Hobby(s)

Am 23.9.2023 waren wir beim Mittelalter-Spectaculum in Köln.
Ohne es zu wissen, kamen wir zu einem Verkaufsstand, bei dem es auch Temporalmarken vom „Amt für Ätherangelegenheiten„1 geben sollte.
Da wir nicht damit gerechnet hatten, wollten wir auch die „Marken” haben, die jeder Steampunk in seinen Zeitreiseausweis zu Erinnerung klebt. Wir hatten unsere Zeitreiseausweise nicht dabei.
Das war jetzt für die „Amtsleute” nicht so einfach.
Da Dietmar Edelherr von Syntronica auch etwas kaufen wollte, einigte man sich, auch wegen der großen Entfernung von Köln nach Böblingen, darauf, dass man die Marken bekäme, aber auch eine Rüge hinnehmen müsste.
Die Rügen bekamen wir schriftlich mit dem Vermerk, dass wir die Zeitreiseausweise vergessen hätten.
Da aber der elektronische Zahlungsverkehr nicht funktionierte, weil keine Mobilfunkverbindung möglich war, hatte sich irgendwann der Kauf / Verkauf erledigt.
Außer den Rügen bekamen wir nichts.
Anhand des Gesichtsausdrucks der Verkäuferin, weil der Geldtransfer nicht geklappt hatte, war ganz klar ersichtlich, dass wir auch keine Marken bekamen, wie ihr Geschäftspartner meinte, weil wir keine Zeitreisepässe dabei hätten.
Nachtrag:
Von anderen Teilnehmern des Mittelalter-Spectaculums, die uns für das „Amt” hielten, bekamen wir mitgeteilt, dass wohl niemand mit dem „Amt” vor Ort zufrieden war beziehungsweise Probleme hatte.
Fußnote(n):
- Eine Vereinigung, die sich als Oberaufsicht der Steampunk sieht, aber von niemanden legitimiert wurde. Diese „Amtsleute” sehen es größtenteils nicht als Spiel, was es sein soll. ↩︎

Wir können stolz verkünden, dass das erste E‑Book mit den Geschichten der Edelleute Sabine und Dietmar von Syntronica erschienen ist.
Es handelt sich um Kurzgeschichten wie „Wie die Edelleute zu ihrer Hündin Cora gekommen sind”, „Der Ritter ohne Schwert” und einige mehr.
Es spielt im Steampunk-Universum und dreht sich, wie der Name schon andeutet, um Zeitreise-Abenteuer.
Es kann über Kobo, Amazon, Google Play Bücher, der Tolino-Allianz (Weltbild, Hugendubel, Thalia, Ebook.de, Buecher.de et cetera) heruntergeladen werden.
Es kostet € 1,99.
Viel Spaß damit!
- Bei Kobo (Rakuten Kobo Reader) herunterladen
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Von Freitag, den 8. September bis Sonntag, den 10. September 2023, fand in der Sindelfinger Altstadt der Mittelaltermarkt statt.
Es gab viele Stände, an denen informiert wurde oder aber auch Waren feilgeboten wurden.
Aber auch der kulturelle Teil kam nicht zu kurz.
Musici legten ihre Klangteppiche aus, Künstler zeigten ihre Werke.
Ein schönes Highlight für uns speziell war die Steampunk-Musikband „IRXN”, die genau gegenüber von uns mit ihrem Hard Folk knapp vier Stunden nicht nur uns, sondern auch alle Anwesenden einheizte.
Auch wir Steampunks waren geladen.
Wir – Sabine Edelfrau von Syntronica, die Kurpfälzische Perlenhexe, Kurt Freiherr zu Lippe und Dietmar Edelherr von Syntronica – waren präsent.
Die Perlenhexe und der Freiherr boten von der Perlenhexe selbst gefertigte Schmuckstücke und Schmücker an.
„Kurpfälzische Perlenhexe – Schmuck und Accessoires für Zeitreisende“
In unbeobachteten Augenblicken fliegt die Perlenhexe mit ihrem Hexenbesen auf Zeitreise durch ihren Zeitreisespiegel. Während ihrer Zeitreisen geht sie auf der Jagd nach Perlen, Juwelen und Edelsteine.
