Deutsch

Voriges Jahr, am 27.1.2020, wurde der erste Corona-Infizierte in Deutschland identifiziert und verifiziert. Es war ein Mann aus Bayern, der auf einem Seminar mit einer chinesischen Kollegin war und sich bei ihr angesteckt hatte.
Laut der behandelnden Ärztin war diese Krankheit neuartig, da man infiziert und infektiös sein konnte, ohne Symptome zu zeigen.
Der Ärztin wurde leider erst nicht geglaubt.
Seitdem ist ein Jahr ins Land beziehungsweise in die Welt gezogen.
Die traurige Bilanz ist, dass weltweit fast hundertmillionen erkrankt und mehr als zweimillionen Menschen leider an Corona (Covid-19) verstorben sind.
In Deutschland sind es circa 2.1 millionen Infizierte und etwas mehr als 53 000 Tote.
Am 11.3.2020 rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Pandemie aus, was bedeutet, dass die Seuche sich über die ganze Welt unkontrolliert ausbreitetet.
Etwas ein Dreivierteljahr danach sind endlich Impfstoffe verfügbar und viele Menschen sind schon geimpft.
Ein Licht am Ende des Tunnels ist zu sehen.
Was in dieser Zeit alles passiert ist!
Meine Gattin und ich waren im Februar vorigen Jahres auf der Intergastra, der internationalen Gastronomiemesse, in Stuttgart, als noch niemand wirklich die Krankheit ernstnahm. Es hieß, sie sei weit weg, obwohl manche Koch-Teams aus Asien zu Hause blieben, weil es bei ihnen Infizierte gab oder sie noch oder schon wieder in Quarantäne waren.
Am Wochenende wurden dann vorsorglich Automaten mit Desinfektionsmittel aufgestellt, mehr allerdings pro forma.
Bei der Kochmeisterschaft feierten wir mit Niederländern, Thailändern, Schweden und vielen anderen mehr.
Überall war ausgelassene Stimmung.
Dann wurde es ernster.
Die Zahlen in Deutschland stiegen langsam, aber stetig an. Als es knapp 27 000 Infizierte gab, wurde der erste sogenannte „Lockdown” initiiert.
Kurz vorher dachte noch niemand daran, beim Einkaufen eine Maske zu tragen.
Zu der Zeit gab es „Schlachten“ um Toilettenpapier.
Abstand wurde eingehalten, wenn es ging.
Im Sommer flachten die Zahlen der Neuinfizierten ab beziehungsweise hielten sich auf niedrigem Niveau, was auch durch die Maskenpflicht geschuldet war.
Niemanden überraschte wirklich, dass sie nach dem Sommer wieder stiegen.
Im Herbst und jetzt über den Winter kam es dann zum Fiasko. Es gab Tage, da waren die Neuinfektionen höher als die Insgesamtinfizierten im Frühjahr, als der erste „Lockdown“ kam.
In den Medien wurde die Pandemie Anfang 2020 zwar als schlimm bezeichnet, doch die Politiker spielten sie erstmal herunter.
Ich muss zugeben, dass meine Gattin und ich sie auch erst für harmlos hielten. Irgendwann kam aber das Erwachen. Leider!
Meine Gattin und ich tragen Masken und halten Abstand, vermeiden Treffen und viele Menschenaufläufe.
Wir sind nicht erkrankt.
Vorige Woche bekam ich die Impfung gegen Corona (Covid-19), weil ich an einem Arbeitsplatz tätig bin, der hoch-aerosol- und virus-behaftet ist.
Meine Gattin bekommt ihre Impfung Mitte dieser Woche. Die zweite Impfung, also die Folgeimpfung, bekommen wir Anfang und Mitte Februar.
Innerhalb der „Pandemie-Zeit“ häuften sich sogenannte Fake-News, also wissentlich gestreute Falschmeldungen.
Während Anfang 2020 noch gesagt wurde, dass die Regierung die Krankheit nicht ernstnähme – Überschrift: „Frau Merkel, diese 1000 Corona-Toten gehen auf Ihr Konto.“ – veränderten sich die Hetzkampagnen in genau das Gegenteil.
Es wurde gegen die Regierung gehetzt, dass sie es übertriebe mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und vieles mehr.
Das war schon seltsam, denn genau die gleichen Medien postulierten genau das Gegenteil als noch vor ein paar Wochen.
Gepaart mit Hetze, Fake-News und angeblich wissenschaftlichen Erkenntnissen, die nicht empirisch verifiziert wurden oder Blablabla und Lügen waren, wurde behauptet, die Pandemie wäre nicht so schlimm.
Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wurden als falsch und überzogen dargestellt. Immer wieder gossen die gleichen Personen die altbekannten und schon falsifizierten Nachrichten von Neuem auf.
Dazu kam die Unzufriedenheit vieler Unternehmer und Privatpersonen, bei denen auch sehr oft nur die eigene Lage im Fokus stand und nicht auf das große Ganze gesehen wurde.
Auch dass Rechtspopulisten „Leugnern“ und Lügnern eine Plattform boten, war schlimm.
Momentan konzentrieren sich die Fake-News auf das Impfen.
Kurios ist übrigens die Berichterstattung eines auch in Deutschland bekannten in Russland beheimateten Fernsehsenders.
Als in Russland der Impfstoff „Sputnik 4“ zugelassen und verimpft wurde, gab es Lobeshymnen auf die Forscher und in deren Berichterstattung gab es keine negativen Stimmen aus der Bevölkerung. In Russland scheint es keine Impfgegner zu geben.
Nach ein paar Wochen schimpft genau die gleiche Mediengesellschaft über das Impfen in Deutschland wie die Kesselflicker. Es werden Horrorszenarien gemalt, die in den Mad-Max-Filmen nicht besser hätten sein können. Impfnebenwirkungen werden hochstilisiert und massiv übertrieben.
Es wird geschwafelt von „Genmanipulation“ und „Genozid“ durchs Impfen und dergleichen mehr. Man verbreitet schon längst bewiesene Falschdarstellungen als „neue Erkenntnisse” zum Selbstzweck, nur um hetzen zu können, mehr nicht.
Was mich sehr bedrückt hat, ist, dass ich wie viele Andere erkennen musste, in welchem egoistischen und egozentrischen „System“ wird leben.
Jeder meint, die Welt sei seine Bühne.
Anstatt sich an die Maskenpflicht zu halten, um andere zu schützen, kämpft man nur um die Abschaffung, um sich selbst nicht verbiegen zu müssen. Man klammert sich, auch wissentlich, an Halbwahrheiten und Lügen und verbreitet diese, um bloß nicht Einschnitte hinnehmen zu müssen. Man sieht um sich herum nicht die anderen Menschen, die stellenweise schwer leiden.
Alles nur, weil man seine egoistischen „Freiheiten“ nicht für eine kurze Zeit für Andere opfern will. Dazu koaliert man auch mit Rechtspopulisten und Hetzern. Nur das eigene Bedürfnis und das eigene Ziel ist wichtig.
