Esoterik

Heute beginnt eine Konferenz, die von den „Medien” so gut wie nicht beachtet wird.
Das Treffen der EU-Gesundheitsminister.
Die EU-Gesundheitsminister haben keine Relevanz- und Abstimmungskompetenz. Sie können keine Entscheidungen fällen, die für alle maßgeblich oder bindend sind.
Das Treffen steht unter dem Thema Corona-Virus.
Ein wichtiges Thema, das allerdings durch utopische „Ideen” zersetzt wird, ist es, auf Pharmakonzerne einzuwirken, die gestiegenen Preise zu reduzieren. Die Vergangenheit hat zwar gezeigt, dass dies nicht geklappt und klappen wird, aber man kann es ja nochmal versuchen.
Angesichts der Zusammenarbeit von Pharmakonzernen, den Corona-Virus einzudämmen, Heil- oder Impfstoffe zu entdecken, verhallt die Forderung der EU-Gesundheitsminister wie ein Flüstern im leeren Raum.
Andere Ziele, die Zusammenarbeit auf EU-Ebene zu verbessern, sich besser zu vernetzen, ist nichts Neues, wird es doch schon seit Jahren immer wieder aufgebrüht.
Eins wird das Treffen aber bringen:
Hohe Kosten durch die Bewirtung.

Seit Anfang September gibt es bei Netflix eine neue Fantasy-Serie namens „WU Assassin“, die in der ersten Staffel mit zehn Episoden angetreten ist.
Die Serie dreht sich um vier junge Erwachsene, die chinesische Wurzeln haben und in Chinatown von San Francisco leben und arbeiten: Kai, Jenny, Tommy und Lu Schin.
Der Koch namens Kai befindet sich plötzlich in einer Zwischenwelt. Dort sagt ihm ein Mädchen, dass „weder tot noch lebendig“ ist, er sei der Auserwählte. Fortan hat er die „Macht von tausend Mönchen“ in sich.
Von nun an ist Kai der „WU Assassin“, der fünf andere töten muss: Den Erde-WU, den Feuer-WU, den Wasser-WU, den Holz-WU und den Metall-WU. Diese fünf WU wollen nämlich die Erde vernichten und Kai ist der einzige, der sie aufhalten kann.
Kai beginnt seine Ausbildung als „WU Assassin“, von der man aber nichts erfährt. Wir erfahren lediglich, dass er fertig ist, wenn er einen mannhohen Stein wegschieben kann, mehr nicht. Was er genau gelernt hat, bleibt uns vorenthalten. Irgendwann zerschlägt er den riesigen Stein mit wilden Fausthieben und dann ist seine Ausbildung beendet.
Während er dem Feuer-WU seine Kräfte nimmt, versuchen die anderen WU, Kais Freunde als Druckmittel zu nehmen. Kai, der aber die „Macht der tausend Mönche“ in sich trägt, gelingt es, die fünf bösen WU gen Himmel zu schicken und zu neutralisieren.
Die Serie glänzt mit grandiosen Kampfsporteinlagen, bleibt aber viele Antworten schuldig.
Dass Kai der „Auserwählte“ ist, weil er ein reines Herz habe, ist eine nichtssagende Floskel, die wir von vielen Filmen und auch Märchen kennen. Das mysteriöse Mädchen, das Kai ab und zu mit ins „Zwischenreich“ nimmt, entpuppt sich als erster „WU Assassin“, der aber gescheitert war.
Weswegen ausgerechnet Kai der tausendste ist, der es unbedingt schaffen muss, muss man nicht verstehen.
Ebenso bleiben sehr viele andere Fragen offen.
Warum ist der Erde-WU an die Persönlichkeit des Serienkillers von „Das Schweiger der Lämmer“ angelehnt?
Was hat es genau mit den verschiedenen WU auf sich? Wer steht für was?
Es wird auch nirgends gesagt, weswegen der Metall-WU von Körper zu Körper springen und diese übernehmen kann. Die Feststellung, dass neunzig Prozent der Metalle im menschlichen Körper Eisen sei und das dies im Hämoglobin gebunden ist, ist sehr mager. Auch wird nicht klar, warum der Metall-WU die Elektrizität beherrscht, was aber aber auch nur einmal gezeigt wird.
