Weltraum

Erfolgreicher Start der Ariane 6: Ein Meilenstein für die europäische Raumfahrt
Am 9. Juli 2024 hat die Europäische Weltraumorganisation (ESA) mit dem erfolgreichen Start der Ariane 6 einen bedeutenden Schritt in der Raumfahrtgeschichte gemacht. Der Start erfolgte vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana und markiert den Beginn einer neuen Ära für Europas Schwerlastraketen.
Der Countdown begann am frühen Morgen, und die Rakete hob pünktlich um 17:00 Uhr Ortszeit ab. Die Ariane 6, in ihrer 62-Konfiguration mit zwei leistungsstarken Feststoffboostern, durchlief mehrere kritische Phasen während ihres Fluges.
Die Hauptstufe, angetrieben vom Vulcain 2.1‑Triebwerk, zusammen mit den beiden P120C-Boostern, brachte die Rakete in den Weltraum. Nach etwa zwei Minuten trennten sich die Booster und fielen zurück zur Erde.
Die Hauptstufe trennte sich von der Oberstufe, die dann ihr Vinci-Triebwerk zündete, um die Rakete in eine elliptische Umlaufbahn zu bringen.
Die Oberstufe zündete erneut, um die Umlaufbahn zu circularisieren und setzte anschließend die ersten drei Satelliten aus: OOV-Cube, Curium One und Robusta-3A.
Die Ariane 6 ist eine modulare und vielseitige Rakete, die für eine Vielzahl von Missionen konzipiert wurde. Sie bietet eine höhere Effizienz und Flexibilität bei geringeren Kosten im Vergleich zu ihren Vorgängern. Eine der bemerkenswertesten Neuerungen ist die Fähigkeit der Oberstufe, ihr Triebwerk im Weltraum wiederzuzünden, was komplexe Missionsprofile ermöglicht.
Die Entwicklung der Ariane 6 war eine technische Herausforderung, die umfangreiche Tests und Kooperationen zwischen verschiedenen europäischen Raumfahrtagenturen und Industriepartnern erforderte. Die neue Startplattform in Kourou, die speziell für die Ariane 6 gebaut wurde, ermöglicht schnellere Startvorbereitungen und eine höhere Startfrequenz.
Der erfolgreiche Erstflug der Ariane 6 ist nicht nur ein technischer Erfolg, sondern auch ein symbolischer Meilenstein für die europäische Raumfahrt. Er sichert Europas unabhängigen Zugang zum Weltraum und stärkt die Position der ESA im globalen Raumfahrtmarkt.
Mit der Ariane 6 ist Europa nun in der Lage, eine breite Palette von Missionen durchzuführen, von der Erdbeobachtung über wissenschaftliche Experimente bis hin zu kommerziellen Satellitenstarts. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für Forschung und Technologieentwicklung und trägt zur wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Stärkung Europas bei.
Der Start der Ariane 6 ist der Beginn einer neuen Ära und zeigt, dass Europa bereit ist, eine führende Rolle in der globalen Raumfahrt einzunehmen.

Erdstrahlen sind ein umstrittenes Thema, das seit Jahrhunderten die Gemüter erhitzt.
Viele Menschen glauben, dass Erdstrahlen eine unsichtbare Strahlung sind, die von verschiedenen geologischen Strukturen wie Wasseradern, Verwerfungen oder Gitternetzen ausgeht und die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen, Tieren und Pflanzen beeinflusst.
Andere Menschen halten Erdstrahlen für einen Aberglauben, der auf falschen Annahmen und fehlender wissenschaftlicher Grundlage beruht.
Was ist also dran an den Erdstrahlen? Sind sie eine reale Bedrohung oder eine Einbildung?
Um diese Frage zu beantworten, müssen wir uns zunächst anschauen, was Erdstrahlen überhaupt sind und wie sie entdeckt werden sollen.
Was sind Erdstrahlen?
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Der 30. Februar 1712 war ein besonderer Tag in der schwedischen Kalendergeschichte.
