Baden-Württemberg

Ach, welch ein herrlicher Hieb der Realität, als ich mich gestern (22.6.2024) am frühen Nachmittag, triefend vor Vorfreude, für den Steampunk-Stammtisch eingeschrieben habe, und dann, kaum dass fünf kümmerliche Stunden vergangen waren, festzustellen, dass meine Anwesenheit dort plötzlich so erwünscht war wie ein Floh im Pelz eines adligen Pudels!

Offenbar gibt es die Vorstellung, dass ich eine Gefahr für die dampfbetriebene Harmonie darstelle.

Der Grund?

Man wirft mir Gehässigkeit vor!

Dies schrieb die Organisatorin des Stammtisches als Antwort darauf, als ich uns (meine Herzallerliebste und mich, samt unserer Hündin Cora) anmeldete.

Die Kommunikation und die Organisation von Steampunk-Stammtischen, ‑Events und ähnlichem läuft größtenteils über das soziale Onlinenetzwerk Facebook.

Besonders erheiternd wird es, wenn man sich vor Augen führt, dass ich vor einigen Monaten im Online-Steampunk-Forum anmerkte, dass einige Mitglieder unseres Stammtisches sich für die exklusive Kaste der Dampfmaschinen-Elite halten, die sich mit Vorliebe in ihren selbstgefälligen Zahnradphantasien wälzen – natürlich ohne auch nur den leisesten Finger außerhalb dieser Gedanken-Kreise zu rühren, geschweige denn sich außerhalb des Stammtisches in Steampunk-Gewandung sehen zu lassen.

Meine prophetischen Fähigkeiten haben mich nicht im Stich gelassen!

Tja, der sogenannte „innere Zirkel“ des Steampunk-Stammtisches, den ich mit unerhörter Präzision als „Clübchen“ tituliert hatte, offenbarte sich als eine wahrhaft elitär-verschlossene Mini-Gesellschaft.

In einer Online-Diskussion vor drei Wochen beklagte sich die Organisatorin des Stammtisches, die auch nichts anderes als den Stammtisch „hat” und auch sonst nirgends zu sehen ist, darüber, dass Interessierte oder Neue sich nicht so kleideten, wie sie es gerne sähe und dass die Fotografen sich auch nicht in Steampunk-Kleidung würfen.
Einige Fotografen sagten, dass sie nicht mehr kämen. 

Sie hatten regelmäßig Fotos gemacht und diese veröffentlicht – kostenlos, weil sie uns nett finden.
Im Tenor der Organisatorin des Stammtisches hieß es, dass Fotografen, die man übrigens gar nicht sieht auf den Fotos, gefälligst in Steampunk-Gewandung kommen sollten, weil es sich ja um einen „Steampunk-Stammtisch” handele.

Innerhalb der Diskussion hieß es etwas später, dass jeder willkommen sei, wohl deshalb, weil sich Widerstand regte und der Gegenwind immer stärker geworden war.
Einige von uns taten ihren Unmut kund, dass es beim Stammtisch ein „Clübchen” gäbe, das immer zusammensäße und das nur unter sich bleiben wolle.
Dieses „Clübchen” oder „Innerer Kreis”, zu der auch die Organisatorin des Stammtisches gehört, hat eine offen ablehnende Haltung gegen Neue, auch wenn Mitglieder schon jahrelang zum Stammtisch gehen.
Man wird mit ihnen nicht warm.
Die Mitglieder des „Clübchens” kommen schon sehr früh zu den Stammtischen und setzen sich nebeneinander an die Mitte des Tisches. Sie kapseln sie sich gegen die Andere ab, die nach und nach kommen.

Wir wechseln ab und zu die Plätze, um mit allen sprechen zu können. Die anderen machen es ebenso.

Das „Clübchen” bleibt zusammen und antwortet nur in kurzen Sätzen, wenn es angesprochen wird, und widmet sich wieder sich selbst zu.
Dann schließt sich wieder die abschottende Wand.

Wir sind seit 2017 beim Stammtisch dabei.
Wir haben dadurch Freunde kennengelernt, mit denen wir uns regelmäßig treffen oder anderweitig den Kontakt halten.
Uns war aber nach ein paar Stammtischen aufgefallen, dass ein „Clübchen” existiert.

Besucher von anderen Stammtischen, beispielsweise aus anderen Regionen, kamen ein paar mal, aber berichteten davon, dass man mit „denen, die in der Mitte sitzen”, nicht warm werde.

Die Diskussion über die Möchtegern-Kleiderordnung verlief schleppend, denn das „Clübchen” – allen voran die Organisatorin des Stammtisches – behaarte auf ihren Standpunkt und schob Kritik von sich, ignorierte sie oder antwortete mit Totschlagargumenten.

Dass ich mit meinen aufwallenden Missfallensdämpfen nun die gemütliche Tee-Runde im Schmusekessel empfindlich gestört hatte, scheint wohl nicht zum Plan dieser Wohlfühl-Plauder-Veranstaltung gepasst zu haben.

Dabei wollte ich doch nur ein bisschen frische Luft in das schal riechende Windschattenspiel der eingerosteten Mechaniken und festgeschweißten Trägheitsbolzen bringen.

Es ist wohl zu viel verlangt, von einer Gemeinschaft, die in einer heiligen Dreifaltigkeit aus Messing, Zylindern und Leder versinkt, auch nur eine Spur Empfänglichkeit oder Verständnis für frische Ideen zu erwarten.