Die Pandemie hat gezeigt, in welcher „Welt“ viele von uns leben.
Dazu kommt noch die selbstverursachte Bildungsmisere.
Lehrer sind kaum bereit, digitalen Unterricht zu machen und kopieren lieber Papierblätter mit Aufgaben und verschicken diese an Schüler und sammeln diese wieder wie normale Hausaufgaben ein.
KITA-Mitarbeiter suhlen sich in Weltuntergangsszenarien, anstatt über ihren eigenen Schatten zu springen.
Über den Winter wird mit den Kindern Schlitten gefahren. Dazu treffen sich viele Familien, als wenn es keine Pandemie gäbe. Der Tenor scheint wohl zu sein, man kenne sich ja und Bekannte steckten sich nicht gegenseitig an.
Dies sind übrigens die Gleichen, die sich dagegen aussprechen, dass Schulen, Kindergärten und ähnliches wieder öffnen dürfen, weil die Infektiosität in den Räumen zu hoch sei.
Dann kam Ende Dezember die Impfung dran.
Während vornehmlich in Altenheimen geimpft wird, läuft parallel auch die Akquirierung der Personengruppen über 80, sowie Krankenhaus- und Pflegepersonal, aus der Gruppe, die viel Kontakt mit Infizierten haben.
Leider glänzten auch hier wieder die Egoisten, wie hier schon berichtet wurde. Mitarbeiter aus Krankenhausverwaltungen, die noch kein Anrecht auf eine Impfung haben, haben sich Impfungen erschlichen und feiern sich groß. Durch Aufdeckungen und Kommunikation mit zum Beispiel dem baden-württembergischen Sozialminister, der auch den Gesundheitsbereich abdeckt, kommt dem zumindest ein Riegel, wenn auch noch ein kleiner, vorgeschoben werden.
Unzufriedenheit hat auch die Beschaffungslogistik der Bundesregierung geschürt. Aber auch die EU hat sich nicht gerade, vorsichtig ausgedrückt, hervorgetan, was vernünftige Beschaffung angeht.
BioNTech/Pfizer, Moderna und nun auch AstraZeneca können nicht soviel produzieren, wie sie erst behauptet haben.
BioNTech/Pfizer hatte sich zudem bei der Bundesregierung beschwert, dass aus einer Ampulle statt fünf nun sechs Dosen gezogen wurden. Das Unternehmen fordert nun Nachverhandlungen, da nicht mit ihnen abgesprochen war, dass mehr – in diesem Fall zwanzig Prozent – aus einer Lieferung herausgeholt würde. Dass zu wenig Impfdosen geliefert wurden, interessiert dieses Unternehmen in keinster Weise.
Pures Kapitalinteresse gegen Verantwortung!
Die Pandemie hat uns gezeigt, woran wir gesellschaftlich und psycho-soziologisch wirklich arbeiten müssen.

Seit Ende vorigen Jahres wird in Deutschland gegen das Corona-Virus geimpft. Laut der Liste der Ständigen Impfkommission – STIKO-Liste – gibt es ganz klare Regeln, wer wann geimpft wird. Leider setzen sich manche Leute darüber weg und manipulieren, dass sie früher dran kommen.
So geschehen in einem bekannten Krankenhaus.
Personal in Notaufnahmen und Fieberambulanzen sowie Intensiv- und Coronastationen stehen oben auf der Prioritätenliste.
Diese haben besonders viele Kontakte mit potenziell Coronainfizierten.
Das passt manchen Egoisten nicht, da sie ja warten müssen, bis sie dran sind.
Die Verwaltungsangestellte der oben genannten Notaufnahme kam auf eine „geniale” Idee, wie sie sich vordrängeln könne.
Bevor sie in die Verwaltung berufen wurde, hatte sie eine 20-Prozent-Stelle in der Notaufnahme. Dies steht trotz alledem noch in ihrem Vertrag. Sie hat aber seitdem nicht mehr dort gearbeitet.
Sie posaunte heraus, dass sie ja noch „Mitarbeiterin der Notaufnahme” wäre und besorgte sich einen Impftermin. Als zuständige Verwaltungsangestellte kann sie sich auch selbst eine Bescheinigung ausfüllen, dass sie eben dort arbeitet.
Dies ist eine miese egoistische Art, sich eine Impfung zu erschleichen.
Im Gegensatz zu ihren Kollegen in der Notaufnahme ist diese Frau schon geimpft, obwohl sie momentan noch kein Anrecht darauf hatte.

Zehn Jahre ist es jetzt her, dass wir den sogenannten „Schwabenstreich“ von ein paar Verwirrten in Bonn verhindert haben.
In Stuttgart wird der neue unterirdische Durchgangsbahnhof mit dem Namen „Stuttgart 21“ alias „S21“ gebaut.
Als mit dem Bau angefangen wurde, formierten sich die sogenannten „K21-er“, also Anhänger einer nicht näher beschriebenen Variante, den bestehenden Kopfbahnhof zu sanieren. Dieses Projekt ist unter den S21-Gegnern als „Kopfbahnhof 21“ oder „K21“ bekannt. Es gibt aber keine Projektbeschreibung davon und auch keine Kostenrechnung.
Jeden Montag finden (immer noch) in Stuttgart seit über zehn Jahren Demonstrationen gegen S21 statt, obwohl der Neubau beziehungsweise Umbau schon sehr weit fortgeschritten ist.
Zu Anfang der Proteste wurden sogenannte „Schwabenstreiche“ veranstaltet.
Um ihren Unmut auszudrücken, nahmen die K21-er, auch „Keintologen“ genannt, Trillerpfeifen und machten montags zu Beginn der Demonstrationen Lärm.
Diese sogenannten „Schwabenstreiche“ fanden auch von S21-Gegnern statt, die nicht in Stuttgart wohnten oder sich gerade nicht dort aufhielten.
Schwabenstreiche sind historisch gesehen Handlungen, die entweder als töricht oder als wagemutig angesehen werden können, je nachdem, ob man sie positiv oder negativ interpretiert. Der Begriff stammt ursprünglich von den Erzählungen über „Die Sieben Schwaben“, die sich ungeschickt verhielten, und wurde später von dem Dichter Ludwig Uhland in seiner Ballade “Der wackere Schwabe” umgedeutet, um eine heldenhafte Tat eines schwäbischen Ritters zu beschreiben.
Aber nun wieder zum Thema!
Wir sind bekanntermaßen S21-Befürworter und sind damit direkt erklärte Feinde der K21-er.
Da die K21-er sich sektengleich als „Inhaber der Wahrheit“ ansehen, sind in deren Augen S21-Befürworter Idioten und man darf uns denunzieren und so weiter.
Wie bei jeder Sekte verkaufen die K21-er ihre Lügen, Halbwahrheiten und Tatsachenverdrehungen als „Wahrheit“ und folglich sind alle andern „Lügner“.
Wir hielten uns am 8.1.2011 in Bonn auf und hatten beruflich dort zu tun.