Dass die WU verschiedene Elemente darstellen, leuchtet einem ein.
Feuer und Wasser, Holz und Metall als Gegenpol zu Erde ist nicht logisch, da in den religiösen Betrachtungen nämlich nur vier Elemente – Feuer und Feuer sowie Erde und Luft – auftauchen.
Die Erklärungen, die nur ganz kurz angeschnitten werden, reichen nicht aus, um ein abgerundetes Bild darzustellen.
Wenn man Fan von Kampfsport und Krimis ist, wird die Serie ein Highlight sein.
Für Fans von Fantasy- oder Mystery-Serien ist die ganze Sache zu mager.
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Ein reicher Kaufmann in Bagdad schickte eines Tages seinen Diener mit einem Auftrag zum Basar.
Als dieser zurückkam, zitterte er vor Angst am ganzen Leibe.
„Herr”, rief er, „auf dem Markt sah ich einen Fremden. Ich blickte ihm ins Gesicht und erkannte, dass es der Tod war! Er hob die Hand drohend gegen mich und ging davon. Nun habe ich große Angst. Bitte, Herr, gebt mir ein Pferd, damit ich sofort nach Samarra reiten kann, um möglichst weit fort vor dem Tod zu fliehen. ”
Der Kaufmann war sehr besorgt um seinen treuen Diener und gab ihm sein schnellstes Pferd.
Der Diener schwang sich auf den Rücken des Tieres und raste im wilden Galopp davon.
Später am Tag ging der Kaufmann selbst zum Basar, um noch etwas zu erledigen.
Dort sah er den Tod in der Menge der Menschen.
Er ging auf ihn zu und fragte: „Du hast heute morgen meinem Diener gedroht. Was hatte das zu bedeuten?”
„Ich habe dem Mann keineswegs gedroht. Meine Geste drückte viel mehr mein Erstaunen aus, ihn hier anzutreffen. Mir hatte man nämlich gesagt, dass ich ihn heute Abend im Samarra treffen würde.”
Bild-Quelle: Pixelio / Berggeist : https://www.pixelio.de/media/545827

Liebe Gretaistinnen und Gretaisten,
als ich Schüler war, bin ich jeden Morgen an Hecken und Sträuchern vorbeigegangen, die mit grauem schweren Staub bedeckt waren. Ich wuchs in einer Stadt auf, in der es viele Zementwerke gab.
Wir haben dies in den Griff bekommen, weil auf den Schornsteinen Filter installiert wurden, und plötzlich waren die Blätter nicht mehr grau, sondern grün.
Wir hielten die Dünnsäureverklappung von Chemiekonzernen in der Nordsee und den Weltmeeren auf. Wir schafften es, dass das Baumsterben durch „Sauren Regen“ aufhörte und den Borkenkäfer verwiesen wir in seine Schranken.
Wir waren unterwegs in Sachen „Doppelter Nulllösung“, „SALT I“, „SALT II“, „START“ und nahmen an Ostermärschen teil. Wir richteten Friedensfeste aus, alles für eine bessere Zukunft!
In unserer Freizeit!
Durch unsere Beharrlichkeit wurde in Autos erst der Katalysator und dann der Rußpartikelfilter eingeführt. Motoren verbrauchen weniger Rohstoffe und leisten mehr.
Damit nicht soviel Energie verblasen wird, benutzen wir Wärmedämmungen an unseren Häusern.
Innen brennen Energiesparlampen. Immer energieeffizientere Heizungen versorgen uns mit Wärme.
Es ging weiter mit Reduzierung von CO2 und NOX, Eindämmung der Produktion von Umweltgiften und so weiter. So wurden auch der Rhein und die Ruhr sowie viele andere Flüsse wieder kuriert.
Wir fahren mit verbrauchsniedrigen Autos und beherrschen die ökologische Fahrweise.
Photovoltaik- und Windkraftanlagen produzieren Strom. Atomkraft und Kohlekraftwerke werden reduziert, auch in der Produktion. Der verringerte CO2-Ausstoß und das Abschwören von Treibgasen (FCKW), zum Beispiel in Deos und Parfüms, Spraysdosen etc., sorgen dafür, dass das Ozonloch langsam, aber stetig kleiner wird.