Vielleicht ist das Ganze nur eine raffinierte Probe, um zu sehen, ob ich gut genug bin für den exklusiven Club der Dampf-Fanatiker.
Möglicherweise werde ich einer Reihe von Dampf- und Zahnradprüfungen unterzogen, nur um in den erlauchten Kreis der Messingmöwen aufgenommen zu werden.

Bis dahin werde ich die Abende in Gesellschaft meines elektrischen Gefährten, dem Fernseher, verbringen – ein Gerät, das mich wenigstens nicht aufgrund mangelnder Ölqualität ausschließt, wenn über die besten Grillsoßen oder den idealen Rasenmäher-Roboter philosophiert wird.

Erläuterndes:
In einem Beitrag des Steampunk-Forums in Facebook wurde gefragt, wer alles zum Stammtisch komme.

Ich hatte am 22.6.2024 am frühen Vormittag geantwortet, dass meine Herzallerliebste, unsere Hündin und ich kämen.
Wir waren zwei Jahre aus terminlichen Gründen nicht mehr dort gewesen, hatten aber Kontakt über Facebook oder bei Treffen gehalten. Wir waren erfreut, dass wir auch Personen sehen konnten, die wir nur sehr sporadisch oder gar nicht mehr persönlich getroffen hatten.

Nach einer kurzen Zeit von fünf Stunden schrieb mir die Organisatorin des Stammtisches.

Für den Fall, dass das dein Ernst ist: aufgrund deiner provokanten Kommentare und Gehässigkeiten mir gegenüber schließe ich dich hiermit von meinem Stammtisch aus. Du bist nicht willkommen.

O‑Ton der Organisatorin des Stammtisches (Screenshots liegt vor)

Ich erwiderte:

Ich bin mir keiner Schuld bewusst.
Liefere Beweise!
Wo ich mich aufhalte, bestimme (übrigens) ich und wenn es „Towers” ist, ist es „Towers”.

„Towers” ist übrigens das irische Restaurant (Pub), in dem seit einiger Zeit der Stammtisch stattfindet.

Ich schaute mich nachdenklich und etwas verwirrt in unserem Facebook-Forum um und fand keine Beiträge oder sonstiges, wo ich der Organisatorin des Stammtisches gegenüber „gehässig” gewesen bin.

Ein Fotograf hatte bezüglich der Kleiderordnung gesagt, dass er nicht mehr zum Stammtisch komme, worauf ich kommentierte: „Das kann ich nachvollziehen”.
Ein Besucher von einem anderen Stammtisch hatte in einem Statement dazu geschrieben, dass er und seine Bekannten nicht mehr kämen, wegen der Bedingungen, die aufgestellt worden seien.
Darunter schrieb ich: „Vollste Zustimmung.„
Als die Organisatorin des Stammtisches geschrieben hatte, dass alle willkommen seien zu ihren Vorgaben, schrieb ich, dass der Stammtisch ein „Clübchen” sei, bei dem niemand zum „Inneren Kreis” vordringen könne und dies sei unproduktiv für die Gewinnung neuer Mitglieder.

Das waren also die „Gehässigkeiten”.

Heute Morgen (23.6.2024) schaute ich ins Steampunk-Forum bei Facebook.
Ich fand keine Beiträge mehr von der Organisatorin des Stammtisches.
Nachdem ich Recherchen angestellt hatte, kam heraus, dass die Organisatorin des Stammtisches mich auf Facebook geblockt (blockiert) hatte.

Dies bedeutet, dass ich sie bei Facebook nicht mehr sehen kann und sie mich auch nicht, inklusive allem, was wir schreiben und geschrieben haben.
Wir sind dem Anderen gegenüber im übertragenem Sinne unsichtbar geworden, inklusive allem, was bei Facebook vorhanden ist oder war von uns.
Wir können uns nicht mal gegenseitig über die Personensuche finden.

Freunde und Bekannte von uns fanden meine Statements in keinster Weise gehässig.
Mit dem „Clübchen” hatte ich nur deutlich gemacht, was schon lange bekannt war.
Dies hatten aber schon andere Personen früher in die Diskussion „geworfen”.

Nicht nur uns war aufgefallen, dass immer wieder neue Besucher zu großen Veranstaltungen wie Picknicks und Ähnlichem kamen, aber nur ein- oder zweimal zum Stammtisch erschienen.

Man muss erwähnen, dass bei dem „Steampunk-Stammtisch” nie über Veranstaltungen, Meetings oder Picknicks gesprochen wurde, was jeder Teilnehmer aber erwartet.
Termine machten die Mitglieder des „Clübchens” unter sich aus und trafen sich mehr oder weniger privat.

Als die Organisatorin des Stammtisches sich über das Verhalten der Mitglieder mokierte, brach bei vielen der schon länger aufgestaute Ärger und Unmut heraus, was sie auch ausdrückten.

Man kann sich vorstellen, dass bei vielen der letzte Tropfen eintröpfelte und nun das Fass zum Überlaufen brachte.

To be continued … (Kein Ende in Sicht)

Während einer angemeldeten Kundgebung der islamkritischen „Bürgerbewegung Pax Europa” (BPE) kam es am 31. Mai 2024 auf dem belebten Marktplatz in Mannheim zu einem dramatischen Zwischenfall.
Ein mit einem Messer bewaffneter Mann griff plötzlich und unvermittelt mehrere Personen an, die sich in der Nähe der Veranstaltung aufhielten. 

Der Marktplatz, zu dieser Zeit gut besucht, verwandelte sich in wenigen Augenblicken in einen Schauplatz des Schreckens.