Mit unseren Kindern besuchten wir das deutsche Museum und waren anschließend nebenan Eislaufen.
Gegen 19 Uhr wollten wir wieder nach Hause fahren, doch wir sahen, wie sich ein paar S21-Gegner – „K21-er“ – sich mit Transparenten und Trillerpfeifen formierten.
Ich packte mein Videoequipment aus und drehte mir aus einem Poster eine sogenannten „Flüstertüte“.
Die Front der knapp zehn K21-er stand und skandierte die immergleichen Parolen „Baustopp jetzt“, „S21 will niemand“, „Oben bleiben“ und so weiter.
Ich hielt sprach in meine „Flüstertüte“ und bot ihnen Paroli und machte sie vor den Passanten lächelich.
Die Passanten fanden die Aktion interessant und lachten sehr über die „Aktion“.
Wir hatten dies alles filmisch aufgenommen und auf YouTube hochgeladen.
Als wir es zwei Tage online hatten, funktionierte plötzlich das Video nicht mehr.
Wir erfuhren, dass die S21-Gegner, die von uns Fotos gemacht und diese gegen unseren Willen online gestellt hatten, bei YouTube einspruch gegen unsere Auffzeichnungen eingelegt hatten mit dem Argument „Recht am eigenen Bild.“
Jetzt wurde es komisch.
Die S21-Gegner, die ihren Unmut mehr oder weniger durch meine Störung kundtun wollten und uns fotografierten und dies onlinestellten (Unsere Tochter war zu der Zeit noch minderjährig.) gingen hin und schwärzten uns bei YoutTube wegen „Recht am eignen Bild“ an.
Es wurde aber noch abstruser.
Die S21-Gegner zogen über uns bei Twitter her und behaupteten, erstens wir wären zu blöd ein Video zu bveröffentlichen und zweitens es hätte in Bonn keinen sogenannten „Schwabenstreich“ gegeben. Fotos, die wir bei Twitter als Beweis veröffentlichten, verschwanden, weil man uns wegen „Recht am eigenen Bild“ angeschwärzt hatte. Twitter scloss uns deswegen einige Tage aus. Genauso verhilet es sich bei Facebook, wo wir einigen Tage ausgeschlossen wurden, weil wir die „Persönlichkeitsrechte“ der abgelichteten Personen verletzt hätten.
Unser Abwesenheit wurde vekauft als „Resignation unsererseits, dass unsere „Lügen“ nicht funktioniert hätten.
Glauben Sie nicht alles, was die K21-er alias S21-Gegner erzählen!

Sehr geehrter Herr Tolzin aus Herrenberg-Kuppingen,
gestern musste ich erstaunt feststellen, dass sich in meinem Briefkasten trotz Aufkleber „Keine Werbung, … , keine sonstigen Blätter“ plötzlich einer Ihrer Flyer befand.
Er trägt die Überschrift „Kreis Böblingen steht auf.“.
Ich habe mich gefragt, wie es Ihnen als informierter Bürger, Journalist und Bürgerrechtler passieren konnte, dass dort „Kreis“ und nicht „Landkreis“ stand.
Vielleicht läuft man in Kuppingen auf der Widdersteinstraße ja im Kreis, so wie Sie Ihre Argumentation immer wiederholen, als wenn Sie im Kreis laufen oder sich in einer niemals enden wollenden Schleife ohne Wiederkehr befinden. Die Widdersteinstraße hat bekanntermaßen einen Ausleger, der in eine Sackgasse endet und davor ist eben der Kreis, der einen Rundverkehr in rechteckiger Form gleicht.
Wenn man nur immer rechts herumläuft, kommt man nicht heraus.
Vielleicht befindet sich im Schwerpunkt die „Deutsche Mitte”.
Wie dem auch sei!
Verrannt haben Sie sich allemal!
„Kreis Böblingen steht“ … jedenfalls nicht auf.
Es sind, einige Leute, die wissenschaftliche Erkenntnisse nicht (wirklich) verstehen oder aus einem Schutzreflex heraus die Wahrheit nicht sehen wollen.
Vielleicht steht ja der „Kreis“ in der Widdersteinstraße auf, also die, die in diesem Rechteck wohnen und wegen eines möglichen Rechtsdralls nicht mehr herauskommen.
Ich muss übrigens sagen, dass ich die Widdersteinstraße erst auf der Landkarte nicht gefunden habe, da ich aufgrund Ihrer Aussagen und Argumentation darauf „hereingefallen” war, dass es „Widerstandstraße“ geheißen haben könnte.
Auf der Vorderseite des Flyers ist eine ganz tolle Grafik zu sehen, die die Intensivbettenbelegung zeigt.
Dabei ist Ihnen beziehungsweise ihrem Freund Schiffmann aber der Fehler unterlaufen, dass dies zwei Statistiken sind, die andere Anfangsanforderungen und Betrachtungsräume haben.
Man kann nicht die Verteilung und Belegung der Intensivbetten über ganz 2019 mit der Belegung über die Zeit des Anstiegs der Corona-Infizierten im Spätherbst 2020 vergleichen.
Das müssen Sie doch gewusst haben, denn Journalisten müssen ja Statistiken verstehen können, weil es zum Handwerk gehört!
Ganz oben auf der Vorderseite geht es um den PCR-Test.
Der PCR-Test, der auf das Corona-Virus geeicht ist, kann nur anzeigen, ob ein Corona-Test „positiv“ oder „negativ” ist.
Das wissen Sie als ehemaliger „gesundheitspolitischer Sprecher”.
Dann kommen Sie auf den sogenannten „CT-Wert“ zu sprechen.
Sie vergessen aber dabei, dass ein Vermehrungszyklus von unter 30 – CT-Wert unter 30 – darauf schließen lässt, dass der, von dem die Probe genommen wurde, infektiös ist.
Dann weisen Sie darauf hin, dass der PCR-Test auch Erbmaterial und vieles andere erkennen kann.
Das stimmt, denn der PCR-Test ist nur eine Verfahrensbeschreibung.
Er kann eingesetzt werden, um alle möglichen Gen-Ketten, Viren und vieles mehr wie Erbkrankheiten oder schwere Krankheiten erkennen.
So gibt es zum Beispiel einen PCR-Test, der auf das Corona-Virus geeicht ist.
Zu Beginn war der Test fehleranfälliger, Das geben auch Experten zu. Inzwischen ist er aber sicher, weil Biologen bessere Kriterien entwickelt haben, wie sie das Virus in einer Probe sicher finden können: Eine Genregion – sei sie noch so corona-typisch – reicht nicht aus. Es muss eine zweite positiv anschlagen. Das ist wie bei der Fahndung nach einem Verdächtigen. Er kann nicht nur anhand der Augenfarbe überführt werden, auch seine Fingerabdrücke müssen stimmen.
Es ist aber so – das muss ich Ihnen nicht erklären – , dass neuerdings drei Sequenzen gefunden werden müssen. Wenn alle drei „positiv“ ausschlagen, ist der Patient positiv an Corona (Covid) erkrankt.