Wir tragen volle Getränkeflaschen in unseren Rucksäcken oder Taschen mit auf unseren Spaziergänge und die leeren wieder zurück mit nach Hause. Wir trennen unseren Müll, damit er recycelt werden kann, benutzen weniger Plastiktaschen sowie Einwegbehälter und schreiben auf Recycling-Papier. Getränke kaufen wir in Pfandflaschen. Wir sammeln Batterien und bringen sie mit anderen Dingen zur Sondermüllannahme.
Ihr, liebe Gretaistinnen und Gretaisten, geht für den Klimaschutz freitags auf die Straße. Freitags, wenn Ihr in der Schule sein solltet, also nicht in Eurer Freizeit!
Weil ja niemand von Euch verlangen kann, dass Ihr laufen müsst, bringen Euch Mami und Papi mit Ihren hubraumgewaltigen und kraftstrotzenden Autos zu Euren „Friday-For-Future-Events“.
Ihr habt vorher Transparente und Schilder mit tollen Parolen gebastelt, damit Eure „Message” herüberkommt.
Vor den Events holt Ihr Euch bei Euren Lieblings-Fast Food-Filialen noch „Coffee“ oder sonstiges „To-Go“ in Plastik- oder Pappbehältern. Während der Events werft Ihr die Becher weg, weil sie Euch beim Demonstrieren stören.
Nach Euren „Klimaschutz-Events“ geht Ihr hungrig zum „Fast-Food-Restaurant“ und esst Euch satt, weil so ein Event natürlich schlaucht. Die Verpackungen sind, auch wenn Ihr die Sachen dort und nicht draußen esst, in Umverpackungen eingepackt und diese werden dann entsorgt, nicht recycelt.
Weil Eure Transparente und Schilder dort unbequem sind, müsst Ihr sie loswerden und legt sie davor oder steckt sie in die städtischen Mülleimer, nicht sortiert wie bei der Mülltrennung, die Ihr propagiert.
Vor, während und nach den Events macht Ihr Fotos und Selfies, die in sozialen Onlnenetzwerken hochgeladen werden, weil es der Sebstdarstellungswahn so will.
Wenn die Handys, Smartphones und Tablets schwächeln, stöpselt Ihr Powerbanks an sie, damit es weiter gehen kann. Die Powerbanks werden mit Strom aufgeladen, meistens zu Hause.
Wieder zu Hause zurück macht Ihr erst mal Eure Laptops, PC oder Game-Stations an, wenn Ihr sie sowieso nicht angelassen habt, damit diese zeitnah Aktualisierungen in Eurer Abwesenheit installieren können.
Dann wird stundenlang gespielt. Nebenher kommuniziert man in den sozialen Onlinenetzen und hat das Licht an. Das vergisst man auszumachen nach dem Toilettengang. Vorm Ins-Bett-Gehen kurz noch die aktuellen und angesagten Fernsehserien etc anschauen und sich darüber über Messenger austauschen, während das Licht brennt.
Während Ihr schlaft, laden Eure Handys auf, damit ihr den nächsten Tag gut starten könnt.
Samstags geht es dann auf Partys oder in die Diskotheken, bei denen viel und helles Licht benutzt wird. Die Musik ist laut. Stromverbrauch pur.
Am Sonntag muss man sich auf die nächsten Schultage vorbereiten, die wirklich schwer werden. Eure Mami oder Euer Papi fährt Euch zur Schule und holt Euch wieder ab. In der Schulkantine holt Ihr Euch etwas zu essen und werft die Umverpackungen in den Restmüll. Alternativ geht Ihr zur Imbissbude oder holt Euch etwas beim nahen Diskounter.
Freitags könnt Ihr es etwas langsamer angehen lassen, weil ja wieder turnusmäßig „Friday for Furture” angesagt ist. Man muss ja nicht pünktlich kommen.
Ihr wollt uns mit Euren „Friday-for-Future-Events” wachrütteln, damit wir etwas für die Umwelt tun und vor allem für Eure Zukunft.