Der Angreifer ging gezielt auf Teilnehmer der Kundgebung und umstehende Passanten los, wodurch insgesamt sechs Menschen verletzt wurden. 

Unter den Verletzten befanden sich auch zwei Polizisten, die im Einsatz waren, um die Sicherheit der Veranstaltung zu gewährleisten.
Einer der Polizeibeamten erlitt dabei lebensgefährliche Stichverletzungen, die eine sofortige medizinische Notversorgung erforderten.
Er wurde umgehend in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert, wo er notoperiert werden musste.

Der Angriff führte zu einem sofortigen und entschlossenen Einsatz der Polizei.
Ein weiterer anwesender Polizist reagierte schnell und schoss auf den Angreifer, um die Bedrohung zu neutralisieren.
Der Angreifer wurde durch die Schüsse verletzt und konnte dadurch überwältigt und festgenommen werden.
Auch er wurde zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wo er unter Bewachung steht.

Die Polizei und der Staatsschutz haben die Ermittlungen aufgenommen, um die genauen Umstände und Motive des Angriffs zu klären.
Es wird geprüft, ob der Angriff im Zusammenhang mit der Kundgebung der islamkritischen Bewegung steht und ob es sich möglicherweise um eine politisch motivierte Tat handelt.
Die Behörden ermitteln in alle Richtungen und schließen auch persönliche Hintergründe des Täters nicht aus.

Zusätzlich hat dieser Vorfall eine intensive Debatte über die Sicherheit bei öffentlichen Veranstaltungen und den Schutz vor Gewaltakten entfacht.
Die Stadtverwaltung prüft nun Maßnahmen, um die Sicherheitsvorkehrungen bei zukünftigen Kundgebungen und Versammlungen zu verstärken, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten und das Vertrauen in die öffentliche Ordnung wiederherzustellen. 

Zeugen des Angriffs werden dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden, um die laufenden Ermittlungen zu unterstützen und zur Aufklärung des Verbrechens beizutragen.

Neben dem lebensgefährlich verletzten Polizeibeamten wurden bei dem Angriff auf dem Mannheimer Marktplatz fünf weitere Personen durch Stichverletzungen verletzt. 

Zwei der Verletzten sind Mitglieder der islamkritischen „Bürgerbewegung Pax Europa” (BPE), die zu der Kundgebung aufgerufen hatte.
Die anderen drei Verletzten waren unbeteiligte Passanten, die sich zur falschen Zeit am falschen Ort befanden und unglücklicherweise in den Angriff verwickelt wurden.

Der Tatverdächtige, ein 36-jähriger afghanischer Staatsbürger, wurde unmittelbar nach dem Angriff von der Polizei festgenommen.
Bei seiner Festnahme erlitt er durch Schüsse eines Polizisten selbst Verletzungen und wurde zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Nach der medizinischen Versorgung wurde er in Untersuchungshaft überführt, wo er nun auf seine Gerichtsverhandlung wartet.

Die genauen Hintergründe und Motive der Messerattacke auf dem Mannheimer Marktplatz sind derzeit noch unklar.
Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen, um sämtliche Aspekte der Tat zu beleuchten und mögliche Hintergründe zu klären. 

Nach ersten Erkenntnissen und Einschätzungen der Ermittlungsbehörden könnte die Tat im Zusammenhang mit der zeitgleich stattfindenden Kundgebung der islamkritischen „Bürgerbewegung Pax Europa” (BPE) stehen.

Die „Bürgerbewegung Pax Europa” (BPE) ist eine Organisation, die sich selbst als kritisch gegenüber dem Islam bezeichnet. Sie organisiert regelmäßig Kundgebungen und Veranstaltungen, bei denen sie auf ihrer Sichtweise von den Gefahren des Islam aufmerksam macht.
In verschiedenen Berichten und Bewertungen, unter anderem von staatlichen Stellen und unabhängigen Beobachtern, wird die BPE jedoch häufig als rassistisch eingestuft.
Diese Einstufung basiert auf der Tatsache, dass die Rhetorik und die veröffentlichten Materialien der BPE oft generalisierende und abwertende Aussagen über Muslime und den Islam enthalten.

Die Ermittlungen des Staatsschutzes konzentrieren sich nun darauf, ob der Angriff möglicherweise von den Ansichten der BPE oder von der Reaktion auf deren Kundgebung inspiriert wurde.
Es wird geprüft, ob der Tatverdächtige gezielt die Kundgebung als Anlass für seine Tat gewählt hat oder ob andere Motive eine Rolle spielten.
Dabei wird auch in Betracht gezogen, ob persönliche oder ideologische Hintergründe den Angreifer zu seiner Tat bewegt haben könnten.

Zeugen werden befragt, Videomaterial wird ausgewertet, und es werden Hintergründe zur Person des Tatverdächtigen untersucht.
Ziel ist es, ein umfassendes Bild zu erhalten und herauszufinden, ob es Verbindungen zu extremistischen Gruppen oder Netzwerken gibt. 

Auch die persönliche Lebenssituation des Tatverdächtigen wird genauestens analysiert, um mögliche persönliche Konflikte zu identifizieren, die zur Tat geführt haben könnten.

Die Behörden bitten die Öffentlichkeit um Geduld und Kooperation.
Sachdienliche Hinweise von Zeugen und aus der Bevölkerung könnten entscheidend dazu beitragen, die Ermittlungen voranzutreiben und ein klares Bild der Ereignisse zu gewinnen. 

