance nicht entgehen lassen.
Die Messe ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Wir alle kennen das: Wir schreiben einen Brief, werfen ihn in den nächsten Briefkasten und hoffen, dass er schnell und sicher seinen Empfänger erreicht, doch immer öfter müssen wir feststellen, dass unsere Briefe tagelang unterwegs sind, manchmal sogar eine Woche oder länger. 

Was ist da los? 

Warum lässt uns die Post im Stich?

Die Antwort ist einfach: Die Post will Geld sparen. 

Seit Jahren sinkt die Zahl der Briefe, die die Menschen verschicken, weil sie lieber E‑Mails, WhatsApp oder andere digitale Kommunikationsmittel nutzen.
Das bedeutet, dass die Post weniger Einnahmen hat, aber immer noch die gleichen Kosten für Personal, Fahrzeuge, Flugzeuge und Infrastruktur. Um diese Kosten zu senken, hat die Post verschiedene Maßnahmen ergriffen, die sich negativ auf die Qualität der Briefzustellung auswirken.

Zum Beispiel hat die Post die Zahl der Briefzentren reduziert, in denen die Briefe sortiert und weitergeleitet werden. Das führt dazu, dass die Briefe längere Wege zurücklegen müssen und mehr Zeit verlieren.
Außerdem hat die Post die Zahl der Briefträger verringert, die die Briefe ausliefern. Das bedeutet, dass die Briefträger mehr Gebiete abdecken und mehr Briefe pro Tag zustellen müssen.
Das erhöht die Arbeitsbelastung und das Fehlerpotenzial.
Schließlich hat die Post die Zahl der Nachtflüge gestrichen, mit denen die Briefe über Nacht von einem Ort zum anderen transportiert werden.
Das verzögert die Zustellung um mindestens einen Tag.

All diese Maßnahmen haben dazu geführt, dass die Post die gesetzlichen Vorgaben für die Brieflaufzeiten nicht mehr einhalten kann. 

Bisher musste die Post mindestens 80 Prozent der Briefe am folgenden Werktag zustellen. Das schafft sie schon lange nicht mehr. 

Deshalb hat die Bundesregierung beschlossen, die Postgesetz-Novelle auf den Weg zu bringen, die die Brieflaufzeiten verlängert.
Demnach müssen künftig 95 Prozent der Standardbriefe in der Grundversorgung am dritten Werktag die Empfängerin oder den Empfänger erreichen, 99 Prozent müssen am vierten Werktag im Briefkasten liegen. 

Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die auf die Post angewiesen sind, denn es bedeutet, dass wir uns nicht mehr darauf verlassen können, dass unsere Briefe rechtzeitig ankommen.
Das kann gravierende Folgen haben, zum Beispiel wenn es um wichtige Dokumente, Rechnungen, Verträge, Kündigungen oder Einladungen geht.
Es kann auch zu emotionalen Enttäuschungen führen, wenn wir Geburtstagskarten, Liebesbriefe oder andere persönliche Nachrichten versenden. 

Kurz gesagt: Die Post nimmt uns die Freude am Briefeschreiben.

Die Post versucht, uns zu beruhigen, indem sie uns eine Alternative anbietet: die sogenannten Prio-Briefe.

Diese sollen am Tag nach dem Einwurf ankommen, aber dafür auch mehr kosten als das normale Porto. Das ist eine unverschämte Abzocke, denn es bedeutet, dass wir für einen Service bezahlen müssen, der früher selbstverständlich war.
Außerdem ist es eine Diskriminierung, denn es schafft eine Zwei-Klassen-Gesellschaft bei der Briefzustellung.
Wer mehr Geld hat, kann sich schnelle Briefe leisten, wer weniger Geld hat, muss sich mit langsamen Briefen begnügen.

Das ist nicht akzeptabel. 

Wir haben ein Recht auf eine zuverlässige, schnelle und faire Briefzustellung. 

Wir wollen keine Langsambriefe, die uns im Stich lassen. 

Wir wollen keine Prio-Briefe, die uns abzocken. 

Wir wollen einfach nur normale Briefe, die am nächsten Tag ankommen. Das ist kein Luxus, das ist ein Grundbedürfnis. 

Die Post muss ihre Verantwortung als Universaldienstleister ernst nehmen und ihre Qualität verbessern. Die Bundesregierung muss die Postgesetz-Novelle stoppen und die Brieflaufzeiten nicht verlängern, sondern verkürzen. 