Er entstand durch eine missglückte Umstellung vom Julianischen zum Gregorianischen Kalender, die wegen eines Krieges und einer Volksangst nicht wie geplant durchgeführt werden konnte.
Der Julianische Kalender, der im Jahr 45 v. Chr. von Julius Cäsar eingeführt wurde, hatte einen Fehler: Er war zu lang, weil er alle vier Jahre einen Schalttag einfügte, ohne weitere Ausnahmen zu machen. Das führte dazu, dass sich die Jahreszeiten im Laufe der Zeit im Kalender verschoben. Um das zu korrigieren, führte Papst Gregor XIII. im Jahr 1582 den Gregorianischen Kalender ein, der einige zusätzliche Schaltregeln einführte, um das kalendarische Jahr näher an das Sonnenjahr anzupassen. Dabei wurden zehn Tage aus dem Kalender gestrichen, sodass auf den 4. Oktober 1582 der 15. Oktober folgte.
Nicht alle Länder machten diese Umstellung sofort mit. Schweden wollte den Gregorianischen Kalender schrittweise einführen, indem es von 1700 bis 1740 alle Schalttage ausfallen lassen wollte. So sollte die Differenz von zehn Tagen langsam ausgeglichen werden. Doch im Jahr 1700 brach der Große Nordische Krieg aus, der bis 1721 andauerte. Wegen der Kriegswirren vergaß man in Schweden, die Schalttage 1704 und 1708 ausfallen zu lassen. Außerdem fürchteten viele Menschen, dass ihnen durch die Streichung von Tagen Lebenszeit gestohlen werden würde.
Im Jahr 1711 beschloss König Karl XII., wieder zum Julianischen Kalender zurückzukehren, um die Verwirrung zu beenden. Doch nun war Schweden dem Julianischen Kalender um einen Tag voraus. Um das zu korrigieren, fügte man im Jahr 1712 nicht nur einen, sondern zwei Schalttage ein. So entstand der 30. Februar 1712, der nur in Schweden und dem damals zu Schweden gehörenden Finnland existierte. Erst im Jahr 1753 führte Schweden endgültig den Gregorianischen Kalender ein, indem es vom 17. Februar auf den 1. März sprang.
Der 30. Februar 1712 ist also ein Beispiel für die Komplexität und die Konsequenzen von Kalenderreformen, die versuchen, die Zeitrechnung an die Natur anzupassen. Er ist auch ein Zeugnis für die historischen, politischen und kulturellen Umstände, die die Kalendergestaltung beeinflussen können. Er ist schließlich ein Kuriosum, das bis heute die Fantasie von Kalenderliebhabern anregt.

Die Entstehung der protoplanetarischen Scheibe des Saturn, aus der sich der Planet und seine Monde bildeten, ist ein komplexer Prozess, der noch nicht vollständig verstanden ist.
Es gibt allerdings verschiedene Theorien dazu.
Am 19. Februar 2024 strahlte der SWR in seiner Landesschau einen Beitrag über uns aus.
Das kurze Video präsentierte uns als Zeitreisende auf informative und ansprechende Weise.
Der Beitrag gewährte den Zuschauern einen Einblick in unsere „Philosophie”.
Die Zuschauer konnten so einen Eindruck von unserer privaten Atmosphäre gewinnen.
Die Resonanz auf den Beitrag war durchweg positiv.
Das Video wurde auf der Website des SWR, der „ARD Mediathek” und in den sozialen Medien vielfach geteilt und kommentiert.
Zuschauer lobten die informative und ansprechende Gestaltung des Beitrags.
Das Video ist bis zum 19. Februar 2025 in der Mediathek des SWR online verfügbar.
Dieser Zeitraum ist im Rundfunkstaatsvertrag geregelt, der die Verweildauer von Beiträgen in den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten festlegt.
Der Beitrag in der Landesschau stellt für uns einen wertvollen Beitrag dar.
Wir konnten uns so einer breiten Öffentlichkeit unser Hobby und seine Besonderheiten präsentieren.