Während die Ermittlungen andauern, bleibt die genaue Motivlage des Angriffs vorerst spekulativ, und es sind noch viele Fragen offen, die durch die laufenden Untersuchungen geklärt werden müssen.

Der Alptraum im Büro: Eine Geschichte von Frustration und Durchhaltevermögen

Es gibt Erlebnisse im Berufsleben, die man nicht so schnell vergisst – einige wegen ihrer positiven, inspirierenden Natur, andere wegen ihrer lähmenden Frustration und Erschöpfung.

Dieses Erlebnis, das schon einige Jahre her ist, gehört eindeutig zur zweiten Kategorie.

Ich trat eine Stelle in einer Firma an, die sich auf den ersten Blick als vielversprechend darstellte, doch bald musste ich feststellen, dass hinter der Fassade eine äußerst anstrengende Chefin wartete, deren Führungsstil eher einem Despoten als einer verantwortungsvollen Führungskraft glich.

Gleich zu Beginn fiel mir auf, dass meine Chefin eine außergewöhnliche Vorstellung davon hatte, wie man Autorität und Respekt durchsetzte.
Statt durchdachter Anweisungen und konstruktiver Kritik entschied sie sich, ihre Stimme als primäres Werkzeug einzusetzen.
Lautes Schreien war ihre bevorzugte Methode, um Anweisungen zu erteilen und ihre Unzufriedenheit auszudrücken.
Dieses Verhalten war nicht nur für mich, sondern auch für meine Kollegen eine ständige Quelle der Anspannung.
Jedes Meeting, jede Diskussion war von einem dröhnenden Ton begleitet, der nicht nur unangenehm, sondern auch völlig unproduktiv war.

Ein weiteres großes Problem war ihre völlige Unfähigkeit zuzuhören.

In einer professionellen Umgebung ist Kommunikation das A und O, doch Gespräche mit ihr waren einseitige Monologe.
Oft begann ich, etwas Wichtiges zu erklären oder eine Frage zu stellen, nur um festzustellen, dass sie bereits geistig abwesend war und kurz darauf den Raum verließ.
Ihre Gedanken schienen ständig woanders zu sein, was jede Interaktion erschwerte und wichtige Entscheidungsprozesse unnötig in die Länge zog.

Als wäre das nicht genug, mischte sie sich permanent in den Unterricht ein.
Unsere Firma bot Schulungen für Erwachsene an, die in der Regel sehr gut ankamen und positive Rückmeldungen erhielten, doch meine Chefin konnte es nicht lassen, sich in diese Prozesse einzumischen.
Ohne Rücksicht auf den laufenden Unterricht platzte sie hinein, gab ungefragte Kommentare ab und störte den Unterrichtsfluss erheblich, in dem sie diesen dominant übernahm und sich auf Kosten von uns Mitarbeiter profilierte.

Sie schien der festen Überzeugung zu sein, dass niemand außer ihr selbst fähig war, etwas beizutragen oder zu entscheiden.
Ihr Verhalten entmutigte nicht nur die Teilnehmer, sondern untergrub auch das Vertrauen der Mitarbeiter in ihre eigenen Fähigkeiten und unterwanderte zu dem das Verhältnis zwischen uns Dozenten und den Teilnehmern.

Das Schlimmste war jedoch ihre narzisstische Selbstüberschätzung.

Sie unterstellte uns, den Mitarbeitern, ständig Unfähigkeit und Inkompetenz.

Ihre Kritik war nie konstruktiv, sondern immer destruktiv und abwertend.
Gleichzeitig prahlte sie unentwegt mit ihren eigenen vermeintlichen Leistungen und Fähigkeiten, die sie aber nie erbrachte, sondern sie profilierte sich mit den Erfolgen der anderen.

Diese Diskrepanz zwischen ihren Worten und den tatsächlichen Ergebnissen war für alle offensichtlich, aber Kritik oder Verbesserungsvorschläge wurden nicht geduldet.
Viele Mitarbeiter kuschten einfach unter ihrer verbalen Knute.

Ich hielt diesem toxischen Arbeitsumfeld eine Weile stand, doch irgendwann wurde es unerträglich.

Der Höhepunkt kam, als sie aus einer Laune heraus beschloss, mich zu kündigen.

Der Grund?

Ich hatte mich geweigert, ein alphabetisches Register aus einem Aktenordner zu entfernen – eine Aufgabe, die völlig sinnlos erschien und keinerlei Mehrwert bot.
Ich hatte dieses Register in einen völlig verwahrlosten Aktenordner eingelegt und hatte die Akten sortiert, was ihr nicht passte.

Zusätzlich weigerte ich mich, abends nach Feierabend das Telefon abzunehmen, da ich sonst nie zur Ruhe kam. 

Diese Entscheidungen führten zu meiner plötzlichen Kündigung.

Dieses Erlebnis war eine schwere Belastungsprobe, doch es lehrte mich auch wertvolle Lektionen über Durchhaltevermögen und Selbstachtung.

Ich erkannte, wie wichtig es ist, in einem respektvollen und konstruktiven Umfeld zu arbeiten und wie schädlich toxische Führungskräfte sein können.

Trotz der schwierigen Zeit bin ich dankbar für die Erfahrungen, die mich stärker und widerstandsfähiger gemacht haben.

Solche Herausforderungen sind es, die uns wachsen lassen – selbst wenn der Preis hoch ist.