Wenn nur eine Sequenz „positiv“ detektiert wird, muss man weitersuchen oder es kann nach 50 Vermehrungszyklen abgebrochen werden.
Zwei „Richtige“ bedeutet übrigens „schwach positiv“.
Bei einem „Richtigen“ wird sehr oft angeordnet, den Test wiederholen zu müssen.
Die Teste können übrigens keine „sonstigen Dinge“ erkennen, da sie dafür (nicht) geeicht oder ausgelegt sind, Corona zu erkennen.
Jedem steht laut Artikel 5 des Grundgesetzes zu, sich überall zu informieren, wo man will.
Das machen Sie ja auch, Herr Tolzin.
Sie schauen gerne Servus-TV, wie ich dem Flyer entnehmen kann.
Bei Servus-TV darf Herr Bhakdi behaupten, dass die Pandemie zu Ende sei, auch wenn in Deutschland momentan von einem Tag auf den nächsten ungefähr 25 000 Menschen neu am Corona-Virus erkranken und grob überschlagen 600 sterben.
Weltweit gehen die Corona-Infizierten in Richtung 80 Millionen, die Todesfälle sind bei mehr als 1,7 Millionen.
Bei momentan 524 065 Neufällen weltweit kann man von einem Ende der Pandemie sprechen.
Das gestattet ja Artikel 5.
Man muss sich dann nur fragen lassen, ob man noch in dieser Realität beheimatet ist.
Über circa 500 000 tägliche neuinfizierte Menschen hinwegzusehen, fällt schon in die Kategorie „Menschenverachtung“.
Diese Aussage darf ich machen wegen Artikel 5.
Auf der aufgeschlagenen Innenseite des Flyers folgen QR-Codes mit Gruppen wie „Eltern stehen auf“ und „Expertengruppen“.
Diese Expertengruppen verweisen auf andere Expertengruppen, die wieder auf die vorigen verweisen.
„Experte A“ hat sein Wissen von „Experte B“, der dies wiederum von der Webseite von „Experte A“ hat.
Das ist so, als wenn der Paketbote in der Widdersteinstraße beim Nachbarn von Ihnen ein Paket abgeben hätte und sich die Nachbarn Meier und Müller immer daraus einen Spaß mit Ihnen machen, Sie immer wieder von Meier nach Müller und zurück zuschicken, weil diese immer wieder sagen: „Der hat das Paket.”.
Irgendwann würden Sie aber merken, dass man Sie hochgenommen hat oder zumindest, dass etwas nicht stimmt.
Nun kommt das schon zigmal widerlegte Wissen, dass Masken schädlich seien.
Es wird in Videos gezeigt, dass sogenannte CO2-Messgeräte Alarm schlagen, wenn man (aus)atmet. Diese Geräte alarmieren, wenn der CO2-Gehalt über 10 000 ppm gemessen wird. In der Luft, die man ausatmet, sind aber schon 40 000 ppm vorhanden.
Messungen von Lungenärzten haben zudem mehrfach ergeben, dass der Sauerstoffgehalt beim Atmen unter der Maske nicht sinkt und der Kohlendioxidgehalt (CO2) nicht steigt. Das kann man mithilfe von kleinen Geräten nachweisen, wie hoch die sogenannte Sauerstoffsättigung des Blutes mittels eines Sensors, der auf einen Finger gesteckt wird, ist.
Angeblich halten Masken nichts zurück.
Dann können diese ja auch kein Sauerstoff zurückhalten. Sauerstoff ist wesentlich kleiner als ein Virus.
Ein Kohlendioxid-Moleküle hat nur ein Atom mehr als ein Sauerstoff-Molekül.
Man muss bei der generellen Aussage „Masken halten nichts zurück.” unterscheiden, ob man medizinische oder selbst-gehäkelte Masken meint.
Jetzt kommt auf der hintersten Seite das Infektionsschutzgesetz zur Sprache..
Die dritte Variante heißt übrigens „Drittes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ und nicht „Ermächtigungsgesetz.“.
Das Ermächtigungsgesetz gab – salopp gesagt – den Nazis die Möglichkeit, Gesetze ohne Zustimmung des Parlaments abzuschaffen oder neue zu erlassen.
„Das dritte Gesetz …“ legt die Grundlage, dass das Parlament in jede Einscheidung mit eingebunden werden muss, wenn etwas entschieden wird, das zum Beispiel die Corona-Krise betrifft.
Die Ministerpräsidentenkonferenz wie vor dem „zweiten Lockdown“ war so etwas. Jedes Landesparlament musste ratifizieren und zustimmen.
Das nennt man „parlamentarische Kontrolle“.
Das muss man aber einem Ex-Mitglied der „Deutschen Mitte”, wie Sie es sind, nicht erklären. Zudem waren Sie dort „gesundheitspolitischer Sprecher”, bevor Sie aus der Partei „entfernt” wurden.
Kann ja mal passieren.
Man muss nicht darauf verweisen, dass diese Partei rechtskonservativ ist, man kann dies aber tun.
Diese Partei unterstützt die „Germanische Neue Medizin”, die als Scharlatanerie bekannt ist, aber Schwamm drüber!
Sehr geehrter Herr Tolzin,
nun bin ich gespannt, ob und wenn, wie Sie (gegen)argumentieren.
Mit freundlichem Gruß aus Böblingen
Dietmar Schneidewind
P.S.: Alle Fakten und auch Ihre Adresse habe ich aus dem oben genannten Flyer, der Sie als Verantwortlicher nennt. Dort kann jeder diese Angaben nachlesen.

Während des momentanen „Lockdowns” bezüglich der Corona-Pandemie gibt es Reiseeinschränkungen bezüglich innerdeutschen Reisen.
Diese kann man als touristische Lockerungen bezeichnen.
Touristische und private Reisen sind in Deutschland wieder erlaubt.
Wenn man von einem Bundesland in ein anderes reist, muss erkennbar sein, aus welchem man kommt.
Dies soll helfen, da verschiedenen Bundesländer sehr weit auseinander liegende Inzidenzen vorliegen. In der Region um Berchtesgaden herrscht eine hohe Inzidenz und dementsprechend ein strikteres Ausgangsverbot als in Bundesländern, in denen relativ wenige Neufälle auftauchen.
Bei den Bürgerämtern und Bürgerbüros gibt es dazu nun für innerdeutsche Touristen Mund-Nase-Bedeckungen mit Landeswappen. Diese bekommt man als Privatreisender umsonst ausgehändigt.
Dies soll dabei helfen, zu schauen, woher Touristen kommen,
Wenn jemand aus Baden-Württemberg kommt – Foto oben – kann man diesem aus dem Weg gehen, da es in Baden-Württemberg neben Bayern sehr viele Coronakranke gibt.
So können Corona-Neufälle in einer freundlichen Manier umgangen werden.

Bei einem PCR-Test handelt es sich um eine Möglichkeit, bestimmte Sequenzen auf einer Genprobe zu lokalisieren.
Das hört sich kompliziert an, ist es aber nicht.