Zurück in ihrer Heimatzeit verarbeitet sie die Beute zu Schmuckstücken.
Sabine und Dietmar Edelleute von Syntronica, Inhaberin und Inhaber des Zeitreisebüros Chrono.Tours, konnten viele Kundinnen und Kunden für Zeitreisen und Zeitkreuzfahrten gewinnen und sind trotz schleppendem Samstag sehr zufrieden.
Für Damen war besonders die Fahrt von Bertha Benz und ihren Söhnen Eugen und Richard mit der „pferdelosen Kutsche” ihres Mannes sehr interessant.
Bertha Benz war der erste Mensch, der / die ein Auto gefahren hat, also die erste Autofahrerin der Welt.
Sie hatte Geld in die Erfindung ihres Mannes gesteckt und war es leid, dass dieser immer und immer nur an dem „Ding”, das irgendwann „Automobil” genannt wurde, herumtüftelte und sich nicht traute, eine Probefahrt zu machen.
So begann sie ihre Fahrt von Pforzheim nach Mannheim und zurück, um den Beweis anzutreten, dass die Erfindung ihres Mannes alltagstauglich war.
Hinter jedem starken Mann steht eine starke Frau, was man bei Familie Benz nicht unbedingt behaupten kann. Es war eher andersherum.
Das Wichtigste sind allerdings die geknüpften sozialen Kontakte.
Wir danken dem Veranstalter „MK Events” für die sehr gute Organisation und die Betreuung während des Mittelaltermarktes!
Der nächste Mittelaltermarkt in Sindelfingen findet aller Voraussicht nach vom
6. September bis zum 8. September 2024 statt.
Näheres wird in Kürze bekannt gegeben.
Nebenbei bemerkt:
Im Vorfeld des Mittelaltermarktes hatte es wieder Querelen wegen angeblichen Lärm durch Bewohner der Altstadt gegeben. Ein Bewohner machte Stimmung, dass er nicht wolle, dass nahe seines Hauses Musik aufgeführt werde. Ein Mitglied des Veranstaltungsteams sagte, dass dies nicht so vorgesehen sei und lud ihn ein, zusammen über den Mittelaltermarkt zu gehen.
Der Bewohner sagte, dies gehe nicht, weil er mehrere Tage, inklusive des Mittelalter-Wochenendes, außerhalb Sindelfingens im Urlaub sei.
Die „Sindelfinger Zeitung / Böblinger Zeitung” (SZBZ) hat über unsere Anwesenheit beim Mittelaltermarkt Sindelfingen, 8. – 10. September 2023, berichtet.
Artikel von Isabell Gospodarczyk
Bild von Annette Nüßler
Zur SZBZ geht es hier.
Vielen Dank!

Sindelfingen. Menschen in langen Gewändern und Klänge aus längst vergangenen Jahrhunderten – am zweiten Septemberwochenende wird die Sindelfinger Altstadt ins Mittelalter zurückkatapultiert. Und mittendrin: Dietmar Schneidewind und seine Frau Sabine, gekleidet allerdings im viktorianischen Stil.
Wie das zusammenpasst?
„Ich bin Zeitreisender“, sagt der 58-Jährige aus Böblingen, „ich reise durch die Zeit.“
Dietmar Schneidewind schlüpft auf Veranstaltungen in seine Rolle. Sobald er seine Weste überstreift, ist er der Edelherr von Syntronica. Sein Charakter stammt aus der viktorianischen Zeit. Die Geschichte dahinter: „Eigentlich kommen ich, Edelherr von Syntronica, und meine Frau Sabine, Edelfrau von Syntronica, aus dem Mittelalter. Geboren sind wir im Jahr 1365 und 1367, haben uns dann kennengelernt und geheiratet. An unserem zehnten Hochzeitstag sind wir ausgeritten, kamen in einer Burg in ein Gemetzel. Eine Explosion im Zeitgefüge hat uns das Leben gerettet: Gelandet sind wir im 500 Jahre in der Zukunft liegenden viktorianischen Zeitalter.“
Steampunk: Zahnräder und Zeitmaschine
Das ist das 19. Jahrhundert, genauer: 1867.