Wir müssen uns für unsere Briefe stark machen und der Post zeigen, dass wir uns nicht alles gefallen lassen. 

Denn wir lieben unsere Briefe.

Gestern war hoher Besuch bei den Zeitreisenden Sabine Edelfrau und Dietmar Edelherr von Syntronica.

Reporter und Bewegtbildner vom SWR waren gekommen.

Vier Stunden waren angesetzt, die auch gebraucht wurden, um ein umfassendes Bild zu zeigen.

Das Team des SWR besuchte uns und zeigte uns erstmal in Alltagskleidung unserer Gegenwart.
Nach einer kurzen Einleitung verwandelten wir uns von den Privatleuten in die Edelleute.

Gegen 15 Uhr trafen wir bei einem Café namens Seelenschmeichler an und ließen uns dort nieder.
Auf dem großen Sofa plauderten wir über dies und das.

Die Inhaberin und die Mitarbeiterinnen machten sehr gut mit.
Es entstand unter anderem eine Szene, wie wir bestellten.

Wir danken den Leuten vom Seelenschmeichler für den herzlichen Empfang und die Atmosphäre,die sie uns baten. 

Der Bericht über uns kommt in einer Serie über unsere neue Heimat Böblingen, die wir sehr mögen.

Das Team des SWR beraumt die Ausstrahlung entweder vor oder nach Ostern 2024.

Eine Woche lang wird über Böblingen berichtet, wie beispielsweise über die MotorWorld, über eine Fechtgemeinschaft, die in Rollstühlen sitzen, über einen Fernsehkoch, Restaurantbesitzer und Jäger, der in Böblingen ansässig ist.

Wir danken dem SWR für den wunderschönen Tag!

Liebe Leserinnen und Leser, freut Euch auf die Zeit um Ostern, denn dann werden wir im Rahmen der Vorstellung Böblingen unseren (kurzen) Auftritt als Zeitreisende im Fernsehen haben.

Regelmäßige Spaziergänge können eine Vielzahl von positiven Effekten auf Ihren Körper haben. Es ist nicht notwendig, sich auf 10.000 Schritte pro Tag festzulegen, um die Vorteile zu nutzen. Bereits 30 Minuten tägliches Gehen können dazu beitragen, Krankheiten vorzubeugen und Ihr Wohlbefinden zu steigern.

Die Auswirkungen auf Ihren Körper sind vielfältig: Während eines Spaziergangs kann Ihr Stresslevel reduziert werden, Ihre Muskeln und Nerven entspannen sich und Ihr Körper schüttet Glückshormone aus, wie beispielsweise Serotonin. Dies kann sogar dazu beitragen, Heißhungerattacken vorzubeugen, indem Kalorien verbrannt und gleichzeitig Ihr allgemeines Wohlbefinden gesteigert wird.

Eine angenehme Nebenwirkung des Gehens ist, dass es nicht zu anstrengend ist – im Gegenteil, zu viel Anstrengung könnte das Hungergefühl sogar verstärken. Gleichzeitig wird Ihr Gehirn mit mehr Sauerstoff versorgt, was sich positiv auf Ihre kognitive Leistungsfähigkeit auswirkt.

Selbst ein kurzer Spaziergang während Ihrer Mittagspause kann erstaunliche Vorteile bringen: Er steigert Ihre Konzentration und verbessert Ihre Gedächtnisleistung. Während des Gehens werden auch bestimmte Muskeln aktiviert, die eine sanfte Bauchmassage fördern und die Darmbewegung unterstützen.

Das regelmäßige Gehen hat darüber hinaus positive Auswirkungen auf Ihre Herzgesundheit, indem es die Blutgefäße stärkt und das Herz trainiert. Dies hilft, Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und Herzkreislauferkrankungen vorzubeugen und stärkt gleichzeitig Ihr Immunsystem.

Nicht zu vergessen ist auch die positive Wirkung auf Ihre Haut: Durch die bessere Durchblutung und die Zufuhr von Sauerstoff werden die Hautzellen mit wichtigen Nährstoffen versorgt.

Warum also nicht einfach losgehen und die zahlreichen Vorteile eines Spaziergangs für Ihren Körper genießen?

Im Steampunk sehen sich viele als „Zeitreisende”.

Was würde passieren, wenn jemand sein früheres Ich auf einer Zeitreise in die Vergangenheit ermorden würde?