Wir stellen uns vor, wir stünden auf einer Eisenbahnbrücke.
Dazu haben wir ein Funkgerät in der Hand.
Im Stellwerk sitzt eine zweite Person, ebenfalls mit einem Funkgerät.
Wir haben folgende Aufgabe:
Wenn ein Zug mit einem roten, einem blauen und einem grünen Waggon an uns vorbeikommt, sagen wir dem Mann im Stellwerk Bescheid.
Wenn wir ihn Bescheid geben, macht er einen Strich in einem Buch.
Ob dieser diese Züge nun umlenkt, spielt keine Rolle.
Es ist nur wichtig, dass wir ihm melden, wenn diese drei Waggons in der Reihenfolge Rot, Blau und Grün bei uns vorbeikommen.
Wenn die Waggons in einer anderen Reihenfolge vorbeikommen, sagen wir nichts. Dann macht der im Stellwerk auch keinen Strich.
Eine Kolonne Rot, Blau und Grün fährt durch.
Wir melden dies.
Eine Kolonne Gelb, Schwarz und Weiß fährt vorbei.
Wir melden nichts.
Eine Kolonne Blau, Rot und Grün kommt vorbei.
Wir melden nicht.
Nun kommt ein roter, ein blauer und ein grüner Waggon vorbei.
Wir geben dem Mann im Stellwerk wieder Bescheid.
Im Prinzip arbeitet so ein PCR-Test.
Statt Kolonne heißt es Kette oder Sequenz.
Farbe heißt Polymerase.
„PCR-Test” steht für „Polymerase-Ketten-Reaktion” (ins Deutsche übersetzt).
Bei den Waggons sucht man eine bestimmte Kolonne von Farben.
In der Probe sucht man bestimmte Ketten von Polymerasen.
Wenn der „Aufpasser” – im Prinzip der PCR-Test – eine bestimmte Kette oder Sequenz entdeckt, macht er Meldung.
Wenn er sie nicht entdeckt, macht er nichts.
Sucht der PCR-Test nach einem Corona-Virus, sucht er nach einer bestimmten Kette von aneinanderliegenden Polymerasen.
Diese Aneinanderkettung ist bei jedem Virus anders.
Wenn zum Beispiel wie bei der Abbildung oben nach dem „GCC” gesucht werden soll, findet er nicht die anderen Sequenzen (Ketten) wie die roten auf der rechten Seite. Die anderen Ketten sind für den PCR-Test nicht relevant.
Wenn der PCR-Test, der den Corona-Virus entdecken soll, auf ein Grippe-Virus trifft, macht er keine Meldung.
Wir denken an die Farben!
So funktioniert – ziemlich simpel beschrieben – ein PCR-Test.
Jetzt ist auch klar, warum er nur ein bestimmtes „Dinge” erkennen kann und nichts Anderes.

Lange hatte ich überlegt, ob ich etwas zum US-Wahlkampf schreiben sollte,
Politik ist nicht mein Metier, obwohl ich mich in der Politik sehr gut auskenne. Berichterstattung in der Politik ist aber nicht „meine Welt”.
De „Ära Trump” ist also endlich vorbei, wobei ich mich immer gefragt habe, wie man so einen Populisten überhaupt wählen konnte. Zudem kommt ja, dass er immer schlimmer wurde.
Um die amerikanische Autoindustrie zu retten, verhängte er Strafzölle gegen deutsche Autos, die in Amerika hoch angesehen sind.
Dazu kommt das stellenweise größenwahnsinnige Gehabe, wenn er vermeintlich versucht hatte, der Welt außerhalb Amerikas zu erklären, wie diese zu funktionieren hat.
Donald Trump war anmaßend, anscheinend ohne Grenzen zu kennen.
Viele stieß er vor den Kopf.
Ebenso hat sein lascher Umgang und das Leugnen (mit) der Corona-Pandemie viele zur Weißglut gebracht.
Dies Ära „America first” ist endlich vorbei.
Es kann mit Joe Biden eigentlich nur besser werden.
Congratulations!

Stеampunk ist eine (Sub-)Kultur.
Stеampunks kleiden sich angelehnt an das Viktorianische Zeitalter. Dazu kommen noch Verzierungen wie Uhren oder Zahnräder.
Die Kultur Steampunk hat die Bücher von Jules Verne, H.G. Wells und anderer Autoren als Vorbild.
Die Visionen von Jules Verne werden weiterentwickelt und / oder man stellt sich vor, was passiert wäre, wenn diese eingetroffen wären.
Die Technik würde auf Dampftechnologie und Mechanik basieren und nicht auf Elektrik und Mikro-Elektronik. Zudem sähen Geräte aus, als kämen sie aus dem 19. Jahrhundert, verschnörkelt und besetzt mit teilweise Edelsteinen oder Zahnrädern.
Ausgehend von H.G. Wells’ Roman „Die Zeitmaschine” sehen sich viele Steampunks als „Zeitreisende in Viktorianischer Gewandung”.
Steampunks oder „Zeitreisende in Viktorianischer Gewandung” treffen sich zu gemeinsamen Picknicks, gehen in Cafés, machen Photo-Shootings, besuchen Mittelaltermärkte oder flanieren bei Stadtfesten.
Man möchte sich schließlich zeigen.
Zum sehr großen Teil wird alles über soziale Onlinenetzwerke organisiert.
Einen Verein oder Dachverband gibt es nicht.
In der Regel hat jeder Steampunk einen sogenannten „Zeitreiseausweis”, in dem „Passierscheine”, „Marken” oder „Visa” von Picknicks und dergleichen mehr eingeklebt werden. Es ist ähnlich wie ein Poesiealbum.
Eine Vereinigung, die sich selbst „Das Amt …” (hier nicht näher bezeichnet) nennt, hat sich selbst legitimiert, die Zeitreiseausweise samt Visa zu organisieren, denn dies hatte auch die Idee mit den Zeitreiseausweisen.
Dieses „Amt …” wurde weder gewählt noch legitimiert, das „Oberhaupt” der Steampunks zu sein.
Es stellt sich aber selbst als „von allen Steampunks anerkannte Institution” dar.
Da jeder Steampunk und / oder jede Gruppe sich autark organisiert, kommt es stellenweise zu kuriosen Dingen.
Eine Person, die von sich selbst behauptete, Autor im Science-Fiction-Genre zu sein, hat vor kurzem den Steampunk entdeckt.
Ihre sehr einfach gehaltenen Geschichten spielten im 30. Jahrhundert. Raumschiffe kursierten durchs All, Aliens attackierten andere, es kam zu Weltraumschlachten und vielem mehr.
Plötzlich gab es in den „Geschichten” auch Raumschiffe, die „Wächterfunktionen über die Zeit” hatten.
Diese Abteilung nannte sich „Zeitreise-Amt”, was sich sehr ähnlich wie „Das Amt …” anhört.
Um seine Bekanntheit zu erhöhen, trieb sich der Autor unter einem seiner Online-Konten namens „Zeitreise-Amt” in Steampunk-Gruppen in den sozialen Onlinenetzwerken herum.