Doch nicht so, wie es in Geschichtsbüchern niedergeschrieben ist. Im Universum von Dietmar Schneidewind, oder besser gesagt, Edelherr von Syntronica, sind die Geschichten des französischen Schriftstellers Jules Verne zum Leben erwacht: Autos rollen durch die Straßen, mit Dampf betrieben. Die Mechanik ist überall präsent, mit verschnörkelten Details und vielen Zahnrädern. Auch „Die Zeitmaschine“, das bekannte Buch von H. G. Wells, gehört in dieses Universum. Erfindungen, die es nie gab, kommen auf den Markt. Diese Zeit, die so eigentlich nie existiert hat, nennt sich Steampunk.
Die beiden leben sich gut ein im 19. Jahrhundert, tauschen ihre Kleidung aus dem Mittelalter gegen Frack und glockenartige Kleider. Doch irgendwann packt sie der Gedanke, durch die Zeit zu reisen.
Und das tut das Ehepaar.
Dieses Wochenende reisen sie zurück in ihre eigentliche Zeit, das Mittelalter. Ihre Kleidung bleibt die aus dem 19. Jahrhundert, mit Details wie einer Schutzbrille, die zum Zeitreisen benötigt wird.
Auf dem Mittelaltermarkt in Sindelfingen verkaufen sie Zeitreisen.
Wie das aussieht, erklärt Dietmar Schneidewind, der Chef des Zeitreisebüros „Chrono.Tours“: „Leute kommen zu uns und kaufen eine Zeitreise. Dann stellt man sich vor: Es ist der 5. August 1888. Wir sitzen auf einer Bank zwischen Pforzheim und Mannheim. Und an uns düst Bertha Benz vorbei – der erste Mensch, der eine längere Strecke mit dem Auto zurücklegt. Sie gilt damit als die erste Autofahrerin überhaupt.“
Auf dem Mittelaltermarkt sind Dietmar und Sabine Schneidewind jetzt zum zweiten Mal dabei. Das Ehepaar ist auf Veranstaltungen in ganz Deutschland dabei. „Man kennt uns mittlerweile“, so Dietmar Schneidewind.
Die Menschen reagieren meistens positiv, wenn sie den Edelherrn von Syntronica und seine Frau sehen, erzählt Dietmar Schneidewind: „Wir sind nun mal besonders gekleidet. Darauf sprechen uns die Leute an und sagen: Das ist genial, was wir hier machen.“ Manchmal gibt es aber auch unangenehme Situationen, doch die sind äußerst selten. „Sagen wir mal so: Es gibt immer Neider oder Menschen, die sich aufspielen müssen. Mich beeinflusst das nicht. Ich habe genug Selbstbewusstsein“, so der 58-Jährige.
Journalist und Fotograf im „echten“ Leben
Nach den Veranstaltungen legt er mit seiner Zeitreisenden-Kleidung auch seine Rolle ab. Dann ist er wieder Dietmar Schneidewind. Er ist Fotograf und Journalist.
Bald fängt er in einem Bildungsinstitut in Sindelfingen als IT-Ausbilder an. Denn eigentlich ist er Informatiker.
Der geborene Münsterländer hat in Nordrhein-Westfalen Informatik studiert.
Nach Baden-Württemberg kam er, weil eine Firma in Dettenhausen ihn abgeworben hat.
Nebenbei hat er Journalismus studiert. Einen Hang zum Fotografieren hatte er bereits in der Schulzeit: Dort war er in einer Foto-AG und legte sich mit 14 Jahren seine erste Spiegelreflexkamera zu.
Per Zufall kam er zur Steampunk-Szene.
2017 bat ihn ein DJ, bei einem Event im Schloss Monrepos in Ludwigsburg zu fotografieren. „Das war genial: 150 Leute in viktorianischer Kleidung tummelten sich da. Dafür haben meine Frau und ich uns auch ähnlich angezogen. Dann wurden wir wieder eingeladen – und ich wurde infiziert“, blickt Dietmar Schneidewind zurück.
Und das hält bis heute. Ein Ende ist nicht abzusehen. Die nächste Veranstaltung steht bereits vor der Tür: Im Oktober geht’s zurück in die Römerzeit im Römischen Freilichtmuseum in Hechingen-Stein.
Dietmar Schneidewind kann man auf dem Mittelaltermarkt in der Planiestraße gegenüber vom Röhm antreffen.