Was macht Ihr?
Schaltet Ihr Eure Handys aus, verzichtet Ihr auf Fast-Food, geht nicht mehr in Diskotheken, schränkt Ihr Eure Gaming-Aktivitäten ein, geht Ihr zu Fuß zur Schule?
Mitnichten!
Wer tut etwas für die Zukunft?

Gestern, Samstag, den 23.3.2019, waren wir auf Christoph Sonntags Dernière seines Programms „#Bloß kein Trend verpennt!”.
Das Programm war lustig und stellenweise tiefgründig.
Beim Besuch im Backstagebereich (genau genommen neben der Bühne vor der Tür dorthin) , bei dem auch dieses Foto entstand, übergaben wir ihm eine Einladung zum „Steampunk-Picknick” im Römischen Freilichtmuseum Villa Rustica am 1.6.2019.
Wermutstropfen
Wir hatten die zwei Karten bei einem Gewinnspiel gewonnen. Als wir in Rudersberg ankamen, lagen diese schon bereit für uns.
Nachdem wir uns einige Minuten durchgefragt hatten, wie wir nun zu Christoph Sonntag in den Backstagebereich kämen, kam dieser heraus und begrüßte uns vor der Tür zum Backstagebereich. Obwohl es bei dem Gewinnspiel genannt wurde, sahen wir rein gar nichts davon.
Christoph Sonntag war überrascht, nicht nur von unserer Gewandung, sondern, dass wir da waren.
„Ich habe leider keinen Sekt da“, stammelte er. Ein Selfie mit ihm machten wir, dann sagte er, wir sollten nach seiner Show zum Büchertisch kommen, da er uns ein handsigniertes Buch schenken wolle.
Nach der Show warteten wir, bis er den Fans die gerade erworbenen Bücher signiert hatte.
Er schaute uns an, erinnerte sich nicht mehr an sein Versprechen und überlegte einige Sekunden, während derer wir ihn erwartungsvoll anschauten und unsere Blicke sehr auffällig auf seine Bücher richteten.
Als er vorschlug, wir sollten in den VIP-Bereich „hinter der Bar“ gehen, erkannten wir anhand seiner Mimik und Gestik, dass er uns nur loswerden wollte.
Das Versprechen mit dem Buch löste er nicht ein, obwohl wir mehrmals sehr mit einem riesigen Zaunpfahl winkten.
Wir verließen daraufhin die Gemeindehalle Rudersberg.
Wir werden garantiert keine Veranstaltung mehr von ihm besuchen.
Schade, dass ein „Star“ so mit Fans umgeht.
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Morgens, kurz nach Sechs in Deutschland…
Auf dem Weg zur Arbeit kommen wir über die Alba-Brücke hinter dieser kreuzt die Uferstraße. Auf der Alba-Brücke ist verkehrsberuhigte „Spielstraße“, auf der Uferstraße stehen von beiden Seiten Vorfahrt-gewähren-Schilder (das sog. „Halt-Schild“), was laut Straßenverkehrsordnung (StVO) eindeutig bedeutet, dass die Verkehrsteilnehmer, die von dort kommen, die von der Alba-Brücke (Tübinger Straße) passieren lassen müssen.
Die Szene, die sich mal wieder dort abgespielt hat, passiert nicht nur um sechs Uhr, sondern verteilt über den ganzen Tag, mal mit beleuchtetem Fahrrad, ein anderes Mal mit Kleidung in Signalfarbe, mal sieht man die Radfahrer kaum.
Wir befuhren also die Alba-Brücke mit Schritttempo, als plötzlich ein Radfahrer mit hoher Geschwindigkeit von rechts kommend auf der Uferstraße fuhr.
Wir konnten gerade noch bremsen. Er stand dann knapp einen halben Meter vor unserem Auto.
Dann kommt die Szene, die sich sporadisch wiederholt.
Der Radfahrer sitzt halb auf der Stange kurz vor dem Sattel und kommt zur Fahrertür mehr gerobbt als auf und mit dem Fahrrad gelaufen.
