
Gestern, den 14.9.2022, waren wir im SWR-Fernsehen zur „Landesschau Baden-Württemberg” geladen.
In dem zehnminütigem Gespräch wurden wir zu Steampunk und Zeitreisen interviewt.
Wir haben den Zuschauern und Zuschauerinnen dargelegt, worum es sich bei Steampunk handelt und wie wir darauf gekommen sind, ein Zeitreisebüro zu gründen.
Die Kultur Steampunk begann in den 1980-er-Jahren.
Man stellte sich – einfach gesagt – vor, wie die Welt aussähe, wenn die Visionen von Jules Verne und H.G. Wells sowie anderer „zeitgenössischer“ Buchautoren Realität geworden wären.
Die Überlegung schließt ein, dass die Dampftechnologie und die Mechanik die herrschenden Technologien sind. Zudem kleiden sich Steampunks wie im Viktorianischen Zeitalter – etwa 1830 bis 1900 – oder ähnlich. Die Damen tragen elegante Kleider, die Herren Anzüge und dazu Zylinder. Dekoriert wird die Kleidung meistens mit Zahnrädern als Zeichen für die Mechanik.
Steampunks sehen aus, als entstammten sie einer „vergangenen“ Zeit.
Wir treffen uns mit anderen Steampunks auf Picknicks und anderen Veranstaltungen.
Maschinen und Geräte erscheinen im Stil des 19. Jahrhunderts, mit Verschnörkelungen, edlen und polierten Oberflächen, meistens aus Edelmetallen, Elfenbein und Schmucksteinen.
Wir sind allerdings keine Bastler und Tüftler und auch keine Schneider, die ihre Kleidung selber nähen.
Ausgehend von dem Buch „Die Zeitmaschine“ von H.G: Wells haben wir uns überlegt, dass sich nicht jeder (finanziell) eine Zeitmaschine leisten kann.
So kamen wir auf die Idee, dass wir ein Zeitreisebüro gründen, um Reisen in die Vergangenheit anzubieten.
Wir regen die Fantasie der Leute an, indem wir ihnen Geschichten erzählen oder ihr „Kopfkino“ anregen.
Damit kommen wir sehr gut an.
Um dieses Thema kreiste das Interview.
Moderator Florian Weber hat sich sehr gut mit uns unterhalten und Fragen gestellt, bei denen wir ab und zu kurz überlegen mussten.
Wir wurden sehr herzlich beim SWR (Südwestrundfunk) empfangen und haben uns sehr wohlgefühlt.
Das Interview ist in der ARD-Mediathek zu finden.
Es ist nur bis zum 14.9.2023 dort, weil die Rundfunkverträge dies so regeln.
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