R I C H T I G S T E L L U N G
Wir sind KEINE Reichsbürger und auch KEINE vom rechten politischen Rand.
Wir haben feststellen müssen, dass diese Lügen über uns immer noch von zwei Personen forciert und gegen uns benutzt werden.
Auf der Annotopia in Bad Mergentheim wurden diese Lügen von zwei Personen wieder verbreitet.
Wir haben dies von mehreren Personen erfahren, die auch sagten, dies würde schon seit mehr als fünf Jahren von den Personen über uns verbreitet.
Wir fordern beide auf, dies zu unterlassen und ihren „Irrtum“ zuzugeben.
Diese beiden Lügner und Denunzianten mögen unseren Ruf in öffentlichen Postings wieder herstellen.
Dazu ist es aber notwendig, dass man uns auch bei Facebook wieder entblockiert.
Wir hoffen auf deren / Eure Vernunft.
Gerne können die Angesprochenen über das folgende Kommentar-Formular Ihre Entschuldigung einreichen.
Wir werden diese dann auch hier veröffentlichen.
Damit wäre die Sache für uns vom Tisch.
Stellungnahme zu „Wir sind KEINE Reichsbürger”
Ich habe, auf Grund eines missverständlichen Vorkommnisses bei einem Auftritt der Eheleute Sabine und Dietmar Schneidewind beim Nordbadischen Stеampunk-Picknick 2019 in Karlsruhe (dessen Schirmherr ich war) Aussagen über beide hinsichtlich ihrer politischen Orientierung getätigt, die deutlich überspitzt waren und in der Sache nicht haltbar sind. Ich habe mich in einem ausgiebigen Telefonat davon überzeugen können, dass beide mit beiden Beinen fest auf dem Boden unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen.
Leider habe ich es verabsäumt, Dietmar und Sabine noch im Laufe der genannten Veranstaltung auf das Vorkommnis anzusprechen, sondern lediglich mit dem Veranstalter gesprochen, was jedoch nicht zur Aufklärung des Sachverhaltes beitrug.
Ich bedauere diese Aussagen und werde sie selbstverständlich nicht wieder treffen.
Ich wünsche Herrn und Frau Schneidewind für die Zukunft alles Gute!
Peter .…
Pf…, 05.09.2023
Lieber Peter!
Vielen Dank für Deine Stellungnahme!
Deinen Vorschlag für den Termin mit dem Versöhnungsfoto am 7. Oktober 2023 halten wir fest.
Die Sache ist hiermit für Dich vom Tisch und vergessen.
Mit zeitreisenden Grüßen
Sabine und Dietmar Schneidewind
Da die andere Person meinte, sie müsse sich aufs hohe Ross setzen und sich „moralisch” über uns stellen, wird sie sich den juristischen Konsequenzen bewusst werden müssen.
In ihrer Welt sind wir nämlich die Denunzianten, weil wir uns gegen die Anschuldigungen gewehrt haben.
Obwohl wir mit ihr in einem Chat schrieben, sie könne ja revidieren, dass sie uns als Reichsbürger ansieht, beschuldigte sie uns als Denunzianten, weil wir gesagt hätten, sie würde lügen.
Sie war in keinster Weise bereit, die Querelen beizulegen, sondern blockierte uns einfach, damit sie uns nicht mehr im Chat sehen konnte. Wir hatten nicht die Chance, auf ihre Anschuldigungen uns gegenüber zu antworten, da wir sehr schnell blockiert wurden.
Verkehrte Welt!

Vom 8. bis 10. September 2023 ist unser fiktives Zeitreisebüro Chrono.Tours wieder beim Mittelalter‑, Steampunk‑ und Fantasy-Markt in Sindelfingen vertreten.
Dieser findet in der Sindelfinger Altstadt statt.
Diesmal ist Chrono.Tours mit Freunden dabei.
Wir sind zu finden auf der Planiestraße, etwas höher als der Marktplatz.

„Ich kann Euch die Lizenz auch wieder entziehen”, sagte der „Beamte”, als wir mit jemandem im Gespräch waren.
Jemand war zu uns gekommen, zu Chrono.Tours, um sich zu erkundigen, worum es sich bei uns handelt.