Ich drehte die Scheibe herunter, er wollte etwas sagen, doch ich kam ihm zuvor: „Ihnen ist aber bekannt, dass dort, wo sie herkommen, ein Halt-Schild ist?“.
„Sie müssen hier mit Schritttempo fahren.“
„Das habe ich getan, aber auf Ihrer Seite ist ein Halt-Schild.“
„Sie waren zu schnell.“
„Ich fuhr im Gegensatz zu ihren sehr langsam“, sagte ich, „Da aber bei Ihnen das Vorfahrt-gewähren-Schild ist, hätten Sie laut StVO anhalten müssen.“, wartete kurz und setzte dann nach: „Ich habe angehalten, aber Sie überfuhren das Vorfahrt-gewähren-Schild.“.
Nun kommt die Szene, wie sie auch immer passiert.
Der Radfahrer fährt „Am … lecken“ brabbelnd davon.
Was lernen wir daraus?
Nichts!
Doch, dass diese Art von Radfahrern eine andere StVO hat.
Bildquelle: Pixelio/Casiocan http://www.pixelio.de/media/199055

Gestern traf ich vor unserem Haus eine Nachbarin, die uns in unserer Steampunk-Gewandung gesehen hatte und nun ein „großer Fan” von uns beiden ist. Sie möchte immer wissen, ob wir wieder „unterwegs” waren und wie es war. Und natürlich, was als nächstes auf unserem Programm steht.
„Wie heißt noch mal der Wissenschaftler, von dem Sie immer erzählen?”, wollte sie irgendwann wissen.
Ich vermutete, sie meinte Jules Verne, da wir uns als „Erben Jules Vernes” verstehen und tat es ihr kund.
Da sie es auch noch wissen wollte, lieferte ich noch ein paar Geschichten von Jules Verne, wie zum Beispiel „Um die Welt in 80 Tagen”, „Reise zum Mittelpunkt der Erde”, „20000 Meilen unter dem Meer” und „Die geheimnisvolle Insel”.
„Ja, ja, ja”, machte sie, „davon habe ich schon etwas gehört.„
Dann erzählte sie mir, dass sie „früher” zu Lesungen gegangen sei, aber nun nicht mehr.
Die Autoren kannte ich nicht, aber nun gut!
Ich sagte dann, dass es auch ein Buch von H.G:Wells gäbe mit dem Titel „Die Zeitmaschine”.
Ich erklärte ihr, dass sie den Film bestimmt kenne, bei dem ein Mann auf einem Sessel sitze, hinter ihm sich ein Scheibe drehe und er in die Zukunft reise.
„Das kenne ich”, sagte sie, „der Schauspieler ist doch vor kurzem gestorben.„
Ich dachte an einige Szenen und glaubte, wissen zu meinen, der Protagonist – Rodney Taylor – sei Anfang 2015 gestorben.
„Er war so ein schmächtiger, kleiner Typ”, erwiderte meine Nachbarin, „der saß immer so komisch in dem Ding.„
Das war mir neu, weil Rodney Taylor bis ins hohe Alter eigentlich noch agil war.
Das Gespräch war festgefahren, auch Bemerkungen der Nachbarin wie „Das ist er” oder „Sie wissen, wen ich meine” waren nicht sehr erbaulich.
Dann gingen wir beide unserer Wege, da die Nachbarin zu ihrer Mutter musste.
Ich hatte ja noch die Einkäufe im Rucksack und den beiden Taschen. Ich ging ins Haus.
Ich dachte noch einige Zeit über dieses seltsame Gespräch nach.
Die Nachbarin wollte eigentlich nur mit mir ins Gespräch kommen, mehr nicht.
Was immer sie sagte, hatte weder Hand noch Fuß. Sie plapperte irgend etwas nach, aber „lieferte” nicht. Sie schien nicht zu wissen, was ich meinte.
Was sie mir mitteilen wollte, erschloss sich mir nicht.