- Website des SWR: https://www.swr.de/
- Mediathek des SWR: https://www.ardmediathek.de/swr
- Das Video (im vollem Format) : https://www.ardmediathek.de/embed/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIwMDU3ODQ

Der Große Komet von 1106 war ein spektakuläres Himmelsphänomen, das im Februar und März des Jahres 1106 in vielen Teilen der Welt beobachtet werden konnte.
Er gehört zu den sogenannten Großen Kometen, die sich durch ihre außergewöhnliche Helligkeit und Schweiflänge auszeichnen.
Der Komet war ein Mitglied der Kreutz-Gruppe, einer Familie von Kometen, die aus einem gemeinsamen Ursprungskörper hervorgegangen sind und sehr nahe an der Sonne vorbeiziehen. Die Kreutz-Gruppe ist nach dem deutschen Astronomen Heinrich Kreutz benannt, der im 19. Jahrhundert die Verwandtschaft dieser Kometen erkannte.
Die Kometen dieser Gruppe haben sehr kleine Kerne, die oft bei der Annäherung an die Sonne zerfallen oder verdampfen.
Der Komet wurde zum ersten Mal am 2. Februar 1106 in Belgien und Italien gesichtet, wo er als ein Stern in der Nähe der Sonne erschien.
Er war so hell, dass er sogar den Mond überstrahlte. In den folgenden Tagen wurde er auch in Palästina, Japan, China und Korea wahrgenommen, wo er einen langen und breiten Schweif zeigte, der bis zu 100 Grad am Himmel spannte. Der Schweif war weiß oder bunt und hatte manchmal mehrere Strahlen, die in verschiedene Richtungen wiesen.
Der Kometenkopf war so hell, dass er auch am Tag sichtbar war. Er wurde oft mit der Venus oder dem Jupiter verwechselt, die ebenfalls in der Nähe der Sonne standen.
Der Komet war besonders imposant, als er am 9. Februar die Sonne passierte und einen großen Bogen am Himmel bildete.
Der Komet erregte die Aufmerksamkeit und das Staunen vieler Menschen, die ihn als ein Zeichen Gottes, ein Omen oder eine Naturerscheinung deuteten. In vielen Chroniken, Geschichtsbüchern, Gedichten und Kunstwerken wurde der Komet beschrieben und dargestellt.
Einige sahen in ihm einen Zusammenhang mit dem Tod des Kaisers Heinrich IV., der kurz vor dem Erscheinen des Kometen gestorben war. Der Kaiser war ein umstrittener Herrscher, der sich mit dem Papst und den Fürsten anlegte und mehrmals exkommuniziert wurde. Sein Tod löste einen Machtkampf zwischen seinen Söhnen und seinen Gegnern aus.
Andere verbanden den Kometen mit politischen, religiösen oder klimatischen Ereignissen, die in jener Zeit stattfanden.
So wurde der Komet in Japan als ein Vorbote für den Sieg des Kaisers Toba über die Rebellen angesehen, die sich gegen seine Herrschaft erhoben hatten.
In China wurde der Komet als ein Symbol für die Schwäche der Song-Dynastie interpretiert, die von den nomadischen Liao und Jin bedroht wurde.
In Europa wurde der Komet mit der Ersten Kreuzzugsbewegung in Verbindung gebracht, die im Jahr 1095 begonnen hatte und bis 1099 andauerte.
Der Komet wurde auch mit einer Reihe von Naturkatastrophen in Verbindung gebracht, wie Erdbeben, Vulkanausbrüchen, Dürren, Hungersnöten und Seuchen.
Der Komet blieb bis Mitte März sichtbar, bevor er hinter der Sonne verschwand.
Seine genaue Umlaufbahn ist nicht bekannt, da die historischen Berichte zu widersprüchlich sind.
Er könnte aber mit den Kometen von 1843, 1882 und 1965 verwandt sein, die ebenfalls zur Kreutz-Gruppe gehören und sehr helle Erscheinungen waren.
Diese Kometen haben ähnliche Umlaufzeiten von etwa 800 Jahren und könnten aus einem größeren Kometen entstanden sein, der vor mehreren Jahrtausenden zerbrochen ist.