Die Idee eines Zeitreisenden, der sein früheres Ich auf einer Zeitreise ermordet, berührt das Konzept des sogenannten „Zeitreise-Paradoxons” und führt zu komplexen philosophischen und wissenschaftlichen Fragen. Es gibt verschiedene Theorien und Ansichten darüber, was in einer solchen Situation passieren könnte, aber es gibt keine definitive Antwort, da Zeitreisen bisher nur in der Science-Fiction existieren und nicht nachgewiesen wurden. Hier sind einige der hypothetischen Szenarien:

Das „Großvater-Paradoxon”

In dieser Theorie würde die Ermordung des früheren Ichs dazu führen, dass der Zeitreisende niemals geboren wurde. Dies würde zu einem Paradoxon führen, da es die Frage aufwirft, wie der Zeitreisende dann in der Vergangenheit sein jüngeres Selbst ermorden konnte, wenn er niemals geboren wurde.

Die „Selbstkorrektur-Hypothese”:

Einige Theorien besagen, dass die Zeit selbst Mechanismen hat, um Paradoxa zu verhindern.
In diesem Fall könnte der Versuch, das frühere Ich zu töten, aus irgendeinem Grund scheitern oder auf unerklärliche Weise abgewendet werden.

Es ist wichtig zu beachten, dass Zeitreisen nach derzeitigem wissenschaftlichen Verständnis nur in der Theorie existieren und mit vielen ungelösten Problemen und Paradoxa verbunden sind.
Die meisten Wissenschaftler betrachten Zeitreisen als unwahrscheinlich oder sogar unmöglich, da sie mit den Grundprinzipien der Kausalität und der Erhaltung von Ursache und Wirkung in der Zeit kollidieren.

In der Welt der Science-Fiction-Geschichten werden Zeitreisen jedoch oft als faszinierendes und komplexes Thema behandelt, und verschiedene Autoren und Filmemacher haben auf kreative Weise mit den Paradoxa und Konsequenzen gespielt, die sich aus Zeitreisen ergeben könnten.

Heute, Donnerstag, den 19. Oktober 2023, waren wir wieder beim „Hitmach-Duell” beim SWR1 Baden-Württemberg anwesend, das diesmal zeitgleich in Lahr und in Rottenburg am Neckar stattfand.

Da wir am Mittwoch, den 18. Oktober 2023, bei dem Moderator Max Oehl waren, gingen wir nach Rottenburg am Neckar, um Benedict Walesch kennenzulernen.
Wir kamen gegen 14:30 Uhr an und machten uns bekannt.

Nach dem kurzen Gespräch und dem (obligatorischen) Selfie mit Benedict Walesch, das von ihm ausging, wurden wir von Jungen einer Schulklasse „belagert”. Sie waren etwa zehn bis zwölf Jahre alt.

Wir erklärten ihnen, dass wir Zeitreisende aus dem Jahre 1867 seien, was man unschwer an unserer Gewandung sehen könne.
Einer rief, dass es Zeitreisen nicht gebe.
Meine Erwiderung war, dass wir „natürlich” Zeitreisende seien, da wir sonst wohl nicht hier sein könnten. Das leuchtete einigen ein, aber von weiter hinten kam der Einwand, dass sich jeder solche „Klamotten” bei Amazon kaufen könne.
Wir fragten, worum es sich Amazon handle.
„Eine Webseite, wo man kaufen kann”, antwortete einer, „kennt doch jeder.”.
Wir, aus dem Jahre 1867 kommend, schauten uns verdutzt an und sagten, dass wir nicht wüssten, was eine Webseite sei.
Isso im Internet und mit ’ner App”, wurden wir belehrt, was uns aber auch nicht weiterhalf.
Man konnte uns nicht erklären, was das Internet ist und worum es sich bei einer App handelt.
Dazwischen kamen wieder Rufe, dass die Sache mit uns Zeitreisende gar nicht stimme und wir lögen.
Wir ließen uns nicht aus der Fassung bringen, stellten uns „dumm” und hakten nach, was das denn für Dinge seien wie Amazon, ein Handy, eine App et cetera.

Die Kinder setzten voraus, dass wir das wissen müssten, während ein paar „Oberschlaue” wieder riefen, dass wir sie nur hochnehmen wollten oder lögen.
Die „Oberschlauen” mischten weiter undiszipliniert auf und die, die sich noch Bilder im Kopf gemalt hatten, zweifelten jetzt auch an unserer Erzählung, weil die „Oberschlauen” permanent mit ihren unqualifizierten „Einsprüchen” und Bemerkungen dazwischenfunkten.

