Baden-Württemberg

Am 1.6.2019 war es endlich soweit.
Um 12 Uhr begann das, worauf wir fast ein halbes Jahr hingearbeitet haben.
„Steαmpunk-Picknick in der Villa Rustica“
Die “Villa Rustica” ist ein Römisches Freilichtmuseum in Hechingen-Stein (Zollernalbkreis).
Dort haben im ersten bis dritten Jahrhundert (n.Chr.) Römer gelebt. Zu dieser Zeit hatten die Römer Städte, Kastelle und Gutshöfe (lateinisch: „Villa Rustica“) auch in Südwestdeutschland errichtet. Die Siedlung in Hechingen-Stein wurde Ende des dritten Jahrhunderts wieder aufgegeben.
Wir waren bei unseren Besuchen im Freilichtmuseum sehr begeistert und fragten an, ob wir dort nicht ein „Treffen der Zeitreisenden in viktorianisccher Gewandung“ durchführen dürften. Man kannte uns vom Keltenfest dort und war von uns Zeitreisenden begeistert. Dies wurde uns vom Vorstand genehmigt.
Als dies zugesagt wurde, konnten wir damit beginnen, Leute einzuladen.
Wir konnten die allseits bekannte Kult-Steamfolk-Band „Tales of Nebelheym“ als musikalische Untermalung für diese Veranstaltung gewinnen.
Nun schickten wir Einladungen an Freunde und Bekannte heraus, von denen auch viele zusagten.
Einige waren mit der Location nicht zufrieden und eher skeptisch.
In der Regel finden Treffen an Schlössern, Burgen, Parks oder Prachtgärten statt. Ebenso tauchen Steampunks, die sich im Stil der viktorianischen Epoche kleiden, bei Retro-Veranstaltungen wie zum Beispiel Oldtimer-Paraden auf.
Ein halbes Jahr Organisation, Kommunikation und Planung!
Samstag, den 1.6.2019, wurde es richtig gut.
„Die Damen in Spitze und die Herren in Frack” hatten aufgetischt und nahmen ihr Picknick ein. Dazu schien die Sonne bei über 25 Grad.
Am Abend gegen 19 Uhr war das „Steampunk-Picknick“ beendet und wir, die Organisatoren, gingen glücklich und zufrieden nach Hause.
Danksagungen
Wir bedanken uns beim Vorstand des Museum, die uns sehr sehr herzlich aufgenommen haben. Wir alle haben uns sehr wohl bei Ihnen und Euch wohlgefühlt.
Ebenso gilt unser Dank „Tales of Nebelheym“, die uns mit ihrem Songs und Balladen eine wunderschöne Stimmung bereitet haben.
Unseren Freunden und Bekannten von den „Zeitreisenden in viktorianischer Gewandung“ gilt auch ein großer Dank.
Vielen Dank auch an die Fotografen, die sehr zahlreich erschienen sind und uns sehr schöne Bilder beschert haben.
Alle zusammen haben diesen Tag zu etwas ganz besonderem gemacht.
Vielen Dank!

Werte Zeitreisende!
In zwei Wochen ist es soweit!
Bekannterweise laden wir – Edelfrau und Edelherr von Syntronica –
am 1.6.2019, ab 12 Uhr zum
Steαmpunk-Picknick in die Villa Rustica
Die „Villa Rustica“ ist ein römisches Freilichtmuseum und befindet sich in Hechingen-Stein.
Als musikalische Untermalung ist die Steamfolk-Band „Tales of Nebelheym”. zugegen.
Anwesend sind nach aktuellem Stand Färber, ein Schmied und vielleicht ein Elfenbein-Schnitzer (tierartgerecht).
Für die Bewirtung ist gesorgt. Es gibt verschiedene Würste vom Grill, Getränke, Kaffee und Kuchen.
Norbert Ludovicus von Castle, von der „Umbrella Corporation”, wartet mit einer Überraschung auf.
Was es ist … eine Überraschung.
Das „Amt für Ætherangelegenheiten” wird die Zeitreisedokumente in zweifacher Hinsicht kontrollieren.
Der Eintritt beträgt pro Person sechs Euro.
Die Adresse ist
Eichwäldle 1
72379 Hechingen
Der Parkplatz für die Teilnehmenden ist gegenüber dem Eingang zur „Villa Rustica” im Wald.
Die „Villa Rustica“ nahm uns sehr freundlich auf.