Die Personen mit den komischen Hüten und der Kleidung aus längst vergangener Zeit erklärten, dass Chrono.Tours ein Zeitreisebüro sei.
Im Gegensatz zu einem „normalen” Reisebüro bereisen wir nicht andere Länder, sondern fliegen durch die Zeit zum Beispiel ins alte Ägypten, ein paar hundert Jahre vor Christi Geburt, oder zur Unterzeichnung der Urkunde zum Westfälischen Frieden (1648) und viele geschichtliche Ereignisse mehr.
Dazu benutzen wir sogenannte Zeitschiffe, mit denen man durch die Zeit reisen kann. Im Prinzip sind dies Zeitmaschinen, in denen Passagiere Platz nehmen können.
Das fand der Mann ganz toll und war begeistert von unserer Kreativität.
Der „Beamte”, der seinen Tisch neben uns hatte, schaute genau, was wir machten und sagten.
Zeitreisen sind ein Teil der Steampunk-Kultur.
Das ist natürlich Fantasie.
Man malt sich einfach aus, was passiert wäre, wenn Jules Vernes Visionen wahr geworden wären. Dazu kommt noch das Buch „Die Zeitmaschine” von H.G. Wells.
Man nimmt an, dass die Kleidung – Stichwort: Mode – geblieben wäre, wie sie zur Viktorianischen Zeit (ca. 1860 – 1900) aussah. Deswegen kleiden sich Steampunks zum überwiegenden Teil im „viktorianischen Stil” oder daran angelehnt. Hinzu kommen futuristisch anmutende Geräte, Maschinen oder Waffen, die so aussehen, als stammten sie aus der Vergangenheit, denn sie sind verschnörkelt und mit Zahnrädern besetzt. Sie müssen ja in die Viktorianische Zeit passen.
Es gibt auch sogenannte „Zeitreisepässe”, die ähnlich wie ein Poesiealbum aufgebaut sind. Dort hinein werden Marken und Visa geklebt von Picknicks und Veranstaltungen, die man besucht hat.
Die Marke oder das Visum bestätigt, dass die Zeitreise „legal” war.
Dafür sind in der Regel die „Beamten” da. Von ihnen bekommt man auch einen „offiziellen” Stempel zur Marke.
Es ist zwar ein Spiel und Fantasie, aber es muss eben alles seine Richtigkeit haben.
Wir erzählten der Person, die vor unserem reichlich dekorierten Tisch stand, wie eine Zeitreise abläuft und dass der „Mann vom Amt” theoretisch kontrollieren würde, ob alles in Ordnung wäre und dass sie von ihm einen „Zeitreisepass” bekommen könnten, wenn sie möchten.
Dieser meinte, dass er unserem Zeitreisebüro auch die Lizenz entziehen könnte.
Dieses sogenannte „Amt”, zu dem der „Beamte” gehört, entstammt ein paar Romanen aus dem „Fantasy-Genre”. Ein paar Leute haben sich mit der Autorin zusammengesetzt und haben die Sache mit den Marken erkoren. Dies ist aber nur ein kleiner Teil des Romans.
Die Idee – Stichwort: Poesiealbum – wurde dankend von den Steampunks angenommen.
Man muss dazu wissen, dass die Steampunk-Kultur um 1980 entstand, die Sache mit den „Zeitreisepässen” gegen 2014.
Manche Ausrichter von Picknicks, Treffen, Stammtischen und diversen Veranstaltungen geben auch Marken und Visa aus, weil es ihnen Spaß macht und den Teilnehmern auch.
Dazu kommen noch die Marken vom „Amt”.
Dies ist den „Beamten” ein Dorn im Auge, obwohl die Autorin der Romane – und Erfinderin des „Amts” – eindeutig sagt, dass jeder in seinen Zeitreisepass kleben könne, was er wolle.
Dies teilte sie uns persönlich in einem Gespräch mit.
Man muss dazu sagen, dass niemand das sogenannte „Amt” dazu berufen (oder legitimiert) hat, dies zu tun.
Manche „Beamte” spielen sich auch auf wie „Anstandspäpste” auf Mittelaltermärkten und meinen, sie hätte Befehlsbefugnisse anderen gegenüber.