Ich hatte eine Veranstaltung, die sehr großen Anklang fand, in einem Steampunk-Forum gepostet.
Nach ein, zwei Wochen machte mich ein „Zeitreise-Amt” darauf aufmerksam, dass diese nicht legitim sei und ich sie zu löschen habe oder ich müsse sie vom „Zeitreise-Amt” legtimieren lassen.
Das war das erste Mal, dass ich von dem „Zeitreise-Amt” hörte.
Ich hatte erst gedacht, dass es sich um „Das Amt …” handelte, aber dieses gestaltete sich als eine Raumschiffflotte von nicht näher beschriebenen „Zeit-Kontrolleuren”, die aus dem 30. Jahrhundert kamen, als ich mir Informationen zu dem Online-Konto anschaute.
Der Ton war sehr barsch, als ich fragte, um wen es sich denn handle.
Es wurde direkt von mir verlangt, mehr Respekt zu zeigen, denn das „Zeitreise-Amt” könne mir auch meine „Zeitreise-Lizenz” entziehen.
Ich hakte nach, wie sie auf so etwas kämen, worauf mir diese „Institution” sehr arrogant kam, indem sie entgegnete, ich hätte keine Fragen zu stellen und solle gefälligst gehorchen.
Sie behandelte mich wie ein kleines Kind, das von seinen Eltern wegen Ungehorsam harsch getadelt wurde.
Ich blieb freundlich und stellte Fragen, die aber weiterhin in barschem Ton damit erwidert wurden, ich hätte kein Recht, Fragen zu stellen und solle endlich tun, was mir gesagt wurde.
Ich ignorierte die Aufforderungen.
Nach ein paar Minuten sollte ich eine Kopie meines „Zeitreiseausweises” posten, da ich nicht wüsste, wie Zeitreisende sich zu verhalten hätten.
Anstatt mir zu erklären, warum ich dies tun solle, wurde man mir gegenüber sehr ungehalten und autoritär.
Ich erkundigte mich beim „Amt …”, was in sie gefahren wsei, bekam aber von ihnen gesagt, dass ihnen so eine „Institution” nicht bekannt sei.
Auch niemand von den Steampunks in der Gruppe kannte sie.
In der Gruppe herrschte Aufruhr, weil ich nicht der Einzige war, den das „Zeitreise-Amt” autoritär aufforderte, die Zeitreiseausweise zu kopieren und online zu stellen.
Dies wollte niemand – allein aus datenschutzrechtlichen Gründen – tun.
Das „Zeitreise-Amt” sprach daraufhin „Zeitreise-Verbote” gegen uns aus und mente, dass alle „Zeitreisen-Lizenzen” von dem Zeitpunkt an ungültig seien.
Was „Zeitreise-Lizenzen” waren, konnte mir niemand beantworten. Dieser Begriff war nur dem „Zeitreise-Amt” bekam und dieses redete nur um den heißen Brei herum.
Im Hintergrund hatten schon einige von unserer Gruppe Kontakt mit dem „Amt ...” aufgenommen und genauso wie ich erfahren, dass dies keine „Aktion” von ihnen sei. Es vermutete, jemand wolle sich einen Scherz erlauben.
Nicht nur ich, sondern auch andere hatten es auch erst für einen Scherz gehalten, aber nachdem man uns sehr arrogant gekommen war und einige sogar das Wort „Beleidigungen” in das Gruppenforum geworfen hatten, wussten wir, dass dem nicht so war.
Wir forderten das „Zeitreise-Amt” auf, sich zu legitimieren, weil ja schließlich jeder kommen könne und sich den Anstrich einer offiziellen Stelle geben könne.
Wir sagten auch, dass wir das verhängte Zeitreise-Verbot nicht anerkennten.
Nach dummen, arroganten Floskeln, dass es „überhaupt nichts zeigen müsste”, postete das „Zeitreise-Amt” eine „Urkunde”.
Darin legitimierte die „Administration der Weltraumflotte des 30. Jahrhunderts” das „Zeitreise-Amt” als „Wächter über die Zeit und alle Zeitreisende”. Der „Imperator” hatte die „Ernennungsurkunde” selbst unterzeichnet.
Dass in der „Urkunde” einige Rechtschreibfehler waren, spielte keine Rolle.
Dann kamen wieder die Aufforderungen, dass wir endlich unsere „Ausweise” posten sollten, der niemand nachkam.
Das „Zeitreise-Amt” verhängte daraufhin „Zeitreise-Verbote für alle Mitglieder der Gruppe” und sagte, dass der Administrator diese Gruppe schließen solle, weil es sich um eine illegale Versammling handele.
Da wir nicht auf den Mund gefallen sind, ließen wir uns irgendwelche Direktiven einfallen und attackierten das „Zeitreise-Amt” damit. Wir sprachen uns über „Persönliche Nachrichten” ab.
Das „Zeitreise-Amt” verwarf alle Einsprüche von uns mit dummen Antworten, wie „Die gilt nicht (mehr)” oder ähnlichem. Ebenfalls wurde immer darauf hingewiesen, dass es sich nicht rechtfertigen müsse, sondern wir zu gehorchen hätten. Alles, was es mache, entspräche dem Wunsch des „Imperators”.
Wir erklärten das „Zeitreise-Amt” für null und nichtig, worauf wir wieder arrogant angegangen wurden und uns angekündigt wurde, dass, wenn wir unsere „Ausweise” nicht posteten, diese für ungültig erklärt würden. Zudem hätte das „Zeitreise-Amt” von dem Anbieter des Onlinenetzwerkes Antwort erhalten, dass diese illegale Gruppe in ein paar Minuten geschlossen würde.
Ein Administrator der Gruppe hatte über „Persönliche Nachtrichten” versucht, mit dem „Zeitreise-Amt” zu kommunizieren und zu erfahren, was die Intention sei, was aber gelang.
Er schloss daraufhin das „Zeitreise-Amt” aus der Gruppe aus, worauf ein riesiger Streit zwischen dem Administrator und ihm ausbrach per „Persönliche Nachrichten”.
Der Administrator zeichnete die frechen und anmaßenden Dialoge auf undveröffentlichte sie in der Gruppe.
Er blockierte das Konto nach einigen Mitnuten und wurde so nicht weiter belästigt.
Als ein Vertreter des „Amts .…” in der Gruppe erschien, war das „Zeitreise-Amt” schon ausgeschlossen und blockiert.
„Das Amt …” erklärte in einer Stellungnahme, dass es sich vom „Zeitreise-Amt” distanziere und machte darauf aufmerksam, dass es keine Kooperation mit ihm gegeben habe und gebe.
Die Steampunk-Gruppe existiert übrigens immer noch.
Das „Zeitreise-Amt” meinte also, auf diese Weise in den Steampunk einsteigen zu können.
In den nächsten Tagen spukte das „Zeitreise-Amt” in vielen Steampunk-Gruppen herum und mischte weiter auf, in genau der Art und Weise, wie bei uns.