Am Wochenende um den Muttertag – 11. und 12. Mai 2019 – fand im Grandhotel Waldlust zu Freudenstadt wieder ein „Weltenbummler-Wochenende“ statt, an dem sich nicht nur Weltenbummler, sondern auch Zeitreisende trafen.
Zudem fand am Samstagabend dort ein Konzert der Steamfolk-Band „Tales of Nebelheym” statt.
Alles fand in familiärer Atmosphäre statt und wir haben uns sehr wohlgefühlt.
Petra Haller, von „Sissis Erben” hielt Vorträge über die Kleidung, die getragen wurde, über die Geschichte des Korsetts und vieles mehr.
Stände bei denen es Schmuck, Wertvolles und Ausgefallenes gab, waren dort auch vertreten.
Am ersten Adventswochenende findet wieder eine Veranstaltung dort statt.

Gestern, Samstag, den 23.3.2019, waren wir auf Christoph Sonntags Dernière seines Programms „#Bloß kein Trend verpennt!”.
Das Programm war lustig und stellenweise tiefgründig.
Beim Besuch im Backstagebereich (genau genommen neben der Bühne vor der Tür dorthin) , bei dem auch dieses Foto entstand, übergaben wir ihm eine Einladung zum „Steampunk-Picknick” im Römischen Freilichtmuseum Villa Rustica am 1.6.2019.
Wermutstropfen
Wir hatten die zwei Karten bei einem Gewinnspiel gewonnen. Als wir in Rudersberg ankamen, lagen diese schon bereit für uns.
Nachdem wir uns einige Minuten durchgefragt hatten, wie wir nun zu Christoph Sonntag in den Backstagebereich kämen, kam dieser heraus und begrüßte uns vor der Tür zum Backstagebereich. Obwohl es bei dem Gewinnspiel genannt wurde, sahen wir rein gar nichts davon.
Christoph Sonntag war überrascht, nicht nur von unserer Gewandung, sondern, dass wir da waren.
„Ich habe leider keinen Sekt da“, stammelte er. Ein Selfie mit ihm machten wir, dann sagte er, wir sollten nach seiner Show zum Büchertisch kommen, da er uns ein handsigniertes Buch schenken wolle.
Nach der Show warteten wir, bis er den Fans die gerade erworbenen Bücher signiert hatte.
Er schaute uns an, erinnerte sich nicht mehr an sein Versprechen und überlegte einige Sekunden, während derer wir ihn erwartungsvoll anschauten und unsere Blicke sehr auffällig auf seine Bücher richteten.
Als er vorschlug, wir sollten in den VIP-Bereich „hinter der Bar“ gehen, erkannten wir anhand seiner Mimik und Gestik, dass er uns nur loswerden wollte.
Das Versprechen mit dem Buch löste er nicht ein, obwohl wir mehrmals sehr mit einem riesigen Zaunpfahl winkten.
Wir verließen daraufhin die Gemeindehalle Rudersberg.
Wir werden garantiert keine Veranstaltung mehr von ihm besuchen.
Schade, dass ein „Star“ so mit Fans umgeht.
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Morgens, kurz nach Sechs in Deutschland…
Auf dem Weg zur Arbeit kommen wir über die Alba-Brücke hinter dieser kreuzt die Uferstraße. Auf der Alba-Brücke ist verkehrsberuhigte „Spielstraße“, auf der Uferstraße stehen von beiden Seiten Vorfahrt-gewähren-Schilder (das sog. „Halt-Schild“), was laut Straßenverkehrsordnung (StVO) eindeutig bedeutet, dass die Verkehrsteilnehmer, die von dort kommen, die von der Alba-Brücke (Tübinger Straße) passieren lassen müssen.
Die Szene, die sich mal wieder dort abgespielt hat, passiert nicht nur um sechs Uhr, sondern verteilt über den ganzen Tag, mal mit beleuchtetem Fahrrad, ein anderes Mal mit Kleidung in Signalfarbe, mal sieht man die Radfahrer kaum.
Wir befuhren also die Alba-Brücke mit Schritttempo, als plötzlich ein Radfahrer mit hoher Geschwindigkeit von rechts kommend auf der Uferstraße fuhr.
Wir konnten gerade noch bremsen. Er stand dann knapp einen halben Meter vor unserem Auto.
Dann kommt die Szene, die sich sporadisch wiederholt.
Der Radfahrer sitzt halb auf der Stange kurz vor dem Sattel und kommt zur Fahrertür mehr gerobbt als auf und mit dem Fahrrad gelaufen.
Ich drehte die Scheibe herunter, er wollte etwas sagen, doch ich kam ihm zuvor: „Ihnen ist aber bekannt, dass dort, wo sie herkommen, ein Halt-Schild ist?“.
„Sie müssen hier mit Schritttempo fahren.“
„Das habe ich getan, aber auf Ihrer Seite ist ein Halt-Schild.“
„Sie waren zu schnell.“
„Ich fuhr im Gegensatz zu ihren sehr langsam“, sagte ich, „Da aber bei Ihnen das Vorfahrt-gewähren-Schild ist, hätten Sie laut StVO anhalten müssen.“, wartete kurz und setzte dann nach: „Ich habe angehalten, aber Sie überfuhren das Vorfahrt-gewähren-Schild.“.
Nun kommt die Szene, wie sie auch immer passiert.
Der Radfahrer fährt „Am … lecken“ brabbelnd davon.
Was lernen wir daraus?
Nichts!
Doch, dass diese Art von Radfahrern eine andere StVO hat.
Bildquelle: Pixelio/Casiocan http://www.pixelio.de/media/199055