Eine Lehrerin grätschte hinein und forderte die Kinder auf, sich vorzustellen, dass es stimmte, was wir erzählten.
Sie hatte damit keinen Erfolg, denn die „Oberschlauen” hatten lautstark die Gruppenführung übernommen und alle Schüler konterten, was das Zeug hielt.

Wir hielten uns wacker und spielten unsere Rolle der „Unwissenden” (wie immer) weiter. Wir konnten ja nicht wissen, was es im 21. Jahrhundert gibt, weil wir aus dem neunzehnten kamen.
Die Lehrerin versuchte den Schülern klarzumachen, dass wir nicht wüssten, was ein Handy sei und man es uns erklären solle.
Mit einem Handy könne man telefonieren, erklärte man uns.
Uns zu erklären, was Telefonieren ist, bekam niemand hin, denn „Wenn ich mit meinem Kumpel spreche” war eine Erklärung, die nichts-sagend war.

Irgendwann gab die Lehrerin auf, die Kinder motivieren zu wollen, sich vorzustellen, dass wir wirklich Zeitreisende wären und etwas so für Personen aus einer vergangenen Zeit zu erklären, dass sie dies auch verstünden. Auch sagte sie mehrmals, dass es in der Zeit, aus der wir kämen, das Internet, App und Handys nicht gab und wir dies alles folgerichtig nicht kennen.
Das funktionierte nicht, da man eins mit dem fast gleichem erklärte.

Handy isso wie Telefonieren, nur anders.”
„Wie anders?”
Handy, eben.”
„Was ist ein Handy?”
„Sie haben doch eins.”
„Nein! Ich weiß nicht mal, was Du meinst, weil ich das Wort zum ersten Mal gehört habe.”
„Telefonieren eben”, kam einer der „Oberschauen” aus sich heraus.
„Telefonieren durch ein Kabel”, half ich nach und versuchte, einen Anstoß zu geben.
„Nee”, kam zurück, „Sie kennen doch Telefon.”
„Klar, das wurde zu meiner Zeit, also 1861, erfunden.”
„Schon wieder ’ne Lüge.„

So ging es die ganze Zeit.

Da es etwas regnete, hatten wir Schirme aufgespannt.

Ein anderer „Oberschlauer” meinte, erkannt zu haben, dass die Regenschirme „falsch” wären, denn die Automarke Mercedes habe es gar nicht bei uns gegeben.
Ich machte ihm klar, dass Bertha Benz schon im Jahre 1888 mit dem Gefährt ihres Mannes von Mannheim nach Pforzheim gefahren war und dass es die Marke „Mercedes” schon seit 1905 gab, der Mercedes-Stern seit 1909 den Gebrauchsmusterschutz innehabe und seit 1911 im Warenzeichenregister eingetragen sei.
Da verstummte er für einen Augenblick, weil er wohl nicht verstanden hatte, was ich sagte,

Ein „Oberschlauer” warf uns vor, dass es Schirme zu unserer Zeit noch nicht gegeben habe.
Da lag er falsch, denn Schirme hatte es schon vor viertausend Jahren laut Zeichnungen und Überlieferungen aus China gegeben, aber das sagte ich ihm nicht.
Der Regenschirm, so wie man ihn heute kennt, geht übrigens auf das Jahr 1715 zurück, aber wurde erst 1852 alltags- und gebrauchstauglich. Dies sagte ich ihm allerdings.
Der „Oberschlaue” sagte plakativ: „Das stimmt nicht.” 

Ich erzählte, dass wir aus unserem Luftschiff ausgestiegen wären und auf unserem Weg hierher habe es angefangen zu regnen.
Deswegen hätte man uns freundlicherweise zwei Schirme im benachbarten Restaurant geliehen.
Der „Oberschlaue” meinte, dass man das dort gar nichts ausleihen könne.
Auf mein Nachhaken musste er zugeben, dass er nie in dem Restaurant gewesen sei, worauf ich dann erwiderte, er könne dort nach einen Schirm fragen, wenn er mal dort essen gehe.
Ich machte ihm weis, dass uns jemand vom Restaurant gesehen habe und uns zwei Schirme mit den Worten „Damit Eure teure Kleidung nicht nass wird” in die Hand gedrückt habe.
Da verstummten die Schüler wieder mal.

Die Lehrerin hörte nur noch zu, weil sie mit ihrem Latein anscheinend am Ende war.