Dies Erlebte hatte auch einen maßgeblichen Einfluss darauf, wie ich meine Teamfähigkeit und mein soziales Verhalten anderen gegenüber verbesserte.

Die Pionierzeit des Omnibusverkehrs: Die Geburtsstunde der modernen Mobilität

Der 18. März 1895 markierte einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte des öffentlichen Nahverkehrs und der Automobilindustrie: 

Die erste Buslinie der Welt, betrieben von einem benzinbetriebenen Omnibus, nahm zwischen Deuz und Siegen ihren Betrieb auf. 

Dieses wegweisende Ereignis wurde durch die Netphener Omnibusgesellschaft verwirklicht, deren bahnbrechende Initiative und die technologische Innovation von Carl Benz einen Wendepunkt in der Mobilität menschlicher Gesellschaften darstellten.

Die Einführung dieser Buslinie revolutionierte die Art und Weise, wie Menschen sich fortbewegten und die Welt um sich herum erlebten.

Vor diesem historischen Moment waren Pferdekutschen und ‑wagen die vorherrschenden Transportmittel, die von den Grenzen der Pferdestärke und der begrenzten Reichweite abhängig waren. Der Einsatz von Benzinmotoren in Omnibussen eröffnete jedoch völlig neue Möglichkeiten für den öffentlichen Nahverkehr, indem er eine zuverlässigere, schnellere und effizientere Transportlösung bot.

Carl Benz, der legendäre deutsche Ingenieur und Automobilpionier, spielte eine entscheidende Rolle bei der Realisierung dieses bahnbrechenden Projekts.
Seine bahnbrechenden Entwicklungen auf dem Gebiet der Verbrennungsmotoren legten den Grundstein für die moderne Automobilindustrie und ebneten den Weg für die Entwicklung von Omnibussen als wichtigem Bestandteil des öffentlichen Verkehrsnetzes weltweit.

Die Strecke zwischen Deuz und Siegen, die von der Netphener Omnibusgesellschaft bedient wurde, war nicht nur eine Verbindung zwischen zwei Orten, sondern auch ein Symbol für den Aufbruch in eine neue Ära der Mobilität.
Die Menschen konnten nun über größere Entfernungen reisen, was nicht nur ihre persönlichen Horizonte erweiterte, sondern auch den Austausch von Ideen, Waren und Kulturen förderte.

Die Einführung der ersten benzinbetriebenen Buslinie war jedoch nicht nur ein technologischer Durchbruch, sondern auch ein Wendepunkt in der sozioökonomischen Entwicklung. 

Sie schuf Arbeitsplätze in der Automobilindustrie, förderte den Tourismus und trug zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei.
Darüber hinaus trug sie zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen bei, indem sie eine erschwingliche und zugängliche Transportmöglichkeit bereitstellte.

Die Auswirkungen dieser wegweisenden Initiative reichten weit über die Grenzen von Deuz und Siegen hinaus und inspirierten Städte und Gemeinden auf der ganzen Welt, ähnliche öffentliche Verkehrssysteme zu entwickeln.
Heute, fast ein Jahrhundert später, ist der Omnibusverkehr ein integraler Bestandteil der urbanen Mobilität und ein Symbol für die fortschreitende Technologie und die ständige Suche nach nachhaltigen Transportlösungen.

Insgesamt bleibt die Einführung der ersten benzinbetriebenen Buslinie der Welt am 18. März 1895 ein historisches Ereignis, das den Beginn einer neuen Ära der Mobilität markiert hat. 

Die Netphener Omnibusgesellschaft und Carl Benz haben gemeinsam ein Vermächtnis geschaffen, das nicht nur die Art und Weise verändert hat, wie Menschen sich fortbewegen, sondern auch die Grundlagen für die moderne Transportindustrie gelegt hat, die bis heute unser tägliches Leben prägt.

Am geschichtsträchtigen 6. März des Jahres 1525 versammelten sich in der renommierten freien Reichsstadt Memmingen hochrangige Vertreter von gleich drei einflussreichen Bauerngruppen.
Dieses bedeutsame Treffen markierte einen entscheidenden Moment im Verlauf des Deutschen Bauernkrieges, da die Bauernführer ihre Kräfte bündelten und Strategien entwickelten, um dem übermächtigen Schwäbischen Bund zu begegnen.
Memmingen, als freie Reichsstadt, erwies sich dabei als ein äußerst passender Schauplatz, da die Stadt offen ihre Solidarität mit den Anliegen der Bauern bekundete und somit den idealen Rahmen für diese wegweisende Zusammenkunft bot.

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Die mathematische Bildung in Baden-Württemberg soll an die aktuellen Anforderungen und Herausforderungen angepasst werden.
Die bestehenden Bildungspläne aus dem Jahr 2016 werden momentan revidiert und sollen ab dem nächsten Schuljahr implementiert werden, wie das Kultusministerium in Stuttgart mitteilte.
Dabei werden Konzepte wie Datenanalyse und statistisches Denken integriert.
Zudem werden Entwicklungen im Bereich der digitalen Bildung berücksichtigt, zum Beispiel bei der Tabellenkalkulation, der Geometrie oder der Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Des Weiteren sollen die Lernenden beispielsweise mehr Kompetenzen im Umgang mit Algorithmen erwerben und verstehen, wie sie konstruiert und angewendet werden.
Algorithmen bestimmen unter anderem, welche Inhalte in sozialen Medien dargestellt werden.