Vor ein paar Tagen war ich in Pullach bei München.
Man fährt von hier auf die Autobahn 81, im Stuttgarter Kreuz auf die A8, in der Nähe von München auf die A96 und ist dann nach knapp zweieinhalb Stunden da.
Da zwischen dem Leonberger Dreieck und dem Abzweig zum Flughafen Stuttgart Stau gemeldet war, fuhr ich über die Dörfer und kam dann hinter dem Flughafen auf de A8.
Mein Navi meinte allerdings, mir eine andere Umfahrung für den Stau zu zeigen. Laut meinem Navi hätte ich durchs Stuttgarter Kreuz auf die A831 fahren sollen, abfahren in Österberg, dann durch den Tunnel bei Österberg. Weiter wäre es dann durch Möhringen, Vaihingen und Degerloch über den Flughafen auf die A8 gegangen.
Da ich ortskundig bin, habe ich den Weg über die Dörfer gewählt.
Auswärtige hätten sich auf die vom Navi vorgeschlagene Umfahrung, die je nach Typ etwas anders gewesen wäre, verlassen müssen.
Die von meinem Navi vorgeschlagene Umfahrung wäre durch die stuttgarter Ortsteile Österberg, Möhringen, Vaihingen und Degerloch gegangen.
In Stuttgart und den Ortsteilen gilt aber seit Anfang 2019 ein generelles Dieselfahrverbot für Diesel unterhalb der Abgasklasse Euro 5.
Auswärtige hätten, wenn sie dies nicht gewusst hätten oder sich blind aufs Navi verlassen hätten, eine saftige Strafe von 108,50 Euro (80 Euro Strafe plus 28,50 Euro Bearbeitungsgebühr) riskiert.
Laut Verkehrsministerium des Landes Baden-Württemberg und der Verwaltung der Landeshauptstadt Stuttgart gibt es vom Dieselfahrverbot keine Ausnahme für Privatfahrzeuge.
Diese Borniertheit und Starrköpfigkeit habe ich erleben müssen, als meine Gattin und ich ein Steampunk-Picknick am Schloss Solitude geplant haben.
Mitte November 2018 haben wir die Veranstaltung für den 1.6.2019 von „Schlösser und Gärten Baden-Württemberg“ genehmigen lassen.
Zu der Zeit war noch nicht bekannt, ob das Dieselfahrverbot kommt und wenn, welche Stringenz es haben wird.
Schloss Solitude befindet sich auf der Gemarkung Gerlingen. In Gerlingen gilbt die Umweltzone, was bedeutet, dass man zur Einfahrt eine grüne Umweltplakette benötigt, welche im Prinzip jedes Auto mit Katalysator bekommt bzw. hat.
Verwaltungstechnisch gehört Schloss Solitude aber zu Stuttgart. Ebenso sind die Straßen, die dorthin führen, auf stuttgarter Gebiet.
Man darf also mit Dieselautos bis einschließlich Euro 5 nicht zum Schloss fahren, geschweige denn dort parken.
Wir schrieben Behörden an und versuchten für einen Nachmittag eine Ausnahmeregelung – für vielleicht fünf bis sechs Autos – zu bekommen.
Pustekuchen!
Die Behörden teilten uns mit, dass es ein „Dieselfahrverbot für Diesel unterhalb Euro 5“ gäbe. Mehr kam nicht, von keiner Stelle. Die Stadt Gerlingen verwies lediglich darauf, dass die Stadt Stuttgart dafür zuständig sei. Der Bürgebeauftragte von Stuttgart und dem Land übernahm ebenfalls kein bisschen Verantwortung, sondern wies nur auf das Verbot hin.
Wir sagten die Veranstaltung am Schloss Solitude ab bzw. zogen um zur „Villa Rustica“, dem römischen Freilichmuseum nach Hechingen-Stein.
In Stuttgart gibt es viele Veranstaltungen wie das Frühlingsfest, den Herbst-Wasen, das Weinfest, Stuttgarter Sommer, diverse Messen und vieles mehr.
Von Konzertveranstaltern haben wir hören müssen, dass sie schon Konzerte in Stuttgart abgesagt haben, weil es nicht mal diesbezügliche Ausnahmegenehmigungen gibt.
Stuttgart hat sich mit dem Dieselfahrverbot nichts Gutes gegönnt.