Man versuchte weiter, uns permanent der „Lüge” zu bezichtigen, anstatt sich auf das „Kopf-Kino” einzulassen.
Die „oberschlauen” Krakeeler übertünchten mit ihrem Unwissen, ihren Bezichtigungen und ihrer lauten Stimme jede Kommunikation.
Wir überhörten das immer wiederkehrende „Das stimmt gar nicht.” oder „Das ist eine Lüge.” und andere Totschlagargumente, die darauf hinwiesen, dass die Schüler keine Fantasie hatten.

Kurz wurden die Schüler zu Benedict Walesch gerufen, der mit ihnen „on air” war und ihr Jubeln an die Radiohörer geschickt hatte.

Sie schienen sich wohl abgesprochen zu haben, wie man uns „besser” aus der Reserve locken könnte, denn bevor sie zu uns kamen, tuschelten sie miteinander und schauten immer wieder zu uns, während ein paar von ihnen nickten.

Einige fragte meine Gattin etwas und andere fragten mich das Gleiche.
Wenn beides nicht genau stimmte, bezichtigte man uns der Lüge.

Einer fragte meine Gattin, woher sie käme. Sie antwortete: „Stolberg”.
Als ich auf die Frage, wo ich herkäme, „Beckum” sagte, riefen die „Oberschlauen”, dass wir lögen, weil „sie” etwas anderes gesagt hatte.
Ich klärte auf, dass wir in Böblingen wohnten, meine Gattin in Stolberg (NRW) geboren sei und ich in Beckum (NRW). Wir also aus Stolberg und Beckum kämen, wenn man es so wolle, wir aber nun in Böblingen zusammen wohnten. Heute seien wir zusammen von Böblingen hierher nach Rottenburg am Neckar gekommen.
Das verstanden sie nicht und wurden noch „heftiger” mit ihrer verbaler „Bedrängung”, die uns aber kaltließ, da wir uns auf unsere Intuition und Spontanëität verlassen können.

Die „Oberschlauen” beobachteten links und rechts, was wir sagten und / oder bekamen gesagt, was wir geantwortet hatten. Das nahmen sie als „Aufhänger”.

Andere von ihnen wiederholten immer die gleichen Fragen, was auch darauf schließen ließ, dass sie „Lügen” suchten, wenn eine Antwort anders ausfiel als vorher oder sie hörten nicht zu beziehungsweise es interessierte sie nicht, was meine Gattin sagte. 

Wir blieben ruhig und gelassen und ließen uns nicht provozieren.
Niemand kann uns „moderne Geschichtenerzähler” aus der Ruhe bringen kann.

Wir waren jedoch froh, als die Klasse endlich weg war.

Kurioserweise gehörte die Lehrerin, die sich eingemischt hatte, gar nicht zu der Klasse, sondern sie betreute an ihrem freien (Schul-)Tag mit ihrem Mann und den Kindern zusammen das Volleyball-Feld, auf dem das „Hitmach-Duell” stattfand.

An diesem Tag mussten die Anwesenden Weitsprung machen, inspiriert von dem Van-Halen-Song „Jump”.
Je nachdem, wie viele Meter zusammenkamen, entschied dies für den Sieg, entweder für Rottenburg oder für Lahr.

Die Lehrerin und der Lehrer, die ihre Klasse zum Volleyball-Feld gebracht hatten, sprachen nicht mit uns und schienen sich auch nicht für uns zu interessieren. Möglicherweise hielten sie uns für „Kinderbelustiger”, die der SWR in ihren Augen engagiert hatte.
Sie standen auch abseits der Schlange der Schüler, die sich im Weitsprung betätigten, und motivierten sie nicht wirklich. 

Die Lehrerin, die geblieben war, erzählte uns, dass sie es schlimm fände, dass die Kinder nicht mehr kreativ und fantasievoll seien. Ihr Sohn baue sehr viel mit LEGO und würde von den Mitschülern nicht ernst genommen, weil er nicht so viel Zeit am Smartphone oder am PC verbringe wie die Anderen.
Ihr Sohn war sehr froh, als ich ihm sagte, dass ich (als Erwachsener) auch LEGO baue.

Dieses Gehabe der Kinder kennen wir zur Genüge. Sehr oft sind aber die Eltern daran schuld, dass die Kinder ihrer Fantasie keinen freien Lauf lassen (dürfen), denn schließlich müsse man realistisch denken und handeln.

Was Kreativität angeht, sehen wir für die Zukunft schwarz.