Wir haben das Zeitreisebüro Chrono.Tours ersonnen, weil wir uns vorgestellt haben, dass es auch Tourismus in andere Zeiten geben könnte, wenn die Technik der Zeitreisen vorhanden wäre.
Wir haben Reisekataloge, wo man hinfliegen kann, und verteilen diese. Wir erzählen Geschichten dazu und haben immer eine sehr gute Resonanz bekommen.
Wir waren mit Chrono.Tours auch auf der „Comic Con Stuttgart 2021″ vertreten und hatten einen riesigen Erfolg.
Nun meinte also ein „Beamter”, er könne uns die Lizenz entziehen.
Welche Lizenz?
Das sogenannte „Amt” hat uns keine erteilt, weil es kein echtes „Amt” ist und wir erkennen es auch nicht wirklich an. Alles ist nur ein Spiel und Fantasie.
Wir sind Inhaber der Marken- und Patentrechte auf Chrono.Tours.
„Chrono.Tours“ sowie „Chrono-Tours“ in diesen Schreibweisen und Buchstabenfolgen, inklusive der Symbole und Logos, sind eingetragene Markennamen beziehungsweise Schutzmarken beim Deutschen Patent‑ und Markenamt (DPMA).
Chrono.Tours und alles, was dazu gehört, haben wir eigenständig entwickelt. Anfangs war alles noch sehr holperig, aber man lernt schnell dazu.
Nun ist Chrono.Tours eine Domäne.
Was wollte uns der „Beamte” also mitteilen?
Nichts!
Er hat wohl nicht begriffen, worum es geht.

Wie auch in den vergangenen Jahren findet Anfang Juli wieder das
Steampunk-Picknick in der Villa Rustica
statt.
Villa Rustica, Hechingen-Stein
Eichwäldle, Hechingen (Alternativ: Römerstr. 42 – gegenüber davon einbiegen)
„Zu unserem kleinen, aber feinen, Jubiläums-Picknick in die Villa Rustica laden wir ganz herzlich Mitglieder aller Epochen in (deren) Gewandung ein”, sagt Sabine Edelfrau von Syntronica, die zusammen mit ihrem Ehegatten Dietmar Edelherr von Syntronica als Gastgeber das Picknick ausrichtet, „Seien Sie mit dabei! Lassen Sie sich von exklusiven Gästen und Überraschungen verzaubern!”
Das Picknick beginnt am 1.7.2023 ab 14 Uhr und geht bis geplant 17 Uhr.

Zu Weihnachten 2022 haben wir eine Sofortbildkamera geschenkt bekommen.
Diese Bilder haben wir nun in ein Online-Fotoalbum zusammengefasst.
Warum Sofortbilder in der heutigen digitalen Zeit?
Die Faszination, die dahinter steckt, ist die, dass Sofortbilder nicht immer perfekt werden und manchmal auch überhaupt nicht wirken.
Ab und zu kann man die Bilder einfach wegwerfen, weil sie nichts geworden sind.
Sofortbildkameras liefern keine perfekten Bilder wie eine Spiegelreflexkamera oder eine Smartphonekamera, sondern sind sehr einfach gehalten.
Auch wenn man sich Mühe gibt, kann das Ergebnis nichts geworden sein.
Der Reiz ist aber auch, dass die Bilder, die aus dem Schacht der Kamera kommen, sich langsam innerhalb von knapp 90 Sekunden entwickeln.
Man kann zuschauen, wie die Fotos sich von weißem, blanken „Papier” in etwas Buntes verwandeln.
Das ist sehr interessant.
Erst dann sieht man das entwickelte Foto, also das Ergebnis.

Die „Comic Con” und die „Messe Stuttgart” haben uns freundlicherweise ein Interview zur Verfügung gestellt, das heute, Donnerstag, den 22.9.2022, veröffentlicht wurde.
Dort geht es darum, wie sich unser Stand, den wir auf der „Comic Con Stuttgart” betreiben, gestaltet und was wir genau machen.
Vielen Dank!