Werte Zeitreisende!
Am 1.6.2019 laden wir – Edelfrau und Edelherr von Syntronica – zum
Steαmpunk-Picknick in die Villa Rustica
Die „Villa Rustica” ist ein römisches Freilichtmuseum und befindet sich in Hechingen-Stein.
Der Eintritt beträgt pro Person sechs Euro.
Weitere Informαtionen gibt es hier … „Aktuelle Informationen”.
Leider mussten wir das Steαmpunk-Picknick am Schloss Solitude absagen.
Die „Villa Rustica” nahm uns sehr freundlich auf.

Aufgrund des Dieselfahrverbots in Stuttgαrt und der Unflexibiltät der Behörden haben wir uns entschieden, diese Veranstaltung zu verlegen.
Hier geht es zur neuen Veranstaltung.
Werte Zeitreisende!
Am 1.6.2019 laden wir – Edelfrau und Edelherr von Syntronica – zum
Steαmpunk-Picknick zum Schloss Solitude
Wir können schon jetzt bekanntgeben, dass die allseits beliebte Band „Tales of Nebelheym” bei uns zu Gast sein wird.
Weitere Informationen gibt es in Kürze.
Wir sind stolz, verkünden zu dürfen, dass wir kurz beim Jahresrückblick von „SWR Heimat” zu sehen sind.
Wir erscheinen direkt hinter dem Tatort-Kommissar von Stuttgart.
Wir hatten dem Südwestrundfunk (SWR) auf Pfingsten ein Interview über die Kulturbewegung Steampunk gegeben.
- Jahresrückblick von „SWR Heimat”
- Interview zu Steampunk
- Unsere Fotowebseite „Steampunk – Retrofuturismus”

Morgens gegen acht in Sindelfingen am Sterncenter
Vier Personen, eine Frau und drei Männer, treffen sich und besprechen den Tag.
Sie tragen Taschen bei sich, in denen sie diverse Utensilien haben.
Einer der Männer greift in seine Tasche und verteilt dann leere Pappbecher – „Kaffee-To-Go-Becher“ – an die anderen drei.
Sie legen noch etwas Kleingeld hinein, dann verschwinden sie und gehen ihrer „Tätigkeit“ nach.
Etwas später sitzen sie verteilt an der Mercedesstraße vor dem Sterncenter, am Busbahnhof und vor den Geschäften gegenüber des Sterncenters herum und betteln.
In bestimmten Abständen kommen immer wieder die glichen Personen vorbei. Diesen stecken die „Bettler“ ihre eingesammelten Almosen zu.
Manchmal stehen die „Bettler“ auch auf und treffen sich mit „Einsammlern“. Wir haben diese Geldübergabe in Stuttgart in der Arnulf-Klett-Passage beobachtet.
Diese „Bettler“ werden gezwungen, Geld zu sammeln. Das gehört zum miesen Spiel der sog. „Bettel-Mafia“.
Diese schickt Arme oder auch Behinderte von Bulgarien oder Rumänien und anderen osteuropäischen Staaten nach Deutschland, damit sie betteln gehen.
Die Intention ust keine andere, als Leute als Bettler auf die Strraße zu schicken und sich das Geld einzuheimsen.
Eine bekannte Rolle dieser „Bettler“ sind die angeblich trauernden Mütter, die manchmal rufen: „Meine Kind in Skopje“ und dann lautstark weinen.
Dies ist nur eine einstudierte Rolle, ebenso die Krüppel, die in gebückter Haltung mit Krücken durch die Einkaufsstraßen schleichen.
Wir geben schon seit langem nichts mehr.