Wie eine Sprecherin erläuterte, soll beispielsweise in den Bildungsstandards der Sekundarstufe 1 ein neuer Kompetenzbereich „Mit Medien mathematisch arbeiten” etabliert werden.
Dieser solle die digitale Bildung stärker verankern und die Rolle der Mathematik dabei hervorheben. 

Aus der Perspektive des Stuttgarter Mathematik-Professors Christian Hesse ist das jedoch nicht ausreichend.
Er plädiert für eine grundlegende Reform der mathematischen Bildung, insbesondere angesichts des schlechten Abschneidens deutscher Schülerinnen und Schüler bei der jüngsten PISA-Studie im Fach Mathematik:
„Es müsste ein radikaler Wandel im Schulwesen in vielerlei Hinsicht stattfinden”, sagte Hesse, der auch zahlreiche populärwissenschaftliche Bücher zur Mathematik verfasst hat.

Mathematik-Didaktiker fordern unter anderem, dass der Unterricht lebensbezogener und praxisorientierter gestaltet werden müsse. „Das sind die gleichen Vorschläge wie schon nach der letzten und vorletzten PISA-Studie und nichts hat sich geändert”, kritisierte Hesse. In der Ende 2023 veröffentlichten PISA-Studie hatten die Schülerinnen und Schüler in Deutschland in den Bereichen Lesen, Mathe und Naturwissenschaften so schlecht abgeschnitten wie noch nie.

Der Unterricht müsste stark reduziert werden, etwa ein Viertel der Geometrie eliminiert werden, forderte Hesse. Der Professor für Stochastik sprach sich dafür aus, mehr statistische, datenanalytische und algorithmische Themen zu vermitteln.
Diese werden etwa im Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) wichtiger.

Hesse schlug vor, die „Schubladisierung” in gut ein Dutzend Schulfächer aufzulösen und stattdessen rund 100 Module wie Finanzwissen und Klimawandelkunde anzubieten, von denen manche frei wählbar sind. Darin sollte nicht nur Mathematik unterrichtet werden.

So könnten im Zusammenhang mit Vektoren bestimmte Ameisenarten als Beispiel dienen, die trotz eines Zickzackkurses auf der Suche nach Futter den schnellsten Weg zurück finden.
„Die können Vektoraddition im Kopf rechnen, das können Menschen nicht”, betonte Hesse. 

Anhand dieses Beispiels ließen sich die Funktion von Vektorneuronen erläutern oder auch aus der Physik, was es mit der Polarisation des Lichts auf sich hat – diese sei nämlich für die Ameisen entscheidend.
„Dann wird auch die Sinnfrage auftauchen”, sagte Hesse. 

Anders als bei Fächern wie Sprachen leide die Mathematik stärker darunter, dass der Sinn dahinter hinterfragt werde.

Das Stockacher Narrengericht, eine faszinierende und tief verwurzelte Tradition der schwäbisch-alemannischen Fastnacht, zeugt von einer bemerkenswerten Verschmelzung von politischer Satire und historischen Ursprüngen. 

Die Wurzeln dieser einzigartigen Veranstaltung lassen sich bis ins Jahr 1315 zurückverfolgen, als die „Schlacht am Morgarten” einen ungewöhnlichen Wendepunkt in der Geschichte markierte. 

Während dieser Schlacht soll der Hofnarr Kuony von Stocken dem habsburgischen Herzog Leopold einen klugen Rat erteilt haben, der jedoch unbeachtet blieb.
Als Dank für seine unverstandene Weisheit erhielt der Narr ein Privileg für seine Heimatstadt Stockach. Dieses Privileg erlaubte es ihm, einmal im Jahr ein Narrengericht abzuhalten. Eine beeindruckende Entwicklung, die durch die Ausstellung des Privilegs im Jahr 1351 durch den habsburgischen Herzog Albrecht dokumentiert ist und in einer Abschrift von 1743 erhalten geblieben ist.

Das Narrengericht selbst ist eine Institution von beeindruckendem Ausmaß. 

Unter der Leitung eines Narrenrichters und seines Stellvertreters, dem Laufnarrenvater, besteht es aus 21 Mitgliedern, die eine Vielzahl von Rollen bekleiden, darunter ein Narrenschreiber, ein Säckelmeister, ein Ordenmeister, ein Kämmerer, ein Archivar und ein Zeugmeister.
Diese breit gefächerte Struktur verleiht der Veranstaltung nicht nur eine formelle Organisation, sondern auch eine tiefe Verbindung zu den Traditionen der Fastnacht. Die Verhandlung selbst wird alljährlich am „Schmotzigen Dunschtig” – auch als „Weiberfastnacht” (dem Donnerstag vor Karneval / Fasnet / Fastnacht) bekannt – abgehalten und erfährt durch die Übertragung des SWR eine weite Verbreitung, was die Popularität und den kulturellen Einfluss dieser einzigartigen Veranstaltung unterstreicht.

Die Strafe, die bei diesem ungewöhnlichen Narrengericht verhängt wird, ist nicht nur symbolisch, sondern auch von unterhaltsamer Raffinesse geprägt.
Die Festlegung der Strafe in „Eimern Wein” als Maßeinheit verleiht nicht nur einen humorvollen Anklang, sondern erzeugt auch eine denkwürdige und amüsante Dimension der „Bestrafung”.
Ein Eimer Wein repräsentiert dabei stolze 60 Liter, was die Großzügigkeit und den spielerischen Charakter dieser unkonventionellen Sanktion unterstreicht.