Es erklärte sogar „Das Amt …”, dass hier nicht näher benannt wird, für abgesetzt.
Innerhalb kürzester Zeit war das „Zeitreise-Amt” in fast allen Steampunk-Gruppen gesperrt und ausgeschlossen.
In den „Geschichtchen” des Autors wurde das „Zeitreise-Amt” sehr gelobt dafür, dass es „Zeitreise-Verbote” verhängt, illegale Versammlungen aufgelöst und ein „Amt ...” abgesetzt hätte, da es gegen die Regeln der „Weltraumflotte” verstoßen und sich zudem uneinsichtig gezeigt hätte.
Nachforschungen meinerseits ergaben, dass hinter dem „Zeitreise-Amt” und der ominösen „Weltraumflotte” eine Person mit zig Online-Konten stand.
Der Autor der Science-Fiction-„Geschichtchen”, denn „Romane” oder „Bücher”, wie der Autor seine geistigen Werke selber nannte, waren es nicht.
Die „Bücher”, die er herausgebracht hatte, waren kurze Geschichten auf einer anscheinend selbstgebauten Webseite, die er „Verlag” nannte.
Alle Storys kamen mir sehr bekannt vor.
Er wollte auch wohl im Science-Fiction-Genre Fuß fassen, indem er eine „Science-Fiction-Convention” in einem Jugendzentrum in seinem Wohnort initiiert hatte, zu der zwei Personen kamen.
Es wurden Spiele auf Computer gemacht, mehr nicht.
Auf seiner Webseite wurde die „Con” in den Himmel gehoben, aber nur ein Foto von den Dreien veröffentlicht.
Das „Amt …”, das die Zeitreiseausweise herausgibt, erwirkte eine einstweilige Verfügung gegen das „Zeitreise-Amt”.
Der Autor musste bestimmte Passagen in den „Geschichtchen” löschen.
Kein Steampunk kooperierte übrigens mit dem „Zeitreise-Amt”.
So kann man sich selber ins Aus setzen.
Das „Zeitreise-Amt” geriet in Vergessenheit.
Einige Monate später bekam ich eine E‑Mail über die Webseite der Zeitpolizei.
Es stellte sich heraus, dass es das „Zeitreise-Amt” noch gab.
Der Autor, der dahinter steckte, wusste nicht, wer ich bin beziehungsweise wir uns von seinen unverschämten Auftritten in den Steampunk-Gruppen kannten, und ich die Webseite der Zeitpolizei innehabe.
Die Zeitpolizei wurde, wie immer bei dem „Zeitreise-Amt”, in anmaßendem Ton aufgefordert, dass sie ihre Aktivitäten ab jetzt dem „Zeitreise-Amt” unterzuordnen habe, weil der „Imperator” dies so angeordnet habe. Ihre leitenden Offiziere wären abgesetzt und würden durch neue ersetzt.
Ich stellte mich „dumm” und hakte nach.
Eine Antwort-Mail forderte mich genau in dem gleichen Ton wie einst in der Steampunk-Gruppe auf, zu tun, was das „Zeitreise-Amt” verlange. Auf der Webseite solle jetzt erscheinen, dass die Zeitpolizei eine untergeordnete Abteilung des „Zeitreise-Amtes” sei und keine eigenen Befugnisse habe. Alles sei auf das „Zeitreise-Amt” zu übertragen. Auch sollte ich dem „Zeitreise-Amt” einen Voll-Zugang zur Webseite der Zeitpolizei geben. Es wurde angedroht, dass die Webseite ansonsten attackiert werde von der „Weltraumflotte”. Signiert war die Mail vom Imperator.
Ich schrieb zurück, dass die Zeitpolizei sich nichts befehlen ließe und skizzierte die Aufgaben der Zeitpolizei.
Ich hatte schon vor einigen Monaten recherchiert, wer die Realperson hinter dem ganzen Kram war und schrieb auch seine Daten samt Adresse in die Mail.
Es folgten weitere und immer dreistere Mails, irgendwann sogar mit der Aufforderung, ihm die Webseite ganz zu übergeben.
Attacken gegen die Webseite der Zeitpolizei hatte es glücklicherweise bis zum „Zeitreise-Amts” nicht gegeben, doch ich hatte vorsorglich am Tag der Drohungen Anzeige erstattet.
Nach einigen Wochen hörten die anmaßenden Mails von der „Weltraumflotte” und dem „Zeitreise-Amt” auf.
In den sozialen Onlinenetzwerken gibt es die Online-Konten anscheinend nicht mehr.
Auf der Webseite des Autors tauchen sporadisch einfach gestrickte „Geschichtchen” auf, auch welche, die sich mit Zeitreisen beschäftigen, doch nirgends tauchen darin Namen wie „Das Amt…”, die Zeitpolizei et cetera auf.
Die „Geschichtchen” spielen größtenteils auf der Erde, weil dort der Sitz der „Weltraumflotte” ist. Ab und zu passiert es einem Raumschiff, dass es in eine andere Zeit geschleudert wird, aber dann wird es repariert und kommt wieder zurück.
Die „Geschichtchen” sind nicht besonders anspruchsvoll, kaum spannend und sehr einfach gestrickt.
Wenn Raumschiffe in der Vergangenheit (der Erde) auftauchen, wird dies Epoche zwar ganz kurz angerissen, aber Details passen nicht immer zu dem, was man aus Geschichtsbüchern kennt.
Viele Storys haben keinen stringenten Handlungsstrang und sind nicht logisch aufgebaut. Es ist weitgehend eine Tortur, sie ganz zu lesen. Man ist froh, dass es nur Kurzgeschichten sind.
Der Autor hat also versucht, auf dem Steampunk-Zug aufzuspringen, hat es aber durch seine arrogante Art kaputt gemacht.
Stempunk spielt in einer paralellen Realität, die ausgeht vom 19. Jahrhundert.
Darauf aufbauend basiert der Steampunk, wie ganz oben schon beschrieben.
Die Geschichten von Jules Verne und H.G. Wells waren in deren Zeit Science-Fiction, denn sie malten sich aus, wie die Zukunft aussehen möge, wenn sich alles weiterentwickelt.
Die „Geschichtchen” der „Weltraumflotte” spielen im 30. Jahrhundert und haben einen völlig anderen Ansatz. Der Autor übernimmt sehr viel von der Serie „Star Trek” wie beispielsweise die „Weltraumflotte”, die die gleichen Aufgaben hat wie die „Sternenflotte” (in den ersten Serienfolgen noch „Raumflotte” genannt) bei „Star Trek”.
Viele Elemente sind auch aus „Star Wars” genommen, wie der Imperator oder die Sturmtruppen, die anrücken, wenn es Ärger mit irgendwelchen außerirdischen Völkern gibt.
Vielen „Geschichtchen” sind von anderen Autoren abgekupfert und leicht geändert.