Der Komet von 1106 ist somit ein faszinierendes Beispiel für die Wirkung eines Himmelskörpers auf die menschliche Kultur und Geschichte. Er zeigt, wie die Menschen versuchten, die Bedeutung und den Einfluss eines solchen Ereignisses zu verstehen und zu deuten.
Er ist auch ein Zeugnis für die wissenschaftliche und künstlerische Beobachtung und Dokumentation eines astronomischen Phänomens, das die Grenzen von Raum und Zeit überschritt.
Sabine und Dietmar von Syntronica ersinnen eine neue Zeitreise.
Auf Chrono.Tours kann man die angebotenen Zeitreisen anschauen.
Das Zeitreise-Büro Chrono.Tours wurde auf der „Comic Con Stuttgart 2021” interviewt.
Die Inhaber von Chrono.Tours erzählen, worum es sich handelt.

Seit einigen Wochen gibt es rechts unten die Schaltfläche (Button) mit der Beschriftung „Comic Con 2021“.
Mit insgesamt drei Gruppen richten wir auf der „Comic Con Stuttgart 2021“ einen Stand aus, bei dem auch das Zeitreisebüro „Chrono.Tours“ zu sehen ist.
Die „Comic Con“ findet vom 27.11 bis zum 28.11.2021 auf dem Gelände der Messe Stuttgart (Messepiazza 1) statt.
Wir befinden uns in Halle 1, auf Stand Ⅾ 26.
Das Zeitreisebüro Chrono.Tours:
Chrono.Tours bietet Zeitreisen zu geschichtlichen Ereignissen an, wie die Krönung von Karl den Großen.
Auch stehen im Programm, dass man bei einer Predigt von Martin Luther anwesend sein kann.
Maker/Bastler Ludovicus von Castle:
Ludovicus von Castle zeigt seine Zeitreise-Accessoires (Gadgets), die er selbst gebaut hat.
Die Ehrenwerte Teeduell Gesellschaft Württemberg:
Die „Ehrenwerte Teeduell Gesellschaft Württemberg“ zeigt wunderschöne Teekannen und –tassen.
Das Steampunk-House ist nur auf der „Comic Con Stuttgart” vertreten.
Eine Präsenz auf anderen Messen ist momentan noch nicht geplant.
Die „Comic Con Stuttgart” findet von 27. bis zum 28.11.2021 auf dem Gelände der Messe Stuttgart statt.

Als vom 4. auf den 5. Oktober 2021 für ein paar Stunden das soziale Online-Netzwerk Facebook samt angegliederter Dienste ausgefallen war, witterten Verschwörungstheoretiker die „Reinigung“. Mit der „Reinigung“ oder „Befreiung“ solle angeblich die „Wahrheit“ ans Licht kommen.
In Verschwörungstheorien geht es im Prinzip immer darum, dass eine „geheime Macht“, die aus Reichen, Politikern und Prominenten und deren Schergen besteht, die Fäden zieht. Diese „geheime Macht“ steuert die Entwicklung der Welt nach ihren Vorstellungen. Hungersnöte, Katastrophen und sogar Kriege sollen von ihr inszeniert sein, um die Ziele zu erreichen.
Die einigen, die den Durchblick haben, wie dies alles vonstatten geht, sind die Verschwörungstheoretiker.
Laut „Prophezeiungen“ gibt es allerdings irgendwann eine „Reinigung“, was bedeutet, dass in nicht all weiter Zukunft die „Herrschenden“ weggefegt werden. Die Erde wird also von ihnen gereinigt.
Diese „Prophezeiungen“ sind nicht konkret, sondern man muss eben die „Zeichen“ zu deuten wissen.
Eigentlich hätte die „Reinigung“ am 14. Juli 2021 beginnen sollen, doch da hat wohl jemand die „Zeichen“ falsch gedeutet.
Am 14. und 15. Juli hatte extremer Starkregen eine Flutwelle im rheinland-pfälzischen Ahrtal ausgelöst und weite Teile des Tals unter Wasser gesetzt und zerstört. Dabei kamen leider 133 Menschen ums Leben.