In der reichen Historie des Stockacher Narrengerichts haben zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus der Landes- und Bundespolitik den Weg auf die Anklagebank gefunden.
Namen wie Angela Merkel, Winfried Kretschmann, Heiner Geißler, Gerhard Schröder, Joschka Fischer, Edmund Stoiber und viele andere zieren die illustre Liste der Angeklagten, die sich dem satirischen Urteil dieses einzigartigen Narrengerichts stellen mussten. 

Diese breite Palette von Angeklagten spiegelt nicht nur die Vielfalt der politischen Landschaft wider, sondern betont auch die Bedeutung dieses traditionsreichen Ereignisses als eine bedeutende Plattform für politische Kritik und Humor in der schwäbisch-alemannischen Fastnacht.

Logo der Messe Stuttgart

Die INTERGASTRA, die Leitmesse für Hotellerie und Gastronomie, öffnete am 3. Februar 2024 ihre Tore in Stuttgart.
In den ersten beiden Tagen strömten bereits tausende Besucher aus aller Welt auf das Messegelände, um sich über die neuesten Trends und Innovationen der Branche zu informieren.

Mehr als 1.200 Aussteller aus 50 Ländern präsentieren auf der INTERGASTRA 2024 ihre Produkte und Dienstleistungen. Das Angebotsspektrum reicht von Küchentechnik und Lebensmittel über Möbel und Ausstattung bis hin zu Software und Dienstleistungen.

Die INTERGASTRA ist ein Pflichttermin für Fachbesucher aus allen Bereichen der Gastronomie und Hotellerie. In den ersten beiden Tagen nutzten bereits viele Gastronomen, Hoteliers, Küchenchefs und Einkäufer die Gelegenheit, sich über die neuesten Trends und Innovationen zu informieren und neue Geschäftskontakte zu knüpfen.

Neben der Ausstellung bietet die INTERGASTRA 2024 auch ein vielfältiges Rahmenprogramm. Dazu gehören Fachforen, Workshops, Live-Demonstrationen und Wettbewerbe.
Zu den Höhepunkten der ersten beiden Tage zählten die Eröffnung der Messe durch den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, die Verleihung des INTERGASTRA-Awards und die Live-Cooking-Shows von Sterneköchen.

Die INTERGASTRA 2024 ist noch bis zum 7. Februar 2024 geöffnet. In den nächsten Tagen werden weitere Fachforen, Workshops und Live-Demonstrationen stattfinden. 

Die Messe ist täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.

Die INTERGASTRA 2024 ist eine beeindruckende Messe, die die gesamte Bandbreite der Gastronomie und Hotellerie abbildet. 

Das Angebot ist riesig und die Vielfalt der Aussteller und Produkte ist überwältigend. Die Messe ist ein idealer Ort, um sich über die neuesten Trends und Innovationen zu informieren und neue Geschäftskontakte zu knüpfen.

Die Nachhaltigkeit war eines der wichtigsten Themen der ersten beiden Tage der INTERGASTRA 2024. Viele Aussteller präsentierten nachhaltige Produkte und Dienstleistungen.

Die Digitalisierung ist auch in der Gastronomie und Hotellerie ein wichtiges Thema. Zahlreiche Aussteller zeigten, wie digitale Lösungen die Branche verändern können.

Am Samstagmorgen begaben sich Landwirte im Nordschwarzwald mit ihren Traktoren auf einer Schlepperparade. Dieses landwirtschaftliche Unterfangen wurde vom Bauernverband in Pforzheim initiiert und erstreckte sich über die Gemeinden im Enzkreis, durch den Landkreis Böblingen, weiter in den Kreis Calw, dann in den Kreis Freudenstadt und schließlich wieder zurück nach Bad Liebenzell.

Dieser beeindruckende Zug von Traktoren verdeutlichte nicht nur die Entschlossenheit der Landwirte, sondern auch ihre Forderungen und Anliegen.

Der Bauernprotest beschränkte sich jedoch nicht nur auf den Nordschwarzwald, sondern erstreckte sich auch auf andere Teile des Landes, wie zum Beispiel den Landkreis Lörrach.
In diesen Regionen riefen Landwirte zu ähnlichen Protestaktionen auf, um auf die Herausforderungen und Belange der Landwirtschaft aufmerksam zu machen.

Die rollenden Traktoren bildeten eine imposante Karawane, die nicht nur durch ihre physische Präsenz, sondern auch durch den symbolischen Akt des Protests die Aufmerksamkeit auf die Anliegen der Landwirte lenkte. Dieser kollektive Ausdruck von Unzufriedenheit und die Demonstration der Einheit unter den Landwirten verdeutlichten die Dringlichkeit von Veränderungen und die Notwendigkeit, die Anliegen der Landwirtschaft in den politischen Diskurs einzubringen.

Obwohl es keine zentrale Kundgebung gab, wurde der Schlepperparade von einer bedeutenden Anzahl von Landwirten unterstützt.

Das Polizeipräsidium Pforzheim, das für die Sicherheit und Koordination des Einsatzes verantwortlich war, berichtete, dass etwa 70 Fahrzeuge an dem Protestzug teilnahmen.
Dies verdeutlicht die dezentrale Natur der Aktion, bei der die Teilnehmer in einer fließenden Formation durch die verschiedenen Regionen des Nordschwarzwalds fuhren.