Mit Steampunks auf Zeitreise
Zeitreisebüro Chrono.Tours entführt Besucherinnen und Besucher der Comic Con Stuttgart in vergangene Welten
Sie nennen sich Steampunks und betreiben das Reisebüro Chrono.Tours, das Zeitreisen zu besonderen Ereignissen in der Geschichte anbietet. Was sie an diesem Genre fasziniert, erzählen Sabine Edelfrau von Syntronica und Dietmar Edelherr von Syntronica im Gespräch mit Axel Recht. Auf der CCON | Comic Con Stuttgart (CCON) ist das Steampunk-Paar mit seinem Zeitreisebüro im L‑Bank-Forum Halle 1 zu finden.
Wohin führte Sie Ihre letzte Zeitreise und warum gerade dorthin?
Sabine Edelfrau von Syntronica: Zur ersten Erdölbohrung der Welt. Ich wollte wissen, wo sie eigentlich stattgefunden hat. Auf jeden Fall nicht in Nordamerika, wie die meisten glauben, sondern hier in Deutschland. Ich machte mich also mit unserem Luftschiff auf in das Jahr 1858 nach Wieze in die Lüneburger Heide. Dort wurde ich Zeugin, wie sich die Erde öffnete und das schwarze Gold geradezu in die Luft schoss. Prof. Konrad Hunäus war damals auf der Suche nach der erhofften Braunkohle in der Tiefe „nur“ auf Erdöl gestoßen. So ging diese unbeabsichtigte, aber erfolgreiche Bohrung nach Erdöl weltweit in die Geschichte ein.
Dietmar Edelherr von Syntronica: Ich befand mich auf einer Zeitreise zur Krönung Karl des Großen am 25. Dezember im Jahr 800. Dies interessierte mich deswegen, weil es der Wiedereinsetzung eines römischen Kaisers wie in der Antike gleichkam. Karl regierte von Aachen aus und die Edelfrau von Syntronica stammt ja aus Aachen. Außerdem wollte ich mir gern den Petersdom in Rom anschauen, wo Karl zum Kaiser gekrönt wurde.
Wie und wann sind Sie zu diesem Hobby gekommen, gab es einen besonderen Anlass?
Sabine Edelfrau von Syntronica: Vor fünf Jahren hat mich ein DJ via Facebook als Fotografin zu einem Steampunk-Picknick eingeladen. In der Einladung stand, dass man stilecht gekleidet kommen sollte. Also begann ich zu recherchieren, wie man sich für einen solchen Anlass kleidet. Ich war leicht überfordert und so suchte ich damals in „Karnevalsläden“ nach einer passenden Bekleidung. Nachdem ich mein Outfit gefunden hatte, ging ich, ausgestattet mit Picknickdecke und Picknickkorb zum Schloss Monrepos. Als ich dort ankam, staunte ich nicht schlecht. Auf der Wiese saßen Herren im edlen Zwirn und mit Zylinder sowie die Damen in feinster Spitze. Alle saßen auf Picknickdecken oder an kleinen Tischen und zelebrierten ihre mitgebrachten Speisen und Getränke. Kleine Törtchen standen auf Etageren und man speiste auf wertvollem Porzellan. Ein dampfgetriebenes Grammophon spielte wunderbare Musik und wir tauchten fasziniert ein in die Welt des Schriftstellers Jules Verne.
Dietmar Edelherr von Syntronica: Bei mir war es im Prinzip ganz ähnlich. Derselbe DJ machte mich darauf aufmerksam, dass ein Steampunk-Picknick am Schloss Monrepos in Ludwigsburg stattfände. Er meinte, das wäre doch bestimmt etwas für mich als Fotografen. Darauf zog ich mich in etwa so an, wie ich mir Steampunks vorstellte. Ich wurde freudig aufgenommen und, obwohl ich eher ein Karnevalskostüm trug, zu weiteren Events eingeladen. So wuchsen meine Frau und ich in die „Community“ hinein. Wir wurden quasi vom Steampunk-Virus „infiziert“.
Was hat Sie gerade am Thema Steampunk fasziniert?
Sabine Edelfrau von Syntronica: Es ist wie Eintauchen in eine respektvolle höfliche Szene, die Werte aus einer längst vergangenen Zeit auslebt. Dann die individuelle Gestaltung der Gewandung sowie die kreative Umsetzung von dampfbetriebenen Maschinen. Das Ausleben der eigenen Phantasie und das Erschaffen von etwas Neuem, was mit dieser Zeit, dem ausgehenden 19. Jahrhundert (Industrialisierung und Aufbruchstimmung), zu tun hat.