![]() | „Antike Tempel konzentrieren den Gott im Menschen; des Mittelalters Kirchen streben nach Gott in Höhe.” Johann Wolfgang von Goethe |

Personen der Generation Z sind wegen des selbstverständlichen Gebrauchs von digitalen Technologien … seit dem Kindesalter Teil der Digital Natives, und damit deren zweite Generation: Die vorhergehende Generation wurde im frühen jugendlichen Alter digital sozialisiert, und war deren Pioniergeneration. Da Kleinkinder schon im frühen Alter mit Smartphones und Tablet-PCs in Kontakt kommen, durchlaufen sie eine andere Entwicklung als Kinder der Generation Y zuvor, die dies erst später kennenlernten.
Laut Wikipedia
Die sog. „Generation Z” wird langsam erwachsen, wobei allerdings Denkstrukturen von Verhalten sowie Interaktionen auf die reale Welt kuriose Züge annehmen.
Die Welt erscheint ihnen durch das kleine Fensterchen des Smartphones und der (sozialen) Medien nur eingeschränkt bzw. (sehr) vereinfacht zur Verfügung.
Es geht nicht apriori um das Verständnis der Welt, sondern um die pseudo-sozialen Halt durch massenweise „Likes“, um anderen zu zeigen, dass sie ihre verbalen Ergüsse und Bilder „toll“ finden. Im Vordergrund steht aber das Prinzip „manus manem lavat“, wenn es darum geht, jemanden mitzuteilen, was einem gefällt. Interaktionen beziehen sich nicht auf Überzeugung, sondern auf Gegenseitigkeit – „Likest Du meins, like ich deins.“.
Dabei fällt in der realen – nicht „digitalen“ – Welt genauso dieses Weltverständnis heraus.
Was nicht interagert, interessiert nicht.
Zusammenhänge und Fakten gibt es nicht, ebenso keine kritische Betrachtung.
Man nimmt sich eine Richtung der Betrachtung heraus und macht sie sich zu eigen, genauso wie in der Smartphone-Welt. Dabei interessiert genau wie dort nicht, ob es wahr ist, sondern, ob andere genauso denken. Oder man erklärt die Andersdenkenden für doof. Beweise und Falsifikationen sind nicht wichtig. Es ist das wahr, was man dazu erklärt und was der größte Teil der Masse meint.
Kritische Betrachtung nud Auseinandersetzung gibt es nicht.
Wie in der Smartphone-Welt sind nur diejenigen „in“, die das bestätigen, alle anderen sind doof, weil sie nichts „liken“ (bestätigen).
Die Betrachung der realen Welt ist das defizitäre Manko.
Der Ausgangspunkt der Betrachtung ist das Smartphone. Diese Smartphone-Welt ist der Angelpunkt und impliziert alles.
Die Smartphone-Welt ist nur eine sehr vereinfachte mediale Abbildung der realen Welt.
Diese macht man sich nun als Realität zu eigen. Die Realität – außerhalb – ist unendlich facettenreicher als die des kleinen Weltenfensters Smartphone-Display.
Es wird also die reale Welt vereinfacht, damit diese kompatibel ist.
Schaut man sich als Außenstehender die Smartphone-Welt an und betrachtet die Auswüchse davon, wird man schnell denken, es sei schlimm.
Das Smartphone muss auch überall mit hin, aber nicht, um erreichbar zu sein, sondern um präsent zu sein.
Und zu „liken“.
Es könnte ja sein, dass andere eingeschnappt sind, wenn man über einen (kleinen) Zeitraum nicht interagiert. Die Freunde könnten einen ja verlassen. Freunde snd nur Freunde, wenn sie permanent „liken“ und interagieren.
Bei einem Konzert ist das Smartphone nicht nur dabei, um Anderen, die nicht teilnehmen können, zu zeigen, was passiert, sondern um präsent zu sein. Es wird nicht unbedingt über das Konzert philosophiert. Es interessiert der pseudo-soziale Halt, nicht was kommuniziert wird.
Ganz wichtig ist, schnell zu antworten, um den „Halt“ zu gewährleisten. Interesse ist nicht wichtig,
Hauptsache ist die Interaktion und das Zum-Ausdruck-bringen, das man angeblich etwas mag („Like“).
Nun fragt man sich, warum man zum Konzert geht, wenn man im Prinzip gar nicht da ist.