Die Einschätzung des Bauernverbands am Mittag ergab eine höhere Anzahl von Teilnehmern, indem er von etwa 300 bis 400 Personen sprach, die an dem landwirtschaftlichen Protest beteiligt waren.
Diese Diskrepanz in den Angaben könnte auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein, einschließlich unterschiedlicher Zählmethoden oder dem ständigen Hinzukommen und Verlassen von Teilnehmern im Verlauf der Aktion.

Trotz der niedrigen Anzahl der Fahrzeuge und Teilnehmer verdeutlicht diese Mobilisierung der Landwirte die gemeinsame Sorge und den Wunsch nach Veränderungen in der Agrarpolitik.
Der dezentrale Charakter des Protests könnte auch als Ausdruck der Breite und Vielfalt der Anliegen innerhalb der Landwirtschaft verstanden werden, die durch verschiedene Regionen und Gemeinden vertreten wurden.

Die jüngste Schlepperparade im Nordschwarzwald markierte bereits die zweite bedeutende Protestaktion in diesem Monat.
Bereits Anfang Januar hatten sich etwa 500 Landwirte, sowie Handwerker und Lkw-Fahrer, an einer beeindruckenden Sternfahrt nach Pforzheim beteiligt. Diese breite Mobilisierung von verschiedenen Akteuren unterstreicht die Vielschichtigkeit der Anliegen, die über die Landwirtschaft hinausgehen und eine breite Unterstützung in der Bevölkerung finden.

Die Landwirte setzten mit diesen Aktionen gezielt Druck auf die Ampelregierung in Berlin, um ihre Forderungen und Anliegen in den politischen Diskurs einzubringen. Ein zentrales Anliegen der Landwirte ist die Beibehaltung der Steuerbegünstigung beim sogenannten „Agrardiesel“.
Obwohl die Regierung angekündigt hat, einen Teil der ursprünglich geplanten Kürzungen zurückzunehmen, betrachten viele Landwirte dies als unzureichend.

Die Unzufriedenheit der Landwirte zeigt sich nicht nur in der Teilnahme an den Protestaktionen, sondern auch in ihrer klaren Haltung gegenüber den politischen Entscheidungen.
Die Tatsache, dass sich nicht nur Landwirte, sondern auch Handwerker und LKW-Fahrer am Protest beteiligen, unterstreicht die breite Solidarität und das gemeinsame Bestreben, auf die Herausforderungen in der Landwirtschaft und anderen Branchen aufmerksam zu machen.

Der Landesbauernverband schlägt Alarm und weist darauf hin, dass die Landwirte zunehmend unter einem spürbaren Preisdruck litten.
Diese anhaltende Belastung schwäche die Branche weiter und erschwere die Produktion heimischer Lebensmittel, so der Verband. Die steigenden Kosten und der Druck auf die Preise setzten die Landwirte unter erheblichen wirtschaftlichen Stress, was langfristige Auswirkungen auf die Lebensmittelproduktion im Inland haben könne.

In Lörrach plant der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband (BLHV) gemeinsam mit Bauern am Samstagnachmittag eine Demonstration.
Ein zentrales Anliegen ist der Protest gegen die geplante Aufhebung der Steuervorteile beim sogenannten „Agrardiesel“.

Dabei betont der BLHV auch ausdrücklich, dass er sich gegen eine politische Vereinnahmung des Protests wehren möchte und dass man den Protest für die eigenen Interessen klar politisch abzugrenzen und nicht von externen Interessengruppen, wie beispielsweise den sogenannten „Querdenken“ oder rechten Parteien unterwandern ließe.

Diese Sorge vor politischer Vereinnahmung kommt nicht von ungefähr.

In einer vorherigen Kundgebung in Lörrach hatte sich ein Sprecher zu Wort gemeldet, der kein Landwirt war und zudem politische Themen des rechten Rands verbreitete.
Der BLHV distanziert sich entschieden von solchen Entwicklungen und betont seine Unabhängigkeit.

Gestern war hoher Besuch bei den Zeitreisenden Sabine Edelfrau und Dietmar Edelherr von Syntronica.

Reporter und Bewegtbildner vom SWR waren gekommen.

Vier Stunden waren angesetzt, die auch gebraucht wurden, um ein umfassendes Bild zu zeigen.

Das Team des SWR besuchte uns und zeigte uns erstmal in Alltagskleidung unserer Gegenwart.
Nach einer kurzen Einleitung verwandelten wir uns von den Privatleuten in die Edelleute.

Gegen 15 Uhr trafen wir bei einem Café namens Seelenschmeichler an und ließen uns dort nieder.
Auf dem großen Sofa plauderten wir über dies und das.

Die Inhaberin und die Mitarbeiterinnen machten sehr gut mit.
Es entstand unter anderem eine Szene, wie wir bestellten.

Wir danken den Leuten vom Seelenschmeichler für den herzlichen Empfang und die Atmosphäre,die sie uns baten. 

Der Bericht über uns kommt in einer Serie über unsere neue Heimat Böblingen, die wir sehr mögen.

Das Team des SWR beraumt die Ausstrahlung entweder vor oder nach Ostern 2024.

Eine Woche lang wird über Böblingen berichtet, wie beispielsweise über die MotorWorld, über eine Fechtgemeinschaft, die in Rollstühlen sitzen, über einen Fernsehkoch, Restaurantbesitzer und Jäger, der in Böblingen ansässig ist.

Wir danken dem SWR für den wunderschönen Tag!

Liebe Leserinnen und Leser, freut Euch auf die Zeit um Ostern, denn dann werden wir im Rahmen der Vorstellung Böblingen unseren (kurzen) Auftritt als Zeitreisende im Fernsehen haben.

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