Die „Reinigung“ solle laut Verschwörungstheoretiker mit zehntägigen Verdunkelung beginnen.
Dies bedeutet aber nicht, dass die Erde zerstört wird, sondern diese Tage können auch eine „Revolution“ der „Wahren und Guten“ sein. Nach diesen zehn Tagen ist die Welt anders, weil die „geheime Macht“ weggefegt wurde.
Den Starkregen im Ahrtal hatte man erst als Ankündigung des Fortspülens der „Mächtigen“ gesehen, doch da die Zerstörung auf einer relativ kleinen Region beschränkt blieb, entschied man sich wohl anders.
In den „zehn Tage der Verdunkelung“ kann übrigens auch ein Bürgerkrieg stattfinden, in dem die „Wahren und Guten“ aufstehen. Sie wecken die „Schlafschafe“ auf und ziehen mit ihnen ins Gefecht gegen die „Mächtigen“, um so eine Welt ohne „geheime Strippenzieher“ zu schaffen.
Als „Schlafschafe“ bezeichnen die Verschwörungstheoretiker diejenigen, in ihren Augen nichts gegen die „Mächtigen“ tun wollen und mit den Zuständen zufrieden sind. Sie sind lieber bequem und ziehen mit der „Schafherde“ überall hin, wohin sie getrieben werden, ohne zu meckern oder sich dagegen zu entscheiden. Dabei schlafen sie lieber als etwas zu tun.
Die „Schlafschafe“ sind allerdings diejenigen, die den zum Himmel schreienden Unfug der Verschwörungstheoretiker keinen Glauben schenken und ihnen widersprechen.
Nach der „Verdunkelung“ ist selbstredend alles anders und vorallem besser. Keiner kann außer Utopien und Wunschdenken nichts Genaueres sagen.
Den Ausfall von Facebook und Co. deuteten die Verschwörungstheoretiker so, dass die „Mächtigen“ sich nicht mehr verständigen können. Facebook ist schließlich das größte soziale Online-Netzwerk.
So kann man aber auch konstruieren, dass eine „höhere Macht“ dies steuert.
Wie üblich gibt es wieder zwei Versionen, weswegen der Ausfall die Initialzündung der „zehn Tage“ gewesen sein sollte.
Erstens kann niemand von den „Mächtigen“ mehr kommunizieren.
Zweitens ist dies erst der Anfang vom Ausfall aller Kommunikation weltweit.
Facebook ist am Abend ausgefallen und es hat knapp fünf Stunden gedauert, bis wieder alles lief.
Da es abends dunkel wird, kann man (jeden Tag) von einer „Verdunkelung“ sprechen.
Diese hält allerdings nur bis zum Morgengrauen an und nicht zehn Tage lang.
Die Starkregen vom Ahrtal dauerte zwei Tage, also auch nicht zehn Tage.
Wieder hat sich eine „Prophezeiung“ der Weltverschwörungstheoretiker nicht bewahrheitet.
Es ist so ungefähr wie mit zweien meiner Ex-Kollegen, die zu den „Zeugen Jehovas“ gehörten.
Als ich in den späten 1990-er-Jahren in einem Unternehmen gearbeitet hatte, sagten die „Oberhäupter“ der „Zeugen Jehovas“ den Untergang der Welt voraus.
Die beiden (Ex‑) Kollegen nahmen sich daraufhin Urlaub, um dem beizuwohnen.
Ich fragte sie, warum sie sich denn Urlaub nähmen, wenn sich doch in ein paar Tagen alles sowieso erledigt hätte.
Sie antworteten, dass alles seine Ordnung haben müsse.
Man kann sich vorstellen, welche ironischen Bemerkungen sich die (Ex‑)Kollegen gefallen lassen mussten, als sie einen Tag nach dem angeblichen Ende der Welt wieder arbeiten kamen.
Die Ausrede war, dass sich die „Wissenden“ verrechnet hätten, weil sie die Bibel falsch interpretiert hätten.
Aber sie waren forscher Dinge, dass bald wieder Weltuntergang wäre.