Man geht dort hin, weil es cool ist bei der Smartphone-Welt, hinzugehen. Kommunikation oder zumindest heucheln hält einen vom Genießen des Konzerts ab, aber Genießen ist nicht smartphone-konform.
Die Nicht-Smartphone-Generation genießt das Konzert, weil sie dafür da sind.
Die Generation Smartphone ist da, um präsent zu sein, weil es eben so ist, sie genießt aber nicht, weil sie ja ständig im, mit und am Smartphone kommuniziert. Sie wird vom Smartphone unterbrochen, wenn sie in der realen Welt ist.
Störfaktor Realität!
Konsumieren und Berieselung, keine Kontexte mehr, nur Inteaktion, ob sie sinnvoll ist oder nicht.
Diese Art der Kommunikation und der Weltansicht ist nicht sinnvoll.
Generation Z schwimmt in die Degeneration.
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Im Internet scheint es ja wirklich alles zu geben …
Momentan scheint ein sog. „Horror-Account“ sein Unwesen auf WhatsApp zu treiben.
Dieser Account schleicht sich einfach so in die Kontakte des Smartphones und schreibt einem dann wirre Beiträge.
Leute berichten, dass „Momo“ – wohl eher die Realperson dahinter – von sich selbst gesagt habe, sie sei gestorben. Dann wird von unheimlichen Kratzgeräuschen berichtet, komischem Krächzen.
Das „Highlight“ ist, dass „Momo“ angeblich dem Gegenüber ein Selfie von sich selbst geschickt hätte, dass diese Person zwar kenne, aber nie jemandem geschickt habe.
„Momo“ hatte zuerst eine Handynummer, die in Spanien registriert ist. Es gibt aber auch welche aus Afrika, Asien und einige mehr.
Das Gesicht ist verzerrt mit riesigen Glupschaugen und sehr hohen Mundwinkeln.
Dieses „Foto“ hat die japanische Entertainment-Firma „Link Factory“ im Jahr 2016 designt.
Es soll einen Ubu-Me-Ton darstellen. Ein Ubu-Me-Ton ist eine Sagengestalt, die angeblich nachts weiße Wäsche mit Blut bespritzt, nachdem sie Kinder geraubt hätte.
Auf Deutsch könnte man „Geistervogel“ oder „Krähenfrau“ sagen.
Diese Geschichte ist im Internet nur durch ein paar Berichte genannt.
„Momo“ würde schreiben, sie wolle ein Spiel spielen.
Das sind alle mageren Informationen, die es gibt.
Diese Geschichte ist ein klassischer Sommerloch-Füller.
Über WhatsApp kann sich kein Kontakt ohne Dazutun in die Kontakte schleichen.
Man muss als erstes bestätigen, ob man jemanden, der nicht eingetragen ist, akzeptieren will.
Seltsam ist auch, dass „Momo“ jede Sprache beherrscht.
Die Kratz‑, Rassel- und Krächzgeräusche gehören ins Geister-Geschichten-Milieu.
Umherirrende Geister tragen ja sehr oft Ketten oder Knarzen an Türen und Gebälken der Häuser.
Im IT-Zeitalter wurde dies nicht vergessen. Dazu kommen kryptische Texte oder Texte, die keiner bekannten Sprache entsprechen.
Hinzu feuert man noch Gerüchte, man könne dieses Konto (Account) nicht blocken bzw. blockieren oder ablehnen.
Das hört sich kurios an.
Jemand hat einfach nur nicht aufgepasst.
Die Gerüchteküche wird dann noch mit dem wichtigem Faktum „Die Polizei ist ratlos“ oder „IT-Experten können nicht ausmachen, wo die Nachrichten herkommen.“ gewürzt.
Diese Geschichte ist erstunken und erlogen.
Im Internet und besonders in den Generationen Z und Y verbreitet sich so was besonders schnell.
Nebenbeibemerkt gibt es in Schwaben den „Nachtkrabb“, der angeblich viel Unsinn mit Kindern und deren Bettwäsche nachts anstellt. Da keiner weiß, wie er aussieht, bleiben manche Kinder abends und nachts zu Hause.
In knapp fünf Monaten ist Weihnachten. Diese Nachricht hat gerade der Osterhase verbreitet.