Da ich in der Zeit aufgewachsen bin, in der Science-Fiction-Literatur eine Boom hatte, kenne ich viele Bücher und Filme. Mein Vater las die deutsche Romanserie „Perry Rhodan” von der ersten Folge an und „vererbte” sie mir.
So erkenne ich auch, wenn etwas abgekupfert ist, auch wenn das Original schon sehr alt ist.
Ein Beispiel ist das „Zeitreise-Amt”.
In diesen „Geschichtchen” erzählt der Autor, dass es Agenten gebe, die in einer anderen Zeit lebten, um dort – was auch auch immer – zu beobachten.
Was sie genau dort tun, wird nicht klar, auch nicht nach der fünften oder sechsten Geschichte.
In regelmäßigen Abständen treffen sich Agenten aus verschiedenen Zeiten. Was auf diesen Treffen besprochen oder gemacht wird, erfährt der Leser nicht.
Dialoge zwischen den Agenten auf den Treffen sind völlig irrelevant.
„Lange nicht gesehen.”
„Stimmt.”
„Wie geht es Dir?”
„Gut, und selbst?”
„Nicht so gut.”
„Wie kommt es?”
„Bei uns ist Winter und ich habe mich erkältet.”
„Du Ärmster!„
Irgendwann „fliegen” die Agenten wieder in die Zeit, in der sie ihre Beobachtungen anstellen.
Es gibt ein Buch, dass ich vor einigen Jahren gelesen habe, dessen Titel mir aber gerade nicht einfällt, in dem genau dies passiert, nur dass alles sehr detailreich beschrieben wird und man weiß, was die „Zeit-Agenten”, wie sie dort heißen, in der Vergangenheit machen und was auf den Treffen diskutiert wird. Auch wird im Laufe der Geschichte klar, warum es diese „Zeit-Agenten” überhaupt gibt.
Das Story-Universum mag für den Autor klar sein, aber der Leser vermisst einen nachvollziehbaren Hintergrund, um was es sich beispielsweise bei dies oder jenem handelt.
Der Imperator befehligt eine „Weltraumflotte”, die im Prinzip immer Ärger mit irgendwelchen anderen Völkern (Außerirdischen) hat. Weltraumschlachten finden generell statt.
Vielleicht begehren die Völker gegen den Imperator auf, was aber nicht wirklich gesagt wird.
Alles ist sehr intransparent und konfus und lädt nicht wirklich zum Zu-Ende-Lesen ein.
Alles, was man liest, hat man schon mal genau so oder ähnlich gelesen.
Es gibt so viele Paralellen, auch von anderen, sogar aktuellen, Weltraum-Abenteuern, dass es wohl nur eine Frage der Zeit ist, bis jemand ihm eine Klage wegen Plagiierens anflickt.

Diese Woche sind die Fallzahlen der an Corona infizierten Menschen in die Höhe geschnellt.
Aktuell sind es in Deutschland circa 4 500 Neuinfizierte von Freitag auf Samstag. Eine Woche vorher waren es um 2 500. Innerhalb einer Woche sind also knapp 20 000 Personen mit Corona infiziert worden.
Bekanntermaßen wird in Deutschland auch mehr getestet.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen mehr Tests und mehr Fällen?
Die Korrelation stimmt hierbei nicht.
Obwohl die Anzahl der aktuell entdeckten Corona-Neuinfektionen um etwa das Doppelte gestiegen ist, wurden innerhalb der lenzten sieben Tage „nur“ 25 Prozent mehr Tests durchgeführt.
Wenn es so wäre, dass dies im Verhältnis stiege, wäre die Zahl der nachgewiesenen Neuinfizierten nur um ein Viertel gestiegen.
Aber auch, wenn man die Daten des letzten halben Jahres anschaut, sieht man deutlich, dass es bei mehr durchgeführten Tests nicht zwangsläufig zu mehr Neuinfizierten „führt”.
Dies lässt sich anhand der Statistiken des Robert-Koch-Instituts, der Gesundheitsämter und des Statistischen Bundesamts belegen.
Seit Januar wurden übrigens in Deutschland 18 Millionen Corona-Test durchgeführt, wobei 315 000 Tests das Ergebnis „Corona positiv“ lieferten.
Die Rate der Neuinfektionen am Anfang des Jahres war bei zehn Prozent, plus-minus zwei.
Diese flachte aber auf etwa eineinhalb bis zwei im Oktober ab.
Die Zahlen der Neuinfektionen konnten wegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf knapp ein Zwanzigstel gedrückt werden.
Darauf kann man stolz sein.

Die Organisatoren der sogenannten „Querdenker” mit dem Zusatz „711” sind bekannt für ihre verschobene Wahrnehmung der Realität.
Der Oberquerdenker stellt sich bekanntlich als „Opfer des Systems” dar.
Während er ungeniert behauptet, in Deutschland herrsche eine Diktatur, bedient er sich andererseits legitime demokratischer Mittel, um seine kuriosen Ziele durchzusetzen.
Bei einer der ersten Kundgebungen der Initiative in Stuttgart – Bad Cannstatt, bei der linke Gruppen nachweislich im Vorfeld die Bühne in Brand gelegt hatten, kündigte er seinen Rückzug an. Er begründete es damit, dass er sich und seine Familie keinen Gefahren aussetzen wolle.
Er machte trotz dieser Ankündigung munter weiter und organisierte Kundgebungen und fungierte als Organisator und (Presse-) Sprecher.
Er sprach sich in Statements oder auf Kundgebungen – Die er nicht mehr besuchen wollte – nicht gegen radikale oder rechte Gruppen und Mitglieder seiner Bewerbung aus.
Auch hatte es ihn nicht interessiert, wenn rechte Parteien Teilnehmer akquirierten und diese dort ihe Parolen verbreiteten.
Alles unter dem Mantel des Schweigens.
Bis zu diesem Wochenende!
Eine Demonstration nahe dem Alexanderplatz in Berlin wurde von der Polizei aufgelöst, weil die Hygieneregeln nicht eingehalten wurden.
Dies war dem Oberquerdenker keine Silbe wert.
Ebenso wenig war es ihm wert, sich über gewaltbereite Demonstranten aufzuregen.
Nun versuchten Reichsbürger und andere Rechtsextreme, in den Reichstag zu kommen. Die Polizei nahm diese (vorläufig) fest.
Erst nach „bad publicity”, in der die Corona-Leugner und Reichsbürger in eins genannt wurden, äußerte er sich verhalten kritisch und distanzierte sich vorsichtig von diesen. Er könne solche Tendenzen nicht dulden, sagte er. Dieses „leise” Proforma-Distanzieren war es dann.
Am Sonntagabend war alles wieder vergessen, als er sich kritisch über den Polizeieinsatz am Reichstag äußerte, da er meinte, die Polizei wäre nicht darauf vorbereitet gewesen.
Andererseits distanzierte er sich nicht von Gewalt in seinen Reihen gegen Pressevertreter.
Auch die massenweise Verstöße gegen die Corona-Regeln erwähnte er.
Die selbst deklarierten „Querdenker” sind in keinster Weise glaubhaft.