Ein kleines Highlight gab es doch.
Als die Rasselbande der „Verleugner” und „Fantasielosen” endlich weg war, unterhielten wir uns mit zwei Mädchen.
Diese kannten auch Jules Verne, denn eine von den beiden hatte ein Referat über „Reise zum Mittelpunkt der Erde” gehalten. Sie wussten, wovon wir sprachen und worum es ging.
Sie fanden es ganz toll, sich mit uns unterhalten zu haben.

Die Fantasie ist nicht bei allen verloren.

Nachtrag:
Gestern beim „Hitmach-Duell” hat Rottenburg am Neckar mit 1 635 Metern gewonnen.
In Lahr kamen 1 264 Meter zusammen.

Bekanntermaßen sind wir in der Steampunk-Szene verwurzelt.

Es gibt viele Freunde und Bekannte, mit denen man sich immer wieder gerne trifft.
Die Treffen, Picknicks und Veranstaltungen, bei denen wir uns treffen, werden größtenteils über das soziale Onlinenetzwerk Facebook verteilt und verwaltet.
Aber wenn man das Wort „sozial” näher betrachtet und darüber reflektiert, kann man ganz anderer Meinung sein.

Es geht nicht um Denunziationen uns gegenüber, dass wir angeblich Reichsbürger wären.
Es geht auch nicht um das Thema Steampunk-House auf der Comic Con 2021 in Stuttgart.

Was uns zu bedenken gibt, ist der Umgang untereinander, speziell unsere Erfahrung mit einer Steampunk-Gruppe bei Facebook.

Wir traten der Gruppe bei, weil wir Kontakt zu den Steampunks unserer Region haben und halten wollten.
Über diese Gruppe wird auch der Stammtisch organisiert.
Wir meldeten uns zu den stattfindenden Stammtischen an und verbrachten eine gute Zeit mit den anderen.
Seltsamerweise wurden beim Real-Treffen (Stammtisch) keine Termine oder Veranstaltungen diskutiert.
Dies geschah untereinander oder manchmal online in der Gruppe.

Im Jahr 2021 wurde aus einem nicht-nachvollziehbaren Grund der Stammtisch verlegt.
Nicht nur das Restaurant hatte sich geändert, sondern auch die Termine wurden verlegt von Samstagabend auf sonntags am frühen Nachmittag.
Das Problem ist, dass nicht nur wir, sondern auch andere am Sonntag kaum Zeit hatten und man gegen 15 Uhr kaum ein warmes Menü aß.
Ab und zu kamen wir und die anderen zum Stammtisch, wenn man am Wochenende nicht arbeiten musste.

In der Facebook-Gruppe fiel uns schon etwas länger auf, dass sich ein „Klübchen” gebildet hatte.
Diese machten untereinander Termine für Treffen oder Photo-Shootings aus, trafen sich und ließen andere nicht teilhaben.
Wenn man in die Facebook-Gruppe etwas veröffentlicht hatte, bekam man so gut wie nie sogenannte „Likes” („Gefällt-Mir-Angaben”). Es wurde ignoriert. Dies konnten Fotos sein, Hinweise, Termine und mehr. Reaktionen („Likes” und Kommentare”) gab und gibt es nur bei „besonderen Personen”, also die, die zum „erlauchten Kreis” des „Klübchens” zählten beziehungsweise die das „Klübchen” ausgewählt hatte.
Wenn jemand Geburtstag hatte, gratulierte das „Klübchen” nur, wenn das Geburtstagskind zum „erlauchten Kreis” gehörte.
Auf den Gruppenfotos, die das „Klübchen” diesbezüglich veröffentlichte, waren dessen Mitglieder zu sehen, niemand, der nicht „dazu gehörte”.

Wir galten seit dem Steampunk-House sowieso bei dem „Klübchen” als „Querulanten”, obwohl wir uns nichts zu schulden kommen lassen haben, außer dass wir mehr Transparenz bezüglich der Organisation forderten vom Organisator.

Wir können Bilder von Veranstaltungen veröffentlichen, wie wir wollen, wir können fragen, wer zu bestimmten Veranstaltungen kommt, und so weiter.
Von dem „Klübchen” bekommen wir nachweislich keine „Likes” und / oder Kommentare, aber von anderen der Gruppe und das nicht zu knapp.
Das „Klübchen” setzt aber grinsende oder lachende Smilies unter unsere Veröffentlichungen oder von anderem, die nicht ihr „Wohlwollen” genießen, um zu signalisieren, dass man uns und sie nicht ernst nimmt.

Die Absicht des „Klübchens”, uns aus der Gruppe zu ekeln, geht nicht auf.

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