Dietmar Edelherr von Syntronica: Gerade die Form, wie miteinander umgegangen wird, hat mich fasziniert. Wir nennen es immer „Höflichkeit und Dampftechnologie“. Die Steampunks haben Respekt voreinander und benehmen sich sehr kultiviert. Was für mich sehr fasziniert, ist deren Kreativität. Einmal sind es die Objekte, die manche Gleichgesinnten basteln, wie mit Dampf betriebene Kaffeemaschinen, oder auch die Gewandung und die Accessoires.
Stellen Sie ihre Gewandungen selbst her und falls ja, was sind die Herausforderungen dabei?
Sabine Edelfrau von Syntronica: Also ich style meine Kleidung um. Ich besorge mir beispielsweise in Maastricht oder Roermond passende Kleidung, die meinen Vorstellungen entspricht und dekoriere sie mit Elementen wie Zahnräder, Schlüssel und Uhren.
Dietmar Edelherr von Syntronica: Zudem kennen wir einen Hutmacher, der für uns Hüte nach unseren Vorstellungen gestaltet.
Haben Sie eine / mehrere Lieblingsfiguren in der Literatur / Comics / Film etc., an denen Sie sich orientieren und beeinflussen lassen oder kreieren Sie Ihre eigenen Charaktere?
Sabine Edelfrau von Syntronica: Unsere Charaktere, die wir spielen, basieren auf unserer eigenen Kreativität. Wir lesen viel, wie die Geschichten von Jules Verne oder generell Literatur, die im Viktorianischen Zeitalter (ca. 1830 bis 1901) spielt. So wissen wir auch, wie damals interagiert wurde.
Dietmar Edelherr von Syntronica: Zudem recherchieren wir sehr genau, wenn wir zu einem geschichtlichen Ereignis eine Zeitreise anbieten, um keine Fehler zu machen.
Was werden wir von Ihnen auf der Comic Con in Stuttgart erwarten können?
Sabine Edelfrau von Syntronica: Auf der Comic Con entführen wir die Besucherinnen und Besucher auf faszinierenden Reisen. Wir erklären Ihnen detailreich, wie eine Zeitreise vonstattengeht. Im Vorjahr waren wir auch schon mit einem Stand da und haben die Besucher intensiv mitgenommen. Es ging so weit, dass manche wirklich geglaubt haben, dass eine Reise in die Vergangenheit funktioniert.
Was kann man sich konkret unter dem Angebot von Chrono.Tours vorstellen?
Dietmar Edelherr von Syntronica: Chrono.Tours bietet Zeitreisen zu unterschiedlichen geschichtlichen Ereignissen an. Natürlich nicht real, sondern als „Kopfkino“. Wir erzählen den potenziellen „Kunden“, wie eine Zeitreise aussehen könnte. Geben ihnen Details, beschreiben die Orte und vieles mehr. Wir sind dabei so glaubwürdig, dass wir gefragt wurden, ob die Zeitreise schon stattfände.
Sabine Edelfrau von Syntronica: Am 25. Dezember 2021 überlegten wir uns, dass man eine Reise zur Krönung Karls des Großen machen könne. Eigentlich wäre Irene von Byzanz die Kaiserin geworden, doch die katholische Kirche akzeptierte keine Frau in der Militärführung, also ging die Kaiserkrone an Karl. Wenn wir nun eine Reisegruppe haben, in der Frauen sind, kann es durchaus passieren, dass diese ihren Unmut über die fehlende Emanzipation kundtun. Dies müssen wir versuchen zu verhindern, da es theoretisch zu „Querelen“ mit den Menschen aus der Ziel-Zeit kommen könnte. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, ganz oben das Geschehen von der Empore hinter eine Glasscheibe aus zu beobachten.
Welche Tipps haben Sie für angehende Steampunks?
Dietmar Edelherr von Syntronica: Man sollte sich schon eingehend mit dem Thema befassen. Und dann der Kreativität absolut freien Lauf lassen. Die Steampunks sind offen für Ideen. Im Zweifel ansonsten einfach fragen. Wir beißen nicht.
Weiterführendes:
- Messe Stuttgart
- Comic Con Germany